Beiträge von waldi

    Das Ergebnis ist doch gut

    Danke, Elke!

    Das war mein bester Versuch. Das Stativ hatte ich natürlich nicht greifbar.

    Ich hatte keine Info über die Mondfinsternis. Beim Blick in den Nachthimmel wunderte ich mich darüber dass die Wolke vor dem Vollmond nicht weiterzieht. Dann fiel der Groschen.

    Erst habe ich die intelligente Automatik versucht. Da kann ich aber den Digi-Zoom nicht aktivieren. Dann habe ich Hand-Nachtaufnahme versucht - total verwackelt.

    Das Bild habe ich mit einfacher Automatik mit Blitz gemacht!

    Ohne Blitz wurden die Bilder schwarz/weiß.

    Du hast erst relativ spät zum Himmel geschaut, waldi??

    Die Angaben zum Bild in der Medienverwaltung lässt zu wünschen übrig!

    Deshalb setze ich mal die EXIF-Daten hier ein.


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    Oder kann jemand die Daten im Bild abrufen, und nur ich bin zu dusselig dazu?



    fragt waldi aus Ungarn :174:

    Ich fotografiere seit 2013 mit dem Vorgängermodell von Elkes Kamera, der TZ31.

    Probleme mit Flecken habe ich bisher nicht.

    Einen Sucher habe ich bisher nicht vermisst.

    Ein schwenbares Display hätte ich einige Male gebrauchen können.

    Wie Elke, so habe ich auch einen zweiten Akku dabei, den ich aber bisher selten gebraucht habe. Allerdings wechsle ich den Akku öfters damit der unbenutzte nicht "einrostet".

    Meine Kamera hat Probleme beim Fokussieren der Farbe gelb (z.B. bei einer gelben Blüte).

    Für Fotos in dunklen Räumen, speziell in unbeleuchteten Kirchen, würde ich mir ein lichtstärkeres Objektiv wünschen.
    Das ist aber dem Kompromiss einer kompakten Kamera geschuldet.

    Die eierlegende Wollmilchsau gibt es (vielleicht noch) nicht.

    Wir hatten das Thema hier schon mal diskutiert, aber seitdem gibt es technischen Fortschritt und neue Erfahrungen.


    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Die Sandskulptur in Tinnye zeigt in diesem Jahr 2019 den ungarischen Lyriker Endre Ady.


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    Ich bin immer wieder erstaunt über die Fähigkeit des Künstlers Ferenc Monostori die überdimensionalen Köpfe aus Sand so detailgetreu darzustellen.


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    Endre Ady wurde 1877 in Érmindszent in Siebenbürgen (damals Ungarn - heute Rumänien) geboren. Heute trägt der Ort seinen Namen "Ady Endre".

    Ady war ein Dichter der seine Kritik an der Politik der österreichisch-ungarischen Monarchie in seine Gedichte einbaute. Deshalb lebte er zeitweise in Paris.

    Trotz mehrfacher Versuche seine Gedichte in anderen Sprachen zu veröffentlichen blieb er in der internationalen Lyrik unbedeutend.

    1919, also vor hundert Jahren, verstarb er in Budapest.


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    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Mein kleines Olivenbäumchen verbringt den Sommer im Freien und den Winter in einem kühlen Raum, aber frostgeschützt. Trotzdem verliert er alljährlich im Frühjahr sämtliche Blätter, und einige Zweige sterben ab.

    Bisher hat er sich aber immer wieder erholt und jedes Jahr frische Blätter bekommen.

    Aber größer wurde er nicht.

    Ich wollte ihn schon entsorgen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. :wink:


    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Ich bezeichne mich zwar nicht als Wienkenner, aber meine beiden mehrtägigen Besuche in Wien blieb das Auto in der Hotelgarage.

    Die Öffis brachten mich schnell und problemlos an meine Ziele, ob das Schönbrunn oder Hermesvilla oder Leopoldsberg hieß.


    Ähnlich verkehre ich in den letzten Jahren in Budapest. Mit Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Trolli und Bus komme ich überall hin. Da ist die App der BKK auf dem Handy eine große Hilfe. Da können sich deutsche Städte eine dicke Scheibe abschneiden!

    Dazu kommt in Budapest und in ganz Ungarn noch der Vorteil des Alters.

    Mit meinem Perso als Altersnachweis (65+) zahle ich als Rentner nichts!

    Nur bei IC-Fahrten muss ich eine Platzkarte kaufen.

    Die kostet mich 295 Forint, etwa nen knappen Euro.

    Da kann ich mir sogar die erste Klasse für 1145 Forint leisten! Das sind etwa 3,50 Euro.

    Außerhalb von Budapest kann es zwar etwas länger dauern als mit dem eigenen PKW, aber dafür lernt man das Land besser kennen. Dazu sollte man außer dem Navi auch noch ne Autokarte (gibts die überhaupt noch?) zur Planung der Route dabei haben.

    Gut geplant ist halb gereist!


    meint waldi :174:

    In der Laurentiuskirche in Ybbs an der Donau habe ich einen Nepomuk entdeckt.


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    Ganz vornehm versteckt er sich im Hintergrund. Ich fand ihn trotzdem.


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    Noch versteckter ist das Gemälde auf der Orgelempore.


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    Leider war der Zugang zur Empore versperrt. Nur mithilfe einiger Tricks kann ich das Gemälde eines unbekannten Malers präsentieren.


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    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Danke, Johannes und Elke!


    Das Wissen um Denkmäler zu Ehren Kaiserin Elisabeths und deren Entstehung versuche ich durch Recherche in alten österreichischen Zeitungen zu erlangen. Da hat Österreich eine vorbildliche Sammlung online die zudem noch kostenfrei ist!

    http://anno.onb.ac.at/

    In D ist zwar etwas ähnliches im Aufbau, aber viele Verlage verweigern die Öffnung ihrer Archive. Leider!

    Bei ANNO kann ich sogar in der erweiterten Suche mehrere Stichwörter und einen bestimmten Zeitraum eingeben. Einfach super!


    Bei einer solchen Suche bin ich auf das Denkmal in der Basilika und dessen Geschichte gestossen.


    Es sieht für mich nach Marmor aus.

    Das befürchte ich auch, Johannes.

    Das würde leider bedeuten, dass man das Denkmal entfernt hat.

    Deshalb und wegen der Votivgaben Elisabeths und des Kaiserhauses muss ich selbst mal nach Mariazell.


    Schade, dass man das Schiff und die untergehende Sonne auf Deinem Bild von der Allegorie nicht besser sehen kann, Johannes. Das ist aber auch dann schwer erkennbar wenn man direkt davor steht. Und weißer Marmor zu fotografieren ist sowieso eine kleine Kunst für sich.


    Dass dauernd Messen gelesen wurden dürfte mit den vielen Wallfahrern zusammenhängen.

    Auch Du warst ja einer davon.

    Übrigens habe ich gelesen, dass neben der Wiener Männerwallfahrt im Juni auch eine Frauenwallfahrt aus Wien nach Mariazell kommt, ein paar Tage vorher.

    Weiß jemand warum da Geschlechtertrennung herrscht? Seltsam in unserer Zeit, oder?


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Ich denke, dass es an der Zeit ist, dass ich meine Vermutung äußere.

    Als Elisabethfan müsste ich es eigentlich wissen, aber in diesem Fall kann ich nur annehmen dass ich richtig liege.


    Die Allegorie der Kaiserin Elisabeth (oder Reliefporträt) vermute ich in der südlichen Schatzkammer der Basilika in Mariazell.

    Ob es sich um die Ausführung in Gips oder um die Marmorbüste handelt weiß ich nicht.

    Ich hatte im meinem vorigen Beitrag ein Denkmal gezeigt. Der Text ist leider nicht zu lesen.

    Dieses Denkmal wurde am 17. Juli 1904 von Weihbischoff Godfried Marschall am Außenpfeiler der Gnadenkapelle in der Basilika von Mariazell eingeweiht. Ob es dort noch zu finden ist weiß ich nicht. Im Internet ist dazu nichts zu erfahren.


    Wie kam es zu diesem Denkmal?

    "1892 hat der Männerapostel P. Heinrich Abel die Männer Wiens zu einer Wallfahrt nach Mariazell aufgerufen, die sich zu einer glänzenden Manifestation katholischer Glaubensstärke gestaltete.

    Seither zieht alljährlich, wenn das Korn reift und der Enzian blüht, eine mächtige Schar katholischer Männer der Residenz nach dem steiermärkischen Gnadenorte, um der Gottesmutter in Demut zu huldigen. Die Zahl der frommen Wiener Waller mehrt sich von Jahr zu Jahr, so daß heuer dem Komitee über 2000 Anmeldungen zugegangen sind....

    In Gegenwart einer nach Tausenden zu zählenden Schar Andächtiger wird in Mariazell die feierliche Enthüllung eines Elisabethdenkmals durch den Weihbischof Dr. Godfried Marschall stattfinden. Das geschmackvolle Denkmal wurde von den katholischen Männern Wiens gestiftet, die alljährlich nach Mariazell pilgern und die sich damit selbst ein bleibendes Erinnerungszeichen an ihre Vaterlandsliebe und Herrschertreue gesetzt haben."

    Quelle: Neuigkeits-Welt-Blatt vom 17. Juli 1904


    Warum man der Kaiserin gerade in Mariazell ein Denkmal setzte erklärt u.a. der Text auf der Tafel im Sockel des Denkmals:

    "An dieser Gnadenstätte, wohin unsere verewigte Kaiserin und Königin († 10. September 1898) so oft zu Bitte und Dank im Leben gewallt, widmeten unter der Regierung Sr. kaiserl. und königl. Majestät Kaiser Franz Joseph I. im 60. Bischofsjubiläum Sr. Heiligkeit Papst Leo XIII., im 60. Priesterjubiläum des Fürsterzbischofs von Wien Sr. Eminenz Kardinals Dr. Anton Joseph Gruscha 1902 unter dem hochwürdigsten Abte von Sankt Lambrecht Severin Kalcher, unter dem hochwürdigen Superior von Maria-Zell Richard Salausek die dreitausend Teilnehmer an der zehnten Wiener Männerfahrt geführt von Pater Heinrich Abel S. J. unter Teilnahme des hochwürdigsten Weihbischofs Dr. Godfried Marschall und des hochwürdigsten päpstlichen Hausprälaten Karl Dürfler, Hof- und Stadtpfarrers bei St. Augustin in Wien, dies Zeichen ihrer unwandelbaren Anhänglichkeit an ihr geliebtes Herrscherhaus Habsburg-Lothringen 18. Juli 1903."


    Quelle: Neuigkeits-Welt-Blatt vom 17. Juli 1904


    Ich fasse mal zusammen.

    Im Gedenken an die zehnte Wiener Männerwallfahrt 1902 wurde das Denkmal 1903 (im Beisein von Erzherzogin Maria Annunciata, Schwester von Erzherzog Franz Ferdinand, seit 1896 Thronfolger, 1914 in Sarajewo ermordet) anässlich der Wiener Männerwallfahrt (die damals schon mithilfe der Eisenbahn durchgeführt wurde) erstmals mit einer Gipsbüste enthüllt.

    1904 erfolgte die zweite Enthüllung mit der Marmorbüste.

    Diese Büsten entstanden nach dem nicht verwirklichten Entwurf eines Grabdenkmals für Kaiserin Elisabeth des 1902 verstorbenen Wiener Bildhauers Robert Weigl im Atelier der Künstlerwitwe.

    Diese Allegorie war ein beliebtes Dankeschön durch Kaiser Franz Joseph und erscheint immer wieder bei Kunstauktionen.

    http://www.artnet.de/k%C3%BCnstler/robert-weigl/


    Kaiserin Elisabeth soll 6 mal in Mariazell die Basilika aufgesucht haben.

    Im Kasten II der Schatzkammer wird ein Messkleid aus rotem Samt und Goldstoffe, reich mit Perlen und Seide gestickt, als Geschenk ihrer Majestäten zur Erinnerung an ihren Besuch im Jubiläumsjahr 1857, gezeigt.

    Ein Christuskopf als Mosaik und ein Medaillon von der Kaiserin sollen auch in der Schatzkammer zu sehen sein.


    So, nun hoffe ich auf klärende Zeilen von Johannes.

    Ist die Allegorie auf dem Foto aus Gips oder Marmor?

    Steht die Allegorie in der Schatzkammer oder an der Gnadenkapelle?

    Existiert das Denkmal an der Gnadenkapelle noch?


    Ich bin gespannt!



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Hat die ganze Sammlung etwas mit Sisi und ihrem Umfeld zu tun?

    Eher weniger.


    Kein Museum, aber öffentlich zugänglich?

    So ist es, Elke!

    Ich würde es als eine Art Schatzkammer bezeichnen, wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege.

    Es wird doch nicht das Dorotheum Auktionshaus in Wien sein?

    Ich denke nicht. Das hat Johannes schon bestätigt.


    Ich habe bei meiner Suche nach Elisabeths Spuren folgende Zeichnung des Denkmals gefunden.


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    Dieses Denkmal wurde am 17. Juli 1904 enthüllt.

    Die allegorische Darstellung aus Gips im Kopf des Denkmals wurde schon 1903 aufgestellt und 1904 ausgetauscht gegen ein ein Relief in Carraramarmor.

    Der Bildhauer Robert Weigl hat mehrere solche Reliefs angefertigt.

    Auch Kaiser Franz Joseph hat solche "Büsten" angekauft und verschenkt.

    So landete eine beim letzten Kurarzt der Kaiserin in Bad Nauheim.

    Sie steht heute im Forsthaus Winterstein.

    Die Freundin des Kaisers, Frau Schratt, hatte eine die von einer Nürnberger Elisabeth-Verehrerin erworben wurde.

    Eine befand sich in Gföhl.

    Es existieren weitere.


    Die Zeitung die das angebliche Foto oben veröffentlicht hat, hat auch ein Detailfoto des Reliefs gezeigt.


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    Im Sockel zeigt ein Segelschiff das bei untergehender Sonne im Meer versinkt die Vergänglichkeit des Lebens.


    Noch ein Tipp zur Lösung des Standortes:

    Das österreichische Kaiserhaus war sehr eng mit der katholischen Kirche verbunden!

    Das Denkmal wurde von einem Wiener Männerverein initiiert.

    Außerdem hatte ich in einem vorigen Beitrag geschrieben:

    Wo hat sich Johannes in den vegangenen Tagen rumgetrieben?

    Genug der Hilfe. Des Rätsels Lösung liegt nun auf der Hand, oder?



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Elke, Du bist auf dem richtigen Weg!

    Du hast hier eine Allegorie von "Kaiserin Elisabeth (von Österreich) in Wolken" vor Dir.

    Sie wurde erst nach ihrem Tod von einem Wiener Bildhauer geschaffen.

    Wo hat sich Johannes in den vegangenen Tagen rumgetrieben?

    Da sollte doch auch ein Museum zu finden sein, oder?


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Bravo, Johannes!


    Ich hätte in Rom keinen Nepomuk außerhalb von Kirchen erwartet.

    Weiterhin eine gute Zeit in Rom!


    Liebe Grüße von waldi :174:


    Nachtrag: In der Kirche "San Lorenzo in Lucina", einer Basilika in der Rione Colonna, nicht weit vom Palazzo Montecitorio entfernt, gibt es eine Nepomukkapelle.

    Außerdem ist das tschechische Nationalkolleg in Rom nach ihm benannt, "Pontificio Collegio Nepomuceno" in der Via Concordia 1.

    Mehr konnte ich zu Giovanni Nepomuceno in Rom nichts finden.

    Hallo Evelin!


    Ein interessantes und nicht leichtes Rätsel!

    Aber nach Jürgens Richtungsangabe konnte ich die Städte und Bauwerke finden. Ohne Jürgen wäre ich so ideenlos gewesen wie Jofina.

    Wie kommt man auf die Idee in diese Länder zu reisen?

    Mich hätte es dort hin nicht gezogen. Sind das nicht schwierige Länder in Bezug auf Visa und so?



    Danke und liebe Grüße von waldi :174:

    Beim ersten Bild dürfte Jürgen richtig liegen.

    Das zweite Bild dürfte die Festung Nariqala über Tiflis in Georgien sein.


    meint waldi :174:


    Ergänzung: Bei Bild drei denke ich an den Platz der Republik in Jerewan in Armenien.

    Das Gebäude links könnte das Regierungsgebäude Nr. 1 sein.

    Es ist wieder mal so weit!

    Wir haben 400 Beiträge im Teil 6 unserer unvergleichlichen Nepomuksammlung erreicht.

    Deshalb eröffne ich einen neuen Teil 7.


    Ich danke Allen die zu dieser einmaligen Dokumentation eines Zweigs unseres Brauchtums beigetragen haben!


    Diese Erfolgsgeschichte ist einmalig!


    Ich hoffe, dass auch im 7. Teil fleissig weitergesammelt wird.



    Dankbare Grüße von Euerem Nepomuk-Moderator waldi :174:

    Hallo Johannes!


    Ein Nepomuk im Unterkleid und in Ketten!

    Das dürfte wohl eine sehr seltene, wahrscheinlich sogar einmalige Darstellung unseres Nepomuks sein.

    Ich wundere mich immer mehr über die zufällig anwesenden Helferinnen und Helfer bei Deinen Kirchenbesuchen.

    Du hast sicher so was wie ein "rotes Telefon" ins Himmelreich, oder so was ähnliches. :roll:


    vermutet waldi :174:

    Hallo Sylvi!


    Mein Sohn hatte im EuroParcs Resort Zuiderzee bei Biddinghuizen für zwei Wochen eine dieser containerartigen Ferienwohnungen gemietet.

    Ich war sehr skeptisch, aber ich habe mich dort recht wohl gefühlt.

    Der Park ist ziemlich neu und befindet sich noch im Aufbau.

    Das "Chalet" war wohl ein "Berkel 6" mit drei Schlafzimmern, Bad, zweite Toilette und großem Wohnraum mit Küche. Es hat alles funktioniert und es war sauber.

    Leider verfügte das Chalet nicht über eine Klimaanlage. Deshalb heizt es sich bei Sonnenschein recht schnell auf. An Ostern wurde es abends kühl und es ging leichter Wind. Türen und Fenster auf und für kuze Zeit Durchzug und es war wieder in den Räumen auszuhalten.

    Die leichte Bauweise sorgt für Hellhörigkeit und ein Anstoßen an der Wand überträgt sich gut. Die Eingangstür klemmte leicht und dadurch wackelte das Häuschen beim Schließen der Tür.

    Wir konnten auch abends draußen auf der Veranda sitzen.

    Am Grundstücksrand wurde während unserer Anwesenheit ein kleiner See gefüllt. Ich befürchte, dass dieses stehende Gewässer eine gute Brutgelegenheit für Stechmücken werden wird.


    Der Blick von der Veranda in der Dämmerung.


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    Das Zentrum des Parcs mit Restaurant und Einkaufsmöglichkeit und großem Spielplatz.


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    Über das Restaurant kann ich nichts berichten. Wir wollten mal dort Abendessen, haben uns aber umentschieden.

    Es kam ein Gruppe Männer, ca. 20 Stück, ließ sich am Nachbartisch nieder, und nacheinander kramten sie aus ihren Taschen rote, blaue, gelbe, usw. Perücken hervor, setzten diese auf und fingen an zu krakelen. Als sie dann anfingen zu singen und zu tanzen brachen wir unseren Aufenthalt auf der Veranda des Restaurants ab und suchten daheim was aus dem Kühlschrank. Es muss wohl ein "grazy british club" gewesen sein.

    Naja, Verrückte gibt es überall.


    Das Resort verfügt über einen eigenen Strand zum Veluwemeer und einen Hafen wo man Boote - auch Motorboote - mieten kann.

    Das Schwimmbad des Resorts war während meines Aufenthaltes geschlossen.


    Das Erkennungszeichen des Resort ist diese Tulpe.


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    Ich habe auch mir bisher Unbekanntes in Holland kennengelernt.

    Speculoos, eine Spekulatiuscreme, finde ich genial. Auch die dunkle Schokocreme! Lecker!


    Also Sylvi, weitere Infos findest Du in dem Link am Anfang.


    Liebe Grüße von waldi :174: