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  1. Schoener Reisen » Forum » Sehen, erleben und berichten
  2. claus-juergen

Beiträge von claus-juergen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 14. Dezember 2025 um 07:34

    Das Wetter ist hier an der Andamanensee in Thailand abgesehen vom kurzen Starkregen vor zwei Tagen stabil. Nach wie vor Sonne mit ein paar Wolken am Himmel. Luft und Meer haben um die 30 °C. Nachdem ich in der Gegend ja schon das allermeiste in den vergangenen Jahren erkundet habe, schaut mein Tagesablauf eigentlich fast immer gleich aus. Ich gehe ein paar 100 m zum Frühstück mal links und einmal rechts aus dem Haus und dann verbringe ich mehrere Stunden am Hotelpool und das dazu meistens alleine.

    Ab etwa 15:00 Uhr Ortszeit, dann ist es bei euch in Europa 9:00 Uhr telefoniere ich mit zuhause. Nach 17:00 Uhr wenn die Sonne schon viel niedriger steht, gehe ich ein paar Minuten zum Tiki Beach um dort eine Runde im Meer zu schwimmen und beim Betrachten des Sonnenuntergangs ein Bier zu trinken. Nun könnte mancher meinen, dass das langweilig ist. Der Sonnenuntergang ist auf jeden Fall aufgrund der Wolken jeden Tag anders. Online kann ich noch dazu verschiedene Zeitungen lesen. Die Zeit dafür fehlt mir meistens zu Hause oder die nehme ich mir nur, wenn wir Sauwetter haben und ich nicht außer Haus muss.

    Am Abendessen gehe ich mal ein Stück weiter bis zur Nationalstraße und mal nur zwei Straßen weiter. Die Touristenlokale in der Chai Hat Bang Niang Road habe ich bisher gemieden. Dort gibt es Thai food europäisiert, Pizza, Schnitzel mit Pommes, Bars, Massage Gelegenheiten und Geschäfte aller Art, einschließlich dem in Thailand allgegenwärtigen und 24 Stunden geöffneten 7Eleven.

    Dann esse ich zum Beispiel in einem der einfachen Lokale an der Landstraße Nummer vier. Dort kehren Thailänder und nur wenige Ausländer ein. Dafür geht es dort etwas rustikaler zu. Das Essen ist authentisch und die Preise niedriger. Dort steht dann immer dieser Kunststoffbehälter mit Trinkwasser auf dem Tisch und ungefragt wird einem ein Glas mit Eiswürfeln hingestellt. Hier aber gilt für uns Europäer, die Grundregel: bloß nicht trinken!

    Warum ist ganz einfach erklärt. Die Eiswürfel sind vermutlich oder auch das Trinkwasser mit Keimen versetzt. Der Durchfall ist beim Genuss dieses Wassers garantiert. Die Thailänder vertragen das, wie Farang hingegen nicht.

    Aufpassen auch beim Würzen . Das links in der Box sind dünn geschnittene Chilischoten in verschiedenen Farben die in einer Flüssigkeit schwimmen. Die beiden mittleren Behälter enthalten pulverisiertes Chili und rechts Salz. Vorsicht beim nachwürzen, weil thailändische Gerichte von Haus aus scharf sind.

    Auch das hier ist teuflisch scharf.

    An so einem Stand lasse ich mir gerne dann auf dem Rückweg zum Hotel einen Bananenroti frisch zubereiten. Das ist ein dünner Pfannkuchen gefüllt mit zum Beispiel Banane oder Mango oder Kocos oder für uns Europäer Nutella. Der kostet hier übrigens 40 Baht und in der Touristenmeile das Doppelte.

    Kokosfett verhindert, dass der dünne Pfannkuchen anbrennt.

    Ich liebe es, wenn man anschließend gezuckerte Kondensmilch darüber gießt.

