Beiträge von waldi

    Alles richtig erkannt! :thumbsup:


    Es handelt sich um das Kaiserin Elisabeth-Denkmal auf dem Piazza Liberta vor dem Bahnhof von Triest.


    Vielen Dank fürs Mitmachen!


    Elke, ich habe nur ein bisschen zu Josefs herrlichen Bildern beigetragen.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Nachdem ich gerne bei den Puzzeln mitgebastelt habe, stelle ich auch mal eins ein.


    https://www.jigsawplanet.com/?rc=play&pid=0b8c50f3e1f7


    Es muss ja nicht in den vorgegebenen 99 Teilen zusammengestzt werden, aber mit 24 Teilen wäre es mir zu einfach.

    Zumal man sich das Bild anzeigen lassen kann oder "den Geist ruft".

    Das erleichtert die Sache immens.


    Ich würde gerne wissen was auf dem Bild wo zu sehen ist.


    Viel Freude beim Puzzeln wünscht Euch waldi :174:

    Genau, Waldi, es ist ganz präzise beschrieben! Genau an dieser Ecke bin ich gestanden!!!

    Das ist also nicht in Richtung Burggarten (oder Mozart) sondern entgegengesetzt in Richtung Volksgarten gewesen, oder?

    So war es zumindest von mir gemeint.


    Wenn Du Dich als Fotografin dort um 180° gedreht hättest, dann hätte hinter dem schönen alten Bus das kunsthistorische Museum stehen müssen.

    Mich störte dabei nur die Perspektive. Die Autos und das Gebäude passten irgendwie nicht zusammen.

    Die Richtung der Fahrzeuge lässt mich vermuten, dass die Fotografin sich nur etwa 90° nach links drehte um das naturhistorische Museum abzulichten.

    Dann würde alles zusammenpassen.


    Aber das Lob gilt ELMA die den kunstvollen Zaun erkannte!

    Und der ist ja auf beiden Seiten des äußeren Burgtores gleich.


    Danke für das Rätsel!


    Liebe Grüße von waldi :174:

    ( waldi Zum Palmenhaus muss man nur den Burggarten duchqueren , ist nicht weit. Dort ist ein nettes Cafe/Restaurant und ein Schmetterlingsgarten, Nicht verwechseln mit dem Palmenhaus in Schönbrunn !!!)

    Ich weiß, Elke!

    Ich war schon drinnen in diesem Palmenhaus und habe die Flattermänner beobachtet.


    Das Palmenhaus (oder die Palmenhäuser) in Schönbrunn habe ich bisher nie geschafft zu besuchen.

    Es hat auch etwas an Attraktivität verloren seit man 2008 die auf 170 Jahre geschätzte "Sisi-Palme" abgeholzt hat. ;(

    Sie war halt zu groß geworden.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Mozart in der Gloriette!

    Großartige Montage, Elke!


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    Nur "vor dem Palmenhaus" ist ein bisschen übertrieben, meine ich.

    Aber Mozart steht natürlich im Burggarten.

    Franz Joseph ist Mozart aber etwas näher als das Palmenhaus.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Elke hat es sicher richtig erkannt.

    Susanne, wenn Du den Heldenplatz durch das äußere Burgtor verlässt und dann nach rechts gehst bis in der Ecke der Zaun zum Burggarten anfängt...

    Das ist Dein Standplatz!

    Wenn Du Dich umdrehst, dann siehst Du den Maria Theresienplatz mit deren Denkmal zwischen den beiden Museen.

    Auf Deinem Bild mit dem Bus dürfte das kunsthistorische Museum zu sehen sein.



    Liebe Grüße von waldi

    ...Hochgräfl. Excell. Deren Hern Ludwig Graf v. Reuenhiller unserer dermaßen gnadig zu Hungarn

    Königl. Maiestat MARIA TAERESJA Comandierenden General Feldt Marschaln

    Dabei handelte es sich mit ziemlicher Sicherheit um Ludwig Andreas Khevenhueller.

    Aber Johannes hat ja schon geschrieben:

    Mit der Rechtschreibung und Satzstellung hatte man es damals nicht so genau genommen...

