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  1. Schoener Reisen » Forum » Sehen, erleben und berichten
  2. claus-juergen

Beiträge von claus-juergen

  • Stopover in Doha - Qatar

    • claus-juergen
    • 9. Dezember 2025 um 08:08

    Von der U-Bahn Station Souq Waqif fuhr ich weiter zwei Stationen bis zur Endhaltestelle namens Ras Bu Abboud. Dort gibt es ein Fußballstadion welches ich mir zumindest von außen noch anschauen wollte.

    Soweit ich mich entsinnen kann, war ich der einzige, der an dieser Endhaltestelle aus der U-Bahn ausgestiegen ist. Dann geht’s zu Fuß über den riesigen Parkplatz zum Stadion welches hell erleuchtet ist.

    Nur wenige 100 m entfernt von der U-Bahn Station steht dieses Bauwerk. Leider konnte ich nicht herausfinden, um was es sich hier handelt.

    Ich bin etwa einen km über den komplett leeren Parkplatz bis zum äußeren Zaun des Stadions gegangen. Die Arena war komplett erleuchtet. Bis auf Sicherheitspersonal habe ich niemanden gesehen. Insgesamt gibt es acht Fußballstadion in Katar. Die wurden alle extra für die Fußball Weltmeisterschaft 2022 gebaut.

    Dieses Stadion hier trägt die Nummer 974. Die Zahl ist gleichzeitig die Internationale Vorwahl für Qatar. So hat man für den Bau des Stadions 974 ausgediente Container verwendet. Eigentlich sollte das Bauwerk auch nach der WM wieder abgerissen werden. Und doch steht es noch. Seinerzeit war man stolz, dass dieses Stadion als nachhaltig im Verhältnis zu allen anderen in Katar gilt. Dies deshalb, weil beim Bau 40 % weniger Energie und Materialien verwendet wurden wie für andere Stadien mit etwa 40.000 Zuschauern Fassungsvermögen. Tatsächlich finden wohl bis heute immer wieder Fußballspiele in diesem Stadion statt.

    Das war also mein Tag in Doha. Ich fuhr wieder mit der U-Bahn bis zur Station Msheireb und dort mit der roten Linie bis zum internationalen Flughafen Hamad.

    Die große Figur kenne ich bereits seit Jahren. In der Kneipe nebenan haben meine Frau und ich im März 2020 Bekannte aus unserem Heimatort getroffen, um mit denen zusammen ein Bier zu trinken. Die beiden waren am Rückweg von Khao Lak, während wir auf dem Hinweg dorthin waren. Da gab es natürlich manches zu besprechen. Das teuerste Bier meines Lebens kostete seinerzeit etwa 16 €. Mittlerweile kann ich abwarten, bis ich zwei Stunden später im Flugzeug gut gekühltes Bier aus der Dose bekomme so viel ich möchte. Und das dazu bei Qatar Air natürlich gratis. :)

    Den Weg von der U-Bahn Station zum Abfluggate über die Immigration kannte ich ja mittlerweile vom Vortag.

    Dabei passierte ich auch eine Ausstellung von Hochleistungssportwagen und einem Formel-1-Boliden. Wie bereits oben erwähnt sollte zwei Tage später das Formel 1 Rennen im Land stattfinden. Nachdem ich kein Fan dieser Sportart bin weiß ich auch gar nicht, welcher Fahrer mit welchem Auto gewonnen hat. Tom kann uns das sicherlich sagen. :)

    Sicherlich gibt es Einwohner in Katar, die das nötige Kleingeld haben, um diesen Mercedes AMG käuflich zu erwerben.

    Vom Design her gefällt mir allerdings dieser MacLaren deutlich besser. Mercedes AMG hat doch hierzulande jeder Dönerbuden- und Barbershop Inhaber oder?

    Aber auch Maserati hat für die betuchte Kundschaft ein durchaus formschönes Sport Coupé im Angebot.

    Das war er also mein knapper Tag in Doha, der Hauptstadt des kleinen Ländchens Qatar mit der angeblich weltbesten Airline. Ich glaube, in der kurzen Zeit relativ viel gesehen zu haben und bin ehrlich gesagt positiv überrascht. Positiv deshalb weil in Katar augenscheinlich der ganze Prozz von Dubai fehlt. Sicherlich zeigt das Land, dass man über viel Geld verfügt. Sicherlich ist es nun mal eine Laune der Natur, dass im Boden Erdöl und Erdgas in wohl unermesslichen Mengen vorhanden sind und den wenigen Einwohnern zugute kommen. Natürlich verhält es sich in Katar nicht anders wie in anderen reichen Staaten der Region. Es gibt eine Vielzahl von eingewanderten Arbeitskräften aus Asien die für geringen Lohn dazu beitragen, dass die Einheimischen ein luxuriöses Leben führen können.

