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  1. Schoener Reisen » Forum » Sehen, erleben und berichten
  2. claus-juergen

Beiträge von claus-juergen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 29. Dezember 2025 um 07:49

    Der heilige Abend war mein letzter ganzer Tag in Thailand. Für mich war dieser Tag auch nichts besonderes. Frühstück im 5 Minuten Fußweg entfernten Hotel Jade wo ich immer die selben deutsch sprechenden Langzeiturlauber traf und mich verabschiedete. Viele Stunden habe ich dann am Pool verbracht. Der mobile Eislieferant hat dann auch noch eine Kleinigkeit an mich verkauft.

    So verdient auch ein Gewerbetreibender eines Kleingewerbes mit dem Tourismus etwas Geld.

    Das Eis befindet sich in einem gekühlten Behälter. Mit dem Motorroller fährt dieser Mann von Hotel zu Hotel, wobei er eigentlich nur kleinere Unterkünfte anfährt, die nicht über eine entsprechende touristische Infrastruktur verfügen.

    Das Eis wird in einer Kokosnussschale serviert.

    Den Heiligen Abend selbst verbrachte ich gemeinsam mit Stefan, einem Hotel Gast aus Zürich und Gerti und Otto in der Bar bei Mister Chay. Dort gab es ab 19:00 Uhr ein kleines Buffet für die Gäste.

    Ab 20:30 Uhr, dann wieder Livemusik einer Band, die ich schon kannte. Der Musikstil war genau unser Geschmack.

    Kurz vor 11:00 Uhr nachts verabschiedete ich mich von den Oberösterreichern. Stefan und ich nahmen auf dem Weg zum Hotel im 7Eleven noch ein Bier mit welches wir dann auf der Terrasse des Hotelzimmers gemeinsam tranken.

    Da ich bereits um 5:00 Uhr vom Taxi abgeholt wurde, konnte ich ehrlich gesagt nicht sonderlich gut schlafen. Die Nacht war also etwas kurz. Dafür war die Fahrt um diese Zeit mit 1 Stunde und 10 Minuten bis zum Flughafen Phuket kurz und staufrei. Auch am Flughafen war an diesem ersten Weihnachtsfeiertag nicht sehr viel los. Ich hatte bereits online vorab eingecheckt und so war in wenigen Minuten mein Aufgabe Gepäck am Schalter von Qatar Air. Auch die Sicherheitskontrolle ging sehr schnell.

    Der knapp siebenstündige Flug mit der Boeing 777 bis nach Doha war angenehm. Das Flugzeug war etwa zur Hälfte besetzt. Wie üblich gab es sehr gutes Essen. Dazu trank ich zwei Bier und natürlich als Absacker noch drei Gintonic. Das alles ist im Preis enthalten. Der Service von Qatar Air ist sehr gut. Nachdem ich mir noch einen Film in der Mediathek angeschaut habe konnte ich es mir auf drei Sitzen bequem machen und mich für einen kurzen Schlaf sogar hinlegen. Decke und Kissen wie auch Augenmaske und Ohrenstöpsel, sogar Zahnbürste und Zahncreme wie auch Socken bekommt man natürlich bei dieser Premium Airline.

    In Doha angekommen, ging es diesmal sehr schnell durch die Immigration. Dann an der Metrostation eine Tageskarte für 1,50 € gekauft und mit der U-Bahn ging’s zum Hotel welches nur wenige Gehminuten vom National Museum entfernt liegt. Wie es dann an diesem Tag in der Hauptstadt des Emirats weiter ging erzähle ich euch in einem eigenen Bericht.

    Mein Langzeitaufenthalt in Thailand ist damit zu Ende. Wie erwartet war es wieder mal sehr erholsam. Wie beabsichtigt habe ich auch nicht allzu viel unternommen, sondern einfach nur relaxt. Schwimmen im Pool und im Meer, Sonnenuntergänge beobachten und abends ab und zu mal in einer Musikkneipe etwas länger wach bleiben. Dazu das hervorragende thailändische Essen. In vier Wochen hatte ich nie das Bedürfnis nach europäischen Speisen obwohl die natürlich von der Gastronomie auch angeboten werden. Dazu habe ich nette Menschen aus verschiedenen Ländern kennengelernt und die Beziehungen von meinem Heimatort durch Mata, die Hotelchefin vom The Waters, aufrecht erhalten. Was will man mehr?

