Beiträge von claus-juergen

    hallo Tom,


    ich glaube, das Rätsel zu 99 % gelöst zu haben indem ich feststelle, daß die Kuh auf der Wiese steht. ;)


    Nun fehlt also nur noch eine Teillösung. Auch ich glaube im Hintergrund das Velebit zu erkennen. Dabei tippe ich auf das südliche Velebit. Folglich steht die Kuh irgendwo in der Gegend von Otocac. So eine fette Weide kenne ich von der Insel Pag nicht. Dort könnte die Kuh zwar theoretisch auch grasen, aber wie gesagt glaube ich nicht, daß es dort solche Wiesen gibt.


    Könnte es nicht auch sein, daß die Kuh gar keine solche ist sondern ein Stier? Mir fehlt das Hinterteil des Tieres.


    grüsse


    jürgen

    hallo Johannes,


    was man nicht alles mit einem Handy anstellen kann? Das muß ich doch mal ausprobieren. ;)


    Der Mönch hat irgendwie sauer reagiert, als ich ihm als Laie erzählt habe, daß ein Nepomuk nie einen Bischofsstab in den Händen hält. Vielleicht hat er diesen in die Hand gedrückt bekommen, weil das was ursprünglich in seinen Händen ruhte bei einer Restauration zu Bruch ging. So hat möglicherweise der Restaurator einen irgendwo herumliegenden Bischofsstab genommen und Nepomuk einfach so in die Hand gedrückt.


    Recherchiere ich übrigens im www nach Nepomuk und dieser Basilika, dann finde ich tatsächlich diese Figur und ein Bild. Folglich werde ich mir das demnächst noch mal genauer ansehen.


    Wenn du in der Gegend bist, können wir uns gerne auf ein oder zwei Bier treffen. Es gibt ja noch mehr Kirchen in dieser Art. Dabei denke ich nicht nur an die weltbekannte Wieskirche...


    grüsse


    jürgen

    hallo Susanne,


    danke fürs Zeigen. Vor etwa 25 Jahren war ich einmal in Bratislava, dort allerdings nur in der deutschen Botschaft und im Polizeipräsidium. So habe ich recht wenig von der Stadt gesehen, hatte aber doch den Eindruck, daß es hier einige schöne Gebäude aus alter Zeit gibt, die im Gegensatz zur ehemaligen DDR damals wunderschön restauriert waren.


    Gibt es eigentlich die "Auto-Seilbahn" noch? Zwei Werke von VW sind mittels einer Seilbahn verbunden wo die Rohkarossen der Pkw durch die Luft von einer Fabrik zur anderen transportiert werden.


    grüsse


    jürgen

    Landkreis Unterallgäu - Ottobeuren - Basilika der Benediktinerabtei:


    In der letzten Wochen war ich mit dem Motorrad im Unterallgäu unterwegs. Ab und zu komme ich nach Ottobeuren, ist die Gegend doch wunderschön zum Motorrad fahren auf einsamen kurvigen Straßen. Nachdem ich vor einiger Zeit in der dortigen Basilika nach einem Nepomuk Ausschau hielt und einen anderen Heiligen als solchen fälschlich erkannt habe, war es nun an der Zeit, diesen Fehler zu berichtigen.


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    Zuerst schlenderte ich auf der Suche durch das gewaltige Kirchenschiff.


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    Auch heute noch sieht man die Pracht dieses einstmals reichen Klosters welches immer noch am Ort existiert.


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    Einen Nepomuk konnte ich allerdings nirgends entdecken.


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    Da ein Klosterbruder eben dabei war einer Besuchergruppe die Kirche und deren Geschichte zu erklären nahm ich die Gelegenheit war um den Kirchenmann nach Nepomuk zu befragen.


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    Er zeigte mit der Hand auf eine Figur in der rechten Seitenkapelle. Nein, das kann nicht sein. Ein Nepomuk hat doch niemals einen Bischofsstab in der Hand.


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    Fast ein wenig ärgerlich verwies mich der Mönch auf den ausgelegten Kirchenführer wo ich seine Aussage zu Nepomuk ja überprüfen könnte.


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    Dieser Versuch war jedoch zum Scheitern verurteilt. Der Text im Kirchenführer ist so klein geschrieben, daß ich den ohne Lesebrille nicht entziffern konnte. Zum Motorradfahren brauche ich eine solche ja auch nicht.


    So bleibt mir nichts anderes übrig, als euch diesen etwas anderen "Vielleicht-Nepomuk" zu zeigen. Vielleicht findet er sich ja irgendwo im www. Vielleicht hatte Bruder X. ja recht - vielleicht aber auch nicht.


    Hier noch ein paar Infos zu diesem außerordentlichen Bauwerk:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Ottobeuren


    https://www.abtei-ottobeuren.de/


    jürgen

    Liznjan ist ja eine Art zweite Heimat für mich. Der Ort liegt an der Südspitze Istriens direkt am Meer. Die Menschen dort leben nach wie vor von der Landwirtschaft, der Fischerei und in zunehmendem Maße vom Tourismus.


    Neulich war ich mal wieder unten im Hafen und konnte zusehen, welche Mengen an Fisch zwei hier beheimatete Fischerboote anlandeten. Aus welchen Gründen auch immer fahren die Fischerboote nicht täglich hinaus aufs Meer. Manchmal liegen sie wochenlang an der Mole. Meist sind sie nachts unterwegs und kommen am Morgen oder am Vormittag zurück in den Hafen.


    Ich war an diesem Tag unterwegs und sah die Kühl-Lkw am Hafen. Da ließ ich es mir natürlich nicht entgehen, die Verladearbeiten zu beobachten.


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    Wie man hier unschwer erkennen kann, werden aus den Lkw eingeschweiste Plastikboxen ausgeladen. Manchmal sind es jedoch auch Boxen aus Styropor in etwa der selben Größe. Dazu kommen große Bottiche mit zerstossenem Eis.


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    Die Fischerboote selbst sind nicht allzu groß. Die Besatzung besteht aus ein paar Mann. Wie lange die Fischer auf dem Meer sind und wo genau auf der Adria sie ihren Fisch fangen weis ich leider nicht.


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    Die Verladetätigkeit geht recht schnell. Ich muß aufpassen, daß ich nicht im Weg stehe und überhaupt Bilder in der Enge knipsen kann.


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    In solch einer roten runden Tonne wird das Eis angeliefert. Ein Arbeiter legt dann eine Wanne, hier aus Styropor auf den Tisch. Die Box ist bereits mit Fischen gefüllt. Ein anderer wirft mit einer Schaufel das Eis darauf und ein Dritter verstaut die Box im Lkw.


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    Bei sommerlicher HItze ist das eine schweißtreibende Angelegenheit.


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    Beim Fang scheint es sich um Sardinen zu handeln.


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    Das Procedere geschieht gleichzeitig bei beiden Fischerbooten mit jeweils einem Lkw. Insgesamt waren an diesem Tag drei Kühllaster geparkt. Auch wenn nicht alle komplett gefüllt wurden, so dürften doch ein paar Tonnen Fisch verladen worden sein.


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    An den Aufbauten dieses Fischerboots sind starke Lampen zu erkennen. Es ist folglich denkbar, daß auch oder nur nachts gefischt wird.


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    Einheimische kaufen hier auch direkt vom Kutter Fisch. Für 20 Kuna bekommt man eine ganze Plastiktüte voller Fisch. Entweder hat man da ganz großen Hunger oder ein Essen mit mehreren Personen steht an oder man gefriert den Fisch ein.


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    Wohin diese Lkw den Fisch anschließend bringen und ob er frisch direkt an Endverbraucher verkauft wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht frage ich beim nächsten Mal nach. Aber da geht es halt doch recht hektisch zu, so daß wohl keiner Zeit für die Beantwortung der Fragen eines neugierigen Jürgen hat. ;)


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    Mit gefällt es jedenfalls, daß hier in Liznjan die Tradition des Fischfangs noch aufrecht erhalten bleibt auch wenn der Tourismus immer mehr an Bedeutung gewinnt. Trotz des im Bau befindlichen Vier-Sterne Hotels, die Kräne sieht man im Hintergrund, und eines geplanten Yachthafens soll diese Stelle der Kuje Bucht für den Fischfang erhalten bleiben.


    jürgen

    Ich möchte noch ein paar Sätze zur Erklärung anmerken.


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    Meine BMW steht direkt vor dem Cafe des Supermarkts. Links im Bild sieht man ein weißes Gebäude mit Holzverkleidung. Das ist die Gemeindeverwaltung. Das Holzhaus rechts dahinter ist ein leerstehendes Gasthaus. Neben diesem und gegenüber der Gemeindeverwaltung befinden sich die Holzskulpturen des Faschingsvereins.


    Rechts neben der Kirche führt die Straße hinauf auf den Gaichtpaß, der das Lechtal mit dem Tannheimer Tal verbindet.


    Auch das "leise fahren" mit dem Motorrad kann ich euch gerne erklären. Motorräder über 95 dB Standgeräusch dürfen überhaupt nicht mehr durchs Lechtal und das Hahntennjoch fahren. Solche Motorräder sind jedoch recht selten, es sei denn der Besitzer hat an der Auspuffanlage geschraubt.


    Nun war es in der Vergangenheit oft so, daß manche Biker die Gänge bis in den roten Drehzahlbereich ausgereizt haben. So kann man schneller beschleunigen, aber das Bike macht dann natürlich auch mehr Lärm was logischerweise die Anwohner stört. So kam es zu den Fahrverboten am Gaichtpaß, im Lechtal und am Hahntennjoch.


    Hochleistungssportwagen haben heutzutage eine elektronische Steuerung, wo der Fahrer den "Sound" bestimmen kann. Der BMW i8, ein teilelektrisches Fahrzeug, der BMW 850 neu, der Audi R8, viele Porsche-Modelle und manche AMG-Ausführungen von Mercedes verfügen über diese Technik. Der Kunde verlangt das und so überbieten sich die Luxuskarossen-Hersteller in dieser Technik, Im Gegensatz zum Motorrad sind die oben genannten Strecken für diese Pkw nicht verboten, auch wenn die einen Höllenlärm veranstalten.


    "all animals are equal but some are more equal" schrieb einst George Orwell in seinem berühmten Roman. ;)


    grüsse vom "Zuderer"


    jürgen

    hallo Elke,


    der Zuderer in Weißenbach ist praktisch ein Zufallsfund. Im Mpreis Laden nebenan haben wir vor zwei Tagen wie so oft eine Brotzeit geholt, dazu getankt und dabei sah ich in der benachbarten Kirche nach, ob nicht ein Nepomuk vorhanden ist. Dem war zwar nicht so, aber neben der Brücke über den Bach sah ich diese seltsamen Skulpturen.


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    Im HIntergrund sieht man die Gaichtspitze auf die ich euch schon mal mitgenommen habe.


    Wanderung auf die Gaichtspitze im Tannheimer Tal


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    Den Text auf der Kiste mußte ich natürlich schwärzen. ;)


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    So erfuhr ich vor euch vom Weißenbacher Zuderer.


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    Vorbild war wohl der Forcher Sepp, der vor gut 100 Jahren gestorben ist.


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    Was den Verkehr im Lechtal angeht ist das so eine Sache. Am Wochenende sind hier viele unterwegs. Ob das nun normale Ausflügler oder Menschen sind, die ihr Auto an einem Wanderparkplatz abstellen, oder Motorradfahrer oder Radler oder auch oftmals Clubs von Sportwagenfahrern oder Oldtimern.


    Viele durchfahren das Lechtal und fahren über Warth und Lech und den Flexenpaß weiter, andere über Warth und den Hochtannbergpaß, andere über das Namlostal und wieder andere über das Hahntennjoch ins Inntal. Im Lechtal kommen sie alle zusammen. Wochentags ist es ruhiger.


    Seitentäler die straßentechnisch Sackgassen sind werden kaum frequentiert. Oftmals sind sie auch realtiv unbekannt. Solche sind das Gramaistal, Kaisers oder das Hornbachtal mit Hinterhornbach. Letzteres war allerdings bisher einer der Ausgangspunkte zum Hochvogel. Dieser ist aktuell jedoch gesperrt weil ein gewaltiger Felssturz droht.



    Vielen Dank fürs Mitmachen sagt


    jürgen

    Ich hätte auf Fallerschein getippt, Art der Holzhäuser und so - aber das ist ja schon im Namlostal...


    Was wäre mit Geierwally oder Lechi, der Wichtel?

    Aber nichts passt ganz genau!!!...

    Hallo Susanne,


    Ich helfe dir mal bei diesem Rätsel. Fallerschein liegt im Namlostal und ist mit dem Motorrad nicht erreichbar weil der Weg gesperrt ist.


    Die Geierwally lebte im mittleren Lechtal. Ins Namlostal geht es jedoch bereits ab Stanzach raus aus dem Lechtal. Allerdings ist tatsächlich das untere Lechtal der gesuchte Standort. So viele Ortschaften gibt es nicht zwischen Reutte und Stanzach. Reutte selbst kannst du ausschließen.


    Vielleicht solltet ihr euch zudem Gedanken darüber machen, was den überhaupt diese Installation zu bedeuten hat. Wer sich mit Google street view auskennt dürfte zudem den exakten Standort finden. Ich habe das Motorrad geparkt, vergeblich nach einem Nepomuk geschaut und dann das obige Bild geknipst.


    Grüße


    Jürgen

    Wenn ich das hier lese und die Bilder sehe, hätte ich Lust, selbst noch das Motorradfahren zu lernen ( Ich kann und darf nur mit dem 125er Roller fahren, aber nicht sehr gern)

    Mit Deinem neuen Spielzeug hat das sicher riesigen Spaß gemacht .

    Leere Straßen , schöne Kurven und diese tolle herbstliche Landschaft. :thumbsup:


    Wieviel km fahrt Ihr denn durchschnittlich bei solch einem Ausflug?...

    hallo Elke,


    wieviele Kilometer ich oder wir durchschnittlich bei unseren Ausflügen fahren, kann man nicht sagen. Hier waren wir etwa 200 km unterwegs. In gut einer dreiviertel Stunde sind wir in Füssen und dann gehts oft irgendwo in eines der Täler oder einen Paß im Außerfern.


    Manchmal bin ich auch gerade mal zwei Stunden zuhause unterwegs. Meistens ist das die Gegend im Naturpark Augsburg westliche Wälder oder der Raum Unterallgäu, nördliches Ostallgäu oder der Landkreis Landsberg am Lech.


    Die Achsen, auf welchen viel Verkehr herrscht meide ich in der Regel so weit es geht. Ich bin dann fast nur auf kurvigen Landstraßen unterwegs mit mehr oder weniger Steigung. Es geht ja nicht nur um das Fahren alleine, sondern auch darum, irgenwo an einer Stelle zu halten, wo ich mir einmal etwas genauer ansehen möchte was ich vielleicht nur flüchtig kenne. Dazu klappere ich Dorfkirchen ab um nach Nepomuk zu suchen.


    Wenn es länger warm und auch länger hell ist, dauern unsere Ausflüge oft länger. Manchmal kehrt man auf ein Bier ein oder wir holen uns irgendwo eine Brotzeit. Da ich immer einen Koffer auf dem Träger habe, ist im Sommer natürlich auch das Badezeug dabei. Ein See liegt immer am Weg.


    Nur das Gehen größerer Strecken ist mit Motorradkleidung und Stiefeln nicht möglich. Das ist dann zu unbequem.


    Heute scheint es so, daß am Alpenrand Wolken und damit niedrigere Temperaturen herrschen. Nördlich von mir jedoch ist der Himmel weitgehend blau. Durchaus denkbar, daß ich mich heute nachmittag noch auf den Weg in Richtung Donau mache. Die Jacke ist gefüttert, die Griffe sind beheizbar und dann macht so eine Tour eine Menge Spaß. Die BMW benötigt etwa 4,5 Liter Benzin auf 100 km und so ist das Vergnügen zum einen nicht teuer und zum anderen ökologisch vertretbar im Vergleich zum in der Garage eingestaubten Pkw der selben Firma. ;)


    Nächste Woche wollen wir mit Freunden noch eine Wanderung zu einer Hütte im Allgäu unternehmen. Mal sehen, ob da schon etwas Schnee liegt. Das Motorrad darf bedingt durch ein Saisonkennzeichen von April bis in den November bewegt werden. Mal sehen, wie in den nächsten Wochen das Wetter wird.


    Was das Motorrad fahren an sich angeht, kann ich natürlich nicht in die Zukunft schauen. Mein Freund Roli ist zwar im selben Alter wie ich, tut sich jedoch schon schwerer beim Fahren. Man braucht dazu einfach eine Fitness, die wohl nicht jeder in meinem Alter hat. Dazu muß man vor allem auf mögliche Fehler der anderen Verkehrsteilnehmer achten. Und auch dann hat man keine Garantie auf unfallfreies Fahren.


    Da ich in den letzten 10 Jahren etwa 30.000 km vor allem auf Landstraßen, Kurven und in den Bergen absolviert habe, glaube ich, daß ich schon einigermaßen einschätzen kann, was ich mich und der Maschine zutrauen darf. Motorradfahren ist gefährlicher als Auto fahren weil man halt nichts um sich drumrum hat. Einen Sturz gilt es in jedem Fall zu vermeiden. Das ist mir bisher gelungen. Ich hoffe zudem, daß ich selbst erkenne, wenn es einmal gesundheitlich nicht mehr klappt. :)


    grüsse


    jürgen

    hallo zusammen,


    nun komme ich endlich dazu, mich um dieses Rätsel zu kümmern.


    Tirol ist natürlich richtig. Genaugenommen sind wir über Füssen, den Kniepaß und das Lechtal ins Namlostal gefahren. An diesem Weg liegt diese wohl einzigartige Einrichtung. Das Namlostal selbst kann damit ausgeschlossen werden.


    Angegrinst werden wir alle, die wir hier vorbei kommen, egal ob Kind der Erwachsener.


    Es handelt sich bei dieser "Kunstinstallation" nicht um einen privaten Gag, sondern um etwas für diesen Ort typisches. Man könnte also sagen, daß es sich um ein lokales Kulturgut handelt. Dabei habe ich nicht einen Teil abgelichtet. Nein, mein Bild zeigt das vollständige Ensemble.


    Das was Elke als Tisch identifiziert hat, ist eine verschlossene Kiste. Da ist was drin was nur zu bestimmten Zeiten rausgenommen wird.


    Das Bild entstand am Hinweg ins Namlostal, also gegen 14.00 Uhr.


    Unser Tom kann es nicht lassen. Vergiß alles rund um Sex. Auch mit dem Motorradfahren an sich hat das nichts zu tun.


    Nun habe ich einiges klargestellt und ihr seid wieder an der Reihe.


    grüsse


    jürgen

    Nur zu Fuß oder vom Wasser aus erreichbar ist der Leuchtturm Crna Punta an der Ostküste Istriens. Das dunkle Kap liegt etwa zwei Kilometer vom Zementwerk Holcim bei Koromacno entfernt. Wir sind im Juni dorthin gewandert und so konnte ich mit Zustimmung der aktuellen Mieter aus der Nähe diese Bilder schießen. Mieter deshalb, weil auch dieser Leuchtturm wie viele andere privatisiert wurde und nun für viel Geld gemietet werden kann. Mit über 600 € pro Tag ist man dabei.


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    Das Leuchtfeuer ist nur ein Teil des Gebäudes welches früher dem Leuchtturmwärter und seiner Familie als Wohnung gedient hat.


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    Die Alleinlage macht es wohl aus, daß dieses exklusive Anwesen den Sommer über meist ausgebucht ist.


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    Wasser gibt es aus der Zisterne und Strom vom Dach wenn denn die Sonne scheint.


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    grüsse


    jürgen

    Eine bei Motorradfahrern äußerst beliebte Strecke führt vom Lechtal über das Namlostal bis Berwang und von dort hinunter nach Bichlbach. Ich kenne diese Straße natürlich seit Jahrzehnten und so habe ich den gestrigen sonnigen Tag genutzt um bis ans "Ende der Welt" zu fahren.


    Hier eine kurze Beschreibung, wo ich unterwegs war.


    https://alpenrouten.de/Namlospass-Namlossattel_point895.html


    An der Strecke liegen nicht nur kleine Weiler wie Namlos, Kelmen und Mitteregg, sondern auch der beliebte Skiort Berwang. Bis auf ein paar Motorradfahrer, ab und zu ein Radler und gelegentlich ein Auto war es gestern wie meist wochentags sehr ruhig auf der Strecke. Dazu war es selbst über 1500 Metern Höhe ungewöhnlich warm. Ein Traumtag für jeden Biker.


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    Am Ende einer Nebenstraße liegt der Ort Mitteregg.


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    Dort gibt es ein gutes Dutzend Bewohner, ein paar Wanderwege bis hinauf in große Höhen und eine Gastwirtschaft.


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    HIer wird noch Weidewirtschaft betrieben. Und natürlich leben die Bewohner auch vom Fremdenverkehr.


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    Die Kapelle am Ortseingang hat leider keinen Nepomuk. Und doch lohnt es sich, sie anzuschauen.


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    Selbst in über 2000 Metern Höhe liegt noch kaum Schnee.


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    Nein, weiter geht es hier nur noch zu Fuß. Faktisch ist das somit wohl das Ende der Welt.


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    Etwas außerhalb vom Dorf ist die Jugend mit dem Ordnen der Heinzen beschäftigt. Für diejenigen, die nicht wissen was das ist erklärt es Wikipedia:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Dieme#Heinzen


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    Plötzlich vernehmen wir das Knattern eines Hubschraubers. Der fliegt ziemlich niedrig und bleibt an einer Stelle über dem Dorfrand.


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    Wie man mir erklärt, handelt es sich bei demjenigen, der hier abgeseilt wurde um ein Mitglied der Bergrettung. Das heute war nur eine Übung.


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    Da wir vom Lechtal gekommen sind, ging es weiter über Berwang wieder hinunter nach Bichlbach. Das liegt an der Verbindungsstraße von Reutte zum Fernpaß.


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    In Berwang hielten wir nur kurz um den Blick auf die im Oktober bereits verschneite Zugspitze zu erhaschen. Schaut der Berg doch von dieser Seite völlig anders aus als von Deutschland.


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    Zurück ging es über Füssen nach Hause. Es bleibt abzuwarten, ob ich in diesem Jahr noch mal eine Tour mit dem Motorrad durch die Berge unternehmen kann.


    jürgen

    Tirol - Bezirk Reutte - Bichlbach:


    Gestern war wieder ein Tag zum Motorrad fahren. Es ging ans Ende der Welt - so sehen es zumindest die Einheimischen. Bei der Rückfahrt ins Tal kam ich durch Bichlbach. Das liegt zwischen Reutte und Leemoos im Außerfern.


    Siehe da. An der Brücke über den Mühlbach steht ein Nepomuk.


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    Mein Motorradkumpel Roli sieht es mittlerweile gelassen, wenn ich einen am Weg entdecke und spontan bremse. Mit dem Motorrad ist das auch recht einfach. Für die BMW finde ich immer einen Platz am Straßenrand um ein paar Minuten anzuhalten.


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    Geschützt vor der Witterung, Vandalismus und Diebstahl steht er in seinem Betonkasten.


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    Das Glas spiegelt zwar etwas. Aber ich glaube, ich konnte Nepomuk ganz gut ins Blickfeld rücken.


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    Weil der Tag so schön sonnig und warm warm selbst oben auf über 1500 Meter Höhe war, zeige ich euch in einem anderen Strang noch ein paar Bilder der gestrigen Tour.


    Motorradtour zum Ende der Welt nach Mitteregg


    grüsse


    jürgen

    hallo Rätselfreunde,


    heute habe ich mal wieder ein Rätsel aus meiner Heimat. Allerdings stammt das Bild schon aus einer Gegend, die gerade noch zu meiner Heimat zählt. Wer kann mir sagen was hier wo dargestellt wird?


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    Viel Spaß wünscht


    jürgen

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