Beiträge von claus-juergen

    ja, eine Reliquie soll sich tatsächlich mal darunter befunden haben.

    Das ist einfach falsch...

    hallo Michael,


    nun sei doch so gut und kläre uns alle über diese Reliquie auf. Anscheinend hast du mehr Infos darüber als wir alle und natürlich auch diejenigen, die diese Ausstellung in der Kirche konzipiert haben.


    Ehrlich gesagt habe ich eh den Eindruck gewonnen, daß es dir hier gar nicht um die Mitarbeit in einem Reiseforum geht. Jeder von uns erstellt immer wieder Reiseberichte. Von dir gibts überhaupt keine. Du erstellst ausschließlich Rätsel die mit dem Thema Reisen nur selten zu tun haben. Dazu genießt du es, andere zu provozieren oder vorzuführen. Ehrlich gesagt habe ich den Eindruck gewonnen, daß du ständig Zeit hast und auf der Suche nach Aussagen bist, die du angreifen oder in Frage stellen kannst.


    Warum du zudem alle paar Minuten in ein und dem selben Strang Beiträge erstellst und darin oft nur einzelne Worte oder Halbsätze schreibst, kann ich mir nur so erklären, daß du die Anzahl deiner Postings in diesem forum schnellstmöglich steigern möchtest. Gerade bei Rätseln gebietet es die Höflichkeit, eine Frage zu stellen und auf deren Beantwortung durch den Rätselersteller zu warten. Du erstellst einen Beitrag nach dem anderen mit jeweils einen ganz kurzen Text und läßt dem Rätselersteller gar keine Zeit, deine Fragen zu beantworten.


    Früher erhielt man für jeden Beitrag bei uns in der Schule ein Fleißbildchen. Ob es zielführend ist, hier irgendwann einmal ganz oben auf dem Siegerpodest in der Auflistung der Anzahl der Beiträge zu stehen, sei mal dahingestellt. Für mich zählt nicht deren Anzahl, sondern deren Qualität.


    Was meine Rätsel für dich angeht, fordere ich von dir gar keine Beteiligung weil sie wohl so ausgelegt ist, daß diese Rätsel dir warum auch immer nicht genehm sind. Ich hätte es allerdings gerne, wenn du dich an solchen sinnvoll beteiligen würdest oder sie gleich ignorierst.


    Es bleibt dir belassen, ob du uns nun über das hier gegenständliche Reliquiengeheimnis aufklärst und dein Insiderwissen natürlich auch entsprechend belegen kannst. ;)


    grüsse


    jürgen

    Ich muss lachen, lieber claus-juergen , über Deine Idee mit Hammer und Meisel....😊😊


    Ich habe ja beim Nachsehen eher an jene gedacht, die den Altar wieder aufgestellt, restauriert und dann beschrieben haben...

    hallo Susanne,


    als jemand, der wiederholt Marmor und Granit bearbeitet und verlegt hat weis ich doch, wie man mit einer Steinplatte aus Laaser Marmor umzugehen hat. ;)


    Michael hat anscheinend weitergehende Kenntnisse über diese ausgestellte Altarplatte, teilt diese uns jedoch leider nicht mit. Somit bleibt das Rätsel um die Reliquie bis auf weiteres ungelöst.


    grüsse


    jürgen

    ...Ich bin erstaunt, dass in der Beschreibung des Altars, die Du, claus-juergen eingefügt hast, die Frage der Reliquie so offen bleibt. Man müsste ja nur unter den kleinen Marmorstein schauen. Entweder ist eine Reliquie drinnen (z.B. in einem kleinen Säckchen) - oder eben nicht mehr...

    hallo Susanne,


    danke für deine Infos. Ich bin zwar gelegentlich etwas forsch und überwinde manchmal Zäune. Aber mit Hammer und Meisel und der Akku-Flex wollte ich nun doch nicht an die Altarplatte ran um dieses Rätsel vollständig zu lösen. Irgendwo setze auch ich mir Grenzen. ;)


    Wie auch Michael empfinde ich es als Frechheit seitens der Verantwortlichen, die nirgendwo in dieser Kirche auf die mögliche oder verschwundene Reliquie eingegangen wird. Stattdessen wird da Halbwissen verbreitet. Allerdings ist es weder meine Aufgabe, noch habe ich die Zeit dazu, dies bei der Gemeinde Latsch zu monieren. ;)


    grüsse


    jürgen

    Hallo Jürgen,


    ist es die St. Nikolauskirche?...

    Gratulation Steffi,


    damit ist das Rätsel vollständig gelöst. Hier die Nikolauskirche von außen.


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    Dazu geschichtliches


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    Es ist halt etwas verwirrend wenn man bei Restaurierungsarbeiten in einer anderen Kirche des Ortes eine alte Altarplatte findet und die dann in einer anderen Kirche ausstellt. Dazu trägt die die Bezeichnung Menhir.


    Und dann stellt man in der selben Kirche noch eine alte Altarplatte aus, die aber hier mal als Altar gedient haben soll. ;)


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    Hier eine weitere Detailaufnahme. Fünf derartige Kreuze sind in die Platte eingemeiselt.


