Beiträge von Daniel_567

    Cres 2019 Teil 1: Die Stadt - 2


    Morgens bin ich meist schon nach 7 Uhr in die Stadt gegangen und habe die Ruhe genossen, kaum Menschen, obwohl ich insgesamt sagen kann, dass ich Cres zu keinem Zeitpunkt überlaufen erlebt habe. Um die Mittagszeit und ab dem späten Nachmittag bis in den Abend war natürlich viel los, aber selbst dann konnte man normal und ohne angeschoben zu werden, durch die Gassen und am Hafen flanieren.

    Ich habe fast jeden Tag etwas Neues entdeckt und im Bild festgehalten.













    Dieses schmale Haus hatte ich nicht auf Anhieb gesehen, erst nach ein paar Tagen.









    Auch an dieser Presse bin ich erst ein paar mal vorbeigelaufen.




    Am letzten Tag ging Nachts die Bura und am Morgen lag der Wäscheständer auf unserem Balkon um, unsere Handtücher waren teilweise unten in die Konoba geflogen und wir hatten Wäschestücke gefunden, die uns gar nicht gehörten. Es sah zwar nach Regen aus, aber kein Tropfen ist gefallen.

    Ich bin wieder runter in die Stadt und habe diese Aufnahmen gemacht, die Stadt wirkte ganz anders ohne Sonne.










    Ich entdeckte diese doch recht enge Gasse.


    Seht Ihr die 3 Möwen?



    Ich ging nun weiter in Richtung Kovacine, der Strand war noch leer, einzig 1 Paar aus Schweden, das auch zu Gast im Lavanda war, zog seine Bahnen.









    Glasklares Wasser.


    Und einige kleinere und grössere Steine am Ufer.





    Im Hintergrund rechts ist die Ostküste Istriens zu erkennen.








    Fortsetzung folgt.


    Gruss, Daniel.

    Halo Ihr Lieben.


    Ich freue mich, dass Euch mein Bericht gefällt, und natürlich auch, dass Ihr Alle dabei seid.

    Schön, wenn ich damit alte Erinnerungen wecken und vielleicht auch die Lust auf einen ersten Besuch machen kann.:)


    Es ist ja so, dass ich die meiste Zeit unseres Urlaubes in Cres verbracht habe, und deshalb habe ich davon auch die meisten Bilder. In nächsten Teil zeige ich Euch dann Bilder, die ich zu einer anderen Tageszeit und auch bei etwas anderem Wetter aufgenommen habe. Das ergibt dann nochmal eine ganz andere Stimmung, selbst wenn sich vielleicht das ein oder andere Motiv wiederholen sollte.


    Ja, das Schild mit den Bootsliegeplätzen im Hafen sah recht neu aus. Ich hatte es Anfangs gar nicht so für voll genommen, sonst wäre ich bestimmt mal auf die Pirsch gegangen, um das ein oder andere Boot anzuschauen.


    Zur Konoba Kumpanija: Die Mitarbeiterin dort, die eigentlich alles managt, sagte mir, dass im nächsten Jahr die Belegschaft so gut wie komplett wechselt und sie als einzige bleiben würde. Hoffentlich wirkt sich das nicht negativ aus, hoffen wir das Beste.


    Ja, den Glockenturm auf ein Bild zu bekommen, geht nur mit Fotomontage.


    @Sylvi, wir haben übrigens in der von Dir empfohlenen Konoba gegessen, ich komme jetzt nicht auf den Namen, durch den Uhrenturm und dann nach rechts hinten laufen. Wir haben gerade noch so einen Tisch ohne Anmeldung bekommen, danach haben die Leute dann teilweise Schlange gestanden und auf einen freien Platz gewartet.

    Wir hatten ungesehen das Tagesgericht, Hackbraten mit Schafskäse, das war vom Feinsten und auch zu einem fairen Preis. Danke für den Tipp.


    Liebe Grüsse, Daniel.

    Cres 2019 Teil 1: Die Stadt - 1


    Heute möchte ich nun damit beginnen, Euch von unserem Urlaub 2019 zu berichten.

    Wir waren auf der wunderschönen Insel Cres, unsere Unterkunft hatten wir in Cres-Stadt in der Villa Lavanda in einem Zimmer mit Meer- bzw. Hafenblick.

    Die einzelnen Ausflugsziele stelle ich Euch nach und nach in separaten Themen vor, denn alles in 1 Thema als langen Bericht zu schreiben, wäre dieses Mal zu unübersichtlich.


    Beginnen möchte ich heute mit der Stadt Cres.


    Diesen Ausblick hatten wir von unserem Balkon. Diese Bilder sind für mich mit die markantesten, denn sie haben sich fest in meinem Kopf eingebrannt, weil ich bei jeder Gelegenheit auf dem Balkon sass und einfach nur geschaut habe.




    Nun geht es in die Stadt. Der Uhrenturm, die Uhr ging kontinuierlich 10 Minuten vor, ich nenne das eine Feierabend-Uhr. Warum das so war, keine Ahnung. Habt Ihr, die Ihr Cres kennt, das auch schon beobachten können?










    Blick Richtung Süden, im Hintergrund am Berg ist die Inselstrasse zu erkennen.




    Die Bucht von Cres, ganz rechts geht es hinaus auf die Adria.





    Nun ein paar Bilder, die ich von der Strasse Melin I aus aufgenommen habe. Sie verläuft direkt hinter unserer Unterkunft.







    Die nächsten Bilder habe ich von dem Teil des Hafens aufgenommen, in dem die grösseren Schiffe anlegen.





    Die Werft, ein nicht so schöner Blickfang, aber auch sie gehört zu Cres.



    Eine Schachtabdeckung.



    Das war unsere Unterkunft.



    Im 1.OG der linke Balkon gehörte zu unserem Zimmer.


    Unter diesen Kiwi-Bäumen haben wir jeden Morgen gefrühstückt.


    Es gibt natürlich auch Wein.


    Ein Durchblick.


    Im EG befindet sich die Konoba Kumpanija, sie gehört zum Hotel.

    Wir haben hier mehrmals vom Feinsten gegessen. Sehr zu empfehlen ist das Lamm aus der Glocke und natürlich das Spanferkel. Dieses wird Dienstags und Samstags frisch zubereitet, ich habe das natürlich immer vom Balkon beobachtet, selbst am Nachmittag, als der Rohling aufgespiesst wurde und auf den Grill kam. Gegen 19 Uhr wird es vor den Augen der Gäste vom Grill genommen, fachmännisch zerteilt und portioniert. Frischer geht es wirklich nicht. Wichtig, unbedingt vorbestellen!


    Ja, Die andere Seite ist auch gar.


    Das ist eine Portion für 2 Personen, Kostenpunkt mit Bratkartoffeln 130 Kuna pro Person.

    Dafür, dass es uns ganz hervorragend geschmeckt hat, haben wir das gern bezahlt.



    Durch diese kleinen Gassen kommt man einerseits zur Konoba,





    und andererseits vorbei an der Kirche Sveti Lucije wieder zum Hafen.



    Im Hafen steht diese Informationstafel.


    Darauf kann man ersehen, wo traditionelle bzw. sehenswerte ältere Schiffe und Kähne ihren Liegeplatz haben.



    Die LILI, Baujahr 1979.



    Weiter geht es mit einigen Bildern von diversen Schiffen und Booten.



    "No Stress on Cres" steht an diesem Fischerboot, wie wahr.






    Jetzt geht es weiter in den Süden des Hafens, vorbei an der Werft.




    Das Benediktinerkloster Sv. Petra apostola.



    Vorbei an diesem Heiligenhäuschen.




    Die Gassen in der Altstadt.






    Wenn man durch das Stadttor im Uhren-Turm hindurch geht, kommt man zur Kirche der Heiligen Maria der Grossen.






    Fortsetzung folgt.


    Gruss, Daniel.

    Ich will ja nicht "besserwissen " ;)

    Nein, das ist doch kein "Besserwissen", sondern ein Erfahrungsaustausch.:thumbsup:


    OK, das ist ein guter und berechtigter Hinweis, Elke. Mal sehen, bei meiner alten Kamera war so ein Aufbewahrungssäckchen mit dabei, vielleicht passt die Neue da ja auch rein.

    ( z.B. selbst genähte ;)

    Da muss ich dann schauen, wem ich das in Auftrag geben könnte, sollte das alte Beutelchen nicht passen.

