Beiträge von claus-juergen

    hallo Elke,


    im eigentlichen Sinne ist ja ein Biotop ein Lebensraum für bestimmte Pflanzen und Tiere. Die meisten Menschen verstehen darunter jedoch irgendwas mit Wasser.


    Es ist jedenfalls so, daß sich dieser Lebensraum vom offenen Meer erheblich unterscheidet. Nicht nur Salzgehalt, Temperatur und der Untergrund, sondern auch der weitgehend fehlende Wellengang sind das Besondere. Vor vielen Jahren ist diese Lagune tatsächlich im Winter einmal für kurze Zeit zugefroren. Da spielten wohl sehr kalter Wind über einen längeren Zeitraum und die sehr niedrige Wassertemperatur eine Rolle. So etwas gibt es hier sonst nirgendwo.


    Das mit dem Salzgehalt dürfte auch so eine Sache sein. Im Sommer ist die Verdunstung recht hoch. Damit steigt der Salzgehalt an wie in einer Saline. Kommt es hingegen zu andauerndem Starkregen, wird viel Süßwasser eingeleitet und reingeschwemmt, dann sinkt der Salzgehalt stark ab, weil ja hier aufgrund der geringen Wassertiefe kein großes Volumen vorhanden ist.


    Alles was somit hier drin lebt, muß diese Parameter aushalten, sonst droht der Exitus.


    Nun bin ich schon öfters zu fast allen Jahreszeiten hier zu Fuß, mit dem Auto oder dem Radl gewesen. Was Stechmücken betrifft, ist mir dabei jedoch nichts Besonderes aufgefallen. Es gibt auch in meiner Region in Istrien Jahre mit viel Mücken und welche mit wenig.


    Die Durchlässe sind für mich als Laie nichts anderes als Kosmetik. Viele Fische sieht man da auch nicht im Wasser.


    Abwasser wird zumindest direkt nicht eingeleitet. Die Ortschaften drum herum haben mittlerweile alle Kanalisation. Wenn ein paar alte Sickergruben noch in Betrieb und undicht sind, dürfte das meiner Meinung nach keinen allzu großen Einfluß auf die Lagune haben.


    Ich kann jedoch als Laie nur von der Optik ausgehen. Das Wasser ist immer trüber als am offenen Meer.


    grüsse


    jürgen

    Ganz im Süden von Istrien gibt es eine landschaftliche Besonderheit. Die Lagune Pomer, offiziel Uvala Ribnjak genannt ist ein flacher Meeresarm, der vor vielen Jahrzehnten mit einem Damm vom übrigen Meer abgetrennt wurde. Aufgrund der Tatsache, daß der Wasseraustausch hier sehr gering, die Bucht sehr seicht und damit das Wasser salzhaltiger und wärmer als im umgebenden Meer ist, hat sich hier eine besondere Fauna und Flora im Wasser entwickelt.


    Aus der Luft sieht dieses Binnenmeer so aus.


    https://www.google.de/maps/pla…3d44.8238368!4d13.8956818


    Ich habe im Oktober einen ruhigen und warmen Tag genutzt um einmal komplett dieses Lagune zu umrunden.


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    Blick vom südlich gelegenen Monte Kope


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    Bei der Ortschaft Kamik steht zwar ein Wegweiser zum Strand. Aber baden habe ich hier noch nie jemanden gesehen.


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    Neben dem "Strand" wurde vor einigen Jahren dieser Regenwasserkanal betoniert. Der soll bei starkem Regen den Doppelkreisverkehr bei Kamik entwässern. Damit wird dann auch alles, was auf der Straße oder am Fahrbahnrand liegt ins Meer geschwemmt. Natürlich ist dann auch jede Menge Erdreich dabei.


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    Blick an dieser Stelle auf die Lagune


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    Die Häuser im Hintergrund gehören zu Pomer.


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    Hinter den grünen Hügeln befindet sich die Halbinsel Kamenjak, ein besonders bei Badetouristen beliebter Naturpark.


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    Blick nach Südwesten. Rechts im Hintergrund ist Volme zu erkennen.


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    Vor langer Zeit wurde ein Damm betoniert um die Lagune vom offenen Meer abzutrennen. Warum das damals gemacht wurde, weis ich nicht. Laien sprechen hier immer vom Pomersteg. Dabei handelt es sich hier um einen Damm aus Felsbrocken, die mit Beton zusammengefügt wurden. Zwei Durchbrüche sorgen dafür, daß zumindest etwas Frischwasser in die Lagune gelangt.


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    Hier gibt es auch eine kleine Kneipe in welcher man auch essen kann. Gelegentlich wird auch am offenen Feuer gekocht oder gebraten. Auch im Oktober ist nachmittags je nach Witterung immer noch geöffnet.


