1. Forum
    1. Unerledigte Themen
    2. Privatforum
    3. Themen der letzten 10 Tage
  2. Medienverwaltung
    1. Bildergalerie-Alt
    2. Alben
    3. Nutzungsbedingungen
    4. Videokanäle
  3. Nepomuks
  4. Gamezone
    1. Highscore
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Forum
  • Bilder
  • Videos
  • Seiten
  • Spiele
  • Erweiterte Suche
  1. Schoener Reisen » Forum » Sehen, erleben und berichten
  2. claus-juergen

Beiträge von claus-juergen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 22. Dezember 2025 um 11:08

    Gestern war Sonntag und da sollte eigentlich in einem Kaff hinter den Bergen im Distrikt Amphoe Kapong ein Markt stattfinden wo keine Ausländer anzutreffen sind. Dort wird alles gehandelt was Thailänder so benötigen und natürlich gibt es auf derartigen Märkten immer viele Stände wo man Sachen zu essen bekommt, die es in den Touristengebieten nicht gibt. Also wäre das doch ein ideales Ziel für uns. Roller ausgeliehen, in Takua Pa getankt, dort eine Polizeikontrolle unbeanstandet passiert und ab zusammen mit Otto und Gert in die abgelegene Gegend in den Bergen.

    Auf dem Weg befindet sich ein See mit einem schwimmenden Café darauf. Das Gewässer nennt sich Khangkhao Swamp. Im Vorjahr bin ich bereits dort vorbei gekommen. Dieses Mal wollten wir hier etwas kaltes trinken. Tatsächlich hatte die Einrichtung geöffnet.

    Die Lage auf dem Gewässer ist aber auch wirklich schön.

    Da freut sich der Farang.

    Aufblasbare Weihnachtsmänner sind anscheinend in Thailand in diesem Jahr der Renner. Überall sieht man sie. In und an Geschäften, in Hotels und Gaststätten.

    Auf der Ducati durfte ich Probesitzen. Im Café waren drei Biker aus Phuket die einen Sonntagsausflug gemacht haben. Natürlich unterhielten wir uns über Motorräder. Dabei erfuhr ich, dass auch der italienische Motorradhersteller ein Montagewerk in Rayong hat wo diese Motorräder aus importierten Teilen zusammengeschraubt werden. Dies um den Zoll von 200 % zu umgehen. Das thailändische Werk beliefert ganz Südost Asien und Australien. Die im Bild zu sehende Maschine kostet in Thailand etwa 18.000 €. Das ist erheblich billiger als in Deutschland. Die niedrigen Löhne machen es wohl aus.

    Otto gefiel es hier so gut, dass er gleich drei Eiscafe trank. Der Eiscafe in Thailand hat aber mit dem Eiscafe wie wir ihn kennen nichts zu tun. Im Becher befindet sich kein Vanilleeis mit Sahne. Vielmehr handelt es sich um einen schwarzen Kaffee der mit Eiswürfeln versetzt wird. Da kann man nun Zucker und Milch rein geben oder auch nicht. Ideal bei dieser Hitze.

    Im trüben Wasser tummelten sich eine Menge dieser Fische.

    Und dann war da noch etwas bezüglich unserem Markt. Die Mädels in diesem Café waren äußerst freundlich und sprachen auch gar nicht mal so schlecht englisch. Die Chefin erklärte uns, dass das mit dem Markt nichts wird, weil der von morgens um 5:00 Uhr bis um 9:00 Uhr stattfindet und wir hatten jetzt Mittag.

    Und doch fuhren wir da noch hin um uns persönlich von diesem Reinfall zu überzeugen. Die verlassenen Marktstände bestätigen die Aussage der Frau.

    Einen Markt wo praktisch nur Einheimische sind und Waren für deren Bedürfnisse angeboten werden haben wir dann doch noch zufällig entdeckt.

    Ein Ortsschild mit lateinischen Buchstaben habe ich nicht gesehen. Aber aus der Karte oben ist ja eindeutig erkennbar, wo wir genau waren. ;)

    Jetzt wartet der Strand und das Schwimmen im Meer sowie das anschließende kalte Bier beim Betrachten eines mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr schönen Sonnenuntergangs. Deshalb folgt die Fortsetzung vermutlich morgen.

