Beiträge von claus-juergen

    Es ist Teil eines ganzen. Aber der gezeigte Teil ist auch im gebrauch so offen gewesen oder von einem anderen Teil verschlossen?

    Ja Tom,


    im Gebrauch war das tatsächlich so offen und damit der Witterung ausgesetzt. Es war auch Teil eines Ganzen was wesentlich größer war


    Und steht es zufällig dort oder hat es Bedeutung gehabt für diesen Ort wo es steht.

    Ich meine steht es vor einer Stätte wo es gebraucht wurde oder irgendwo zufällig in Bayern.

    Das Ding steht nicht zufällig dort. Das war über viele Jahrzehnte genau hier im Gebrauch. Hier in dieser Region von Bayern gab es übrigens mehrere Dinge dieser Art.


    grüsse


    jürgen

    hallo Rätselfreunde,


    anscheinend sind meine Heimaträtsel derzeit ziemlich einfach. Schwieriger dürfte es mit dem aktuellen Rätsel sein, weil die Perspektive ungewöhnlich von mir ausgewählt wurde. Wer kann mir sagen, was das einmal war bzw. welchem Zweck das einstmals gedient hat?


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    Viel Spaß wünscht


    jürgen

    Hier noch zwei weitere Bilder dieser Art von Friedhofsgestaltung. Mir gefällt nicht nur die Idee eines gläsernen Blatts für den Verstorbenen als auch die Ausführung dieser Urnenbestattung. Anonym ist die nicht, weil auf das Blatt dann der Namen und die Daten des Verstorbenen geschrieben werden.


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    Jedes Blatt hat eine andere Farbgestaltung


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    Ob man sich noch vor dem Ableben ein Blatt reservieren kann oder ob das die Angehörigen machen weis ich nicht. Eine tolle Idee ist es auf jeden Fall.


    grüsse


    jürgen

    Hallo Tom,


    Damit ist das Rätsel schon gelöst. Hier handelt es sich tatsächlich um eine Begräbnisstätte der anderen Art. Gesehen habe ich diese Einrichtung heute in Niedersonthofen bei unserer Wanderung um den gleichnamigen See. In der Wiese davor wird die Urne des Verstorbenen bestattet. Auf dem bunten Blatt aus Glas werden dann die Namen geschrieben.


    Morgen zeige ich euch noch ein paar weitere Bilder.


    Grüße und gute Nacht sagt


    Jürgen

    hallo Elke,


    die Fuggerei ist immer noch so wie sie als Sozialsiedlung vor 600 Jahren (!) gegründet wurde. Die Miete ist nach wie vor sensationell niedrig. Einziehen darf, wer katholisch und bedürftig ist. Ich glaube, der Mieter muß zudem täglich drei Vaterunser für Jakob Fugger beten. Mittlerweile gibt es natürlich modernen Wohnkomfort mit Zentralheizung, Warmwasser, Telefon und Internet und was man so in einer Wohnung halt braucht.


    Eigentümer ist glaublich immer noch eine Stiftung der Familie Fugger. Fahr hin und schau dir das mal an. Auf dem Weg dahin kannst du ja in München zum Vergleich die Borstei besichtigen. Das ist zwar keine Sozialsiedlung, aber auch eine geschlossene Wohnanlage die vor einhundert Jahren errichtet wurde und als modern galt. ;)


    Die Borstei in München - modernes Wohnen in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts


    Da hast du einen schönen Vergleich, wie sich Wohnverhältnisse in Standardbauweise im Laufe der Jahrhunderte geändert haben.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Fuggerei


    grüsse


    jürgen

    hallo Tom,


    dann nimm den Zug. Mach Zwischenstation in verschiedenen Orten und du siehst auch was am Weg. Spanien hat übrigens wie auch Deutschland und Frankreich ein gutes Hochgeschwindigkeits Schienennetz. Cartagena ist glaublich noch nicht angeschlossen.


    https://www.hochgeschwindigkei…hnellstrecken-spanien.php


    Hier dazu das französische Netz. Mit dem TGV bin ich schon von Marseille bis ins Elsaß gefahren. Schöne Strecke, die sich aber hinzieht.


    https://www.hochgeschwindigkei…llstrecken-frankreich.php


    Mein Freund Attilio aus Sanlucar la major bei Sevilla fährt ein paar mal im Jahr mit dem Schnellzug nach Madrid. Das geht ratzfatz in dreieinhalb Stunden und ist viel billiger als Zugfahren bei uns.


    grüsse


    jürgen

    Gratulation Tom,


    Graben ist richtig. Hier das Rathaus in voller Größe.


