Beiträge von claus-juergen

    hallo Elke,


    Bonstetten scheint tatsächlich das nächstliegende Vorkommen von Nagelfluh zu sein.


    Ich habe übrigens noch einen alten Artikel der Augsburg Allgemeinen zur möglichen Geschichte der Burg gefunden:


    https://www.augsburger-allgeme…rstoerten-id42224151.html


    Bonstetten sollte ich tatsächlich mal aufsuchen. Heute war jedenfalls das Allgäu an der Reihe. Ein Traumtag zum Motorrad fahren. :)


    grüsse


    jürgen

    Unterallgäu - Markt Rettenbach - Maria Schnee - 2. Nepomuk:


    Vor einiger Zeit habe ich in der Wallfahrtskirche Maria Schnee in Markt Rettenbach einen Nepomuk entdeckt und hier vorgestellt. Hier noch mal die Figur zur Erinnerung:


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    Beim Betrachten der Übersichtsaufnahme hat glaublich Johannes mir den Tipp gegeben, bei einem weiteren Besuch die Kanzel genauer unter die Lupe zu nehmen. Möglicherweise befindet sich ein zweiter Nepumuk auf der Kanzel.


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    Was lag also näher, nachdem ich heute bei fast strahlendem Sonnenschein wieder mal mit dem Motorrad in der Gegend unterwegs war, Maria Schnee einen erneuten Besuch abzustatten?


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    Und tatsächlich handelt es sich um einen zweiten Nepomuk in ein und der selben Kirche!


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    Etwas weit weg ist er schon.


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    Also nichts wie rauf auf die Empore.


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    Es sollte jedoch nicht der letzte Nepomuk sein, den ich heute entdeckt habe....


    grüsse


    jürgen

    Danke für das interessante Rätsel und das verbliebene Rätsel des Baumaterials. Die Donau ist ja nicht weit, also wird es wohl über den Fluss gekommen sein, denke ich...

    hallo Johannes,


    das glaube ich eher nicht. Zu dem Zeitpunkt als die Burg gebaut wurde war die Donau in der Region nicht schiffbar. Die und auch die von Süden her kommenden Nebenflüsse, Steinekirch liegt weit südlich der Donau, waren von Schwemmland umgeben. Beispielsweise dehnte sich damals der Lech südlich von Augburg in jedem Frühjahr nach Beginn der Schneeschmelze bis zu zwei Kilometer in der Breite aus. Ähnlich verhielt es sich mit den anderen Flüssen westlich davon, wenn auch nicht in dem Ausmaß. Ein Großteil des Gebiets war tatsächlich sumpfig oder bewaldet.


    Bedeutende Vorkommen von Nagelfluh gibt es in der Nagelfluhkette. Das ist jedoch zig Kilometer weit entfernt.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Nagelfluhkette


    Das mir regional bekannte Vorkommen von Nagelfluh liegt östlich der Iller bei Ottobeuren. Denkbar ist, daß es dort in der Gegend abgebaut und mit Ochsenkarren oder dergleichen zur Baustelle der Burg gebracht wurde.


    grüsse


    jürgen

    Dann könnte es der Rest eines Bergfrieds der Burg Wolfsberg bei Steinekirch sein...

    hallo Elke,


    richtig, es handelt sich um den kläglichen Rest der Burg Wolfsberg. Die liegt bei Zusmarshausen im Landkreis Augsburg.


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    Nur die Reste des Bergfrieds stehen noch.


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    Hätte man nicht vor Jahren bereits mit Betonsteinen die Mauern gestützt, wäre wohl alles zusammengebrochen.


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    Ungewöhnlich ist der Gemüsegarten des angrenzenden Wohnhauses. Sicherlich speichern die Steine Wärme und geben sie an die Pflanzen ab.


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    Dereinst haben die auf der Burg wohnenden Raubritter den Handel der Reichsstädte Augsburg und Ulm gestört. Irgendwann war es vorbei weil die Augsburger Truppen das Räubernest ausgehoben haben.