    An so einem Stand habe ich auch schon mal gegessen. Es handelt sich hier wohl um eine Art mobile Verpflegungskette die ausschließlich einfache Gerichte mit Schweinefleisch anbietet. Dazu dann in der Regel Nudeln oder Reis. Das Essen hier kostet weniger als 100 Baht, also unter drei Euro.

    An solchen Ständen kann man bis in die Nacht hinein Spiesse mit Hühnerfleisch, eine Art Brätknödel oder Würste kaufen. Das meiste ist vorgegart und wird dann nur kurz über dem Holzkohlengrill erhitzt.,

    So ein Spieß kostet dann zwischen zehn und 20 Baht. Das entspricht 0,25-0,50 €.

    Ärmere Thailänder haben keine eigene Waschmaschine. Die nutzen dann die Dienste eines Waschsalons. Der ist 24 Stunden zugänglich und lediglich überdacht.

    Dort gibt es nicht nur Waschmaschinen in allen Größen, sondern auch kleine Packungen von Waschmittel zu kaufen. Alles natürlich mit Münzen am Automaten.

    Waschpulver und Weichspüler kosten hier in der kleinen Packung zwischen fünf und zehn Bath was wiederum 15 bis 25 Cent entspricht.

    Je nach Fassungsvermögen der Maschine zahlt man dann am Automaten neben dem Gerät mit Münzen.

    Wer selbst keine Zeit hat in so einem Waschsalon seine Wäsche zu waschen kann die hier auch waschen lassen. Die Textilien werden gewogen. Abgerechnet wird in Kilogramm.

    Bei dieser Maschine kostet der Waschgang beispielsweise 30 Bath, also etwa 0,85 €.

    Im Eifer des Gefechts kann es natürlich vorkommen, dass man mal ein Wäschestück vergisst. Wer seinen Schlüpfer oder seinen BH vergisst muss keine Angst haben, dass den jemand klaut. Der wird dann im Waschsalon aufgehängt mit einem Zettel und Fragezeichen dahinter.

    Wie viele Privathäuser, Hotels und auch Geschäfte hat natürlich auch dieser Waschsalon seinen buddhistischen Hausaltar.

    Seit zwei Wochen will ich eigentlich auch mal bei der Aufführung einer Band in der Tiki Bar anwesend sein. Bisher war da nie viel los. Gestern am Samstagabend war das anders. Allerdings wollte ich dann doch nicht da hinein. Der Grund liegt darin, dass die örtliche Niederlassung der „Bandidos“ an dem Abend dort war.


    „Die Bandidos Motorcycle Club (MC) sind eine international bekannte Biker-Gang, die auch in Thailand aktiv ist, vor allem durch ihre Support-Clubs wie den Diablos MC, der als lokaler Ableger fungiert und die Farben der Bandidos in Rot und Gold trägt, aber mit gelben Schriftzügen auf rotem Grund, um sich von den Originalen zu unterscheiden. Diese Gruppierungen agieren oft im Umfeld der organisierten Kriminalität und sind in Deutschland verboten, da ihre Aktivitäten gegen Strafgesetze verstoßen, während die thailändischen Ableger lokale Strukturen nutzen“

    Dies habe nicht ich mir ausgedacht, sondern die viel geschätzte KI. ;)

    Beim schlendern zu meinem Hotel blieb ich dann doch noch in der Lion Bar hängen. Dort gab es auch Livemusik und so bestellte ich mir noch ein Bier.

    Hier verkehren vor allem Engländer weil dort auch gestern Abend wieder neben der Musik im Fernsehen ein Fußballspiel eines englischen Clubs übertragen wurde.

    Ich hatte noch nicht ausgetrunken als Michael und sein Sohn mit ihren thailändischen Lebensgefährtinnen vorbei kamen. Die beiden kenne ich vom Hotel. So sind wir kurz darauf zurück zum Hotel mit den Rollern gefahren und haben am Pool nach Mitternacht noch ein Bier getrunken. Dort konnten Michael und ich uns wenigstens ohne laute Musik im Hintergrund unterhalten.

