Beiträge von waldi

    Heute, am 17.November 2020, wäre Elisabeth "Ellis" Kaut 100 Jahre alt geworden.

    Wer war Ellis Kaut?

    Sie hat den allbekannten Kobold namens Pumuckl erfunden, der durch die Serie "Meister Eder und sein Pumuckl" weltbekannt wurde!

    Unsere Söhne sind damit aufgewachsen.

    Eine Pumuckl-Spardose haben wir aufgehoben.


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    Was hat das mit dem Thema "Nepomuk" zu tun?

    Pumuckl ist ein Diminutiv, also eine Verniedlichung des Namens Nepomuk.


    Ich finde, dass dieser kleine Kobold, der in der Werkstatt des Schreinermeisters Eder in München sein Unwesen trieb und dabei an einem Leimtopf kleben blieb und deshalb – nach uraltem Koboldsgesetz – für den Besitzer sichtbar wurde und bei ihm bleiben musste, hier erwähnt werden soll.

    Auch wenn er nicht gerade ein Heiliger war... :wink:


    schmunzelt waldi :174:

    Wie hast Du denn diese Quellen gefunden, Waldi ?

    Google machts möglich, Elke!

    Mit der Bildadresse habe ich nach ähnlichen Bildern gesucht, danach noch Martinique und ruines eingegeben und landete hier.

    Das ähnliche Bild in der vierten Reihe brachte mich auf diese Seite.

    Der Titel des Denkmals "Saint-Pierre renaissant de ses cendres" liess mich weitersuchen, was mich zum Kultusministerium führte, wo ich den Namen der Bildhauerin erfuhr.

    Die Suche nach ihrem Namen brachte mich hier hin.

    Ohne Kenntnis der französischen Sprache war es nicht einfach.

    Aber auch hier hilft ja Google!


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Vielleicht soll die Skulptur einen sterbenden Bewohner des damaligen St-Pierre symbolisieren.

    Genau umgekehrt soll es verstanden werden, jürgen!

    Es soll die Wiederauferstehung von St. Pierre aus der Asche symbolisieren.

    Das Denkmal wurde 1905 von Madeleine de Jouvray geschaffen und aufgestellt.

    Quellen:

    https://www.pop.culture.gouv.fr/notice/palissy/IM97200175

    https://awarewomenartists.com/…ulptrice-tournant-siecle/


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Ich bin ganz dabei, Johannes! Es ist mit ziemlicher Sicherheit ein Nepomuk!

    Ich hab mir erlaubt, das Bild etwas in die Breite zu ziehen. Ich hoffe, dass es mir jürgen verzeiht.


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    Ob da ein Totenschädel zu sehen ist? Ich kann es trotz Bearbeitung nicht zweifelsfrei erkennen.

    Könnte da eine Zunge mit Aura schweben?



    Liebe Grüße von waldi :174:


    Nein! Es ist eindeutig ein Totenschädel!

    Meine Email-Anfrage beim zuständigen Pfarramt ist unterwegs.

    Du kannst uns sicher sagen, welchen Titel der Künstler den Skulpturen gegeben hat!

    die eine hat einen Krug/Vase in den Händen

    die andere - ich würd sagen ein kleines Musikinstrument

    die 3. kann ich leider nicht erkennen

    wolln die 3 auf einen Markt, zu Besuch?

    Mir ist beim Stöbern aufgefallen, dass diese Fragen noch nicht beantwortet wurden und habe ein bisschen geforscht.


    Der Titel der Bronzegruppe ist:


    Ünnepi menet Isis tiszteletére


    Festmarsch (oder auch Prozession) zu Ehren von Isis


    Dazu noch einige Infos:

    Eine der charakteristischsten und erfolgreichsten Skulpturen in Szombathely befindet sich am Eingang des Iseums, dem zwischen 1955 und 1961 freigelegten Ruinengarten, nicht weit von der Ecke des Hauptplatzes entfernt.


    Die Gruppe der Bronzestatuen zeigt Priesterinnen, die Isis ein Opfer darbringen wollen.

    Sie wurde 1980 von Károly Majthényi angefertigt.


    Isis ist eine bedeutende Figur in der ägyptischen Mythologie, die Königin des Himmels und die Göttin der Fruchtbarkeit und Mutterschaft.

    Ihre Figur könnte auch der Vorfahr des christlichen Marienkultes sein, die Darstellung von Isis beim Stillen von Horus gleicht dem Bild von Maria, die das Jesuskind auf ihrem Schoß hält.

    Eine der Priesterinnen hält ein Sistrum in der Hand, das laut Mythologie das charakteristische Rasseln verursachte, das zu hören war wenn die Göttin Isis es schüttelte, um vor dem Hochwasser des Nils zu warnen.

    Später diente das Sistrum dazu, böse Geister im Tempelkult und auch bei den Festen in Schach zu halten. Diese Töne besänftigten die wütenden Götter und sicherten ihren Schutz. Die Priesterinnen von Amon schüttelten auch regelmäßig das Sistrum, um Gott zu inspirieren, die Schöpfung für immer zu erneuern und die Welt zu erhalten.

    Interessanterweise lebte das Sistrum auch weiter im Kirchenleben des christlichen Zeitalters als Tempelinstrument.


    Der Krug den die zweite Priesterin hält enthielt das Wasser des Nils.


    Die dritte Figur hält ein Schriftstück in der Hand und symbolisiert vermutlich eine Schriftgelehrte.


    Spezialisten kritisieren dass die Kleider nicht zeitgemäß seien, die Isis-Priesterinnen hatten ihre Gewänder unter der Brust verknotet, das Symbol für das "Anch", ein altägyptisches Symbol, das für das Weiterleben im Jenseits steht.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Blick auf den Buchberg

    Da oben steht irgendwo die Gedenksäule für Kaiserin Elisabeth von Österreich! Ich kann sie aber auf dem Bild nicht enrdecken. Warum wohl?

    Weil ich das mit dem Bisamberg verwechselt habe! :roll:


    Die Weinberge sind derzeit ein lohnendes Ziel für jede Linse!


    Herbststimmung über Klingenberg am Main in Churfranken.


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    Leider kam die Sonne nicht durch den Wolkenschleier.


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    Herbstliche Grüße von waldi :174:

    So ist das halt mit den "alten" Landeiern, Jürgen.

    In meinem Geburtsort stand auch so ein Millihäusl.

    Nur hieß es in reinstem Hochdeutsch "Milchstelle". Es war aber eines der wenigen Wörter in Schriftdeutsch die in dem Ort gesprochen wurden.

    Amüsiert hat mich wenns doch einer probiert hat! :D

    Das klang dann ähnlich wie die Sache mit dem Kumpel im Biergarten.


    Ich bin oft noch mit der kleinen Milchkanne zum Bauern geschickt worden um Milch zu holen.

    Zu dieser Direktvermarktung sollten wir wieder zurück, meine ich.

    Ich vergesse nie wie der Hofhund immer aus der Hütte geschossen kam und kläffend auf mich zurannte.

    Die Kette schleuderte jedesmal sein Hinterteil in meine Richtung wenn sie stramm wurde.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Gerne fotografiert und hier eingestellt, liebe Susanne!

    Es ist wirklich manchmal überraschend was die nachträgliche Recherche über einen Nepomuk zutage fördert.

    Das ist quasi das Salz in der Suppe!

    Manchmal stelle ich auch hinterher erst fest, dass da ganz in der Nähe noch was sehenswertes interessant fürs Forum gewesen wäre.

    Da muss ich dann halt noch mal hin.

    So lernt man die Heimat kennen! :wink:


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Der Nepomuk auf der Süßbrücke über den Ölbach in


    Dittwar, Ortsteil von Tauberbischofsheim, Bezirk Stuttgart, Baden Württemberg.


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    Die Nepomukstatue wurde von der Stadt Tauberbischofsheim nach der Fronleichnamsflut am 21. Juni 1984 gestiftet.


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    Davor stand dieser Nepomuk auf der alten Tauberbrücke in Tauberbischofsheim, bis diese 1940 einem Neubau weichen musste.


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    Am Wochenende vom 19. bis 21. Juli 2019 wurde in Dittwar das 33. Dorffest zur Erinnerung an das Fronleichnamshochwasser von 1984 gefeiert,

    das sich zum 35. Male jährte.

    Verbunden war das Fest im Jahr 2019 mit dem 850. Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes.

    Außerdem wurde bei dieser Gelegenheit am Samstag den 20. Juli, nach etwa vier Monaten Bauzeit

    die neu erbaute Süßbrücke eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben.

    Nach der Klärung der Finanzierung konnte im März 2019 die Maßnahme endlich beginnen

    und sie war pünktlich zum Dorffest abgeschlossen.


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    Ihren Namen hat diese Brücke von dem früheren Besitzer einer ehemaligen Straußwirtschaft, Herrn Eugen Süß.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Die Nepomukstatue an der Tauberbrücke von


    Dittigheim, Ortsteil von Tauberbischofsheim, Main-Tauber-Kreis, Bezirk Stuttgart, Baden Württemberg


    wurde 1777 gestiftet von Andreas Gruch, damals Schultheiß von Dittigheim, und auf der früheren Steinbogenbrücke aufgestellt.

    Der siebenbogigen steinernen Brücke folgte 1870 eine eiserne Gitterträgerbrücke.

    Dabei siedelte die Nepomukstatue in die Kirchenumfassungsmauer an der Unteren Torstraße um.

    Die Kirche von Dittigheim St. Vitus sieht man bei einigen Bildern im Hintergrund.

    Nach dem Bau der neuen Tauberbrücke, die am 4. Oktober 1993 eingeweiht wurde,versetzte man die Nepomukstatue 1994 wieder an die Tauberbrücke.


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    Letzteres geschah auf Anregung des Heimatvereins der 1992 gegründet wurde und den Nepomuk an der Tauberbrücke als Gründungsmitglied führt.

    "Ich glaube mit 240 Lenzen kann ich mit Fug und Recht sagen, dass ich der Älteste hier bin. Als Gründungsmitglied stehe ich schon seit 1992 für den Verein stramm. Eigentlich sollte ich an der ersten Stelle stehen, aber die anderen drängeln sich immer vor."


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    Das Medaillon des barocken Bildstockes trägt die Inschrift:


    "GOTT ZU EHREN HAT HERR ANDREAS GRUCH DIE BILTNUS AUFRICHTEN LASSEN. ??D. 29. MAIUS 1777."


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    1998 wurde der Nepomuk durch den Heimatverein mit Unterstützung des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg, der Stadt

    und der Pfarrgemeinde St. Vitus, Dittigheim renoviert.

    Dabei wurde die Konservierung der Statue nach dem patentierten Verfahren der "Ibach-Volltränkung" durchgeführt.


    Nachdem vor einiger Zeit der Heiligenschein der Statue von einem Unbekannten gestohlen wurde,

    fertigte Bertram Schellinger von der Firma Metall & Mehr im Oktober 2018 einen neuen Heiligenschein.

    Gesponsert wurde er von Norbert Schweizer, dem Besitzer des Gasthauses „Grüner Baum“.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Ich finde es toll wie Du hartnäckig Dein Ziel verfolgst um uns einen schwer zugänglichen Nepomuk zu präsentieren, Johannes!

    Auch wenn der Nepomuk um zwei Sterne "degradiert", und ihm das Kreuz geklaut wurde.

    Deshalb schaut er vermutlich auch so traurig. :wink:


    Das Gemälde ist eine besondere Rarität. Wenn man es nicht weiß, dann erkennt man in dem Bunzlau-Pilger kaum einen Nepomuk!


    Was bedeutet eigentlich "hiats eng"?

    Hat das was mit dem lateinischen "Hiatus" für Öffnung zu tun?

    Oder muss man "wienerisch" können um es zu verstehen?


    Vielen Dank für diesen besonderen Einblick in die Nepomukkapelle von Maria Hietzing!



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Beim Betrachten der Übersichtsaufnahme hat glaublich Johannes mir den Tipp gegeben, bei einem weiteren Besuch die Kanzel genauer unter die Lupe zu nehmen. Möglicherweise befindet sich ein zweiter Nepumuk auf der Kanzel.

    Steht auf dem Baldachin der Kanzel noch ein Nepomuk?

    Es freut mich, dass Du noch mal den Weg zu Maria Schnee gefunden hast, Jürgen!

    Meine alten Augen haben mich also nicht getäuscht!

    Herzlichen Dank!


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Die "blaue Kirche" von Bratislava zog mich natürlich wegen dem Bezug zur Königin Elisabeth besonders an.

    Im ungarischen Wikipedia wird etwas ausführlicher über diese Kirche berichtet. Ich habe mal versucht den Text zu übersetzen.

    Pozsony ist die ungarische Bezeichnung für Bratislava.


    Ich habe noch ein paar historische Zeitungsberichte zur Elisabethkirche gefunden.


    "Das Vaterland" schreibt am 27.06.1910:


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    Am 27.6.1911 schreibt der Pester Lloyd:


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    Die Hauptinitiatorin, Gräfin Szápáry, erlebte die Einweihung der Elisabethkirche nicht mehr. Sie verstarb am 26. April 1912.


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    Der Pester Lloyd berichtet auch über die Einweihung der Elisabethkirche am 11. Oktober 1913.


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    Und darum geht es mir.


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    Ich finde dieses Relief wunderschön!

    Leider ist es dem Publikum nicht zugänglich weil es im Treppenhaus des Pfarrhauses in die Wand eingelassen ist.

    Johannes hatte es geschafft davon Bilder zu machen. Die hat er mir zur Verfügung gestellt. Dafür danke ich ihm noch einmal!

    Das Relief zeigt Risse, und man befürchtet die Zerstörung bei einer Verlagerung. Das kann ich verstehen. Aber auch dafür gibt es Spezialisten!

    Ich würde es begrüßen, wenn ein Weg gefunden würde, der dem Interessierten einen Zugang zu diesem herrlichen Kunstwerk ermöglicht.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Ja, Dieter. Die Geschmäcker sind halt verschieden.

    Ich hätt den Kaiserschmarrn der Brotzeit vorgezogen.

    Aber gerade in Coronazeiten ist es ratsam den Menschenansammlungen aus dem Weg zu gehen, sprich: in den Biergarten. Da kann man Abstand halten!

    Ich würde mich derzeit in kein Café oder Lokal setzen.



    Liebe Grüße von waldi :174: und bleib gesund!