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    Dort wo die Boote liegen befinden sich die zwei Durchlässe im Damm. Bei Flut strömt Wasser in die Lagune, bei Ebbe ist es umgekehrt.


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    Rechts der Kneipe befindet sich auf einer Halbinsel der Campingplatz Pomer. Man erkennt die neuen "Glamping Zelte".


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    Blick von Süden


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    Da steht seit einiger Zeit auch eine Infotafel, die uns erklärt was da in der Lagune so kreucht und fleucht.


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    Die Steckmuschel benötigt einen schlammigen Grund wie es ihn hier noch gibt.


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    Also unbedingt stecken lassen die Steckmuschel!


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    Gleich neben dem Damm befindet sich das offene Meer. Aber auch dieser Begriff passt nicht so recht, weil diese Wasserfläche durch eine Engstelle zwischen den Campingplätzen Medulin und Tasalera vom Meer fast abgetrennt ist. Trotzdem kann man hier baden, wenn auch das Wasser nicht klar ist. Vor ein paar Jahren wurde hier ein Kiesstrand aufgeschüttet.


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    Aber man muß da ja nicht baden. Es gibt dafür eine andere neue Einrichtung, die Fun verspricht.


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    Hier noch mal der Blick auf den Damm und die dahinter liegende Lagune.


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    Noch jedoch ist nicht jeder Quadratmeter erschlossen um dem Tourismus zu dienen. Manches Blümlein blüht auch noch im Oktober rund um die Uvala Ribnjak.


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    Wer direkt am Ufer um die Lagune laufen möchte, hat es nicht leicht. Das Ufer ist zwar zugänglich und nicht zugebaut. Es gibt jedoch keinen Weg. Im Süden verläuft die im Sommer stark befahrene Straße direkt am Ufer. Da kann man zwar hinter der Leitplanke laufen, hat aber doch Krach in den Ohren und Gestank in der Nase. Außerhalb der Saison ist das jedoch anders.


    jürgen

    Eigentlich habe ich mir gestern sehr viel Mühe gegeben, euch einen Bericht über das nicht einmal 1000 Einwohner zählende Dorf Bezzecca ein paar Kilometer entfernt vom Lago di Ledro zu basteln. Dann hat irgendjemand auf der Welt den Stecker vom Internet gezogen und beim Absenden war der Bericht futsch. ;(


    Deshalb hier nur die Kurzform. Oberhalb des Ortes befinden sich alte militärische Stellungen aus dem Ersten Weltkrieg. Aber auch schon 1866 haben sich hier ein gewisser Garibaldi und die Österreicher bekriegt.


    Die Bilder sprechen für sich. Deshalb verzichte ich auch weil ich keine Lust habe, den Text neu zusammenzustellen auf weitere Infos. Auf Fragen dazu gibts natürlich Antworten.

































































    jürgen

    Ist Giuseppe Garibaldi die richtige Spur?...

    hallo Elke,


    der Herr war natürlich militärisch gesehen die treibende Kraft in Richtung italienischem Nationalstaat. Aber es gab auch andere Personen, die z. B. durch die Feder, heute würde man sagen, den Laptop diese Bewegung ideell unterstützten.


    Diese Person stammt aus dem gesuchten Ort mit diesem Gebäude. Schau es dir einmal genauer an.


    grüsse


    jürgen

    hallo Elke,


    die Gegend um Udine passt schon mal.


    Das Gebäude diente jedoch nie der Verwaltung sondern einem profanen Zweck. Was die Habsburger angeht, bin ich überfragt. Ich habe keine Kenntnis über das Baujahr dieses Hauses und somit kann ich auch nicht sagen, ob es zu Zeiten der Zugehörigkeit der Gegend zur Donaumonarchie oder später gebaut wurde.


    Das Gebäude ist jedenfalls nach einem Italiener benannt, die wiederum für das Risorgimento eine Rolle spielt.


    grüsse


    jürgen

    Die Insel Ciovo in Dalmatien ist eigentlich eine Ferieninsel wie viele andere auch. Zudem ist sie seit diesem Jahr nicht nur über die im Sommer ständig verstopfte Brücke in Trogir zugänglich, sondern auch über eine neue Brücke etwa einen Kilometer entfernt.