    Nach wie vor verspüre ich nicht das Bedürfnis irgendwelche Ausflüge zu machen. Ich kenne ja das allermeiste in der Gegend schon und bin mit diesem völlig entspannten und ruhigen Tagesablauf vollauf zufrieden. Morgen Abend habe ich einen Termin, weil die Hotelchefin des „the Waters“ mit mir essen gehen will. Ab Dienstag sind Freunde aus Oberösterreich hier mit denen ich auch den ein oder anderen Abend verbringen werde.

    Grüße aus dem Land des Lächelns von

    Jürgen

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    • claus-juergen
    • 14. Dezember 2025 um 06:36

    Den da habe ich in Bang Niang in Thailand gesehen.

    Grüße

    Jürgen

  • Im Land der Pharaonen

    • claus-juergen
    • 14. Dezember 2025 um 05:11

    Hallo Heiko,

    Du zeigst uns allen ein nicht nur mir unbekanntes Kairo. Die seit Jahrzehnten angebotenen Nil-Kreuzfahrten haben ja alle nicht Kairo zum Ziel. Wer in Kairo ist schaut meistens die Pyramiden an und dann noch das nun völlig neue ägyptische Museum und das war’s dann. Es ist schön wie du in die Mischung von historischen Bauten und Basaren eintauchst. Was den Tanz der Derwische anbelangt nehme ich an, dass du dich vorab sehr lange intensiv auf diese Reise vorbereitet hast. So eine Aufführung entgeht wohl den meisten Touristen.

    So lernt man natürlich ein Land ganz anders kennen als in den geführten Touristengruppen wie sie wohl von der überwiegenden Mehrheit der Besucher in Ägypten gewählt wird. Es ist ja auch nicht ganz einfach sich alleine ohne Sprachkenntnisse nur mit Google Maps in so einer Mega Stadt zu bewegen.

    Ich bin gespannt wie es weitergeht.

    Grüße

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 13. Dezember 2025 um 06:02

    Hallo ihr beiden,

    Eingangs habe ich euch ja nicht weit entfernt von dieser Strandbude zwei abgestürzte Häuser gezeigt. Auf der anderen Seite des ehemaligen Strandes könnt ihr auch aus meinen Bildern erkennen wie der Beton großflächig unterspült wurde und folglich einbrach. Das ist im letzten Sommer in diesem Jahr während der Regenzeit geschehen. Da muss wohl nur starker anhaltende Regen und entsprechender Wind zusammenkommen, so dass der Wellengang extrem wird und alles, was am Ufer nicht gut befestigt ist ins Meer zieht.

    Das hier ist Tiki. Ich nenne ihn einfach so, weil der Strandabschnitt am nördlichen Ende des Bang Niang Beach von ihm als Tiki Beach getauft wurde. Fast jeden Tag bin ich am späten Nachmittag an diesem Strandabschnitt um hier im Meer zu schwimmen und bei einem Bier den Sonnenuntergang zu genießen. Dann sprechen wir beide in Englisch über Gott und die Welt. Tiki wohnt in den beiden euch bereits gezeigten Baumhäusern. Ich nenne ihn übrigens Tiki, weil ich mir seinen langen Vornamen eh nicht merken kann. Alle nennen ihn hier nur Tiki.

    Er hat mir erklärt, wie vor einem Jahr der Strand noch an genau dieser Stelle erheblich breiter gewesen ist. Ob das nun daran liegt, dass der Meeresspiegel gestiegen ist oder einfach die Kraft der Wellen den Sand abgetragen hat können wir natürlich nicht sagen. Tiki ist jedenfalls der Meinung, dass die Strandbude Bobbies Bar maximal noch die regenarme Wintersaison 2025 2026 übersteht. Da mag man noch so viele Sandsäcke anhäufen. Das bringt auf Dauer nichts.

