Bergen, die regenreichste Großstadt Europas

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von tosca.

  • Unsere Sommer-Reise 2018 war eine 10tägige Norwegen-Kreuzfahrt mit der Route:


    Hamburg – Bergen – Geiranger – Andalsnes/Molde – Trondheim – Alesund – Eidfjord – Stavanger - Hamburg


    Wetter in Bergen am 10.08.18: Landregen, 14°C.


    Bergen ist die zweitgrößte Stadt Norwegens und es regnet dort an ca. 250 Tagen im Jahr. Wir kamen leider auch in diesen „Genuss“. Enttäuscht war ich natürlich schon, zumal zuvor wochenlang schönes Wetter gewesen war (evtl. ein Jahrhundertsommer für Norwegen?). Ausgerechnet als wir unsere Kreuzfahrt starteten, schlug das Wetter um.


    Fotos am Morgen vom oberen Schiffsdeck:







    Aber egal, dann wird halt mit Schirm und Regenjacke eine Stadtbesichtigung zu Fuß unternommen. Nur wenige Meter nach dem Kreuzfahrt-Terminal erreichten wir die Festung Bergenhus.









    Das nächste Ziel war die Marienkirche. Da man bei einer Besichtigung trotz Eintritt nicht fotografieren durfte, habe ich sie mir nicht von innen angeschaut.







    Weiter kamen wir an Holzhäusern vorbei, die früher den seefahrenden Hansekaufleuten als Unterkünfte dienten. Die vielen Regenschirme haben uns davon abgehalten, da entlang zu gehen.







    Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit ist Bryggen, mit ihren historischen Hansehäusern (UNESCO-Weltkulturerbe). Heute werden sie als Boutiquen, Lokale etc. genutzt. Leider waren etliche Häuser eingerüstet.









    Hanseatisches Museum





    Der berühmte Fischmarkt:

    Auf Grund des Gedränges und der Regenschirme sah man leider kaum etwas von den dargebotenen Fischen und Meeresfrüchten.




    Also weiter zum nächsten Besichtigungspunkt.




    Auf Bergens größtem Platz, genannt Torgallmenningen, steht dieses imposante Seemannsdenkmal. Es zeigt norwegische Seefahrer seit der Wikingerzeit.








    Fortsetzung folgt....

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Weiter mit dem Regenspaziergang in Bergen… hier ein Denkmal von Ole Bull, ein Bergener Geigenspieler, der im 19. Jahrhundert gelebt hatte.







    Da ich gerne Parks besichtige, haben wir natürlich auch den Byparken aufgesucht. Vom Musik-Pavillon aus konnte ich mal im Trockenen Fotos von der Umgebung machen.






    Kunstmuseum












    Vor dem Theater: auch eine Gartenanlage mit Skulpturen, u.a. ein Ibsen-Denkmal.











    Johannes-Kirken (dorthin sind wir jedoch nicht mehr hochgelaufen)





    Nun starteten wir den Rückweg und kamen noch an einigen schönen Häusern vorbei.











    Mit der Floyenbahn hätte man auf den Berg mit Aussicht fahren können. An schönen Tagen bilden sich davor lange Schlangen. Heute hätte man nahezu ohne Wartezeit hinauf fahren können. Außer Nebel wäre wohl nicht viel zu sehen gewesen, also nur ein Foto von der Bahnstation.





    Nun noch einige Fotos von der Hafenausfahrt.













    Am nächsten Morgen kamen wir im Geiranger-Fjord an.

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    Gruß Jofina

  • Liebe Jofina,


    Ich kann mir gut vorstellen, dass das Wetter ein wenig die Stimmung getrübt hat, aber auf den Fotos schaut das alles wunderbar aus! Danke dür die hübsche Zusammenstellung und deinen interessanten Bericht!


    Johannes

  • hallo Jofina,


    wie machst du das eigentlich, daß du bei deinen Europa-Kreuzfahrten häufig das schlechte Wetter anziehst? ;)


    Ich kann mir gut vorstellen, wie dem Besucher die Lust auf den Landgang vergeht, wenn es nur noch regnet. Umso mehr schätze ich die von dir eingestellten Bilder von Bergen.


    Vielen Dank fürs Zeigen sagt


    jürgen

  • Da ich im Sommer gerne in den Norden reise, kann das natürlich passieren, dass man auf so manchen Regentag trifft. :huh: Zum Glück war unsere Kreuzfahrt nicht total verregnet. Petrus :saint: hatte doch noch ein Einsehen mit uns.


    Als wir noch berufstätig waren, zog es uns während des Urlaubs immer in den Süden Europas. Insofern habe ich den Norden Europas kaum kennengelernt. Jetzt im Rentenalter und wo ich noch in einem Sonnenland lebe, ist nun die Gelegenheit dazu. :) Deshalb, im Sommer 2019 werden wieder nordische Ziele angesteuert. ;)

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    Gruß Jofina

  • Kein Wunder, dass es in Bergen ( wie in vielen skandinawischen Ländern) so viele bunte Häuser gibt!

    Wenn schon die Sonne sich so selten zeigt!

    Ihr hattet es gewusst, aber dennoch gehofft, dass es anders sein könnte.

    Aber Ihr habt Euch den den Stadtrundgang nicht entgehen lassen .


    Da passt alles zusammen : Bunte Regenschirme , bunte Häuser .

    ( Wenn das ein Rätselbild gewesen wäre. hätten wir es sicher schnell gewusst ;)


    Trotz grauem Hmmel und nassen Straßen ist Bergen ein hübsche Stadt.

    Oder nicht?


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    Womit "wärmt" man sich denn in Norwegen, wenn das Wetter bei einem Ausflug so grau ist?

    Oder gab es unterwegs in der Stadt keine Möglichkeit, irgendwo einzukehren?


    Viele Grüße aus OBB

    ( Wir haben heute früh auf unseren Bergen schon die ersten weißen Gipfel gesehen)

    Elke

  • Elke, Aufwärmen war eigentlich nicht erforderlich, aber lästig war schon, dass die Schuhe mit der Zeit nass wurden. Eingekehrt sind wir nicht, denn das Schiff lag ja nah am Zentrum. Bei gutem Wetter hätte ich mir ein Fischbrötchen aus der Faust gegönnt für 10 EUR. In Norwegen sind die Preise gesalzen.


    Nach unserem Rundgang von gut 2 Stunden hatte ich nur noch den Wunsch meine Kleidung zu wechseln. Anschließend sind wir dann ins Schiffs-Restaurant gegangen zum Mittagessen und um 15.00 h war ja auch schon Kaffeezeit.


    Ich finde schon, dass Bergen ein schönes Städtchen ist, bei Sonnenschein auf jeden Fall.

    Aber Bergen bei Regen ist ja eher typisch und die Sommer-Regen-Bilder werden ja durch die farbigen Häuser und die vielen Blumen im Park aufgehellt. :)

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    Gruß Jofina

  • Hallo Jofina,


    vielen Dank auch hier fürs mitnehnem von der zweitgrößten Stadt Norwegens mit wunderschönen in Szene gestellten Fotos.


    Mich persönlich haben die vielen bunten Häuser faziniert.


    Eine Tante von meinem GG war vor vielen Jahren mit dem Wohnmobil bis in Bergen und ist heute noch begeistert von dieser schönen Tour.


    Zitat von Jofina

    es regnet J


    Zitat von einem deutschen Sprichwort:


    "Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung!"


    Ohne Sonne geht bei mir schon, aber von oben sollte es trocken bleiben.


    Bei nassen Füssen, hört bei mir dann auch die Freude und der Spaß beim erkunden auf.


    Bei der Hitze, die wir dieses Jahr am Bodensee gehabt haben, hätte ich mich im Nordeuropa auch wohler gefühlt.


    Zitat von Jofina

    Fischbrötchen aus der Faust gegönnt für 10 EUR. In Norwegen sind die Preise gesalzen.

    Die skandinavischen Länder haben von Haus aus ein hohes Preisniveau.


    Aber ein Fischbrötchen 10 EUR ist schon der Hammer.


    Liebe Grüße

    Steffi

  • Hi Jofina,


    Irgendwie erinnert mich der Ausflug an unseren Romaufenthalt.

    Hier hatte es ja auch fast andauernd geregnet.


    Nichtsdestotrotz, schöne Stadt, schöne An und Aussichten, so manches macht das Wetter erträglicher.


    Und wenn es dort ja 250 tage im Jahr regnet, dann ist es ein gelungener Ausflug ja sowieso erst wenn es regnet.

    Kein Regen würde nicht dem Normal der Stadt entsprechen. ;)


    Wir überlege schon länger, auch mal nach Norwegen oder Schweden zu fahren. Mal schauen.


    Danke!

  • Zitat von Tom

    Wir überlege schon länger, auch mal nach Norwegen oder Schweden zu fahren. Mal schauen.

    Habt Ihr vielleicht schon an eine Fahrt mit derHurtigrutenlinie gedacht?

    So etwas würde mich auch interessieren.


    Gruss,

    Elke

  • Hallo Steffi Jofina

    danke für deinen tollen Bericht.

    I

    Ich kann mir gut vorstellen, wie dem Besucher die Lust auf den Landgang vergeht, wenn es nur noch regnet.

    Ich nicht.

    Mir vergeht ja auch nicht die Lust von Bord zu gehen, wenn es Nacht ist.

    Das Wetter beeinflusst jedenfalls, wie man eine Stadt erlebt und vor allem was man von ihr sieht. Meine Erfahrung ist, dass man bei Regen ganz anderer Dinge wahrnimmt als bei strahlendem Sonnenschein oder bedecktem Himmel.

    Das heißt nicht, dass es schlecht ist, wenn es nicht regnet. Aber der Umkehrschluss ist auch nicht die Wahrheit. So ist das Leben.


    Liebe Grüße

    Michael

  • Da stimme ich Dir zu, Michael. Ein Landgang „muss“ für uns auch bei Regen sein. Das Problem ist das Fotografieren, wenn es regnet. Ich wollte natürlich viele Fotos von Bergen machen. Das ist gar nicht so einfach bei strömenden Regen. Die Linse sollte ja keine Wassertropfen abbekommen. Also musste mein Mann meinen Regenschirm halten, während ich dann den Fotoapparat bediente. Das war ihm natürlich auf Dauer auch lästig, weil ich immer ziemlich viele Bilder mache.


    Ich denke mit dem Smartphone ist es leichter, bei Regen zu fotografieren wegen der kleinen Linse, die man leichter abwischen kann.

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    Gruß Jofina

  • Hallo Jofina


    trotz des Regens ist Dir gelungen, schöne Fotos zu "schiessen", die die Schönheit der Stadt zeigen. Es scheint wirklich ein schöner Ort zu sein, mir könnte Bergen gefallen, die bunten Holzhäuser, der Park und die Anlagen - alles sehr hübsch, das gefällt mir.



    . Die vielen Regenschirme haben uns davonabgehalten, da entlang zu gehen.

    Das ist wohl dem Umstand geschuldet, daß halt sehr viiiiieeele Passagiere auf relativ kleinem Raum unterwegs sind wenn so ein "Pott" eingelaufen ist - die meisten sind ja mitgefahren um etwas zu sehen, und in der kleinen Siedlung stauts dann erst recht, da verteilen sich die Massen nicht so. Das ist eben die Kehrseite der Kreuzfahrerei denke ich....


    Also musste mein Mann meinen Regenschirmhalten, während ich dann den Fotoapparat bediente. Das war ihmnatürlich auf Dauer auch lästig, weil ich immer ziemlich vieleBilder mache.

    Das kenne ich, mein Liebster hat da auch keine Lust zu, ich bin die Fotografin in der Familie und mein GG schiebt dann immer den Hund vor, daß er nicht auf mich wartet geschweige denn mir einen Schirm halten würde.

    :blume17: Grüssle von tosca


    Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an!

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