Beiträge von claus-juergen

    Manchmal gibt es Dinge zu berichten, die freuen mich einfach. So ist es beispielsweise, wenn altes erhalten bleibt oder historische Dinge nicht in Vergessenheit geraten weil engagierte Bürger in Zusammenarbeit mit den staatlichen Stellen einfach Tolles oder Großes schaffen. Nicht nur alte Gebäude sollten erhalten werden, wenn sie architektonisch anspruchsvoll oder ein Zeichen der damaligen Zeit sind. Nein, es geht auch um Bräuche oder Dinge des Alltags, die heute zwar niemand mehr benötigt, aber einen historischen und kulturellen Wert haben.


    So verhält es sich auch mit Bootstypen die über Generationen hinweg in mühsamer Handarbeit gebaut und vielfältig genutzt wurden. Die Verantwortlichen der Stadt Krk haben hier Großartiges geleistet indem ein paar dieser alten regionalen Bootstypen neu gebaut wurden und nein, nicht in einem Museum verstauben, sondern auf dem Meer wie schon vor über 100 Jahren bewegt werden. Diese Boote liegen meistens an der Mole direkt gegenüber dem Eingang zur Altstadt von Krk. Dazu gibt es Schautafeln selbst in deutscher Sprache. Der Besucher muß sich nur die Mühe machen, das alles in Ruhe anzuschauen. Ich habe mir diese Mühe vor vier Wochen gerne gemacht und möchte euch durch diese Bilder an meinen Eindrücken teilhaben lassen.



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    Vor zwei Jahren war ich zwar auch schon mal hier. Aber damals gab es noch nicht diese Infotafeln.


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    Es versteht sich wohl von selbst, daß diese Boote ausschließlich aus Holz gebaut wurden.


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    (Bild stammt von der Infotafel)




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    (Bild stammt von der Infotafel)




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    Bodulka ist auch der Name einer Konoba in Sisan bei Liznjan. Dabei handelt es sich um ein gehobenes Lokal.



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    Der Zweimaster ist natürlich schon erheblich größer als die kleineren Boote.



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    Hier sieht man wie schlank und damit auch vermutlich wie schnell dieses Boot ist.



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    (Das Bild stammt von der Infotafel)


    Wer von euch einmal die sicherlich sehenswerte Stadt Krk auf der gleichnamigen Insel besichtigt, sollte sich auch in Ruhe umschauen, welche Boote in unmittelbarer Nähe an der Mole vertäut sind. Es lohnt sich!


    jürgen

    Siehst du Johannes. Jetzt weist du erst einmal wie es mir geht, wenn ich mit dem Motorrad durch meine Heimat kurve und mich frage, ob ich erstens schon drin war in dieser Kirche und zweitens dort einen Nepomuk gefunden habe? Wir alle werden nicht jünger und so kommt man bei dieser hohen Anzahl schon mal ins Grübeln oder gar ins Schwitzen. Es wird also Zeit zu neuen Ufern oder besser gesagt in neue Gegenden aufzubrechen. :)


    grüsse


    jürgen

    ...

    Und was hat man vor mit der stillgelegten Bahntrasse?

    ...

    Oder gibt es in Istrien auch schon solche Radel- und Wanderwege aus stillgelegten Bahntrassen?


    Bei einem Bayern-Urlaub im Allgäu sind wir auch schon mal auf so einem Weg geradelt.

    hallo Jofina,


    wenn ich das wüsste was aus der Rasabahn mal wird. Manche sprechen davon, die wieder in Betrieb zu nehmen. Dabei wäre das nie und nimmer rentabel.


    Auf der Halbinsel Istrien gibt es die Parenzana. Das ist die Trasse einer ehemaligen Schmalspurbahn von Triest nach Porec, die weitgehend zum Radweg ausgebaut wurde. Allerdings ist der nicht asphaltiert und somit nur mit Mountainbikes befahrbar.


    http://www.bahntrassenradwege.de/index.php?page=parenzana


    Im Ostallgäu gibt es den Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse von Marktoberdorf bis Lechbruck.


    https://www.tief-im-allgaeu.de…ktoberdorf-bis-sameister/


    Dann kenne ich noch das Sachsenrieder Bähnle von Kaufbeuren bis Schongau. Hier sind jedoch nur noch Teile der ehemaligen Bahntrasse zum Radweg ausgebaut.