    Gestern Nachmittag hat es plötzlich eine knappe Viertelstunde heftig geregnet. Entweder regnet es hier nur ganz wenige Tropfen oder es gießt wie aus Kübeln. In den letzten 14 Tagen war es bisher fast nur trocken und meist kaum bewölkt am Himmel.

    Also wartet man den Regen ab und setzt sich an eine trockene Stelle um anschließend gemütlich ein Bier zu trinken. Bei mir wurde es mehr als ein Bier weil ich mich mit Michael sehr angenehm unterhielt. Michael ist ein ausgewanderter Deutscher, der hier in Thailand im Ruhestand mit einer Thailänderin zusammen lebt und derzeit mit dem eigenen PKW eine Rundreise durch das Land macht. Ein paar Tage bleiben die beiden nun im selben Hotel wie ich. So kamen wir ins Gespräch.

    Anfangs probierten wir dieses Bier einer thailändischen Brauerei, die sich auf ihre deutschen Wurzeln oder Braukunst besinnt. Es gibt ein helles Lagerbier und ein dunkles Bier. Ehrlich gesagt, schmeckt mir das bayerische Bier besser. Als dieses Bier dann vernichtet war, sind wir zum traditionellen landesweit bekannten Chang gewechselt.

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    Noch ein paar Worte zum Hochbau in Thailand. Vor ein paar Tagen habe ich gegen 21:00 Uhr in einem Betrieb an der Hauptstraße Nummer vier gesehen, wie man dort aus Aluminium Profilen Fenster und Schiebetüren baut. Es gibt zwar CNC Maschinen aus China. Die werden wohl auch genutzt, aber so ein Fenster hat halt auch nur eine einfache Verglasung und ein relativ dünnes Alu Profil. Eine Isolierung ist hier sowohl bei Fenstern als auch beim gesamten Bauvorhaben unbekannt. Man lässt die Klimaanlage laufen und damit hat es sich. Michael hat mir übrigens erzählt, dass er in seinem Haus im Norden Thailands vier Klimaanlagen hat und im Monat auf etwa 30 € Stromkosten kommt.

    Es wird einfach und damit auch billig, aber überhaupt nicht nachhaltig gebaut. Die Wasserleitungen bestehen aus verklebten blauen Plastikrohren. Die Hauptleitungen sind natürlich entlang den Straßen wie bei uns auch vergraben. Unter diesem Deckel verbirgt sich vermutlich ein Wasserschieber.

    Jeder Hausanschluss verfügt natürlich auch über eine einfache Wasseruhr wie wir sie von unserem Heimatland auch kennen.

    Die ist genauso verplombt wie bei uns. Die einfachen Wasserleitungen aus blauen Plastikrohren sind sehr gut zu erkennen.

    Bei Bobbys Bar ist das wieder anders. Ich gehe davon aus, dass die einfach vor einiger Zeit ohne irgendwelche Bauvorschriften oder gar einer Genehmigung aufgebaut wurde. Den Stromanschluss bekommt man relativ schnell weil ja alle Leitungen an Betonmasten hängen. Mit dem Wasser ist das schwieriger. Deshalb hat man bei dieser Bar zwei große Wasserbehälter von jeweils circa 2 m³ Fassungsvermögen. Da kommt dann halt alle paar Tage der Wasserwagen um die kostenpflichtig aufzufüllen.


    Für die Elektroinstallation gibt es eine einzige Sicherung für das ganze Haus. Der so genannte Null Leiter ist unbekannt.

    Grüße

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 12. Dezember 2025 um 07:32

    Eigentlich liegt Bobbys Bar am Ende des Bang Niang Beach direkt am Meer und deshalb ideal um tagsüber einen Coconat Shake oder abends ein Bier beim Sonnenuntergang über dem Meer zu genießen.

    In den Hütten rechts im Bild kann man sich massieren lassen. Eine einstündige Thaimassage kostet 300 Baht, also knapp neun Euro.

