Nachhaltiger Straßenbau

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ELMA.

  • Auf der Suche nach den Fressplätzen der Kraniche, meist sind es abgeerntete Maisfelder, fahre ich zur Zeit kreuz und quer über die Insel Rügen, Meist sind es schmale, alte Verbindungsstraßen zwischen Siedlungen und Höfen.

    Kopfsteinpflaster ist auf Rügen nicht selten.

    Manche Straßen wurden nach 1990 auf diese Weise "saniert"-


    Diese 3 Kilometer lange Straße zwischen Sagard und Neddesitz gibt es offensichtlich schon viel länger.


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    Wenn das kein nachhaltiger Straßenbau ist!


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    Geschwindigkeitsbegrenzungen sind hier nicht nötig, man rumpelt mit 30, 40 km/h dahin.


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    Mit Fußgängern und vor allem auch Radfahrern hatten die Verantwortlichen ein Einsehen !

    Für sie gibt es ein glattes Ashpaltsträßchen parallel zum Kopfsteinpflaster.


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    Für Autofahrer heißt es : Augen, Ohren zu, Gas geben und durch ( so machen es die Einheimischen)

    oder

    einfach langsam fahren und Buckel für Buckel "genießen" ( Die Stoßdämpfer des Autos danken es)


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    Für mich hatte sich die Fahrt gelohnt. Da standen sie, nur knapp 300m von der Straße entfernt:
    Die Vögel des Glücks !


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    Gruß von der Insel Rügen,


    Elke

  • Die Vögel des Glücks....


    ich kann mir gut diesen Moment vorstellen, an dem du sie erblickt hast. Ein Glücksmoment, sicherlich!


    Johannes

  • Mit Fußgängern und vor allem auch Radfahrern hatten die Verantwortlichen ein Einsehen !

    Für sie gibt es ein glattes Ashpaltsträßchen parallel zum Kopfsteinpflaster.

    Das ist ja eine ideale Lösung. :thumbup:



    Für mich hatte sich die Fahrt gelohnt. Da standen sie, nur knapp 300m von der Straße entfernt:
    Die Vögel des Glücks !

    Das kann ich nachvollziehen. Toll, solch ein Fotomotiv zu haben. 8)

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Servus Elke ,


    nicht nur die Kraniche haben meine Aufmerksamkeit bekommen , auch die Kopfsteinpflaster Straße ist etwas besonderes.


    Kenne ich solche Straßen doch noch aus meiner Kindheit , wir sind mit den Rädern zur Schule auf solchen Straßen gefahren.

    Schüttelfrost war da nix dagegen.:)

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • hallo Dieter,


    fahr mal bei der nächsten Tour nach Süden über den Vrsic Paß ab Krajnska Gora ins Soca Tal. Da sind die meisten der 50 Kehren in der Kurve noch gepflastert. Das ist eine echte Herausforderung gerade bei Regen.


    Ansonsten liebe Elke gefällt mir so ein Kopfsteinpflaster natürlich gut. Im Gegensatz zu Asphalt hält das viel länger, ist jedoch nicht für jeden Einsatz als Straßenbelag geeignet.


    Ich kann mich noch an die erstena Jahre der Wiedervereinigung erinnern. Damals riß man überall im Osten das Kopfsteinpflaster heraus und wußte nicht wohin mit den Steinen. Clevere Geschäftsleute haben die dann in den Westen gebracht, wo Hofeinfahrten etc. damit gestaltet wurde. Die abgerundeten Kanten der Pflastersteine waren und sind auch heute noch sehr begehrt und damit auch teuer.


    Viel Spaß noch im hohen Norden wünscht


    jürgen

  • Jürgen, den Vrsic Paß sind wir schon mit dem Wohnmobil gefahren und an die Kurven mit Kopfsteinpflaster erinnere ich mich gut. Wenn es trocken ist, kein Problem , für Motorradfahrer eine Herausforderung,


    Hier auf der Insel Rügen gibt es noch sehr viele Kopfsteinpflasterstraßen, sobald man von den Hauptstraßen abfährt.

    Ich habe in diesem Urlaub etliche einsame, kleine Kostbarkeiten auf dem Land aufgesucht, z. B. diese Kirche in Landow aus dem 14.Jahrhundert,


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    Auch sie ist über eine Kopfsteinpflasterstraße erreichbar


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    Wenn man weiterfährt kann es passieren, dass das Kopfsteinpflaster aufhört


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    Ein andere Art von Straße beginnt. Immer noch öffentlich, keine Einbahnstraße.

    Ich nenne sie "Sparstraßen"

    Bei Gegenverkehr ( vor allem , wenn ein großes landwitschaftliches Fahrzeug auftaucht, muss man irgendwie ausweichen)


    Es sind aneinandergefügte Betonplatten.

    Beim Darüberfahren über die Nahtstellen ist ein ständiges tak, talk, tak zu hören.

    Für Radfahrer sicher angenehmer als das Kopfsteinpflaster zuvor, vor allem , wenn die Betonplatten nicht zerbochen sind ( was leider auch oft der Fall ist)


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    Und dann kann es aber auch passieren, dass man hier "durch " muss


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    Mir macht es zunehmend Spaß, auf Rügen auch unbekannte Plätze aufzusuchen,

    Mit dem Auto und oft zu Fuß. Das Fahrrad wäre eine Alternative , die ich allerdings erst ein Mal ausprobiert habe.


