Beiträge von waldi

    Das habe ich von Waldi gelernt: den Dingen auf den Grund gehen.

    Gut, dass niemand sieht wie ich rot angelaufen bin! 1*1 **\'6

    Danke, Waldi, das trifft es genau.

    Das freut mich auch!

    Ich habe im Buch von Johanna von Herzogenburg ... nachgelesen. In diesem Buch beschreibt Franz Matsche die szenischen Darstellungen, die in den 31 Kupferstichen von Johann Andreas Pfeffel abgebildet sind. Das Werk Pfeffels richtet sich nach der Vita des Martyriums des Johannes Nepomuks von Bohuslav Balbín...

    Ich bin erstaunt! Herzogenburg, Matsche, Pfeffel, Balbín...

    Da übertrifft der Lehrling - pardon Auszubildende - den Meister! :thumbsup:


    Ich hatte erst mal Bedenken wegen der Urheberrechte! Aber es ist erlaubt die Informationen und Bilder zu zeigen!

    Den Link zum Buch von Balbín habe ich in unsere Linksammlung übernommen.

    Danke, Johannes!


    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Obwohl ich schon eine eigene Beitragsreihe vom Forellenhof bei Lillafüred eingestellt habe, möchte ich einige aktuelle Bilder zeigen.

    Der Forellenhof liegt im engen Garadnatal in dem der gleichnamige Bach nach Osten in Richtung Miskolc fließt.

    Verwandtschaft von meiner Gattin betreibt seit vielen Jahren diesen Forellenhof mit Waldfischbraterei.

    Leider (für mich!) hat sich dieser Geheimtip von vor 20 Jahren inzwischen zu einem Hotspot entwickelt.

    Er ist aber trotzdem noch einen Besuch wert!


    Das ursprüngliche Wohn- und Bruthaus wird heute noch von der Betreiberfamilie bewohnt.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52666


    Die Forelle braucht fließendes Wasser um leben zu können. Deshalb hat jedes Becken einen Zufluss der aus einer benachbarten Quelle gespeist wird. Oft reicht der natürliche Sauerstoff im Wasser nicht aus. Deshalb werden Geräte eingesetzt um den O2-Gehalt zu erhühen.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52668


    Zwischen den Becken kann man von Donnerstag bis Sonntag gebratene Forelle verspeisen.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52667


    Unter dem großen Baum verstecken sich kleine Holzpavillons wo man seinen Fisch genießen kann.


    Heute war "Räumen" angesagt, denn morgen kommen die Enkel mit ihren Eltern.

    Dann gehts rund! Die Zeit fürs Forum wird dann knapp werden. :wink:



    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    ...vielleicht magst Du uns die beiden Medaillenseiten etwas genauer und gross zeigen?

    Dein Wunsch war meine Absicht, Elke!


    Das Etui.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52591


    Die Vorderseite der Medaille zeigt die Kopfsilhouetten des Kaiserpaares.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52592


    Der Text auf dem Rand:

    FRANZ JOSEF I. KAISER V. OESTERREICH AP. KOEN. V. UNG. U. ELISABETH KAISERIN U. KOEN. *

    bedeutet: Franz Josef I. Kaiser von Österreich apostolischer König von Ungarn und Elisabeth Kaiserin und Königin


    Die Rückseite zeigt vermutlich eine allegorische Darstellung der Übergabe des erneuerten Vermählungsdokumentes.

    Kaiser Franz Josef trägt das Ornat des Ordens vom Goldenen Flies.

    Die sitzende Dame dürfte Austria symbolisieren. Der Knabe rechts trägt ein Schild mit dem Doppeladler.



    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52593


    Der Text auf dem Rand:

    DIE K.K. HAUPT U. RESIDENZSTADT WIEN ZUR FEIER DES XXV. JAHRESTAGES DER VERMÄEHLUNG *

    Der Text im unteren Kreisabschnitt:

    XXIV. APRIL 24. April

    MDCCCLXXIX 1879

    Darüber steht der Name des Bildhauers der den Entwurf gemacht hat: J(osef) Tautenhayn



    Ich habe recherchiert um mehr über die Medaille zu erfahren. Ohne großen Erfolg.

    Aber das Dorotheum hat mal eine solche Medaille versteigert.

    Leider bin ich mit dem Material nicht im Klaren. Das Dorotheum schreibt "MET Medaillon" und "dort Silber".

    Das kann ich trotz Internetsuche nicht einordnen.


    Jedenfalls ist der ideelle Wert unbezahlbar!

    Nochmals herzlichen Dank für dieses große "kleine Geschenk", Johannes!

    Ich habe mich sehr gefreut und werde es in Ehren halten!



    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Hallo Citronella!

    Ich begrüße Dich jetzt hier: Herzlich Willkommen im Forum!


    Vielen Dank für die guten Wünsche!

    Eine gegrillte Forelle...

    Leider gabs nur eine "abgespeckte" Version meiner geliebten Grillforelle.

    Es war ein personaltechnisches Problem aufgetreten und der Grill blieb heute kalt.

    Heute musste der Backofen ausreichen.

    Nicht schlecht, aber sie muss den direkten Vergleich scheuen. :(

    Trotzdem bleibt der Forellenhof bei Lillafüred ein regelmäßiges Ziel am Donnerstag während meines Aufenthaltes in Ungarn!


    Ungarn - hauptsächlich Ostungarn - ist seit etwa 50 Jahren mein alljährliches Urlaubsziel.



    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Ich bin begeistert von der Bilderflut und den vielen Details, Johannes!

    So risikofreudig werde ich wohl nie sein. Du hast einiges riskiert im Veitsdom.

    Aber es hat sich für uns gelohnt! Danke!


    Diese Szene mit dem König ist mir nicht geläufig, ich kann auch nicht sagen, was sie darstellt.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52587


    Johannes, ich habe mir erlaubt, das Bild etwas auszuschneiden und zu vergrößern.

    Versucht Wenzel unseren Nepomuk mit weltlichen und kirchlichen Gütern zu bestechen?

    Das würde die abwehrende Hand der linken Person, die ich als Nepomuk zu erkennen glaube, erklären.



    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    vielleicht magst Du uns die beiden Medaillenseiten etwas genauer und gross zu zeigen?

    Das hatte ich vor, Elke!

    Über dieses "kleine Geschenk" werde ich - Johannes' Zustimmung vorausgesetzt - später mal berichten.

    Ja, es war ein schönes Treffen und natürlich hast du meine Zustimmung (du kannst mir auch deine Zustimmung zur Veröffentlichung der Verleihung geben, wenn du das möchtest)

    Daran kann ich dann meinen Kommentar dazu anhängen.

    Die Bilder sind schon in Arbeit!

    Es wird aber vermutlich heute nichts mehr damit.

    Wir kamen gerade vom Markt zurück.

    Fast, als wären wir nie weg gewesen.

    Beste Voraussetzungen, sich sofort wieder DAHEIM und wohl zu fühlen !!

    Das merkten wir in der Markthalle. Die Verkäufer an unseren "Stammständen" freuten sich uns wiederzusehen. Beim Honig reichte es sogar für einen längeren Plausch.


    So! Das Frühstück ist fertig.

    Danach gehts zum Antrittsbesuch zum Forellenhof.

    Die Vorfreude auf eine gegrillte Forelle ist groß.

    Am späten Abend werde ich vermutlich noch mal kurz hier reinschauen.



    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    A: Froschberg, OT von Linz, Statutarstadt, Oberösterreich


    Nach einer Übernachtung in Linz nutzte ich die Nähe meiner Unterkunft zum Zaubertal.

    Dort wusste ich von einem Nepomuk in der Nähe der Kalvarienbergkirche.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52473


    An der Brücke über den Zauberbach steht er.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52475


    Der geübte Betrachter erkennt sofort dass dies kein Nepomuk sein kann.

    Trotz Palmzweig ( oder Lilienblüte :wink: ) in der linken Hand sehen wir den Erzengel Gabriel vor uns (Adolph Kloska und Herbert Egger, 1750).

    Die Inschrift im Sockel.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52474


    "Disen weg

    Gehe nit vorbey

    ohne das Maria

    Gegrüsset sey"


    Darunter rauschte nach einer verregneten Nacht der schlammig-braune Zauberbach, der sonst ein kleines Rinnsal ist.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52476


    Um dem drohenden Hochwasser vorzubeugen steht ein Nepomuk in der Nähe.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52470


    Er soll aus dem Jahr 1708 stammen. Eine Inschrift konnte ich nicht entdecken


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52471


    Den Künstler, der ihm den Kopf so arg schief aufgesetzt hat, konnte ich nicht ermitteln.

    Die nach oben gerollt erscheinenden Pupillen wirken sehr leidend.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52469


    Oder nervt ihn das schleimige Gekrabbel auf den Fingern, wogegen er sich sich nicht wehren kann?


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52472


    Die sicher interessante Kalvarienkapelle fiel dem wieder zunehmenden Regen zum Opfer.

    Außerdem war Sonntag und Messe. Da wollte ich nicht stören.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Hallo Johannes!

    du kannst mir auch deine Zustimmung zur Veröffentlichung der Verleihung geben, wenn du das möchtest

    Erlaubnis erteilt!

    Daran kann ich dann meinen Kommentar dazu anhängen.

    Mir kam es vor, als ob ich dich schon ewig kennen würde und wir uns nach langer Zeit wieder getroffen haben, wie alte Freunde.

    "Die Chemie stimmt!" sage ich da gerne.

    Und ich bin da verdammt wählerisch. Aber Dich zähle ich zu den wenigen Menschen denen ich blind vertrauen kann!

    Kaum in Ungarn und schon wieder einen neuen Nepomuk - der muss noch zu den anderen Nepomuks!

    Nur nicht hetzen! :wink: Das kommt schon noch.

    Eigentlich hatte ich einige aus Nepomuks Heimat erwartet. :roll:

    Kannst ruhig loslegen. Meine Internetverbindung hier ist gut genug um rechtzeitig den 10. Teil vor der Überfüllung zu schließen. :)

    Der Nepomuk oben war ja Österreicher, aber ich habe auch schon drei Ungarn im Gepäck.

    Gut Ding muss Weile (und eventuell schlechtes Wetter) haben!


    @all Inzwischen sind wir gut in unserem Ferienhaus in Ostungarn angekommen.

    Wir brachten Regen mit. Das freute die Nachbarin, denn das hatte lange Zeit gefehlt.

    Heute ist es mehr oder weniger stark bedeckt, aber bisher trocken.

    So ist es uns recht. Wir haben in und um das Häuschen ein bisschen zu tun. Es stand ja ein knappes Jahr leer.

    Das Grundstück und das Haus wurden aber von der lieben Nachbarin liebevoll gepflegt. Fast, als wären wir nie weg gewesen.


    Mir fiel auf, dass hier niemanden mit MNS sehe. Ich trage trotzdem meine Maske beim Einkauf, auch wenn ich mir exotisch vorkomme.

    Mir schwant Böses! =O



    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Es war wieder mal so weit!

    Auch in diesem Jahr wollte ich nicht auf ein paar Tage in Ungarn verzichten.

    Am vergangenen Samstag fuhren wir los.

    Weil ich am Freitag einige Erkältungssymtome zeigte, legte ich am Schnelltestcenter noch einen Zwischenstop ein.

    Das Ergebnis war negativ. Alles gut!


    Auf der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg folgt Baustelle auf Baustelle.

    Ob man das ganze Stück auf einmal einweihen will? Hätte man nicht Stück für Stück vorgehen sollen?

    Jedenfalls war viel Verkehr der sich meist kriechend vorwärts bewegte.

    Nach Nürnberg, in Richtung Regensburg, gings dann etwas flotter.

    Nach der obligatorischen Rast bei Laaber (Schokolade!) setzten wir die Fahrt in Richtung Passau auf der Landstraße fort weil zwischen Laaber und Regensburg ein Stau von 45 Minuten gemeldet wurde.

    Nach Regensburg fuhren wir wieder auf die Autobahn bis kurz vor Passau. Vor der Donaubrücke fuhren wir ab in Richtung Passau, durchfuhren - wie leider üblich - diese schöne Stadt, um im Donautal nach Österreich einzureisen. Keine Grenzposten oder Kontrollen!

    Da wir in unserer Stammpension am Jochenstein keinen Platz mehr gefunden hatten, habe ich eine Unterkunft in Linz gebucht.

    Die erreichten wir gerade noch rechtzeitig um noch eine Kleinigkeit vor dem Schlafengehen zu uns zu nehmen.

    Ich genehmigte mir ein Eierschwammerlgulasch mit Semmelknödel. Prima!


    Nach einer ruhigen Nacht erwachten wir bei Starkregen. Macht nix. Wir haben ja genug Schirme - im Auto! ||


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52477


    Nach dem Frühstück ließ der Regen nach und wir konnten fast trocken das Auto erreichen.


    Unser nächstes Ziel war der Steinerhof bei Pressbaum.

    Doch vorher nutzte ich die Nähe der Unterkunft am Zaubertal.

    Dort wusste ich von einem Nepomuk in der Nähe der Kalvarienbergkirche.

    Weil ich bisher kaum Bilder auf der Fahrt gemacht hatte, wollte ich den ablichten.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52473


    An der Brücke über den Zauberbach steht er.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52475


    Der geübte Betrachter erkennt sofort dass dies kein Nepomuk sein kann.

    Trotz Palmzweig ( oder Lilienblüte :wink: ) in der linken Hand sehen wir den Erzengel Gabriel vor uns (Adolph Kloska und Herbert Egger, 1750).

    Die Inschrift im Sockel.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52474


    "Disen weg

    Gehe nit vorbey

    ohne das Maria

    Gegrüsset sey"


    Darunter rauscht der schlammig-braune Zauberbach, der sonst ein kleines Rinnsal ist.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52476


    Um dem drohenden Hochwasser vorzubeugen steht der Nepomuk in der Nähe.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52470


    Er soll aus dem Jahr 1708 stammen.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52471


    Den Künstler, der ihm den Kopf so arg schief aufgesetzt hat, konnte ich nicht ermitteln.

    Die nach oben gerollt erscheinenden Pupillen wirken sehr leidend.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52469


    Oder nervt ihn das schleimige Gekrabbel auf den Fingern, wogegen er sich sich nicht wehren kann?


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52472


    Die sicher interessante Kalvarienkapelle fiel dem wieder zunehmenden Regen zum Opfer.


    Auf der Weiterfahrt nach Pressbaum regnete es mehr oder weniger stark.

    Manchmal durfte ich auf der A1 nur 60 km/h langsam fahren.

    Trotzdem erreichten wir den Steinerhof rechtzeitig zum Mittagessen.

    Dort wurden wir schon von Johannes und seiner Gattin erwartet.

    Der Regen hatte aufgehört und wir konnten auf der Terrasse sitzen und uns beim Essen angenehm unterhalten.

    Nachdem Johannes mir ein "kleines Geschenk" überreicht hatte setzten wir unsere Fahrt nach Ungarn fort.

    Über dieses "kleine Geschenk" werde ich - Johannes' Zustimmung vorausgesetzt - später mal berichten. Jedenfalls war es mir eine große Freude und ich bedanke mich hier noch mal!


    An der Grenze nach Ungarn erwartete uns das bekannte Verfahren: Keine Grenzer und keine Kontrollen!

    Abends erreichten wir unser Ziel: Pension Schwägerin!

    Heute kochte sie "töltöt paprika", gefüllte Paprika, für uns.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52478


    Am Mittwoch fahren wir vermutlich weiter zu unserem Ferienhaus.

    Ich werde weiter berichten.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Heilige Maria! :huh:

    Das hätte ich auch schneller erkennen können.

    Wo doch irgendwie eine Verbindung zu meinem Wohnort besteht. :wink:



    Liebe Grüße von waldi :174:


    112:47 für die 300

    Vielleicht helfen einige Preisangaben in Zeitungen von 1873 beim Wertvergleich.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52452


    fl. sind Gulden, kr. sind Kreuzer, 100 Kreuzer sind 1 Gulden.

    Noch ein bisschen Kultur.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52451


    In der Bozner Zeitung werden Briefbögen mit Couverts, und Visitenkarten angeboten.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52450


    Einfach schön, finde ich solche Anzeigen.

    Ein großes Uhrenangebot!


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52449


    Taschenuhren ab 10 Gulden!

    Goldene Ankeruhren mit 15 Steinen und Doppeldeckel von 100 bis 120 Gulden!

    Danach würden sich heute die Sammler die Finger lecken.


    Die Brot- und Fleischpreise in Bozen im Juli 1873.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52448


    1 Loth (4 Quentchen) = rund 17,5 Gramm

    1 Pfund waren 32 Loth = rund 561,3 Gramm

    Nkr. sind Neukreuzer = Kreuzer


    Da haben wir noch den Sommerschlussverkauf bei der Herrenkonfektion.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_52453



    Dabei will ich es belassen.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Dann will ich diesem Geplänkel mal ein Ende machen.

    Im Gegensatz dazu waren es 1703 und 1809 schon kleine Schlachten die an dieser Brücke geschlagen wurden.

    An diese Kämpfe erinnert ein Bronzeadler mit ausgebreiteten Flügeln und einer Fahne in seinen Krallen.

    Beide Male wurden bayrische Truppen von den Tirolern in Hinterhalte gelockt.

    1703 scheiterte Max Emanuel (spanischer Erbfolgekrieg).

    1809 verjagte man die Bayern die für Napoleon unterwegs waren.


    Über die Pontlatzer Brücke führte die Via Claudia und verband damals das Inntal mit Italien.

    Die Reschenstraße (B180) wechselt aber nicht mehr das Ufer, sondern führt durch den Tunnel der an der Brücke gebaut wurde, von Fließ nach Prutz.


    Ich nehme an, dass jetzt hier noch Bilder folgen vom Adler.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Mein Bruder ist infiziert!

    Jetzt bin ich aber erschrocken! :244:

    Dann las ich weiter und mein Schreck endete erleichtert in einem Grinsen. \\1


    „Endlich wieder einen gefunden!“

    Das klingt sehr vielversprechend!


    Diese weiß-goldene Art gefällt mir persönlich sehr gut.


    Wie kommt es, dass in einer Kapelle, die dem hl. Ulrich geweiht ist, der Nepomuk so stark vertreten ist?

    Auf der Website der Gemeinde fand ich dies:

    Der romantische Platz, auf dem das Kirchlein steht, liegt zwischen den Gemeindezentren von Amlach und Tristach. Das „Leidenstal“, eine Schlucht im Südosten vom Amlach, erhielt seinen Namen von einem Bild in einer kleinen Kapelle, auf dem eine schmerzhafte Muttergottes vom Volk besonders verehrt wurde. Die Kapelle wurde zwar von den Naturgewalten zerstört, das Bild aber fand man nach langer Zeit unversehrt wieder, war das Vertrauen noch steigerte. Man brachte das Bild auf den Ulrichsbichl, der somit zu einer vielbesuchten Wallfahrtsstätte wurde.

    Auf dem Altarbild (zweite Hälfte des 17. Jhdt.) sind die zwei Heiligen Nepomuk und Ulrich kniend, über ihnen Maria mit Kind auf einer Wolke schwebend, dargestellt. Unterhalb befindet sich das Gnadenbild (Anfang 16. Jhdt.). In der Mitte der Schmerzensmann, flankiert von Maria und Johannes.

    Die weißen, teilweise vergoldeten Altarfiguren stellen den Hl. Johannes Nepomuk (Kruzifix und Sternenkranz) und den Hl. Ulrich (Buch mit Fisch und Bischofsstab) dar. Die Standfiguren an den Wänden zeigen den Hl. Ulrich (südlich) und die Pieta (nördlich). An der rückwärtigen Kapellenwand sind die 14 Kreuzwegstationen angebracht.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Hallo Jürgen,

    vielen Dank für die vielen Nepomuks!


    Dem Nepomuk in Roßhaupten, der mit der "seltsamen rechten Hand", wurde vermutlich ein früheres größeres Kreuz entwendet (oder war es zerbrochen) das am unteren Ende von der linken Hand gehalten wurde. Wurde die nicht repariert? Es scheint mir so.


    Mit dem "unsicheren Kandidaten in der St. Nikolauskirche in Bernbeuren" hast Du vermutlich eine gute Nase gehabt.

    Ich würde ihn eher als Franz von Assisi oder ähnliches einschätzen.

    Aber hast Du mal genauer hingeschaut wer da unter dem St. Josef (linker Seitenaltar) im Schrein liegt?

    Leider habe ich im Netz keine genaueren Details von dieser Kirche gefunden.



    Liebe Grüße von waldi :174: