Beiträge von claus-juergen
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Das ist der Kreisverkehr von Vodnjan in Istrien.
Landestypisch mit Olivenbäumen, Natursteintrockenmauer und Lavendel.
Die Trockenmauern erinnern an die über Generationen hinweg von den Hirten erbauten um die eigene Pazelle gegenüber dem Nachbarn abzugrenzen.
Lavendel diente bereits vor Jahrhunderten als Parfüm vor allem für die Frauen, aber auch um unangenehme Gerüche im Haus zu überdecken.
jürgen
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Wer nun meint, daß der Jürgen nur mit einem PS starken Motorrad unterwegs ist, der täuscht sich. Seit letztem Herbst bin ich im Besitz eines Ebikes und das verleitet mich immer wieder mal dazu, durch den hügeligen Naturpark Augsburg Westliche Wälder zu radeln. Immerhin kamen am letzten Sonntag weitere 65 km auf den Tacho. Dabei versuche ich möglichst oft die niedrigste Stufe der Unterstützung durch den Motor zu wählen. Einerseits möchte ich möglichst weit kommen ohne nachladen zu müssen und andererseits ist selbst die niedrigste Stufe für mich eine erhebliche Unterstützung nach mehr als einem halben Jahrhundert Radfahren mit einem "normalen Rad".
Los ging es am Sonntag über den Nachbarort Hiltenfingen und Schwabegg hinauf in die Hügel des Naturparks nach Konradshofen.
Wenn die Erika so schön blüht muß man natürlich einen Fotostopp einlegen.
In Rielhofen dann ein besonderer Vorgarten. Halloween Ende August?
Die Hausbesitzerin sah mich stirnrunzelnd vor ihrem Skulpturenpark.
Sie erklärte mir, daß sie es mag wenn die Kids ihren besonderen Garten bewundern.
Deshalb werden die dann auch den ganzen Sommer über mit Süßigkeiten beschenkt.
Die Geschmäcker sind nun mal verschieden.
Ich selbst bin kein Fan von chinesischem Sondermüll.
Noch dazu war das Zeug sicherlich nicht gerade billig.
Weiter ging es nach Münster wo jeden Oktober nebenan ein Bergrennen stattfindet. Ja, in meiner Heimat gibt es tatsächlich noch so eine Motorsportveranstaltung.
Bergrennen Mickhausen - Traditionsreiche Motorsportveranstaltung
Im Hintergrund ist Mickhausen mit dem mittlerweile teilrenovierten Schloß zu sehen.
An einem Sonntag wird in der kleinen Familienbrauerei in Walkertshofen ja nicht gearbeitet. Allerdings vernahm ich ein Scheppern im ehemaligen Saal der Brauereigaststätte die schon längst geschlossen ist. Die Tür stand offen. Also nichts wie rein. Der "Jungbraumeister" von vielleicht sechs oder sieben Jahren war mit dem Einsortieren der Bierflaschen in leere Kästen beschäftigt.
Dann kam doch noch der Papa hinzu und meine Frage nach einem Bier wurde natürlich positiv beantwortet.
Aus der Flasche und noch dazu kalt an dem heißen Tag ist genau das was der durstige Radler Jürgen jetzt braucht. Das Gespräch über Gott und die Welt gab es gratis dazu.
Vielleicht ergibt es sich, daß ich im Winter, im Sommer hat der Wirt keine Zeit, eine Brauereiführung mit ein paar Freunden buche. Bierprobe und Brotzeit hinterher gibts natürlich auch.
Staudenbräu Walkertshofen · Staudengold · Brauerei SchorerFamilienbrauerei seit 1846. Bier brauen ist unsere Berufung - Hopfen und Malz gehören für uns zusammen wie die Menschen und die Heimat.staudenbraeu.deWeiter ging es bergauf und bergab über Aichen nach Balzhausen. Dort dann am späten Mittag ein Essen und dazu eine Radlerhalbe im Dorfgasthaus Adler. Da stimmen noch Preis und Leistung. Eine kleine Speisekarte. Manches gibts nach 13 Uhr schon nicht mehr. Aber der Jürgen ist ja flexibel.