    https://www.pfaffen-winkel.de/…nrieder-baehnle/tour.html


    Vielleicht warst du ja auf einer der beiden Strecken unterwegs.


    grüsse


    jürgen

    Auf der Halbinsel Istrien gibt es eine Bahnlinie, die vor gut zehn Jahren von einem Tag auf den anderen eingestellt wurde. Es handelt sich um die gut 30 km lange Rasabahn, die vom Bahnhof Lupoglav im Cicarija Gebirge aus abzweigt und mit dem Freihafen Trget-Brsica im Rasakanal verbindet. Die Bahn wurde nach dem Zweiten Weltkrieg u. a. durch deutsche Kriegsgefangene gebaut und diente bis zu einem Hangrutsch fast ausschließlich der Beförderung von Gütern.


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    (Bild aus Glas Istre https://www.glasistre.hr/pula/…i-je-katastrofalno-580270)


    Inzwischen werden die Güter, die vom Freihafen aus verschifft werden ausschließlich mit dem Lkw angefahren. Das sind zum einen Schnittholz vor allem aus dem Velebit und Cicarija Gebirge, Gestein aus Istrien und Lebendvieh aus dem kroatischen Hinterland und überwiegend aus Ungarn. Der Personenverkehr spielte hier nie eine große Rolle.


    Bei einer Wanderung im Rasatal habe ich mir vor kurzem den alten Bahnhof Rasa angeschaut.


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    Dieser liegt ein paar Kilometer von der Gemeinde Rasa entfernt neben dem Fluß Rasa und dem Steinbruch der Firma baumit. Acht Geleise nebeneinander dienten einstmals zum Rangieren der Güterwaggons.


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    Die Schienen sind mittlerweile von Gestrüpp überwuchert.


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    Hinter diesem Hügel liegt die Ortschaft Barban.


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    Nachdem das Gebäude frei zugänglich ist schaue ich natürlich auch rein in den alten Bahnhof. Wann wurden hier wohl die letzten Fahrkarten verkauft?


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    Man gewinnt den Eindruck als wurden die Räume fluchtartig verlassen.


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    Lautet nicht ein bekannter Spruch "der Letzte macht das Licht aus?"


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    Bis zum Tag X - dem Hangrutsch war sicherlich alles streng geheim. Und jetzt?


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    Geheim oder wertvoll war sicherlich auch einstmals der Inhalt von diesem Tresor. Leider habe ich keinen Schlüssel gefunden. Ehrlich gesagt, habe ich vielleicht auch nicht gründlich genug danach gesucht. Sicherlich wurden vor mir auch andere nicht fündig.


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    Der Kalender aus dem Schicksalsjahr 2008 hängt auch heute im Jahr 2020 noch an der Wand.


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    Die Schlüssel zum Stellen der Weichen sind fast alle noch da.


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    Nicht fehlen darf auch das Wappen der Rupublik Kroatien. Auf die ist man seit der Unabhängigkeit stolz und deshalb hängt ein solches in allen Amtsstuben.


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    Wenn es im Winter mal kalt wurde konnte zumindest das Büro mit einem Kachelofen geheizt werden.


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    Auch ein Stellwerk im Nebenraum konnte mit einem großen Ofen bei Kälte erwärmt werden.


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    Mit diesen Tafeln wurde der Schienenverkehr manuell geregelt. Auch Hemmschuhe oder Bremsschuhe für die Waggons sind noch ausreichend da.


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    Im WC hat sich bereits der Kollege "Zappzarapp" bedient. Die Armaturen sind nun wohl woanders eingebaut. Das Waschbecken wurde bei der Demontage beschädigt und verblieb im Eigentum der Staatsbahn.


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    Neben dem Bahnhof befindet sich eine nicht mehr genutzte Lagerhalle. Die ist offen und somit darf ich mir die natürlich auch ansehen.


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    Stilleben mit Bremsschuh


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    Die Deckenkonstruktion ist ungewöhnlich. Ein Fall für den Denkmalschutz?


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    Der Lagerverwalter hätte aber auch am Abend vor dem Heimgehen zumindest etwas aufräumen können. Der stand in der Hierarchie wohl unter dem Bahnhofsvorsteher, weil er gegen die Kälte im Winter keinen Kachelofen sondern nur einen elektrischen Ölradiator hatte.


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    In der Halle befindet sich auch heute noch eine Waage für Stückgut. Mal sehen, ob die noch funktionstüchtig ist?


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    Nein, das kann nicht stimmen! Auch mit Rucksack und Bergschuhen wiegt der Fotograph doch nie und nimmer fast 100 Kilogramm. Sicherlich ist der slowenische Hersteller der Waage längst pleite weil er solche schlechten Produkte hergestellt hat. Oder es liegt an den vielen Klamotten bis hin zum Daunenanorak, den ich bei dieser Kälte Anfang September getragen habe. ;)


    Noch ein paar Details zur Bahn:


    Im Gegensatz zur Eisenbahnstrecke nach Pula, die bereits unter österreichischer Herrschaft aus strategischen Gründen Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde, ist die Rasa Bahn erst 1951 unter Tito errichtet worden. Sie verbindet Lupoglav mit dem Freihafen Trget. Von dort gab es eine Abzweigung bis zum Bergbauort Rasa, den ich euch hier bereits vorgestellt habe:


    Der Kohlebergbau in Rasa auf Istrien


    Die Bahn diente eigentlich nur dem Güterverkehr. Die Minen im Raum Labin benötigten eine Menge Holz aus dem Hinterland, welches mit der Bahn transportiert werden konnte. Den Ucka-Tunnel gab es noch nicht. Istrien hatte kaum Straßenverbindungen. Die Küstenstraße war schlecht ausgebaut und über den Ucka auf dem Poklon-Paß war der Gütertransport auch beschwerlich.


    Bereits 25 Jahre nach dem Bau war die Bahn nicht mehr rentabel, weil die Kohleminen rund um Labin aus Rentabilitätsgründen schließen mußten. Die letzte war Tupljak. Hier ein kleiner Bericht hierzu:


    Tupljak - Kroatiens letzte Untertage Kohlemine


    Die Rasabahn hat wohl keine Zukunft mehr. Wirtschaftlich lohnt sich die Instandsetzung nicht und für den Komplettabbau und die Umwandlung in einen sicherlich landschaftlich sehr attraktien Wander- oder Radweg fehlt wohl der Wille und das Geld. Schade...


    jürgen

    Bei meiner gestrigen Motorradtour durch den Naturpark Augsburg Westliche Wälder kam ich durch das Dorf Horgau. Eigentlich wäre es nichts Besonderes, gibt es doch in der dortigen Pfarrkirche nicht einmal eine Nepomuk Figur.


    Aber bei der Durchfahrt fiel mir ganz was anderes auf. Standen doch eine Menge seltsamer Autos nicht nur auf dem Hof eines Händlers, sondern dutzendweise daneben in einer Wiese. Solche Autos habe ich noch nie gesehen. Also stopp und Inaugenscheinnahme.


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    Nein, das sind keine Oldtimer. Alles Neuwagen. Das Design ist außergewöhnlich wenn nicht gar sonderbar was den Autogeschmack europäischer Käufer angeht.


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    Dazu Farben die teilweise sehr knallig sind.


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    Dodge Challenger Hellcat wird so ein Monstrum genannt.


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    Sicherlich ist diese "Höllenkatze" eine Herausforderung "Challenge" für jeden Piloten.


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    808 PS hat so ein Ding. Dafür gibt es auch die grüne Umweltplakette. ;) Fünf Sitzplätze sind auch dabei. Damit kann man Mitzi, Hamster und den Rehpinscher auf der Rücksitzbank auch mitnehmen.


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    Das Einstiegsmodell hat nur 492 PS und kostet dafür auch gerade mal 55.000 €. Eigentlich ein Schnäppchen, wenn man den Wagen mit der Konkurrenz aus Zuffenhausen oder Maranello vergleicht. Gut, sicherlich sind die Folgekosten erheblich. Dazu wird man so eine Karre kaum mehr verkaufen können. Aber ein Hingucker ist so ein Auto auf jeden Fall. Die Tatsache, daß ein paar Dutzend davon hier herumstehen, zeigt doch, daß es wohl hierzulande auch Käufer für "Autos aus einer anderen Zeit" gibt.


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    Auch eine im Fachjargon "Schlampenschlepper" genannte Chevrolet Corvette steht auf dem Hof. Die gefällt mir vom Design her schon besser als die Konkurrenz von Dodge.