    Je nach Stand der Gezeiten sitzt man 2-3 m über dem Meer.

    Da lässt es sich bei Sonnenschein im Schatten unter einer Palme oder einem Schirm gut aushalten.

    Bei der jungen Dame kann man einen Kaffee oder so wie ich einen Kocos Shake mit Eis bestellen.

    Auch hochprozentiges kann man hier ordern.

    Wie überall in Thailand ist das Personal bemüht, die Wünsche der Gäste zu erfüllen. WLAN in 5G Qualität ist natürlich auch in dieser Strandbude selbstverständlich.

    Opa überwacht den Laden und kontrolliert die Einnahmen aus Massage Dienstleistungen, Verkauf von Speis und Trank und der Vermietung der Liegen und Sonnenschirme.

    Ein schöner Ausblick ist das doch, oder?

    Bei 30° im Schatten und der selben Temperatur des Meeres ist ein eisgekühlter Fruchtshake genau das richtige.

    Und doch sind die Tage dieser Bude gezählt. Die Sandsäcke mögen vielleicht noch ein paar Wochen oder ein paar Monate, den Hang stabilisieren. Aber auf Dauer gewinnt das Meer.

    Nylon Säcke mit Sand zu füllen und hier am Hang aufzuschichten mag das das unvermeidliche vielleicht noch eine Zeitlang aufhalten.

    Spätestens zu Beginn der stürmischen Monsunzeit im April nächsten Jahres ist diese Einrichtung dann im Meer verschwunden.

    So gesehen sind diese Bilder ein Dokument der Zeitgeschichte.

    Der Staat lässt die Menschen hier übrigens alleine. Eigentlich müsste man hier mehrere LKW Ladungen Felsen anfahren, um das weite Abtragen des Hangs zu verhindern. Darauf jedoch hoffen die Menschen hier vergeblich. Dies selbst zu organisieren scheitert wohl an den finanziellen Verhältnissen. Nächstes Jahr um diese Zeit müssen die Thailänder die hier ein Auskommen finden sich vermutlich eine andere Einkommensmöglichkeit in der Region suchen.

    Grüße

    Jürgen

  • Im Land der Pharaonen

    • claus-juergen
    • 11. Dezember 2025 um 16:19

    Hallo Heiko,

    Was Haremhab anbelangt habe ich vor vielen Jahren mal ein Buch über den gelesen. Eigentlich war er bereits unter der kurzen Regierungszeit von Tutanchamun Heerführer und stieg nach dessen Tod zum Pharao auf. Auch Echnaton spielt um diese Zeit eine Rolle, weil der entgegen dem bisherigen Glauben Aton als höchsten Gott darstellt. Zu der Zeit ging es scheinbar etwas hin und her. Auch wurde die Hauptstadt zweimal verlegt.

    Grüße

    Jürgen

  • Im Land der Pharaonen

    • claus-juergen
    • 10. Dezember 2025 um 06:32
    Zitat von Heiko705

    …Hinflug Frankfurt - Kairo mit ITA Airways f. 290,06 €

    Rückflug Hurghada - Frankfurt mit Air Cairo f. 433,50 €

    Gesamt = 723,56 €

    Ganz schön happig für die beiden Airlines und diese kurzen Strecken. Dies gerade vor dem Hintergrund, dass viele europäische Städte mit den Badeorten Ägyptens am Roten Meer verbunden sind und Pauschalreisen meist die Woche um 400 bis 600 € zu haben ist. Bei diesen Billigfluggesellschaften die für den Transport der Touristen eingesetzt werden ist ja auch Aufgabegepäck enthalten. Ergänzend sei erwähnt, dass ich aktuell für meine Flüge von München nach Doha und von Doha nach Phuket und zurück 580 € bezahlt habe. Über die Qualität von Qatar Air brauchen wir wohl nicht zu diskutieren. :)

    Grüße

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 10. Dezember 2025 um 06:00

    Gestern habe ich mich doch am späten Nachmittag aufraffen können endlich eine Wanderung entlang des Strandes Khuk Khak Beach zu unternehmen. Und doch war es in der Sonne ab 16:30 Uhr immer noch ziemlich heiß. Anders als viele Urlauber aus Großbritannien habe ich mich zuvor gründlich eingecremt. Schließlich muss ich ja nicht mit einem Sonnenbrand heim kommen um daheim allen zu zeigen, dass ich im Süden meinen Urlaub verbracht habe.

    Am Tiki Beach war ein Thai gerade beim Fischen mit dem Netz.

    Ich weiß nicht wieviele Kilometer ist bis ganz dahinten zum Kap Pakarang sind. Dort steht das Hotel Apsara in welchem wir die letzten beiden Winter unseren Urlaub verbracht haben. Eigentlich wollte ich auch bis dahin laufen. Allerdings hab ich es nicht ganz geschafft. Ich kam in einer Stunde nur bis zum Hotel Mariott. Schließlich wollte ich ja wieder bei Sonnenuntergang an meinem Hausstrand Tiki Beach sein um dort zu schwimmen und bei einem Bier den Tag ausklingen zu lassen. Das habe ich dann doch nicht ganz geschafft.

    Ganz alleine ist man an diesem langen Sandstrand nicht. Immer wieder begegnen sich hier Wanderer die sich dann auch gegenseitig grüßen.

    Beim Hotel Devasom mündet ein Fluss ins Meer den ich jetzt in der Trockenzeit und bei Ebbe leicht überqueren kann.

    Auch bei diesem Hotel sind keine Liegen und Sonnenschirme direkt am Strand aufgestellt. Die Urlauber lieben es bequem und bleiben entweder direkt am Gemeinschaftspool oder auf den Terrassen ihrer Pool Access Zimmer. Schließlich hat man hier den Kühlschrank in der Nähe oder kann in wenigen Schritten ein Eis oder ein kühles Getränk holen.

    Das ist der Fluss. Rechts gibt es eine einfache Strandkneipe und links Liegen mit Sonnenschutz für Massagen.

    Am Khuk Khak Beach stehen solche Bäume und kaum Kokospalmen.

    Beim Marriott Hotel finden sich wieder ein paar einfache Strandbuden.

    Am Rückweg traf ich dann zwei Fischer mit einem seltsamen Gestell auf den Schultern.

    Wie das Fischen mit diesem Gerät funktioniert konnte ich kurz darauf beobachten.

    Zwei Stangen aus Bambus sind in der Mitte verbunden. Nimmt man nun eine links und eine rechts in die Hand erhält man ein X. Im unteren Teil des X wird ein Netz gespannt. Mit diesem unteren Teil fährt man direkt am Grund des Meeres im seichten Wasser entlang und scheucht dabei Fische auf. Wenn man Glück hat, verirrt sich der eine oder andere Fisch in dieses Netz und bleibt dort hängen. Diese Fangmethode ist natürlich sehr einfach und vermutlich nicht gerade effektiv.


    Ich kam nun so spät zu meinem Strand dass ich gerade noch in die untergehende Sonne schwimmen konnte. Im Vordergrund erkennt man angeschwemmte Muscheln.

    Nun bin ich bereits zwei Wochen unterwegs und zwölf Tage in Thailand. Meist esse ich in den gleichen Lokalen. Da trifft man dann auch immer wieder die selben Menschen. Von zweien möchte ich euch kurz erzählen.

    Da ist zum Beispiel dieser ältere Schweizer der mehrere Wochen hier seinen Urlaub verbringt. Vor drei Tagen hat er stolz den anderen Gästen in diesem Lokal die er wohl alle kennt seine neue Tätowierung auf dem Rücken gezeigt. Nun muss man wissen, dass es in den Touristen Orten in Thailand wie auch hier in Khao Lack viele Tätowierstudios gibt. Das Tattoo ist nun mal erheblich billiger als in Europa und für viele Menschen wohl ein beliebtes Mitbringsel für sich selbst.

    Dieser Schweizer hat also seinen frisch tätowierten Rücken den anderen Gästen gezeigt und dabei ein paar Dinge erzählt. Der Termin im Studio musste natürlich vorab reserviert werden. So ein großes Tattoo wie das seine hat dann von abends 18:00 Uhr bis morgens um 04:15 Uhr gedauert bis es fertig war. Da ist schon Ausdauer sowohl vom Tatowierer als auch für den Kunden gefragt. Tätowiert wird übrigens maschinell. So nebenbei hat der Kunde erwähnt, dass er dazu drei große und drei kleine Chang Bier getrunken hat. Das sind umgerechnet drei Mass Bier. Nun bin ich ja kein Mediziner und weiß nicht, ob dieser starke Alkoholkonsum bei so einer blutigen Angelegenheit ideal ist. Ich verstehe zwar, dass man bei dem tropischen Klima und einem so langen Procedere einen entsprechenden Durst bekommt. Aber vermutlich ist das ausschließliche Stillen von Durst mit Bier nicht ideal.

    Gestern und heute ließ sich der Patient, ich glaube, der Begriff ist nicht ganz von der Hand zu weisen, von einer Angestellten dieses Restaurants den Rücken eincremen. Heute Morgen war ich dort beim Frühstück und konnte dies beobachten. Vermutlich werde ich in den nächsten Tagen noch weitere Details zu diesem „Kunstwerk“ in Erfahrung bringen.

    Und dann blieb ich heute noch etwas länger beim Frühstück dort sitzen, weil am Nebentisch ebenfalls ein Schweizer mit seiner thailändischen Lebensgefährtin beim Frühstück saß. Wir kamen ins Gespräch und er erklärte mir, dass er etwa 50 km von hier entfernt dauerhaft wohnt. Er habe zwar noch eine Wohnung in der Schweiz, hält sich aber überwiegend in Thailand auf. Alle drei Monate hat er einen Termin um seine Aufenthaltsbewilligung kostenpflichtig beim Immigration Office verlängern zu lassen. Eine unbegrenzte Daueraufenthaltsgenehmigung bekommen nur privilegierte Ausländer.

    In der Schweiz war er Inhaber eines Transportunternehmens welches er vor einigen Jahren verkauft hat. Vor kurzem hat er sich in Thailand ein Haus gebaut und die Baumaßnahmen selbst überwacht. Aus der Heimat ließ er sich einen Elektriker kommen, der die Installation nicht nach thailändischer Art, sondern so gemacht hat, wie er es von zu Hause gewohnt ist.

    Weil er gerne Motorrad fährt, mittlerweile ist es eine Harley-Davidson, nutzt er dieses Zweirad auch sehr häufig hier in Thailand. Der Mann ist 68 Jahre alt und hofft nach gesundheitlichen Rückschlägen noch einige Jahre in südlichen Gefilden verbringen zu können. Nach dem Tod seiner Frau hat er mit der thailändischen Lebensgefährtin ein neues Glück gefunden. In Bang Niang haben die beiden eine Nacht verbracht weil es hier einen von Europäern dominierten Motorradclub gibt. Den hat er sich zwar angeschaut, kam aber schnell zu der Überzeugung, dass die Mitglieder nicht so sympathisch sind. Dazu möchte ich erwähnen, dass ich vor drei Jahren ebenfalls einen deutschen Auswanderer hier kennen gelernt habe, der Motorrad fährt und mit einer thailändischen Frau zusammen lebt. Auch für den ist das Motorrad fahren in Thailand eine Leidenschaft. Mir wäre es ehrlich gesagt zu heiß hier. Dann schon lieber nur einige Monate im Jahr in meiner Heimat oder in den Alpen auf wenig befahrenen und kurvigen Bergstraßen.