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    Eigentlich wäre das kleine Graben, etwa 20 km südlich von Augsburg auf dem Lechfeld gelegen unbedeutend, wäre da nicht vor ein paar hundert Jahren ein ortsansässiger Weber namens Hans Fugger nach Augsburg ausgewandert. Es handelt sich hierbei um den Stammvater des mächtigsten Handelshauses im Mittelalter.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Fugger_(Weber)


    Aus dieser Familie entwickelten sich die zwei Zweige der Fugger vom Reh und der Fugger von der Lilie.


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    Neben dem Rathaus steht dieser Gedenkstein.


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    Die Tafel daneben ist schon etwas in die Jahre gekommen. Graben ist durch ein paar große Betriebe eine wohlhabende Gemeinde und sollte diese Tafel vielleicht mal erneuern. Muß ich wohl mal mit dem Bürgermeister sprechen. ;)


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    Hier Bilder vom Gedenkstein an das berühmte Handelsgeschlecht in der Mitte der Ortschaft.















    https://de.wikipedia.org/wiki/Fugger_von_der_Lilie




    https://de.wikipedia.org/wiki/Fugger_vom_Reh




    Diesen eisernen Wegweiser daneben wollte ich euch auch nicht vorenthalten.






    Vielen Dank fürs Mitmachen sagt


    jürgen

    hallo Jofina,


    danke auch für den zweiten Teil des Berichts über Cartagena. Du sprichst vom Wohlstand durch Bergbau. Was wurde dort oder wird heute noch dort abgebaut? In der Nähe von Sevilla war es über lange Zeit Kupfer welches am Rio Tinto abgebaut wurde. Daraus entstand das heute drittgrößte Bergbauunternehmen der Welt mit dem Namen Rio Tinto. Bei Sevilla sind wohl die Erzgruben nicht mehr rentabel auszubeuten auch wenn man vor ein paar Jahren die Mine wieder eröffnet hat weil die Rohstoffpreise so stark gestiegen sind.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Minas_de_Riotinto


    grüsse


    jürgen

    Landkreis Günzburg - Münsterhausen - Kirche Unsere liebe Frau:


    Es gibt noch einen dritten Nepomuk im Doppelort Münsterhausen. Im südlichen Teil steht die Kirche "unsere liebe Frau". Dort drin befindet sich ein Bild des Nepomuk. Das ist ziemlich selten in unserer Gegend.


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    Und wieder erblicken wir die Kirche zuerst von der Mindel aus durch den ungewöhnlichen Bilderrahmen.


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    Blick ins Innere


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    Der Hauptaltar und die Nebenaltäre sind recht dunkel.


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    Links an der Wand gleich neben dem Eingang ist das Bild von Nepomuk aufgehängt.


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    Links unten im Bild erkennen wir die Brücke über die Moldau.


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    Leider habe ich Probleme den Spruch zu entziffern und zu deuten.


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    Vielleicht gelingt das ja den beiden Fachleuten Johannes56 und waldi;)


    grüsse


    jürgen

    hallo Elke,


    hier Bilder unserer gestrigen Wanderung im Raum Schongau. Blauer Himmel und kaum Wolken. Nix zu sehen von der Sahara. Vielleicht hängt das mit dem Inntal zusammen. Durch dieses kommt ja auch häufig die warme Luft aus dem Süden zu euch. Eine ähnliche Funktion hat ja im Allgäu das Illertal, verläuft es doch von Süd nach Nord.


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    Links unter dem Zweig erkennt man die Zugspitze.


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    grüsse


    jürgen