    Zum Glück ist ja bald Weihnachten, da lasse ich mir zur Not dann einen schenken.;)


    Liebe Grüsse, Daniel.

    tosca

    Hallo Sylvi.


    Danke für Deinen Erfahrungsbericht.

    Wie alt war Deine TZ31, als sie die Lumix-Krankheit bekam?

    Ja, bei den Reparaturkosten hätte ich mich auch für ein neues Gerät entschieden.

    Ich werde nächste Woche mal zum Mediamarkt fahren und mir die Kameras alle mal in Natura ansehen.


    Momentan sieht es so aus, als würde es entweder die TZ71 oder die TZ81 werden.:)


    Liebe Grüsse, Daniel.

    Super, da sind ja jetzt viele aktuelle Erfahrungsberichte Eurer Kameras zusammen gekommen.

    Vielen Dank für Eure zahlreichen Rückmeldungen.:)


    Ich werde nun nochmal alles in Ruhe nachlesen und dann meine Prioritätenliste an meine neue Kamera überarbeiten bzw. erweitern. Ich habe viele neue Denkanstösse zu Funktionen und Features, die für die Ansprüche an meine Bilder und die Situationen, die ich gern im Bild festhalten möchte, bekommen.

    Wenn ich dann die neue Kamera in meinen Händen halten werde, ich denke, es wird nächste Woche passieren, dann werde ich hier berichten, welches Gerät es letztendlich geworden ist.


    Liebe Grüsse, Daniel.


    PS. Dieter Zum Thema Spiegelreflexkamera, ja, so eine Ausrüstung hat ordentlich Gewicht. Als kleiner Bube bin ich hin und wieder mit meinem Grossvater, der leidenschaftlicher Fotograf und Selbstentwickler seiner Bilder war, losgezogen, wenn er für eine Veranstaltung oder Hochzeit gebucht wurden war. Das war jedes Mal wie ein kleiner Umzug, diverse Stative, Blitzgeräte, Objektive und 2 Kameras, falls eine mal versagen sollte.

    Und nun liegt die ganze teure Ausrüstung hier in den Schränken, keiner kann mehr was mit Anfangen, denn Film-Fotografie ist ja leider grösstenteils out.

    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen..:)


    Was bemängelst Du an Deinen Bildern??

    Elke, zum einen gefallen mir die Farben oft nicht, gerade wenn ich viel Grünes fotografiert habe, sieht der blaue Himmel auch irgendwie grün aus. Und zum anderen, ich fotografiere wohlweislich jedes Motiv 2-3x, weil das erste grundsätzlich verwackelt ist, was ich der langen Auslöse- bzw. Speicherzeit meiner Kamera zuordne. Ich muss mich wirklich konzentrieren, dass ich die Kamera nach dem Auslösen noch ca. 2 Sekunden still halte.

    Gezoomte Bilder sind grundsätzlich unscharf, ok, das kann daran liegen, dass sie nur digitalen Zoom hat.


    Einen Sucher soll die Neue deswegen haben, weil ich zu 50% nichts auf diesem Display erkenne, was ich knipse, weil oft das Licht schlecht einfällt, ich also ins Blinde fotografiere.

    Und ich denke, wenn man die Kamera mit angewinkelten Armen am Körper hält um in den Sucher schauen zu können, neigt man auch nicht so zum wackeln.


    OK, wenn es mit Wechselakku ist, dann ist es OK. Es soll nur kein fest verbauter Akku sein.

    Auf die Dauer ist der Batteriebetrieb auch teuer.

    Mit meiner jetzigen Kamera, sie hat 2 AAA-Batterien, mache ich ca 400-500 Bilder, bei einem Preis von knapp 1 Euro pro guter Batterie. Das wäre es mir wert.

    Reservebatterien habe ich aus Gewohnheit immer einstecken, hingegen kenne ich mich und es wird passieren, dass ich entweder die Akkus nicht geladen habe oder sie zu Hause liegen bleiben.

    In der Zwischenzeit sind die Handykameras immer besser geworden und eine richtige Konkurrenz für Kompaktkameras .

    Meine Frau hat seit Kurzem ein Nokia 6, das macht schon schöne Fotos. Allerdings ist mir bei der Sichtung am Laptop aufgefallen, dass Nahaufnahmen z.B. oft diesen Bullaugen-Effekt haben.

    Ich bin nach wie vor immer noch ein Smartphoneverweigerer.;)


    Aber die Fotos mit vollem Zoom sind nie befriedigend

    Auch nicht, wenn Du nur den optischen Zoom nimmst?

    Da ich auch des Öfteren aus dem Bus herausfotografiere, ist dieser Fotoapparat super.

    Jofina, ja, das ist auch ein wichtiger Gesichtspunkt, den ich bedenken sollte, denn mit der Kamera macht meine Frau auch schon mal ein paar Bilder während der Fahrt.

    In Kirchen ist das Smartphone jedoch wiederbesser (und auch die Nikon Coolpix).

    Wahrscheinlich, weil in Kirchen der Lichteinfall oft anders farbiger ist, als draussen, und es ist auch dunkler, oder?



    Liebe Grüsse, Daniel.

    Hallo Jürgen.


    Ja, die Flecken sehe ich. Das ist natürlich ärgerlich, dann müsste man ständig diese Flecken wegretuschieren.


    Hier mal das Vergleichsbild von mir, unbearbeitet.


    Hier hat meine Kamera top funktioniert, obwohl Nahaufnahmen eigentlich nicht so ihr Ding sind.


    Viele Grüsse, Daniel.

    Hallo Jürgen.


    Du hast doch, als wir uns kürzlich in HR getroffen haben, mit Deiner Lumix auch in der Industrieanlage fotografiert, mit ausgestrecktem Arm durch das Gitter. Sind diese Bilder alle was geworden?

    Wie ist die Trefferquote denn mit Deiner Kamera generell, bei dieser Art von Aufnahmen?


    Damit muß ich wohl noch eine Zeitlang leben, bis ich das Ding wieder fallen lasse.

    Also ist dieser Fehler mit den Flecken die Folge dessen, wenn man das Gerät fallen lässt?

    Oder meinst Du damit, dass Du Dir dann eine Neue kaufst?


    Viele Grüsse, Daniel.

    Hallo Zusammen.


    Ich hole diesen Thread mal nach oben.:)


    Während der Sichtung meiner diesjährigen Urlaubsbilder fällt mir immer wieder auf, dass etliche Bilder nicht so geworden sind, wie ich es mir vorstelle. Zum Glück fotografiere ich meistens jedes Motiv 2-3x, sodass dann wenigstens 1 verwertbares Bild übrig bleibt.


    Nun steht mein Entschluss fest, ich kaufe mir eine neue Kamera.

    Allerdings bin ich noch unentschlossen, welches Gerät es werden soll.


    Die neue Kamera soll auf jeden Fall:

    - in die Hemd- bzw. Hosentasche passen,

    - relativ einfach in der Handhabung sein,

    - einen Sucher besitzen,

    - keinen festverbauten Akku haben, also mit Batterie-Betrieb,

    - max. 200 bis 300 Euro kosten.


    Ein bisschen liebäugele ich mit dieser Lumix:

    https://www.panasonic.com/de/c…paktkameras/dmc-tz71.html


    Einige von Euch haben oder hatten ja auch eine Lumix.

    Habt Ihr die Kamera noch?

    Seid Ihr immer noch damit zufrieden?

    Versieht sie zuverlässig ihren Dienst?


    Sie hat zwar die Lumix-Krankheit mit den Sensorflecken, aber die sind glücklicherweise nur am Rand und fallen so gut wie gar nicht auf.

    Sind das diese Flecken, die so aussehen, als sei ein Staubkorn auf der Linse?

    Besteht dieses Phänomen bzw. diese Krankheit bei neueren Kameras noch?


    Vielleicht könnt Ihr mir ja ein paar Tipps geben bzw. Eure Erfahrungen schildern, ich würde mich sehr darüber freuen.:)



    Liebe Grüsse, Daniel.

    Hallo Jürgen.


    Da hast Du uns wieder eine interessante, vor sich hin schlummernde Industrieanlage vorgestellt. Vielen Dank dafür.

    Am ehemaligen Kesselhaus findet man verrostetes Metall, dessen Zweck sich mir nicht erschließt.

    Der Behälter könnte Teil einer Schwerkraft-Heizungsanlage sein, das offene Ausdehnungsgefäss, an dem rechts dann das Überlaufrohr wäre, an dessen anderem Ende Wasser austritt, wenn die Anlage komplett gefüllt ist oder auch im Heizbetrieb bei höheren Temperaturen.