    Das ist das Auto des Schweizer Motorradfahrers. Wie fast alle Pkw ist auch dieser Mitsubishi SUV in Thailand produziert. Dies deshalb weil die Import Steuern bei Kraftfahrzeugen bei 200 % liegen. Das Auto verfügt über einen Sechszylinder Turbo Diesel Motor und ist meiner Meinung nach ausreichend motorisiert. Platz ist in diesem viertürigen Panzer jede Menge. Dazu hat der Eigner das Fahrzeug noch individuell umbauen lassen zum Beispiel mit den breiten Trittbrettern auf der Seite, so dass man bequem einsteigen kann. Was den Verbrauch eines solchen Fahrzeugs anbelangt, spielt der bei einem Spritpreis von einem Euro pro Liter keine Rolle.

    In Europa wird man sicherlich von den meisten Mitmenschen als verrückt hingestellt wenn man sich so eine Kiste kauft. Thailand ist aber auch nicht Europa obwohl es hier auch immer wieder Elektroautos auf der Straße gibt. Das sind dann meist chinesische Modelle die ebenfalls in Thailand produziert werden.

    Anders als bei meinen bisherigen Urlauben in Thailand ist mein Aufenthalt bis heute ohne Unternehmungen vorbei gegangen. Ich verbringe den Tag meist alleine am Pool, lese Zeitung und freue mich, dass es warm ist und ich ein schönes schattiges Plätzchen gefunden habe. Ich verspüre immer noch nicht das Bedürfnis nach Ausflügen oder Unternehmungen. Allerdings freue ich mich, wenn am Wochenende Freunde aus Oberösterreich ankommen. Wir werden sehen, ob wir dann gemeinsam etwas unternehmen und Roller ausleihen.

    Grüße

    Jürgen

  • Urlaubsideen – Urlaubspläne – Urlaubsträume

    • claus-juergen
    • 10. Dezember 2025 um 04:54
    Zitat von tosca

    …Auch ich, bzw. Mein Mann und ich fahren morgen mit dem Wohnmobil los, für ein paar Tage ins Allgäu. Wir werden uns am Donnerstag das Musical "Eine Weihnachtsgeschichte" in Füssen anschauen. Danach noch ein paar Tage dort verbringen…

    Hallo Sylvi,

    Wenn du Tipps für Unternehmungen in meiner Heimat brauchst einfach fragen. Ich kenne in der Gegend von Füssen jedes Dorf und fast jeden Berg einschließlich dem benachbarten Tannheimer Tal und Lechtal.

    Grüße

    Jürgen

  • Im Land der Pharaonen

    • claus-juergen
    • 9. Dezember 2025 um 09:01

    Hallo Heiko,

    meines Wissens fliegen doch ganz viele verschiedene Fluggesellschaften täglich von verschiedenen Flughäfen in Deutschland nach Ägypten. Andererseits sind das wohl meistens Charterflieger für diese berüchtigten all Inklusive Reisen nach Hurghada, Sharm El Sheik oder Marsa Alam.

    Und ja, die sehr frühe Abflugzeit ist auch für mich in München ein Ausschlusskriterium. Ich benötige mit dem PKW bei guter Witterung und ohne Stau etwa 1 1/4 bis eineinhalb Stunden bis zum Flughafen München. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich mit 2 Stunden Anreise dabei. Memmingen ist mit 35 Minuten Entfernung von meinem Wohnort in der Regel immer staufrei zu erreichen. Dazu kommt, dass es dort bisher immer genügt hat, eine Stunde vor Abflug am Airport zu sein. Das sind nun mal Dinge die ich am Allgäu Airport schätze der im Vorjahr immerhin 3,3 Millionen Passagiere abgefertigt hat.

    Du sprichst das Thema Preis an. Wie viel hat dich jetzt der kombinierte Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Kairo und zurück mit zwei verschiedenen Fluggesellschaften gekostet?

    Grüße

    Jürgen

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