    Wenn ich mich allerdings daran erinnere, wie seinerzeit Fußball Fans unmittelbar vor Beginn der WM 2022 mit der Begründung Korruption und Verstoß gegen die Menschenrechte diese WM boykottiert haben oder dazu aufriefen jetzt anhand der aktuellen politischen Situation und der bevorstehenden Fußball WM in den USA, Kanada und Mexiko keinen Piep von sich geben, dann fehlt es meiner Meinung nach an jeglicher Objektivität.

    In Katar ist sicherlich nicht alles Gold was glänzt. Und doch sichert dieser Reichtum an Bodenschätzen für Millionen arme Menschen aus Asien und deren Angehörige das Überleben.

    An Weihnachten werde ich gegen Mittag erneut in Katar ankommen und hier eine Nacht verbringen, bevor es zurück nach Deutschland geht. Auch dann will ich den halben Tag nutzen, mir etwas von der Hauptstadt des Landes anzuschauen. Es bleibt abzuwarten, was dann auf meinem Plan steht.

    Grüße

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 9. Dezember 2025 um 04:05

    Zehn mal habe ich nun bei meinem Aufenthalt hier den Sonnenuntergang am Tiki Beach genossen. Einmal fiel er aus, weil es kurz zuvor geregnet hat. Und doch ist der Sonnenuntergang für mich bei einem Bier immer noch der Höhepunkt des Tages. Gestern gab es eine kleine Abwechslung.

    Um im Meer zu schwimmen musste ich ein Stück abseits gehen weil ein Fischer ein etwa 60-70 m langes Stellnetzt mehr ausgelegt hat. Um dieses Netz musste ich natürlich herum schwimmen, sonst werde ich statt Fische gefangen worden.

    Obwohl ich bereits so bequem auf der Liege lag und den Fischer beobachtete, habe ich mich doch noch dazu aufgerafft, um ein paar Fotos von dessen Treiben zu knipsen. Ich glaube die Bilder sind ganz gut geworden weshalb ich euch diesen Aspekt des gestrigen Sonnenuntergangs nicht vorenthalten möchte.

    Wir hatten Ebbe und der Fischer war zu Fuß im etwa 1,5 Meter tiefen Wasser am arbeiten.

    Nach und nach ganz sachte rafft er mit beiden Händen das Netz zusammen.

    Schwer bepackt kommt er ans Ufer.

    Nun bin ich aber gespannt, ob sich all die Mühe für ihn gelohnt hat.

    Er grinst zufrieden und zeigt mir stolz seinen bescheidenen Fang.

    Ich sehe mindestens zwei Fische im Netz, und damit scheint das Abendessen für ihn und vielleicht auch für seine Frau gerettet zu sein.

    Muss er erst mal sein Netz in Ordnung bringen und dann geht’s vermutlich mit dem Roller nach Hause.

    Da sag noch mal einer, dass so ein Sonnenuntergang über dem Meer jeden Abend langweilig ist.

    Ach ja, heute nach dem Frühstück in der Strandbude wollte ich es wirklich packen. Seit ich hier bin, habe ich vor den Khuek Khak Beach bis zum Apsara Hotel vor dem Kap Pakarang entlang zu laufen. Und doch habe ich den inneren Schweinehund wieder mal nicht besiegen können. Es ist aber auch zu heiß. Dazu gibt es keinen Schatten und viele andere Ausreden auch noch. Mal sehen, ob ich es vielleicht am späten Nachmittag vor Sonnenuntergang schaffe diese Wanderung zu unternehmen.

    Grüße

    Jürgen

  • Urlaubsideen – Urlaubspläne – Urlaubsträume

    • claus-juergen
    • 9. Dezember 2025 um 03:47

    Hallo Jofina,

    So langsam glaube ich, dass ihr eigentlich jede Hafenstadt im Mittelmeer kennen müsstet. Ihr habt doch schon so viele Kreuzfahrten dort unternommen. Andererseits gibt es ja große Städte wie Rom als Reiseziel wo man nie alles gesehen hat.

    Ich wünsche euch jedenfalls gutes vorweihnachtliches Wetter. Allerdings dürfte bei Wind der Wellengang im Mittelmeer eh nicht so hoch sein wie im Atlantik. Ein kleineres Schiff ist vermutlich windanfälliger als ein großes Kreuzfahrtschiff. Ich nehme auch an, dass ihr Aida deshalb gewählt habt weil ihr bei dieser Reederei wisst was ihr habt.

    Grüße

    Jürgen

  • Im Land der Pharaonen

    • claus-juergen
    • 9. Dezember 2025 um 03:40

    Hallo Heiko,

    Endlich ist es soweit und ich kann deinen lange angekündigten Reisebericht über Ägypten lesen. Er beginnt so, wie ich Berichte von dir kenne. Von Anfang an ein Abenteuer mit Widrigkeiten. Aber Heiko lässt sich bekanntlich durch nichts abschrecken oder gerade verunsichern. Auch das gehört zum Reisen. Eine Pauschalreise ins Land mit einer Woche baden in einem Strandhotel am Roten Meer und einer Woche Nilkreuzfahrt kann ja jeder.

    Allerdings verstehe ich nicht ganz, warum du nicht direkt von Frankfurt in erheblich kürzerer Zeit nach Kairo geflogen bist. So warst du viele Stunden unterwegs und musstest die Zeit totschlagen. In dem Zeitraum wo du von zu Hause bis Kairo kommst, fliege ich ja bis Thailand und das ist die dreifache Strecke. Das noch dazu mit einer Unterbrechung in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Katar. Ging es dir nur um die paar Kilo mehr Gepäck?

    Du hast es ja im ersten Teil deines Berichts bereits erwähnt. Ägypten ist das Land des Bakschisch. Der sogenannte Taxifahrer, der dich am Flughafen in Kairo nicht mehr losgelassen hat war ja kein Taxifahrer sondern ein klassischer Schlepper, der von Taxifahrern bezahlt wird Touristen eine Taxifahrt anzudrehen.

    Einen Tipp gebe ich dir noch für Taxifahrten in solchen Ländern. Fotografiere das Auto mit Kennzeichen und auch den Fahrer. Vielleicht gibt es sogar im Taxi eine Art Plakette, wo die Taxi Lizenz öffentlich angeschrieben ist. Auch die empfiehlt es abzulichten.

    Wenigstens macht das Hotel für ägyptische Verhältnisse einen guten Eindruck. Ich hoffe du hast die folgenden Nächte dort gut und ruhig geschlafen und von deiner Fleecejacke geträumt die nun einen Ägypter wärmt. Nun bin ich noch gespannt, wie lange es gedauert hat bis der „Flotte Otto“ dich besucht hat. ;)

    Grüße

    Jürgen

  • Stopover in Doha - Qatar

    • claus-juergen
    • 8. Dezember 2025 um 04:01

    Der Souk Waqif hat auch einen Gebäudekomplex wo Maler in kleinen Ateliers Bilder malen und die dort auch gekauft werden können. Das musste ich mir natürlich ansehen.

    Links und rechts von diesem Gang befinden sich die einzelnen Ateliers auf zwei Etagen.

    Das Gebäude ist wirklich sehr schön im orientalischen Stil errichtet.

    Leider war die obere Etage gesperrt.

    Lediglich in einem dieser Ateliers war ein Maler am Werk. Ich habe mich mit dem Mann aus Marokko unterhalten. Er war gerade dabei, eine Auftragsmalerei auszuführen. Dazu hatte er das Foto eines Piloten in Uniform, welches er abmalte. Der Pilot hat wohl im Rahmen einer Dienstreise nach Doha den Souk besucht und ein Bild von sich in Auftrag gegeben.

    Ich zeige euch ein paar Bilder. Die Motive sind überwiegend mit dem Land verbunden und zeigen sowohl zeitgenössische Darstellungen als auch die Vergangenheit von Qatar.

    Ich kann auch nicht sagen, welche Kunden diese Bilder kaufen. Sind es Einheimische oder Touristen? Ich war jedenfalls der einzige Besucher in dieser Galerie.

    Einige Stunden zuvor hatte ich diesen Anblick der Dhaus vor der modernen Skyline von Doha.

    Alle Bilder die ich gesehen habe waren realistische Darstellungen. Abstrakte Malerei fand ich nicht.

    Der Weg führte mich erneut durch den Souk und dann zur U-Bahn Station.

    Der Herr verkauft Tamarindensaft. Nun rächt es sich, dass ich keine Rial eingewechselt habe. Kreditkarten akzeptiert er nicht. Dabei hätte ich so gerne dieses mir unbekannte Getränk probiert.

    Hier kauft die Araberin einheimische Kosmetik.

    Doha alt im Vordergrund und neu im Hintergrund.

    Keramik sicherlich nicht Made in China.

    Das gleiche nehme ich bei diesen einheimischen Musikinstrumenten an.

    In dem Stoffladen wird es noch von Hand genäht. Da steht keine Nähmaschine. Anscheinend lohnt sich das Geschäft. Das ist sicherlich nicht nur eine Installation für Touristen.

    Mittlerweile ist es dunkel geworden und ich mache mich auf den Weg zur U-Bahn. Da gibt es noch etwas an einer Endhaltestelle was ich mir bei Nacht anschauen kann weil dieses etwas vermutlich beleuchtet sein wird. Ich bin gespannt!

    Grüsse

    Jürgen

  • 1917 Doha - Klebefolie als Fliegenfalle

    • claus-juergen
    • 7. Dezember 2025 um 08:43

    Hallo Frühaufsteher Tom,

    Gratulation zur Lösung dieses Rätsels. Das nächste wird sicher schwieriger. Da hilft Dir dann keine KI. ;)

    Diese Klebefolie auf der Rolle kennen wir auch aus Europa. Bei uns sind es nur viel kleine Rollen wo man das Klebeband dann abgerollt hat und diese Dinge in der Wohnung an die Decke hängt.

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass diese Dinger vor Jahrzehnten in der Stube von Bauernhöfen oder in der Küche hingen. Mit der Zeit waren da so viele Fliegen dran, dass die Dinger richtig eklig wurden. Bevor so eine Fliege dann tot war, hat sie noch stundenlang an dem Klebestreifen gezappelt. War das Ding dann zu voll mit den Insekten hat man es meist direkt in den Ofen geworfen.

    Grüße

    Jürgen

  • Ein Monat in Thailand

    • claus-juergen
    • 7. Dezember 2025 um 06:50

    Vorgestern hatte es nachmittags ein kurzes Gewitter. Das hat mich dann davon abgehalten gegen 17:00 Uhr im Meer zu schwimmen und wie gewohnt zum Sonnenuntergang ein Bier zu trinken. Also machte ich mich auf den Weg zu Fuss Bang Niang weiter zu erkunden. Dabei habe ich hinter der Tsunami Gedenkstätte einen hinduistischen Tempel entdeckt wo anscheinend gerade eine Hochzeit stattfand.

    Neugierig, wie ich nun mal bin habe ich die Anlage betreten. Einer der Hochzeitsgäste hat mich Fremdling gesehen und mir gewunken, so dass ich mich doch unter diese Gesellschaft mischen sollte. Dann hat er mir erzählt, dass hier eine Hochzeit stattfindet. Anlässlich derer sind Nepalesen hinduistischen Glaubens die in ganz Thailand verstreut leben extra hierher gereist, um an dieser zweitägigen Zeremonie teilzunehmen. Erwähnen möchte ich in dem Zusammenhang, dass es in Thailand in den Touristenorten kleine Schneidereien gibt, wo vorwiegend Nepalesen oder Pakistani oder Bangladeschi nach Maß Kleidungsstücke für Touristen anfertigen. Ich habe diese Dienstleistung bisher nie in Anspruch genommen, weil ich so etwas nicht benötige.

    Nun aber zu den Bildern dieser farbenprächtigen Hochzeit.

    Sogar der Regenbogen ist am Himmel noch zu erkennen.

    Anders als auf dem Bild dargestellt war das Brautpaar traditionell gekleidet.


    ein Altar für die Gottheit.

    Welche Bedeutung, das hier hat weis ich nicht.

    Ich konnte beobachten, wie Briefkuverts vermutlich mit Geld übergeben wurden.

    Der Herr im blauen Hemd hat mir Zutritt verschafft.

    Ich habe erfahren, dass die Zeremonie zwei Tage lang gedauert hat und nun in den letzten Zügen liegt. Wäre ich etwas früher gekommen, hätte ich am üppigen Mahl teilnehmen können.

    Das Brautpaar ist dunkelrot gekleidet.

    Vielleicht lauten ihre Vornamen ja Karl und Rosie. ;)

    ein schönes und festlich gekleidetes Brautpaar.

    Es wird von mehreren Profis wie auch von den Teilnehmern mit den Handys ununterbrochen fotografiert und gefilmt. Da darf ich dann schon auch mal mitknipsen.

    Und jetzt noch mit der engeren Verwandtschaft.

    Im Abendrot gehe ich zurück ins Zentrum um mir noch einen Bananen Roti als Nachtisch zu gönnen.

    Das hätte ich auch nicht gedacht, dass ich bei meinem Urlaub in Thailand noch zumindest teilweise an einer hinduistischen Hochzeit teilnehmen kann.

    Grüße

    Jürgen

  • 1917 Doha - Klebefolie als Fliegenfalle

    • claus-juergen
    • 7. Dezember 2025 um 06:27

    Hallo Rätselfreunde,

    Wer kann mir sagen welchen Zweck dieses Ding erfüllt. Ich habe es in Doha in der Vorwoche abgelichtet.

    Viel Spaß wünscht

    Jürgen

  • Stopover in Doha - Qatar

    • claus-juergen
    • 7. Dezember 2025 um 06:07

    Schauen wir uns doch noch etwas im Museum Nr. 4 um. In einer Nische der Mauer hat der Herr des Hauses um 1970 seine Kosmetikartikel aufbewahrt.

    Daneben dann die der Gattin.

    Übrigens fand ich in keinem der vier Museen einen Hinweis darauf, dass Moslems mit bis zu vier Frauen verheiratet sein dürfen, wenn sie sich das leisten können.

    Wandschmuck im trauten Heim vor einem halben Jahrhundert.

    Elektrischer Strom kommt ins Land und die Stadt wächst, so dass die Straßen Namen bekommen müssen. Straßenschilder sind auch heute noch in Doha in Arabisch und Englisch angebracht.

    Pepsi Cola und andere westliche Dinge sind jetzt nicht nur für die ehemaligen Kolonialherren erschwinglich. Schließlich gibt es Arbeit in der Öl- und Gasindustrie. Das Einkommen der Qataris vervielfacht sich dadurch in wenigen Jahren.

    verschiedene Zeugnisse der Moderne


    Die vier Museen habe ich relativ schnell abgeklappert. Aus zeitlichen Gründen habe ich auf einen Audio Guide in Englisch verzichtet.

    Das ist die Trambahn Haltestelle einer ringförmigen Linie direkt an den Mseireb Museen. Die Trambahn ist gratis zu befahren. Man steigt einfach einund aus wo man will. Das ließ ich mir natürlich nicht entgehen und bin etwa eine halbe Stunde lang eine Runde lang mitgefahren, bis ich wieder an dieser Haltestelle war.

    Die einzelnen Wagen sind unterschiedlich farbig lackiert.

    Links an der doppelflügeligen Tür steht ein Bediensteter der Transportgesellschaft, welcher den Fahrgästen bei Bedarf beim Ein- und Ausstieg behilflich ist. Natürlich ist die Trambahn ebenso wie die gesamte U-Bahn klimatisiert.

    Das ist der Arbeitsplatz des Zugführers. Im Gegensatz zur fahrerlosen U-Bahn ist ein solcher bei der Trambahn noch erforderlich. Dazu kommt, dass an jeder Kreuzung oder Einmündung ebenfalls ein Bediensteter der Bahn Gesellschaft mit einer Kelle steht um Fußgänger oder Fahrzeuge anzuhalten, wenn die Trambahn kommt. Das funktioniert augenscheinlich ganz gut.

    An der Polizeistation vorbei gehe ich jetzt ins Kino. Auch dieses befindet sich in unmittelbarer Nähe des Souks.

    Von außen schaut das ziemlich klein aus.


    Ist man erst mal drinnen stellt man fest, dass dies nur das Eingangspotal ist und die Kinosäle sich im Untergeschoss befinden.

    Diese Filme werden anscheinend derzeit in den fünf Kinosälen gezeigt.

    Denkbar ist aber auch, dass man sich an diesem Display einen Film auswählen kann den man dann alleine oder in einer Gruppe ansieht. Nachdem ich schon viele Jahre nicht mehr in Deutschland im Kino war weis ich nicht, ob es solche Neuerungen mittlerweile auch bei uns gibt.

    Heutzutage geht man ja nicht mehr ins Kino, um einen Film anzuschauen oder mit der Freundin zu knutschen. Popcorn oder Süßigkeiten und Getränke müssen natürlich auch dabei sein. Anscheinend sind die Filme heute langweiliger als früher. Diese Dinge kauft man dann dort hinten am Tresen.

    Der Tag ging langsam zu Ende. Und doch war für mich noch nicht Feierabend in Doha. Da gibt es noch eine Abteilung die ebenfalls zum Souk Waqif gehört den ich mir deshalb anschauen wollte.

    Jürgen

  • Stopover in Doha - Qatar

    • claus-juergen
    • 7. Dezember 2025 um 05:32
    Zitat von Heiko705

    ... Besonders die bunte und wohlriechende Vielfalt an Gewürzen ist mir oft eine Freude, aber man findet oft auch Fleisch, welches wahrscheinlich schon den ganzen Tag in der Sonne hängt. Leider kenne ich es eigentlich nur so, dass man recht aufdringlich mit den Touristen umgeht und ein "nein" nur ungern akzeptiert, dass man als Tourist so auffällig ist wie ein bunter Hund. Schön zu hören, dass es in Doha nicht so ist.

    Hallo Heiko,

    Nun bin ich ja nicht so weit gereist wie du, kenne allerdings die türkischen Basare oder sagen wir besser Einkaufsmeilen und auch die in Tunesien. In Ägypten war ich zwar wiederholt. Da habe ich es weitgehend vermieden die Hotelanlagen zu verlassen. Lediglich in Sharm El Sheik habe ich das Zentrum mit vielen Geschäften besucht. Ja, es nervt mich und vor allem meine Frau unheimlich wenn diese Händler einen ständig mit drei Brocken Deutsch anquatschen und dann auch noch anfassen um uns irgendetwas meist überteuert zu verschachern. Das ist in Doha definitiv nicht der Fall. Lediglich auf der Corniche haben mich zwei Taxifahrer angesprochen, ob sie nicht mit mir eine mehrstündige Rundfahrt durch Doha machen sollen. Das war allerdings höflich und nach meiner Absage hatte ich meine Ruhe.

    Ich habe sicherlich nicht den gesamten Souk Waqif gesehen. Fleisch, Fisch oder Fladenbrot oder auch mehrere Geschäfte mit Gewürzen habe ich nicht gefunden. Deshalb fehlen möglicherweise auch bestimmte Eindrücke für die Nase.

    Hier in Thailand habe ich bei Booking.com nachgeschaut was denn Hotels in Doha für einen längeren Aufenthalt kosten. Und siehe da, ich war sehr erstaunt über das relativ niedrige Preisniveau. Beispielsweise kann man im März das Doppelzimmer Übernachtung mit Frühstück in vier Sterne Hotels für zwei Personen ab 400 € die Woche haben. Das ist nicht viel. Ich persönlich liebe ja das Meer und somit käme für mich natürlich für einen Urlaub ein Hotel direkt am Strand infrage. Hotels in Doha selbst sind natürlich dichter gesät, weshalb die Preise in dieser Stadt noch etwas niedriger liegen. Selbst fünf Sterne Hotels sind nicht viel teurer. Somit wäre es durchaus überlegenswert, einmal eine Woche Urlaub in diesem Land zu verbringen. Dabei könnte ich mir vorstellen, dass man gerade in Doha mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut und sicher unterwegs sein kann. Mit dem Mietwagen ist es natürlich noch einfacher die trockene Halbinsel zu bereisen. Ob es allerdings viel Sehenswertes gibt, weiß ich jetzt auf Anhieb nicht. Wenn ich nun das mir bekannte Zentrum von Doha mit Dubai vergleiche, ist der Verkehr in Doha erheblich entspannter. Es ist einfach viel weniger los auf den Straßen.

    Was Flüge nach Qatar anbelangt kann man natürlich mit Qatar Air fliegen so wie ich. Allerdings kostet der Flug nach Doha in etwa genauso viel wie der mit Qatar Air über Doha nach Phuket in Thailand. Da stimmt also das Preisverhältnis nicht. Wer folglich billig nach Qatar will der sollte sich mit dem Gedanken eines Flugs mit Umsteigemöglichkeit anfreunden. Die sind dann billiger. Hier bietet sich beispielsweise die türkische Pegasus Air an.

    Grüße

    Jürgen

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