    Ob ich erneut nach Thailand reise und wie lange ich dann dort bleibe wird man sehen. Immerhin kann man ohne spezielles Visum derzeit bis zu zwei Monate im Land bleiben.

    Grüße

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 28. Dezember 2025 um 08:20

    In Bang Niang ist derzeit ein zweiter Markt im Aufbau. Ob sich das rentiert anhand der Tatsache, dass der sogenannte Nacht Markt an vier Tagen in der Woche ab Nachmittag geöffnet hat, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sind bei diesem zweiten Markt feste Buden und eine große Bühne mit einer Freifläche davor im Bau. Einen Tag vor Heiligabend waren wir dort und haben uns diesen Markt mal angeschaut.

    An der Überlandstrasse steht ein paar Meter entfernt von einem Fußgängerüberweg diese seltsame Säule. Auf Anhieb könnte man meinen, dass man dort auf den Knopf drückt, um die Ampel für die Fahrzeuge auf Rot zu stellen und die Fußgänger Ampel am Zebrastreifen freizugeben. Das ist allerdings nicht der Fall. Hier handelt es sich um eine Art Notruf zur Polizei.

    Ein LED Bildschirm, ein Lautsprecher und eine 360° Kamera sind an dieser Einrichtung auch vorhanden.

    Der neue Markt trägt den Namen Landmark Bang Niang.

    Links im Bild sieht man die zweite Box Arena. Die andere habe ich euch ja bereits in diesem Bericht gezeigt. Anscheinend lohnen sich zwei derartige Einrichtungen in diesem touristischen Zentrum.

    Es gibt Stände für die Verpflegung und Verkaufsbuden.

    Vielfach sieht man auch T-Shirts mit diesem Bild. Ich enthalte mich hier besser jeglichen Kommentars. ;)


    Wir konnten einer Aufführung von kostümierten Tänzern beiwohnen.

    Das sind Männer.

    Die Musik Begleitung kam vom Computer.

    Im Gegensatz zum Night Market waren wir Ausländer hier eindeutig in der Minderzahl.

    Der Heimat Abend war aber noch nicht zu Ende. Im Gegenteil. Jetzt ging es erst richtig los mit dem Auftritt einer einheimischen Pop Band.

    Das Bier floss in Strömen und das Publikum wurde immer lebhafter.

    Manche Besucher lassen sich solche Zapfanlagen auf den Tisch stellen. Das Bier bleibt darin trotz 30 Grad Lufttemperatur eine Zeitlang kalt weil sich im Inneren ein Behälter mit Eis befindet. Gezapft wird in den Plastikbecher. Es gibt zwar auch Bier der Sorte Leo. Chang ist allerdings der Marktführer auf diesem Fest.

    Die Fans tanzen ausgelassen auf Tischen und Stühlen.

    Die Band spielte ununterbrochen ziemlich laut etwa eineinhalb Stunden lang. Und doch hat sich Otto mit einer Thailänderin die mit ihren drei kleinen Kindern auf diesem Fest war und am Nebentisch saß gut unterhalten. Überhaupt nehmen die Thailänder ihre Kinder egal in welchem Alter sie auch sein mögen auf Veranstaltungen bis tief in die Nacht hinein mit.

    Diese Musikdarbietung war etwas ganz anderes als die Livemusik in den Kneipen wie beispielsweise Mr Chay wo nur Touristen verkehren. Dort spielt man westliche Rock Musik. Nach Ende des Konzerts leerte sich das Veranstaltungsgelände relativ schnell. Wir tranken noch einen Mojito zum Abschluss. Dann war auch für uns der Abend zu Ende. In etwa 25 Minuten hatte ich zu Fuß mein Hotel erreicht. Otto und Gerti sind mit dem Taxi etwa 4 km weiter nach Khao Lak gefahren.

    Auch wenn die Band ausschließlich einheimische Lieder spielte, war es für uns doch ein interessantes und neues Erlebnis. Das Publikum kannte anscheinend alle Texte, weil die meisten lauthals mitsangen. Unter den Zuschauern stand ein Mitarbeiter der Security. Der musste aber nicht eingreifen. Die Stimmung war ausgelassen. Ausraster welcher Art auch immer haben wir keine beobachtet.

    Grüße

    Jürgen

  • Im Land der Pharaonen

    • claus-juergen
    • 28. Dezember 2025 um 06:40

    Hallo Heiko,

    Ich wusste zwar, dass etwa 10 % der Bevölkerung Ägyptens koptische Christen sind. Mir ist auch bekannt, dass die überwiegend in Kairo oder in der Gegend von Kairo bis zum Mittelmeer wohnen. Immer wieder mal kommt es zu Terroranschlägen gegen diese Bevölkerungsgruppe. Anscheinend kann der Staat trotz einem stark ausgebauten Sicherheitsapparat das auch nicht verhindern. Allerdings wusste ich noch nicht, dass es in Kairo ein koptisches Viertel mit so vielen Kirchen gibt.

    Du berichtest uns, dass der Eingang zu diesem Viertel in Kairo gar nicht so einfach zu finden ist. Wie soll ich das verstehen? Handelt es sich hier um ein abgeschlossenes Viertel, welches nur durch bestimmte Zugänge erreichbar ist? Gibt es dort eine Art Art Zugangskontrolle? Wenn dem so wäre stelle ich mir das eher wie ein Ghetto vor.

    Auf jeden Fall ist dein Bericht über den Besuch in diesem Viertel etwas besonderes weil da vermutlich auch kaum ein Tourist hinkommt.

    Grüße

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 24. Dezember 2025 um 06:25

    Vom Markt aus war es noch etwa eine halbe Stunde Fahrzeit bis zum Posejdon Beach. Den kannte ich bereits. Dieser Strand ist zu Fuß von unserem Hotel Hive, später unbenannt in Taonga aus erreichbar. In diesen Hotels haben wir dreimal unseren Urlaub verbracht. Allerdings war ich jetzt schon etwa 4-5 Jahre nicht mehr dort. Tatsächlich hat sich einiges verändert. Die Strandkneipen und auch Massage Gelegenheiten haben sich vermehrt. Ansonsten ist der Strand nach wie vor sehr schön weil auch große rundgeschliffene Felsen ihn idyllisch erscheinen lassen. Irgendwie erinnert mich das an die Seychellen.

    Im übrigen verhält es sich an diesem Stand bezüglich der Miete von Liegen und Sonnenschirmen wie an vielen anderen in Thailand auch. Man mietet nicht die diese notwendigen Dinge. Vielmehr gehören sie den Besitzern von Strandkneipen. In dem Moment wo man dort etwas isst oder auch trinkt kann man es sich so lange man möchte auf einer Liege unter einem Sonnenschirm bequem machen. Im einfachsten Fall also einfach Handtuch auf die Liege und den Strand genießen und sich ein kaltes Bier bringen lassen. Niemand schaut dann auf die Uhr, so dass diese Liege anderweitig vermietet werden kann. Meist sind ausreichend Liegestühle und Sonnenschirme am Strand vorhanden. Die Preise der einzelnen Strandkneipen differieren sowieso so gut wie gar nicht.

    Die Aufnahmen entstanden Nachmittags zwischen 16 und 17:00 Uhr.

    Da kann man es aushalten!

    Als erstes ging es ab ins Meer um dort eine Runde zu schwimmen.

    Wie bestellten wir uns in einer Kneipe etwas kaltes zu trinken.

    Rustikale oder auch abenteuerliche Konstruktionen.


    Die Sonne geht hinter einem Schwimmbagger unter. Der muss die Fahrrinne zum Hafen der königlich thailändische Marine ausbaggern, weil diese Fahrrinne anscheinend so langsam versandet.

    Unser Sonntagsausflug war noch nicht ganz zu Ende. Jetzt ging’s erst mal ins Hotel um sich für den nächtlichen Besuch in der Monkey Bar schön zu machen. Dort haben wir im Vorjahr ein paar Abende bei guter Live Musik erlebt.

    Von außen erscheint diese bekannteste Musikkneipe in Khao Lak eigentlich wie immer.

    Um Gäste anzulocken wird auch hier wie in anderen Kneipen das Logo per Laserstrahl auf den Gehweg gespiegelt.

    Musikalisch gesehen war die Monkey Bar allerdings ein Reinfall. Warum die selbe Band die im Vorjahr eigentlich durchaus gute Rock Klassiker gespielt hat plötzlich qualitativ so abgefallen ist, kann ich auch nicht sagen. Dazu war die Musik zu laut. Der Höhepunkt war der Streit eines deutschsprachigen Pärchens am Nachbartisch, der trotz dem Lärm in dieser Kneipe nicht zu überhören war. Wir und andere Gäste hatten allerdings den Eindruck, dass der Genuss von verschiedenen Drogen möglicherweise diesen Streit verstärkt hat. Auch das gehört anscheinend zu den Urlaubsorten in Thailand. Wir tranken unser Bier und suchten bald das Weite.