    Übrigens gehört das Unternehmen Dodge zum Fiat-Chrysler Kozern, das sind die, die z. B. auch einen Fiat Panda bauen. Den wiederum dürfte jeder kennen. ;)


    https://de.wikipedia.org/wiki/Dodge_Challenger_SRT_Hellcat


    grüsse


    jürgen

    hallo Elke,


    schau mal was in Spanien diesbezüglich los ist:


    https://www.mallorcamagazin.co…ernachlassigte-plage.html


    Vielleicht kann Jofina dazu was sagen.


    Selbst wenn ich im Internet irgend so ein Gift kaufen würde, mangelt es wohl in meinem Fall an der regelmäßigen Anwendung. Hoffen wir ausnahmsweise mal auf einen kalten Winter in Liznjan. Vielleicht hat es ja doch ein paar Grad minus am Stück und dazu eine kräftige Bora die dem Käfer den Garaus macht. :thumbsup:


    grüsse


    jürgen

    claus-juergen; der Nepmukspezialist mit inzwischen geschultem Blick

    Danke !...

    hallo Elke,


    was mache ich nicht alles für euch bzw. um die Motorradtour mit einer Jagd auf Nepomuk zu verbinden? Immer wieder anhalten und schauen, ob Kirchen am Weg und noch dazu geöffnet sind. Tatsächlich entdecke ich jedoch bei diesen Touren auch immer wieder neue für mich interessante Dinge. Man kommt halt mit dem motorisierten Bike doch etwas weiter herum als nur mit dem Radl. ;)


    grüsse


    jürgen

    Lkrs Günzburg - Ziemetshausen - St. Peter und Paul Kirche:


    Ihr wollt wirklich wissen, an wievielen Kirchen ich heute bei meinem Motorradausflug über mehr als 100 Kilometer, der mich ausschließlich durch den Naturpark Augsburg Westliche Wälder geführt hat, angehalten habe? Ich habe sie nicht gezählt, wurde aber immerhin zwei mal fündig.


    Ziemetshausen ist eine schon immer recht wohlhabende Marktgemeinde westlich von Augsburg. Das sieht man auch an der St. Peter und Paul Kirche.


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    Für eine Dorfkirche schaut die schon prächtig aus.


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    Nepomuk finden wir links an der Wand in der Nähe des Beichtstuhls.


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    Bei meiner heutigen Tour durch die Stauden habe ich jedoch nicht nur zwei Nepomuks entdeckt, sondern auch noch ganz etwas anderes. Dazu jedoch demnächst mehr.


    grüsse


    jürgen

    Landkreis Günzburg - Memmenhausen - St. Georg:


    Damit unser Waldi nicht einrostet, habe ich den sonnigen Sonntag nachmittag genutzt um erneut mit der BMW auf die Pirsch zu gehen. Tatsächlich habe ich in Memmenhausen, das liegt inmitten des Naturparks Augsburg Westliche Wälder und damit in einer kurvigen hügeligen Landschaft, also ideal zum Motorrad fahren, wieder einen Nepomuk entdeckt. Er befindet sich in der St. Georgs-Kirche.


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    Der Sonntag hat nun mal den Vorteil, daß viele Kirchen tagsüber geöffnet, die wochentags verschlossen sind.


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    Rechts an der Wand steht er auf seinem Sockel. Der links schaut vielleicht auch aus wie ein Nepomuk. Es ist jedoch ein Heiliger namens Franz Xaver.


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    Ich konnte sogar auf die Empore gehen und Nepomuk von oben ablichten.


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    Die Nahaufnahme ist leider nicht so optimal gelungen.


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    Die Pirsch war an diesem Sonntag jedoch noch nicht zu Ende. Ein weiterer Nepomuk nicht allzu weit entfernt sollte dem hier folgen.


    grüsse


    jürgen

    Kroatien - Primorje Gorski Kotar - Bakar:


    Vor 14 Tagen war ich mal wieder in Bakar. Das liegt etwas südlich von Rijeka. Erst bei diesem wiederholten Besuch ist mir ein Nepomuk aufgefallen. Der steht mitten im Ort auf einer hohen Säule.


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    Vermutlich hat er schon ein paar Jahrzehnte wenn nicht mehr auf dem Buckel.


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    Warum, frägt der Fremde, befindet sich gerade in Bakar ein Nepomuk und nicht in den anderen Küstenorten der Region. Das erkläre ich mir durch die dort ansäßige Seefahrtsschule.


    Dieses Schulschiff dient es der Ausbildung von Kapitänen. Benannt ist es nach einem kroatischen Volkslied aus dem 19. Jahrhundert. Die Vila Velebita II wurde 1956 in Zadar gebaut und dient seit dem Jahr 1973 der Seefahrtschule.


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    Die Schule selbst ist ein paar hundert Meter entfernt.


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    Aus dem Wappen ist erkennbar, daß die Schule bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet wurde.


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    Nun bin ich zwar etwas vom Nepomuk abgewichen. Aber ich meine die Schule gehört irgendwie zu ihm dazu.


    grüsse


    jürgen

    Landkreis Landsberg am Lech - Pflugdorf - St Laurentius:


    Den gestrigen sonnigen Nachmittag habe ich für eine Motorradtour durch den Landkreis Landsberg am Lech genutzt. Ein paar mal habe ich angehalten um Kirchen nach Nepomuks abzuklappern. Nicht fündig wurde ich in Penzing, Schwifting, der Wallfahrtskirche Vilgertshofen, Issing, Dettenschwang, Diessen am Ammersee, Finning und der Erzabtei St. Ottilien.


    Das kleine Pflugdorf hingegen mit seiner kleinen Kirche St. Laurentius hat einen Nepomuk. Und der ist noch dazu etwas Besonderes.


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    Ein Teil des Bauwerks wird im Innenbereich gerade renoviert.


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    Die Alarmanlage verhindert, daß ich mich dem Altar nähern kann.


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    Es hilft nichts. Ich muß leider die Zoom Funktion meines Handys nutzen.


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    Es scheint so, daß Nepomuk eine eigenartige Stellung rechts vom Altar einnimmt.


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    Leider ist niemand da, der mir erlaubt, näher zu treten.


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    So knipse ich halt den Namenspatron der Kirche.


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    Ein paar Kilometer weiter stand ich vor der verschlossenen Kirche in Issing. Da gibts aber was anderes zu bestaunen. Die Kaiserlinde.


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    Dießen am Ammersee:


    So schön malerisch der Ort selbst ist und so wunderbar die Ufer zum Verweilen und Schauen einladen. Der Dauerstau hat Dießen wohl täglich im Griff. Da macht selbst das sich Vorbeischmuggeln mit dem Motorrad an den wartenden Pkw keinen Spaß mehr.


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    Gleiches gilt für Riederau und Utting am Westufer des Sees. Also schnell weg vom Trubel und über Finning und St. Ottilien nach Hause.


    Wenigstens einen Nepomuk habe ich bei der gestrigen Jagd "erlegt". ;)


    grüsse


    jürgen

    Stehen in Istrien nicht auch eine Menge alter Häuser und Höfe, die auf einen (zahlungskräftigen) Liebhaber warten?

    Offensichtlich wird an der Küste immer mehr Land "ver- , bzw zugebaut".

    Nicht nur in Istrien, auch in Dalmatien...

    hallo Elke,


    tatsächlich wird in Istrien auf Teufel komm raus gebaut. Nach der Unabhängigkeit wurden ja die Gemeinden selbstständig und so haben wohl nicht nur in Liznjan die Mitglieder eines Gemeinderats sehr großzügig Flächen zu Bauland erklärt. Dies wohl in dem Sinne, daß Flächen, die den Mitgliedern dieses Gremiums gehören, statt bisher Agrarland nun Bauland wurden. Der Preis für Ackerland oder Wiese liegt auch heute noch bei 2 € pro qm. Was Bauland kostet ist regional unterschiedlich.


    Alleine in Liznjan und den dazugehörigen Ortsteilen gibt es aktuell Flächen von ein paar Hektar die alle Bauland sind. Das in einer Gemeinde mit gerade mal 4000 Einwohnern.


    Was die alten Höfe oder Ruinen angeht, gibt es das Problem, daß einerseits oft die Eigentumsverhältnisse ungeklärt sind. Die Bewohner wurden nach dem Weltkrieg von Titos Schergen ermordet oder vertrieben, weil sie der "falschen Volksgruppe" angehörten oder sind ausgewandert. Dazu kommt, daß Grundbücher nicht mehr weitergeschrieben wurden, weil alles offiziell dem Staat gehörte und die Bewohner in ihren Häusern nur geduldet wurden.


    Wenn solche Ruinen dann verkauft werden, sind sie relativ billig. Der Preis hängt natürlich von der Lage ab. Der Vorteil beim Kauf so einer Ruine ist, daß keine neue Baugenehmigung eingeholt werden muß, wenn die Umfassungsmauern nicht verändert werden. Ein Bekannter hat vor Jahren bei Porec so ein altes Natursteinhaus neu aufbauen lassen. Im Endeffekt kam er teurer als ein Neubau.


    hallo Jofina,


    hier siehst du so einen einheimischen Marmor zu einem Poolrandstein verarbeitet. Der Stein stammt aus dem Steinbruch in Kanfanar in Istrien und wird gesägt und dann wird die Oberfläche angerauht, so daß man Randsteine für Schwimmbecken daraus herstellen kann. Dieser Marmor ist von minderwertiger Qualität, aber für Simse, Fensterbänke, Treppenstufen und Pool-Randsteine durchaus geeignet.


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    Da rutscht nichts. Das Bild stammt aus meinem eigenen Schwimmbad in der Schwimmhalle. Frostsicher ist dieser Stein nicht. Das spielt jedoch an der Küste in Istrien keine Rolle, weil es dort nur sehr selten Minustemperaturen hat.


    Die Sprossenfenster sind nur zu Dekorationsuzwecken da. Wohnungseinbrüche gibt es zumindest in Istrien kaum. Mir ist bekannt, daß in Spanien nicht nur an der Costa Blanca alles vergittert ist. Auch in Andalusien gibt es hohe Mauern um die Grundstücke und überall massive Gitter um Einbrüche zu verhindern.


    Wir haben große Scheiben an den ebenerdigen Terrassentüren in unserem Haus in Liznjan. Da kann jeder reinschauen, der sich die Mühe macht über die Gartenmauer zu klettern. Bisher wurde nicht eingebrochen. Was will man da auch mitnehmen? Vielleicht die Eßzimmergarnitur oder das Sofa oder die alte Glotze?


    grüsse


    jürgen

    Nachdem ich heute nachmittag eine kleine Wanderung zum heiligen Berg bei Herrsching unternommen habe, finde ich nun Zeit, ein paar Details zum Rätsel zu erzählen.


    Am letzten Sonntag haben wir bei strahlendem Sonnenschein nicht nur den Nepomuk in Rammingen entdeckt, sondern sind weiter in Richtung Krumbach gefahren. Der Vorort Niederraunau ist mir vor vielen Jahren bekannt geworden, weil ich einmal im Rahmen meiner dienstlichen Tätigkeit dieses damals heruntergekommene Schloß vom Keller bis zum Dach unter die Lupe genommen habe. Seinerzeit war ich skeptisch, ob dem dem alten Kasten noch mal neues Leben eingehaucht wird. Dies auch deshalb, weil windige Geschäftemacher bisher außer Spesen nichts weiteres produziert haben.


    Umso mehr erstaunt war ich, als ich das Schloß so schön vor mir sah.


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    Er wurde offensichtlich behutsam saniert und in Eigentumswohnen aufgeteilt. Dieses Ergebnis ist natürlich schön für den Erhalt des Gebäudes und das gesamte Ensemble. Rechts sieht man die ehemaligen Stallungen.


    Es ist auch nachvollziehbar, daß zu modernen Wohnungen Balkone gehören. Die befinden sich auf der Rückseite und damit auf der Westseite des Schlosses. Somit wird die Vorderansicht nicht gestört. Auch das gefällt mir gut.


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    Zur benachbarten Kirche war uns leider der Zutritt verwehrt. Somit weis ich auch nicht, ob da evtl. ein Nepomuk drin ist.


    Bei der Inaugenscheinnahme des Schlosses trafen wir dann den Mieter des Wasserturms, der uns die Geschichte des Turms erzählte. Der diente wohl einstweilen nur dazu, den adeligen Herrschaften im Schloß in allen Etagen fließendes Wasser zur Verfügung zu stellen. Hier ein paar Infos zur wechselvollen Geschiche des Schlosses.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Niederraunau


    Den Wasserturm findet man bei Tante google. Oben ist das Schloss markiert, unten der Wasserturm. Die Kammel ist durch den Uferbewuchs völlig verdeckt.


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    Vielen Dank fürs Mitmachen sagt


    jürgen

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