Beiträge von Johannes56

    Diese Peitschen stehen unter Strom! Links siehst du den Anschluss an den Weidezaun. Ich habe gestern am Sonnwendstein auch so eine Weidepeitsche gesehen, die war an einer Solarstromanlage angeschlossen.


    Um einen elektrischen Schlag zu erhalten, musst du vermutlich beide Peitschen berühren. Ich habe es nicht ausprobiert....


    LG


    Johannes

    Und hier die weiße Schwester, Phyteuma spicatum ssp. spicatum, die Gewöhnliche Ähren-Teufelskralle.



    aufgenommen heute am Semmering.


    Gesucht wäre noch ssp. coeruleum, die Blaue Ähren- Teufelskralle mit Standort Österreich, da fehlt noch ein Foto auf flora.nhm


    Johannes

    Eine schöne Kapelle, und ich finde, auch der Nepomuk sieht noch ganz gut aus. Da habe ich schon welche in viel schlechtetem Zustand gesehen. Ich bin auch sicher, dass sich in der Nepomuk-Kapelle ein Gemälde oder eine Statue oder beides befindet. Den Schlüssel für eine solche Kapelle aufzutreiben, gehört irgendwie zur Nepomuk-Jagd.


    LG


    Johannes

    Danke, das sieht praktisch aus. Ich verwende immer noch mein handgeschriebenes Notizbuch, da mach ich meine Notizen, Zeichnungen, Ortsbeschreibungen hinein und kann das alles nach einigen Tagen selbst kaum mehr lesen, so unleserlich ist meine Schrift geworden.....


    Johannes

    Noch eine Ergänzung zu meiner Beschreibung der Johannes-Nepomuk-Kapelle in Wien 18, Gersthof:


    (8) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 8


    Passend zum Artikel von Susanne und Gurk hat mir eine Frau Hemma vom Pfarrsekretariat freundlicherweise die Kapelle aufgesperrt.



    Nochmals ein Blick hinauf auf den hl. Nepomuk und dann durfte ich eintreten, aus der Hitze hinein in die kühle Stille




    Es ist immer wieder ein besonderer Augenblick, die Stimmung eines solchen Ortes in Stille auf sich wirken zu lassen. So klein die Kapelle von außen wirkt, von innen vermittelt der Blick hinauf in die Kuppel etwas Großes, Unendliches.



    Die Geometrie der Höhe der Kuppel und der relativ kleinen Kapelle versetzt in Staunen und man selbst wird darin stehend ganz klein.


    Nun der Blick auf den Altar mit dem Altarbild und der Szene der Verhaftung, links die Folter und rechts der Brückensturz, eine Darstellung ganz ähnlich, wie ich sie in Novi Zagreb gesehen habe, nur gespiegelt.


    (8) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 8






    Ich bedanke mich recht herzlich bei Frau Hemma , die mir diese Einblicke ermöglicht hat!


    Johannes

    Wimpassing an der Pielach, Ortschaft in Hafnerbach, Bezirk St. Pölten-Land, Mostviertel, Niederösterreich


    Wieder ein Nepomuk hinter Glas. Dieser steht an der Pielach.




    Es stand nicht immer hier, denn er stammt aus der Burgkapelle Hohenegg. Diese Burg ist heute eine Ruine im Besitz der Montecuccoli, die in einem ihrer Wälder eine schöne Waldruhestätte betreiben.


    Vor der Urnenbeisetzung besuchte ich noch diesen Nepomuk...





    Johannes

    Mauternbach, Ortschaft in Mautern an der Donau, Niederösterreich


    In Mauternbach bei der Brücke über den Mauternbach steht diese kleine Kapelle mit Nepomuk.



    Hinter Gitter, hinter Glas, sind diese Nepomuks, wie Elke unlängst schon anmerkte, schwer zu fotografieren.




    Da hilft nur, das Handy ganz an die Scheibe gedrückt zu halten, auch wenn man sich die Perspektive dann nicht mehr aussuchen kann:




    Johannes

    Leider konnte ich nicht mehr zur Auffindung des Nepomuks in der Martinstrasse herausfinden


    https://www.geschichtewiki.wie…ruda-Hof?uselayout=mobile


    Vielleicht war es so ähnlich wie mit Laokoon, die Statue war ja auch fast unversehrt, als man sie fand. In Wien gab es über eintausend Nepomuk-Statuen, viele sind verschwunden und bei Beschädigungen während des Letzten Weltkrieges und Hausabrissen nach dem Weltkrieg verschüttet worden.


    Aber ich habe am kommenden Freitag einen Termin in der Kapelle, vielleicht weiß die Pfarrsekretärin Bescheid....


    LG


    Johannes

    Wien 1180, Währing, Gersthof


    Kapelle und Nepomuk-Statue


    Bei der Gersthofer Strasse 129 befindet sich das barocke Ensemble mit der Johannes-Nepomuk-Kapelle und dem Lydlischen Stiftungshaus.



    Matthäus Lydl von Schwanau war Hofkriegsrat im Umfeld von Prinz Eugen von Savoyen. Er stiftete die Kapelle, die 1736 - 1737 erbaut wurde. Sie diente ihm als Hauskirche, weil er, so die Beschreibungen, sich den Weg in die weiter entfernte Währinger Pfarrkirche ersparen wollte (hatte er kein Pferd, fragt sich Johannes?)




    Die Kapelle verfiel nach dem Weltkrieg und wurde auf Initiative des Bezirksrates Leopold Rosenmayr 1975-1979 mit Mitteln des Bundes, Landes und der Kirche liebevoll renoviert.


    An der Ostfassade des Lydlischen Stiftungshauses befindet sich eine imposante Nepomukstatue, die 1980 bei Grabungen in der Martinstrasse gefunden wurde:




    An der Aussenfassade der Kapelle, unter dem Giebel, schwer gegen das Licht zu fotografieren, befindet sich ein Büstenrelief von Johannes v. Nepomuk





    Leider war die Kapelle mit Gitter und Glas verschlossen, sodass ich das Altarbild von Andreas Viso aus 1737 nur von der Ferne fotografieren konnte:



    Es zeigt Nepomuk bei seiner Verhaftung vor König Wenzel



    In den Nischen rechts und links soll es noch Darstellungen von Folter und Brückensturz geben, da muss ich also nochmals hin, wenn die Kapelle geöffnet ist....



    Johannes

    Wir sehen einander nächstes Jahr in Prag!


    Danke Waldi für die interessanten Beiträge! Meines Wissens nach hat man zu den Feierlichkeiten an Kirchen spezielle Gerüste aufgebaut, die durchaus aufwändig waren, vielleicht hat man auch die Statue auf der Karlsbrücke für die Feierlichkeiten mit einer Kapelle versehen?


    LG


    Johannes

    Sehr schön, Elke! Das sind die Überraschungen, welche in diesen schönen Kirchen immer wieder zu finden sind! Früher habe ich in Kirchen hineingeschaut, aha gesagt, und bin wieder gegangen. Heute betrete ich sie mit Staunen und schaue mir alle Details an.


    Und dann dieser Augenblick, wenn man einen Nepomuk entdeckt. Immer wieder spannend!


    Johannes

    1140 Wien, Penzing, Linienkapelle


    Ich habe bereits über die Linienkapellen, die allesamt dem hl. Nepomuk gewidmet waren (bis auf eine, die Deliquentenkapelle am Matzleinsdorferplatz, bei der die zur Hinrichtung Verurteilten vor dem Weg zur Spinnerin am Kreuz ihr Gebet verrichteten. Diese ist nicht mehr erhalten).


    Diese Linienkapellen wurden zwischen 1740 und 1760 an den Zugbrücken entlang des Linienwalls neben den Linienamtsgebäuden errichtet, wo die Beamten und Handelstreibenden die Zeit für ein Gebet nutzen konnten.


    Ich habe die heute noch bestehenden Linienkapellen hier beschrieben:


    2. Bezirk, am Tabor:


    (5) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 5


    5. Bezirk: die Hundsturmer Linienkapelle, die einzige erhaltene Linienkapelle, die noch an ihrem ursprünglichen Standort steht:


    (5) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 5


    (5) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 5


    9. Bezirk, die Otto-Wagner-Kapelle


    (5) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 5


    So fehlte mir nur noch eine Linienkapelle in der Sammlung, deren Standort in der Linzerstrasse etwas versteckt ist. Auffällig ist das gelbe Gebäude, welches das ehemalige k.&k. Verzehrungssteuer-Linienamt ist:



    Gegenüber befindet sich ein Weg, der Richtung Bierhäuslweg führt. Hier befand sich, unterhalb der Linienkapelle einst ein prachtvoller, blumengeschmückter Park mit artesischen Brunnen.



    Ein etwas verwittertes Schild weist den Weg zur Linienkapelle



    Diese Kapelle wurde als Ersatz für die Mariahilfer Linienkapelle, welche der Stadterweiterung zum Opfer fiel, 1897 nach Plänen von Franz von Neumann erbaut.


    Sie war bereits komplett eingewachsen und drohte zu verfallen. Sie befindet sich im Eigentum der Stadt Wien und gehört heute zur Pfarre Wolfersberg. Einige engagierte Menschen kümmern sich um den Erhalt und so konnte das Dach und der Stiegenaufgang sowie das Kreuz vor der Kapelle erneuert werden.



    Durch ein kleines Wäldchen, vorbei an Brombeergebüsch gelangt man zu der versteckten Kapelle, wo jeden ersten Sonntag des Monats um 8:00 eine Messe gelesen wird.



    Vor der Kirche steht das erneuerte Kreuz und auch die Stiegenanlage ist instand gesetzt worden






    Das Innere ist schlicht und auf der linken Seite des Altars steht der hl. Nepomuk als sichtbares Zeichen der Widmung dieser Linienkapelle.







    Die Kapelle wurde durch den Liniencapellen Bauverein ausschließlich durch private Finanzierung und Arbeitsleistung errichtet. Zwei Gedenktafeln verweisen darauf:




    Sie ist, wie die anderen Linienkapellen, ein schönes Beispiel Wiener Geschichte



    Hier noch einige Verweise zum Nachlesen:


    https://www.erzdioezese-wien.a…diegeschichtedermariahilf


    https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Linienkapellen


    https://www.meinbezirk.at/penz…e-in-huetteldorf_a1286765


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Linienwall


    Johannes