Beiträge von papnik

    Steffi , ganz herzlichen Dank für deine Ergänzungen und die interessanten Links zu Wiki.

    Du kennst diesen Landstrich bestimmt so viel besser, als ich.

    Aber sag mal, eins hat mich dann doch gestört: Beidseits des Rheins verlaufen ja stark frequentierte Straßen- und Bahntrassen. Kann man sich als Anwohner je daran gewöhnen? Ich empfand es als brutalen Eingriff in diese zauberhafte Landschaft, ist aber wohl verkehrstechnisch nicht anders möglich:(.


    Jürgen, es gibt sehr gut ausgeschilderte Wanderwege, entlang von Mosel und Rhein. Auch uns würde es reizen, diese Gegend mal in einem Wanderurlaub näher unter die Lupe zu nehmen. Mal schauen....

    Wichtig für diesen Teil Eurer Reise war,dass das Wetter "gestimmt" hat.

    Elke, insgesamt hat es das Wetter sehr gut mit uns gemeint. Der letzte Tag war sonnig und warm.

    Der Abend sehr mild, die Straßenlokale in Koblenz gut besucht. Dann macht reisen besonders Freude.

    Und im Rückblick sind wir so froh, diese Tour trotz aller Bedenken gemacht zu haben. Wer weiß, was noch kommt?

    Grüße Evelin

    Ich denke, Ihr hattet Glück , Rüdesheim gerade jetzt zu Coronazeiten zu besuchen. Ich kenne von Rüdesheim nur Bilder mit dichtem Gedränge in den Straßen.

    Ja, Elke, so sehe ich das auch. Allerdings spielt auch die Jahreszeit bei einem Rüdesheim-Besuch eine enorme Rolle. Wir waren mal im Dezember dort, da war es wie ausgestorben, noch mehr als diesmal. An allen Weinlokalen prangte das Schild "Ab März sind wir wieder für sie da".

    Aber der Oktober ist ja Hauptsaison, da hat man sich sicher mehr Besucher versprochen, trotz Corona.

    Dieses Bild symbolisiert das ganz gut.



    Man hatte Vorsorge getroffen, um die Menschen auf Abstand zu halten, aber es waren keine da, oder jedenfalls nicht viele. Wir waren das einzige Schiff, ein paar Tagesbesucher, aber insgesamt sehr überschaubar. Für uns sehr angenehm.


    So nun aber zum Höhepunkt der Reise, der Panoramafahrt durch das Mittelrheintal. 40 Burgen, Schlösser, Ruinen auf 60 km, kaum zu fssen, in mehrerer Hinsicht.....

    Ich geb es zu, kompliziert den Überblick zu behalten. Auch bei der Sichtung meiner Bilder tat ich mich schwer: Ist es nun Burg A, B oder C?

    Ich will mich auch nicht dafür verbürgen, alle Burgen mit dem richtigen Namen zu versehen, dafür waren es einfach zu viele. Aber seht selbst. Steffi hat ja schon ein bisschen Vorarbeit geleistet, danke dafür.:thumbup:

    Am frühen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein ging es los. Jeder suchte sich auf dem Oberdeck sein Plätzchen und schon startete das Freiluftkino.



    Vorbei an Weinterrassen, tauchte schon bald Burg Reichenstein auf.




    Die Burgen befinden sich entweder zwischen Weinterrassen oder thronen über kleinen, hünschen Städtchen.

    Niederheimburg und Ruine Fürstenburg.




    Bacharach ist, wie Steffi schon erwähnte ein besonders schöner Ort am Rhein.





    Vorbei an Pfalzgrafenstein...



    erreichen wir Kaub mit Burg Gutenfels, das jetzt auch als Hotel geutzt wird.



    Oberwesel



    Bei der Fahrt, vorbei am Loreleyfelsen, wird das Lied: "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten...."gespielt.

    Ein Kitschig schöner Moment.




    Die Loreley-Statue von einer russischen Künstlerin.



    Dann kommt das bekannte St. Goar mit der Burg Rheinfels.



    Es folgen Burg Sterrenberg und Burg Liebenstein....



    ....oberhalb des Wallfahrtsklostern Bornhofen.



    Richtung Koblenz passieren wir Burg Katz und die Marksburg





    Als wir an Schloss Stolzenburg vorbei kommen, wissen wir, Koblenz ist nicht mehr weit.



    Nach einer kleinen Weile taucht auch schon das Kurfürstliche Schloss von Koblenz auf.



    Wir sehen das Pegelhaus.



    Die Rheinpromenade ist vom Wasser schön anzusehen, dann kommt das Standbild des Kaiser-Wilhelm Denkmals in Sicht.



    Unser Liegeplatz ist wieder an der Mosel, also müssen wir das Deutsche Eck noch umrunden....



    ...bevor wir an der Balduinbrücke anlegen. Der Input war doch sehr groß, dass muss man bei einem schönen Abendessen erstmal sacken lassen.

    Auch jetzt beim Schreiben, schwirrt mir der Kopf, sollte ich eine Burg (Ruine) mit dem falschen Namen versehen haben, korrigiert mich. Man hätte auch ein prima Rätsel draus machen können....


    Aber der Tag ist noch nicht vorbei, ein kleiner Verdauungsspaziergang durch Koblenz geht noch.

    AmaStelle macht Werbung in eigener Sache. Eine unbewohnte Kabine wird vorgestellt.



    Kleiner Streifzug durch das abendliche Koblenz.


    Rathaus mit Rathausinnenhof, in dem sich der Schängelbrunnen befindet, einem Wahrzeichen der Stadt.




    Und noch 2 Koblenzer Originale, Marktfrau und Wachmann.



    Und hier lassen wir unsere schöne, erlebnisreiche Fahrt auf Rhein und Mosel ausklingen, vorne am Bug des Schiffes. Bei einem Drink und sommerlichen Temperaturen von ca. 20 Grad, und das im Oktober gegen 22.00 Uhr. Schön war's.



    Viele Grüße Evelin

    War wohl derselbe wie meiner gestern.

    Was du nicht sagst?;)

    Ich bin immer hin- und hergerissen auf Streifzügen durch die Natur. Nehme ich die Kamera mit, oder tut's das Handy auch.

    Gestern war die Entscheidung leicht, auf der eigenen Terrasse holt man natürlich die Kamera aus dem Schrank, wenn man extrem zoomen will.

    Grüße Evelin

    Elke, schon die Halsbandsittiche waren ein Highlight für mich, da brauchte es keine Versöhnung. Ich denke, jeder ist etwas anders fokussiert auf ganz bestimmte Eindrücke bei einer Stadtbesichtigung. Ich achte auf Gebäude, Menschen, Parkanlagen, Sehenswürdigkeiten, in unterschiedlicher Gewichtung.

    Bei mir hat Worms nicht so schlecht abgeschnitten, wie bei meiner Tochter, eher so mittelprächtig.

    Und Daniel und Josef hatten einen noch besseren Eindruck, gut so.

    In einem Bildbericht bin, zumindest ich, bestrebt, Sehenswertes und Interessantes zu zeigen. Weniger Schönes gibt es überall, das muss aber nicht noch extra ins Bild gesetzt werden.


    So, nun zum letzten Tag unserer Reise. Nach einer ruhigen Nacht kamen wir morgens in Rüdesheim an. Schon in Voraus wussten wir, heute gibt es viel zu sehen und zu erleben.

    Vormittags Rüdesheim, nachmittags Fahrt durch das Mittelrheintal mit den vielen Burgen und abends Koblenz, ein reichliches Pensum.


    Wettertechnisch sah es erst mal nicht so gut aus, der Morgen brachte etwas Regen. Optimistisch, wie wir nun mal sind, zogen wir ohne Regenschirm los, das wird schon....

    Außerdem war unser Plan, zum Niederwalddenkmal zu wandern, wir hatten Stöcke dabei, die dritte Hand für den Schirm hätte uns sowieso gefehlt.;)

    Und wir sollten Recht behalten, die Wolken verzogen sich, es wurde ein schöner Tag.


    Hier wollten wir hin, das Niederwalddenkmal befindet sich in den Weinterrassen. (Die Bilder sind vom Mittag, als sich das Wetter gebessert hatte)




    Die Stadt war schnell durchquert, auch die Drosselgasse, die noch sehr ruhig war, ließen wir schnell hinter uns.



    Germania immer im Blick, begannen wir unseren Aufstieg.



    Die Rebstöcke haben verschieden farbiges Laub, eine wunderschöne Kuturlandschaft.




    Es ging serpentinenartig nach oben, am Roseneck gabs mal wieder eine Kurve.



    Ganz schön anstrengend, aber je höher wir kamen, desto besser wurden die Ausblicke.




    Am Pavillon, kurz vor dem Niederwalddenkmal, legten wir noch eine kleine Rast ein und genossen die Aussicht.




    Geschafft, das Niederwalddenkmal für die Wissbegierigen steht in seiner ganzen monumentalen Größe vor uns.



    Zurück nehmen wir einen etwas anderen Weg über viele, viele Treppenstufen, und bekommen sogar noch etwas von der Weinlese mit.



    Die Bequemen (oder Gehandicapten) fahren mit der Seilbahn.



    Abwärts geht es natürlich leichter, und schon bald ist Rüdesheim wieder in Sicht.



    Das Städtchen Rüdesheim ist überschaubar und so haben wir natürlich auch noch genügend Kraft, durch Gassen und über Plätze zu schlendern.





    Hier fährt die Seilbahn ab, nein nicht im Briefkasten, im Haus dahinter.



    Und hier machen wir die unverzichtbare Weinprobe,




    Unser Gastgeber war übrigens ein sehr netter, fachkundiger und kulanter Asiate, der es sich nicht nehmen ließ, uns ausführlich zu beraten und uns die Kostproben sogar gratis kredenzte.

    Rüdesheim hat sich schon auf Besucher aus Fernost eingestellt, überall findet ma asiatische Schriftzeichen.


    Ein bisschen Kultur gönnten wir uns auch noch und besichtigen die Pfarrkirche St. Jacous.




    Am Adlerturm vorbei,



    geht es über die Promenade am Hafenpark zurück zum Schiff.



    Jetzt hoffen wir nur noch auf eine schöne Panoramafahrt am Nachmittag. Denn - das Beste kommt zum Schluss...


    Fortsetzung kommt....

    Viele Grüße Evelin

    Ehrlich gesagt Elke, einen so großen Unterschied kann ich da nicht feststellen. Vegetationsvorsprung höchstens eine Woche.

    Über die Getreideart kann ich nichts sagen, kenn mich nicht aus.:(

    Schönen Sonntag Evelin

    Gestern, nach den ersten Frostnächten war Schlehen pflücken angesagt. Das Likörchen ist schon angesetzt ;).




    Die Schlehenhecken stehen am Feldrain und bilden eine natürliche Barriere für Wild und Wind.



    Es war ein herrlicher Tag, Novembersonne satt. Auch so kann der Herbst aussehen.



    Viele Grüße Evelin

    Nepomuk Dom St. Peter Worms, Rheinland Pfalz


    Nach den ganzen bayerischen Nepomuks hier einer aus Rheinland Pfalz, aus dem mächtigen Dom St. Peter in Worms. Er wurde gleich neben der Kanzel plaziert und sieht in Gold und Silber gekleidet sehr edel aus. Allerdings bin ich mit der Qualität meiner Bilder nicht ganz zufrieden, ich habe verschiedene Programme probiert, aber seht selbst.





    Nepomuk mit Kanzel



    Hier noch mal mit einem anderen Programm.



    Was gefällt euch besser?

    Viele Grüße Evelin

    Die Idee einer Flusskreuzfahrt gefällt mir immer besser.

    Probier es aus, wenn sich mal die Gelegenheit ergibt. Man sieht wirklich viel, kann agil oder faul sein, ganz nach Gusto, und sieht trotzdem 'ne Menge.

    Danke für die Verlinkung zu Tom's Bericht. Das muss für die ganze Familie ein schöner Tag gewesen sein. Mit einem besonderen Sahnehäubchen für Tom.


    So, nun also zu Worms.



    Meine Tochter meinte, die unattraktivste Stadt unserer Reise. War zusätzlich ins Programm aufgenommen worden, für Straßburg. Ohne natürlich der schönen Stadt im Elsass das Wasser reichen zu können.

    Informiert man sich im Vorfeld über Sehenswürdigkeiten der Stadt, dann kommt der Dom, Wormser Dom, der Dom zu Worms - dann lange nichts und dann der Dom St. Peter. Natürlich etwas überspitzt formuliert.


    Aber der Sakralbau ist schon sehr dominant, imposant anzusehen.



    Allerdings sehr eng mit hässlichen Zweckbauten aus der Nachkriegszeit umbaut, man findet einfach keine Perspektive, um das prächtige Bauwerk gebührend in Szene zu setzen. Versucht habe ich es trotzdem, wenn auch nur das Modell.




    Auch der Altarraum ist imponierend.



    Orgel des Doms St. Peter.



    Hier im Altarraum fand ich auch den einzigen Nepomuk unserer Reise, in Gold und Silber gewandet, schön anzusehen.



    Unser weiterer Weg führte uns zum Jüdischen Friedhof "Heiliger Sand", dem ältesten erhaltenen jüdischen Friedhof in Europa. Aber Pech gehabt, die Pforte war wegen Corona geschlossen.


    Schlenderten wir also weiter zum Lutherplatz mit dem riesigen Lutherdenkmal, gelegen in einer kleinen Grünanlage.



    Lutherdenkmal Modell



    Gleich daneben befindet sich der Obermarkt mit dem Brunnen Schicksalsrad, das sich aber mangels Wasser nicht drehte. Dafür drehte sich das Nostalgiekarussell.



    Ein weiterer Platz liegt auf dem Weg, der Ludwigsplatz mit dem ebenfalls wasserlosen Ludwigsbrunnen. Bestimmt sind wir schon zu spät im Jahr auf Besichtigungstour.



    Die ganze Innenstadt von Worms ist praktisch Fußgängerzone. hat aber wenig Flair. 1 Euro-Shops wechseln sich mit KiK, Takko und anderen Billiganbietern ab.


    Wird Zeit, sich wieder Richtung Schiff zu bewegen. Da sehen wir doch noch Interessantes. Die Stadtmauer z.B., in der sich auch das Nibelungen-Museum befindet.



    Eine Kirche, die einen außergewöhnlichen Kirchturm hat, die St. Paulus Kirche.




    Rheinwärts natürlich der imposante Nibelungen-Turm.



    Und schon sind wir wieder am Wasser, die Rheinpromenade gefällt uns. Ein Besuch des ältesten Gasthauses der Stadt erspare ich euch heute.



    Das Pegelhaus, Herbststimmung.




    Ein schöne Skulptur zieht natürlich alle Blicke auf sich.

    Hagen von Tronje, der den Nibelungenschatz in den Rhein wirft. Wo der jetzt wohl sein mag?





    Wir wollen schon das Schiff betreten, da sehen wir eine kleine Menschenansammlung auf der Promenade. Neugierig wir wir sind, müssen wir doch mal nachschauen, was da los ist.


    Papageien! Die Früchte vom Baum naschen, in freier Natur, in Worms!




    Das sind Halsbandsittiche, die in Afrika und Asien heimisch sind, sich aber schon vor Jahrzenten am klimatisch milden Rhein angesiedelt haben.


    Das ist ein schöner, versöhnlicher Abschluss unseres Wormsbesuches.


    Das Schiff,



    das Restaurant,



    das Abendessen warten.




    Zum Wohl.



    Viele Grüße Evelin

    Zum ersten Mal überlegt man tatsächlich, die eigene Heimat zu erkunden statt in weit entfernte Urlaubsdomizile zu fahren.

    Geht mir nicht so, finde Beides gut. Reisen in ferne und nahe Länder, aber auch die Erkundung der näheren Umgebung. War aber ein Lernprozess, der mit zunehmendem Alter einsetzte.

    Wie war die "Küche" eher traditionell,

    Ja kann man so sagen. Nichts wirklich Exotisches. Schmackhaft in eher kleinen Portionen serviert. Bestellung in jeder Variante möglich, wer wollte konnte auch 3 Hauptgerichte haben.

    Ich habe mich mittags meistens an die Vorspeisen gehalten. Weine, Bier und alkoholfreie Getränke waren inkludiert. Wasser stand schon auf dem Tisch, wenn man kam. Desserts waren lecker, besonders die Eisvariationen.

    Für diejenigen, die nicht 2x warm essen wollten, gab es am Abend auch eine Aufschnittplatte.

    Alles wurde zu allen Mahlzeiten am Tisch serviert, sehr angenehm. Zwar Corona geschuldet, für mich aber idealer, als Buffet. Alle "Mitesser" immer am Tisch anwesend, keiner auf "Nahrungssuche".

    Hier einige Beispiele.


    Rheinischer Sauerbraten (ohne Rosinen)



    Fisch



    Kleiner Käseteller zum Nachtisch



    Kurz und gut, wir waren zufrieden und haben nicht zugenommen.


    Grüße Evelin

    Es geht weiter.

    Die Strecke Cochem - Speyer, unserem nächsten Halt, markiert die am weitesten entfernten Punkte unserer Flussreise.

    Als wir die Mosel verlassen, also am Deutschen Eck mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm vorbei kommen, ist es wieder dunkel, also abermals kein Foto.

    Aber dafür am nächsten Morgen ein weiterer schöner Sonnenaufgang, hinter markanter Kulisse.

    Ehemaliges AKW Biblis.



    An Worms (Stadion auf dem Rückweg) vorbei nähern wir uns Mannheim und es begrüßt uns noch ein Kraftwerk, ein Kohlekraftwerk, da ist richtig Action, dampfende Schornsteine zeigen an: Hier wir noch Strom produziert und natürlich auch Fernwärme. Bei dem blauen Himmel hat auch das eine gewisse Ästhetik.




    Gleich nebenan befindet sich sogar ein Strandbad, da ist das Wasser bestimmt immer schön warm. 8o



    Ein Stückchen werden wir von der Feuerwehr Ludwigshafen begleitet, auf einem Fluss gibt es immer was zu sehen. Na, Camper wär das nicht auch was für euch?



    Das Mittagessen war gut und üppig, also gleich an Land, nachdem wir in Speyer angelegt haben.

    Der Speyerer Dom ist natürlich die Hauptattraktion der Stadt, den schauen wir uns nun mal genauer an.

    Durch diesen Park nähern wir uns dem Dom, alles ist fußläufig prima zu erreichen, die Kirchturmspitzen sind schon in Sicht.




    Ein wirkliches Monumentalbauwerk, kaum im Ganzen auf's Bild zu kriegen, so behelfen wir uns erstmal mit Detailaufnahmen und dem Modell.




    Es gilt limitierter Einlass, aber bei der Größe des Domes verteilen sich die paar Menschlein gut und wir müssen nicht warten.

    Der Altarraum




    Die wunderschöne Orgel erinnert mich an ein Segelschiff, die Assoziation ist bestimmt gewollt.



    Vor dem Dom gibt es auch noch was interessantes zu sehen, den Domnapf, mit einem Fassungsvermögen von 1580 Litern. Wäre das nicht ein schönes weiteres Beispiel für mttelalterliche Maße?




    Angeblich wurde er bei der Ernennung eines neuen Bischofs mit Wein gefüllt. Damit das gemeine Volk was zum Freuen hatte. Ein ordentliches Saufgelage also.

    Bei uns war er leer und so mussten wir durstig unsere weitere Besichtigungstour fortsetzen.:(

    Aber unser Schwiegersohn hatte schon die Dombrauerei entdeckt. Aber nein, lieber G., jetzt noch nicht, erst müssen wir uns die Belohnung verdienen.

    Über die nette Fußgängerzone mit Cafes und Geschäften ging es weiter.



    Ein Blick zurück auf den Dom zeigt seine ganze Größe.



    Durch das Stadttor Altpörtel verlassen wir den Innenstadtbereich.



    Eine weitere Kirchturmspitze weist uns den Weg. Unser Ziel ist die Gedächtniskirche der Protestation.



    Herr Luther begrüßt uns.



    Als wir die Kirche betreten sind wir erstmal geflasht, Illumination im Gotteshaus, verblüffend.




    Diese Kirche ist so reich an beeindruckender Bleiverglasung, dass man sich dort stundenlang aufhalten könnte. Wer mal nach Speyer kommt, sollte auf jeden Fall stadtauswärts schlendern, diese Kirche lohnt einen Besuch.


    Zurück zum Dom schlagen wir einen weiten Bogen und sehen so noch einen schönen Platz, den Fischmarkt.



    Und kommen an den Ruinen eines ehemaligen Bettelklosters der Augustinermönche vorbei.



    Aber was ist das, ein Flugzeug mitten in der Stadt? Nein, das Technikmuseum Speyer, vielleicht später mal.



    Jetzt haben wir uns eine Einkehr in die Dombrauerei redlich verdient.



    Prost.



    Als wir wieder zum Schiff gehen, wird es schon dunkel. Das Portal des Domes wird angeleuchtet.



    Das schöne Detail.



    Die Rheinpromenade.



    Bei der Abfahrt am nächsten Morgen können wir den mächtigen Dom mit seinen 4 Türmen noch mal vom Wasser sehen.



    Schön war's, aber jetzt wartet Worm.


    Evelin

    Jürgen ist es nicht schön und bereichend, noch so fit und wissbegierig zu sein, auch jenseits der 60.

    Du bist ja unermüdlich bei der Nepomuk Suche, danke.

    Und dann beneide ich dich wirklich um das wunderbare Wetter im Voralpenland, Wir sind jetzt 9 Tage vom Rhein zurück, nur grau in grau hier, verbunden mit Regen und Wind, nicht gerade ein Stimmungsmacher.

    Viele Grüße Evelin

    Ihr hattet einfach Glück:

    Elke, das stimmt, in Allem.

    Und soll ich euch mal was sagen, unglaublich! Flussreisen gehen weiter, soweit ich das mitbekommen habe. Anreise ist Transit und Übernachtung an Bord gehört nicht zur Beherbergung in Hotel oder Ferienwohnung, Ziemlich spitzfindig.


    Daniel und Sylvie, wir wären gerne noch weiter auf der Mosel gefahren, am besten bis Trier, aber Leider war in Cochen schon Schluss.

    Am Deutschen Eck kamen wir insgesamt 3x vorbei. Ich kannte Koblenz aber schon von voran gegangenen Besuchen. 1x von Rhein in Flammen, das war besonders schön.

    Viele Grüße Evelin