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    Aber nicht nur die relativ junge Altarplatte ist hier im Gotteshaus ausgestellt. Nein, der oben genannte viel älterere Menhir ist dort auch zu sehen.


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    Der ist mitten im Raum positioniert und zieht natürlich alle Blicke auf sich.


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    Auf die Altarplatte dahinter in der Apsis, hier im Bild gerade noch zu erkennen, achtet vielleicht nicht jeder Besucher.


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    Es bleibt das Rätsel welche Reliquie sich unter dem Steinquadrat befindet und ob da überhaupt eine liegt.


    Die Altarplatte // The altar stone of the Saint Nicholas Church
    Die Altarplatte // The altar stone of the Saint...
    www.gemeinde.latsch.bz.it


    Vielen Dank fürs Mitmachen sagt


    jürgen


    Susanne

    Die Namensähnlichkeit mancher Orte im Vinschgau hat mir vor drei Jahren schon mal zu schaffen gemacht. Wir wollten in den Bierkeller in Latsch und suchten vergeblich in Laatsch. Später haben wir den dann doch noch gefunden. :)

    hallo Steffi,


    du hast das Rätsel fast gelöst. Die Altarplatte wurde zwar hinter einer Holzverkleidung in der von dir genannten Kirche gefunden. Ausgestellt ist sie allerdings in einer anderen Kirche in Latsch. In welcher?


    grüsse


    jürgen

    Hallo Elke,


    Tartsch ist genauso falsch wie der Malteserorden.


    Das Thema der unbekannten möglichen Reliquie habe ich ja bereits angesprochen. Wenn die Wissenschaft schon nichts genaueres darüber weis, dann ich schon gleich zwei mal nicht.


    Es handelt sich bei dieser Steinplatte tatsächlich um einen Teil eines ehemaligen Altars.


    Beachte mein letztes Posting mit dem Tipp des Discounters. Weit und breit gibt es nur in diesem Ort eine Filiale.


    Hast du den Ort gefunden dürfte die passende Kirche eine Kleinigkeit sein. Dies deshalb weil der Ort mit dieser Marmorplatte auch im www wirbt.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo Jürgen,


    ist es die St. Sisinius Kirche in Laas?


    https://de.wikipedia.org/wiki/St._Sisinius_(Laas)

    hallo Steffi,


    Nein, aus Laas stammt zwar die Marmorplatte. Der Ort ist jedoch nicht der gesuchte Standort der Kirche.


    Ein weiterer Tipp:


    Im gesuchten Ort waren wir auch bei einem bekannten deutschen Discounter beim Einkaufen. Du weist doch was man da mitnimmt: Grappa, Limoncello, Pasta, Pesto und all die leckeren Sachen die man bei uns nicht überall bekommt. ;)


    Grüße


    Jürgen

    Hilft das Kreuz auf der Platte weiter?


    in welchem Bereich der Kirche befindet sich diese Platte?

    hallo Michael,


    das ist die gesamte Platte. Von der linken Wand ist sie 23 cm entfernt, von der rechten 24 cm. Sie befindet sich exakt 102 cm über dem Fußboden. Da sie etwas uneben ist, kann ich dir nur sagen, daß sie von der Wand dahinter zwischen 5 und 7 cm entfernt ist. Mein Laserentfernungsmeßgerät habe ich beim Kirchenbesuch vergessen.


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    Die Dicke der Platte variiert. Vermutlich gelang es vor ein paar hundert Jahren einfach nicht, sie exakt aus dem Steinblock zu fräsen und zu polieren. Auch über das Gewicht kann ich dir keine Angaben machen. Ebenso weis ich den Namen des Steinmetzes nicht und auch nicht wie lange der für die Arbeiten benötigt hat. Auch die Jahreszeit der Arbeiten ist mir unbekannt. Gleiches gilt für den Transport und die Dauer vom Steinbruch zur Werkstatt und dann hierher in diese Kirche. Leider kann ich dir zudem das exakte Jahr der Entstehung nicht sagen. Fragen über Fragen die wohl für immer unbelöst bleiben.


    Es bleibt die Frage die sicherlich gelöst werden kann:


    Wo habe ich das Ding gesehen?


    grüsse


    jürgen

    ja, eine Reliquie soll sich tatsächlich mal darunter befunden haben.

    ja, das dachte ich mir - und jetzt?


    Hast du so etwas schon mal in der eigenen Hand gehabt?

    hallo Michael,


    eigentlich kenne ich niemand, der eine christliche Reliquie bereits in der Hand hielt.


    Weiter gehts mit dem genauen Standort des Gotteshauses.


    grüsse


    jürgen

    Landkreis Ostallgäu - Bidingen - OT Bernbach - St. Johann Baptist:


    Noch habe ich nicht alle Nepomuks aus dem Ostallgäu vorgestellt. Heute nutzten wir den sonnigen Tag zu einem Spaziergang in der Voralpenlandschaft. Ausgangspunkt war Bernbach in der Nähe von Marktoberdorf. Natürlich war heute am Sonntag auch die Dorfkirche geöffnet und so konnte ich den dortigen Nepomuk fotografieren.


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    Anscheinend steht es um die Standsicherheit des Gotteshauses nicht besonders. Zu beiden Seiten sind schwere Kanthölzer verspannt, die im Inneren mit Eisenstangen verbunden sind.


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    Auch im Inneren müssen die Besucher durch Netze vor herabfallenden Teilen geschützt werden.


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    Blick auf den rechten Seitenaltar


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    der linke Seitenaltar


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    Nepomuk


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    Er lächelt


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    Ein Auge halb geschlossen, das andere offen.


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    Es fehlt das Kreuz der von Johann Richard Eberhard 1780 geschnitzten Figur.


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    "Eberhards beeindruckender Nepomuk unterscheidet sich in einigen Merkmalen vom Prager Vorbild. Am auffälligsten ist, dass seine Figur das Birett nicht auf dem Kopf trägt, sondern mit der linken Hand festhält. Die übrige Kleidung stimmt: Zur Soutane trägt Johannes ein Rochett mit einem üppigen Spitzensaum und die Almutia. Das Spielbein des Heiligen ruht auf einer Muschel mit Perle (Fluss- und Mariensymbol). Mit der rechten Hand umfasst Johannes die Märtyrerpalme. Das zugehörige Kreuz fehlt jedoch. Usprünglich war es gewiss vorhanden. Man sieht noch deutlich die eckige Kerbe unter dem rechten Handgelenk, durch die der senkrechte Balken des Kruzifixes geführt wurde. Der Verlust dieses wichtigen Attributes ist äußerst bedauerlich.Ein typischer „Eberhard-Kopf“ mit Stirnlocke und dekorativem Bart zeichnet die Figur aus. AlsHeiligenschein dient ein dünner, auffallend weitabstehender vergoldeter Ring ohne die obligatorischen fünf Sterne. Allem Anschein nach gingen auch diese irgendwann verloren."


    Zitat aus https://www.saeuling.de/filead…n/2021/Nepomuk_gesamt.pdf


    In der Kirche findet sich noch etwas Ungewöhnliches. Es sind die Orden von Gefallenen aus den Kriegen 1866 und 1870/71. Bei allen Orden stehen die Namen der Soldaten dabei.


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    Selbst die Gefallenen aus den Napoleonischen Kriegen sind namentlich aufgeführt.


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    Wir haben uns anschließend auf einen Spaziergang rund um den Dachssee begeben.


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    Es ging durchs gefrorene Moor bis zur Hexe.


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    Unser Führer Tom hat hier am See eine Pause für einen Imbiß eingelegt.


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    Das war unser Sonntagsausflug in einem Stück Allgäu wo heute kaum ein Tourist war.


    grüsse


    jürgen

    Landkreis Ostallgäu - Kaltental - OT Eldratshofen - Kirche St. Johannes der Täufer:


    In #193 habe ich euch eine Website vorgestellt, die eine Reihe Nepomukdarstellungen vorwiegend im Ostallgäu auflistet. Was lag näher als heute an einem relativ warmen sonnigen Wintertag nach Eldratshofen zu fahren und den dortigen Nepomuk aufzusuchen.


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    Bilderbuchwetter für die Pirsch und den sich anschließenden Spaziergang durch die Voralpenlandschaft.


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    Natürlich war das Gotteshaus im Weiler mit drei Bauernhöfen versperrt. Also flugs nachgefragt im benachbarten Bauernhof, ob ich nicht einen Schlüssel haben kann um Zugang zu finden. Den Schlüssel bekam ich und deshalb zeige ich euch auch welcher Art der benachbarte Hof ist. Der Stefflsbauer ist schon mal etwas Besonderes.


    Herzlich Willkommen!


    Doch nun zu unserem Heiligen.


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    Hinein ging es durch die Sakristei. Der Schlüssel zur Kirche steckte im Schloß.


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    Zwei mal umgedreht und schon stand ich in der kleinen Kirche.


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    Die Dame rechts im Bild hat mich begleitet. Schließlich sind wir seit 37 Jahren verheiratet. :)



    Nepomuk ist nicht als Figur dargestellt sondern auf dem Bild links welches von der Sonne beschienen wird.


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    Das wiederum erschwert das Fotografieren.


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    Und doch ist erkennbar, daß er als toter Nepomuk dargestellt wird.


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    Schließlich gelang mir doch noch eine recht brauchbare Aufnahme.


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    Abschließend noch ein Blick auf den rechten Seitenaltar. Auch da stirbt ein Heiliger. Franz-Xaver ist hier dargestellt.


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    Wir drehten noch zu Fuß eine größere Runde bis ins Nachbardorf und genossen die Fernsicht bei fast frühlingshaften Temperaturen in der Sonne und das mitten im Januar.


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    In Eldratshofen steht so ein Ding. Ich vermute mal, daß es sich hier um einen ehemaligen Schäferwagen handelt.


    jürgen