Beiträge von claus-juergen
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Hallo Heiko,
von diesem unfertigen Obelisk habe ich auch schon gehört. In dem Zusammenhang ist mir allerdings etwas unklar. Der Obelisk soll aus einer bestimmten Granitsorte gehauen sein. Dieser Rosengranit ist bekanntlich ziemlich hart. Die Kugeln sind aus Dolorit wie du schreibst. Ist dieses Material härter? Wieso hat man da Kugeln genommen? Soviel ich weiß war im alten Ägypten doch sowohl Eisen als auch Bronze bereits verbreitet. Die alten Griechen und Römer haben ja Metallwerkzeuge zur Steinbearbeitung verwendet. Warum haben das die Ägypter nicht gemacht? Als Laie würde ich sagen, dass das doch viel einfacher gewesen wäre. Noch dazu hätte man mit Hammer und Meißel viel präziser den Stein bearbeiten können.
Dein Ausflug nach Abu Simbel hat sich sicherlich gelohnt. Und doch würde es mich nerven, wenn ich ständig den Eindruck gewinne, dass ich als Tourist übers Ohr gehauen werde. Ägypten ist wohl in erster Linie für geführte Touristengruppen oder für die bekannten all Inklusiv Hotels am Roten Meer attraktiv. Individual Reisende könnten eventuell an der Mentalität der Einheimischen verzweifeln. Vielleicht schreckt diese Mentalität aber auch viele Individualreisende ab.
Grüße
Jürgen
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Danke für die Recherche Waldi. Ich kann zwar über den Pressreader der Stadtbücherei Augsburg die Regionalausgaben der Zeitung lesen, nicht jedoch historische Ausgaben. Sobald es ab April die Witterung zuläßt vereinbare ich einen Termin im Pfarramt um mir das Original im Rahmen eines Motorradausflugs anzusehen und fotografisch zu dokumentieren.
grüsse
jürgen
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...Die hölzerne Originalstatue, die trotz Dächle stark unter den Witterungseinflüssen litt, steht seit 2019 als Dauerleihgabe des ÜWK im Foyer des Pfarrheims St. Michael in Krumbach.
In der Nische am ÜWK sieht man seit 2017 ein Foto des Originals. Ob es direkt auf die Wand projektiert oder auf Metall aufgebracht ist weiß ich nicht...Danke Waldi, dann werde ich wohl ab dem Frühjahr mal mit dem Motorrad durch die schöne Landschaft des Naturparks Augsburg Westliche Wälder fahren und dem Pfarrheim einen Besuch abstatten.
Ja, es gibt noch genug zu entdecken und wenn du deine Heimat mit Bayern definierst, wirst du mit den Nepumuks wahrscheinlich nie fertig...
Das mit der Heimat Johannes ist so eine Sache. Ich lege die als "Grenzbewohner" etwas großzügig aus. Ich hoffe, du hast nichts dagegen, daß ich den westlichen Teil Tirols, Vorarlberg und das südliche Württemberg und das westliche Oberbayern auch als Heimat adaptiere. Das Allgäu war schon immer ein Grenzland mit keinen genau definierten Grenzen.

grüsse
jürgen
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Gratulation Tom! So ist es. Hier wird uns Unwissenden die Geschichte der Stadt im Sitzungssaal des Rathauses erzählt. Der Prinzregent befindet sich im Erker.
Im Treppenhaus hängt eine historische Karte.
Und das ist das alte Rathaus welches natürlich für die vielen Bediensteten mittlerweile zu klein geworden ist.
Vielen Dank fürs Mitmachen sagt
jürgen
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Dank Waldis Vorlage.
Kann es sein, dass dir der bärtige Mann, Prinzregent Luitpold von Bayern, im Schloss Rain am Lech begegnet ist?…
Nein Steffi. Rain am Lech und Schloss sind falsch. Allerdings ist der Lech nicht weit entfernt war der doch lange die westliche Grenze von Altbayern.
Grüße
Jürgen
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Nachdem nichts vorwärts geht gibt es einen Tipp von mir. Der Prinzregent ist an die Wand eines historischen Gebäudes in einem ehemaligen Grenzort des Herzogtums Bayern gemalt.
grüsse
jürgen
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Landkreis Günzburg - Krumbach - Krumbacher Überlandwerke:
Es gibt doch tatsächlich noch neue Nepomukdarstellungen in meiner Heimat zu entdecken. Man muß nur die Straße mal aus einer anderen Richtung zu Fuß erkunden. So ging es uns heute mitten in der Stadt Krumbach. Von der Seite gesehen ist kein Heiliger zu entdecken.
Wir schauen auf das Schloß. Rechts neben uns fließt der Krumbach.
Im Garten des regionalen Stromversorgers ÜWK ist eine alte Turbine zu sehen.
In der Giebelseite des Gebäudes ist ein etwas anderer Nepomuk ausgestellt.
Die Hände sind dreidimensional. Der Rest der Figur scheint eine bemalte Metallplatte zu sein.
Ob hier vor den Zeiten der Stromerzeugung am Vorgänger der Brücke eine Figur stand weis ich nicht. Auf jeden Fall hat der Stromversorger ÜWK hier die Tradition des Brückenheiligen gewahrt.
grüsse
jürgen
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Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Anwesen Mühlenstr. 18 in Siebnach im Unterallgäu erbaut. Der Bauherr war anscheinend sehr christlich weil er eine ganze Reihe von Heiligen an der Fassade verewigt hat.
Da darf natürlich Christophorus nicht fehlen.
Der schaut zwar etwas betrübt. Aber jede Darstellung ist halt anders.
Grüsse
jürgen
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