Beiträge von claus-juergen

    In Bangkok gibt es zwar öffentliche Verkehrsmittel wie die Hochbahn, die U-Bahn, Linienbusse und auf dem Fluß Chao Phraya und den Kanälen, Klongs genannt, regelmäßig verkehrende Boote für den Personenverkehr. Dazu kommen tausende lizensierte Taxen und sicherlich auch tausende Tuktuks.


    Eine besondere Art von Verkehrsmittel nur für einen Passagier sind die ebenfalls lizensierten Rollertaxen. Meist junge Fahrer bieten mit ihren Rollern Fahrdienste im Kurz- und Mittelstreckenbereich der Großstadt an. Ein Passagier setzt sich einfach auf den Sozius, vereinbart das Fahrtziel und den Fahrpreis, der natürlich verhandelt werden kann und schon geht es los.


    Ich habe mir diesen Spaß und Nervenkitzel gegönnt, als ich im März vom Eisenbahnknotenpunkt Phetchaburi zum Busbahnhof Ekkamai gefahren bin um mir für den nächsten Tag eine Busfahrkarte zur Insel Koh Chang zu kaufen.


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    Das ist so ein Rollertaxi. Der Fahrer trägt Helm und hat natürlich für den Sozius auch einen parat. Die meisten Passagiere verzichten jedoch auf den Helm. Dies wohl, weil nach herrschender Meinung eh nichts passiert und man ja nur eine Kurzstrecke unterwegs ist. Ich sehe das anders und habe mich behelmt.


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    Wie für Pkw-Taxen gibt es auch für Roller einen Taxistand, wo die Fahrer auf Kundschaft warten. Dort befindet sich ein Verzeichnis mit den lizensierten Chauffeuren. Jeder ist mit Namen, Bild und einer Nummer dort angeschlagen.


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    Auch auf der Rückseite der orangen Warnweste die jeder Taxifahrer trägt erkennt der Kunde die Lizenz.


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    Vor allem im Zentrum der Stadt und zu Stoßzeiten hat so ein Roller schon Vorteile. Man kommt am Stau vorbei und ist meist schneller als die wartenden Pkw.


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    Freie Fahrt auf oder neben der Spur. Auf den Gehweg fuhr zumindest mein Chauffeur nicht.


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    Eng wird es natürlich oft. Aber irgendwie ist immer ein Durchkommen. Die Pkw und Lkw nehmen meiner Erfahrung nach durchaus Rücksicht auf die Zweiräder.


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    Der grünweiße Toyota ist ein Taxi. Andere sind rot oder blau. Welche Unterschiede die Farben bei den Taxen bedeuten, kann ich euch nicht sagen.


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    Einmal gehts rechts vorbei, einmal links und einmal in der Mitte der überwiegend mehrspurigen Straßen in Bangkok.


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    Steht die Ampel auf rot versucht man, sich vor den wartenden Pkw in einer Reihe aufzustellen, so daß es bei Beginn der Grünphase für alle sofort weiter geht. Da muß man sich festhalten weil die Beschleunigung der 150 Kubikzentimeter-Roller nicht schlecht ist.


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    Ein Durchkommen gibt es nicht immer, aber fast immer.


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    Ich fahre ja selbst Motorrad und in Thailand auch immer wieder mit dem Roller. Aber manches wäre mir dann doch zu riskant.


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    Das ist mein Fahrer, der mich sicher und schnell von A nach B transportiert hat. Manchmal habe ich zwar die Augen geschlossen, aber es ging alles gut.


    Ich nehme auch an, daß tatsächlich nicht allzu viele Unfälle mit Rollern hier in Bangkok geschehen. Die Fahrer sind jeden Tag unterwegs und verdienen damit ihren Lebensunterhalt. Würde nun einer einen Unfall verursachen könnte die Lizenz schnell weg sein. Die anderen Verkehrsteilnehmer wissen wohl um die Verletzlichkeit der motorisierten Zweiradfahrer und verhalten sich entsprechend defensiv. In Deutschland ist das bei weitem leider nicht so.


    Ich selbst fahre jedoch in Thailand nur auf dem Land mit dem Roller. In Pattaya und Rayong als Ballungszentren mit viel Verkehr war ich zwar auch schon unterwegs. Aber da macht das Rollerfahren keinen Spaß.


    jürgen

    hallo Heiko,


    nun habe ich es doch geschafft, auch die letzten Teile deines Berichts durchzulesen. Dabei bin ich immer hin und her gesprungen um nebenbei auf der Landkarte nachzuschauen, wo du dich überall rumgetrieben hast. Ich glaube, 1500 km hast du mindestens auf den Tacho runtergespult.


    Ehrlich gesagt hast du mir eine Illusion genommen. Im Hinterkopf hatte ich schon lange eine Individualreise nach Marokko. Das Land liegt für mich vor der Haustüre, weil ich von Memmingen aus da hinfliegen könnte. Neugierig wie ich bin, dachte ich bis zum Studium deines Berichts, daß ich durchaus nach Marokko fliegen und das Land mit einem Mietwagen erkunden könnte. Eine Scheu vor fremden Ländern und dem dortigen Verkehr habe ich nicht. Selbst Linksverkehr bin ich aus Zypern oder Thailand gewohnt. Zudem beherrsche ich die französische Sprache.


    Aber Marokko ist wohl etwas anderes. Es sind mir zu viele Faktoren, die mich nun von einem Besuch des Landes abhalten. Selbst Agadir, der bekannte Badeort reizt mich nun nicht mehr. Was bringt das schönste Hotel wenn wohl das Klima nicht unbedingt zum Baden und Schwimmen im Meer einlädt? Ich denke dabei an den Nebel, den häufig wehenden Wind und das doch nicht allzu warme Meer. Im Hochsommer wäre ich sowieso nie nach Marokko geflogen.


    Dein detaillierter Bericht mit schonungsloser Offenheit gefällt mir gerade deshalb so gut, weil ich es nicht mag, wenn manche im Nachhinein alles schönreden bzw negative Dinge bewußt verschweigen.


    Ich konnte in dem vorstehenden Bericht so viel Neues und Interessantes über das Land erfahren. Du hast mir Bilder von Gegenden völlig abseits des Tourismus gezeigt. Ich liebe aride Landschaften und spektakuläre Felsformatioen. Manches Bauwerk ist wirklich toll und es scheint unverständlich, daß Natur und Kultur des Landes nicht stärker vermarktet werden. Aber dazu fehlt wohl nicht nur die Infrastruktur, sondern auch das Know How sowie die dafür erforderliche Bildung der Menschen gerade abseits der Zentren.


    Ich glaube deshalb, daß große Teile Marokkos noch lange Zeit so bleiben wie du sie gesehen hast. Eine Entwicklung in Richtung moderne Gesellschaft, Industrie und Infrastruktur wird es wohl nur in den Großstädten geben. Das flache Land abseits "weit hinter den Bergen" wird wohl auch in künftigen Generationen noch so sein wie heute. Heute ist es wohl auch so wie vor Generationen.


    Vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Bericht. Zwischen den Zeilen erkenne ich deine exzellente Vorbereitung auf die Reise. -Wohin geht es nächstes Jahr?


    Ich wünsche dir schöne Feiertage - grüsse


    jürgen

    hallo Jofina,


    die Restaurants vor Ort haben sich natürlich auf die überwiegend europäischen Touristen eingestellt. Somit ist das Essen teils wirklich nur leicht und teils gar nicht scharf. Anders schaut es in Thailand bei den Straßenküchen aus. Die gibt es hier bei den Touristenhotels am Merlin Beach jedoch nicht.


    Meine Frau mag kein scharfes Essen und war grundsätzlich mit den ausgewählten Speisen zufrieden. Oft sind es die gleichen Gerichte, die entweder mit Chicken, Porc, Beef oder Seafood gewählt werden konnten.


    Was die teils exotischen Geschmäcker aufgrund von unbekannten Gewürzen und die Zubereitung anbelangt, waren wir beide eigentlich sehr zufrieden. Das Essen wird frisch und schnell gekocht. Die Gemüse sind nur kurz angedünstet, also fast roh. Meist gibt es auch Reis oder Nudeln als Beilage. Der Fleischanteil ist relativ gering.


    Die Küche in Thailand kann überhaupt nicht mit den in Europa dargebotenen Speisen im China Restaurant verglichen werden. Aus meiner heutigen Sicht ist dieses Essen einfach schlecht und mit Geschmacksstoffen versetzt. Somit ist schon allein die Küche einen Besuch des Landes wert.


    grüsse


    jürgen

    Wir haben nun zwei Wochen in einem schönen Hotel in Khao Lak an der Küste des Indischen Ozeans in Thailand verbracht. Der Strandabschnitt von etwa zwei Kilometern nennt sich Merlin Beach und befindet sich südlich vom Ort Khao Lak direkt an ein Naturschutzgebiet angrenzend.


    Hier gibt es ein halbes Dutzend Vier- und Fünf-Sterne Hotels und einige Geschäfte, Restaurants, Schneider, Rollerverleiher, Massagebuden, Stände mit Pfannkuchen- oder Crepes Bäckern, Stände für Longdrinks und Taxistände. Das war es schon. Die 400 Meter lange Zufahrtsstraße zu den Hotels geht direkt von der Regionalstraße ab. Die Hotels haben alle Zugang zum Meer, der knapp zwei Kilometer lange Strand jedoch ist immer öffentlich. Eine Kurtaxe oder eine Strandgebühr gibt es nicht in Thailand.


    Den Merlin Beach möchte ich euch in dem Bericht kurz vorstellen.


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    Es gibt hier keine Jet-Ski, Motorboote oder Ausflugsboote oder Wassersport im Allgemeinen. Nur Ruhe und ein paar Strandkneipen.


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    Wer Nachtleben möchte, muß mit einem gemieteten Roller oder dem Taxi etwa 20 Minuten bis zum Hauptort Khao Lak fahren.


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    Hierher kommen auch Thai Familien zum Angeln oder mit den Kindern zum Baden. Schwimmen können die Thai meist nicht. Die Erwachsenen gehen immer mit Kleidung nur ins hüfthohe Wasser.


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    Die felsigen Strandabschnitte befinden sich nicht vor den Hotels sondern etwas abseits.


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    Dort kann man sich zum halben Preis wie in den Hotels massieren lassen. Der Klassiker ist die Ganzkörper Thai Massage von einer Stunde Dauer für etwa 7,50 €.


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    Einfache Strandbuden servieren kalte Getränke und frisch zubereitetes Thai Food für wenig Geld.


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    Anders als in Kroatien und Deutschland sind die Strandliegen dort gratis und Wlan funktioniert überall mit 4G oder 5G.


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    Irgendwann später hat es dann noch ganz leicht geregnet.


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    Flipflops sind für jung und alt, Einheimische und Touristen die Fußbekleidung schlechthin. Normalerweise lässt man die vor dem Haus oder auch dem Hotelzimmer stehen. Drinnen läuft man barfuß.


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    So einen Strand liebe ich. Hier kann man sich hervorragend entspannen.


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    Entspannung oder der Höhepunkt des Tages war für uns auch das Abendessen. Leger gekleidet ging es in eines der vielleicht 20 Restaurants gleich neben den Hotels.


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    Schnell hatten wir zwei Stammlokale ausgemacht. In einem wurde uns an einem Abend der Fang des Tages, ein Merlin gezeigt. Der diente jedoch an diesem Tag nur der Dekoration. Erst am nächsten Tag wurde er zerlegt und gegrillt serviert.


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    Auf diesem Teller liegen drei Scheiben der Königsmakrele mit Knoblauchsauce. Die rote Soße in der kleinen Schale auf dem Bild wird immer mit serviert. Wer die ohne Tränen in den Augen vollständig zum Essen dazu vertilgt bekommt dafür die Anerkennung des Personals.


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    Nahezu alle Fische sind Wildfang lokaler Fischer aus dem angrenzenden Meer. Lediglich die Garnelen werden auch in Teichen gezüchtet.


    Zwei Strände, die etwas abseits liegen und kaum besucht werden habe ich euch ja in diesen Berichten bereits vorgestellt.


    Am Khuk Khak Beach in Khao Lak


    Am Thai Mueang Beach in Khao Lak


    Die Provinz Khao Lak ist in Thailand jedenfalls für all diejenigen geeignet, die Ruhe und Natur suchen und die den Trubel und das Nachtleben meiden wollen.