    In der Monkey Bar steht noch ein uralter Kicker mit Holzfiguren.

    Wie angenehm ist es doch im Vergleich dazu am nächsten Tag wie schon viele Male in diesem Urlaub zuvor am Tiki Strand den Sonnenuntergang über dem Meer zu genießen. Irgendwie ist der zwar immer gleich und doch jedes Mal anders. Vorher hätte ich nie gedacht, dass ich einmal so viel Wert darauf lege den täglichen Sonnenuntergang hier erleben zu können.

    Ohne Worte

    Etwa 5-10 Minuten nach dem Sonnenuntergang geht jeden Abend das Konzert der Zikaden los. In Kroatien kenne ich das den ganzen Tag über weil die Tiere in den Pinien sitzen und stundenlang musizieren. Hier in Thailand herrscht tagsüber Ruhe und nur nachts das Konzert.

    So eine daumengroße Zikade habe ich am folgenden Tag auf dem Gelände des Hotels gesehen.

    Johannes56 das ist doch eine Zikade wenn ich mich nicht irre oder?

    Den nächsten Abend verbrachten wir wieder in der Musikbar von Mr Chay bei einer Musik, die qualitativ erheblich über derjenigen der Monkey Bar liegt. Wie auf der Tafel ersichtlich soll am Heiligen Abend dort ein Buffet und Livemusik zu hören sein. Wir haben uns dort einen Tisch reserviert.

    Nun also mein letzter Tag in Thailand. Mein Flug mit Qatar Air nach Doha ist eingecheckt. Ich habe einen Platz am Gang erhalten was mir gerade recht ist, weil ich doch immer wieder mal während des Fluges aufstehen will. Das Taxi zum Flughafen in Phuket ist auch gebucht. Abgeholt werde ich um 5:00 Uhr im Hotel. Der Flug startet um 8:20 Uhr. Ich hoffe heute noch einmal einen Sonnenuntergang am Meer genießen zu können. Zuvor habe ich mich mit meinem Bekannten Harry aus Finnland der ebenfalls in meinem Hotel wohnt auf ein Bier verabredet.

    Grüße

    Jürgen

  • Ein schönes Weihnachtsfest

    • claus-juergen
    • 24. Dezember 2025 um 05:43

    Ich wünsche allen frohe Weihnachten. Ich selbst bin am Heiligen Abend noch in Thailand und erst am 26. Dezember wieder zuhause. Allerdings hat meine Frau die Abwesenheit genutzt und einiges an Weihnachtsgebäck fabriziert welches wir wohl in den nächsten Tagen zum nachmittäglichen Cappuccino genießen werden.

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    Grüsse

    Jürgen

  • Im Land der Pharaonen

    • claus-juergen
    • 24. Dezember 2025 um 05:37

    Hallo Heiko,

    Nun ist mir auch klar, warum man in fast allen Reiseberichten keine Bilder vom Inneren der Pyramiden zu sehen bekommt. Du hast ja nicht nur die drei bekanntesten in Gizeh angeschaut, sondern auch einige andere die wohl kaum jemand kennt. Die Tatsache, dass die Stufenpyramide die Frühform derjenigen ist die wir als Pyramiden kennen wusste ich bereits. Auch wusste ich, das es eine Knickpyramide gibt und die wohl deshalb einen Knick hat weil man sich beim Bau verschätzt hat. Nun sehe ich das ganze Ensemble nicht mehr aus der Nähe, sondern auch die „Eingeweide“.

    Du kriechst da in Gängen herum die aus heutiger Sicht schon mehr wie abenteuerlich sind. Kein Wunder, dass sich kaum ein Tourist da hineintraut. Kein Wunder auch, dass du am längsten und engsten dieser Gänge kurz vor dem Ziel aufgegeben hast. Soweit wie du wäre wohl keiner von uns gekommen.

    Allerdings stellt sich mir noch eine ganz andere Frage. Wie haben denn die alten Ägypter nicht nur den Sarkophag, sondern auch die ganzen Grabbeigaben durch diese engen Gänge gebracht? Gerade der Sarkophag war doch aus Stein und unheimlich sperrig und schwer. Das muss schon eine Meisterleistung gewesen sein. Vielleicht noch anspruchsvoller als der bloße Bau einer Pyramide.

    Mit deinem Fahrer hattest du ja wohl ziemliches Glück, dass der auf all deine Wünsche eingegangen ist und dich noch dazu fachkundig beraten hat. Und doch glaube ich nicht, dass der Fahrer völlig ohne Bezahlung für dich tätig gewesen sein soll, auch wenn er beispielsweise nicht der Eigner des PKW ist und auch nicht den Sprit bezahlen musste. Rein vom Trinkgeld kann er sich und seine Familie sicher nicht durchbringen. Ich will deinem Bericht ja nicht vorgreifen. Aber an dieser Stelle hätte ich schon gerne gewusst, ob du die Einladung zum Essen gemeinsam mit der Familie von Sayed angenommen hast?

    Grüße

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 23. Dezember 2025 um 06:41

    Nun also Bilder vom Markt in dem Ort mit dem unaussprechlichen Namen. Jetzt hat sich wirklich der Stopp dort gelohnt. Die zwei Farang im Vordergrund sind Otto und Gerti.

    Es gibt Verkaufsstände die auf Rollern und deren Anbauten montiert sind und es gibt solche die extra aufgebaut werden.

    Wir haben gleich mal dieses Gebäck probiert. Die Kugeln werden nebenan im heißen Fett frittiert. Sie sind noch heiß wenn sie dem Kunden serviert werden. Innen sind sie hohl. Was das genau ist, kann ich nicht sagen. Es hat auf alle Fälle geschmeckt. Vielleicht kennt sich ja jemand von euch mit KI aus und kann die Lösung finden.

    Links das Nationalgericht Pad Thai. Zum giftgrünen Getränk rechts kann ich nichts sagen.

    Kuchen und Gebäck gibt es auch in schrillen Farben.

    wer es bunt liebt…


    Trockenfisch

    Die Welse haben sich noch etwas bewegt. Anscheinend hält es ein Wels außerhalb des Wassers doch noch einige Stunden aus ohne zu verenden.

    Diese Welse hingegen sind garantiert tot. Anscheinend hat man sie eingeschnitten um sie direkt auf den Grill zu legen. Ist der Wels erst mal gebraten wird seine Haut komplett schwarz. Dabei ist der Fisch gar nicht verbrannt sondern nur gar.

    Das sind Austern.

    Das Fleisch liegt ungekühlt auf der Theke. Immerhin gibt es einen Propeller der die Fliegen so einigermaßen vertreibt. Wenn das Fleisch am selben Tag noch gekocht oder gebraten wird dürfte das kein Problem sein.

    Wir haben uns auf diesem Markt noch Gebäck gekauft welches aussah wie Donuts und an der Oberfläche gezuckert war. Tatsächlich hat es eigentlich genauso geschmeckt wie unsere Krapfen. Lediglich die Füllung mit Marmelade fehlte.

    Man achte auf die Hühnerfüße links im Bild. Die sind anscheinend die ganze Asien eine beliebte Delikatesse. Wir würden die gegart nicht mal dem Hund oder der Katze zum Fraß vorwerfen.

    Chinakohl und Weißkraut kennen wir ja auch aus der heimischen Küche.

    Lose für eine Lotterie kann man mit Bargeld oder auch unbar erwerben. Für die unbare Zahlungsart werden allerdings nicht Kreditkarten akzeptiert sondern ein Thailandweit verbreitetes Zahlungssystem auf einer App, welches über den QR-Code des Verkäufers generiert wird.

    Ob der Herr hier vom Millionen Gewinn träumt während seine Gattin den Laden am laufen hält?

    Auch dieses Gepäck haben wir probiert. Dabei handelt es sich um zwei verschiedene Sorten von Kartoffeln die allerdings innen hohl sind und auch frittiert werden. Sehr lecker kann ich nur sagen!

    Die getrockneten Fischlein haben wir zwar gekostet. Allerdings muss man dazu sagen, dass die entweder in die Suppe oder in irgendein Essen als Beilage kommen.

    An dem Stand gab es unter anderem getrocknetes Chilipulver. Da habe ich zugeschlagen und werde künftig zu Hause bei vielen Gerichten eine Messerspitze dazu nehmen. So erinnert man sich immer wieder an einen schönen Urlaub in Thailand.

    Frische Chilischoten

    Schließlich habe ich in der „Textilabteilung“ dieses Marktes noch Fußball Trikots, bestehend aus Hemd und Hose für meine beiden Enkel zum Gesamtpreis von 100 Bath, also gerade mal 1,40€ pro Set und pro Kind gekauft. Wer nun meint, dass diese Textilien aus China stammen der täuscht sich. China ist mittlerweile viel zu teuer für die Produktion von Textilien. Laut Label in den Kleidungsstücken sind diese in Thailand hergestellt.

    Nach der Tour mit dem Roller weit ins Hinterland, mittlerweile sind wir an dem Tag mehr als 100 km gefahren, wurde es Zeit einen Strand in der Nähe anzusteuern und zu schwimmen. Deshalb ging’s zum nahen Poseidon Beach. Näheres dazu in einem weiteren Beitrag.

    Grüße

    Jürgen



    ….

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 22. Dezember 2025 um 11:08

    Gestern war Sonntag und da sollte eigentlich in einem Kaff hinter den Bergen im Distrikt Amphoe Kapong ein Markt stattfinden wo keine Ausländer anzutreffen sind. Dort wird alles gehandelt was Thailänder so benötigen und natürlich gibt es auf derartigen Märkten immer viele Stände wo man Sachen zu essen bekommt, die es in den Touristengebieten nicht gibt. Also wäre das doch ein ideales Ziel für uns. Roller ausgeliehen, in Takua Pa getankt, dort eine Polizeikontrolle unbeanstandet passiert und ab zusammen mit Otto und Gert in die abgelegene Gegend in den Bergen.

    Auf dem Weg befindet sich ein See mit einem schwimmenden Café darauf. Das Gewässer nennt sich Khangkhao Swamp. Im Vorjahr bin ich bereits dort vorbei gekommen. Dieses Mal wollten wir hier etwas kaltes trinken. Tatsächlich hatte die Einrichtung geöffnet.

    Die Lage auf dem Gewässer ist aber auch wirklich schön.

    Da freut sich der Farang.

    Aufblasbare Weihnachtsmänner sind anscheinend in Thailand in diesem Jahr der Renner. Überall sieht man sie. In und an Geschäften, in Hotels und Gaststätten.

    Auf der Ducati durfte ich Probesitzen. Im Café waren drei Biker aus Phuket die einen Sonntagsausflug gemacht haben. Natürlich unterhielten wir uns über Motorräder. Dabei erfuhr ich, dass auch der italienische Motorradhersteller ein Montagewerk in Rayong hat wo diese Motorräder aus importierten Teilen zusammengeschraubt werden. Dies um den Zoll von 200 % zu umgehen. Das thailändische Werk beliefert ganz Südost Asien und Australien. Die im Bild zu sehende Maschine kostet in Thailand etwa 18.000 €. Das ist erheblich billiger als in Deutschland. Die niedrigen Löhne machen es wohl aus.

    Otto gefiel es hier so gut, dass er gleich drei Eiscafe trank. Der Eiscafe in Thailand hat aber mit dem Eiscafe wie wir ihn kennen nichts zu tun. Im Becher befindet sich kein Vanilleeis mit Sahne. Vielmehr handelt es sich um einen schwarzen Kaffee der mit Eiswürfeln versetzt wird. Da kann man nun Zucker und Milch rein geben oder auch nicht. Ideal bei dieser Hitze.

    Im trüben Wasser tummelten sich eine Menge dieser Fische.

    Und dann war da noch etwas bezüglich unserem Markt. Die Mädels in diesem Café waren äußerst freundlich und sprachen auch gar nicht mal so schlecht englisch. Die Chefin erklärte uns, dass das mit dem Markt nichts wird, weil der von morgens um 5:00 Uhr bis um 9:00 Uhr stattfindet und wir hatten jetzt Mittag.

    Und doch fuhren wir da noch hin um uns persönlich von diesem Reinfall zu überzeugen. Die verlassenen Marktstände bestätigen die Aussage der Frau.

    Einen Markt wo praktisch nur Einheimische sind und Waren für deren Bedürfnisse angeboten werden haben wir dann doch noch zufällig entdeckt.

    Ein Ortsschild mit lateinischen Buchstaben habe ich nicht gesehen. Aber aus der Karte oben ist ja eindeutig erkennbar, wo wir genau waren. ;)

    Jetzt wartet der Strand und das Schwimmen im Meer sowie das anschließende kalte Bier beim Betrachten eines mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr schönen Sonnenuntergangs. Deshalb folgt die Fortsetzung vermutlich morgen.

    Grüße

    Jürgen

  • KREISVERKEHRE

    • claus-juergen
    • 22. Dezember 2025 um 10:33

    Der hier befindet sich am Rande der Altstadt von Takua Pa in Thailand. Am späten Sonntag Vormittag war da noch nicht viel los. Erst am Nachmittag findet dort ein bekannter Markt statt. Und was passiert dem Jürgen da als er mit dem Roller unterwegs ist? Der fährt doch glatt verkehrt in den Kreisverkehr ein und umrundet den auch in der falschen Richtung. Eigentlich habe ich keine Probleme mit dem Linksverkehr in diesem Land. Aber beim Kreisverkehr muss man halt auch umdenken.

    Meine Begleiter Otto und Gerti haben mit ihrem Roller gehupt und mir Zeichen gegeben. Ich wusste erst gar nicht, was die wollen. Erst beim Anhalten wurde ich aufgeklärt. Wie gut, dass bei der Polizeikontrolle in der Neustadt von Takua Pa die beiden Beamten nur unsere Führerscheine sehen wollten. Otto hat einen neuen internationalen Führerschein und ich meinen alten grauen Lappen, der bereits 48 Jahre auf dem Buckel hat. Mit beiden Papieren waren die Beamten zufrieden. Allerdings haben die Polizisten Otto gefragt, ob der junge langhaarige Typ auf dem Foto wirklich ich bin. Otto hat mich Gott sei Dank nicht im Stich gelassen. Dazu hatte ich ein anderes Ausweis Dokument dabei welches auf meinen Namen lautet.

    Grüße

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 22. Dezember 2025 um 05:46

    Ein paar Worte zum Thema Cannabis sind an dieser Stelle auch angebracht. Thailand hat im Jahr 2022 als einziges Land in Süd Ost Asien Cannabis legalisiert. Folglich sind vor allem in den Touristengebieten Shops für dessen Verkauf wie Pilze aus dem Boden geschossen. Natürlich gibt es deshalb auch in dieser Gegend solche Shops. Einen hab ich mir mal genauer angeschaut.

    Eigentlich ein ganz nettes Ambiente für den Verkauf von Drogen deren Besitz bis vor kurzem noch mit hohen Strafen belegt war.

    Ich bezweifle, dass sich jeder Konsument an diese Regeln hält. Dazu kommt, dass im Sommer 2025 die Gesetzeslage verschärft wurde. Eigentlich darf Cannabis nur noch zu medizinischen Zwecken und somit auf ärztliches Rezept abgegeben werden. Die Kunden die ich in solche Läden gehen sah und die sich mit diesem Stoff versorgt haben hatten ein Rezept in Form von thailändischen Banknoten vorgelegt. Das zeigt uns wieder mal, dass sich gesetzliche Vorschriften in Thailand vom Alltag unterscheiden.

    Im Laden herrscht übrigens wie auch in den Gaststätten in Thailand Rauchverbot.

    Das deutsche Autokennzeichen passt auch zur Dekoration des Shops.

    Der Inhaber ist stolz auf seine sieben verschiedenen Lizenzen.

    Und dann wären da noch einige Bilder aus dem Leben von Südamerikas bekanntestem Drogenhändler Pablo Escobar.

    Auf dem Bild macht er doch einen ganz netten Eindruck, oder?

    Fragt mich bitte nicht worin die Unterschiede in Qualität, Geschmack oder Wirkung zwischen den einzelnen Sorten bestehen. Ab 57 Baht pro ??? ist man dabei. Das sind gerade mal knapp zwei Euro.

    Natürlich öffnete der Inhaber für mich eine Dose und ließ mich daran riechen. Naja, zumindest vom Geruch her ist das nicht mein Ding.

    Ob es Thailand bezüglich dieser Droge richtig macht oder die Nachbarn in Süd Ost Asien mag ich mangels Kenntnis dieser Materie nicht beurteilen. Was die Freigabe von Cannabis in Deutschland anbelangt, war ich schon immer dagegen. Aber mich hat ja niemand gefragt.

    Grüße

    Jürgen

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