Das gibts auch nur noch in Dorfwirtschaften.
Ein Weilchen geht es nun entlang der Mindel flußaufwärts bis Kirchheim.
Da entdeckt der Jürgen einen Baggersee mit immerhin 22 Grad Wassertemperatur. In dem idyllischen jedoch habe ich mich nicht abgekühlt. Da war mir zu viel Grünzeug drin. Ein paar Kilometer weiter bei Mörgen befindet sich mein bevorzugter See an welchem ich wiederholt ganz alleine schwimmen konnte.
Über Eppishausen, Könghausen, Mittelneufnach und Hiltenfingen ging es wieder nachhause. Eine tolle Tour die mir wiederum gezeigt hat, daß man mit dem Fahrrad ganz andere Eindrücke von ein und der selben Strecke gewinnt als mit dem Motorrad oder dem Auto.
grüsse
jürgen
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Ich wünsche dem Dicken jedenfalls eine Doppelzelle zusammen mit der nonbinären Person. Vielleicht haben die beiden ja gemeinsame Interessen.

Was Neubau AKW egal wo auch immer in Europa anbelangt, müssen wir unterscheiden zwischen dem Vorhaben und dem, was letztendlich gebaut wird. Die Rechnung ist zuletzt jedenfalls weder in Frankreich noch in Finnland und schon gleich gar nicht in Großbritannien aufgegangen. Egal, der doofe Steuerzahler wird das schon die nächsten Jahrzehnte berappen. Irgendwann lachen meine Enkel über den Blödsinn, den sich manche Nachbarn in dieser Hinsicht einfallen lassen.
Dir danke ich jedenfalls für das Hintergrundwissen eines Landes welches ich leider fast nicht kenne. Vielleicht gelingt es mir eines Tages meine Gattin davon zu überzeugen, ins Unbekannte ganz ganz weit entfernte Ausland östlich von Cisleithanien zu reisen.
Grüße
Jürgen
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Danke Waldi für deine detaillierten Infos über die AKW in Ungarn und Rumänien. Ich gehe davon aus, dass auch diese beiden Länder noch kein Endlager für den Atommüll gefunden haben. Anscheinend reißen sich die Menschen auch nicht gerade um so eine „prestigeträchtige“ Einrichtung.
Was Ungarn anbelangt, dürfte vermutlich eine Menge Schmiergeld an Orban und seine Clique geflossen sein, so dass das russische Unternehmen den Auftrag für den Neubau von AKW erhalten hat. Auch das kann man als Altlast für die neue Regierung bezeichnen.
Was macht der Dicke eigentlich derzeit? Läuft da nicht ein oder mehrere Ermittlungsverfahren gegen den?
Irgendwann werden auch diese beiden Länder begreifen, dass die Zeit der Atomenergie vorbei ist. Noch dazu, weil es derzeit mit die teuerste Form der Stromerzeugung ist.
Grüße
Jürgen
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Vor ein paar Tagen sind Klaus und ich mit den Motorrädern durchs Oberallgäu und den Riedbergpass in den Bregenzer Wald gefahren. Erste wichtige Station war der Sulzberger Hof bei Kempten. Da sind wir zwar nicht eingekehrt. Allerdings haben Angelika und ich dort am 2.2.1985 unsere Hochzeit gefeiert. Von außen hat sich das Hotel nach dem Verkauf durch die Eigentümer doch etwas verändert.
Gegenüber steht die Burg Sulzberg. Mittlerweile ist die Ruine zugänglich. Dafür muß man nun Eintritt zahlen.
Zweites Frühstück im Cafe in Burgberg bei Sonthofen.
Der Riedbergpass ist natürlich ein Traum für jeden Biker. Westlich davon gehts in den Bregenzer Wald.
Und dann kamen wir durch Egg. Was macht man in Egg? Natürlich ein Bier - in dem Fall ein Radler - in der örtlichen Brauerei trinken.
Da gibt es keine Brauereiwirtschaft. Verkauft wird direkt an der Rampe und in wenigen Gaststätten der Region.
Nach einer Runde auf bekannten Strecken fuhren wir über Doren ins andere Sulzberg, in Vorarlberg gelegen. Von dort aus hat man einen tollen Ausblick.
Unter uns im Tal befindet sich die Weißach. Entlang des Flusses bzw der Bregenzerach gab es einst die Bregenzerwaldbahn. Heute ist nur eine Teilstrecke noch mit Schienen belegt. Da verkehrt ein Touristenzug. Der Rest der Strecke ist verfallen. Für Abenteurer oder Wagemutige bieten sich Tunnel und marode Brücken an.
Bregenzerwaldbahn – Wikipediade.wikipedia.orgWer Geschichte liebt soll sich die 84 Bilder der Website ansehen.
Ein toller Tag auf kaum befahrenen Straßen.
370 Kilometer habe ich nun mehr auf dem Tacho meiner BMW. Sicherlich waren wir ein paar Stunden im Sattel. Pausen sind immer wieder drin. Länger wie eine Stunde am Stück fahren wir gewöhnlich nicht. So kann man die etwas weiter entfernte Heimat näher kennenlernen und ist doch abends zuhause.
jürgen
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hallo Waldi,
auch mein Heimatort ist von Landwirtschaft geprägt und da kann ich vor allem den Mais, der hier angebaut wird mit deinen Bildern vergleichen. Obwohl die Bauern bei uns klagen, schaut der Mais erheblich besser aus als bei dir in Ungarn. Die Hitze ist immer noch da. Heute hatten wir 30 Grad Celsius. Aber zumindest hat es in den letzten beiden Wochen etwas geregnet. Unser Flüßchen Singold führte vor gut zwei Wochen zwar wenig Wasser. Aber es hat gereicht um mit den Enkeln flußabwärts zu paddeln.
Themamit SUP und Luftmatratze flußabwärts auf der Singold
Die Singold ist ein kleines Flüsschen welches in Waal im Ostallgäu entspringt, durch meinen Heimatort Langerringen fließt und in Augsburg in die Wertach mündet. Eigentlich nichts besonderes, sieht man von gelegentlichen kleinen Wasserkraftwerken in privater Hand mal ab. Ein paar Kilometer südlich von Langerringen liegt der Ortsteil Schwabmühlhausen wo ich mit meinen Enkeln und zwei einfachen Schwimmhilfen in die derzeit Niedrigwasser führende Singold gestiegen bin. Diese Idee kam mir…
claus-juergen17. August 2026 um 21:58 Rhein und Donau hingegen sind nach wie vor nur durch Frachtschiffe mit geringer Ladung zu befahren. Es fehlt noch eine Menge Wasser. Austria klagt dazu über Strommangel aufgrund der Tatsache, daß die Wasserkraftwerke nicht mit Volllast laufen. Wie schaut es derzeit eigentlich mit den ungarischen und rumänischen AKW aus? Die sind doch auch so nach und nach heruntergefahren worden. Jetzt hört man nichts mehr in der Presse davon.
Wenigstens könnt ihr die Hitze im Haus nun dank Klimaanlage besser aushalten. Vermutlich kam die Einsicht, daß die schon viel früher hätte installiert werden sollen.
Wann gehts nachhause? Wir starten montag mit dem Flieger für eine Woche nach Pula. Mal sehen ob das Wetter hält und das Meer mich zum Schwimmen einlädt.
grüsse und gute Besserung an die Gattin wünscht
jürgen
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Weitnau im Oberallgäu liegt am Jakobsweg. Und da ist es nachvollziehbar, dass der Patron der Reisenden in der Kirche mit dem seltsamen Namen St Pelagius gleich zweimal vertreten ist. Einmal draußen am Kirchturm.
Das Bild scheint eine moderne Version des Heiligen zu sein.
Das Innere der Kirche schaut völlig anders aus als die Kirchen im Allgäu, die ich kenne.
Verschiedene Heilige sind mit farbigen Gläsern in den Fenstern dargestellt.
Auch Christophorus ist vorhanden.
Grüße
Jürgen
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Hallo Jürgen,
in München oder Augsburg?
Hallo Steffi,
In München musst du suchen.
Grüße
Jürgen