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    Wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist, lag die Burg mal wieder am Weg bei einer Tour mit dem Zweirad.


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    Leider habe ich keine Ahnung woher die großen Quader aus Nagelfluh Gestein stammen. Meines Wissens gibt es das weit und breit nicht in der Gegend.


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    Wikipedia weis zwar ein paar Dinge. Aber das Rätsel der Herkunft des Baumaterials ist für mich nicht gelöst.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Wolfsberg_(Steinekirch)


    Vielen Dank fürs Mitmachen sagt


    jürgen

    Manchmal gibt es Dinge zu berichten, die freuen mich einfach. So ist es beispielsweise, wenn altes erhalten bleibt oder historische Dinge nicht in Vergessenheit geraten weil engagierte Bürger in Zusammenarbeit mit den staatlichen Stellen einfach Tolles oder Großes schaffen. Nicht nur alte Gebäude sollten erhalten werden, wenn sie architektonisch anspruchsvoll oder ein Zeichen der damaligen Zeit sind. Nein, es geht auch um Bräuche oder Dinge des Alltags, die heute zwar niemand mehr benötigt, aber einen historischen und kulturellen Wert haben.


    So verhält es sich auch mit Bootstypen die über Generationen hinweg in mühsamer Handarbeit gebaut und vielfältig genutzt wurden. Die Verantwortlichen der Stadt Krk haben hier Großartiges geleistet indem ein paar dieser alten regionalen Bootstypen neu gebaut wurden und nein, nicht in einem Museum verstauben, sondern auf dem Meer wie schon vor über 100 Jahren bewegt werden. Diese Boote liegen meistens an der Mole direkt gegenüber dem Eingang zur Altstadt von Krk. Dazu gibt es Schautafeln selbst in deutscher Sprache. Der Besucher muß sich nur die Mühe machen, das alles in Ruhe anzuschauen. Ich habe mir diese Mühe vor vier Wochen gerne gemacht und möchte euch durch diese Bilder an meinen Eindrücken teilhaben lassen.





    Vor zwei Jahren war ich zwar auch schon mal hier. Aber damals gab es noch nicht diese Infotafeln.




    Es versteht sich wohl von selbst, daß diese Boote ausschließlich aus Holz gebaut wurden.












    (Bild stammt von der Infotafel)










    (Bild stammt von der Infotafel)







    Bodulka ist auch der Name einer Konoba in Sisan bei Liznjan. Dabei handelt es sich um ein gehobenes Lokal.





    Der Zweimaster ist natürlich schon erheblich größer als die kleineren Boote.





    Hier sieht man wie schlank und damit auch vermutlich wie schnell dieses Boot ist.

















    (Das Bild stammt von der Infotafel)


    Wer von euch einmal die sicherlich sehenswerte Stadt Krk auf der gleichnamigen Insel besichtigt, sollte sich auch in Ruhe umschauen, welche Boote in unmittelbarer Nähe an der Mole vertäut sind. Es lohnt sich!


    jürgen

    Siehst du Johannes. Jetzt weist du erst einmal wie es mir geht, wenn ich mit dem Motorrad durch meine Heimat kurve und mich frage, ob ich erstens schon drin war in dieser Kirche und zweitens dort einen Nepomuk gefunden habe? Wir alle werden nicht jünger und so kommt man bei dieser hohen Anzahl schon mal ins Grübeln oder gar ins Schwitzen. Es wird also Zeit zu neuen Ufern oder besser gesagt in neue Gegenden aufzubrechen. :)


    grüsse


    jürgen

    ...

    Und was hat man vor mit der stillgelegten Bahntrasse?

    ...

    Oder gibt es in Istrien auch schon solche Radel- und Wanderwege aus stillgelegten Bahntrassen?


    Bei einem Bayern-Urlaub im Allgäu sind wir auch schon mal auf so einem Weg geradelt.

    hallo Jofina,


    wenn ich das wüsste was aus der Rasabahn mal wird. Manche sprechen davon, die wieder in Betrieb zu nehmen. Dabei wäre das nie und nimmer rentabel.


    Auf der Halbinsel Istrien gibt es die Parenzana. Das ist die Trasse einer ehemaligen Schmalspurbahn von Triest nach Porec, die weitgehend zum Radweg ausgebaut wurde. Allerdings ist der nicht asphaltiert und somit nur mit Mountainbikes befahrbar.


    http://www.bahntrassenradwege.de/index.php?page=parenzana


    Im Ostallgäu gibt es den Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse von Marktoberdorf bis Lechbruck.


    https://www.tief-im-allgaeu.de…ktoberdorf-bis-sameister/


    Dann kenne ich noch das Sachsenrieder Bähnle von Kaufbeuren bis Schongau. Hier sind jedoch nur noch Teile der ehemaligen Bahntrasse zum Radweg ausgebaut.


    https://www.pfaffen-winkel.de/…nrieder-baehnle/tour.html


    Vielleicht warst du ja auf einer der beiden Strecken unterwegs.


    grüsse


    jürgen

    Auf der Halbinsel Istrien gibt es eine Bahnlinie, die vor gut zehn Jahren von einem Tag auf den anderen eingestellt wurde. Es handelt sich um die gut 30 km lange Rasabahn, die vom Bahnhof Lupoglav im Cicarija Gebirge aus abzweigt und mit dem Freihafen Trget-Brsica im Rasakanal verbindet. Die Bahn wurde nach dem Zweiten Weltkrieg u. a. durch deutsche Kriegsgefangene gebaut und diente bis zu einem Hangrutsch fast ausschließlich der Beförderung von Gütern.



    (Bild aus Glas Istre https://www.glasistre.hr/pula/…i-je-katastrofalno-580270)


    Inzwischen werden die Güter, die vom Freihafen aus verschifft werden ausschließlich mit dem Lkw angefahren. Das sind zum einen Schnittholz vor allem aus dem Velebit und Cicarija Gebirge, Gestein aus Istrien und Lebendvieh aus dem kroatischen Hinterland und überwiegend aus Ungarn. Der Personenverkehr spielte hier nie eine große Rolle.


    Bei einer Wanderung im Rasatal habe ich mir vor kurzem den alten Bahnhof Rasa angeschaut.


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    Dieser liegt ein paar Kilometer von der Gemeinde Rasa entfernt neben dem Fluß Rasa und dem Steinbruch der Firma baumit. Acht Geleise nebeneinander dienten einstmals zum Rangieren der Güterwaggons.


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    Die Schienen sind mittlerweile von Gestrüpp überwuchert.


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    Hinter diesem Hügel liegt die Ortschaft Barban.


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    Nachdem das Gebäude frei zugänglich ist schaue ich natürlich auch rein in den alten Bahnhof. Wann wurden hier wohl die letzten Fahrkarten verkauft?


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    Man gewinnt den Eindruck als wurden die Räume fluchtartig verlassen.


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    Lautet nicht ein bekannter Spruch "der Letzte macht das Licht aus?"


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    Bis zum Tag X - dem Hangrutsch war sicherlich alles streng geheim. Und jetzt?


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    Geheim oder wertvoll war sicherlich auch einstmals der Inhalt von diesem Tresor. Leider habe ich keinen Schlüssel gefunden. Ehrlich gesagt, habe ich vielleicht auch nicht gründlich genug danach gesucht. Sicherlich wurden vor mir auch andere nicht fündig.


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    Der Kalender aus dem Schicksalsjahr 2008 hängt auch heute im Jahr 2020 noch an der Wand.


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    Die Schlüssel zum Stellen der Weichen sind fast alle noch da.


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    Nicht fehlen darf auch das Wappen der Rupublik Kroatien. Auf die ist man seit der Unabhängigkeit stolz und deshalb hängt ein solches in allen Amtsstuben.


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    Wenn es im Winter mal kalt wurde konnte zumindest das Büro mit einem Kachelofen geheizt werden.


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    Auch ein Stellwerk im Nebenraum konnte mit einem großen Ofen bei Kälte erwärmt werden.


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    Mit diesen Tafeln wurde der Schienenverkehr manuell geregelt. Auch Hemmschuhe oder Bremsschuhe für die Waggons sind noch ausreichend da.


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    Im WC hat sich bereits der Kollege "Zappzarapp" bedient. Die Armaturen sind nun wohl woanders eingebaut. Das Waschbecken wurde bei der Demontage beschädigt und verblieb im Eigentum der Staatsbahn.


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    Neben dem Bahnhof befindet sich eine nicht mehr genutzte Lagerhalle. Die ist offen und somit darf ich mir die natürlich auch ansehen.


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    Stilleben mit Bremsschuh


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    Die Deckenkonstruktion ist ungewöhnlich. Ein Fall für den Denkmalschutz?


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    Der Lagerverwalter hätte aber auch am Abend vor dem Heimgehen zumindest etwas aufräumen können. Der stand in der Hierarchie wohl unter dem Bahnhofsvorsteher, weil er gegen die Kälte im Winter keinen Kachelofen sondern nur einen elektrischen Ölradiator hatte.


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    In der Halle befindet sich auch heute noch eine Waage für Stückgut. Mal sehen, ob die noch funktionstüchtig ist?


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    Nein, das kann nicht stimmen! Auch mit Rucksack und Bergschuhen wiegt der Fotograph doch nie und nimmer fast 100 Kilogramm. Sicherlich ist der slowenische Hersteller der Waage längst pleite weil er solche schlechten Produkte hergestellt hat. Oder es liegt an den vielen Klamotten bis hin zum Daunenanorak, den ich bei dieser Kälte Anfang September getragen habe. ;)


    Noch ein paar Details zur Bahn:


    Im Gegensatz zur Eisenbahnstrecke nach Pula, die bereits unter österreichischer Herrschaft aus strategischen Gründen Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde, ist die Rasa Bahn erst 1951 unter Tito errichtet worden. Sie verbindet Lupoglav mit dem Freihafen Trget. Von dort gab es eine Abzweigung bis zum Bergbauort Rasa, den ich euch hier bereits vorgestellt habe:


    Der Kohlebergbau in Rasa auf Istrien


    Die Bahn diente eigentlich nur dem Güterverkehr. Die Minen im Raum Labin benötigten eine Menge Holz aus dem Hinterland, welches mit der Bahn transportiert werden konnte. Den Ucka-Tunnel gab es noch nicht. Istrien hatte kaum Straßenverbindungen. Die Küstenstraße war schlecht ausgebaut und über den Ucka auf dem Poklon-Paß war der Gütertransport auch beschwerlich.


    Bereits 25 Jahre nach dem Bau war die Bahn nicht mehr rentabel, weil die Kohleminen rund um Labin aus Rentabilitätsgründen schließen mußten. Die letzte war Tupljak. Hier ein kleiner Bericht hierzu:


    Tupljak - Kroatiens letzte Untertage Kohlemine


    Die Rasabahn hat wohl keine Zukunft mehr. Wirtschaftlich lohnt sich die Instandsetzung nicht und für den Komplettabbau und die Umwandlung in einen sicherlich landschaftlich sehr attraktien Wander- oder Radweg fehlt wohl der Wille und das Geld. Schade...


    jürgen

    Bei meiner gestrigen Motorradtour durch den Naturpark Augsburg Westliche Wälder kam ich durch das Dorf Horgau. Eigentlich wäre es nichts Besonderes, gibt es doch in der dortigen Pfarrkirche nicht einmal eine Nepomuk Figur.


    Aber bei der Durchfahrt fiel mir ganz was anderes auf. Standen doch eine Menge seltsamer Autos nicht nur auf dem Hof eines Händlers, sondern dutzendweise daneben in einer Wiese. Solche Autos habe ich noch nie gesehen. Also stopp und Inaugenscheinnahme.


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    Nein, das sind keine Oldtimer. Alles Neuwagen. Das Design ist außergewöhnlich wenn nicht gar sonderbar was den Autogeschmack europäischer Käufer angeht.


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    Dazu Farben die teilweise sehr knallig sind.


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    Dodge Challenger Hellcat wird so ein Monstrum genannt.


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    Sicherlich ist diese "Höllenkatze" eine Herausforderung "Challenge" für jeden Piloten.


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    808 PS hat so ein Ding. Dafür gibt es auch die grüne Umweltplakette. ;) Fünf Sitzplätze sind auch dabei. Damit kann man Mitzi, Hamster und den Rehpinscher auf der Rücksitzbank auch mitnehmen.


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    Das Einstiegsmodell hat nur 492 PS und kostet dafür auch gerade mal 55.000 €. Eigentlich ein Schnäppchen, wenn man den Wagen mit der Konkurrenz aus Zuffenhausen oder Maranello vergleicht. Gut, sicherlich sind die Folgekosten erheblich. Dazu wird man so eine Karre kaum mehr verkaufen können. Aber ein Hingucker ist so ein Auto auf jeden Fall. Die Tatsache, daß ein paar Dutzend davon hier herumstehen, zeigt doch, daß es wohl hierzulande auch Käufer für "Autos aus einer anderen Zeit" gibt.


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    Auch eine im Fachjargon "Schlampenschlepper" genannte Chevrolet Corvette steht auf dem Hof. Die gefällt mir vom Design her schon besser als die Konkurrenz von Dodge.


    Übrigens gehört das Unternehmen Dodge zum Fiat-Chrysler Kozern, das sind die, die z. B. auch einen Fiat Panda bauen. Den wiederum dürfte jeder kennen. ;)


    https://de.wikipedia.org/wiki/Dodge_Challenger_SRT_Hellcat


    grüsse


    jürgen

    hallo Elke,


    schau mal was in Spanien diesbezüglich los ist:


    https://www.mallorcamagazin.co…ernachlassigte-plage.html


    Vielleicht kann Jofina dazu was sagen.


    Selbst wenn ich im Internet irgend so ein Gift kaufen würde, mangelt es wohl in meinem Fall an der regelmäßigen Anwendung. Hoffen wir ausnahmsweise mal auf einen kalten Winter in Liznjan. Vielleicht hat es ja doch ein paar Grad minus am Stück und dazu eine kräftige Bora die dem Käfer den Garaus macht. :thumbsup:


    grüsse


    jürgen

    claus-juergen; der Nepmukspezialist mit inzwischen geschultem Blick

    Danke !...

    hallo Elke,


    was mache ich nicht alles für euch bzw. um die Motorradtour mit einer Jagd auf Nepomuk zu verbinden? Immer wieder anhalten und schauen, ob Kirchen am Weg und noch dazu geöffnet sind. Tatsächlich entdecke ich jedoch bei diesen Touren auch immer wieder neue für mich interessante Dinge. Man kommt halt mit dem motorisierten Bike doch etwas weiter herum als nur mit dem Radl. ;)


    grüsse


    jürgen

    Lkrs Günzburg - Ziemetshausen - St. Peter und Paul Kirche:


    Ihr wollt wirklich wissen, an wievielen Kirchen ich heute bei meinem Motorradausflug über mehr als 100 Kilometer, der mich ausschließlich durch den Naturpark Augsburg Westliche Wälder geführt hat, angehalten habe? Ich habe sie nicht gezählt, wurde aber immerhin zwei mal fündig.


    Ziemetshausen ist eine schon immer recht wohlhabende Marktgemeinde westlich von Augsburg. Das sieht man auch an der St. Peter und Paul Kirche.


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    Für eine Dorfkirche schaut die schon prächtig aus.


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    Nepomuk finden wir links an der Wand in der Nähe des Beichtstuhls.


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    Bei meiner heutigen Tour durch die Stauden habe ich jedoch nicht nur zwei Nepomuks entdeckt, sondern auch noch ganz etwas anderes. Dazu jedoch demnächst mehr.


    grüsse


    jürgen

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