    Viele Grüsse, Daniel.

    Hallo Johannes.


    Auch ich möchte Dir fürs Mitnehmen und das Zeigen der vielen verschiedenen Motive aus Rom danken.

    Ich kenne die Stadt auch noch nicht, aber Du hast sie mir mit Deinem Bericht wieder schmackhaft gemacht.:)


    Liebe Grüsse, Daniel.

    Hallo Klaus.


    Das sind herrliche Bilder, vielen Dank fürs Zeigen. Das kann ich mir gut vorstellen, dass Ihr noch viel länger dort verweilen hättet können.


    Liebe Grüsse, Daniel.

    Vielen Dank für Eure positiven Worte, es freut mich, dass Euch mein Bericht gefällt.


    Ja, eine Infotafel dort wäre mit Sicherheit nicht schlecht. Ich weiss auch nicht, warum sich bis dato kaum Jemand für die Stele interessiert hat, vermutlich haben die, die doch mal etwas darüber wissen wollten, mal im www. geschaut, genauso wenig darüber gefunden wie ich und dann aufgegeben. Aber die nächsten Suchenden werden jetzt ja was dazu finden, denn über die Google-Suche erscheint dieser Bericht mit den Stichworten "Helmstedt Magdeburger Warte" an 6. Stelle, und so finden ja die Leute auch zu Schöner Reisen.

    Zumindest bei mir ist das so, könnt Ihr mal bitte probieren, ob das bei Euch auch so ist?


    Ihr habt für den Besuch des Wartturms einen schönen Tag erwischt, der einen weiten Blick erlaubte.

    Elke, ja, in der Tat, von dort aus sind es Schätzungsweise 60 km bis zum Brocken. Ich kann mich noch an die Worte meiner Oma erinnern, sie sagte, wenn man den Brocken sieht, gibt es schlechtes Wetter. Na ja, wir hatten an dem Tag wirklich Glück.


    Für mich persönlich sehr informativ, da ich den Teil Deutschland wenig kenne

    Steffi, die Region hier ist (noch) nicht die typische Urlauber-Region, wer hier her kommt fährt meist in den Harz. Aber vielleicht entwickelt sich ja hier noch mehr, wenn z.B. der Lappwaldsee seiner Bestimmung übergeben wird.


    Da hat sich dein Rätsel zu einem Krimi entwickelt,

    Johannes, das stimmt, da haben wir wohl alle nicht mit gerechnet. Als ich zu Hause dann die Bilder sichtete, hatte ich noch die Hoffnung, dass auf den anderen Tafeln etwas über die Stele vermerkt ist, aber so war es nicht.


    Wenn du so einen informativen E-Mail Schriftverkehr mit den zuständigen Stellen hattest, könntest du sie ja mal um eine Infotafel bitten, damit alle Nachdirkommenden was davon haben.

    Evelin, es ergibt sich bestimmt mal wieder, dann werde ich das sehr gern anregen. Und bis dahin können sich die Informationssuchenden hier bei Schöner Reisen dazu belesen.


    Im übrigen habe ich heute das Archiv Helmstedt und die KAS Sankt Augustin noch einmal angeschrieben und ihnen den Link hier zum Forum geschickt. Danke für die Anregung, liebe Elke.

    Vom Archiv Helmstedt habe ich schon eine Rückmeldung bekommen, die wirklich sehr nette und hilfsbereite Mitarbeiterin hat sich sehr darüber gefreut. Verständlicherweise ist es ihr nicht möglich, alle Pressemitteilungen zu durchforsten, um eventuell noch einen oder mehrere Beiträge zur Stele zu finden.

    Und sie hat mich gebeten, dass, wenn ich noch weitere Informationen zu der Stele von anderen Einrichtungen erhalte, ich ihr diese dann auch zukommen lasse. Dieser Bitte werde ich dann natürlich sehr gern nachkommen, denn es ist, wie so oft, ein Geben und Nehmen.


    Liebe Grüsse, Daniel.

    Die Magdeburger Warte und Stele zum Gedenken an die Deutsche Teilung Helmstedt


    Südöstlich von Helmstedt steht ein alter Wartturm, die Magdeburger Warte. Wenn man die B1 in Richtung Magdeburg fährt, kommt man direkt am Turm vorbei. Auch ist die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt in unmittelbarer Nähe.


    Über diesen Turm weiss ich so gut wie gar nichts, meine Ausführungen stützen sich auf die Links, die ich am Ende des Berichtes einfüge.


    Die Magdeburger Warte ist ein Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert und hat heute eine Höhe von 10m.

    Der Turm stand auf dem Gebiet des Herzogtums Braunschweig, östlich verlief die Grenze zum Königreich Preussen.

    Nach 1945 war sein Standort die BRD, während in unmittelbarer Entfernung die Staatsgrenze zur damaligen DDR verlief. Zu dieser Zeit wurde der Turm vom Bundesgrenzschutz als Beobachtungsturm genutzt, und er war nur mit einer Leiter zu besteigen.

    Mittlerweile, mit Sicherheit nach der Wende, wurde eine Wendeltreppe gebaut, die aussen am Turm bis zur Tür führt und sich im Inneren des Turms dann fortsetzt. Nach 51 Stufen hat man die Aussichtsplattform erreicht.

    Direkt neben dem Turm wurde eine Stele errichtet, die an die Teilung Deutschlands erinnern soll.

    Zu dieser Stele habe ich leider so gut wie keine weiteren Informationen gefunden.


    Nun ein paar Bilder.




    Die Informationstafel neben dem Turm.



    Und eine Tafel mit einer Karte der näheren Umgebung.



    Nun geht es ans Erklimmen des Turmes.



    Die Aussicht auf Türhöhe.



    Der Blick Richtung Magdeburg blieb mir leider verwehrt. In dieser Richtung befindet sich auch ganz in der Nähe die DIE GEDENKSTÄTTE DEUTSCHE TEILUNG MARIENBORN



    Blick Richtung Westen. Unten verläuft die B1, rechts der Abzweig führt nach Helmstedt hinein.

    Vor den Windrädern befindet sich der LAPPWALDSEE und im Hintergrund erstreckt sich der Elm, ein Höhenzug bei Königslutter und Braunschweig.



    Und ein Blick mehr nach Süden. Zwischen den Windrädern ist das Kraftwerk Buschhaus zu erkennen, und etwas weiter links ganz im Hintergrund schemenhaft der Brocken.



    Unmittelbar neben der Warte steht diese Stele.



    Mahnen - Gedenken - Gestalten - Hoffen

    Und das Wappen von Niedersachsen.



    Als ich um die Stele herum ging, sah ich, das auf den anderen Seiten mehrere Wappen eingemeisselt waren.






    Ich gab da erstmal nichts drauf und stellte dann ein paar Tage später hier im Forum ein RÄTSEL dazu ein.

    Und durch die Fragen, die zur Lösung des Rätsels gestellt wurden und ich dann letztendlich im www. so gut wie keine Informationen dazu fand, war auch meine Neugier geweckt.


    Ich schrieb eine Mail an die Stadt Helmstedt, die meine Anfrage an das Stadtarchiv weiterleitete. Von dort bekam ich dann einige Tage später eine Antwort.


    Zitat Stadtarchiv Helmstedt:

    Sehr geehrter Herr ..............,

    vielen Dank für Ihr Interesse an der Magdeburger Warte. Über Ihre interessante Anfrage haben wir uns gefreut.


    Leider war die Urheberschaft der Stele nicht leicht auszumachen. Nach unseren Recherchen ist sie in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in der Zeit der „Neue Ostpolitik“ der sozial-liberalen Koalition von der CDU, genauer von der Jungen Union, aufgestellt worden. Ein genaues Datum konnten wir leider bisher nicht feststellen, obwohl der örtliche Verband der CDU sich um eine genaue Datierung noch bemüht.


    Die politische Konstellation legt nahe, dass die Aufstellung der Stele weniger im Zusammenhang mit der alten Reichsstraße 1 zu tun hat, als vielmehr mit der deutschen Teilung allgemein, deren Angedenken gepflegt werden sollte. Dementsprechend erfuhren wir, dass der örtliche CDU-Verband jeweils am 17. Juni offiziell und mit Musikbegleitung zu der Magdeburger Warte gegangen ist und dort eine Rede gehalten wurde.


    Die Wappen wurden daher von der Partei ausgewählt. Sie stehen jeweils für eine Region, die nach der Niederlage 1945 nicht zur neugegründeten Bundesrepublik Deutschland gehörte, also Sachsen, Thüringen, Anhalt, Pommern, Mecklenburg, Brandenburg-Preußen, Schlesien. Außerdem findet sich das niedersächsische Wappen.


    Für nähere Information zur Stele könnten Sie eventuell das Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin kontaktieren, das Ihnen sicherlich Auskunft geben kann.


    Mit freundlichen Grüßen,

    Zitat Ende.



    Ich folgte dem Rat und schrieb an das Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin, um von dort eventuell noch Antworten auf meine offenen Fragen zu bekommen. Ich schickte auch Bilder der Stele, auf der ich die Wappen nummeriert hatte, mit dort hin, um eventuell noch eine eindeutigere Zuordnung der Wappen zu bekommen.

    Auch von dort bekam ich eine sehr ausführliche Rückmeldung.


    Zitat Archiv KAS:

    Sehr geehrter Herr ...............,


    Ihre Anfrage zur "Magdeburger Warte" in Helmstedt ist an mich weitergeleitet worden, da ich im Archiv für

    Christlich-Demokratische Politik für Niedersachsen und damit für Helmstedt zuständig bin. Das Archiv verwahrt auch viele Akten von der CDU Helmstedt, allerdings nur wenige Unterlagen von der Jungen Union. Bis in die frühen 1970er Jahre reicht keine Akte zurück.


    Da ich angesichts der massiven Stele der Ansicht bin, dass es sich wohl eher um ein Denkmal der Jungen Union Niedersachsen als um eines der Jungen Union Helmstedt handelt (wofür auch das Niedersachsenroß auf der Stele spricht), habe ich auch in unserem Bestand zur JU Niedersachsen nachgesehen. Aber auch dort konnte ich keinen Hinweis auf die Magdeburger Warte finden. Wenn jährlich eine Veranstaltung an der Stele stattgefunden hat, müsste das Stadtarchiv doch in seinen Bestände dazu Presseartikel oder Aufrufe besitzen. Sicher weiß auch bei der CDU in Helmstedt noch jemand etwas über die Kundgebungen.


    Die Wappen auf der Stele gehören zu: 1. Niedersachsen, 2, Anhalt, 3. Thüringen, 4. Mecklenburg, 5.

    Brandenburg, 6. Provinz Sachsen-Anhalt, 7. Oberschlesien, 8. Niederschlesien, 9. Pommern, 10. Ostpreußen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Zitat Ende.



    An dieser Stelle möchte ich mich bei den Mitarbeitern des Stadtarchivs Helmstedt und des Archivs für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung Sankt Augustin für ihre Recherche und die Beantwortung meiner Fragen recht herzlich bedanken.



    Hier nun die Bilder der nummerierten Wappen und deren Zuordnung, die ich aus der Nachricht der KAS übernommen habe.


    1 - Niedersachsen



    2 - Anhalt, 3 - Thüringen.



    4 - Mecklenburg, 5 - Brandenburg, 6 - Provinz Sachsen-Anhalt.



    7 - Oberschlesien, 8 - Niederschlesien, 9 - Pommern, 10 - Ostpreussen.



    Ich denke, die meisten Fragen sind damit beantwortet, und letztendlich ist es ja auch nicht so wichtig, zu wissen, an welchem Tag genau die Stele errichtet wurde.

    Das die Recherchen zur Stele so aufwendig werden würden, hatte ich Anfangs gar nicht gedacht, und ich habe mich gefreut, dass ich auf meine Anfragen auch so informative Antworten erhalten habe.



    Zum Abschluss noch einige Links.


    Ein Link zu Wikipedia-Lappwald, hier steht etwas zum Wartturm geschrieben:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lappwald#Geschichte


    Zu Helmstedt-Wiki:

    https://www.helmstedt-wiki.de/wiki/Magdeburger_Warte


    In diesem Link wird die Stele kurz erwähnt:

    http://www.wolfgangroehl.de/Gr…arbke/Lappwald-Harbke.htm


    Hier sind noch einige Informationen und interessante Bilder zu sehen:

    http://www.wolfgangroehl.de/Gr…rBus-MagdeburgerWarte.htm




    Viele Grüsse, Daniel.