    Mit dem Chronogramm habe ich Probleme. Die Ennser müssen fixe Leute sein!

    Wenn Enns am 31.12.1741 durch Khevenhüller befreit wurde dann kann das Denkmal frühestens 1842 aufgestellt worden sein meine ich.

    Oder man hat das Jahr der Befreiung ins Chrongramm gepackt. Rätselhaft!


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Kann vielleicht jemand vom fertigen Puzzle ein Screenshot einstellen?

    Aber gerne, Elke!


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    Das ist der dreijährige Rickmer, Enkel des Firmengründers der bekannten Rickmers-Reederei.

    Nach ihm ist der jetzt 124 Jahre alte Traditionssegler benannt, der seit 1987 an den Hamburger Landungsbrücken liegt.



    Liebe Grüße von waldi :174:


    Nachtrag: Dieter war schneller!

    Macht nix. Haben wir den kleinen Rickmer halt doppelt.

    Gibt es eigentlich Nachkommen der Familie Andrassy und leben die in Ungarn?

    Darüber habe ich keine genauen Infos, Jürgen. Es soll keine männlichen Nachkommen mehr geben, jedenfalls nicht von diesem Zweig der Familie.

    Der Sohn von Gyula dem Älteren, Gyula der Jüngere blieb jedenfalls ehe- und kinderlos.

    Dessen Bruder Tivadar hatte 4 Töchter und keinen Sohn.

    Aber den Namen gibt es noch. Ob der allerdings etwas mit der Magnatenfamilie zu tun hat weiß ich nicht.

    Wie so viele Aristokraten suchten vermutlich auch die Andrássys nach dem 2. WK dem Kommunismus zu entfliehen.

    Ein Nachkomme (weiblich) tauchte bei Radio Free Europa auf und verlagerte seinen Lebensmittelpunkt später nach Südamerika.


    Hatte von dem herrlichen Schloss schon gehört, wusste aber nicht das

    es sich soweit im Osten, im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg befindet.

    Die Andrássys waren im Königreich Ungarn gut verteilt, Josef.

    Es gibt Schlösser im früheren Oberungarn, heute Slowakei bis nach Westungarn.

    Die Burg Krásna Hôrka (SK) war von 1642 bis 1945 im Besitz der Andrássys.

    Das eigentliche Stammschloss war Betliar.(SK) Da will ich noch mal hin.

    Trebišov, wo der Sohn von Gyula Andrássy geboren wurde.

    Das Herrenhaus in Tarcal bei Tokaj ist heute ein Hotel.

    Daneben das Schloss in Monok.

    Tiszadob

    Tóalmás, südlich von Hatvan, auch noch östlich von Budapest.

    Dann haben wir noch Letenye, an der Grenze zu HR.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Was macht man eigentlich, wenn man aus dem Irrgarten nicht herausfindet?

    Bei unserem Besuch war das Buchsbaumlabyrinth so kurz geschnitten dass man die Übersicht behalten konnte wenn man über 1m groß war.

    Ein Überspringen der Hecke hätte ich mir auch zugetraut.

    Du brauchst also keine Angst zu haben, denn Du wirst auf jeden Fall gesehen! Es wäre kein Problem gewesen.

    Ob er einst tatsächlich als Irrgarten oder einfach nur zum Spass an der Freude angelegt wurde weiß ich nicht.

    Für Kinder ist es aber sicher ein Highlight durch die Hecken zu flitzen!


    Der Wald dahinter reizt mich viel mehr. Da möchte ich noch mal zwischen den alten Bäumen wandeln.

    Ich komme da sicher noch mal hin.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    In Beitrag 216 im Thema "Brücken der Welt" hatte ich letzten Sommer eine Pontonbrücke über die Theiss bei Tiszadob vorgestellt.


    Wie kam ich nach Tiszadob?


    Weil ich mich mit dem Leben und Wirken der österreichischen Kaiserin und Königin von Ungarn beschäftige, interessierte mich


    das Andrássy-Schloss in Tiszadob

    ganz besonders.


    Warum? Was hat dieses Schloss mit der Kaiserin Elisabeth von Österreich zu tun?

