Beiträge von waldi

    Ein alter Apfelbaum im (Vor-)Frühling?

    Ich kenne mich mit Bäumen nicht so aus, aber es dürfte wohl ein Apfelbaum sein.

    Die Exif-Daten melden mir, dass ich das Foto am 24.04.2013 um 12:13 gemacht habe.

    Demnach hätte der Baum den Frühling irgendwie nicht bemerkt.

    Ich befürchte, dass er schon leblos war.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Das Kreuz in der linken Hand haben sie ihm wohl geklaut , vermute ich ,

    Wenn Du genau hinguckst, dann fehlen an der linken Hand auch der Daumen und der Zeigefinger.

    Er wollte das Kreuz wohl nicht loslassen, der arme Kerl!

    Die Skulptur hat auch sonst schon sehr gelitten.

    Es dürfte ein Kalkstein sein, der durch den Regen schon sehr "geglättet" wurde.

    Auf dem Sockel dürfte ein Relief gewesen sein, und auch die Konturen der Vase sind sehr verwaschen. Schade!



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Ei verflixt! Da fehlt ja noch das Bild.


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    Die ungarische Zeitung Vasárnapi Újság vom 31. Mai 1903 schrieb dazu:


    Im Dorf Czecze (alte Schreibweise) im Komitat Fejér wurde am 24. Mai 1903 die Statue unserer verstorbenen Königin Elisabeth enthüllt. Sie steht am schönsten Platz in diesem ungarischen Dorf, welcher von der Witwe von Antal Bauer zur Verfügung gestellt wurde, vor dem begrünten und blühenden Eingang des Bauer-Schlosses. Die Statue wurde von Frau Bauer dem Komitat gestiftet, das die Pflege dem Dorf Czecze anvertraute.


    Stufen führen nach oben, wo vor einer steinernen Rückwand die Büste der Königin steht, überdacht von einem Baldachin.

    Die eindrucksvolle Architektur ist mit floralen Motiven und vor allem mit der ungarischen Krone geschmückt.

    Der architektonische Teil des Denkmals, die Arbeit von Emil Tőry, Lehrer an der technischen Universität, hebt effektiv die schöne Büste unseres berühmten Bildhauers György Zala hervor, welche die Königin nach einem Bild aus der Krönungszeit zeigt. Sie wurde nach dem gleichen Modell geschaffen wie Zalas Büste die im (Budapester) Parkklub zu sehen ist.

    Das Dorf Czecze wurde zur Einweihung mit Fahnen und Girlanden festlich geschmückt.

    Aus Székesfejérvár kam ein Sonderzug mit dem Obergespan und den Komitatsbeamten an. Auch von Budapest sind viele gekommen. Der Minister für öffentliche Bildung wurde durch den Sektionsrat Elek K. Lippich vertreten.

    Die Zeremonie begann mit einer Andacht.

    An der Statue sprach zuerst Ferencz Herczeg, gefolgt von Baron Pál Fiál und Elek Lippich, nach dessen Rede die Statue enthüllt wurde. Teréz Csillag, eine Künstlerin des Lustspieltheaters in Budapest, rezitierte ein Gedicht von Imre Farkas. Die Militärkapelle aus Székesfejérvár spielte das Lieblingslied der Königin «Lehullott a rezgő nyárfa ezüst szinű levele» (silberne Blätter fallen von der Zitterpappel). Ágost Huszár übergab die Statue der Gemeinde, und Bürgermeister István Sebestyén verpflichtete sich, sich um sie zu kümmern.

    Nach der Kölcsey-Hymne zerstreute sich das Publikum.


    Das Schicksal des Elisabeth-Denkmals von Cece ist ungeklärt.

    Man fand einige Hinweise auf die Entfernung der Skulptur im Jahr 1950. Damals soll das Porträt von Mátyás Rákosi dort platziert worden sein.

    Eine andere Quelle schrieb, dass das Podest im Hof des Rathauses zerstört wurde.

    Diese Statue, wie viele Erinnerungen an Kaiserin/Königin Elisabeth, kann sich irgendwo "verstecken". Ich hoffe, dass zumindest die Büste einmal wieder auftaucht.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Na, dann will ich mal das Bild von meiner alten Liebe zeigen. :wink:


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    Die "Alte Liebe" hieß vor der Umtaufe "Wappen von Hamburg"!

    Es gab drei Schiffe mit diesem Namen der "HADAG Seetoristik und Fährdienst" in Hamburg.


    1955 wurde die erste "Wappen von Hamburg" für den Fährdienst Hamburg-Helgoland in Dienst gestellt.

    Sie wurde schon 1962 von der zweiten "Wappen von Hamburg" abgelöst und nach Griechenland verkauft und wurde zur "Delos".

    1967 ging sie nach Kanada und wurde zur "Polar Star".

    1970 "Pacific Star"

    1972 "Xanadu" und 1982 zu einem Wohnschiff

    1998 wurde sie "Faithful" getauft

    2009 wurde sie zur "Aurora" und sollte restauriert werden.

    Nach letzten Meldungen liegt sie in der Bucht von San Francisco und es soll noch dran gearbeitet werden.


    1962 löste die zweite "Wappen von Hamburg" ihre Vorgängerin ab.

    1964 wurde sie verkauft und zur "Wappen" (ohne Hamburg) und noch im gleichen Jahr umgetauft in "Norge Pilen".

    Im Frühjahr 1965 "Jätten Finn" und im Oktober "Mac Finn".

    Am 1. April 1966 kaufte die HADAG das Schiff zurück und taufte es auf den Namen "Alte Liebe" und setzte sie zwischen Cuxhaven und Helgoland ein.

    Es war also frühestens 1966, als ich vor Helgoland mein Foto von der dritten "Wappen von Hamburg" aus gemacht habe.

    1984 wurde die "Alte Liebe" nach Bremen verkauft und zur "Helgoland" und verkehrte zwischen Bremen und Helgoland, mit Unterbrechungen bis 2004.

    2005 wurde sie wieder mal verkauft und nach Tuzla in der Türkei überführt und zur "Supper Clubcruise 02".

    Sie wurde überholt und konserviert.

    Ab 2011 lag sie in Haifa in Israel.

    2013 wurde das Schiff wieder nach Tuzla geschleppt wo sie 2014 in "Okra Sultan" umbenannt, aber inzwischen abgewrackt wurde.


    1965 trat die dritte "Wappen von Hamburg" auf der Route Hamburg-Helgoland ihren Dienst an.

    In den Wintermonaten kreuzte sie unter dem Namen "Lucaya" in der Karibik - aber nur einen Winter lang.

    Ab 1983 fuhr sie die Linie Cuxhaven-Helgoland bis 2006.

    2007 wurde sie verkauft und zur "Mercator II".

    In Bremerhaven sollte das Schiff in ein exklusives Kreuzfahrtschiff für betuchte Reisende umgebaut werden.

    Dieses Unternehmen wurde 2010 abgebrochen und das Schiff nach Esbjerg geschleppt und abgewrackt.


    Ich fand die Geschichte der Schiffe so interessant, dass ich sie hier niederschreiben musste.


    Ich habe also von der dritten "Wappen von Hamburg" aus die zweite "Wappen von Hamburg" fotografiert, die aber auf "Alte Liebe" umgetauft worden war.

    Sachen gibts!

    Ein bisschen traurig machts mich schon, dass von den zwei Schiffen keines mehr existiert. ;(

    Was bleibt, ist die Erinnerung!



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Herzlichen Dank für die Klärung zum Nepomuk im Stephansdom, Johannes!

    Es waren auch bei mir Zweifel aufgekommen, aber es gab Quellen die im Borromäus am Januariusaltar einen Nepomuk sahen.

    Ich hatte mir die Bilder von den Seitenaltären bei Wikipedia noch mal angeschaut, aber keinen Nepomuk erkennen können.

    Dieses schmerzhafte Gesicht auf dem Altarbild des Nepomukaltars war mir zu weiblich.

    Jetzt, aus der Nähe betrachtet, und mit dem Wissen durch Deinen Beitrag, sehe ich auch die Sterne und die Schweigegeste des Putto.

    Der Besuch im Stephansdom hat sich wieder einmal gelohnt!

    Der lohnt sich eigentlich immer, oder? Nur derzeit ist er wesentlich angenehmer. Die Touristen sind weg!


    Prima gemacht, Johannes!

    Natürlich ist es auch mir ein Bedürfnis, in den entsprechenden Beiträgen auf meinen/unseren Irrtum hinzuweisen!



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Magst Du nicht erzählen, waldi ?

    Da gibt es nicht viel zu erzählen, meine Damen.

    Meine Eltern hatten mich und meine jüngere Schwester etwa Mitte der 60er Jahre zu einem Besuch bei einem Kriegskollegen meines Vaters (Marine) in der Nähe von Hamburg mitgenommen.

    Von dort aus haben wir u.a. Kiel, Laboe mit Marineehrenmal, Hamburg mit Michel und Fischmarkt und Reeperbahn (ohne Herbertstraße) und altem Elbtunnel und Rickmer Rickmers besucht.

    Der Höhepunkt war eine Fahrt mit der "Wappen von Hamburg" ( obs die zweite oder die dritte war ???) nach Helgoland.

    Von dem Dampfer aus habe ich die "Alte Liebe", die ebenfalls vor Helgoland auf Reede lag, mit meiner alten Rollfilmkamera (Voigtländer Bessa 66 mit Balg) fotografiert.

    Das wars auch schon. Nix besonderes. Keine Verliebtheit!

    Ich kann mich nur gut daran erinnern, dass mein Lieblingsplatz ganz vorne am Bug des Schiffes war. Dort fühlte ich mich sauwohl!

    Leider war es meine erste und einzige Seefahrt!



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Noch eine kleine Ergänzung zur Geschichte des Kaiserin Elisabeth-Häuschens in Gföhl:

    Der Bildhauer Alfonso Canciani hatte sich auch an der Ausschreibung des Denkmals im Wiener Volksgarten beteiligt.

    Es wurde vermutet, dass der Künstler wegen seines italienischen Namens bei der Prämierung der Modelle benachteiligt wurde.

    Nachweisbar ist das nicht.

    Vielleicht war dies der Anstoss dazu, das Denkmal im Gföhler Elisabeth-Häuschen unentgeltlich auszuführen.

    Das Denkmal wurde also nicht durch Spendengelder für das Kinderheim finanziert!

    Auch das Häuschen verursachte der Stiftung keine Kosten.

    Der Architekt Viktor Kostelberg ließ es auf seine Kosten erbauen!



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Jetzt habe ich das 3. Puzzle geschafft.

    Gratulation, Jofina!

    Es kommt nicht auf die Zeit an die man braucht, sondern es muss Spass machen!

    Man hat ja nicht mehr so viele Gründe um sich darüber zu freuen es geschafft zu haben.

    Es ist für mich ein Zeitvertreib in den ich mich (nicht nur in Corona-Zeiten) reinsteigern kann und am Ende ist die Freude über ein schönes Bild groß.

    Oft erkenne ich erst nach der Fertigstellung viele Details.

    Wenn die Melodie erklingt und die Teilekonturen verschwinden... einfach schön!



    liebe Grüße von waldi :174:

    Der Pfegschaftsrat von Gföhl im Waldviertel fasste um 1900 den Entschluss in Gföhl ein Waisenhaus zu errichten.

    Man begann dafür Geld zu sammeln und bat den Kaiser um die Erlaubnis das Waisenhaus nach der verstorbenen Kaiserin zu benennen.

    Die Erlaubnis wurde erteilt!

    Den Anfang sollte ein kleines Denkmal für Kaiserin Elisabeth machen.

    Am 24. September 1905 legte man den Grundstein für das Kinderheim und weihte das "Elisabeth-Häuschen" in Gföhl ein.

    Darin steht ein Landmann der vor seiner Kaiserin den Hut zieht und sich verneigt.


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    Zur Eröffnung des "Kaiserin Elisabeth-Kinderheims" am 19.11.1908 wurde auch das Modell des Denkmals gegen die Ausführung in Marmor ausgetauscht und enthüllt.


    2014 besuchte ich den Ort und machte einige Bilder.


    In diesem Häuschen steht die Skulptur.


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    Daneben steht diese Infotafel.


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    Das ehemalige Kaiserin Elisabeth-Kinderheim dient heute als Schule.


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    Ein Fenster erinnert noch an den ursprünglichen Zweck.


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    Liebe Grüße von waldi :174:

    Schon wieder hatten wir fast 400 Beiträge zum Thema "NEPOMUK der Brückenheilige" in Teil 9 erreicht und es wurde Zeit für einen neuen Teil dieser Reihe.


    Der Teil 9 wurde geschlossen!


    Ich bitte darum, hier im Teil 10 fleissig weiterzusammeln.





    Hier geht es zu...


    Nepomuk Teil 1


    Nepomuk Teil 2


    Nepomuk Teil 3


    Nepomuk Teil 4


    Nepomuk Teil 5


    Nepomuk Teil 6


    Nepomuk Teil 7


    Nepomuk Teil 8


    und


    Nepomuk Teil 9



    Gesamtverzeichnis Österreich



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    Inhaltsverzeichnis von NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 10

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