Beiträge von Johannes56

    Hallo, Elke,


    Nun, nicht alle Bienen überleben den Herbst. Die Drohnen jedenfalls nicht, diese erfüllen nur einen Zweck: die Königin zu begatten. Danach ist Schluss, spätestesn in der Drohnenschlacht werden sie aus dem Stock gedrängt und sterben dann an Nahrungsmangel. Dies geschieht im Herbst.


    Das abgebildete Exemplar sieht mir nach einem Drohn aus. Der Drohn ist etwas größer als die Arbeiterin und der Hinterleib dicklicher. Außerdem besitzt er keinen Stachel.


    Die Drohnen laben sich noch gerne an jetzt vorhandenen Blüten, dann kommt der süße Tod....


    LG


    Johannes

    Liebe Elke!


    Danke für dieses wiedereinmal sehr interessante Thema und einen eher versteckten Ort. Ich finde es faszinierend, wie die Menschen dieser Zeit (wenn ich es richtig gelesen habe 6. Jahrhundert vor Christus) globale Informationen verarbeiteten. Diese „Murlo Cowboys“ haben Gestaltungselemente aus Ägypten (den Bart), Griechenland und der „Cowboyhut“ stammt wohl auch aus einer anderen Region, eventuell dem nahen Osten?


    Ich LIEBE solche Rätsel!


    Johannes

    Hallo,Tom!


    Ich habe das Video vom ,MOV in mp4 umgewandelt und im Beitrag eingestellt, bekomme aber trotzdem keine Vorschau angezeigt. Jetzt läuft es bei mir am PC gar nicht mehr. Am iPAD läuft das Video, aber ohne Vorschau. Bei Video-Hochladen steht erlaubte Dateien mp4, mpeg, mov, wmv. Also sollte das .MOV vom iPAD eigentlich auch funktionieren? Was mache ich falsch?


    Danke


    Johannes

    Danke, Tom!


    Jetzt erinnere ich mich, dass du mir das schon einmal geschrieben hast. Ich versuche es morgen über meinen PC


    @ Elke. Feinde für die Schlingnatter gibt es zur Genüge. Die jungen Schlangen werden von Vögeln, Mardern, Füchsen und Igel gerne verspeist, für die erwachsenen Tiere ist neben dem Menschen die Katze der gefährlichste Feind. Ich habe sie die vielen Jahre bei uns im Garten noch nie gesehen, bin gespannt, ob diese Art in den nächsten Jahren wieder auftaucht. Überwinterungsmöglichkeiten gibt es bei uns zur Genüge, alleine der Kompost mit drei verschiedenen Alterszonen ist ein gutes Winterquartier.


    LG


    Johannes

    Schlingnatter, Glattnatter, Coronella austriaca


    Diese Schlingnatter habe ich heute in unserem Garten in Klosterneuburg gesichtet.





    Die Schlingnatter wird häufig wegen ihrer Zeichnung und Abwehrhaltung mit der Kreuzotter verwechselt. Bereits im Lebensraum unterscheiden sie sich, denn nahe Wien in einem Garten wird man keine Kreuzotter finden. Bei näherer Betrachtung fällt auch auf, dass diese Schlange im Gegensatz zur Kreuzotter recht zierlich ist, keinen abgesetzten Schwanz hat und auffallend glatte Schuppen besitzt (deshalb auch Glattnatter).




    Dieses erwachsene Exemplar bringt es gerade einmal auf etwa 75 cm. Die Zeichnung am Kopf erinnert mitunter an eine Krone, deshalb der Name Coronella. Austriaca, weil die Erstbeschreibung aus Österreich stammte.


    In Drohstellung mit zurückgezogenem Kopf erinnert sie im Habitus etwas an eine Kreuzotter, es ist eine Art von Mimimkry, wodurch sich diese Schlange gefährlicher darstellt, als sie ist. Trotz Drohgebärde greift sie kaum an, man kann sie in aller Ruhe sehr nahe auch filmen.





    Die Schlingnatter umschlingt ihre Beute, vorwiegend Eidechsen wie auch die Blindschleiche, aber auch kleine Mäuse und Wühlmäuse. Sie ist ovovivipar, das bedeutet, dass sie ihre Eier bis zum Schlupf in sich trägt und lebende Jungtiere zur Welt bringt.


    Die Schling- oder Glattnatter ist eine der häufigsten Schlangen in Österreich, wird aber wegen ihrer eher versteckten Lebensweise seltener gesichtet als Äskulapnattern oder Ringelnattern.




    Johannes

    Liebe Elke!


    Danke für diesen interessanten ethnografischen Einblick und die Erläuterungen dazu. Bislang wußte ich nicht viel über die Contraden von Siena. Es ist erstaunlich, wie sich im rasanten Wandel der Zeit dieses System erhalten hat. Es muss für einen Touristen eine sehr fremde Welt sein, die wahrscheinlich auch nicht leicht zu verstehen ist.


    Ich habe deinen Bericht und die beigefügten Erläuterungen mit großem Interesse gelesen und wieder etwas gelernt.


    Johannes

    Hallo,


    nach dem Kürbiswahnsinn des letzten Jahres hatte ich eigentlich genug von Kürbis für die nächsten Jahre. Jedoch konnte ich es nicht bleiben lassen, doch wieder welche anzubauen. Die Muskatkürbisse sind lange haltbar, also werde ich ein paar verschenken und ein paar so nach und nach selbst verkochen.


    Jedenfalls werde ich wieder meine Tajine aktivieren und ein neues Rezept ausprobieren. Nachdem die Quitten heuer schön aussehen, warte ich mal, bis die reif sind und vielleicht kommen auch Maroni dazu...




    Liebe Grüße,


    Johannes

    Habedere!


    Habedeere mit etwas lang gezogenem e wird im Wienerischen wohl noch manchmal als Gruß verwendet, so wie im Bayrischen. Der Gruß wird sowohl beim Begrüßen, etwa beim Eintreten verwendet, aber auch als Auf-Wiedersehen, gleichermaßen wie das „Servas“.


    Allerdings kann es auch eine andere Bedeutung annehmen mit einem vorangestellten „na“, dann spricht man es aber nicht mehr mit dem langgezogenen eeee, sondern eher „na habedere“ oder auch „na hawedere“ und das drückt Erstaunen aus.


    Dieses Erstaunen hat aber einen zumeist negativen Einschlag, etwa in „na habedere, der is blunznfett“, was soviel heißt wie „na servas, der ist ordentlich angsoffn“.


    Das vornehme „Habe die Ehre“ wurde im alten Wien verwendet, manchmal hört man es noch, in Reminiszenz an die „Gute alte Zeit“ (die gar nicht so gut war), dann wird es jedenfalls nasal gesprochen mit Hietzinger Intonierung.


    Joahnnes

    Hallo, Elke


    der Ball war der Schlüssel zur Lösung. Als ich herausgefunden hatte, dass der gezeigte Ball ein Ball für Wasserball ist, genügte „Wasserball Kroatien Kunstinstallation“ um in der google Bildersuche das gesuchte Bild zu finden. Das war zwar ein nicht mehr funktionierender Link auf einen Artikel im Stern, aber die Bildunterschrift indizierte Flughafen Dubrovnik.


    Dann war es einfach, die zitierte Quelle mittels Suche in Englisch zu finden. „Art installation airport Dubrovnik“. Oft bekommt man mit Englischer Suche mehr Ergebnisse als in Deutsch. Könnte ich Kroatisch, hätte ich es wahrscheinlich noch schneller gefunden.


    LG


    Johannes

    Hallo,


    das könnte hinkommen


    https://www.oberewanne.ch


    Habe einen Artikel in der Baseler Zeitung gefunden


    https://www.baselland-tourismu…_direkt_vom_Bauernhof.pdf


    Der beschreibt es eigentlich auf den gesuchten Ort ganz trefflich. Inklusive Labyrinth im Mais, welches aber heuer ausfiel. Nächstes Jahr wieder.


    Johannes


    P.S.


    Hier ist noch das Belegfoto, Bild 4 zeigt gleiche Ansicht

    http://meintun.blogspot.com/20…urbisland-in-liestal.html

    Liebe Elke!


    Neue Pflanzen habe ich noch nicht gefunden, aber es sind in den Jahren, die ich es beobachte schon welche verschwunden, manche offensichtlich ganz, wie die Weißwollige Sommerwurz, andere tauchen mitunter wieder auf. Jedenfalls ist die Üppigkeit der Blüte im Sommer stark zurückgegangen. Der Eichkogel bekommt mehr und mehr einen Steppencharakter.


    Am Eichkogel spielt auch eine Rolle, dass er nicht mehr beweidet wird und sich dadurch gewisse Gräser und Kleinsträucher dominant durchsetzen.


    Dem Weißdorn scheint es nach wie vor zu gefallen.




    Die Herbstzeitlosen sind heuer auch sehr früh dran.




    Johannes

    Nachtrag Spätsommer / Herbst


    Heuer war es derart heiß und trocken, dass die Blüte am Eichkogel zu dieser Jahreszeit nahezu ausblieb. Deshalb greife ich auf zwei typische Pflanzen aus meiner Fotodokumentation der Jahre 2006 und 2008 zu.


    Ende Juli / Anfang August tauchte in diesen Jahren die zarte Blüte des Gelb-Lauchs, Allium flavum den Eichkogel in bezauberndes Gelb, welches aber rasch verblühte.








    Danach wetteiferte die Goldschopf-Steppenaster, Galatella linosyris mit ihrem noch kräftigeren Gelb um die Gunst ihrer Bewunderer.





    Beide Pflanzen sind Charakterpflanzen des Eichkogels, die am Ende des Sommers noch einmal einen grandiosen Auftritt in Gelb hatten. Allerdings war die Blüte nach 2008 nie mehr so ausgeprägt wie in den Jahren davor.


    Ich hoffe, dass sich die Vegetation in den nächsten Jahr nochmals von der ausgeprägten und langen Trockenheit des heurigen Jahres erholt. Ansonsten sind diese Bilder bereits Geschichte.


    Johannes