Besichtigung von Abu Dhabi

  • Für Abu Dhabi hatten wir auf unserer Kreuzfahrt 3 Tage Zeit, um uns die Highlights dieser Stadt anzuschauen. Abu Dhabi ist die Hauptstadt der Arabischen Emirate und hat ca. 1,5 Millionen Einwohner. Wie auch in Dubai, ist der Tourismus immer mehr zu einem wichtigen Wirtschaftszweig geworden. Zu Schauen und zum Staunen gibt es reichlich und so kommen auch Touristen aus aller Welt hierhin. Man fühlt sich total sicher hier.


    Nun zu unseren Aktivitäten:


    Für den 31.01.2020 hatten wir den organisierten Ausflug „Präsidentenpalast und Etihad-Towers-Aussichtsplattform“ gebucht. Nicht ganz preiswert, aber eine bequeme Sache. ;)


    Der Bus fuhr die Küstenstraße, die Corniche entlang. Auf der Hinfahrt hatte ich einen guten Blick auf die daneben liegende Fußgängerpromenade.




    Hier versuchte ein arabisch gekleideter Mann mit dem E-Roller klarzukommen. ;)



    Eingangstor zur Außenanlage des Luxus-Hotels Emirates Palace. Dort waren wir aber nicht - Keine Lust auf elegante Kleidung ;)




    Unser erstes Ziel waren die Etihad-Towers, also die bekannten Wolkenkratzer. Einer davon bietet in der 74. Etage in 300 Metern Höhe eine Aussichtsplattform (Observation Deck).






    Der Fahrstuhl benötigt dafür keine 2 Minuten und schon genießt man den fantastischen Blick über die Stadt und in die Ferne. Daran angeschlossen ist ein Café. Unsere Gruppe hatte genügend Zeit, um durch die geputzten Fensterscheiben die tolle Aussicht zu genießen. :thumbup:



    Hotel Emirates Palace, etwas herangezoomt


    Hotel Fairmont Marina Resort, welches Ähnlichkeit mit dem Hotel Atlantis in Dubai bei der Palme aufweist.








    Wie man sieht, könnten noch mehr Inselchen bebaut werden.




    Und hier das prachtvollste Gebäude von Abu Dhabi – der Präsidentenpalast. 8)





    Von der Besichtigung dieses Palastes berichte ich dann in der Fortsetzung...

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Der Präsidentenpalast von Abu Dhabi kann inzwischen auch von uns Touristen besichtigt werden. Man muss sich jedoch vorher dafür Eintrittskarten besorgen, damit der Besucheransturm gesteuert wird. Mit unserem organisierten Ausflug waren Karten natürlich inclusive. Der Bus brachte uns bis zum Besucherzentrum. Von hier hat man einen guten Blick auf die nahe gelegenen Etihad Towers.





    Ein riesiges Gelände von 380.000 qm liegt um den hoch gesicherten Palast. Security überall und Kontrollen wie am Flughafen werden am Besuchereingang durchgeführt. Zigaretten und Feuerzeuge dürfen nicht mitgenommen werden. Nach den Sicherheitskontrollen wurden wir mit einem Mini-Shuttlebus zum eigentlichen Palast gebracht. Niemand darf nämlich einfach so frei auf dem Areal herumspazieren, das ist nur auf den ausgewiesenen Flächen erlaubt und in dem Palast.






    Der Palast ist von außen und von innen überwältigend. Ich habe noch nie so etwas Prachtvolles gesehen. Es ist unbeschreiblich, welcher Reichtum hier sichtbar wird. Das Teuerste vom Teuersten ist überall sichtbar. Der Palast dient dem Emir nur für Staatsempfänge, nicht etwa als persönlichen Wohnsitz. Milliardenbeträge stecken in dem Bau, nur um mal einen ausländischen Staatsgast zu empfangen, was ja nun auch nicht ständig vorkommt.


    Zuerst wurden natürlich reichlich Fotos von der Außenansicht gemacht.









    Auch im Inneren des Palastes kamen wir aus dem Staunen nicht heraus. Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen.




























    Durch einen Seitenausgang ging es wieder hinaus in diesen Teil der Außenanlage.







    Nun seht Ihr mich auch mal auf einem Foto. ;)




    Arabisch gekleidete Männer mit unterschiedlichen Kopftüchern.




    In der Nähe wartete dann wieder der Shuttle-Bus. Zum Schluss noch Fotos aus dem Busfenster von dem weitläufigen Gelände während der kurzen Rückfahrt zum Besucherzentrum.







    Hier habe ich noch einen Link (in deutscher Sprache) gefunden, der noch weitere Auskunft über diesen prachtvollen Palast gibt: https://www.travelabudhabi.ae/…erdigkeiten/qasr-al-watan



    Es gibt natürlich noch etliches mehr von Abu Dhabi zu sehen.

    Fortsetzung folgt....

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    Gruß Jofina

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  • hallo Jofina,


    der Präsidentenpalast ist der Hammer! Die Bilder zeigen nur einen ungefähren Eindruck der Anlage. Wie stark muß wohl der Besucher beeindruckt sein, wenn er das im Original sieht?


    Irgendwie habe ich den Eindruck, daß Abu Dhabi versucht, Dubai zu übertrumpfen. Auch das Emirat Katar ist auf diesen Zug aufgesprungen. Es ist schon erstaunlich, was alles möglich ist, wenn Geld im Überfluß vorhanden ist.


    grüsse


    jürgen

  • Irgendwie habe ich den Eindruck, daß Abu Dhabi versucht, Dubai zu übertrumpfen. Auch das Emirat Katar ist auf diesen Zug aufgesprungen. Es ist schon erstaunlich, was alles möglich ist, wenn Geld im Überfluß vorhanden ist.

    Hallo Jürgen,

    die deutsche Stadtführerin in Doha (Katar) sagte uns, dass die arabischen Länder drum herum erst skeptisch zugeschaut haben, wie sich dass Dubai-Projekt entwickeln würde. Nun, wo es erfolgreich ist, versuchen die anderen Länder auch auf diesen Zug aufzuspringen. Da hast Du schon den richtigen Eindruck gewonnen.


    Ob es gelingt? Dubai ist schon irgendwie weltoffener, finde ich. Wollte ich in diesem Teil der Erde einen längeren Urlaub in einem Hotel verbringen wollen, dann würde ich zum jetzigen Zeitpunkt Dubai wählen.


    Mal schauen, wie es mit Katar wird, wenn die WM vorbei ist. Dann sind ja alle Bau-Maßnahmen abgeschlossen und man kann begutachten, wie schön es geworden ist und wie auch die anderen Emirate nachgezogen haben. Sollten wir gesund bleiben, hätte ich schon Interesse, im Januar 2023 dort wieder eine Kreuzfahrt zu machen.


    Abu Dhabi musste ja während der Finanzkrise Dubai finanziell unter die Arme greifen. Geld ist dort wohl reichlich vorhanden.


    Als nächstes zeige ich Euch die wunderschöne Moschee. Ich denke, das klappt heute noch. ;)

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    Gruß Jofina

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  • Nun geht’s weiter mit meinem Foto-Reisebericht über Abu Dhabi. Am Folgetag, also am 01.02.2020, hatte ich als Besichtigungsziel für uns die wunderschöne Scheich-Zayid-Moschee ausgewählt; diesmal wieder in Eigenregie.


    Je früher desto besser bzw. dann weniger gut besucht, hatte ich im Internet erfahren.


    Um kurz nach 9.00 Uhr verließen wir das Schiff. Vor dem Kreuzfahrtterminal fragten wir einige Taxifahrer nach dem Fahrpreis zur Moschee. Die ersten vier Taxifahrer nannten einen Preis von 100 Dirham, was etwa 25 Euro entspricht. Der fünfte Taxifahrer brachte uns dann aber für 80 Dirham innerhalb von 30 Minuten zur Moschee.


    Der Besucherandrang war wie erwartet, um diese Zeit noch recht überschaubar. Ohne lange Wartezeit passierten wir die Registrierung und die Sicherheitskontrollen. Eine Umkleide war für uns nicht nötig, denn die Kleidervorschriften erfüllte ich. Insbesondere bei den Frauen werden strenge Maßstäbe angelegt. Schulter, Arme inklusive Handgelenke sowie die Beine müssen bis über die Knöchel bedeckt sein. Natürlich ist das Kopftuch auch obligatorisch. Die Männer müssen eine lange Hose tragen. Werden die Vorgaben nicht erfüllt, kann man sich jedoch auch kostenlos einen Umhang mit Kapuze ausleihen.


    Die Moschee soll die drittgrößte der Welt sein und in der Tat handelt es sich um ein gewaltiges Bauwerk. 40.000 Gläubige sollen hier gleichzeitig beten können. Das Innere der Moschee kann von Touristen nicht betreten werden. Man kann nur hinter einem Absperrband einen Blick hinein werfen und auch fotografieren. Besonders der größte Kronleuchter der Welt mit einem Durchmesser von 10 Metern und 15 Metern Höhe ist ein beliebtes Fotomotiv, wie ebenso der weltweit größte handgeknüpfte Teppich mit einer Größe von 5627 qm und einem Gewicht von 47 Tonnen!


    Das Äußere der weißen Moschee ist atemberaubend anzuschauen, welch eine Pracht! Es sieht aus wie in einem Märchen aus 1001er Nacht.


    Als Ergänzung noch der Wikipedia-Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Scheich-Zayid-Moschee



    Nun habe ich genug erklärt und zeige Euch die Fotos von unserem gut 2stündigen Aufenthalt.
































    Dies war unsere Moschee-Besichtigung in Abu Dhabi. Da wir noch nicht wieder auf´s Schiff zurück wollten, haben wir uns mit einem Taxi zum Louvre bringen lassen. Auch so etwas gibt es in Abu Dhabi. ;)


    Fortsetzung folgt (aber nicht mehr heute)....

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    Gruß Jofina

  • Hallo Jofina ,


    als aller erstes freue ich mich sehr darüber ,, die Jofina ,, welche ja schon längere Zeit mit uns schreibt auch mal in natura zu sehen.


    Deine Berichte mit den tollen Aufnahmen finden bei mir schon großen Gefallen , die Städte ( Abu Dhabi - Doha und Dubai ) welche du uns hier in letzter Zeit vorgestellt hast , sind schon toll anzusehen und man sieht wirklich wo das Geld zuhause ist.


    Aber mal eine Frage an dich oder in die Runde : Wolltet ihr so wohnen ??? irgendwie steril und ohne das behagliche Wohlbefinden.

    Liebe Grüße

    3403-dieter-gif



    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders


    Und deshalb bleibt bitte gesund.

  • Aber mal eine Frage an dich : Wolltet ihr so wohnen ??? irgendwie steril und ohne das behagliche Wohlbefinden.

    Wir reisen, seitdem wir nicht mehr arbeiten müssen, mehrmals im Jahr in unterschiedliche Länder und Gegenden. Da stelle ich mir die Frage eigentlich nie, ob ich dort wohnen möchte, da wir mit unserem jetzigen Lebensmittelpunkt glücklich und zufrieden sind. :) Es ist dann halt Urlaub und wir schauen uns gerne etwas Neues an, so wie in diesem Winter etwas von Dubai, Abu Dhabi, Katar und Oman.


    In diesen von mir bislang gezeigten arabischen Ländern leben ja überwiegend Ausländer, befristet für einen gewissen Zeitraum. Die meisten international tätigen Firmen haben dort eine Niederlassung. Wenn man jung ist und man bekommt das Angebot vom Arbeitgeber dort für einige Jahre beruflich tätig zu sein – warum sollte man das ablehnen? Wäre unser Sohn in dieser Situation gewesen, hätten wir ihm zugeraten, mal diese Erfahrung zu machen.


    Mit den reichen einheimischen arabischen Bewohnern kann man sich ja eh nicht vergleichen. Sie führen einen völlig anderen Lebensstil in einer anderen Kultur. Sie sind damit aufgewachsen. Ob sie in den Hochhäusern leben oder eher Ausländer aus diversen Kontinenten, das weiß ich nicht. Und ob die Hochhäuser wirklich seelenlos sind, kann ich auch nicht beurteilen. Vielleicht haben sie ja auch eine funktionierende Hausgemeinschaft. ;) Das sieht man von außen ja nicht.


    Ich nehme an, für die meisten europäischen Ruheständler oder Leute im mittleren Alter wäre es kein Thema, sich dort einen Zweitwohnsitz anzuschaffen. Dann zieht man doch lieber z.B. nach Spanien oder Kroatien oder Italien oder Portugal etc. , wo auch überwiegend schönes Wetter ist. ;)

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  • Da stelle ich mir die Frage eigentlich nie, ob ich dort wohnen möchte,

    Na gut die Frage war ja auch eher rhetorisch gemeint ;)

    Liebe Grüße

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    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders


    Und deshalb bleibt bitte gesund.

  • Das sieht alles so unwirklich aus.

    Sehr kunstvoll, sehr exklusiv.

    Wahrscheinlch muss man desen Luxus selbst mal gesehen haben, um das Ausmaß richtig zu ermesssen,

    Jofina., Du hast vieles hervorragend in Bildern festgehalten,


    Was dieser Reichtum wohl mit den Menschen macht??

    Mit den Kindern und Jugendlichen dort, die nichts anderes kennen?

    Spontan fällt mir die Erzählung von Leo Tolstoi ein :
    "Wieviel Erde braucht der Mensch?"


    ( Gilt natürlich nicht nur die superreichen Araber)


    Danke Jofina, dass Du uns all das zeigst !


    Liebe Grüße,

    Elke

  • Weiter geht’s mit Abu Dhabi... ;)


    Von unserem Schiffsbalkon blickte ich immer auf dieses Museum (links im Bild). Da dachte ich mir, das könnte man sich doch auch mal anschauen.




    Nach dem Besuch der Moschee ließen wir uns deshalb mit einem Taxi zum Louvre Abu Dhabi fahren. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen sehr weit auseinander. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es so gut wie keine und das Taxi ist das Transportmittel der Wahl. Etwa 12.000 Taxis soll es in Abu Dhabi geben. Das Taxameter zeigte bei Ankunft am Louvre 54 Dirham, mit Trinkgeld also 60 Dirham was rund 15 Euro entsprach. Das Museum ist ein futuristischer Bau mit einer besonderen Dachkonstruktion im gewebten Stil. Das Namensrecht „Louvre“ liegt bei der Stadt Paris und Abu Dhabi soll für die Nutzung des Namens sehr viel Geld bezahlt haben. Wieder einmal... Geld spielt hier keine Rolle.(siehe dazu diesen Artikel: https://www.ingenieur.de/techn…kuppel-ruht-vier-punkten/)



    Rentner zahlen als Eintritt nur die Hälfte – das hieß in unserem Fall nur 63 Dirham für uns zwei. Natürlich musste auch hier wieder eine Sicherheitskontrolle durchlaufen werden.






    Nun zeige ich Euch mal einige Exponate, die es zu bestaunen gab.





    Dies ist eine Sphinx, ca. 600 – 500 v.Chr. angefertigt: Der Körper eines Löwens, die Flügel eines Vogels und das Gesicht einer Frau. So stand es zumindest auf der danebenstehenden Tafel.




    Diese attraktive Dame und 2 kräftige Männer waren u.a. auch ausgestellt.





    Besonders angetan war ich von diesen bestickten Wandteppichen.

    Dieser ist in den südlichen Niederlanden im frühen 16. Jahrhundert entstanden. Der Herr links in blau soll einen babylonischen König aus vorchristlicher Zeit darstellen.





    Dieses Werk ist in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts in Frankreich angefertigt und zeigt eine Jagdgesellschaft der Habsburger Dynastie.





    Weitere Exponate ...








    Nun noch einige Fotos von diesem außergewöhnlichen Gebäude








    Nach fast 2 Stunden waren wir auch hier durch, nahmen uns wieder ein Taxi und für 25 Dirham inkl. Trinkgeld brachte uns dieses zurück zum Kreuzfahrtterminal. Insgesamt waren wir fast 5 Stunden unterwegs, das reichte für diesen Tag. ;)



    Einen weiteren Abu Dhabi – Tag hatten wir noch vor uns. Fortsetzung folgt...

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  • An unserem letzten Abu Dhabi-Tag wollten wir auf diese vorgelagerte Insel, die wir schon von dem Observationsdeck der Etihad Towers gesehen hatten. Die wichtigsten Highlights hatten wir ja auch schon besichtigt.


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    Da ich seit unserem letzten Liverpool-Besuch gerne mit dem Riesenrad fahre, wollten wir es hier auch mal machen.


    Gegen 11.30 Uhr gingen wir von Bord und wurden sofort vor dem Kreuzfahrtterminal von mehreren schlitzohrigen Taxifahrern abgefangen, die uns für 80 Dirham zur Marina Mall bringen wollten. Das ist natürlich für die kurze Entfernung viel zu teuer und wir lehnten ab. Wir nahmen lieber ein Taxi mit offiziellen Taxameter. Ein sehr netter, sehr gut englisch-sprechender nepalesischer Taxifahrer übernahm die Fahrt und siehe da.. die Fahrt kostete nur 43 Dirham, mit Trinkgeld 50 Dirham. Also aufgepasst bei der Taxiwahl! ;)


    Zuerst machten wir eine Fahrt mit dem Riesenrad für 55 Dirham pro Person. Das ist okay, denn man hat von hier oben eine tolle Aussicht auf die Skyline der Stadt Wir waren bei der Ankunft die einzigen Fahrgäste und waren überrascht, dass sie das Riesenrad exklusiv für uns starteten.










    Nach 10 Minuten war die Fahrt beendet und die Fotos auf dem Smartphone.



    Anschließend ein kurzer Besuch der Marina Mall, angeblich das größte Einkaufszentrum Abu Dhabis. Es befinden sich dort fast nur Geschäfte der Luxusklasse. Zur Zeit unseres Besuches waren auch hier kaum Leute unterwegs. Wie es abends oder am Wochenende aussieht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Als wir dort waren, war quasi „tote Hose“, wie man umgangssprachlich sagt.









    Schräg gegenüber befindet sich die Fußgänger-Promenade und 2 große Plätze mit Springbrunnen und Bänken. Von hier hatte man einen sehr schönen Blick auf die Wolkenkratzer an der Küstenstraße, der Corniche.






    Strand des Emirates Palace



    Wir hielten uns dort noch ca. 1 Stunde auf und fuhren danach mit dem Taxi (diesmal wieder ein anderer Taxifahrer, auch aus Nepal) zurück zum Kreuzfahrtterminal. Die Taxifahrer, mit denen wir bislang auf dieser Kreuzfahrt unterwegs waren, kamen aus diversen asiatischen Ländern, wie Indien, Pakistan, Bangladesh, Afghanistan und an diesem Tag beide aus Nepal. Sie haben meist einen Vertrag für ca. 8-9 Monate und in der restlichen Zeit sind sie in ihrer Heimat. Ihre Familien haben sie nicht mitgenommen, das wäre zu teuer. Bis auf den nepalesischen Taxifahrer (er hatte studiert und war überqualifiziert für den Job) waren alle ganz zufrieden mit dem Verdienst und auch mit der Arbeit. Bevor sie als Taxifahrer eingesetzt werden können, werden sie ca. 2 Monate angelernt incl. der Verbesserung in der englischen Sprache.


    Zum Abschluss zeige ich Euch noch einige Hochhäuser an der Corniche aus der Nähe.









    Das war´s, was ich Euch über Abu Dhabi berichten und zeigen kann. Zum Abschluss noch ein Foto vor dem Auslaufen.



    Am Abend gingen wir noch ins Theater zu einem Vortrag des Lektors über das Sultanat Oman, unserem nächsten Ziel. Diese Lektoren-Vorträge im Theater hören wir uns gerne an, denn meist sind sie sehr interessant aufbereitet, auch mit schönen Fotos.


    Über den Oman berichte ich Euch dann in einem neuen Thread.


    ENDE

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    Gruß Jofina

  • Hallo Jofina.


    Vielen Dank für den mit unzähligen tollen Fotos bebilderten Bericht über Abu-Dhabi.:thumbsup:

    Ich werde den Bericht jetzt am Wochenende noch einmal in Ruhe als Gesamtwerk lesen.


    Liebe Grüße, Daniel.

  • Hallo Jofina,


    auch von mir vielen Dank für diese eindrucksvollen Bildern mit Informationen

    von Abu-Dhabi.


    Auf deinen Bildern sieht man richtig den Reichtum.


    Auf euren Kreuzfahrten habt ihr schon sehr viele unterschiedliche schöne Fleckchen

    von der Welt gesehen.


    Liebe Grüße

    Steffi

  • hallo Jofina,


    in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bin ich wieder im Abu Dhabi. Dies allerdings wie zuletzt im März 2019 nur am Flughafen wo wir zweieinhalb Stunden auf den Anschlußflug nach Phuket warten. Obwohl ich damals auf dem Rückweg sogar eine Übernachtung in Abu Dhabi eingelegt habe, sah ich von der Stadt überhaupt nichts. Dies deshalb, weil das Hotel direkt am Flughafen liegt und ich erst abends ankam.


    Deshalb danke ich dir besonders für den Einblick in die kleine Schwester von Dubai. Es ist alles so wie ich es erwartet habe. Pracht und Protz an allen Ecken und Enden. Sehr beeindruckend aber auch irgendwie unwirklich.


    Vielleicht schaffe ich es in den nächsten Jahren einmal, die Vereinigten Arabischen Emirate mit dem Mietauto zu erkunden. Das soll nämlich ganz gut klappen. Die Straßenverbindungen außerhalb der Zentren durch die Ödnis sind hervorragend und es gibt auch was zu sehen. Oasen, die Wüste Rub al khali oder die Gegend nördlich von Ras al Khaimah, welches sich immer mehr zum Badeemirat mausert.


    Ich nehme an, daß ich am Hin- oder Rückweg noch etwas Zeit habe um deinen Bericht mit Bildern des tollen Flughafens, dessen Architektur natürlich auch etwas Besonderes ist, abzulichten und die Fotos hier anzuhängen.


    grüsse


    jürgen

  • Ich nehme an, daß ich am Hin- oder Rückweg noch etwas Zeit habe um deinen Bericht mit Bildern des tollen Flughafens, dessen Architektur natürlich auch etwas Besonderes ist, abzulichten und die Fotos hier anzuhängen.

    Ja, das fände ich schön, Jürgen. So wie Du ja auch den Flughafen von Katar/Doha angefügt hast. :)


    Vielleicht schaffe ich es in den nächsten Jahren einmal, die Vereinigten Arabischen Emirate mit dem Mietauto zu erkunden...

    Mit dem Mietwagen dort das Hinterland erkunden - für Dich ist das sicherlich etwas, für uns war es mit dem Kreuzfahrtschiff ideal. ;) So ist jeder verschieden. ^^

    Aber nachdem wir nun all diese prachtvollen dort Bauten gesehen haben, reicht es erstmal und es werden in diesem Jahr wieder europäische Ziele favorisiert. Und im nächsten Winter? Ich liebäugele ja immer noch mit Havanna/Kuba.

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    Gruß Jofina

  • Nun komme ich doch noch dazu, die versprochenen Bilder vom Flughafen in Abu Dhabi hier einzustellen. Auch dieser Flughafen hat eine eigenwillige, sagen wir mal orientalische Architektur. Allerdings steht er meiner Meinung nach den Flughäfen von Dubai und Doha in Qatar, welche ich beide wiederholt genutzt habe, qualitativ etwas hintendran. Dies liegt wohl daran, daß er älter ist. Auch fehlt dem Flughafen Abu Dhabi die Weitläufigkeit der beiden anderen. Es bestehen Pläne, diesen Flughafen auszubauen weil er wohl zumindest vor Corona an die Kapazitätsgrenze gekommen ist.


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    Hier gefällt mir die Gestaltung der Decken in den Gängen recht gut.


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    Ich bin bisher immer von diesem runden Terminal weitergeflogen. Hier befinden sich die Läden und Restaurants auf zwei Ebenen. Von diesem Gebäude gehen Finger ab an welchen die Flugzeuge anlegen oder davor parken.


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    Natürlich kann man hier nicht nur die üblichen unnützen Luxusgegenstände, sondern auch arabische Dinge oder Souvenirs kaufen. Ob diese beiden Kamele allerdings in der Region oder in China hergestellt wurden, weis ich nicht.


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    Probesitzen auf dem Kamel ist im Flughafen natürlich auch möglich.


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    Der Flughafen in Abu Dhabi wurde bereits 1982 in Betrieb genommen und schleuste vor der Pandemie immerhin etwa 25 Millionen Fluggäste pro Jahr durch. Die Fluggesellschaft von Abu Dhabi namens Etihad ist eine der besten Airlines der Welt mit etwa 100 Flugzeugen. Für die Langstrecke werden ausschließlich Airbus A 380 und Boeing 777 und 787 Dreamliner verwendet. Die Flugzeuge sind alle relativ neu und komfortabel.


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    Ich bin wiederholt mit Etihad geflogen und würde das jederzeit wieder tun.


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    grüsse


    jürgen

  • Danke Jürgen für die Ergänzung. :)

    Meine Güte, vor 1 Jahr waren wir noch unterwegs auf dieser Traumreise. :thumbup:

    Es hätten weitere schöne Reisen folgen sollen - aber dann bestimmte ab März 2020 das Corona-Virus plötzlich unser Leben und schränkt uns auch 2021 noch stark ein. Aber jetzt haben wir zumindest bald immer mehr Impfstoffe zur Verfügung, so dass man 2022 wieder auf Normalität hoffen kann. :saint:

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    Gruß Jofina

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