Beiträge von Jofina

    Ich kann mich auch noch gut an diesen Grenzübergang Marienborn erinnern, den wir für den Besuch der Verwandtschaft überqueren mussten. Es war jeweils eine Familienreise (3 Generationen), um Tante und Onkel und viele Cousins und Cousinen meines Mannes zu besuchen. Einmal hatten wir sogar einen Bulli gemietet, um alle zusammen fahren zu können. Es war immer herrlich dieses Familientreffen auf dem Dorf. Die Cousins und Cousinen hatten auch schon Kinder, so dass unser Sohnemann reichlich Spielkameraden hatte.


    Aber der Grenzübergang war schon einschüchternd. Wir waren immer froh, wenn wir da durch waren.


    Und wie es manchmal so kommt, nach der Wende kam der Gegenbesuch und danach hat man sich aus den Augen verloren.

    Da Portugal nur ein Katzensprung entfernt ist, haben wir auch den kleinen portugiesischen Ort Valença besucht. Man sieht sofort an den Häusern mit den Wandfliesen und den schwarz-weißen Kirchen, dass man sich in Portugal befindet.






    Von der Festungsanlage hat man einen schönen Blick auf den Fluß Minho bzw. den Fluß Miño (spanisch). Die spanisch-portugiesische Grenze befindet sich in der Mitte des Flusses. Diese Gitterträgerbrücke (1886 eröffnet) verbindet Valença mit dem spanischen Ort Tui, den ich Euch anschließend noch zeige.





    Nun Fotos von den beiden Kirchen, die auch geöffnet waren.








    Nach der Besichtigung der Burganlage und den beiden Kirchen schlenderten wir noch ein wenig durch das Altstadtzentrum von Valença.








    Nach Valença wurde die Kleinstadt Tui angefahren. Zuerst sahen wir uns die Kathedrale Santa María, erbaut im 12. Jahrhundert, von außen an.








    Danach schlenderten wir etwas die Flaniermeile entlang. An der Apotheke entdeckten wir ein nostalgiges Aspirin-Schild.



    Rathaus





    Pilger waren auch unterwegs, evtl. nach Santiago de Compostela. Tui ist eine Station des portugiesischen Jakobsweges.






    Am nächsten Tag wurde die Heimreise angetreten. Ein Foto von unterwegs.




    Uns hat diese Galicien-Tour sehr gut gefallen. :) Bis auf Santiago de Compostela befinden sich die besichtigten Ortschaften im südlichen Teil Galiciens und zwar in der Provinz Pontevedra. Das Wetter war bei dieser August-Reise ideal.


    ENDE

    Einfach herrlich, was Du uns von Neuseeland zeigst. Vielen Dank dafür. :)

    Diese Hobbit-Siedlung würde auch auf meinem Besichtigungsprogramm stehen. Ich hatte schon öfter davon gelesen. Toll, Deine Fotos dazu.


    Schade, dass man sich nicht nach Neuseeland hinbeamen kann (so wie im Raumschiff Enterprise). ;)

    Aufgrund der langen Flüge werden wir diesen Teil der Welt wohl nicht mehr bereisen. :(

    Das nächste Ziel war der Monte de Santa Trega mit seinem herrlichen Ausblick auf die Mündung des Río Miño in den Atlantischen Ozean. Außerdem befindet sich dort oben auf dem Berg eine rekonstruierte Ausgrabungsstätte einer Keltensiedlung mit ihren Rundhäusern (Castro genannt). Diese alte Keltensiedlung wurde erst vor ca. 100 Jahren entdeckt. Ab dem 7. Jahrhundert v.Chr. besiedelten die Kelten Galicien.







    Auch in Galicien wird Dudelsack gespielt. Er sieht jedoch anders aus als der schottische Dudelsack und nennt sich Gaità.




    Wenn sich jemand ein Mitbringsel kaufen möchte, dafür sind auch einige Stände mit keltischen Symbolen aufgebaut.




    Der Blick auf die Flußmündung ist einfach phänomenal von diesem Berg, finde ich.








    Portugal liegt direkt gegenüber. Dort haben wir auch mal kurz vorbei geschaut.

    Fortsetzung folgt...

    Am nächsten Tag wurde wieder eine Ganztages-Tour unternommen. Das erste Ziel war die Kleinstadt Baiona (ca. 12.100 Einwohner).


    Alfonso IX. von León gewährte im Jahr 1201 Baiona das Stadtrecht und außerdem Rechte und Privilegien für den Seehandel. Das Denkmal, errichtet 2001, sollte nach 800 Jahren daran erinnern.




    Zunächst Fotos vom kleinen Strand und von der Häuserzeile an der Straße.





    Wir entschieden uns, diesmal keine Ortsbesichtigung zu machen, sondern stattdessen den Rundweg auf der Burgmauer zu gehen. Er hat eine Länge von ca. 3 km.









    Von hier oben hat man fantastische Ausblicke.












    Ein Parador befindet sich auch in dieser bevorzugten Lage, errichtet 1966 auf den Ruinen der Festung . Paradores sind Hotels in Staatseigentum und meist in historischen Gebäuden und in schöner Landschaft mit tollem Ausblick angesiedelt.








    Unser Rundgang auf der Burgmauer endete mit dem Blick auf den Hafen. Hier sieht man auch eine Nachbildung der Pinta. Dieses Schiff nahm an der ersten Amerikareise von Kolumbus teil und lief im März 1493 in den Hafen von Baiona ein.





    Fortsetzung folgt...

    Weiter zum nächsten Ziel, und zwar nach Poio wegen einer sehenswerten Klosteranlage. Auf dem Weg dorthin sieht man die typischen Häuser Galiciens.







    ein riesiger Horreo (Vorratsspeicher)





    Rathaus




    Nun einige Fotos der Klosteranlage mit der Kirche










    Besonders interessant ist der Kreuzgang mit den prachtvollen Mosaiken. Er stammt aus dem 18. Jahrhundert.










    Hiermit endete unsere ganztägige Rundtour an diesem Tag und es ging wieder zurück ins Hotel nach Vigo.


    Fortsetzung folgt...

    Danke waldi für diesen Zandvoort-Bericht. :)


    Nach Zandvoort ging meine allererste Auslandsreise mit meinem Liebsten. Es war im Jahr 1972.

    Wir hatten allerdings nicht so schönes Wetter, wie ich an unseren alten Schwarz-Weiß-Fotos sehen kann. Übernachtet hatten wir in einer Jugendherberge.

    Weiter ging unser Tagesausflug nach Combarro.


    Es ist ein uriger, kleiner Fischerort mit den Horreos (Vorratsspeicher aus Granit), Steinkreuzen und Hexen. Die guten Hexen, die Meigas, gelten als Nachfahren der Druiden. Heutzutage lebt Combarro überwiegend vom Tourismus. In den kleinen Läden werden u.a. auch diese Hexen zum Kauf angeboten.









    Auch Wein wird in Galicien angebaut, wie z.B. der Albariño oder der Ribeiro, beides Weißweine.














    Hier werden die guten Hexen, die Meigas zum Kauf angeboten.






    Als wir Combarro besichtigten, war gerade Ebbe.







    Von diesem kleinen Ort gibt es auch einen Spiegel-Artikel:

    Mystisches Galicien – Mit dem Segen der Hexen.

    https://www.spiegel.de/reise/e…-der-hexe-a-508323-2.html

    Das nächste Ziel war die kleine Insel La Toja, die durch eine Brücke mit O Grove verbunden ist.


    La Toja ist mehr eine Ferien-Insel mit teilweise luxuriösen Ferienhäusern, einem Golfplatz und Hotels. Schön ist auch die Muschelkirche, der kleine Wald mit dem dichten Farn sowie der Blick auf´s Meer und den Strand. Mit einem Bähnchen haben wir eine Insel-Rundfahrt gemacht. Es war übrigens gerade Ebbe, als wir La Toja besucht haben.







    Muschelkirche









    Fortsetzung folgt...

    Einen Tag später steuerten wir mehrere kleinere Orte in der Region Pontevedra im südlichen Teil Galiciens an. Zunächst ging es nach O Grove. Die Bewohner leben überwiegend von der Küstenfischerei und von der Miesmuschel-, Austern- und Jakobsmuschelzucht.






    Wir unternahmen wir eine Bootsfahrt zu den Muschelbänken. Hier konnten wir auch sehen, wie die Miesmuscheln mit speziellen Schiffen „geerntet“ werden.












    Delphine schwammen auch vorbei.




    Als kleine Mahlzeit auf dem Schiff gab es frische Miesmuscheln mit Mineralwasser, Wein und Brot.




    Anschließend noch einige Fotos mit Fischerei-Utensilien.







    Fortsetzung folgt...

    Galicien liegt im äußersten Nordwesten Spaniens an der Atlantik-Küste. Nicht zu verwechseln mit Galizien, welches in Osteuropa liegt. Wenn man das Wetter-Risiko vermindern will, bietet sich für eine Reise der Sommer an, so wie wir es auch gemacht haben. Galicien hat neben der spanischen Sprache auch seine eigene Sprache.


    Zunächst eine Karte von den einzelnen Bundesländern (Autonomen Gemeinschaften) Spaniens, also auch mit Galicien: https://de.wikipedia.org/wiki/…isions_-_de_-_colored.svg


    Da die Fahrt von unserem Wohnort nach Galicien knapp über 1000 km beträgt, wurde eine Zwischenübernachtung in der wunderschönen Stadt Segovia eingelegt. Am nächsten Vormittag erfolgte noch eine Besichtigung in der ebenfalls beeindruckenden Stadt Salamanca, bevor wir Galicien erreichten.


    Ich beginne diesen Fotobericht mit der Stadt Vigo, der größten Stadt von Galicien mit ca. 293.000 Einwohnern.




    Vor Vigo gibt es viele Muschelbänke.




    Besichtigung der Innenstadt...







    Danach führte unser Stadtrundgang am Neuen Rathaus vorbei und und es begann der Aufstieg zum schönen Parque do Castro inmitten der gleichnamigen Burganlage, wovon nur noch Reste erhalten sind.













    Nun eine Getränkepause, bevor wir unsere Tour fortsetzten.




    Für den Rückweg wählten die Prachtstraße Gran Vía. Besonders auffällig ist das Fischer-Denkmal. Ansonsten sieht man viele prachtvolle Gebäude aus grauem Granit (ich nehme mal an, dass es grauer Granit ist).








    Am Hafen trafen wir auch Jules Verne. ;)






    Am nächsten Tag unternahmen wir eine Ganztagestour nach Santiago de Compostela. Hierüber hatte ich Euch ebenfalls schon einen Fotobericht erstellt.


    Fortsetzung folgt mit mehreren kleineren Orten...

    Hallo Evelin,


    vielen Dank für Deinen, für mich sehr interessanten Kreuzfahrtbericht, da ja eine ähnliche Kreuzfahrt-Route auch noch auf meiner Reisewunschliste steht. Mal schauen, vielleicht im nächsten Jahr. Gut zu wissen, dass man in Sydney einen Ausflug buchen sollte.


    Es freut mich sehr, dass Du uns Quebec noch ausführlicher vorstellen wirst. :)

    Der Ausblick auf das Schloss Frontenac vom Schiff aus ist ja fantastisch.

    Ein schönes holländisches Städtchen, dass Du uns vorgestellt hast, waldi. :thumbup:

    Auch das Wappen sieht toll aus.

    Ob in dem Bach früher auch Wäsche gewaschen wurde?


    Man sieht zumindest keine historische Waschstelle mehr. Insofern kann ich es mir nicht so recht vorstellen.


    Ich zeige Dir mal ein Foto von mir, wie die Waschstellen in Spanien früher ausgesehen haben.

    Diese sind heute oft immer noch so erhalten.



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    wie sollen sich sich die Bienen bei den vielen Blüten merken, welche Blüte sie schon bestäubt haben und welche nicht?


    Da hilft die Natur. Gelb wird von Bienen gut wahrgenommen, rot nicht. Gelb heißt, die Blüte ist noch nicht bestäubt worden, rot heißt, die Blüte ist schon bestäubt worden. Ampelschaltung sozusagen. Die gelb leuchtenden Flecken signalisieren also der Biene, wohin sie fliegen muss, die roten Punkte werden von ihr gar nicht wahrgenommen. Sozusagen ausgeschaltet für das Bienenauge.

    Das ist ja einfach fantastisch, wie das die Natur geregelt hat. :thumbup:

    Das habe ich auch nicht gewusst bzw. mir auch noch nie Gedanken drüber gemacht.

    Danke für die Erklärung. :)

    Für einen Badeurlaub wäre mir der Strand viel zu winzig. Diese Gegend scheint mir eher etwas für wandernde Naturliebhaber zu sein.


    Mich wundert, dass für dieses Haus auf dem Felsen eine Baugenehmigung erteilt wurde (oder doch nicht?).