Grüsse aus Kreta

Es gibt 27 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ELMA.

  • Grüsse aus Kreta




    Moscheen aus osmanischer Zeit wie hier in Rethymno, auch für diesen Ort an der Nordküste gibt es verschiedene Schreibweisen.





    Strände wie in Stavros bei Chania.





    Klöster wie Moni Agia Triada bei Chania.





    Strände wie vor der Insel Balos ganz im Nordwesten der Insel. Dieser ist nur zu Fuß und über eine grottenschlechte acht Kilometer lange Schotterpiste erreichbar.







    Der Strand liegt im Westen der unbewohnten Halbinsel Hersonissos Gramvoussa.





    Das Fahren und Navigieren ist abseits der Hauptstrassen nicht einfach. Zum einen weil die Übersetzung aus dem Kyrillischen in lateinische Buchstaben anscheinend verschiedene Schreibweisen ergibt. Selbst im Baedeker sind Orte auf der Karte anders bezeichnet wie im Text. Dazu das Navi welches teilweise wieder andere Schreibweisen kennt.


    Zum anderen kommt der extreme Regen dazu, der die Insel vor ein paar Tagen regelrecht überschwemmt hat. Überall Erdrutsche die die Strassen ganz oder teilweise versperren.


    Bisher jedoch haben wir noch immer einen Weg gefunden.


    Jürgen

  • Zum anderen kommt der extreme Regen dazu, der die Insel vor ein paar Tagen regelrecht überschwemmt hat. Überall Erdrutsxhe die die Strasen ganz oder teilweise versperren.

    Danke für Deine Grüße!

    In den Medien kamen etliche Berichte über die katastrophalen Regenmengen, verbunden mit Bergrutschen und ich habe an Euch gedacht,.

    https://www.wetteronline.de/we…s-auf-kreta-2019-04-09-kr


    Beruhigend , dass es Euch offensichtlich gut geht !


    Noch schöne Tage wünscht Euch
    Elke

  • Hallo Jürgen.


    Prima, danke für die schönen Bilder, die meine Erinnerungen an meinen Kretabesuch 2011 wieder aufleben lassen. Wir waren damals über Ostern dort. Eine herrliche Insel.


    Ich wünsche Euch viel Spass und ein paar schöne Tage auf der Insel, auf der Zeus geboren wurde.:)


    Macht Ihr auch eine Tour zur Lassithi-Hochebene?


    Viele Grüsse, Daniel.

  • Hallo Elke,


    Wir kennen diesen Starkregen nur aus den Erzählungen der Einheimischen. Das Wetter kommt uns entgegen. 22 Grad Celsius oder etwas darüber tagsüber und viel Sonne, in den Bergen heute jedoch ein kalter Wind, sind ideal für Ausflüge. Das Meer ist noch zu kalt zum Schwimmen.







    Das Kloster Moni Arkadiou ist eine Art nationale Gedenkstätte. Da wurden im Jahr 1866 fast eintausend Einheimische von den Osmanen massakriert was letztendlich die Initialzündung für die Unabhängigkeit Kretas war. Ja, die Insel wurde tatsächlich ein international anerkannter Staat bevor sie sich Griechenland anschloss.





    Tief in den Bergen beim Dorf Thronos. Die schneebedeckten Berge ragen fast bis 2500 Meter auf.





    Dann gibt es noch tiefe Schluchten.





    In dieser südlich des Potamida Stausees befindet sich die Antonios Grotte wo der Heilige heute noch verehrt wird.


    Blöd nur, wenn man zuvor Mousaka gegessen und dem Wein und Raki etwas zugesprochen hat. Da fällt es dann schwerer, einen Fuß vor den anderen zu setzen. ;)


    Grüsse


    Jürgen

  • hallo Daniel,


    Ich habe mir ein paar Dinge vorgenommen. Je nach Lust und Laune entscheiden wir beim Frühstück wohin es gehen soll.


    Schau mir mal sagt der Kaiser....:)


    Grüsse


    Jürgen

  • Von Kreta kenne ich nur die Insel-Hauptstadt. Schön, dass ich nun noch mehr zu sehen bekomme. :)


    Ich wünsche Euch einen schönen und interessanten Urlaub. :)

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Schöne Bilder von einer wunderbaren Insel. Mir gefällt die Südküste am besten, noch etwas ursprünglicher und leerer. Was in der Vorsaison sicher nicht die ganz große Rolle spielt. Hier noch ein Bild, nahe Agia Galinis aufgenommen. Als kleine Anregung, falls ihr dort noch nicht ward und die Zeit reicht.



    Viel Spaß weiterhin auf Kreta wünscht Evelin

  • Hallo Evelin,


    Danke für den Tipp. Heute wollen wir tatsächlich zur Südküste fahren. Spili und der Raum Plakias stehen neben den üblichen Klöstern auf dem Programm. Das Preveli Kloster und der in der Nähe liegende Strand gehören dazu. Mal schauen ob nicht ein Felssturz oder Erdrutsch den Weg versperrt und eine spontane Umorientierung erfordert.


    Grüsse


    Jürgen

  • Hallo zusammen,


    Wie geplant sind wir heute durch die Berge zur Südküste gefahren.







    In den Bergen grünt und blüht es.





    Diesen Ort kennen die Insider sicher.




    Wenn es so warm ist wie heute trinken die Einheimischen einen kalten Cappucino. Wir sind nun auch schon fast Einheimische.





    Diese Grabkammern der Minoer aus den Jahren 1400 bis 1200 vor Christus wurden zufällig vor 20 Jahren entdeckt.





    Ein Dorf in den Bergen.


    Grüsse


    Jürgen

  • Affodill ( Bild 1 )

    und

    eines der Wolfsmilchgewächse!


    Ein Brunnen (aber wozu so vlele Röhren?)

    und ein

    leckerer Cappuccino !


    So könnt Ihr es es gut aushalten ( während hier Schneeregen angesagt ist )


    Gruß,

    Elke

  • Hallo ihr in der Kälte,


    Noch ein paar Bilder von heute.




    Auf diesem Bild kann man erkennen welche Zerstörungen das Wasser vor einer Woche angerichtet hat.



    Eine Brücke aus venezianischer Zeit.





    Das Preveli Kloster.





    Am Ortsrand von Spili erkennt man eine Riesenhotel im Rohbau. Eine von Hunderten Bauruinen auf der Insel.





    Warum trägt der Kirchenmann ein Gewehr?









    Was ist hier passiert?





    Grüsse


    Jürgen

  • Genau Jofina,


    Ikarus stürzte ab weil er aus Übermut der Sonne zu nahe kam und Dädalus flog unversehrt weiter.


    Grüsse


    Jürgen

  • Dann diente also das heutige Amphitheater von Agia Galini dem Ikarus als Startplatz für seine Flu(cht)gversuch, interessant.

    Wie ich las, flog er aber nicht nur aus Jux und Tollerei, sondern war der Sage nach auf der Flucht vor König Minos. Dann ging allerdings sein jugendlicher Leichtsinn und die Lust am Fliegen mit ihm durch. Er kam der Sonne zu nahe, entgegen der Warnung seines Vaters, das Wachs seiner Flügel schmolz, er stürzte ab und ertrank.

    Da könnte man jetzt ein philosophisches Thema draus basteln.

    Schönen Sonntag Evelin

    Einmal editiert, zuletzt von papnik ()

  • Hallo Waldi,


    Das ist natürlich richtig. Neben dem Kirchenmann steht ein englischer Soldat der ebenfalls eine Flinte in der Hand hält. Nachdem die Wehrmacht im Jahr 1941 Kreta im Handstreich besetzt hat versteckten sich britische Militärangehörige überall auf der Insel.


    Das Kloster Preveli war Treffpunkt um diese Soldaten mit Unterseebooten heimlich nach Ägypten zu evakuieren. An diese Geschehnisse wird in der Gedenkstätte an Kretas Südküste erinnert.


    Grüsse


    Jürgen

  • Hallo,


    heute waren wir in Chania und Umgebung.




    Oberhalb der Stadt befindet sich das Grab und die nationale Gedenkstätte für Venizelos. Der Herr hat die Unabhängigkeit der Insel vom Osmanischen Reich erkämpft. Nach etwa fünfzehnjähriger Unabhängigkeit schloss sich Kreta an das neu gegründete Griechenland an.



    https://de.wikipedia.org/wiki/Eleftherios_Venizelos




    Von dort oben hat man einen tollen Blick auf Kretas zweitgrößte Stadt.






    Dann ging es runter zum Hafen. Der aktuelle von Frachters und Fähren genutzte befindet sich im nahen Souda.




    Wo gibt es sowas sonst noch? Eine Kirche die mal eine Moschee war und jetzt wieder eine Kirche ist und deshalb sowohl einen Glockenturm als auch ein Minarett hat.






    Grüsse


    Jürgen

  • Danach ging es in die Berge.


    Das große Anbaugebiet der Insel für Zitrusfrüchte liegt im Tal südlich von Chania bei den Ortschaften Agia und Fournes. Fährt man weiter in die Berge nach Meskla dann wachsen nur noch Olivenbäume an den Hängen. Auf fast 800 Meter Höhe grasen nur noch Schafe und Ziegen.





    Die Schäden durch den zweitägigen Starkregen sind nicht zu übersehen.





    Eine geplatzte Wasserleitung. Wasser ist auf der Insel ganzjährig im Überfluss vorhanden.



  • auch im Hochgebirge hat der Regen die Strassen beschädigt.





    Diese Straße ist nicht gesperrt. Man hat nur mit Radladern überall den Schutt zur Seite geschoben so dass zumindest eine schmale Fahrspur frei ist. Irgendwie müssen ja die Bewohner der Ortschaften erreichbar sein. Man darf halt nicht zu nahe an die Abbruchkanten ran fahren. Dann geht es schon....





    Die Schlucht von Theriso unterhalb des Ortes ist ziemlich eng.





    Grüsse


    Jürgen

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