Der Herbst kündigt sich an

  • Auch wenn die Herbstzeitlosen zumeist schon Mitte August blühen, so kündigen sie doch eindeutig den Herbst an!



    Weitere Herbstblumen demnächst in einem kurzen Beitrag über den Herbst am Eichkogel.


    Herzlich!

    Susanne

  • Bei uns an der Costa Blanca sieht man kaum, wenn der Herbst naht.

    Aber ein Herbstbild kann ich Euch doch zeigen - und zwar die noch grünen Orangen.


    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Jetzt wäre im Süden doch eigentlich Feigenzeit!

    Gibt es bei Euch an der Costa Blanca keine Feigenbäume, Jofina ?

    Liebe Grüße,

    Elke

  • ELMA  Susanne M  hadedeha, vielen Dank für euren lieben Zusprüche.


    Ich werde ab und zu immer mal vorbeischauen und mich auch nicht selber vergessen.


    Bei uns in der Nähe hat auch der Kürbisverkauf schon angefangen.

    Versuche mir nächste Woche mal die Zeit zu nehmen und ein paar Foto zu machen.


    Die Apfelernte ist auch schon voll im Gange und die Weinlese fängt wie es ausschaut

    auch nächste Woche schon an.


    Wetter ist seit gestern ein Traum, Sonnenschein pur und sehr warm.


    Liebe Grüße

    Steffi

  • Jetzt wäre im Süden doch eigentlich Feigenzeit!

    Gibt es bei Euch an der Costa Blanca keine Feigenbäume, Jofina ?

    So wild wachsende Feigenbäume habe ich hier noch nicht gesehen. Mag sein, dass manche Bewohner sie in ihrem Garten haben, aber da diese meist von Mauern umgeben sind, sieht man sie nicht von außen.


    Ich habe mal einen großen Feigenbaum in einem weiter entfernten Naturpark fotografiert, aber das war im Frühjahr.


    -----------------------


    Steffi, ich wünsche Dir, dass es Deinem Mann bald wieder besser geht.

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • LIebe Steffi!


    So etwas zu lesen macht traurig.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Zuversicht

    und Deinem Mann alles Gute .

    da möchte ich mich gerne anschließen auch von mir alles Gute!

  • Jetzt wäre im Süden doch eigentlich Feigenzeit!

    In Ungarn sind sie noch nicht reif.

    Zwischen unserem Schuppen und dem Plumsklo reichen die Zweige des Feigenbaums der Nachbarin über den Zaun.


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    Ich war so frech und pflückte eine Frucht ab. Igitt! Da lief mir der Milchsaft über die Finger. Ich kannte das nicht.


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    Ist ja nicht weiter schlimm, dachte ich.

    Später hatte ich Mühe meine verklebten Finger wieder zu trennen. Das klebt unglaublich.

    Bei Wikipedia habe ich dann gelesen:

    Die ganze Pflanze führt Milchsaft, der in Zusammenhang mit Sonnenlicht nach Berührung zu einer Photodermatitis führen kann, die sich durch Entzündung der Haut und Bläschenbildung äußert.

    Was es alles gibt. kopfschüttel...


    Natürlich habe ich die Feige auch aufgeschnitten. Sie war aber noch ganz weiß, also unreif.



    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Und immer neugierig bleiben!

    Einmal editiert, zuletzt von waldi ()

  • waldi Feigen schmecken am besten , wenn sie prall und kurz vor dem Aufplatzen sind, oder schon nicht mehr hart , fast schon ein bisschen welk und manchmal fleckig, aber nicht mehr dunkelgrün sind.

    Wenn sie noch fest am Zweig sitzen ( s,. die Frucht links), sollte man mit dem Pflücken noch warten.


    Reife Früchte haben dann auch nicht mehr so viel klebrigen Saft.


    Feigen_Mindel_014_680.jpg


    Diese hier wurden zum Trocken geerntet ( Dalmatien)


    6_Feigen_011_680.jpg



    Innen müssen sie so aussehen


    zzFeigen.jpg


    Wie andere süße Früchte auch ( z.B. Kirschen ) platzen sie bei Regen auf ( dann man kann man sie aber trotzdem noch essen)

    Feigen an demselben Baum werden unterschiedlich reif.



    Ich freue mich schon auf nächste Woche , da werde ich in der Toskana jeden Morgen einen Spaziergang zu den Feigenbäumen machen und mir zwei oder drei sonnenwarme, reife Früchte pflücken.


    Hier sind reife und unreife Früchte.

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    Hab Geduld , waldi

    Wenn Ihr noch eine Weile in Ungarn seid, sind die ersten reif.


    Alles Gute und liebe Grüße,

    Elke

  • Hier habe ich die Fotos von dem riesigen Feigenbaum, den ich mal fotografiert hatte. Es war allerdings Mitte April und die Früchte sehen dafür schon ziemlich weit herangereift aus. Ob es eine andere Art ist? Ich kenne mich da auch gar nicht aus.



    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Jofina, solche frühen Früchte habe ich im März in Dalmatien an einem noch fast kahlen Feigenbaum auch schon gesehen.

    Sie haben sich offensichtlich im Winter entwickelt. Aber sie kommen nicht zur Reife , erklärte uns unser Freund Goran,


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    Der Entwicklungsrhthmus mit der Bestäubung durch die Feigenwespe ist sehr kompliziert .

    Vielleicht bei verschiedenen Feigensorten auch unterschiedlich .

    https://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Feige


    Johannes hat einen Feigenbaum im Garten, es hat ihn uns mal gezeigt

    Blick in meinen Garten
    - vielleicht weiß er mehr .


    Meine persönliche ( praktische) Erfahrung ist : Solange die Feigen noch an den Ästen "stehen" ( wie auf Deinem 2. Bild) sind sie noch lange nicht reif,

    Sie sollten zumindest ein wenig "hängen " !


    Liebe Grüße,

    Elke

  • Der Feigenbaum, Echte Feige, Ficus carica gehört zu den Maulbeerbaumgewächsen und wird schon seit langer Zeit in vielen Sorten kultiviert. Es gibt auch viele frostbeständige Sorten in neueren Züchtungen, die selbstbestäubend sind und in unseren Breiten gut gedeihen. Selbstbestäubend ist bei der Sortenwahl wichtig, denn die natürliche Bestäubung ist komplex und benötigt die Feigengallwespe, die in unseren Breiten nicht lebt.


    Geschützt, an einer Hauswand gefällt es ihnen besonders und man darf den Wasserbedarf nicht unterschätzen.


    Grundsätzlich gibt es drei mögliche Feigengenerationen. Eine davon entsteht auf dem alten Holz und daraus entstehen noch zeitig im Sommer die Vorfeigen, profico oder Blühfeigen, Breva. Aber nicht alle Feigensorten bilden diese Vorfeigen.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Vorfeige


    Hier Vorfeigen aus einem Garten südlich von Wien:




    Auf diesem Foto sieht man die Vorfeigen am alten Holz und dahinter bereits die Herbstfeigen auf neuem Holz, aufgenommen im Juli.



    Später entstehen dann die Feigen auf dem neuen Holz, im Herbst. Das beginnt jetzt.


    Bei allen Feigen soll man warten, bis sie beim Abpflücken keinen Milchsaft mehr abgeben, dann sind sie richtig reif. Die Blühfeigen schmecken deutlich anders als die Herbstfeigen, sie sind luftiger im Geschmack und eignen sich gut für Säfte und Konfitüren.


    Johannes

  • Gibt es dort auch Heidschschnucken, wie in der Lüneburger Heide? Diese Landschaft ist nicht so spektakulär, zieht aber gerade aus der Ruhe ihren Reiz.

    Hallo Evelin,


    auf der gesamten Veluwe werden Schafherden gehalten, um für den Erhalt der Heideflächen zu sorgen. Zwischen den Heidesträuchern wächst so allerlei:





    Wenn das die Schafe nicht wegfressen würden, wäre die Heide in wenigen Jahren zugewachsen.

    Ich glaube jedoch nicht, dass das Heidschnucken sind, die haben einen schwarzen Kopf und das habe ich nur äußerst selten gesehen. Bin nicht so eine Schaf-Fachfrau. :D


    Für unsere Verhältnisse sind die Hügel schon recht spektakulär - auf meiner Wanderung habe ich immerhin 130 Meter Aufstieg und 88 Meter Abstieg "bewältigt" und mich auf 98 Meter über NN hinaufgequält. :lol::lol:.


    Liebe Grüße

    Helga

  • 130 Meter Aufstieg und 88 Meter Abstieg "bewältigt"

    :401:

    Gerade richtig, um die Landschaft zu genießen!

    Ist es erlaubt, querfeldein zu spazieren um zu schauen, was zwischen den Heidesträuchern so alles wächst, oder muss man vorgegebene Wege benützen?


    Liebe Grüße,

    Elke

  • Ist es erlaubt, querfeldein zu spazieren um zu schauen, was zwischen den Heidesträuchern so alles wächst, oder muss man vorgegebene Wege benützen?

    Gute Frage!

    Man soll sich auf (übersetzt) "Wegen und Pfaden" halten. Was nun ein Pfad ist, wird natürlich nicht definiert.

    Ich glaube allerdings, dass man sich hier darüber nicht so intensive Gedanken macht, da es einfach komfortabler ist, auf einem ausgetretenen Weg zu spazieren. Das ist dann natürlich kein Asphalt oder Steine, sondern einfach Sandboden, auf dem schon viele vor einem gelaufen sind, teilweise mit Heidesträuchern zwischen den Füßen. :D



    Ich persönlich hätte gar kein Bedürfnis, quer durch die Heidesträucher zu laufen und alles kaputt zu treten. Ausnahme: Kurz ein paar Meter abseits gehen, um Fotos zu machen oder auch, um zu gucken, was da so wächst. Nach meinen Beobachtungen halten es meine Mitmenschen ähnlich.

    So wie beinahe alles hier in NL: Es ist (fast) alles erlaubt, wenn man es nicht übertreibt. :)


    Liebe Grüße

    Helga

  • Liebe Helga,


    dieses hübsche Heidkraut, das im Herbst wächst - und auch Besenheide genannt wird -

    wächst auch in unseren Breiten, sogar im Bergland.



    Aber es sind einzelne Bestände - und es überzieht nicht ganze Flächen so wie bei Euch in den Niederlanden. Sie muss wunderschön sein, diese Heidelandschaft.


    Danke für die schönen Bilder und den Bericht!

    Susanne

  • Liebe Susanne,


    das ist auch ein sehr schönes Bild.

    Auch wenn Ihr nicht so große Flächen habt - besser wenig als gar nichts. :)


    Liebe Grüße

    Helga

  • auf meiner Wanderung habe ich immerhin 130 Meter Aufstieg und 88 Meter Abstieg "bewältigt"

    Tapfer, tapfer liebe Helga:), aber in der Lüneburger Heide ist es ähnlich flach. Den Wilseder Berg mit seinen 169 m Höhe, haben wir schon 2x erklommen. Von dort hat man einen herrlichen Blick über die Heide und die Wacholder Wiesen. Wir hatten Glück und sind einer großen Herde Heidschnucken begegnet.



    Akrobatische Ziegen waren auch dabei, die sich am Birkengrün vergriffen haben und die Flurbereinigung nicht so ernst nahmen.;)



    Viele Grüße Evelin

  • Ich habe auch noch etwas Herbstliches beizutragen. ;) Seit August, aber zur Zeit immer noch, sieht man viele Yucca-Palmen mit ihrer schönen weißen Blüte.


    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Nicht nur in der Lüneburger Heide und auf der Veluwe gibt es Erica!

    Diese Fläche mit (vermutlich) einer Heidekrautart ließ mich das Auto anhalten.


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    Ob es sich um die Besenheide handelt weiß ich nicht.


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    Außerdem kam ich an vielen Feldern vorbei wo die Kürbisse in Reih und Glied lagen.


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    Was ist wohl mit dem Kürbiskraut passiert?



    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Und immer neugierig bleiben!

    Einmal editiert, zuletzt von waldi ()

  • Was ist wohl mit dem Kürbiskraut passiert?

    Bei uns wird das eingepflügt und dient der Bodenverbesserung,

    Denkst Du , dass man das anders verwenden kann?

    Silieren als Viehfutter , oder?


    Wohin kommen all die reifen Kürbisse? Auf den Markt? In eine Fabrik? Was macht man in Ungarn daraus?


    Diese Art von Erica / Heidekraut habe ich noch nie gesehen !


    Liebe Grüße,

    Elke

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