Beiträge von waldi

    Leider hatte der Künstler sein Werk nicht benannt, ich tippe auf Cäsar wegen des Lorbeerkranzes, aber passt der nach Esztergom? Sicherlich ein ungarischer Herrscher.

    Du vermutest richtig, Evelin!

    Nur mit dem Cäsar liegst Du daneben. Es ist, nach dem ersten ungarischen König Stefan, der bekannteste und verehrteste König, nämlich Hunyadi Mátyás. Wir kennen ihn als Matthias Corvinus. Nach ihm ist auch die Krönungskirche auf dem Burgberg in Budapest benannt.

    Der Künstler ist Ferenc Monostori, dessen mir bekannte Sandskulpturen hier im Forum zu finden sind.

    Er ist in einem kleinen Ort, unweit von Esztergom daheim. Dort habe ich seine alljährlichen Sandskulpturen 2020 und 2021 vermisst.


    Nun zur "Nagyboldogasszony- és Szent Adalbert-főszékesegyház", der "Hauptkathedrale Unserer Lieben Frau und des heiligen Adalbert".

    Die Frage warum in Esztergom eine solch große Kirche steht ist leicht zu beantworten.

    Die Krönung des oben schon erwähnten ersten ungarischen Königs Stephan I. durch einen päpstlichen Gesandten am 17. August 1000 in Gran (Esztergom) war verbunden mit der Durchsetzung des römisch-katholischen Glaubens und der Installierung einer Landeskirche in Ungarn.

    Seitdem war und ist Esztergom Sitz des Bischofs von Esztergom und Budapest.

    Budapest hat keinen eigenen Bischof!

    In der Anfangszeit des Königreichs Ungarn gab es keine Hauptstadt. Die beiden größten und bedeutendsten Städte waren damals Esztergom und Székesfehérvár (Stuhlweißenburg). Esztergom wurde zum kirchlichen Zentrum und Székesfehérvár zum Sitz der Gesetzgebung.

    In der Mitte des 13. Jhd. wurde Buda (ohne Pest) zum Hauptsitz des Königs von Ungarn.

    Während der türkischen Herrschaft (1541-1849) über den größten Teil von Ungarn war Pozsony (Bratislava) Sitz des Königs.

    1849 wurden die Städte Pest und Buda zum politischen und gesellschaftlichen Mittelpunkt des österreichischen Landesteiles Ungarn.

    Erst 1873 wurden die Städte Buda und Pest vereinigt und als Budapest zur Hauptstadt des Königreichs Ungarn.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    ...wo siehst du eine Beichtszene?

    Ich hatte an der Darstellung auch meine Zweifel, Johannes.

    Aber in der Beschreibung des linken Altars in der Kirche wird es so dargestellt.


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    Mit "oben" ist aber das Medaillon über dem Altarbild gemeint! Das kann man auf Jürgens Fotos nicht erkennen. Aber Jürgen hat ja den Link zu einer Nepomuksammlung im Ostallgäu eingestellt. Da ist die Beichtszene eindeutig zu sehen.


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    Quelle: Nepomuks, überwiegend im Ostallgäu, PDF


    Auf meinem Bildausschnitt sehe ich das was du beschrieben hast, Johannes. Da war ich wohl etwas zu überhastet.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Herzlichen Dank, Sylvi!

    Es dürfte einer unserer ältesten Nepomuks sein. Wenn die Gravur auf dem Sockel stimmt, dann wird er dieses Jahr 310 Jahre alt!

    Zu der Zeit war er noch kein Heiliger. Deshalb fehlt vermutlich der Heiligenschein mit den Sternen.


    Das ist übrigens erst unser zweiter Nepomuk aus der Schweiz! wenn ich richtig gezählt habe



    Liebe Grüße von waldi :174:

    In der riesigen Basilika fanden wir keinen...

    Ich auch nicht, Evelin. Offenbar gibts in der prächtigen Basilika keinen.

    Vom Schiff aus sieht sie ja gut aus, da oben auf dem Buckel.


    In Budapest warst du aber etwas abseits der eigentlichen Einkaufsmeile, um Szent Mihály zu finden. Meine Frau zieht es nach der Elisabethbrücke nach links in die Váci utca. Endpunkt ist meist das Gerbaud. Aber das Café hat in den letzten Jahren auch nachgelassen - im Gegensatz zu den Preisen!


    Danke für die Nepomuks von deiner Flusskreuzfahrt!



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Diese Dame...


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    ...sitzt unterhalb des Obelisken den du danach zeigst. Der Obelisk wurde zu Ehren von Louis XVI. noch zu seinen Lebzeiten auf dem Place de l'Obelisque aufgestellt.

    Die Dame krönt das "Monument aux morts de Port-Vendres", das Kriegerdenkmal das nach dem ersten Weltkrieg errichtet und 1923 eingeweiht wurde. Laut dem Link stellt die Skulptur eine "liegende Frau mit Olivenzweigen" dar. Der Bildhauer Aristide Maillol schuf sie nach seiner Lebensgefährtin, seiner Muse und Model Dina Vierny, die er 1934 kennen lernte. Da er 1944 verstarb, dürfte die liegende Frau in diesem Zeitraum (1934-1944) geschaffen worden sein.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    in Port Vendres am am PORT DE PECHE

    Ich bin platt! =O

    Ich verfeinere: du sitzt im Café LA TRAMONTANE, Jürgen!


    Übrigens: Was ist daran nicht zu verstehen?

    Aber dort hat uns dieses Bier hier nicht geschmeckt.

    Das Bier in den fotografierten Gläsern kann nur einmal, und das eben auf der Terrasse vom La Tramontane, schmecken. Was weg ist ist weg, oder?



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Ob es sich dabei um den Nepomuk handelt, der dort nicht mehr steht , wo er stehen sollte, ist mir nicht klar.

    Dieser Chronikeintrag bezieht sich auf die Lechbrücke zwischen Lechbruck und dem Premer Ortsteil Gründl!

    Den nach der Brückensprengung angeschwemmten und später wieder aufgestellten Nepomuk hat uns Gabi (Olifan) in Beitrag # 4/257 beschrieben.

    Jürgen hat ihn im Beitrag # 6/163 nochmals gezeigt.

    Jürgen hat aber jetzt in Prem (Ortsteil Prem) einen Holzsteg über den Röthenbach beschrieben.

    Leider hat meine Suche nach einem dortigen Nepomuk ebenfalls nichts ergeben.

    Vermutlich stand in dem Holzrahmen neben dem Informationsschild mal ein Nepomuk. Ein Infoschild ohne eine Figur in der Nähe halte ich für unwahrscheinlich. Wenn unser Jürgen in einigen Monaten mal wieder in die Nähe kommt, dann wird er bestimmt nachgucken, ob inzwischen ein Nepomuk da ist. :wink:


    Liebe Grüße von waldi :174:


    Nachtrag: Danke für die Aufklärung, Jürgen!

    Ich war etwas zu langsam. :(