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  2. claus-juergen

Beiträge von claus-juergen

  • 1924 Babenhausen in Bayern - Fürstliche Gruft für Karl Fugger

    • claus-juergen
    • 5. April 2026 um 22:12
    Zitat von Tom

    Das ist zu leicht.

    Fürstliche Gruft Karl Fugger in Babenhausen.

    Hallo Tom,

    Extra für dich habe ich anlässlich meiner heutigen Tour dieses leichte Rätsel ersonnen. Gratulation zur Lösung. Derjenige Fugger, der dort seine letzte Ruhe gefunden hat, war zumindest zeitweise in seinem Leben ein Landsmann von dir. Ist dir das bekannt?

    Leider konnte ich in diese Fürstengruft nicht hinein sehen. Das eiserne Tor ist verschlossen und folglich habe ich es erst gar nicht versucht zu überwinden und an die Türe zu klopfen.

    Das Jahrhunderte alte Familienwappen über der Tür.

    Ich bin dann noch zum Schloss gefahren und wollte Familie Fugger fragen, was es heute an Ostern zum Mittagessen gibt. Allerdings habe ich die Türklingel nicht gefunden, weshalb ich mich auf dem Weg weiter nach Westen gemacht habe.

    Nach wie vor ist die Familie Fugger in unserer Gegend mit verschiedenen Zweigen präsent und residiert auch standesgemäß in Schlössern. Anscheinend ist das Haus auch nicht ganz unvermögend. Aktuell plant dieser Familienzweig aus Babenhausen die Errichtung von insgesamt zehn Windkraftanlagen im Naturpark Augsburg westliche Wälder. Mir ist bekannt, dass eine einzige Windkraftanlage derzeit um die 8 Millionen € kostet. Das Gebiet wiederum liegt südwestlich von Augsburg. Die Familie hat nach wie vor großen Grundbesitz in der Region.

    Grüße

    Jürgen

  • 1924 Babenhausen in Bayern - Fürstliche Gruft für Karl Fugger

    • claus-juergen
    • 5. April 2026 um 20:13

    Hallo Rätselfreunde,

    wer kann mir den Zweck und den Standort dieses Bauwerks sagen?

    Viel Spaß wünscht

    Jürgen

  • Christophorus, Patron der Reisenden

    • claus-juergen
    • 5. April 2026 um 20:08

    An Ostern bin ich nach Osterberg im Landkreis Neu-Ulm gefahren, um dort nicht den Osterhasen, sondern einen Christophorus an einer Hauswand abzulichten. Das Haus steht unterhalb des dortigen Schlosses.


    Das Haus steht hinter dem österlich geschmückten Brunnen.

    An dem befindet sich das Wappen der Gemeinde. Darin wiederum ist die Lilie als Zeichen der Familie Fugger zu sehen.

    Gegenüber wohnt Gegge der mich spontan auf ein alkoholfreies Weißbier eingeladen hat. So kann es kommen wenn man wie ich neugierig ist und dadurch die Aufmerksamkeit von Eingeborenen erweckt.

    Grüße

    Jürgen

  • Wanderung am Lech entlang im Tiroler Lechtal

    • claus-juergen
    • 4. April 2026 um 18:00

    Der Winter hat uns nach wie vor im Griff. Besonders in den Bergen liegt noch jede Menge Schnee. Und doch sind wir vor ein paar Tagen zumindest ins Tiroler Lechtal gefahren um im fast schneefreien Tal entlang dieses Wildflußes eine kleine Wanderung zu unternehmen. Los ging es in Weißenbach am Fußgängersteg über den Lech.

    Weißenbach

    Dort befindet sich die alte Johannesbrücke.

    Weißenbach

    Einst überflutete der Lech bei Hochwasser hier das gesamte Tal. Und doch wurde er bisher nicht in ein enges Bett gezwängt wie andere Flüsse.

    Weißenbach

    Die Brücke ist ziemlich neu wie auch die beiderseits befindlichen Betonpfeiler aus dem Jahr 1950.

    Weißenbach

    Was es mit dieser Jahreszahl auf sich hat ist schnell erklärt. Ende April 1945 zerstörte die Wehrmacht beim Rückzug die damals bereits hölzerne Brücke um die nachrückenden Amerikaner aufzuhalten. Dabei wurde auch die Wasserleitung zerstört die Trinkwasser von der anderen Lechseite nach Weißenbach leitete. Erst 1950 konnte man eine stabile Konstruktion für die neue Druckleitung bauen.

    Weißenbach

    Für alle die es genauer wissen wollen habe ich die Tafel abgelichtet.

    Weißenbach


    Weißenbach

    Wir überqueren den Lech und folgen der "Konkurrenzstraße" flußaufwärts.

    Weißenbach

    Es ist immer wieder erstaunlich wieviel Platz der Fluß auf einer Länge von 50 km hat um sich auszubreiten.

    Weißenbach

    Eine Woche später liegt übrigens diese Gegend erneut unter einer dicken Schneedecke. Und das Anfang April.

    Weißenbach

    Das ist ein Fundament der alten Straße. Der Rest wurde immer wieder von Steinrutschen begraben.

    Weißenbach

    So sieht das dann aus.

    Weißenbach

    Jedes Frühjahr das selbe. Mal kommt mehr und mal weniger Gestein den Berg herunter.

    Weißenbach

    An dieser Stelle gibt es keine Straße mehr.

    Weißenbach

    Die Bedeutung dieses alten Steins konnte ich leider nicht herausfinden.

    Weißenbach

    Einst war die schmale Straße gut gesichert.

    Weißenbach


    Weißenbach

    Wegen der Rutschung ist die Straße hier auch für Fahrzeuge gesperrt.

    Weißenbach

    Etwas Farbe bringt die Botanik dann doch in diese öde Landschaft.

    Weißenbach


    Weißenbach

    Der Bach entspringt unter dieser Hütte.

    Weißenbach


    Weißenbach

    Diese Gestelle nennt man Heinzen. Sie werden teilweise auch heute noch zum Heu trocknen verwendet.

    Weißenbach

    Das ist ein Baggersee wo man Kies entnommen hat.

    Weißenbach


    Weißenbach

    Nach ein paar Kilometern überqueren wir den Lech auf der neuen Johannesbrücke.

    Weißenbach

    Die ist nach dem Brückenheiligen benannt.

    Weißenbach

    Johannes Nepomuk ist folglich auch hier zu finden.

    Weißenbach

    Wir sind jetzt etwa eineinviertel Stunden unterwegs und kommen zu den Drei Brunnen.

    Weißenbach

    Gleich darauf erreichen wir unseren Rastplatz am Badesee am Lechweg. Auch der diente einst der Gewinnung von Kies.

    Weißenbach

    Obwohl er keine Verbindung zum Fluß hat ist das Wasser des Sees genauso grün wie das des Lechs.

    Weißenbach

    Am See entlang und dann auf verschiedenen Pfaden am Fluß geht es zurück nach Weißenbach.

    Weißenbach

    Solche Buhnen hat man einst gebaut um die Fließgeschwindigkeit des Lechs zu bremsen.

    Weißenbach

    Nachdem wir nicht gerade einen warmen Tag für unsere zweieinhalbstündige Wanderung gewählt haben geht es anschließend nach Weißenbach ins Cafe. Die Wanderung ist nicht anspruchsvoll weil keine Steigungen zu erwarten sind. Im Sommer gibts dazu die Möglichkeit im Lech oder im Badesee zu schwimmen. Bänke für eine Rast sind ausreichend vorhanden.

    jürgen

  • 1923 Loppenhausen Unterallgäu - Ratschn Ostern Karfreitag

    • claus-juergen
    • 4. April 2026 um 16:53

    So ist es ihr beiden. In unserer Gegend spricht man vom Karfreitagsratschn. Die Ministranten ziehen mit diesen Geräten am Morgen des Karfreitags durchs Dorf und wecken durch das Geklapper alle auf. Die Glocken verstummen über die Osterfeiertage.

    Die Ratschen habe ich bei meiner gestrigen Tour mit dem Bike durch Loppenhausen im Unterallgäu gesehen. Dort nicht weit entfernt von der Dorfkirche habe ich mir dann ein Eis bei Gerti gegönnt.

    Dabei konnte ich mit Gerti ratschn. Das wiederum ist ein anderes "ratschn" als das Karfreitagsratschn.

    Wie sich die Light-Version des Karfreitagsratschn anhört kann man in Youtube verfolgen.

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    Vielen Dank fürs Mitmachen sagt

    jürgen

  • 1923 Loppenhausen Unterallgäu - Ratschn Ostern Karfreitag

    • claus-juergen
    • 4. April 2026 um 16:35
    Zitat von Daniel_567

    Da fällt mir eben was ein. Es ist ja Ostern, hat es mit einer Tradition an Ostern zu tun?

    In der Lausitz z.B. gibt es die sorbische Tradition des Osterwasser holens, dabei muss geschwiegen werden, sonst wird es Plapperwasser. Gibt es diese Tradition bei Euch auch und Ihr rasselt dann, um die Osterwasser-Holer daran zu erinnern, nichts zu sagen?...

    hallo Daniel,

    nun bist du der Lösung ein großes Stück näher gekommen. Ja, mit Ostern hat dieser Krachmacher zu tun. Allerdings in anderer Form als von dir gedacht. Im katholischen Bayern gibt es an Karfreitag eine Tradition die sich vor allem auf dem Land noch gehalten hat.

    Die beiden Geräte habe ich gestern im Unterallgäu abgelichtet.

    grüsse

    jürgen

  • 1923 Loppenhausen Unterallgäu - Ratschn Ostern Karfreitag

    • claus-juergen
    • 4. April 2026 um 15:29
    Zitat von Daniel_567

    …Vielleicht vertreibt Ihr damit Maulwürfe o. ä., da diese womöglich den Radau nicht mögen und dann lieber in Nachbarś Garten umziehen? ;)…

    Jetzt muss ich euch doch noch ein wenig weiterhelfen. Mit dem Krach soll niemand vertrieben werden. Es ist eher ein Weckruf. Aber zu welchem Anlass?

    Hier seht ihr die Miniversion des Geräts welches man im Allgäu als „Ratschn“ bezeichnet.

    Grüße

    Jürgen

  • 1923 Loppenhausen Unterallgäu - Ratschn Ostern Karfreitag

    • claus-juergen
    • 4. April 2026 um 13:45
    Zitat von Onkelrudi

    Könnte eine Vogelscheuche darstellen, ähnlich des in der Steiermark gebräuchlichen "Klapotetz"

    Hallo Rudi,

    Im Prinzip funktioniert das Ding tatsächlich wie eine Vogelscheuche in der Steiermark. Allerdings hat es bei uns in der Heimat einen ganz anderen Zweck.

    Das Gerät wird an Holmen geführt ähnlich wie bei einer Schubkarre. Dabei entsteht das klappernde Geräusch. Aber wozu das Ganze?

    Grüße

    Jürgen

  • 1923 Loppenhausen Unterallgäu - Ratschn Ostern Karfreitag

    • claus-juergen
    • 3. April 2026 um 23:20
    Zitat von waldi
    Zitat von claus-juergen

    Aber wozu das Ganze?

    Zum Winter austreiben vielleicht?


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Nein Waldi, mit Jahreszeiten hat das Ganze nichts zu tun. Eigentlich geht es nur darum ordentlich Krach zu machen.

    Dazu ist dieses Gerät sehr gut geeignet.

    Grüße

    Jürgen

  • 1923 Loppenhausen Unterallgäu - Ratschn Ostern Karfreitag

    • claus-juergen
    • 3. April 2026 um 22:03
    Zitat von waldi

    …Es könnte eine Klangfolge von vier Tönen erzeugt werden wenn das Ding bewegt wird.
    Oder es sind einfach nur die Hämmer am Ende der Hölzer, die duch die Metallzungen angehoben werden und beim Abfallen einen Ton erzeugen. Die könnten etwas zerkleinern oder ausklopfen, aber dann wären wir wieder im Bereich Landwirtschaft. Das hast Du aber ausgeschlossen…

    Hallo Waldi,

    Es sind lauter gleiche Töne, die erzeugt werden. Mit Landwirtschaft hat das tatsächlich überhaupt nichts zu tun. Richtig erkannt hast du, dass am Ende dieser Hölzer Hammer sind, die durch Metallzungen angehoben werden und beim abfallen einen Ton erzeugen. Aber wozu das Ganze?

    Schade, dass unsere Österreicher Johannes56 und Tom nicht da sind. Obwohl ich dieses als Heimat Rätsel eingestellt habe, könnte ich mir vorstellen, dass die beiden so etwas aus ihrer Heimat auch kennen.

    Grüsse

    Jürgen

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