    Diese Frage wird im Spoiler beantwortet.





    Bei meinem Aufenthalt im April 2008 in Ungarn beschloss ich, mir dieses Schloss einmal aus der Nähe zu betrachten.


    Tiszadob ist eine Großgemeinde mit etwa 3200 Einwohnern. Abseits jeder Hauptstraße und Touristenroute liegt der kleine Ort etwa 15 km westlich von Tiszavasvári am Ufer der Theiss, im Nordosten Ungarns.


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    Mit Mühe fand ich den Weg zum Andrássy-kastely, der in einer Sackgasse endete.

    Ein großes Eisentor versperrte mir die Weiterfahrt. Als ich das Auto abgestellt hatte winkte uns ein Mann der vor dem Tor auf einer Bank saß und bot uns einen Parkplatz (von dreien) auf dem Gelände des Schlosses an, den wir gerne annahmen.

    Am Torpfosten hing eines dieser typischen ovalen Schilder, die auf ein Amt oder, wie in diesem Fall, auf eine Schule, hinweisen.

    Der Pförtner kassierte einen Eintritt (oder war es die Parkgebühr?) in Höhe von 400 HUF (etwa 1,30€).

    Kein Hinweis auf ein Schloss war bisher zu sehen oder zu lesen.

    Nur ein verwittertes Schild mit dem Hinweis, dass OBI hier eine Aktion für den Erhalt der Fischotter unterstützt hat.

    Auf dem Weg, den uns der Pförtner wies, kamen wir an einem leergeräumten und verlassenen Häuschen (etwas kleiner als mein Gäste-WC) mit der Aufschrift "Information" vorbei.

    Dann endlich der erste Blick auf das Schloss!


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    Die unpassenden Strassenlampen hätte ich gern gleich entfernt!


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    Es erinnert mich im Stil an die Schlösser unseres bayrischen Märchenkönigs Ludwig II., eines Vetters der Kaiserin Elisabeth.

    Ein Betreten des Gebäudes war nicht möglich.

    Im Schloss befand sich eine Gaststätte die aber erst ab 17 Uhr geöffnet hat.

    Ein Hotel mit Konferenzräumen, wie es im Internet angedeutet war, suchten wir vergebens.

    So mussten wir uns mit einem Rundgang um das Schloss begnügen.


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    Im Garten fanden wir einen etwas vernachlässigten Irrgarten.


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    Die Wirtschaftsgebäude auf dem Schlossgelände erschienen genutzt und auch eine Pferdekoppel mit Stall konnten wir entdecken.

    Ansonsten erschien uns alles so tot wie dieser abgestorbene Baum im Schlossgarten.


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    Ich fand es damals nicht in Ordnung, dass man das Erbe eines so bedeutenden Mannes wie Graf Andrássy so schlecht behandelt.

    Ohne die Dolmetschertätigkeit meiner Gattin wäre ich wahrscheinlich gar nicht erst auf das Gelände gekommen.

    Nach Aussage des Pförtners war das Schloss an eine Privatfirma verkauft worden, was ich auch nicht verstehen konnte.

    Nachdem ich mit meinem Handy ein paar Fotos gemacht hatte traten wir frustriert die Heimfahrt an.



    Letzten Sommer nahm ich einen zweiten Anlauf und wurde belohnt.

    Doch davor etwas zur Geschichte des Schlosses.

    Die findet Ihr im Spoiler.


    1945 endete die Geschichte der Andrássys in Tiszadob.

    Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in der Burg ein rumänisches Lazarett eingerichtet.

    Die rumänischen Soldaten, die hier gestorben sind, ruhen immer noch im Park.

    Das Schloss kam in Staatsbesitz.


    1948 wohnten hier 300 österreichische Kinder, und ein Jahr spüter kamen Kinder griechischer Flüchtlinge.

    Von 1950 bis vor kurzem war das Schloss ein Kinderheim.

    2007 bezog das Kinderheim einen moderneren Gebäudekomplex innerhalb des Ortes.

    2012 begann man mit EU-Hilfe mit der Restaurierung des Schlosses und seiner Umgebung.

    Nach einer vollständigen Renovierung die etwa 7 Mio. Euro kostete ist das im Dezember 2015 eröffnete Herrenhaus im romantischen Stil, dem alten Baumpark und dem Heckenlabyrinth zu einer der Hauptattraktionen der Region geworden.

    Schauen wir es uns an.


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    Zu meiner Freude waren die hässlichen Straßenlampen verschwunden!


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    Das Gebäude weist eine Besonderheit auf.

    Es gibt 4 Eingänge nach den 4 Jahreszeiten, 12 Türme nach den 12 Monaten, 52 Zimmer nach den 52 Wochen und 365 Fenster nach den 365 Tagen.


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    Am Terrassengeländer über dem Wintergarten sehen wir das Andrássy-Wappen und das der Zichys.

    Eleonora Zichy war die Frau von Tivadar Andrássy.


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    Am Hauptzugang hängt diese Tafel.


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    Schauen wir uns das Innenleben an.


    Im Haupteingang des Schlosses führt eine Steintreppe zum Hochparterre.


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    In den bunten Glasfenstern im Bogen des Zugangs prangt das kleine Wappen der Andrássys.


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    Das Mosaik des Löwen im Boden des Treppenturmes steht für Kraft und Stärke.


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    Vom Hochparterre führt eine offene Treppe aus Eichenholz nach oben.


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    Der Blick von oben.


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    In der Bildmitte sieht man den Löwen (auf dem Kopf stehend).


    Das große Wappen der Andrássys ist in den Fenstern des Treppenturms zu sehen.


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    Das mittlere Wappen darunter bleibt mir ein Rätsel.

    Links, die mit einem Säbel bewaffnete Schönheit ist auf dem Wappen der Szapárys zu sehen, Etelka, Frau von Károly Andrássy.

    Rechts, der Hirsch auf dem halben Rad gehört zu den Pálffys, Gabriella, Frau von Manó Andrássy.


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    In einem weiteren Fenster kann ich wieder das mittlere Wappen nicht zuordnen.


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    Links, der Sternenstreifen zwischen den Mondsicheln ist das Wappen der Wenckheims, Leontina, Frau von Aladár Andrássy.

    Rechts, der Bogenschütze ist das Wappen der Kendeffys, Katinka, Frau von Gyula Andrássy.


    Vom Treppenturm im Hochparterre betreten wir den großen Saal mit gefächertem Tonnengewölbe, den Ritter- oder Ballsaal.

    Darin befindet sich heute der Empfang mit der Kasse.

    Sonst ist der Raum leer und langweilig weiß getüncht.

    Deshalb verzichtete ich aufs Fotografieren.

    Nur der Kamin war für mich interessant.

    Das Motto der Andrássys "Fidelitate et Fortitudine" ( Treue und Standhaftigkeit) im Kaminsims.


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    Darüber sehen wir das (kleine) Wappenrelief der Andrássys.


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    Ein Foto des Erbauers Graf Gyula Andrássy von Csík-Szent-Király und Kraszna-Horka, der Ältere.

    .


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    Die renovierten Zimmer hat man mit einigen antiken Möbeln und Einrichtungsgegenständen ausgestattet,

    die aber mit der Originalmöblierung wenig gemeinsam haben.

    Das Arbeitszimmer von Gyula Andrássy.


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    Der große Salon.


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    Die Stuckdecke im großen Salon.


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    Der Musiksaal mit einem alten Wiener Flügel.


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    In der Bildmitte sieht man den Durchgang zur Bibliothek.


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    Im Eckturm war früher die Bibliothek die jetzt sehr leer wirkt.


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    Vom Musiksalon führt eine zweiflügelige Tür in das dunkle Esszimmer, das sogenannte "schwarze Esszimmer".


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    Das Tapetenmuster auf den beiden gegenüberliegenden Wandflächen wurde von Restauratoren unter der Holzvertäfelung gefunden.

    Die Oberfläche mit Greifvogelmotiven wurde von Hand bemalt.


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    An das schwarze Esszimmer schließt der "große Speisesaal" an, der aus zwei Räumen besteht, die durch eine bogenförmige Öffnung verbunden sind.


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    Der von József Rippl-Rónai entworfene Jugendstil-Wintergarten verfügt über ein 4 m breites, 2,9 m hohes Rosengarten-Glasfenster von Miksa Róth, von dem nur noch ein kleiner Teil original erhalten ist.

    Ein Teil des Fensters wurde Opfer eines verirrten Fußballs während der Kinderheim-Ära.


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    Durch ein einzigartiges 4 x 3 Meter großes Oberlicht aus Bleiglas wird der Wintergarten erhellt.


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    Dieser Anbau wurde erst von Gyula Andrássys Sohn in Auftrag gegeben.


    An der Wand hängt wieder mal ein Wappen.


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    Im ersten Stock befinden sich heute Ausstellungsräume.

    Von den Nordostfenstern aus hat man einen herrlichen Blick auf den jetzt wieder ansehnlichen Irrgarten.


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    Die Eiben die ich 2008 noch fotografierte fielen der besseren Aussicht zum Opfer.

    Trotzdem stieg ich noch mal die Treppen hoch um den Irrgarten von möglichst weit oben zu knipsen.


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    In diesem Irrgarten steht die Skulptur "Lányszöktetés" (Mädchenentführung) von János Fadrusz.


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    Der Garten des Schlosses war ein englischer und französischer Park, der mit künstlerischer Sorgfalt angelegt und gepflegt wurde und für seine wunderschönen Rosenlauben bekannt war, deren Blüten auch Königin Elisabeth begeistert hätten.


    Der Park des Schlosses wird im Norden von einem 500 Hektar großen Bereich uralter Bäume begrenzt.


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    Im Park stehen große weiße Zelte.


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    Das Schloss und seine Umgebung wird offenbar gerne als Hochzeitslocation genutzt.

    Man wirbt mit der

    "Traumhochzeit in einer Adelsresidenz".


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    Man kann Teile des Schlosses und seines Gartens für Feiern mieten.

    Man braucht halt nur das nötige Kleingeld!


    Ich brauche jedenfalls bei meinem nächsten Besuch im Andrássy-Schloss von Tiszadob keinen Eintritt mehr bezahlen

    weil Personen unter 6 und mindestens 70 Jahren freien Zutritt haben!



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Beim Stöbern stieß ich auf diesen Bericht von Josef über die Krippe in Vörs.

    Elke hätte gern mehr darüber gewusst.

    Auch ich wollte mehr darüber erfahren und wurde im Internet fündig.

    1934 berichtet man erstmals von einer Weihnachtskrippe in der St. Martin Kirche in Vörs.


    Auf einer Seite von likeBalaton fand ich einen Beitrag von Szilvia Mihály vom 28.11.2019 über...


    Vörs wird Krippenhauptstadt


    (Mithilfe von online-translater und Wörterbuch versuche ich den ungarischen Text zu übersetzen)


    In diesem Jahr erwartet uns in Vörs nicht nur die schöne Krippe in der Kirche. Die Siedlung in der Nähe vom Kis-Balaton bereitete auch eine Freilichtkrippe vor und baute eine Adventsgastronomie für Touristen auf.


    Die kleine Gemeinde hat die größte Innenkrippe in Europa, die seit Jahrzehnten Zehntausende Besucher in das Dorf nahe dem Plattensee lockt.

    Wir zeigen Ihnen, wie das Spektakel gemacht wird und was Sie dieses Jahr im Advent in Vörs erwartet!


    Die vierte Generation arbeitet inzwischen an dem Bethlehem in der römisch-katholischen Kirche St. Martin in Vörs, um die Besucher am 1. Dezember willkommen heißen zu können. Von 1948 bis heute bauen in jedem Jahr die Einwohner von Vörs das Bethlehem, das in den letzten 71 Jahren noch nie dasselbe war. Die Helfer verfeinern und erweitern es immer wieder.


    Der letzte Schliff für die kunstvolle biblische Landschaft wurde in der Kirche gerade vollendet, als wir dorthin kamen.

    László Gere, seit zwölf Jahren Bauleiter, arbeitet am Bau der Krippe:

    -"Im ersten Jahr, als ich anfing an meiner Krippe zu arbeiten, wollte ich den Bauherren nur eine Kiefer anbieten, aber daraus wurde nichts", sagt er mit einem Lachen. -"Die Zusammenarbeit ist sehr gut und wir sind gut gelaunt bei der Arbeit.“


    - Was ist der erste Schritt, um Ihre Krippe in Gang zu bringen?

    - Zuerst erstellen wir den Hintergrund und das Gerüst. Thuja-Zweige werden auf Wildgitter gelegt und je nach Länge der Pflanze untereinander angeordnet. Die Thuja werden jedes Jahr als Spende angeboten, dieses Jahr sorgten 6 kleinere Sträucher und eine riesige Thuja für die Hintergrunddekoration.

    Hinter dem Gerüst ist eine kleine Revisionsgasse um defekte Lampen austauschen zu können.

    Der Rahmen der Krippe besteht aus Holz, zwischen die Balken werden Bretter gelegt und mit Latten und Brettern verbunden, damit wir uns darauf fortbewegen können. Lange Tannenzweige werden an die Balken genagelt, was einen guten Halt gibt, diese werden schließlich mit Moos bedeckt, und dann werden die Figuren, Büsche und Kieselsteine darauf gelegt. In diesem Jahr haben wir etwa zweieinhalb Kubikmeter Holz in die Struktur der Krippe eingebaut.

    - Wie geht es weiter, wenn der Grundrahmen fertig ist?

    - Wenn er fertig ist, werden wir von oben nach unten gehen. Wir setzen die Steine auf, dann die kleinen Ornamente. Wir legen alle mit Hand an. Es dauert mindestens 10-12 Tage, bis 15 Personen alles erledigt haben.


    - Woher bekommt ihr all die kleinen Pflanzen, Moose, Zweige, Beeren?

    - Das sammeln wir immer in der Gegend um Vörs. Wir wissen bereits, wo es sich lohnt, in die Wälder und Felder zu gehen, wo die besten Standorte sind. Wir sammeln die Pflanzen in einem Anhänger und suchen uns dann die schönsten hier aus und stellen sie in die Krippe.

    - Wer arbeitet am Bau von Bethlehem?

    - In erster Linie Rentner, aber zum Glück gibt es auch ein paar junge Leute die nach der Arbeit oder am Wochenende aushelfen. Es ist eine sehr akribische Arbeit, aber wir machen sie gerne. Jedes Jahr gibt es neue Bewerber, und in diesem Jahr hat sich ein neuer Schreiner dem Team angeschlossen, der viel helfen kann.


    - Änderst du wirklich jedes Jahr deine Krippe?

    - Ja, die diesjährige linke Seite hat sich geändert. Während wir bauen, diskutieren wir über Ideen und die Puppen; Ornamente, Unebenheiten und Abhänge werden neu geformt. Einige, die unten arbeiten, beraten diejenigen, die oben sind, wo was platziert werden soll, da wir nur einen kleinen Bereich vor uns sehen wenn wir oben knien, während die ganze Krippe von unten gut übersehen werden kann.

    - Was ist dein Lieblingsbereich in Bethlehem?

    - Ich habe fast alleine den oberen Teil meiner Krippe gebaut, ich mag das wirklich. Natürlich haben mehr Menschen geholfen, weil sie das Moos, die Zweige, die Pflanzen, die Schafe und die Puppen zureichen mussten.


    - Wie fühlt es sich an, wenn die Aktion beendet ist und von Touristen buchstäblich überflutet wird?

    - Es ist schön zu sehen, dass ihnen das gefällt, was wir gemacht haben. Es gab Gruppen, die Weihnachtslieder sangen als sie die Kirche betraten und vor der Weihnachtskrippe standen. Es ist sehr gut, das zu sehen und zu erleben. Es gibt Gruppen, die wochentags um eine Messe bitten, das ist dann noch feierlicher. Jeden Tag vom 1. Dezember bis Februar ist jemand in der Nähe meines Bethlehem, um unseren Gästen davon zu erzählen. Jeder mag es wirklich, sie machen Fotos, sie machen Filme, sie sehen, was wir geschafft haben, und wir tun unser Bestes, um die Krippe bis zur letzten Minute zu verschönern.

    Die 60 m² große biblische Geschichte zieht jährlich 30-40.000 Besucher an.


    -"Wenn die Besucher schon mal hier sind, zeigen wir ihnen gerne mehr Sehenswürdigkeiten. Wir möchten, dass die Leute, die zu uns kommen, nicht nur eine halbe Stunde, sondern einen ganzen Tag hier verbringen “, sagt der stellvertretende Bürgermeister Dezső Farkas.

    - In diesem Jahr werden wir auch eine der schönsten Freilichtkrippen auf dem Platz gegenüber der Kirche errichten. Die 17 m² große Martinskrippe besteht aus symbolischen Elementen und dank ihrer besonderen Beleuchtung wird die Krippe zum Leben erweckt. Die ungarische Tourismusagentur hat die schönsten 3 Krippen in diesem Jahr mit Preisen ausgezeichnet, und wir sind stolz darauf, einen davon erhalten zu haben. In diesem Bauwerk können wir erleben, wie es ist, in das Mysterium einzutauchen. Wie im Modell des Holzhhauses, so erscheint auch in der modernen Installation die Volksarchitektur, und die höhlenartige Seitenwand ähnelt einer Scheune.

    Mit unserer Indoor- und Outdoor-Krippe gehört Vörs nicht nur zum Bereich Kis-Balaton, sondern wird auch zur Krippenhauptstadt, die den Besuchern zusammen ein viel tieferes Erlebnis bietet.


    In der Nähe der Kirche wird es ein Advent-Gastronomiedorf geben, in dem regionale Produzenten und Gastwirte ihre Delikatessen zubereiten und anbieten.

    - Der Zweck des Marktes ist es, eine intime Atmosphäre zum Essen und Entspannen für Reisende zu schaffen, die die Stadt und unser Bethlehem besuchen möchten. Sie werden mit traditionellem dörflichem Essen begrüßt, heißer Rot- und Weißwein, heißer Tee, Spirituosen und Qualitätsweine werden angeboten. Es gibt auch frisch gebackenen ungarischen Flammkuchen und hausgemachten Strudel (mit Quark, mit Quark und Sauerkirsche, mit Kraut) Suppe in Roggenbrot (Bohnengulasch- und Knoblauchcremesuppe) sowie Burgentaler Kochwurst und Wurst.

    Die Fleischfabrik Várvölgy hat für unseren Advent eine weiße Grillwurst kreiert. Es wird eine, an eine Thüringer Wurst erinnernde, weiße Grillwurst sein. Es werden aber auch Leber- und Blutwürste angeboten.

    Ich denke, es ist wichtig, dass die Gerichte in Vörser Art zubereitet werden. Deshalb servieren wir die Sülze mit ungeschälten Bratkartoffeln. Heiße Getränke erhalten Sie in einer Vörs-Tasse, die Sie sogar kaufen können.


    - Können wir mit Kreditkarte bezahlen?

    - Zusätzlich zum traditionellen Angebot wird in unserem Adventsdorf auch moderne Technologie ausgestellt, mit der Möglichkeit, per Kreditkarte zu bezahlen und die bestellten Speisen über einen Pager anzunehmen. Sie können in einem Umkreis von 500 m um den Vörser Adventsmarkt schlendern. Sie hören einen Piepton und kehren zum Essbereich zurück.

    Zusätzlich zu den festlichen Lichtern, wenn das Wetter es zulässt und es keinen starken Wind gibt, zünden wir auch ein Feuer im Freien auf dem Marktgelände an.


    - Welche Begleitprogramme hat Vörs im Advent?

    - Jeden Sonntag im Advent, zur Mitternachtsmesse und zu Weihnachten zeigen die Vörser in Bethlehem ihr berühmtes Puppenspiel, das sie seit den 1870er Jahren vorführen. Es waren so viele, die zur Adventsmesse kamen, dass sie die Kirche nicht betreten konnten, so dass das Marionettentanzspiel und der Liederchor in diesem Jahr in der Adventsgastronomie vorgestellt werden.

    Am 1. Dezember eröffnen wir auch unseren Outdoor-Fitnesspark im Florian Park neben dem Feuerwehrmuseum. Lassen Sie sich das Volkskundehaus nicht entgehen. Die kleinen Themenmuseen bieten auch viele wertvolle Attraktionen für die ganze Familie.

    (Ende der Übersetzung)


    Der Link in der Überschrift führt zum Originalbericht.

    Ein Klick auf das letzte Bild führt zu einer Bildergalerie über den Bau der Krippe.


    Dieser Bericht von Josef verdient es aus der Versenkung oder dem Forumsschlaf geholt zu werden!

    Es passt ja gerade noch in die Zeit. Die Krippe in der Kirche von Vörs kann noch bis zum Ende des Januars besichtigt werden.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    H: Kunszentmárton, Komitat Jász-Nagykun-Szolnok, Ostungarn


    In der Nähe der Szent Márton templom (Kirche St. Martin) steht auf dem Köztársaság tér (Platz der Republik) eine Nepomukstatue die (nach verschiedenen Quellen) 1762 geweiht wurde.


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    Die Sockelinschrift zeigt ein Jahr später. Seltsam!


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    Nach einer fragmentierten lateinischen Inschrift auf dem Chronostichon wurde die Statue des Heiligen zum "Schutz vor den Pfeilen der Zungen" von Adam Begyecs und seinem Sohn Joseph errichtet. Laut einem Historiker versuchte Adam Begyecs, der vom Balkan nach Kunszentmárton zugezogen und zum christlichen Glauben konvertiert war, seine Treue zur katholischen Religion durch die Errichtung eines heiligen Denkmals zu beweisen.


    Die Rückseite des renovierten Sockels.


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    Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts hatte sich der Zustand des Denkmals verschlechtert. Später verschwand die heilige Figur und die Putten, nur das Fundament aus dem die Befestigungseisen hervorragten waren noch zu sehen.


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    2010 beauftragte die Generalversammlung der Stadt Kunszentmárton eine in Gyula ansässige Firma mit der Rekonstruktion der Statue. So wurde die 170 cm hohe Statue des hl. Johannes von Nepomuk mit den beiden Engeln auf dem restaurierten Sockel wieder ein Schmuckstück des Ortes.


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    Was die beiden Putten in ihren Füllhörnern verbergen konnte ich nicht herausfinden.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Der Nepomuk in H: Jászladány, Komitat-Jász-Nagykun-Szolnok, Ostungarn wird durch die Bäume vor der Kirche Mariä Heimsuchung (Sarlós Boldogasszony) verdeckt.


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    Aber wo ein Wille ist, da ist auch (meistens) ein Weg!


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    Auf der Tafel steht (etwas moderner formuliert):


    "Sorge für unsere Lauterkeit und beschütze uns vor unseren Feinden und dem Hochwasser - 1808"


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    Liebe Grüße von waldi :174:

    Diesen Kerzen- oder Blumenbehälter stellt der Putto doch glatt auf dem Birett des hl. Nepomuk ab!

    Naja, es schaut ja relativ unbeschädigt aus. Es sei ihm verziehen. (vielleicht ist er tatsächlich so unschuldig wie er dreinschaut :roll: )

    Links im Bild, ist das ein Hund, oder täuscht das nur?

    Ich habe mich auch gefragt was das sein könnte, Johannes - aber erst jetzt beim Bearbeiten der Bilder.

    Deshalb habe ich gesucht und dieses Bild gefunden.

    Es ist kein Hund! Aber es wirft neue Fragen auf für die ich keine Lösung habe.

    Ich kann nicht erkennen was dieser Putto mal in den Händen hatte.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Am nördlichen Ende der Kossuth-Brücke über die Mosoni-Duna, auch "kleine Donau" genannt, einem Seitenarm der Donau in Ungarn,

    in H: Győr, Komitat Győr-Moson-Sopron, Westungarn, steht ein Nepomuk der laut Denkmalliste 1831 aufgestellt wurde.


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    Was man mit dem Behälter den der Putto vor sich hält anfangen soll kann ich nur vermuten. Eine Kerze reinstellen oder Blumen?


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    Liebe Grüße von waldi :174: