Beiträge von waldi

    Bild 1 zeigt die Ellerntorsbrücke (nur Fußgänger) über den Herrengrabenfleet von der Michaelisbrücke aus fotografiert, wenn ich mich nicht irre.

    Koordinaten: 53° 33' 0.06" N 9° 59' 5.64" E


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Tja, in Ettal ist kein Nepomuk zu finden. Ich war selbst schon in der Klosterkirche und habe keinen entdecken können. Im Kuppelfresko tummelt sich ja einiges an Heiligen und anderen Figuren, aber auch da habe ich keinen Nepomuk gefunden.

    Man hat sich in Ettal wohl auf Benedikt und Maria konzentriert.

    Laut Denkmalliste gab es mal eine Nepomukkapelle in der Ammergauer Straße 35. Die wurde aber profaniert und dient heute als Wohnhaus.


    Der schöne Schmetterling aus der Familie der Augenfalter dürfte ein Rundaugen-Mohrenfalter sein.

    Einen Verwandten von ihm habe ich dieses Jahr in Ungarn angetroffen.


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    Viele dieser Blauäugigen Waldportier flatterten herum. Ich konnte aber keinen erwischen der mal ruhig sitzen blieb.

    Deshalb musste ich mit einem Exemplar vorlieb nehmen das leblos auf der Straße lag.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Denk mal an Sissi.

    Ich mache kaum anderes als das, Steffi! :grin:

    Kaiserin Elisabeth ist zwar auch den Meraner Höhenweg gelaufen, aber Ihre Majestät war bekannt dafür, dass sie gerne ihre eigenen Wege gesucht hat. Sie dürfte auch kreuz und quer durch die Weinberge und Apfelplantagen gewandert sein und dabei für Aufregung gesorgt haben.

    Sie hat einige Schlösser besucht - auch teilweise bewohnt, außer Trauttmansdorff auch Rottenstein, Schenna, Lebenberg, Tirol, Rametz und andere.


    Natürlich ist die Kaiserin auch zu Pferd in der Gegend unterwegs gewesen.

    Bei ihrem Aufenthalt in Meran im Herbst 1871 hat sie Ritte von Meran über Schloss Lebenberg nach Lana und Burgstall oder über Riffian nach Saltaus und den steilen Aufstieg nach Verdins unternommen.


    Von der Richtung her könnte Schloss Schenna passen, aber das liegt zu hoch.

    Demnach könnte es der Maiser Waalweg zwischen Saltaus und Obermais gewesen sein.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Wenn man aufgepasseiert...

    Das war schon mal der Hinweis auf das Passeiertal!

    Die Kirche von Riffian kann man von der Hauptstrasse nur schwer erkennen, aber anders habe ich sie nicht gesehen.

    Vom Weg an der Passeier sieht man die Kirche nicht wegen der hohen Wände in Richtung Riffian.

    Du musst also auf der anderen Talseite am Hang gelaufen sein. Ob das der Riffianer Waalweg ist weiß ich allerdings nicht.

    Das kann ich nur vermuten. Ich bin ihn nicht gelaufen.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    ...ist in dem angrenzenden Feld vielleicht ein Lande und Rastplatz für Zugvögel.

    Wenn die Straße stark befahren ist könnte es da beim Abflug von Vögeln schon zur Kollision kommen.

    Durch diese Wäscheleine mit den Plastikteilen will man dies vielleicht verhindern.

    Dieter hat mich auf die richtige Fährte gebracht! Elke und Johannes haben die Vermutung bestärkt, dass es hier um Vogelschutz gehen könnte.

    Die gezielte Suche führte mich zum Erfolg.


    In unmittelbarer Nähe dieses Straßenabschnitts brüten Rotfußfalken!

    Da Rotfußfalken gerne in Gruppen leben ist es meist mehr als ein Brutpaar das hier herumfliegt.

    Um den immer wieder vorkommenden Kollisionen der Falken mit Fahrzeugen auf der Straße 31 vorzubeugen haben Naturschützer diese "Wäscheleinen" mit den in der Sonne blinkenden Prismen aufgespannt. Es soll erfolgreich sein und auch andere Vogelarten schützen.

    Quelle: https://www.facebook.com/gribe…iro/posts/940091986145892


    Vielen Dank für Eure Hilfe beim Lösen dieser Frage die mich stark beschäftigt hat!


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Hallo liebe Forumsfreunde!


    In meinem diesjährigen Urlaub habe ich bei einer Fahrt durch Ostungarn bei der Stadt Jászberény diese Fotos gemacht.


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    Direkt an der Straße entlang war einseitig diese "Wäscheleine" gespannt.

    Im rechten Bildviertel kann man erkennen, dass sie auch ein Stück auf der anderen Straßenseite aufgestellt ist.

    An der "Wäscheleine" hängen Dinger die sich im Wind drehen.


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    Ich kann mir keinen Reim darauf machen.

    Welchen Sinn könnten diese Dinger haben?

    Für Wildwarner hängen die doch viel zu hoch, oder?

    Rätselhaft!

    Wer hat eine Idee um was es sich handeln könnte?

    Ich habe im ungarischen Internet bisher nichts gefunden.


    Wer möchte, der kann es sich bei Google maps oder earth street view angucken.

    Staatsstraße 31 zwischen Jászberéy und Jászjákohalma.

    Koordinaten: 47°31'18"N und 19°58'18"O



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Die Habsburger haben ausnahmsweise nichts damit zu tun.

    Da widerspreche ich mal, Johannes!

    Der weitaus größte Teil der Bauphase der Semmeringbahn und damit der Südbahn fiel in die Regierungszeit von Kaiser Franz Joseph I. der am 16. Mai 1854 gemeinsam mit Ritter von Ghega, dem Planer der Semmeringbahn, die Strecke erstmals befuhr. Am 17. Juli 1854 wurde sie für den Personenverkehr freigegeben.


    Einer der ersten Gäste im Südbahnhotel war Erzherzog Albrecht, wie die Neue Freie Presse vom 24. Juli 1882 (Eröffnung 15. Juli 1882) schreibt.

    Zitat

    [Hof- und Personalnachrichten]

    Erzherzog Albrecht, der, wie wir gemeldet, sich seit einigen Tagen in dem Südbahnhotel am Semmering aufhält, dürfte, da es ihm dort ausnehmend gut gefällt, daselbst noch einige Tage verweilen. Der Erzherzog bewohnt mit seinen beiden Adjutanten 5 Zimmer des Hotels...

    Mehr habe ich "auf die schnelle" nicht gefunden.

    Aber irgendein Habsburger war immer und überall dabei. Es waren ja genug. ^^


    ...man kann hoffen, dass dieses Juwel erhalten bleibt.

    Dem kann ich nur zustimmen! Es wäre schade wenn es wieder dem Verfall preisgegeben würde.

    Ich liebe diesen Baustil und denke an das was die Zimmer dieses Hauses schon erlebt haben. Wenn Steine reden könnten...


    Leider musste ich bei meinem Besuch in Budapest feststellen dass auch dort denkmalwürdige alte Hotels, Sanatorien und Villen an dubiose Investoren verkauft wurden die keinen Wert auf Wiederherstellung legen, die Gebäude verrotten lassen, bis eine Renovierung unwirtschaftlich wird und der Abriss Platz schafft für moderne Wohnanlagen die teuer verkauft werden können.

    War da nicht irgendwo eine Parallele zu Kroatien?

    Stöhn...


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Wie Elke schon vermutete, so begeneten mir auch in diesem Jahr in Ungarn wieder einige Nepomuks die noch nicht in unserer Sammlung vorhanden sind.


    Vor der Kirche St. Peter und Paul in H: Kál, Komitat Heves, Ostungarn, steht dieser Nepomuk.


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    Der Heilige Nepomuk und sein Kollege der Heilige Wendelin der einige Meter daneben steht wurden von dem Bildhauer János Máriahegyi gefertigt.


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    Die beiden Heiligenstatuen wurden von der Rosenkranz-Gemeinschaft 1973 gestiftet.



    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Wie sehen denn die Pontons aus ?

    Das konnte ich aus dem Auto nicht sehen. Ich habe aber eine Internetseite mit einem Luftbild gefunden.

    http://www.ilovetisza.hu/magazin/pontonhidak-a-tiszan


    Die Brücke wird wohl nicht sehr befahren sein

    Der kleine Ort Tiszadob liegt weit ab von Durchgangsstraßen und man kommt nur hin wenn man dort hin will. Die Pontonbrücke dürfte also hauptsächlich von Ortsansässigen genutzt werden. Der Ort hat nicht viel zu bieten und das Andrássy-Schloss ist erst seit 2015 wieder für Besucher geöffnet. So neugierige Touristen wie mich verschlägt es sicher selten an diese Brücke, zumal sie in meinem Navi nur als Gehweg neben der Fähre erscheint. Der Ruotenplaner von Maps auf dem Handy ignoriert diese Möglichkeit völlig und empfielt 20 Kilometer Umweg.

    (Das Entfernen eines Brückenteils) ...dürfte recht aufwändig sein . Passiert das häufig ? Täglich ?

    Darüber habe ich leider keine Infos gefunden.

    Auch wenn es aufwändig ist , solche alte Techniken sollten als Technikdenkmal bewahrt werden.

    Das sehe ich auch so, Elke! Es wäre schade wenn diese Pontonbrücken völlig verschwinden. Meine Suche - nach Deiner Nachricht - hat zur Folge, dass ich meinen ursprünglichen Bericht korrigieren muss. Eine der drei erwähnten Pontonbrücken wurde inzwischen durch eine feste Brücke ersetzt. Damit wurde auch die dazugehörige Fähre überflüssig, die aber derzeit noch zwischen 8 und 16 Uhr bei Anforderung fährt.

    ...denke ich gleich an einen knusprigen , frischen Lángos...

    Ich auch, Elke!

    Leider werden die Stellen wo man einen guten Lángos kriegt auch immer weniger. \\~



    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Fahrzeugpontonbrücken die dauerhaft ihren Dienst tun gibt es in Europa nur in Ungarn.

    Es sind 3 Stück die alle über die Theiss (Tisza) führen.

    Eine davon habe ich bei meinem Besuch des Andrássy-Schlosses in Tiszadob befahren.


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    Die Pontonbrücke von Tiszadob ist eine Einbahn-Pontonbrücke über die Theiss zwischen Tiszadob und Tiszalúc. Ihre Länge beträgt 169 m und die Fahrbahn ist 2,7 m breit. Die maximale Tragfähigkeit liegt bei 10t.


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    Die Überfahrt ist durch die am Ufer flexibel gelagerten Brückenköpfe bei einem Wasserstand zwischen -150 und +480 cm möglich. Wenn sich der Wasserstand ändert, ist es nicht möglich, die Fahrbahn hydraulisch zu nivellieren. Die Höhe kann nur durch Wechseln zwischen Unter- und Oberlenker geändert werden. Die maximal zulässige Geschwindigkeit auf der Brücke beträgt 5 km/h, der Mindestabstand zwischen den Fahrzeugen soll mindestens 100 m betragen. Es gibt keine Ampelregelung. Das zuerst kommende Fahrzeug hat Vorrang bei freier Brücke.

    Größere Schiffe können durch Entfernen eines 49 m langen Teilstückes durchfahren.


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    Bei Eisgang wird die Pontonbrücke teilweise demontiert und es übernimmt etwa 100 m flussabwärts eine Fähre ihren Dienst.


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    Die Fähre verkehrt normalerweise stündlich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und hat eine höhere Tragkraft von 16t und verkehrt ergänzend ganzjährig.


    Ich bin gespannt wie lange dieses aufwändige System noch existiert.



    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Ich komme noch mal auf den "bergischen Uhu" zurück.

    Die Nachtruhe wäre gegen 5 in der Früh zu Ende gewesen, die vielen Uhus in unseren Tannen hätten sie geweckt: Huhuuu, huhuuu ...

    Ich hatte das große Glück den Ruf des in der ungarischen Tiefebene nicht seltenen "Pusztauhus", der mich regelmäßig beim Frühstück auf der Terrasse musikalisch unterhält, filmisch festzuhalten.




    Schelmische Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Das Ergebnis ist doch gut

    Danke, Elke!

    Das war mein bester Versuch. Das Stativ hatte ich natürlich nicht greifbar.

    Ich hatte keine Info über die Mondfinsternis. Beim Blick in den Nachthimmel wunderte ich mich darüber dass die Wolke vor dem Vollmond nicht weiterzieht. Dann fiel der Groschen.

    Erst habe ich die intelligente Automatik versucht. Da kann ich aber den Digi-Zoom nicht aktivieren. Dann habe ich Hand-Nachtaufnahme versucht - total verwackelt.

    Das Bild habe ich mit einfacher Automatik mit Blitz gemacht!

    Ohne Blitz wurden die Bilder schwarz/weiß.

    Du hast erst relativ spät zum Himmel geschaut, waldi??

    Die Angaben zum Bild in der Medienverwaltung lässt zu wünschen übrig!

    Deshalb setze ich mal die EXIF-Daten hier ein.


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    Oder kann jemand die Daten im Bild abrufen, und nur ich bin zu dusselig dazu?



    fragt waldi aus Ungarn :174:

    Ich fotografiere seit 2013 mit dem Vorgängermodell von Elkes Kamera, der TZ31.

    Probleme mit Flecken habe ich bisher nicht.

    Einen Sucher habe ich bisher nicht vermisst.

    Ein schwenbares Display hätte ich einige Male gebrauchen können.

    Wie Elke, so habe ich auch einen zweiten Akku dabei, den ich aber bisher selten gebraucht habe. Allerdings wechsle ich den Akku öfters damit der unbenutzte nicht "einrostet".

    Meine Kamera hat Probleme beim Fokussieren der Farbe gelb (z.B. bei einer gelben Blüte).

    Für Fotos in dunklen Räumen, speziell in unbeleuchteten Kirchen, würde ich mir ein lichtstärkeres Objektiv wünschen.
    Das ist aber dem Kompromiss einer kompakten Kamera geschuldet.

    Die eierlegende Wollmilchsau gibt es (vielleicht noch) nicht.

    Wir hatten das Thema hier schon mal diskutiert, aber seitdem gibt es technischen Fortschritt und neue Erfahrungen.


    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Die Sandskulptur in Tinnye zeigt in diesem Jahr 2019 den ungarischen Lyriker Endre Ady.


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    Ich bin immer wieder erstaunt über die Fähigkeit des Künstlers Ferenc Monostori die überdimensionalen Köpfe aus Sand so detailgetreu darzustellen.


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    Endre Ady wurde 1877 in Érmindszent in Siebenbürgen (damals Ungarn - heute Rumänien) geboren. Heute trägt der Ort seinen Namen "Ady Endre".

    Ady war ein Dichter der seine Kritik an der Politik der österreichisch-ungarischen Monarchie in seine Gedichte einbaute. Deshalb lebte er zeitweise in Paris.

    Trotz mehrfacher Versuche seine Gedichte in anderen Sprachen zu veröffentlichen blieb er in der internationalen Lyrik unbedeutend.

    1919, also vor hundert Jahren, verstarb er in Budapest.


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    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174: