Beiträge von claus-juergen

    hallo Elke,


    frag mich bloß nicht nach der Bedeutung des Altarbildes. Da kenne ich mich nicht so genau aus.


    Du suchst auch in einer völlig falschen Gegend. Slowenien ist zwar nicht weit weg, die Alpen hingegen schon. Udine ist deshalb auch in weiter Ferne.


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    Hier noch ein Detailbild aus dem Inneren, welches vermutlich bei euch eher zur Verwirrung beiträgt. Gleiches gilt wohl für folgende Daten:


    erster Kirchenbau 1962, abgerissen wegen Baufälligkeit und Neubau 1990, Bau des Kirchturms 2003


    Die Kirche selbst ist einem männlichen Heiligen geweiht.


    grüsse


    jürgen

    hallo Elke,


    oh je - so ein Menschenauflauf wie in Florenz ist nichts für mich. Mag es im Winter auch ruhiger zugehen, aber dafür ist es dann kalt. Das mag ich wiederum auch nicht. Also werde ich wohl oder übel Florenz nie mehr sehen, von der Fahrt nach dem Abitur 1980 mal abgesehen. Die Erinnerungen daran sind jedoch verblasst.


    Wäre da nicht der Kühler meines Renault 4, der seinerzeit in der Gegend kaputt ging und uns zu einer mehr oder weniger romantischen Nacht auf einem Heustock verhalf. ;)


    grüsse


    jürgen

    hallo Elke,


    danke fürs Zeigen eines Ortes, den ich natürlich wie auch die ganze Gegend überhaupt nicht kenne.


    Sind das abgeerntete Felder oder hat die Sonne die Vegetation so verbrannt? Was wird dort denn angebaut?


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    grüsse


    jürgen

    hallo Jofina,


    danke für deinen Bericht des Besuchs auf einer Insel, die sich wohl bald "außerhalb Europas" befinden wird.


    Was den musikalischen Gruß an Kreuzfahrer anbelangt, habe ich den auf mehreren Karibikinseln bei der Ankunft des Schiffes erlebt. Hier z. B. ein Bild einer Steelband auf Antigua.


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    Ich finde das eine nette Einstimmung auf den besuchten Ort.


    grüsse


    jürgen

    hallo,


    der Bericht von Firlie ist tatsächlich ein Meisterstück. Wenige Örtlichkeiten seiner Tour kenne ich. Das meiste hingegen ist mir unbekannt. Alle Achtung vor der sportlichen Leistung, den hervorragenden Bildern und der passenden Beschreibung. So etwas findet man nicht alle Tage.


    Lesenswert!


    grüsse


    jürgen

    hallo Johannes,


    schon ein paar mal bin ich an Piran vorbeigefahren. Dies meist, um den überlaufenen Grenzübergang Dragonje zu umgehen. Für eine Besichtigung hat die Zeit leider bisher nie gereicht. Anhand deiner Bilder sehe, ich daß ich dieses Vorhaben nicht mehr länger aufschieben sollte.


    Danke fürs Zeigen sagt


    jürgen

    hallo Klaus,


    genaugenommen sind wir von Westen (Jadranska Magistrale, Tankstelle bei Jablanac) in den Nationalpark gefahren. Etwa auf dieser Höhe endet der auch. Die größte Fläche befindet sich also nördlich und östlich der Alan Hütte.


    Neben der Alan Hütte im südlichen Bereich des Parks gibt es nördlich die Hütte Zavizan. Die ist von Krasno aus erreichbar. Wir sind jedoch mit den Motorrädern umgekehrt, weil die Schotterstraße zu schlecht wurde. Von Oltari aus kannst du auch nach Zavizan fahren. Die Beschaffenheit dieser Straße ist mir nicht bekannt. Ich war da zwar vor über zehn Jahren mal. Aber seinerzeit lag Schnee, ich war mit dem Auto da und den Nationalpark gab es damals noch nicht.


    In Krasno selbst steht neben der Kirche das Nationalpark Haus. Darin befindet sich eine Ausstellung. Wir haben das Haus jedoch nicht besucht.


    Vom Botanischen Garten bei Zavizan habe ich zwar Kenntnis. Da waren wir jedoch nicht.


    Grundsätzlich gilt für die Schotterstraßen der Region, daß sie mit normalem Pkw und damit sicherlich auch mit Mountainbikes befahrbar sind. Unsere Motorräder sind sportliche Straßenmaschinen und damit nicht für solche Schotterpisten geeignet.


    Von Vorteil ist das Rad bzw das Motorrad hingegen bei den oft nur einspurigen Straßen, weil man da immer vorbei kommt, ohne lange rückwärts fahren zu müssen, wenn wider Erwarten doch mal Gegenverkehr auftaucht.


    Fahrt nach Möglichkeit mal die Straße von Krasno über Mrkviste und Donje Pazariste nach Gospic. Die ist schmal, aber geteert und somit auch mit dem Wohnmobil befahrbar.Die Landschaft ist wirklich toll.


    Infos in deutsch gibts auf dieser Website


    http://www.np-sjeverni-velebit.hr/park/


    Was den Schnee anbelangt, solltest du wissen, daß es im Winter generell viel schneit und der Schnee trotz der im Vergleich zu den Alpen geringen Höhe länger liegen bleibt. Gestreut und gesalzen werden nur die Hauptverbindungsstraßen. Wer also im Frühjahr oder Herbst ins Velebit fährt, sollte Winterausrüstung und warme und regenfeste Kleidung dabei haben. Die Sommer sind kurz im Velebit.


    Sicherlich finde ich in den nächsten Wochen noch Zeit, euch auch Krasno selbst in einem Bildbericht vorzustellen.


    grüsse


    jürgen

    hallo Elke,


    letztendlich kostet ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrswegenetz viel Geld. Irgendwer muß das auch bezahlen. Wien schießt immerhin pro Jahr eine halbe Milliarde Euro dazu! Der MVV in München jammert seit Jahrzehnten, daß die schwarze Null nie erreicht wird. Trotzdem steigen ständig die Fahrpreise an. Somit muß das Defizit aus anderen Haushaltsmitteln der Großstadt gedeckt werden.


    Ich würde gerne für nen Appel und n'Ei öfters nach München hineinfahren. Derzeit ist es einfach viel zu teuer. Beispielsweise muß ich etwa 20 Euro pro Person bezahlen, wenn ich die einfache Strecke zum Flughafen in der S-Bahn zurücklegen möchte. Bei zwei Personen sind das 80 € hin und zurück. Für das Geld parke ich die Karre in der Nähe des Flughafens und lasse mich direkt ans Terminal bringen. Da ist dann sogar der Sprit bis zum Airport bezahlt.


    Sicher kenne ich als Vergleich nur die 60 km entfernte Stadt München. Selbst wenn ich am Sonntag zu zweit mal staufrei in die Innenstadt zum Besuch eines Museums fahre, ist das Auto einfach viel billiger.


    Wenigstens ist das S-Bahnnetz in München qualitativ besser geworden. Vor zwanzig Jahren waren die Züge im Sommer geheizt, im Winter nicht und dafür ständig dreckig. ich würde sogar sagen, teilweise extrem dreckig, so daß man sich vor dem Hinsetzen auf die schmuddeligen Sitze sogar geekelt hat. Auch die Pünktlichkeit ist wesentlich besser geworden.


    Aber auch in Wien wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Jede Stadt kann letztendlich nur das ausgeben, was an Geldern wieder hereinkommt. Vielleicht sind andere Dinge in Wien teurer als beispielsweise in München wo der Sonntagseintritt in staatliche Museen immer noch bei lediglich einem Euro liegt. Zudem sind sonntags alle Parkplätze auf der Straße gebührenfrei und man findet auch tatsächlich Parkplätze. ;)


    grüsse


    jürgen

    hallo,


    meine Jugend ist seit gestern in San Felice del Benaco am südlichen Gardasee. Wetter passt. Wieviele Touristen jetzt noch in der Gegend sind, weis ich nicht. Die beiden haben ein Ferienhaus in einer ruhigen Lage gemietet und wollen ab heute etwas auf Tour gehen.


    grüsse


    jürgen

    hallo Daniel,


    danke für deine Bilder. Ich kann mich nur noch ganz dunkel daran erinnern, daß wir seinerzeit bei der einwöchigen Bootstour in Mali Losinj im Hafen übernachtet haben. Zuvor sind wir zu Fuß weitgehend an der Küste entlang bis Veli Losinj gelaufen. Das alles war vor dem digitalen Fotografier-Zeitalter. Irgendwo müssten eigentlich noch ein paar Bilder oder Dias rumliegen.


    grüsse


    jürgen

    ...

    Schlimm, dass es dort noch so viele verminte Gebiete gibt.

    Weisst du, ob die Minenräumung überhaupt (noch) durchgeführt wird?


    Viele Grüsse, Daniel.

    hallo Daniel,


    wie immer mangelt es wohl am Geld. Es gibt natürlich in Kroatien eine staatliche Behörde die dafür zuständig ist. Dazu kommt, daß nach nun über 25 Jahren das Gelände weitgehend mit Bäumen und Sträuchern eingewachsen ist. Da müsste man gleichzeitig roden und Minen entschärfen.


    "In den bis 1995 umkämpften Gebieten besteht bis heute eine Gefährdung durch Landminen. Dies gilt insbesondere für die damaligen Frontlinien. Es wird geschätzt, dass in Kroatien noch etwa 90.000 Minen verstreut sind. Dabei sind 736 Quadratkilometer explizit als minenverseucht ausgewiesen.[35] Da keine Lagepläne über die Minenfelder angelegt wurden, ist die Minenbeseitigung sehr aufwendig. Betroffen sind folgende Gebiete:[36]

    (aus Wikipedia)


    Da dieses Gebiet kaum besiedelt ist und auch für den Tourismus keine Rolle spielt, hat man es wohl nicht eilig. Die dort lebenden Menschen müssen wohl oder übel noch über Generationen mit dieser Gefahr leben. Ich habe auch überhaupt keine Ahnung, wie lange so eine Mine explosiv sein kann.


    grüsse


    jürgen

    Die Lika ist eine Gegend in Kroatien, die deshalb bekannt ist, weil sich hier die weltberühmten Plitwitzer Seen befinden. Südlich davon ist eine Gebirgsgegend, die dünn besiedelt ist und nur mittels einer schmalen Asphaltstraße erschlossen wird. Die Berge sind mit Magerrasen oder Wald bewachsen. Nur in den fruchtbaren Tälern leben ein paar Menschen. Die betreiben kleine landwirtschaftliche Betriebe. Gewerbe und Industrie gibt es hier genausowenig wie eine Konoba, ein Cafe oder einen Laden.


    Wir sind von Sinac, das liegt südlich der Stadt Otocac über Ramljani, Canak und Kosa Janjacka bis Perusic etwa 40 Kilometer durch diese Landschaft gefahren. Erst bei Perusic beginnt wieder die "Zivilisation". Hier gibt es auch eine Autobahnausfahrt an welcher sich nach und nach Gewerbebetriebe ansiedeln.


    Hier die Region auf der Karte


    https://www.google.de/maps/pla…3d44.7354593!4d15.4898811


    Hier Bilder von Sinac, wo sich eine der Quellen des Flusses Gacka befindet.


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    Etwa zehn Kilometer dahinter liegt Otocac.


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    In dieser Ebene fließt die Gacka mit wenig Gefälle in einen Kanal, der dann in Rohre mündet, die durch das Velebit bis zur Küste verlaufen. Südlich von Senj befindet sich ein Wasserkraftwerk,


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    Auf der Gacka kann man auch mit dem Kajak fahren. Wir haben das natürlich auch machen müssen. Einen Bericht dazu findet ihr hier:


    Kajak fahren auf der Gacka


    Irgendwann unterquert man die Bahnlinie nach Gospic und kommt in eine einsame Gegend.


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    Diese Schilder weisen zum anderen Ende der Welt. Ob es hier zum Veliki Alan Pass geht, kann ich nicht sagen.


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    Andere Schilder hingegen sind in ihrer Bedeutung auch für uns Sprachunkundige eindeutig.


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    Die Minen stammen alles aus der Zeit des Bürgerkrieges. Hier verlief die Grenze der Serbischen Repjublik Krajina zu Kroatien.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Republik_Serbische_Krajina


    Bis heute wurde nur ein kleiner Teil der Minen geräumt. Nach wie vor kommt es zu Opfern, weil die hier lebenden Menschen den Wald zur Gewinnung von Brennholz, dem Sammeln von Waldfrüchten oder zur Jagd nutzen.


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    Die hellgrünen Flächen im Tal werden landwirtschaftlich genutzt.


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    Solche Gedenkstätten für gefallene oder ermordete Zivilisten oder Polizisten sehen wir immer wieder am Straßenrand. Polizisten deshalb, bei mit Beginn der Unabhängigkeitserklärung Kroatiens das Land kein Militär hatte. So war die Polizei gefragt, das Land zu verteidigen oder die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und wurde neben Zivilisten bevorzugtes Ziel des serbischen Soldateska.


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    Da beide am selben Tag starben, ist anzunehmen, daß die Streife in einen serbischen Hinterhalt geriet und ermordet wurde.


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    Die Gegend hier war zuvor von serbischen Menschen mit orthodoxem Glauben und von Kroaten mit katholischem Glauben bewohnt. Die Serben proklamierten ihren eigenen Staat und begannen, da sie zuvor von der Jugoslawischen Volksarmee mit Waffen ausgestattet wurden, über ihre kroatischen Nachbarn herzufallen.


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    Weiter unten im Tal sehen wir die ersten Häuser von Canak.


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    Hauszisternen oder öffentliche Zisternen werden auch heute noch genutzt. Nicht jedes Gehöft ist an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen.


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    MItten im Ort wieder eine Gedenkstätte für Gefallene des Bürgerkrieges.


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    Irgendwann kommen wir heraus aus den Bergen und sehen die Autobahn vor uns. Dahinter befindet sich Perusic. Hier endlich gönnen wir uns eine Brotzeit und etwas zu trinken.


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    Gesehen haben wir auf der Strecke drei alte Männer beim Brennholz machen und ein Auto auf der Straße. Wo alle anderen Menschen waren, weis ich nicht.


    Alles in allem haben wir eine tolle Landschaft entdeckt wo jedoch die Ortschaften und befestigte Straßen wohl noch lange nicht wegen der Minengefahr verlassen werden können.


    jürgen