Beiträge von Johannes56

    Ja, mir geht es auch so, dass ich mich jetzt an kleinen Dingen erfreuen kann. Wenn z.B. meine Schisandra am Balkon blüht und hoffentlich nicht erfriert, beachte ich das viel mehr als sonst.


    Schisandra chinensis ist eine chinesische Heilpflanze, die schon sehr lange als Heilpflanze bekannt ist. Der chinesische Name „Wu Wei Zi“ bedeutet fünf Aromen und verweist auf den vielfältigen Geschmack süß, sauer, scharf, bitter und salzig. Ich kann das bestätigen, ich habe diese hübsche rankende Pflanze auch in meinem Garten neben den Minikiwi angepflanzt und hatte in einem Jahr bereits eine ausreichende Beerenernte.


    Ihr wird eine vielfältige Heilkraft zugeschrieben, von Tinnitus bis Burn out und Libidostörungen. Aber wie bei all diesen Heilpflanzen darf man nicht erwarten, dass man nach dem Genuss von ein paar Beeren hellhörig, fröhlich und lusterfüllt wird.


    Inhaltsstoffe sind Phytohormone, Schizandrin, ätherische Öle, Vitamine und Mineralstoffe.


    Ich habe sie eigentlich als hübsche, rankende Pflanze angepflanzt, sie ist aber ziemlich zickig, was den Boden anbelangt, sauer kalkig verträgt sie schlecht und zu viel Sonne mag sie auch nicht, wodurch sich ihre Wuchskraft sowohl auf meinem Balkon in Wien (pralle Sonne im Sommer) als auch in meinem Garten in Klosterneuburg (kalkiger Boden) in Grenzen hält.


    Die getrockneten Beeren kaue ich ganz gerne, weil sie einen wirklich interessanten Geschmack haben, an den man sich gewöhnt. Man muss solange an dem merkwürdigen Geschmack kauen, bis man ihn interessant findet. Sparsam verwende ich sie auch in der Küche wie Pfefferkörner bei exotischen Gerichten, da harmoniert der Geschmack exzellent mit Chilli und Kokosmilch.


    Vielleicht kann ich Fotos beisteuern, wenn ich wieder einmal in meinem Garten bin oder die Blüte auf meinem Balkon überlebt hat. Das dauert aber noch einige Tage bis Wochen bis zur vollen Blüte


    LG


    Johannes

    Fürsorgepflicht....


    Ich habe in Wien nur einen kleinen Innenhofbalkon, aber besser als nichts. Den hatte ich schon vor den Ausgangsbeschränkungen vorsorglich mit Stiefmütterchen bepflanzt. Die halten den Frost aus.



    Mit der Aussicht von Elke kann ich da freilich nicht miteifern.


    Meine Schisandra ist empfindlicher, sie hat viele Blüten angesetzt, darum habe ich sie vorsorglich fürsorglich mit Folie eingepackt. Die Schisandra Beeren gibt es dann hoffentlich im Herbst, sie schmecken eigentümlich, aber interessant, vereinigen in sich alle Geschmacksrichtungen.


    Gruß vom Wiener Balkonien.


    Johannes

    Noch habe ich einige Nepomuks auf meinem Smartphone, iPAD und Festplatte verstreut, muss sie aber erst sichten und Ortsbestimmung durchführen. Hier einmal einen, den ich zuordnen kann:


    Potschling, Ortsteil von Irschen, Bezirk Spittal an der Drau, Kärnten


    In Potschling steht diese kleine Kapelle des Christus Salvator.




    Das Wetter von damals entspricht derzeit auch. Bei einem Blick durch das Fenster habe ich diesen Nepomuk entdeckt:



    Johannes

    Liebe Susanne!


    Wenn du noch das Papierfoto findest, her damit! Dem Josef hätte ich es am ehesten zugetraut, dass er Kefermarkt auf seiner Festplatte hat.


    Wenn nicht, es gibt ein danach und dann kommt es auf die to-doListe.


    Freue mich über deinen Weißenkirchen Bericht an anderer Stelle, auch das habe ich bislang ohne ersichtlichen Grund ausgelassen, wo ich doch öfter mal durch die Wachau fahre.


    LG


    Johannes

    Lieber Josef!


    Nun musst du aber deine Festplatte durchsuchen und uns den Kefermarkter Altar zeigen mit dem herrlichen Christophorus, den uns Sepp Forcher gerade gezeigt hat!


    (Und den Nepomuk in Weißenkirchen haben wir auch noch nicht).


    Es war jedenfalls eine Sehnsuchtssendung, all die schönen Plätze, die derzeit ferner liegen als je zuvor.


    LG


    Johannes

    Ja, unser Garten ist frei von Giften und das Umland samt Nachbarn passt auch. Viele Wildkräuter zur Verwendung habe ich nicht, und bei Heilkräutern verlasse ich mich auf die Apotheke wegen der schwankenden Inhaltsstoffmengen. Meine Lieblingsheilkräuter sind ist die Zistrose und der Andorn.


    Hier hatte ich einmal meine Lieblings-Heilkräuter vorgestellt.


    https://www.inkontinenz-selbst…-forum/15762-heilkraeuter


    Das ist eine Seite eines Selbsthilfevereins, bei dem ich im Zuge meiner Blasenerkrankung tätig war und dort immer noch Mitglied bin.


    Nur Tees aus diversen Salbeiarten, Thymian, Zitronenmelisse, Zitronenverbene und einige andere stelle ich mit Kräutern aus meinem Garten selbst her, nach Bedarf. Am Griechischen Bergtee habe ich mich vergeblich versucht, wächst bei mir leider nicht.


    LG


    Johannes

    Eine Pflänzchen, das ich beonders gern mag, gestern am Wegesrand entdeckt, man glaubt kaum was für eine Kraft in diesem "Unkraut" steckt!

    https://www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Huflattich.html

    Tussliago ist eine alte Heilpflanze, der lateinische Wortstamm tussis=Husten verweist darauf.


    Allerdings steht sie Pflanze wegen des hohen Pyrrolizidinalkaloid Gehalts in Verruf wegen möglicher leberschädigender Wirkung.


    Wobei, wie Pracelsus schon anmerkte, die Dosis macht das Gift und im Praxislehrbuch der Heilpflanzenkunde von Ursel Bühring ist Tussilago in der 4. Auflage noch gelistet. Die ist aber schon aus 2014.


    Johannes

    Heute 20:15 ORF 200. Ausgabe Klingendes Österreich. Sepp Forcher verabschiedet sich mit 90 Jahren und zeigt uns ausgewählte Orte in ganz Österreich und in benachbarten Regionen. Südtirol ist auch dabei.


    Für mich ein Pflichttermin und schöne Abwechslung zu den üblichen Nachrichten derzeit. Vorfreude auf Südtirol, denn es gibt ein Danach.


    LG


    Johannes

    Ich hätte ja auch auf Rosskastanie getippt, da bei ihr die Blätter vor den Blüten kommen. Hasel und Ahorn kann es nicht sein, da bei denen die Blüten vor den Blättern kommen.


    Ich tu mir jetzt auch schwer, tippe auf ein Rosengewächs, da bei ihnen die Blätter auch vor den Blüten kommen. Vielleicht Mehlbeere?


    Johannes

    Das wichtigste ist, sich nicht mit den Händen ins Gesicht fahren, was gar nicht so leicht ist (Gewohnheit). Dabei helfen auch die Handschuhe, weil man mit ihnen aufmerksamer wird. Handschuhe an = nicht ins Gesicht fahren. Und dann, was sowieso immer wieder gesagt wird, Händewaschen, aber richtig.


    Die Viren bleiben lange auf den Oberflächen, solange diese nicht desinfiziert werden. Bislang unterschätzt: die Schuhe. Wenn ein Virenausscheider auf den Boden hustet oder gar hinspuckt und man hineinsteigt, hat man die Viren unweigerlich auf den Schuhen.


    Hier ein ganz interessanter Link einer Fortbildung für Mitarbeiter eines Klinikums, dauert aber 50 Minuten. Wer Zeit hat, ich finde ihn interessant.



    Johannes

    Ich gehe ganz altmodisch mit Einkaufskorb und benutze kein Wagerl, soweit das geht, wenn ich nur wenig brauche. Vielleicht ist das das Problem, dass man mich ohne Wagerl nicht als in der Reihe Wartender erkennt. Das Wagerl wird ja vorne oder hinter einem als Barriere geschoben, manchmal auch nur mit einem Päckchen Milch drinnen. Jetzt erst verstehe ich den tieferen Sinn des Einkaufwagens! Barriere schaffen, altes Revierverhalten aus unserem Stammhirn.


    Das Wagerl angreifen ist zusätzliches Risiko, aber klar ist es ein exzellenter Abstandhalter.


    Vielleicht sollte ich immer zwei Wagerl nehmen, eines vorne, eines hinten und die Griffe vorher desinfizieren? Hm, nein, ich denke, ich bleibe bei meinem Einkaufskorb und vertraue darauf, dass es die Menschen lernen.


    LG


    Johannes

    Das mit dem Schlange anstellen funktioniert in Wien noch sehr schlecht. Ist auch schwierig, da die Menschen hier es gewohnt sind, sich alle auf einem Haufen zu drängeln und wenn ein neue Kasse aufmacht, auch alle gleichzeitig hinzustürzen.


    Aber ich sehe es positiv, dass sich die Menschen auch hier daran gewöhnen, es braucht nur seine Zeit und geht nicht mit Schalter Umlegen von heute auf morgen.


    In den Apotheken geht das schon sehr gut, da sind nicht mehr als zwei Kunden drinnen mit entsprechendem Abstand, draußen bilden sich lockere Schlangen. Hier verstehen es die Menschen, vielleicht auch, weil sie selbst fürchten, dass bei der Apotheke auch Kranke stehen, von denen sie nicht angesteckt werden wollen.


    Im Supermarkt herrscht teilweise noch Anarchie, das hängt aber auch sehr vom Standort ab. Mein Sohn erzählt, da, wo er hingeht, funktioniert es gut.


    Ich war gestern nach verlautbarten Empfehlungen, dass ältere Menschen nur zwischen 8:00 und 9:00 einkaufen gehen sollen und alle anderen diese Zeit meiden sollen, um 8.30 im Supermarkt um die Ecke, eh kein großer, wo nicht viel los ist.


    Publikum war sehr gemischt, aber eher jünger. Das hat sich vielleicht noch nicht herumgesprochen. Gut, macht nichts, wenn der Abstand eingehalten wird. Man sagt, ein Meter genügt nicht, besser sind eineinhalb oder zwei Meter, insbesondere in geschlossenen Räumen, da soll die Anzahl der Menschen auch nicht zu hoch sein.


    Gut, beim Anstellen an der Kasse hielt ich zwei Meter Abstand, vielleicht waren es auch 2,5, weil ich ein eher vorsichtiger Mensch bin. Schwupps, fuhr eine ältere Dame mit ihrem Wagerl von hinten in die Lücke. Ist wie beim Autofahren. Da reg ich mich auch nicht auf, mache halt wieder Abstand ohne zu Murren, hab ja Zeit bis 9:00, da geht meine erste Telefonkonferenz los und es war erst 15 Minuten vor 9:00.


    Dann rücken zwei Damen, auch älteren Datums, mir von hinten auf den Pelz. „Gehns weiter“ war die Aufforderung der einen. „Sans eingschlofn?“ vermeldet die andere noch, als sich die Schlange in Bewegung setzt und ich nicht sofort weitergehe. Gut, vielleicht etwas provokativ. Habe Drängler nicht so gern, auch beim Autofahren nicht. Vor mir 2,5 Meter, davor zwei Menschen mit Einkaufswagerln, einer am Band beim Ausladen. Warum hastig weitergehen? Auch die provikativ laute Unterhaltung „stell dir vor, mein Mann hat gestern hohes Fieber bekommen“, animierte mich nicht, vorwärts zu gehen, ich ließ sie freundlich vor. Das mache ich beim Autofahren nicht immer, gebe ich zu. Jetzt war ich der letzte in der Reihe und konnte Abstand halten wie es mir beliebte.


    Wien!


    Ich werde das jetzt auch beim Autofahren so machen, konsequent. Wenn es dann noch Drängler gibt, nach einem Jahr der Gewöhnung an die Langsamkeit.


    Die Menschen müssen erst lernen, dass alles langsamer geht. Ich kam um 9:15 nach Hause und wählte mich in die Telefonkonferenz ein.


    Sie wurde auf 9:30 verschoben.


    Wahrscheinlich, weil alle im Supermarkt etwas länger brauchten.


    Wir haben vereinbart, sie jetzt immer erst um 9:30 abzuhalten.


    Johannes