    Liebe Grüße,

    Elke

  • Hallo Elke,


    "Sparstraßen" - das ist ein schöner Ausdruck, den ich noch nie gehört habe. :) Trifft die Sache aber genau auf den Punkt.

    Du hast Recht - zum Radfahren sind diese Straßen ideal, das Kopfsteinpflaster zermürbt den Allerwertesten doch sehr. :D

    Danke für die Fotos aus den verborgenen Ecken Rügens.


    Liebe Grüße

    Helga

  • Mir gefällt Dein Bericht total, liebe Elke. Und da ich den Norden - leider! - gar nicht kenne, geniesse ich Deine schönen Bilder sehr.

    Besonders gefallen hat mir in den letzten Tagen Dein Bild vom kleinen Leuchtturm mit der wunderbaren Spiegelung! Danke!

    Susanne

  • Hallo Elke,


    auch von mir vielen Dank für deine schönen und interessanten Berichten

    und passenden Bildern dazu.


    Hat Freude gemacht dich in deinem Urlaub wieder von zu Hause aus zu begleiten

    können, da ich auch noch nie auf Rügen bzw. an der Ostsee war.


    Hoffe, du wohlbehalten wieder im Süden angekommen.


    Liebe Grüße

    Steffi

    Wünsche allen eine schöne Adventszeit vom Bodensee

  • Hallo Elke,


    solche Strassen sind mir auf Rügen auch aufgefallen. Ich dachte noch, bei der ganz alten Strasse die du vorgestellt hast im ersten Beitrag,

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    wie das wohl war, mit einem Trabbi oder Wartburg darüber zu "rumpeln". Schon mit unserem komfortablen Auto war das eine Herausforderung, wie erging es wohl den Trabbifahrern früher.

    :blume17: Grüssle von tosca


    Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an!

  • wie erging es wohl den Trabbifahrern früher.

    Schütteltrauma

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Schütteltrauma

    Das glaub ich nicht, Dieter.

    Ich durfte mal im Wartburg meines Schwiegervaters mitfahren und war überrascht über die komfortable Federung.

    Naja, im Trabbi mags vielleicht anders ausgesehen haben, aber wir haben doch auch Mitglieder mit eigenen Erfahrungen.

    Schreibt mal wies wirklich war.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Naja, im Trabbi mags vielleicht anders ausgesehen haben, aber wir haben doch auch Mitglieder mit eigenen Erfahrungen.

    Ich habe kurz nach der Wende im Raum Dresden zwei Häuser gekauft und Saniert ,


    in einem dieser Häuser stand ein Trabbi in einer Scheune und wartete direkt darauf von mir gefahren zu werden.


    Der noch Besitzer war so nett und drehte mit mir eine Runde , in weiter ( wirklich weiter ) Entfernung sah ich ein Stoppschild und der Besitzer meinte ich sollte mal auf die Bremse gehen , da ich ihn ungläubig ansah V?` meinte er :weight: jetzt.

    Ok ich tat ihm den Gefallen und tatsächlich kamen wir erst am Stoppschild gerade mal so zum Stehen.

    Dieser Trabbi war schon ein geiles Teil mit seinem Rasenmähermotor und dem unglaublich starken Bremssystem.


    Gerne erinnere ich mich heute noch an diese Fahrt.:401:

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Es war vor ?? Jahren, ich glaube so etwa 1968/1969

    Ich hatte Tante und Onkel in der DDR ( in Mansfeld, am Harzrand) , meine Mutter schickte regelmäßig Pakete und wir fuhren jedes Jahr ein Mal zu Besuch "hinüber".

    Mein Onkel wollte uns einmal eine Freude machen und hatte ein Taxi ( samt Benzin) organisiert, mit dem er uns den Harz zeigen wollte. ( Kyffhäuserdenkmal, Stolberg, Quedlinburg, das war eine lange Reise)

    Mit dem Trabbi !!

    Im Trabbi saßen vorn der Fahrer und mein Onkel,

    hinten meine Mutter, meine Tante und ich.

    Es war zeitiges Frühjahr und kalt.

    Der Trabbi hatte keine Heizung.

    Und er hatte , da bin ich sicher . keine Federung !

    Die Reise habe ich in deutlicher Erinnerung.

    Die alten schönen Fachwerkstädte in erbärmlichem Zustand , traurig zu sehen,

    aber vor allem auch der Straßenzustand .

    Fast nur Kopfsteinpflaster.

    Abends kamen wir alle wie gerädert nach Hause.

    Aber es war ein Erlebnis, das ich nicht missen möchte.

    Mein Onkel war glücklich, dass er uns etwas "zurückgeben " konnte für die vielen Pakete, die meine Mutter immer geschickt hat.

    Was ich erst im Nachhinein erfahren habe war, dass er schon Wochen voraus diese Fahrt mit uns "Westlern" anmelden und genehmigen lassen musste.


    Gruß,

    Elke

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