    Nach meinem nun vierten Aufenthalt in Thailand ist meine Liebe zum Land weiter gewachsen. Wenn es die Gesundheit und andere Faktoren zulassen wird wohl Thailand in den künftigen Wintern der Aufenthalt für meine Frau und mich. Dann jedoch mehr als zwei Wochen.


    jürgen

    Nun habe ich doch noch ein paar Details zu diesem Erntedankfest in Sutrio erfahren. Es nennt sich Farina di Flor und findet immer am 2. Sonntag im Oktober statt.


    Das Fest dreht sich also um die verschiedenen Mehlsorten, die aus Mais, Roggen, Hanf (!) und Weizen hier seit langem gemahlen werden. Hanf kenne auch aus früheren Zeiten aus dem Allgäu vor der Einführung der Milchwirtschaft. Allerdings wurde dort Hanf für Textilien und Öl angebaut. In der Gegend Karnien hat man diese Mehle traditionell für Polenta, Suppen, Brot, Gebäck und verschiedene Mehlspeisen verwendet.


    Diese Tradion lebt bei dem Fest wieder auf. In kleinen Mühlen im Ort wird das Getreide gemahlen und dann nach alten Rezepten verarbeitet und an die Besucher ausgereicht. Vielleicht ergibt es sich wieder einmal, daß ich dann erneut dabei bin. Dann werde ich diese Speisen auch probieren.


    grüsse


    jürgen

    Ich hab mir das Auto bei uns vor dem Hotel gerade noch mal angesehen. Es ist wohl kein Elektroauto, vielleicht ein Hybrid oder doch ein normaler Verbrenner.









    Grüsse aus Thailand - um 15.30 Uhr geht's ab zum Flughafen. Ich nutze jede Minute aus um noch mal im Meer zu schwimmen...


    Jürgen

    Wie wäre es mit MG?


    fragt -"Waldi

    Richtig Waldi. Dieses Auto ist ein MG oder doch nicht?







    Schaut doch richtig britisch aus oder? Dazu noch die britische Fahne drauf. Aber nix "Made in England". Alles China.


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/MG_(Automarke)




    Vor vielen Jahren einmal hat BMW die Firma Rover gekauft. Das war jedoch eine ziemliche Pleite. Land Rover wurde verkauft, die Marken Mini und Rolls Royce hat BMW behalten und verdient wohl auch Geld damit.


    Die traditionsreiche Marke MG wurde an ein chinesisches Unternehmen veräußert, die wiederum diese Marke neu belebt hat. Ein schnuckliges Auto steht da vor mir auf einem Parkplatz in Thailand wie ich meine. Ob die Karre was taugt, steht auf einem anderen Blatt Papier.


    Ich kenne mich zwar mit Autos nicht so aus. Aber eine gewisse Ähnlichkeit mit dem VW tiguan ist wohl vorhanden. Vermutlich kostet das Ding nicht mal die Hälfte des Volkswagens.


    Vielen Dank fürs Mitmachen sagt


    Jürgen

    Hallo Elke,


    Ja, die Autos sehen sich heute alle sehr ähnlich.


    Das im Bild gezeigte hat einen englischen Markennamen, der viele Jahre tot war, bis ihn ein chinesisches Unternehmen gekauft hat um unter diesem Namen wieder Pkw zu produzieren und auf dem asiatischen Markt zu verkaufen. Bei einem meiner früheren Aufenthalte in Thailand habe ich es bereits erwähnt. ;)


    Grüsse


    Jürgen

    Hallo Elke,


    Was die Straße auf Peljesac angeht, sind die Planungen noch nicht endgültig fertig. Es wird wohl noch über den Streckenverlauf diskutiert. Auch auf der Halbinsel selbst sind Tunnels und Brücken erforderlich die die Kosten nach oben treiben. Sicherlich zahlt auch hier den Großteil die EU.


    Erst wenn diese Planungen fertig sind kann die Ausschreibung erfolgen. Ich gehe davon aus, dass auch hier mindestens 100 Millionen Euro erforderlich sind. Die Brücke soll ja um die 700 Millionen Euro kosten.


    Ein Korridor durch das Ausland wie hier bei Neum ist auf Dauer immer ein Problem. Somit verstehe ich den Bau der Brücke durchaus.


    Langfristig soll natürlich nicht nur Süddalmatien an das europäische Autobahnnetz angebunden werden sondern Montenegro, Albanien und Griechenland. Eine Autobahn entlang der Adria ist genauso wie in Italien auf der anderen Seite des Meeres angedacht.


    Grüsse


    Jürgen

    Hallo Jofina,


    Da ich Pattaya kenne, kann ich dir auch meine Einschätzung zu diesem Ort sagen. Baden kann man eigentlich nur auf den vorgelagerten Inseln, die schnell von dort aus mit dem Boot erreichbar sind. Die Strände in Pattaya sind schmal, überlaufen und dreckig.


    Die Insel Koh Lan habe ich euch ja bereits gezeigt.


    Pattaya ist das Ziel für Party- und Sextourismus, aber auch für Tourismus im Zusammenhang mit Medizin. Ein Männlein kann sich hier zum Weibchen verwandeln lassen, der Busen kann gestrafft werden oder die Zähne können erneuert werden. Auch in diesem Bereich haben die dortigen Kliniken nicht nur in ganz Asien eine guten Ruf. Zudem sind sie preiswert.


    Fuerteventura und Lanzarote haben sicherlich schöne Strände. Meine Aussage bezog sich auf das Festland der iberischen Halbinsel.


    In Doha verbringen wir lediglich drei Stunden am Flughafen um danach in den Flieger nach München zu steigen. Quatar selbst ist sicherlich auch mal eine Reise wert. Das Land bemüht sich um Touristen. Dies auch wegen dem schlechten Image durch die Fußball WM, bei deren Vergabe nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein soll. Billigarbeiter, manche sagen sogar Sklavenarbeiter gibt es da genauso wie in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi Arabien, Kuweit, Oman oder Bahrein.


    Hinzu kommt, dass die Grenze zum einzigen Nachbarn Saudi Arabien dicht ist. Hintergrund sind politische Streitigkeiten.


    Hallo Elke,


    Einen gebuchten Rückflug bzw eine Pauschalreise zu verlängern geht nur mit einem erheblichen Aufwand und Kosten. Wir werden uns zuhause schon zurechtfinden. Weihnachten werde ich notgedrungen überstehen wie in den letzten sechzig Jahren. ;)


    Die Katze ist nebenan bei der Tochter gut aufgehoben. Das Haus erwartet uns warm und kalt ist es zuhause eh nicht mehr. Tagsüber um die acht Grad und kräftiger Wind mit Sonnenschein sinddoch okay. Vielleicht gibt es in den nächsten Tagen ja schon wieder eine kleine Bergwanderung. Viel Schnee haben wir ja noch nicht da oben.


    Zuhause haben wir Zeit für die Planung des nächsten Urlaubs. Mal sehen was kommt...


    Der Flieger geht erst morgen Abend gegen Acht Uhr. Natürlich können wir erst am Nachmittag unser Zimmer räumen. Auch das ist nicht überall selbstverständlich. Vielleicht nur in Thailand?


    Grüsse


    Jürgen

    Hallo Jofina,


    Da du ja vor einiger Zeit mal davon gesprochen hast, dass du die schüle Hitze hier nicht verträgst, kann ich dir als jemand, der nun schon vier mal im Land war meine Erfahrungen sagen.


    Bisher war ich immer im Februar und März in Thailand. Da ist es meiner Einschätzung nach etwas wärmer, aber die Luftfeuchtigkeit ist höher. Jetzt im Dezember ist es richtig angenehm hier. Meine Frau mag auch nicht Hitze mit hoher Luftfeuchtigkeit. Hier verträgt sie das Klima recht gut. Wir haben uns nach einem Tag Aufenthalt daran gewöhnt.


    Der Sommer von April bis Oktober ist eh für uns Europäer weniger geeignet, weil es da täglich eine Stunde regnet. Folglich ist es immer schwül.


    Die Region Khao Lak nördlich von Phuket ist sicherlich eine Reise wert. Es gibt viele Naturschutzgebiete und weniger kulturelles zu sehen. Dadurch, dass die Hotelanlagen weit verteilt sind hat man nicht den Eindruck von Massentourismus. Trotzdem können in dieser Provinz eine Menge Urlauber untergebracht werden.


    Uns gefällt es hier gut. Somit ist denkbar, dass wir diese Region beim nächsten Aufenthalt ansteuern werden. Im Gegensatz zur Insel Koh Chang ist man durch die Flugverbindung nach Phuket schneller am Ziel.


    Grüsse


    Jürgen