    Grüße

    Jürgen

  • KREISVERKEHRE

    • claus-juergen
    • 22. Dezember 2025 um 10:33

    Der hier befindet sich am Rande der Altstadt von Takua Pa in Thailand. Am späten Sonntag Vormittag war da noch nicht viel los. Erst am Nachmittag findet dort ein bekannter Markt statt. Und was passiert dem Jürgen da als er mit dem Roller unterwegs ist? Der fährt doch glatt verkehrt in den Kreisverkehr ein und umrundet den auch in der falschen Richtung. Eigentlich habe ich keine Probleme mit dem Linksverkehr in diesem Land. Aber beim Kreisverkehr muss man halt auch umdenken.

    Meine Begleiter Otto und Gerti haben mit ihrem Roller gehupt und mir Zeichen gegeben. Ich wusste erst gar nicht, was die wollen. Erst beim Anhalten wurde ich aufgeklärt. Wie gut, dass bei der Polizeikontrolle in der Neustadt von Takua Pa die beiden Beamten nur unsere Führerscheine sehen wollten. Otto hat einen neuen internationalen Führerschein und ich meinen alten grauen Lappen, der bereits 48 Jahre auf dem Buckel hat. Mit beiden Papieren waren die Beamten zufrieden. Allerdings haben die Polizisten Otto gefragt, ob der junge langhaarige Typ auf dem Foto wirklich ich bin. Otto hat mich Gott sei Dank nicht im Stich gelassen. Dazu hatte ich ein anderes Ausweis Dokument dabei welches auf meinen Namen lautet.

    Grüße

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 22. Dezember 2025 um 05:46

    Ein paar Worte zum Thema Cannabis sind an dieser Stelle auch angebracht. Thailand hat im Jahr 2022 als einziges Land in Süd Ost Asien Cannabis legalisiert. Folglich sind vor allem in den Touristengebieten Shops für dessen Verkauf wie Pilze aus dem Boden geschossen. Natürlich gibt es deshalb auch in dieser Gegend solche Shops. Einen hab ich mir mal genauer angeschaut.

    Eigentlich ein ganz nettes Ambiente für den Verkauf von Drogen deren Besitz bis vor kurzem noch mit hohen Strafen belegt war.

    Ich bezweifle, dass sich jeder Konsument an diese Regeln hält. Dazu kommt, dass im Sommer 2025 die Gesetzeslage verschärft wurde. Eigentlich darf Cannabis nur noch zu medizinischen Zwecken und somit auf ärztliches Rezept abgegeben werden. Die Kunden die ich in solche Läden gehen sah und die sich mit diesem Stoff versorgt haben hatten ein Rezept in Form von thailändischen Banknoten vorgelegt. Das zeigt uns wieder mal, dass sich gesetzliche Vorschriften in Thailand vom Alltag unterscheiden.

    Im Laden herrscht übrigens wie auch in den Gaststätten in Thailand Rauchverbot.

    Das deutsche Autokennzeichen passt auch zur Dekoration des Shops.

    Der Inhaber ist stolz auf seine sieben verschiedenen Lizenzen.

    Und dann wären da noch einige Bilder aus dem Leben von Südamerikas bekanntestem Drogenhändler Pablo Escobar.

    Auf dem Bild macht er doch einen ganz netten Eindruck, oder?

    Fragt mich bitte nicht worin die Unterschiede in Qualität, Geschmack oder Wirkung zwischen den einzelnen Sorten bestehen. Ab 57 Baht pro ??? ist man dabei. Das sind gerade mal knapp zwei Euro.

    Natürlich öffnete der Inhaber für mich eine Dose und ließ mich daran riechen. Naja, zumindest vom Geruch her ist das nicht mein Ding.

    Ob es Thailand bezüglich dieser Droge richtig macht oder die Nachbarn in Süd Ost Asien mag ich mangels Kenntnis dieser Materie nicht beurteilen. Was die Freigabe von Cannabis in Deutschland anbelangt, war ich schon immer dagegen. Aber mich hat ja niemand gefragt.

    Grüße

    Jürgen

  • TH 1917 Kleinkläranlage

    • claus-juergen
    • 20. Dezember 2025 um 07:16

    Hier erkennt man wie diese Kleinkläranlage funktioniert.

    Das Abwasser aus Dusche, Waschbecken und WC wird in den Kunststoffbehälter geleitet. Dort verbleiben und verrotten „feste organische Stoffe“. Das mehr oder weniger gereinigte Wasser fließt in ein gemauertes und geschlossenes Becken und kann von dort durch die Lochziegel im Erdreich versickern.

    Um diesen Ziegelbehälter ist ein Nylonnetz gespannt welches verhindern soll, dass bei Starkregen Erdreich oder Sand in dieses Mauerwerk eindringen kann. Ob das in der Praxis auf Dauer auch so funktioniert kann ich nicht sagen.

    Grüße

    Jürgen

  • Im Land der Pharaonen

    • claus-juergen
    • 19. Dezember 2025 um 05:32

    Ganz große Klasse, Heiko! So habe ich die Sehenswürdigkeiten von Kairo noch nicht gesehen. Insbesondere die Details vom Inneren der Pyramide sind uns unbekannt. Man sieht vielleicht noch diese Bauwerke genauso wie die Sphinx von außen und noch dazu aus weiter Entfernung. Dann gibt es noch Detail Aufnahmen von Millionen Touristen, wie sie auf den unteren Stufen der Pyramiden herum kraxeln. Dass es jedoch so beschwerlich ist bis zur Grabkammer vorzustoßen wusste ich auch nicht. Diese Art der Besichtigung ist also nicht für jeden Touristen geeignet.

    Dazu deine detaillierte Kenntnis der altägyptischen Geschichte. Respekt! Und natürlich wäre es kein Bericht von Heiko wenn Heiko nicht in das Leben der Ägyter eintauchen würde und uns Details schildert. Die Bakschisch Mentalität ist anscheinend doch nur zu 99 % und nicht zu 100 % in Ägypten verbreitet.

    Dazu deine Bilder vom neuen ägyptischem Museum. Toll haben die das gemacht. Was schätzt du eigentlich wie groß der Teil der gesamten Museumsanlage ist, die du bei deinem Besuch besichtigen konntest? Was wird den Touristen dort künftig noch erwarten? Vermutlich auch eine Art Schatzkammer mit all dem Gold und Geschmeide und den wertvollen Funden aus diversen Gräbern. Allen voran natürlich die Funde aus dem Grab von Tut Anch Amun. Vor Jahrzehnten habe ich in München eine Sonderausstellung besucht, wo alle diese Funde im Maßstab eins zu eins nachgebaut wurden. Diese Sonderausstellung ging dann um die Welt. Das hat mich damals schon sehr beeindruckt.

    Was ist eigentlich an dem Gerücht dran, dass Napoleons Truppen vor gut 200 Jahren ihre Kanonen auf die Sphinx gerichtet haben um Zielübungen zu veranstalten? Angeblich sei dabei ja die Nase das Hauptziel gewesen.

    Grüße

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 18. Dezember 2025 um 09:16

    Seit Dienstag sind Freunde von mir aus Oberösterreich hier in Khao Lak. Wir haben uns nun zweimal am Abend getroffen um gemeinsam zum Essen zu gehen. Gestern waren wir dazu noch bei Mister Chay in der Bar um Livemusik genießen zu können. Dort belegen wir auch anhand dieser Tafel jeden Abend einen Crashkurs in thailändisch.


    So soll es die nächsten Tage auch sein. Tagsüber sind wir getrennt unterwegs und abends lassen wir bei zwei Bier den Tag ausklingen. Am Sonntag wollen wir einen Ausflug ins Hinterland machen. Auf dem Plan steht vor allem ein Markt wo nur Einheimische einkaufen. Ich habe den zwar vor zwei Jahren schon mal anvisiert. Damals hat es allerdings geregnet und ich musste umkehren. Den Motorroller habe ich mir im Hotel bereits für Sonntag reserviert.

    Die Baustelle bei mir ums Eck schreitet auch voran. Das ist ja kein Wunder. Schließlich sind viele Arbeiter und Arbeiterinnen sieben Tage die Woche bis zum Einbruch der Dunkelheit beschäftigt. Die Maurerarbeiten erledigen übrigens Frauen. Alle sind mit langen Shirts und langen Hosen und auch Hüten mit Krempe und Halstuch vor der Sonne geschützt. Die Arbeit ist sicherlich schwer. Was nützen 30° Celsius im Schatten wenn man teilweise in der Sonne arbeiten muss?

    Hier Beispiele von Ferienhäusern wo Europäer wohnen. Ob die in deren Eigentum stehen oder die für längere Zeit gemietet wurden weiß ich nicht.

    Das Haus hat ja wenigstens noch einen großzügigen Garten mit Pool. Da kann man sich durchaus wohl fühlen.


    Auch dieses Beispiel ist ein durchaus schmuckes Anwesen von einem Deutschen bewohnt. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass dieser Teil von Bang Niang fest in deutscher, österreichischer oder Schweizer Hand ist. Ich nehme fast täglich im Jade mein Frühstück ein. Dieses Haus ist ein kleines Hotel mit lediglich sechs Zimmern und Pool. Die Gäste stammen alle aus dem deutschsprachigen Raum und kennen sich wohl schon seit vielen Jahren. Dazu sind sie meist mehrere Wochen oder gar Monate hier.

    Seit etwa einem Jahr können wir Angehörige der europäischen Union ja ohne kostenpflichtiges Visum bis zu zwei Monate in Thailand bleiben. Dieses Angebot wird durchaus genutzt. Meist sind es Rentner die dem kalten Winter daheim entfliehen wollen. Ich kenne auch so einen. ;)


    Auch das Haus wird von einem deutsch sprechenden Farang bewohnt. Die hohe Mauer ist fast überall gerade mal 1,50 Meter vom Haus entfernt. Lediglich hinter dem Tor wo das Auto geparkt ist, gibt es etwas mehr Platz. Ich würde mir in so einem Ferienhaus vorkommen wie im Gefängnis.

    Aber auch ganz normale Thailänder leben hier in unmittelbarer Nähe. Ich nehme sogar an, dass die Familie die dieses einfache Haus bewohnt eher aus einer unteren Gesellschaftsschicht stammt.

    Der am Straßenrand angelegte Gemüsegarten ist ein Indiz dafür.

    Wenn ich schon mal hier bin und viel Zeit habe schaue ich mir auch gerne andere Hotels an, die vielleicht bei einem künftigen Aufenthalt für mich in frage kommen könnten. Das „The Waters“ kenne ich nun recht gut. Schließlich war ich gestern erneut von der Hotel Chefin Mata dort zum Frühstück eingeladen. Aktuell sind die 258 Zimmer dieses Luxus Hotels, fast alle haben direkten Zugang zum Pool, ausgebucht. In der Nebensaison sind die Preise jedoch erheblich niedriger. Wenn ich dieses Hotel einmal als Unterkunft wählen würde, hätte ich natürlich durch meinen Kontakt die Chance ein entsprechendes Upgrade beim Zimmer zu erhalten.

    Die großen Luxus Hotels direkt am Strand in welchen wir in der Vergangenheit öfters waren, haben zwar viele Vorteile wie beispielsweise die Ruhe und Strandlage. Dafür ist man dort abgelegen und braucht entweder ein Taxi oder einen Roller um ins Zentrum von Bang Niang oder Khao Lak zu gelangen. Dazu kommt, dass es meist in fußläufiger Entfernung lediglich ein paar Gaststätten gibt deren Preisniveau sich natürlich an die Kundschaft in den Luxus Hotels angeglichen hat. Grob gesagt kann man an den einfachen Gaststätten an der Landstraße von Phuket nach Takua Pa um die Hälfte des Geldes oder zwei drittel der Preise Essen und Trinken als dort.

    Ein sehr schönes Hotel welches auch über eine kleine Anzahl von Zimmern mit direktem Zugang zum Pool verfügt, ist das Forest Resort. Es liegt in zweiter Reihe hinter der Straße Nummer vier und trotzdem dort herrschenden Verkehr ist es ziemlich ruhig. In wenigen Minuten ist man zu Fuß im Zentrum und kann dort auch ins Nachtleben eintauchen.

    Das sind die so genannten Pool Villen. Direkt hinter diesem Hotel beginnt der Urwald. So ist es durchaus denkbar, dass manches Tierchen sich vor allem in der Nacht in die Hotelanlage verirrt. Ich kenne das ja vom Apsara Resort wo ich in den letzten beiden Jahren meinen Pool auch immer wieder mit einem Waran teilen musste. Daran kann man sich gewöhnen. Bei Schlangen ist es etwas anderes.

    Gerade die Pool Villa verströmt schon einen Hauch von Privatsphäre.

    Aber auch die Zimmer mit direktem Pool Zugang sind durchaus akzeptabel.

    In der Nebensaison also bis Anfang Dezember und ab Ende März ist in dem Hotel ein Zimmer mit Frühstück für etwa 50 € zu haben. Es gibt in Thailand ja nur Doppelzimmer. Der Preis gilt also für zwei Personen. Das finde ich durchaus angemessen für dieses Hotel. Nutzt man das Zimmer alleine zahlt mit den selben Preis.

    Ich war am frühen Nachmittag da und habe mir natürlich auch ein Zimmer zeigen lassen. Auch in diesem Hotel ist es so wie in ähnlichen dieser Art und Größe, dass die Gäste tagsüber meist mit dem Roller unterwegs sind. Wer also nur seine Ruhe, warmes Wasser und Sonne oder Schatten will, hat tagsüber so wie ich hier auch in meinem kleinen Hotel in Strandnähe das Hotel fast für sich alleine.

    Kommt doch herein in die gute Stube.

    Das Hotel hat „nur drei Sterne“. Folglich sind die Zimmer etwas kleiner als in den Hotels, in welchem wir in Thailand in den letzten Jahren abgestiegen sind.

    Die Größe der Zimmer ja nicht wichtig weil man sich dort eh nur zum schlafen aufhält. Auch der Fernseher spielt in Thailand für uns Europäer keine Rolle weil wir keine deutschen Sender empfangen können.

    Auch das Bad ist durchaus ansprechend.

    Wenn man so wie ich manchmal auch nachts noch unterwegs ist, weil die Musikgruppe in der Kneipe halt erst um Mitternacht ihr Konzert beendet sieht man auch die Müllabfuhr, die fast täglich den unsortierten Müll einsammelt.

    Die Säcke links und rechts am Heck des Müllwagens haben durchaus eine Bedeutung. Der Müll wird in Thailand ja kaum sortiert. Allerdings gibt es durchaus ein System der sortenreinen Erfassung von Wertstoffen. Das übernehmen vor allem Privatleute mit ihren Rollern mit Anbauten oder Pick-up PKW. Die Müllmänner, die die Tonnen in das Fahrzeug leeren, verdienen sich auch etwas Geld dazu, indem sie Dosen in den einen Sack werfen und Plastikflaschen in den andern. Das muss natürlich schnell gehen, weil das Fahrzeug sonst seine Tour nicht schafft. Die Tonne an sich wird deshalb nicht durchwühlt. Lediglich oben liegendes Material oder danebenstehende Dosen werden genommen. Flaschen gibt es fast ausschließlich nur im Einwegsystem. Die nehmen die Müllmänner nicht, weil das wohl zu schwer wäre. Im Hotel werden übrigens meist Flaschen und Dosen, aber auch Plastikflaschen von den Putzfrauen getrennt und verkauft. Bezahlt wird immer nach Gewicht.

    So ungefähr wie diese Figur in der Bar Mr Chay habe ich den Besitzer gestern Nacht erlebt. Vermutlich war der letzte Mojito und der letzte Joint schlecht. Nachdem wir heute nach dem Abendessen erneut in diese Musikkneipe wollen werden wir sehen, ob sich der Herr wieder von der gefährlichen „Krankheit“ erholt hat.

    Grüße

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 17. Dezember 2025 um 08:38

    An dieser Stelle möchte ich euch etwas über Autos in Thailand erzählen. Aufgrund der Tatsache, dass für importierte PKW ein Zoll von sage und schreibe 200 Prozent fällig ist bauen die großen Pkw Hersteller ihre Fahrzeuge in Thailand. Das Automobilzentrum liegt in und um die Stadt Rayong. Marktführer ist seit Jahrzehnten der Hersteller Toyota. Auch andere Japaner wie Nissan und Honda sind stark vertreten. Kleinere Hersteller haben Montagewerke und importieren folglich für viel niedrigere Zölle die Autos in Teilen. Das gilt im übrigen auch für Motorräder. Man kann also in Thailand einen Porsche oder einen BMW oder Mercedes kaufen. Natürlich sind diese Fahrzeuge erheblich teurer als in Deutschland. Allerdings werden diese PKW dann auch aus importierten Teilen in Thailand zusammen geschraubt.

    Beliebt sind vor allem so genannte Pick-up PKW. Das hier ist der Nissan Navara Diesel eines ausgewanderten Deutschen der seit drei Jahren in Thailand lebt. Michael hat für diesen Pkw mit einer sieben Gang Automatik und 2,3 l Turbo Diesel Motor mit hochwertiger Ausstattung 22.500 € einschließlich der thailändischen Umsatzsteuer bezahlt. Dieses Fahrzeug hätte vor drei Jahren in Deutschland in etwa das Doppelte gekostet.

    Warum fahren sowohl einheimische als auch hier lebende Ausländer solche aus unserer Sicht spritschluckende PKW? Ganz einfach. Man kommt mit diesen Autos auch auf schlechten Wegen zurecht und kann damit alles mögliche transportieren. Michael hat beispielsweise eine Rampe und nimmt ab und zu seinen großen Motorroller mit wenn er woanders für mehrere Tage einen Standort hat.

    Einheimische nutzen diese Fahrzeuge sowohl privat als auch für Geschäfte aller Art. Es gibt Spezialaufbauten für das Heck. Aber auch Personen werden auf dieser Ladefläche legal transportiert.

    Das Auto hat auf jeder Seite 2 Türen. Die eine Türe öffnet sich nach vorne und die andere nach hinten. So hat man einen sehr großen Bereich zum einsteigen. Dieser PKW hat allerdings hinten nur so eine Art Notsitze.

    Laut Auskunft meines Bekannten ist dieser PKW sehr sparsam. Das will mal auf Anhieb gar nicht glauben. Tatsächlich ist es aber so, dass in Thailand praktisch nie über 100 Km/h schnell gefahren wird. Folglich spielt es gar keine große Rolle ob der Pkw windschnittig und wie bei uns in Europa der Unterboden verkleidet ist. Die die Drehzahl des Motors ist natürlich bei einer sieben Gang Automatik extrem niedrig, was den Verbrauch drückt.

    Diese Plakette an der stark getönten Windschutzscheibe ist der Nachweis, dass das Auto versichert und versteuert ist. In Thailand schreiben wir das Jahr 2569 ab der Geburt von Buddha. Solch eine Versicherungsbescheinigung sollte auch jeder Roller haben. Allerdings ist das bei einem sehr hohen Anteil der Motorbikes nicht der Fall. Die Besitzer fahren also unversichert auf den Straßen. Es gilt übrigens in ganz Thailand eine Helmpflicht. An die halten sich zumindest hier in der Gegend die meisten Touristen. Und doch kontrolliert die Polizei diese Helmpflicht nicht.

    Für den Nissan zahlt Michael im Jahr etwa 500 € an Versicherung einschließlich Vollkasko inklusive der Kraftfahrzeugsteuer. Die Versicherung schließt man oft wie auch in diesem Fall direkt beim Neukauf des Pkw beim Hersteller ab. Dies deshalb, weil die Versicherungsbedingungen sehr unterschiedlich sind. Wenn man einen PKW neu erwirbt hat man vielleicht nicht immer die billigste Versicherung über den Hersteller, aber dafür die mit den besten Leistungen. Eine Vollkasko Versicherung ist schon deshalb fast obligatorisch, weil man durchaus in einen Unfall mit einem nicht versicherten Kraftfahrzeug verwickelt werden kann.

    Grüße

    Jürgen

  • TH 1917 Kleinkläranlage

    • claus-juergen
    • 16. Dezember 2025 um 08:10
    Zitat von Tom

    Ne Thailändische Kläranlage.

    Du bist gemein Tom! Wie kannst du als Farang dieses Rätsel so schnell lösen? ;)

    So sieht dieser Behälter aus Kunststoff aus welcher für ein normales Haus hier in Thailand als Kleinkläranlage dient.

    Im Inneren befindet sich erst mal dieses Plastikgitter als Grobfilter und dann zwei Kammern.

    Eingebaut schaut dieser Behälter dann so aus. Der Arbeiter ist gerade dabei mit Sand dieses Ding zu stabilisieren.

    So einen Behälter gibt es in verschiedenen Größen. Das ist wohl die Nummer vier.

    Grüße

    Jürgen

  • TH 1917 Kleinkläranlage

    • claus-juergen
    • 16. Dezember 2025 um 06:28

    Hallo Rätselfreunde,

    Wer kann mir sagen, was das ist?

    Viel Spaß wünscht

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 16. Dezember 2025 um 05:43

    Was wäre ein Urlaub in Thailand ohne einen buddhistischen Tempel zu besuchen? Etwa 3 km von meinem Hotel entfernt liegt so eine Tempelanlage verbunden mit einem Kloster.

    Durch dieses Tor betritt man die Anlage.

    An der Straße draußen steht noch diese mobile Pumpe. Ich habe auch an anderen Stellen ähnliche Geräte gesehen. Wie ich gestern Abend von einer Einheimischen erfahren habe war die Überschwemmung gerade hier im Bereich von Khao Lak im Oktober besonders stark. Da haben es die Ablaufrohre und Kanäle nicht geschafft all das Wasser abfließen zu lassen, welches da in kürzester Zeit vom Himmel regnete.

    Die Mauer ist links und rechts vom Eingangsportal mit diesen Figuren verziert.

    Unter der weißen Pagode, rechts im Bild befindet sich eine Glocke.

    Die Glocke wird angeschlagen beim Beginn und beim Ende von Sitzungen, Gebeten oder Lesungen. Auch wird sie morgens, mittags und abends geläutet, so dass die Mönche ein Zeitgefühl gewinnen.

    In der Pagode links im Bild sitzt dieser goldene Buddha.

    An der Treppe vor diesem Tempel sind große Figuren aufgestellt.





    Im Inneren dieses Tempels befindet sich ein Altar mit einer Buddhafigur.

    An den Wänden sind Bilder die das Leben des Erleuchteten zeigen.

    Buddha als Kind

    Auch Buddha kann anscheinend über das Wasser gehen.

    Zum Kloster gehört auch diese große Versammlungshalle.

    In dem und einem weiteren Gebäude wohnen die Mönche.

    Eine weitere große Buddhafigur befindet sich im Freien.

    Während meines Besuchs traf ich hier lediglich noch vier weitere Besucher an. Nachdem die Sonne mittlerweile kaum mehr durch Wolken verdeckt war wurde es Zeit, dass ich mir etwas zu trinken besorgte.

    Grüße

    Jürgen

Wer ist/war online

  • Benutzer online 1
  • Wer war online 1

Benutzer online 1

zur Zeit sind 1 Mitglied und 105 Gäste online - Rekord: 17.944 Benutzer (16. Januar 2022 um 14:27)

Wer war online 1

Heute war bisher 1 Mitglied online

Letzte Beiträge

  • D - Heimaträtsel 1917 der Bärtige

    waldi 12. Januar 2026 um 22:30
  • Urlaubsideen – Urlaubspläne – Urlaubsträume

    Jofina 11. Januar 2026 um 18:43
  • Im Land der Pharaonen

    claus-juergen 11. Januar 2026 um 18:42
  • Variationen von Kanalabdeckungen

    claus-juergen 11. Januar 2026 um 16:55
  • Christophorus, Patron der Reisenden

    claus-juergen 11. Januar 2026 um 16:49

Forum online seit...2005

20 Jahren, 5 Monaten, einer Woche, einem Tag, 14 Stunden und 16 Minuten
  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Kontakt
  4. Nutzungsbedingungen
  1. Bildergalerie Alt
Community-Software: WoltLab Suite™