Beiträge von Johannes56

    Da kommt man richtig auf den Geschmack. Witzig, beim Durchsehen meiner Fotos habe ich noch einen entdeckt, obwohl er mir gar nicht in Erinnerung war, eigentlich ging es mir um die Stimmung des aufgewühlten Wassers.


    Faro de Torrox, Andalusien




    Johannes

    Da schaut man mal für ein paar Stunden nicht ins Forum, schon sind unzählige Leuchttürme hier erschienen. In der Tat waren Leuchttürme bislang nicht in meinem Fokus, aber einen kann ich auch beisteuern.


    Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah:


    Leuchtturm in Podersdorf am See, Neusiedlersee, Burgenland




    Johannes

    Na gut, Michael, lösen wir das auch noch.


    Die Hütte ist also eine rekonstruierte Wetterschießhütte bei Gumpoldskirchen.


    Und der Wetterschutzschirm ist ein Gerät nach dem Patent von Friedrich Krickl, 1934. Man sagte auch „Wetterdachln“ dazu, der örtliche Weinbauverein ließ fünf dieser Anlagen bauen. Das Kupferblech war mit einer Erdung (auf dem Foto als Kabel sichtbar) verbunden und es sollte den Gewitterwolken die Elektrizität entziehen.


    In Ried bei Steinfeld stand der letzte Wetterschutzschirm bis vor kurzer Zeit, obwohl die Wirksamkeit nie belegt wurde.


    Johannes

    Und das am Stock ist wohl ein „Hiatabam“. Aber welche besondere Funktion und Patent dieses Exemplar hat, habe ich noch nicht herausgefunden.


    Die Hiatabam wurden vor den Hiatahütten als Zeichen, dass der Weingarten vor unbefugten Zutritt geschützt wird aufgestellt. Das Betreten der Weingärten zwischen Reife und Ernte war strengstens verboten und wurde bei Vergehen hart bestraft. Die Hiata passten auf.


    https://www.meinbezirk.at/lies…les/hiatahuetten_a2026442


    Johannes

    Umweltfreundlich ist es nicht, das Kupfer, darum ist ea seit Jänner 2018 im Weinbau auch verboten. Kupferverbindungen schädigen die Bodenorganismen nachhaltig. Es klingt aber plausibel, was Tom schreibt, dass dies Gerätschaften zur Erzeugung von z.B. Kupfersulfat sind, allerdings kenne ich mich chemisch zu wenig aus, als dass ich das jetzt erklären könnte, wie das mit gezeigten Gerätschaften funktionieren soll.


    Johannes

    Das wird ja immer rätselhafter. Nein, ich habe das noch nie gesehen. Niederösterreich, da könnte es einen Zusammenhang mit Wein geben.


    Neuerdings wird versucht, die Weinblüte mit Rauch vor späten Frösten zu schützen. Aber ob man das früher schon praktiziert hat?


    Auf dem letzten Foto sieht das wie eine Aschenschale aus.


    Aber was hätte es mit dem Kupfer zu tun? Kupfer ist giftig. Und was mit der Stange und dem Dach und der Stromleitung dran?


    Rätsel über Rätsel.


    Johannes

    Ich bin ja derzeit recht viel im Waldviertel unterwegs und habe so ewas bislang noch nicht gesehen.


    Ein interessantes Rätsel. Einerseits haben wir ein Rohr, auf einem Dach angebracht. Da wird etwas eingefüllt. Anderseits haben wir eine Stange mit einem Dach obern drauf. Da kann man wohl nichts einfüllen, aber vielleicht aufhängen. Also hängt man vielleicht auch in dem Rohr etwas auf.


    Vielleicht etwas zum Trocknen. Gärung ist irgendwie im Spiel. Und es handelt sich um eine Methode, die heute nicht mehr verwendet wird und aus der Luft gemacht wird. Kupfer spielt dabei eine Rolle, also gibt es einen physikalisch-chemischen Zusammenhang.


    Und es ist etwas in Niederösterreich Typisches zumindest gewesen. Flachs? Der wird am Feld vorgegoren, bevor er verarbeitet wird, vielleicht läßt man ihn im Rohr trocknen? Aber heute aus der Luft???


    Es passiert heute aus der Luft......


    Ich hätte gemeint, es hat etwas mit Akustik zu tun, aber da ist ein Zusammenhang mit Gärung, auch wenn es nur indirekt damit zu tun hat, beim besten Willen nicht herzustellen.


    Ich denke noch nach...


    Johannes

    Reichau, Ort in der Gemeinde Weinzierl am Walde, Bezirk Krems-Land, Waldviertel


    Hier wurde zum 50. Jubiläum von Kaiser Franz Josef I im Jahr 1908 diese Jubiläums-Kapelle errichtet.




    Den Schlüssel für die Kapelle erhielt ich von einer freundlichen Ortsbewohnerin, sodass ich die am Altar stehende barocke Statue des hl. Johannes von Nepomuk fotografieren konnte.






    Johannes

    Obermeisling, Ort in der Gemeinde Gföhl, Bezirk Krems-Land, Waldviertel


    Drei Nepomuks




    Obermeisling liegt etwas abgelegen mitten in der Natur. Die Kirche von Obermeisling steht oberhalb einer Flusschlinge der Krems und beherbergt nicht nur eine Statue und ein Gemälde des hl. Nepomuk, sondern auch die größte Fledermauskolonie Österreichs.


    https://www.meinbezirk.at/krem…obermeisling-ein_a2094906


    Der Pfarrer, der mir bereits den Nepomukaltar in Lichtenau gezeigt hat, wohnt hier bei der Kirche und gab mir den großen Schlüssel zur Kirche.





    Im Altarraum befindet sich auf der linken Wand dieses Gemälde:




    Auf der Mauer des Pfarrhofes befestigte der Pfarrer, selbst leidenschaftlicher Sammler von alten Nepomuk-Karten, eine Abgußfigur, von der er meinte, dass er mit ihr nicht wirklich zufrieden ist, da sie etwas zwergenhaft erscheint.




    Er gab mir noch den Tipp, in das nahe Reichau zu fahren und verriet mir auch, wo ich den Schlüssel für die dortige Kirche erhalten kann.


    Johannes

    Ja, so ist das, und die Wahrnehmung ändert sich, wenn du einmal etwas am Radar hast. Es genügt, wenn du ein neues Auto hast, dann siehst du plötzlich viel häufiger genau diese Marke.


    So ist das auch mit den Nepomuks, hast du sie einmal wahrgenommen, siehst du sie plötzlich überall auch an Stellen, an denen du vielleicht sogar schon ein Foto mit ihm gemacht, ihn aber nicht wahrgenommen hast.


    Wirst sehen, sie tauchen jetzt auch bei dir überall auf!


    Freue mich schon auf die nächsten....


    Johannes

    Waldi gibt Rätsel auf. Zuerst dachte ich, die von Tosca gezeigte Brücke ist die Salzachbrücke zwischen Laufen und Oberndorf. Aber nach Waldis Rätsel habe ich genauer geschaut und kann es sich nur um die Szabadság híd in Budapest handeln, da sich gleich daneben die Erzsébet híd befindet.


    Johannes

    Hallo,


    das war mir bislang auch nicht bekannt, dass der hl. Nepomuk auch Schutzpatron der Flösser ist. Es ist aber naheliegend, da er ja für alle Gefahren, die vom Wasser ausgehen zuständig ist.


    Aber nicht nur Wasser, ich habe gelesen, dass er in manchen Gegenden auch für den Wein herhalten muss, er ist auch einer der vielen Weinheiligen. Aber da hing ja immer schon viel Geld dran, und so hat man für die gute Weinernte zahlreiche Heilge angerufen.


    Zwei Nepomuks wurden in Lechbruck schon von Gabi beschrieben:


    (4) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 4


    einer von deinen ist eine Neubeschreibung (der zweite).


    Danke jedenfalls für deinen Beitrag, ich dachte schon, ihr lässt mich alleine mit den Nepomuks.


    Freue mich über jeden weiteren Beitrag!


    Wie Waldi zu sagen pflegt: „nur weiter so👍„


    Johannes

    Lieber Waldi!


    Das ist (fast) richtig.


    Die drei Brücken über den Río Guadalevín von unten nach oben sind


    Puente Árabe



    Puente Viejo



    Puente Nuevo



    Bei der Puente Árabe, die ich anfangs zeigte handelt es sich um die unterste Brücke, dahinter sieht man das alte Arabische Bad (links neben der Straße).


    In jedem Fall ein eindrucksvolles Brückenensemble!


    Johannes