Wieder mal in Thailand...

Es gibt 105 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von claus-juergen.

  • Vor gut einer Woche habe ich meine Hausaufgaben erledigt und weil ich den ganzen Winter noch nicht ins Warme geflogen bin, habe ich kurzfristig einen Flug mit Etihad von München über Abu Dhabi nach Bangkok gebucht.


    Ins Warme ist vielleicht etwas untertrieben. Vor zwei Tagen hat uns Frau Holle in Südbayern innerhalb zwei Stunden 20 cm Schnee geschenkt. Das hätte es nun auch nicht mehr gebraucht. Egal, meine Palmen stehen schon auf der Terrasse und können das sicher vertragen.


    Ich möchte nun zwei Nächte in der Hauptstadt bleiben um mich zu akklimatisieren. Dann geht es für neun Nöchte auf die mir schon bekannte Insel Koh Chang wo ich mehr oder weniger nichts tun werde. Anschließend sind weitere zwei Nächte in Bangkok geplant um von dort aus mit dem Zug nach Ayutthaya zu fahren.


    Zwischendrin ist mir bestimmt immer wieder mal langweilig, so dass ich euch von meinem doch etwas anderen Thailand Urlaub berichten werde.





    Solche Wohntürme werden nicht nur im Zenrum immer mehr gebaut. Die hier stehen bei der Bahnstation Makkasan, wo ich ein Hotel bezogen habe. Meist haben die um die vierzig bis 50 Stockwerke wobei die ersten sechs bis 10 reine Parketagen sind. Aufgrund des hier vorhandenen Schwemmlands muss jedes hohe Gebäude mit Säulen fundamentiert werden. Tiefgaragen können wegen dem Grundwasser nicht gebaut werden.



    Überhaupt wird in Bangkok an allen Ecken und Enden gebaut. Die kleinen Balkone der Wohnungen, deren Preise bei etwa 100.000 € beginnen, sind nur dazu da, die Klimaanlage an die Fassade zu hängen oder die Wäsche zu trocknen. Wir in Deutschland unternehmen gewaltige Anstrengungen um Neubauten energieeffizient zu machen. Das ist hier völlig egal. Das Betonskelett des Gebäudes wird außen verkleidet und innen verputzt. Den Rest erledigt die Klimaanlage.



    Die Aufnahmen wurden vom achten Stock meines Hotels gemacht wo sich auch der kleine Pool befindet.




    Hinter dieser Fassade befindet sich die Hochbahn, die den Flughafen mit der Innenstadt verbindet.



    Direkt neben mit befindet sich eine freie Fläche die mit einer hohen Blechwand abgesperrt ist. Dort wird wohl schon bald der nächste Wolkenkratzer gebaut. Im Häuschen wacht Tag und Nacht ein Uniformieter. Auf was der hier genau aufpasst weis ich nicht.





    Morgen möchte ich als erstes mit dem Rollertaxi zum Busbahnhof Ekkamai fahren und mir Tickets für den Transfer zur Insel kaufen. Neben normalen Taxen und Tuktuks ist das Mopedtaxi für einen Passagier die billigste Art der Fortbewegund in der Stadt. Dazu kommt, dass so ein Ding scheinbar durch jeden Stau kommt. Sollte ich die Fahrt überleben, melde ich mich morgen Abend wieder.

    :thumbsup:


    Grüsse


    Jürgen

  • Hallo Jürgen.


    Das habe ich ja total überlesen, dass Ihr im Urlaub seid.


    Ich wünsche Euch viel Spass und gute Erholung. Und natürlich freue ich mich, wenn Du immer mal zwischendurch ein wenig berichtest.:)


    Viele Grüsse, Daniel.

  • Hallo Jürgen,


    danke für den ersten Eindruck von deinem Thailand Urlaub.


    Reicht der kleine Pool überhaupt aus bei der Hitze?


    Bei diesen Wolkenkratzer und den vielen Menschen um einen herum, würde ich mich wahrscheinlich nicht wohlfühlen.


    Die Insel Ko Chang und das Meer mit dem weißen und schwarzen Strand schon eher.


    Grüße

    Steffi

    Wünsche allen eine schöne Adventszeit vom Bodensee

  • Bist Du nicht froh, wenn Du aus dieser Stadt wieder raus kommst?Es ist doch sicher sehr laut !

    Du bist uns 6 Stunden in der Zeit voraus und schläfst jetzt vemutlich schon.

    Lass Dir's gut gehen und pass auf Dich auf!


    Viele Grüße,

    Elke

  • Hallo zusammen,


    Ja, das mit der Zeitumstellung ist so eine Sache. Obwohl ich bei beiden Flügen hierher kaum geschlafen habe, bin ich immer noch nicht müde. Bei den beiden letzten Aufenthalten hier habe ich die ersten beiden Nächte so einigermaßen geschlafen und den fehlenden Schlaf in der dritten Nacht nachgeholt.


    Heute Vormittag habe ich einen ausgedehnten Spaziergang vom Hotel zum Benjakiti Park gemacht. Dies deshalb, weil ich zwar mein Gepäck im Hotel deponieren konnte, jedoch nicht vor 14 Uhr Einchecken durfte. Der Park befindet sich im Stadttil Sukhumvit und war bis vor 20 Jahren ein Teil der riesigen thailändischen Tabakgesellschaft. Obwohl damals etwa ganze zwei Quadratkilometer der damaligen Königin Sirikit geschenkt wurden, dies in teurer Innenstadtlage, umfasst das Areal der Fabrik heute immer noch gut drei Quadratkilometer. Die Skyline mit Hochhäusern östlich des Parks ist schon beieindruckend.


    Nun erst mal ein paar Bilder vom heutigen Abendessen. Tagsüber konnte ich nichts essen. Mit etwa 35 Grad Celsius und einer hohen Luftfeuchtigkeit ist es mir zu heiß zum Essen. Wenige hundert Meter vom Hotel entfernt befindet sich in der Asok Road, einer stark befahrenen Ausfallstrasse, ein überdachter Markt mit sicherlich einhundert verschiedenen Imbissständen. Das nennt man hier Streetfood. Dazu einfache Tische mit Plastikhockern ohne Lehne. Mittags sind alle Plätze belegt. Hier essen alle, die hier in der Gegend wohnen oder arbeiten. Überwiegend sind das kleine Leute, Schüler, Rentner, aber auch die zur Mittelschicht zählenden Bewohner der Wohnsilos drum herum. Ich war jedoch abends da, wenn die meisten Stände schon geschlossen haben. Da ist es viel ruhiger.


    Das Essen hier ist es, was mich so magisch anzieht. Wer noch nie an solchen Imbissständen gegessen hat, kann das nicht verstehen. Ich beherrsche weder die hiesige Sprache, noch kann ich die seltsame Schrift lesen. Ich schau einfach, was der Koch oder die Köchin am Stand zubereitet und zeige drauf.





    Diese Suppe wurde leicht scharf von mir gegessen. Dazu streut man ganz wenig Chili rein. Das musste ich tun um mir das anerkennende Lächeln des Wirts sichern. Wir Europäer schöpfen beim Nachwürzen entweder aus dem Vollen und machen uns so zum Gespött der Einheimischen weil das Essen uns gleich viel zu scharf wird, oder wir verzichten ganz auf das Hinzufügen von Schärfe.


    In der Suppe befand sich vor allem Seafood, also Teile von Fisch, Tintenfisch, Garnelen und Muscheln. Daneben Reis und Koriander.



    Danach habe ich das da gegessen. Das ist vor allem eine Mischung aus verschiedenen Keimlingen, Ei und etwa Hühnerfleisch. Über die Gewürze kann ich gar nichts sagen. Aber der Geschmack...



    Vielleicht versteht nun mancher, dass ich ein Chinarestaurant in Deutschland seit meinem ersten Aufenthalt in Thailand nicht mehr mag.


    Obwohl ich mir bei Seven-Eleven zwei große Leo Bierflaschen a 0,62 Liter gekauft und dazu getrunken hatte, wurde ich kaum müde. So Sitz z ich nun um drei Uhr Nachts im Bett mit dem IPad in der Hand. Das Bier hat wie hierzulande auch 5 % Alkohol und kann direkt aus dem Kühlschrank genommen werden. Ein Genuss am Abend eines heißen Tages. Die leeren Flaschelässt man übrigens am Tisch stehen. Irgendein Thai sammelt die und lebt vom Verkauf von Altglas.


    Wir Europäer sollten in keinem Fall das offen an jedem Stand angebotene Trinkwassser trinken und vielleicht noch dazu mit Eiswürfeln versetzen. Das dürfen nur die Einheimischen machen. Ich habe es wiederholt versucht. Allerdings war mir immer Montezumas Rache sicher.


    ;)


    So gibt's bei mir tagsüber nur Wasser aus der Flasche und abends Bier zum Essen. Das darf an solchen Imbisständen natürlich mitgebracht werden. Wir gut, dass in der Innnstadt etwa alle zweihundert Meter so ein 24 Stunden geöffneter Laden steht.


    Grüsse


    Jürgen

  • Auf das was Du zeigst, hätte ich jetzt auch Lust. Ich mag die asiatische Küche , kenne sie nur in Deutschland .( In Indien und Ceylon ist sie ja wieder anders)

    Zitat

    So Sitz ich nun um drei Uhr Nachts im Bett mit dem IPad in der Hand.

    Aber jetzt sieh zu , dass Du ins Bett kommst, hoffentlich nicht mit 35 Grad im Zimmer!

    Sonst schläfst Du heute auf dem Rollertaxi ein!



    Gruß,

    Elke

  • Hallo Elke,


    Ich bin ja im Bett, aber putzmunter. :) X(


    Klar habe ich hier eine Klimaanlage. Die ist zwar auf 24 Grad eingestellt, schafft aber nur eine Raumtemperatur von 25 Grad. Das passt schon.


    Ja, die Stadt ist schon der Wahnsinn. Tag und Nacht ist hier was los. Leise ist es hier auch im Zimmer nicht. Den Verkehr kann ich trotz dicker Scheiben und Vorhänge hören.


    Der Pool auf dem Dach ist schon ok. Ich liege da ja nur drinnen und schaue auf die Hochbausbaustelle über der Straße oder runter auf die Strasse. 30 Grad Wassertemperatur reichen gerade so aus. Außerdem ist eh kein Mensch da. Wie kann man bloß bei dieser Hitze den ganzen Tag in der Stadt unterwegs sein? Ach so, man muss wie die Chinesen in kürzester Zeit möglichst viel mitnehmen. Das ist bei mir zum Glück etwas anderes. In zwei Tagen dann endlich aus Meer. Da freue ich mich wirklich drauf!


    Ich muss euch auch Recht geben, dass ich nun Bangkok soweit kenne, dass ich die Stadt künftig nur noch zur Durchreise tangieren werde wenn ich nicht direkt ans Meer oder gleich auf eine Insel fliege.


    Mitte übernächster Woche möchte ich mir jedoch Ayutthaya ansehen und da komme ich an Bangkok nicht vorbei. Ich freue mich schon auf die Zugfahrt in der Holzklasse.



    Der Blick aus meinem Fenster.


    Grüsse


    Jürgen

  • Hier noch ein paar Infos, die ich euch nicht vorenthalten möchte.


    Vor zwei Jahren war ich während der einjährigen Trauerzeit für den verstorbenen König Bhumipol im Land. Die ist nun vorbei und sein meist in Tutzing am Starnberger See lebender Sohn Viralongkorn hat den Thron bestiegen. Anscheinend wurde in Thailand damit gleich das Bargeld neu gedruckt weil das Konterfei des neuen Königs nun auf allen Geldscheinen zu finden ist. Außerdem ist er auf überlebensgroßen golden gerahmten Bildern überall im Stadtbild zu finden. Dazu trägt er einen goldenen Mantel und einen gleichfarbenen Säbel. Bei Gelegenheit zeige ich euch mal ein Bild des Ex-Bayern. Der war seit der Thronbesteigung nicht mehr in Bayern. Blöd für ihn, hat er sich doch in meiner Heimat sehr wohl gefühlt. Aber jetzt im Rentenalter muss er halt arbeiten, sprich daheim regieren. ;)


    Übrigens verliert der Euro gegenüber dem thailändischen Baht seit Jahren an Wert. Derzeit bekommt man 35 Baht für einen Euro. Das spricht für die wirtschaftliche Entwicklung hier im Land.


    Noch etwas zu den Preisen. Thailand ist nach wie vor billig. Die oben gezeigt Suppe hat 40 Baht, das Tellergericht 30 Baht und die drei Leo Bierflaschen haben 164 Baht gekostet. Für etwa 40 bis 50 Euro bekommt man mitten in der Stadt ein anständiges Hotel mit Frühstück. Dieser Preis gilt immer für ein Doppelzimmer. Einzelzimmer gibt es nicht. Mein Vier Sterne Hotel auf der Insel Koh Chang liegt jetzt in der Nebensaison in etwa im selben Preisniveau.


    Nun versuche ich doch noch etwas zu schlafen. Mittlerweile ist es vier Uhr nachts. Oder ich hol mir doch noch zwei Bier nebenan bei Seven Eleven....;)


    Gute Nacht sagt der Wahlthailänder


    Jürgen

  • Das Essen hier ist es, was mich so magisch anzieht.

    Auf unserer Südostasien-Kreuzfahrt war bei den Ganztags-Ausflügen (auch in Bangkok) das Mittagessen inclusive. Ich hatte immer extra etwas gewählt, was angeblich nicht scharf sein sollte. Mir war es trotzdem viel zu scharf. Zum Schluss habe ich mir weißen Reis auf den Teller gepackt, um überhaupt etwas zu essen.

    Ich weiß, ich bin da wohl eine Ausnahme. Mein Gaumen kommt mit scharfem Essen überhaupt nicht klar. Insofern war schon gut, dass ich das Kreuzfahrt-Essen genießen konnte.

    Die schwüle Hitze in Südostasien kann ich auch nicht ab, obwohl ich ja die Spanien-Hitze auch im Sommer gewohnt bin, aber sie ist viel trockener. Ich bin einfach nicht Asien-tauglich, habe ich festgestellt. ;)


    Insofern finde ich schön, dass Du uns von Deiner Reise berichtest, Jürgen. :) Dann kann ich virtuell daran teilnehmen. :) Besonders gespannt bin ich auf Deinen Bericht über Ayutthaya. Ich mag diese verfallenen Gemäuer.


    Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub mit vielen interessanten Eindrücken. :)

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Hi Jürgen,

    für mich ist die Ost-Richtung Jetlag-mäßig immer schwieriger zu verarbeiten als die in entgegengesetzte.

    Liebe Grüße

    Michael

    hallo Michael,


    Mir ging es bisher immer umgekehrt. Aber ab etwa 04 Uhr habe ich doch fünf Stunden geschlafen und bin nun fit für den Tag. Das Frühstück habe ich zwar verschlafen, aber auch das spielt keine Rolle. Ich muss jetzt raus und die Stadt erobern. :)


    Hallo Jofina,


    Ich glaube, ich habe mich nach einem Tag schon an die schüle Hitze gewöhnt. Tatsächlich ging gestern auch ein leichter Wind, der die Exkursion angenehm machte. Auf der Karte habe ich nachgeschaut und dabei festgestellt, dass ich gestern etwa zehn Kilometer durch die Stadt gelaufen bin. Das mit Flipflops und teils entlang von Hauptstraßen. Aber nur so lernt man ein Land oder eine Stadt kennen.


    Nun, nach einer Tasse Kaffe und einer FLasche Wasser auf dem Zimmer werde ich weiteren Fleck auf meiner persönlichen Bangkok Landkarte tilgen.


    Bis später....


    Grüsse


    Jürgen

  • Hallo ihr daheim gebliebenen,


    Sagt mal, kann man euch in Europa nicht alleine lassen? Ihr glaubt wohl, ich bekomme hier in Hinterindien nicht mit was gerade auf der nebligen Insel passiert? Was jetzt? Brexit oder nicht oder was überhaupt?


    Ich habe hier auf dem Boot drei Mädels aus einem Land namens Grossbritannien getroffen, die sich für ihr Land schämen müssen. Aber lassen wir das. Ich bin doch im Urlaub. Aber in knapp zwei Wochen komme ich in ein Europa zurück welches wohl nicht mehr das selbe ist wie in den letzten Jahrzehnten. ;(


    Kurzinfo wie es mir geht. Das Klima vertrage ich mittlerweile. Wie geplant, bin ich mit dem Rollertaxi an den Busbahnhof Ekamai gefahren und habe mir für 240 Baht ein Ticket auf die Insel gekauft. Der Bus startet morgen um neun Uhr. Morgen fahre ich jedoch mit Öfis dahin. Zum Vergleich noch den Preis für das Rollertaxi: 100 Baht


    Die Distanz von Bangkok nach Koh Chang beträgt 350 km.


    Hier Bilder vom Busbahnhof.







    Im Hintergrund seht ihr die Hochbahn BTS, mit der ich morgen mit Gepäck zum Busbahnhof fahre.



    Der Polizist aus Plastik soll die Verkehrsteilnehmer dazu animieren, die Verkehrsregeln die Verkehrsregeln einzuhalten. Das ist jedoch nicht nötig. Es geht chaotisch zuhauf den Straßen. Aber aggressive Fahrweise ist den Thais fremd. Ich hätte nie Angst beim Überqueren der Straße, war jedoch auch nicht lebensmüde.


    Grüsse


    Jürgen

  • vom Busbahnhof bin ich in etwa zwei Stunden gemütlich zum Khlong gelaufen um wieder mal mit dem Boot zum Golden Mount zu fahren. Unterwegs habe ich in einem Imbiss gefrühstückt, weil ich das ja im Hotel verschlafen habe.



    Das thailändische Nationalgericht Pat Krapao, bestehend aus Reis mit Hackfleich, etwas Gemüse und einem Ei und natürlich Schärfe.




    Bei Seven Eleven gibt's 24 Stunden lang alles was den Hunger stillt und den Dust löscht. Aber so eine Bockwurst, egal ob scharf oder nicht für nur 30 Cent ist nicht das meine. Ich bin doch nicht in den USA sondern in Thailand.




    ...und endlich wieder mal mit dem Boot, einem öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Khlong fahren.



    Im Khlong ist durchaus Leben vorhanden wie man an dem gut einem Meter langen Waran sehen kann.



    ...und wieder mal bin ich am Golden Mount Tempel.






    Der neue König im Ornat.




    Das Abendessen besteht aus einer Suppe mit Schweinefleisch und einer Art Brätknödeln und Glasnudeln, gewürzt mit Koriander und Chilis boten in Öl.Natürlich wieder ein kaltes Bier dazu. Dieses Mal ist es eines der Marke Chang.



    Zum Nachtisch gibt es ganz dünnen Pfannkuchen mit einer Banane gefüllt und gesüßter Kondenzmilch oben drauf.





    Jetzt mache ich Schluss für heute. Wir haben es 00.30 Uhr.


    Grüsse


    Jürgen

  • Ein ausgefüller Tag -

    und schön erzählt.

    Man merkt, Du kennst Dich aus in Bangkok !


    Morgen gute Fahrt !

    350 km mit dem Bus..:roll: hoffentlich ist es ein bequemer Bus.


    Viele Grüße,

    Elke

  • Hallo Jürgen,


    es freut mich zu lesen, dass Du wieder Deiner Thailand-Leidenschaft frönst und dass Du uns daran teilhaben lässt. :)

    Schon jetzt gehört dieser Thread wieder zu denen, wo ich jedem neuen Bericht entgegen fiebere - naja, nicht ganz so :D, aber ich freue mich auf jeden neuen Bericht. Es ist eine so fremde, aber interessante Welt, die Du uns vorstellst, dass es einfach Spaß macht mitzureisen. Deine Art, das Land individuell zu bereisen spricht mich sehr an und ein ganz kleines bisschen Neid reist mit. ^^Vielleicht kriege ich das ja auch nochmal irgendwann hin ... :/

    Lass es Dir gut gehen da und genieße die Zeit.

    Vielen Dank für die Berichterstattung.


    Liebe Grüße

    Helga

  • Hallo Jürgen.


    Danke, dass Du uns auf dem Laufenden hältst, wie es Dir dort so ergeht.:)


    Wie schmeckt denn das Bier dort so, ist es eher exotisch, oder kann man es in etwa mit unserem Bier hier vergleichen?


    Viele Grüsse, Daniel.

  • Heute bin ich endlich zur Insel Koh Chang gefahren. Diese liegt ungefähr 350 km von Bangkok entfernt Nahe der kambodschanischen Grenze in der Region Trat.


    Zuvor ging es mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zuerst eine Station mit der U-Bahn und dann drei Stationen mit der Hochbahn BTS bis zum Busbahnhof Ekamai, der mitten in der Stadt liegt.


    Die Orientierung auf den Bahnhöfen ist einfach. An allen Zugängen befinden sich Sicherheitsschleusen wie wir sie von Flughäfen kennen. Daneben steht ein Uniformierter. Die Elektronik piepst zwar bei jedem zweiten Passagier. Aber das stört wohl niemand. Sowohl diesen als auch andere Uniformierte die überall auf den Bahnhöfen zu finden sind kann man wegen der Verbindungen fragen. Teilweise gehen die dann mit einem mit und führen den Passagier zum richtigen Zugang.


    Ich habe mir ein Ticket bestehend uns einer Plastikmünze am Schalter gekauft und bin damit eine U-Bahnstation weiter gefahren. Am Ausgang musste diese Münze in einen Schlitz gesteckt werden, so dass sich die Schleuse für mich öffnete.


    Danach das gleiche Spiel noch einmal für die Hochbahn. Hier kaufte ich am Schalter eine Plastikkarte im Scheckkartenformat, die ich wiederum beim Verlassen am Busbahnhof in einen Schlitz am Ausgang steckte.


    An dieser Stelle möchte ich euch noch eine hiesige Eigenheit aufzeigen. Die Bahnsteige sind alle durch Glastrennwände von den Schienen getrennt. Es kann somit niemand im Gedränge auf die Gleise fallen. Einen knappen Meter davor befinden sich Markierungen am Boden, die als Hilfen für das ein- und Aussteigen dienen. Diejenigen die einsteigen wollen, warten an zwei Linien links und rechts vom Zugang zum Waggon bis die anderen ausgestiegen sind. Erst danach wird zugestiegen. Ist der Zug voll, drängt sich niemand hinein. Die Reihen links und rechts sind nun einfach kürzer. Keiner drängt sich vor!


    Ich war etwa 20 Minuten vor der Abfahrt am Busbahnhof. Nachdem ich meinen Bus in Augenschein genommen habe, war ich erst mal angenehm überrascht. 36 Sitzplätze, die alle besetzt waren. Im hinteren Bereich befindet sich eine Schlafkabine für den zweiten Fahrer und das WC. Es gilt Anschnallpflicht die vor der Abfahrt von den beiden Fahrern kontrolliert wird. Vor der Abfahrt knipst der Fahrer noch den vollbesetzten Bus. Warum dies geschieht, kann ich nicht sagen? Vielleicht zur Kontrolle, dass alle da sind. Die Tickets wurden wohl alle im Vorverkauf erworben.


    Dafür gibt es aber auch gleich eine Flasche Wasser und einen Karton mit einem Getränkebecher und Tee und Kaffepulver sowie Zucker in Tüten. Dazu ein Hefegebäck mit Rosinen.


    Nun wollte ich eigentlich gleich das Ticket für die Rückfahrt kaufen. Das war wegen eines momentanen Computercrashs aber zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Nun gut, werde ich auf Koh Chang ein Reisebüro aufsuchen und entweder wieder den Bus oder einen Minibus zurück buchen.


    Nun sind die im www nachzulesenden Bewertungen dieser Überlandbusse recht unterschiedlich. So hatte ich keine allzu hohen Erwartungen an die Fahrt. Nun jedoch kann ich so eine lange Überlandfahrt durchaus empfehlen, obwohl die Sitze in meinem Mercedes Bus, der wohl schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, nicht die bequemsten waren. Allerdings ist es immer schwer, meine 188 cm Körpergröße in normalen Verkehrsmitteln bequem zu verstauen. Die Klimatisierung war mir persönlich vielleicht etwas zu hoch eingestellt. Aber allemal noch besser als zu niedrige Temperaturen wie es oft der Fall ist. Zuletzt war ich vor gut einem Jahr stundenlang in einem Kühlhaus namens Flughafen Hurghada in Ägypten eingesperrt wodurch ich mir eine Erkältung zuzog.


    Unser Bus hielt nach einer Dreiviertel Stunde Fahrtzeit am Internationalen Flughafen wo noch Passagiere zustiegen. Insgesamt waren Urlauber wie ich an einer Hand abzuzählen.


    Nach gut drei Stunden Fahrtzeit hielten wir für gut zehn Minuten an einer Raststätte. Das reicht allemal für den Gang aufs Klo und einen kleinen Imbiss oder den Kauf von Früchten, Getränken oder etwas zu essen. Hunger hatte ich keinen weil das Frühstück im Hotel meinen Erwartungen entsprach. Ich verdrückte das übliche einheimische Essen bestehend aus Reis, Gemüse und Fleisch. Dazu zwei Gläser Orangensaft und danach eine Tasse Kaffee. Natürlich hätte ich europäisches Frühstück oder auch amerikanisches oder englisches (igitt) haben können. Aber ich bin doch in Thailand!


    Allerdings habe ich vergessen, frische Früchte wie Ananas oder Mango zu essen. Die gehören für mich zu jedem Thai Frühstück. Aber hier kommt ins Spiel, dass ich mir bei diesem Aufenthalt im Land dieses Mal keine einheimische Sim-Karte gekauft habe. Damit bin ich zwar aufgrund der Flugmodus Einstellung nicht immer erreichbar, habe jedoch tagsüber meine Ruhe vor der Kommunikation mit wem auch immer. Es muss genügen, am Morgen und am Abend Kontakt zur Welt zu haben. Gratis-WLAN im Hotel mit Glasfaserleitung ist normal. So kann man natürlich per whattsapp Telefonat stundenlang vom Hotelzimmer aus mit zuhause gratis in guter Qualität telefonieren. Das bedingt leider auch, dass ich am Morgen etwas Zeit brauche für diese Dinge. Wo wäre das besser als am Frühstückstisch, zumal um diese Zeit Europa noch sechs Stunden lang schläft?


    Beim Auschecken aus dem Hotel gab es noch die Besonderheit, dass ich an der Rezeption ein paar Minuten warten musste. Die Concierge führte ein kurzes Telefonat und erhielt dann wohl per Funk die Bestätigung von der Zimmerkontrolle, dass ich weder etwas gestohlen noch beschädigt hatte. Scheinbar kommt so etwas vor.


    Unser Bus hielt nach viereinhalb Stunden Stunden in der Provinzhauptstadt Chanthaburi wo die meisten Einheimischen ausstiegen. Obwohl wir Trat, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz zu welcher Koh Chang gehört, durchfuhren hielt der Bus dort nicht.


    Noch ein paar Worte zur Strecke. Bis etwa Pattaya fährt der Bus auf einer gebührenpflichtigen Autobahn. Das Bezahlen an den Mautstellen erfolgte in bar und ging Ruckzuck. Mit zunehmender Entfernung von Bangkok werden die Straßen schlechter obwohl wir zumindest immer auf einer vierspurigen Straße führen. Die Tatsache, dass das Straßennetz ständig verbessert wird kann man an den vielen Baustellen leicht erkennen.


    Nun bin ich im Hotel und war im Pool. Nun möchte ich einen Roller ausleihen und was essen. Bilder folgen...


    Grüsse


    Jürgen

  • Das da höre ich schon seit drei Abenden. Dabei geht es um nur eine Nacht in Bangkok. Ich war zwei da und bin in neuen Tagen noch mal zwei da.



    Grüsse


    Jürgen

  • Nun ein paar Bilder. Auch wenn die etwa durcheinander sind...









    Der Bus vor dem Zusteigen aller Passagiere.




    Die Hochbahn mit den sich vorbildlich anstellenden Passagieren.



    Mein Frühstück im Hotel



    Noch mal die Hochbahn .



    Der Nachtisch von gestern Abend war der Pfannkuchen mit Banane.


    Grüsse


    Jürgen

  • Was für ein sympathisches Land!

    Kein Gedränge!

    Faire la queue ...queuing ... in Deutschland zu wenig bekannt. Wenn ich nur dran denke , wie man manchmal kämpfen muss, wenn man aus der S Bahn aussteigen will, weil die Leute bereits hereindrängen.

    Sind die öffentlichen Verkehrmittel in Thailand auch behindertengerecht eingerichtet?


    Ich denke, man sollte schon mal in Thailand gewesen sein, um das alles individuell so organisieren zu können wie Du es machst, trotz der Hilfsbereitschaft der EInheimischen.

    Oder man hat unendlich viel Zeit um herauszufinden , wo und wie man z.B Fahrkarten kaufen kann und wie man die Fahrpläne liest.


    Spannend, Jürgen !!

    Weiter so !!

    Sei vorsichtig beim Rollerfahren !!


    Gruß.

    Elke

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