    Ich habe mir im Oktober die an der Südküste einsam gelegene Kirche Gospa od Prizidnice angeschaut. Man muß dazu auf einer geteerten Straße durch Slatine und dann von der Küste weg auf den Bergrücken fahren. Irgendwann nach dem Passieren von kleinen Olivenhainen mit hohen Naturstein-Trockenmauern kommt man zu einem Parkplatz von wo aus man in wenigen Minuten zu dieser der Muttergottes geweihten Kirche gehen kann.


    https://www.google.de/maps/pla…!3d43.4996749!4d16.287521


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    Der zehnminütige Fußweg alleine lohnt sich schon hierher zu kommen.


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    Leider habe ich nicht viel über diese Örtlichkeit herausfinden können. Hier bestand wohl jahrhundertelang ein Kloster oder eine Einsiedelei. Heute wohnt da niemand mehr.


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    Die Kirche in dieser exponierten Lage macht zumindest von außen einen guten Eindruck. Angeblich soll sie nur vier mal im Jahr im Rahmen einer Messe der Öffentlichkeit zugänglich sein.


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    Die Google Übersetzung aus dem kroatischen Wikipedia hat es in sich. Also bitte nicht wörtlich nehmen. ;)


    "Unserer Lieben Frau von Prizidnica ist das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Slatina auf der Insel Ciovo . Das Heiligtum und die Kirche Unserer Lieben Frau von Prizidnice wurden als Teil der gleichnamigen Wüste erbaut, die im 16. Jahrhundert von glagolitischen Priestern aus Polen gegründet wurde .

    In der Kirche ist das Zentrum der Frömmigkeit - das Bild der Muttergottes mit dem Kind (Unserer Lieben Frau der Gnade). Das Bild wird zum ersten Mal in erhaltenen Dokumenten im Jahr 1750 beim offiziellen Besuch des Erzbischofs Pacific Bizza von Split erwähnt . In künstlerischer Hinsicht ist die Malerei ein sehr wertvolles Werk des 14. Jahrhunderts aus der berühmten Malschule auf Kreta .

    An der Vorderseite der Kirche sind zwei Inschriften in die Steinplatten gemeißelt. Das ältere ist ein Dokument über den ersten Bau der Kirche, geschrieben in italienischer Sprache , dann (unter venezianischer Herrschaft) die Hauptredaktionssprache und übliche Verben, die besser bekannt sind als Latein : PRE ZORZI Es heißt: Priester Juraj Stoidrazic kam in diese Wüste und baute diesen Tempel zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria, 1546 . Die Kirche wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts restauriert , wie die zweite Inschrift belegt.

    Seit 1928 wird das Marienheiligtum in Prizidnice regelmäßig vom Pfarrer von Slatina mit Hilfe von zwei Kriminellen verwaltet. Die Familie Nakir kümmert sich besonders um den Schrein und sein gesamtes Eigentum.

    Unsere Liebe Frau von Prizidnica pilgert viermal im Jahr nach Slatina und zu Gläubigen aus nah und fern: am Ostermontag , am Tag des Heiligen Geistes , am Namen Mariens (am ersten Sonntag nach Unserer Lieben Frau ) und an Unserer Lieben Frau von der Unbefleckten Empfängnis ( 8. Dezember )."


    https://hr.wikipedia.org/wiki/Gospe_od_Prizidnice


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    Das Nebengebäude ist direkt an die Felswand gebaut. Auch eine Zisterne gibt es hier.


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    Ein Freiluftaltar in so einer Lage ist schon toll. Da lässt es sich nobel hochzeiten.


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    Dazu dieser Ausblick aufs Meer.


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    Dahinter eine Art Tropfsteine im Freien.


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    Das scheint der Rest der ehemaligen Einsiedelei zu sein.


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    Von hier aus kann man auch bis runter zum Meer laufen.


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    Im Hintergrund erkennt man die Insel Solta.


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    Der Zugang zum Meer jedoch ist für diejenigen, die baden wollen, nicht einfach.


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    Obwohl das Wasser Mitte Oktober noch eine Temperatur von 22 Grad in der Region hatte, wollte ich hier nicht schwimmen gehen.


    Ich empfehle den kurzen Spaziergang zu dieser Kirche jedem, der sich in der Gegend aufhält und mal etwas Ruhe sucht.


    jürgen

    hallo Elke,


    genau, ich habe Bier gebraut. Damit ist eigentlich das Rätsel schon gelöst. Aber Bier braut man nicht nur im Allgäu, sondern auch im Herz Bayerisch Schwabens.


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    Drei Liter stehen mir so wie jedem der 15 Teilnehmer des Brauerkurses zu. Der Rest wird als Special Edition von der Brauerei für ganze 12 Euro die Flasche verkauft.


    Weitere Bilder uns Infos aus diesem Familienbetrieb folgen.


    Ich schenk mir jetzt einer Halbe .... ein.


    jürgen

    Heute möchte ich euch ein einzigartiges Industriedenkmal in Kroatien zeigen. Eigentlich ist es ein Zeugnis dafür, wie der geplante Anschluß an westliche Industrienationen in Jugoslawien krachend gescheitert ist.


    Es geht um dieses rostige Ding direkt am Novigradsko More in Maslenica. Die Aufnahme wurde von der Maslenica Brücke aus gezoomt.


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    Die Brücke ist vielleicht vielen bekannt, die schon mal in der Gegend waren. Sie ist neu nachdem sie im Unabhängigkeitskrieg von den Serben zerstört wurde.


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    Grund für den Bau dieser Verladestation ist die Entscheidung der Tito-Diktatur Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, in der Region Bauxit abzubauen und Obrovac dafür umzugestalten. Hunderte Arbeiter wurden aus allen Teilen des damaligen Jugoslawien für neue Jobs in der Bergbauindustrie angeworben. Dazu wurden eilig ein paar Dutzend Wohnblocks in Obrovac hochgezogen, die teilweise heute noch von den Neubürgern bewohnt sind. 1970 wurde mit dem Bau des Industriekomplexes begonnen. 1978 begann die Förderung von Bauxit. Bereits 1981 war das Unternehmen Jadral pleite. Die Gutachten über die Werthaltigkeit des Erzes waren viel zu optimistisch.


    Das bei Obrovac aufbereitete Erz wurde hierher nach Maslenica transportiert und auf Frachter aus der UdSSR verladen. Dort sollte Aluminium produziert werden. Die Vorkommen hatten jedoch einen erheblich geringeren Erzgehalt als prognostiziert. Damit ging die Rechnung nicht auf und hunderte von MIllionen DM waren in den Sand gesetzt.


    In Maslenica steht bis heute diese Verladestation.


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    Hier der natürliche Kanal, der den Zugang zum Novigradsko More bildet. Durch diesen Kanal fuhren seinerzeit die Frachter hinaus ins offene Meer. Die Verladestation ist ganz klein links am Ufer zu erkennen.


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    Direkt neben dem Industriedenkmal befindet sich der Ort Maslenica.


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    Davor haben wir eine ebene Fläche. Wahrscheinlich wurde das Erz mit Lkw angeliefert. Das Ding rechts ist ein Bienenstock.


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    Im Meer wurden Betonklötze mit Pollern zum Verankern der Frachter errichtet. Das schau alles recht massiv aus. Wahrscheinlich war die dort gelegentlich heftig wehende Bora ein Grund für diese Bauweise.


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    Zu beiden Seiten gibt es Treppen auf welchen man runter bis zum Meer gehen kann.


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    Der einzige Zweck des Bauwerks war die Verladung von Erz.


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    Ich bin jedenfalls auf dem Schrott etwas herumgekrabbelt um mir das auch von weiter unten anzusehen.


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    Ganz vorne am Rüssel sind zwei Fassungen von Lampen erkennbar. Vermutlich wurde auch nachts verladen.


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    Hier geht es raus aus dem Novigradsko More ins offene Meer. Im Hintergrund sieht man die Maslenica Brücke.


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    Der obere Abschluß ist auch heute noch relativ gefahrlos begehbar.


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    Nun ist dieses Terminal ja nur ein Teil der Bergbauinfrastruktur. Alles andere befindet sich etwa 15 Kilometer östlich in und um Obrovac, welches ich euch in diesem Bericht bereits vorgestellt habe.


    Obrovac an der Zrmanja in Dalmatien


    Ob dieses Ungetüm aus rostigem Stahl ein schützenswertes Industriedenkmal ist oder nur deshalb vor sich hinrostet, weil der Abbau nicht lukrativ ist, bleibt dahingestellt.


    jürgen

    hallo Susanne,


    hier in unserem Forum findest du doch alles. :)


    SLO: Über den Predelpaß ins Socatal


    Solkan > Kapuzinerkloster Sveta Gora.


    Was das Vinschgau angeht, bin ich da etwas anderer Meinung. Mittlerweile ist die Apfelindustrie so dominierend, daß kaum mehr Platz für anderes als Äpfel bleibt. Gigantische Kühlhäuser stehen alle paar Dutzend Kilometer in welchen die Äpfel bis zu zwei Jahre in einer Kohlendioxidathmosphäre gelagert werden. So verdirbt die Ware nicht.


    Ich habe Freunde, die bei Meran leben und so etwas mehr Einblick in die regionale Wirtschaft. Die Biochemie und Biotechnologie machen es möglich, daß heute Apfelbäume schon fast oben am Reschenpaß wachsen. Aber auch das ist halt Marktwirtschaft.


    grüsse


    jürgen