Cres 2019 Teil 15: Ein Tag in Istrien - 1: Rasa

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Daniel_567.

  • Cres 2019 Teil 15: Ein Tag in Istrien - 1: Rasa


    Am heissesten Tag unseres Urlaubes haben wir uns mit claus-juergen getroffen. Wir hatten uns um die Mittagszeit unseren Treffpunkt in der jüngsten Stadt Istriens in Raša auf dem Hauptplatz ausgemacht. Gemeinsam machten wir einen Rundgang durch den Ort, bei dem uns Jürgen vieles erklärte und auch zeigte.



    Auf dem Hauptplatz steht die Kirche der Hl. Barbara. Sie war leider verschlossen.







    Links neben der Kirche sind einige Relikte aus der Zeit des Bergbaus ausgestellt.


    Wer kennt dieses Gerät und weiss, wozu es einst diente? Eine Pumpe vielleicht?



    Hier eine kleinere elektrische Kreiselpumpe.




    Mitten auf dem Platz steht diese Lore.



    Hier befindet sich auch eine Gaststätte.




    Das Rathaus bzw. der Sitz der Verwaltung.



    Über dem Eingang zum Einkaufsmarkt ist diese Tafel angebracht.



    Auf unserem Rundgang kamen wir auch zu dieser alten Industrieanlage. In ihrer Nähe befindet sich eine kleine Kneipe, dort kehrten wir erstmal ein und tranken eine Kleinigkeit.










    Weiter ging es durch den Ort.





    Dieses Freibad ist schon längere Zeit stillgelegt, soll aber wahrscheinlich restauriert werden.







    Auch dieses Pissoir ist mittlerweile nicht mehr in Betrieb.


    Vermutlich ging der Abfluss früher in diesen Graben.




    Hier noch eine Infotafel.




    Raša ist eine alte Bergbaustadt, abseits des Tourismus. Es war sehr interessant, diese zu besichtigen.

    Die Stadt hat hat ein bisschen was Gespenstisches, Bizarres, aber durchaus ihren Reiz.


    Danke Jürgen, dass Du uns diese Stadt gezeigt und erklärt hast. Und natürlich haben wir uns sehr gefreut, Dich persönlich kennen zu lernen.




    Zum Schluss wieder einige Links.


    Zu Wikipedia:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Raša


    Hier im Forum sgibt es bereit einen Bericht über Raša mit vielen Informationen.

    Der Kohlebergbau in Rasa auf Istrien




    Demnächst geht es mit dem letzten Teil weiter, mit Cres 2019 Teil 16........


    Inhaltsverzeichnis


    Cres 2019 Teil 1: Die Stadt


    Cres 2019 Teil 2: Die Stadt: Stadtmuseum, Kloster zum Hl. Franziskus, Venezianischer Turm


    Cres 2019 Teil 3: Die Stadt: Aussichtspunkte


    Cres 2019 Teil 4: Der Norden: Beli


    Cres 2019 Teil 5: Der Norden: Filozići


    Cres 2019 Teil 6: Der Norden: Aussichtspunkt Abzweig Beli


    Cres 2019 Teil 7: Die Mitte: Loznati


    Cres 2019 Teil 8: Die Mitte: Lubenice


    Cres 2019 Teil 9: Die Mitte: Mali Podol


    Cres 2019 Teil 10: Die Mitte: Valun


    Cres 2019 Teill 11: Der Süden: Osor


    Cres 2019 Teil 12: Insel Lošinj: Mali Lošinj


    Cres 2019 Teil 13: Insel Lošinj: Veli Lošinj


    Cres 2019 Teil 14: Ein Ausflug auf die Insel Ilovik


    Cres 2019 Teil 15: Ein Tag in Istrien - 1: Rasa


    Cres 2019 Teil 16: Ein Tag in Istrien - 2: Trget





    Gruss, Daniel.

  • Wer kennt dieses Gerät und weiss, wozu es einst diente? Eine Pumpe vielleicht?

    Hallo Daniel - Pumpe eher nicht aber vielleicht eine Art Häcksler.

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Danke für den Bericht über Raša und die Verlinkungen. Interessant auch der Bericht von Claus mit den Innenansichten. Ja, das ist auch ein Teil der Geschichte, stumme Zeitzeugen und die Frage ist, was daraus gemacht wird.

    Seit 2015 dürfte sich ja nicht so viel getan haben, aber die Infotafeln verweisen doch auf ein gewisses Bewusstsein.


    Mal schauen, was in fünf Jahren daraus geworden ist.


    Johannes

  • Pumpe eher nicht aber vielleicht eine Art Häcksler.

    Ja, das könnte durchaus sein, Dieter. Mich hat der Flansch an der linken Seite vermuten lassen, es sei eine Pumpe. Vielleicht befindet sich an der anderen Seite, die durch das Holz verdeckt ist, ein Druckluftanschluss o. ä.

    Ich wollte noch oben in den Trichter reinschauen und ein Bild machen, bin aber total davon abgekommen.



    Interessant auch der Bericht von Claus mit den Innenansichten.

    Johannes, mittlerweile sind alle Eingänge und Fenster mit Gittern versehen, und man kann nur noch durch diese hindurch und die zerstörten Glasscheiben schauen.

    Jürgens Innenaufnahmen sind eine Dokumentation, die so wahrscheinlich nicht mehr möglich sein wird.



    Liebe Grüsse, Daniel.

  • Danke, Daniel, für diesen Beitrag.

    Er ist eine gute Ergänzung zu dem Beitrag von Claus Jürgen über den Kohlebergbau in Raša .

    s. Link in #1

    Und eine Erinnerung an historische Zusammenhänge, die uns in letzter Zeit hier im Forum schon mehrmals mehrmals beschäfigt haben .

    Für mich ein weiteres Mosaiksteinchen zu diesem Thema

    s. #5

    hier

    Villagio del Pescatore bei Monfalcone


    Die Infotafel finde ich durchaus interessant


    36_Rasa_Infotafel_T.jpg


    ---"unter der italienischen Regierung, welche als faschistische Ära galt...

    " Es wurde mit der Besiedelung begonnen "


    Das sind sehr "sparsame " Informationen zu Raša und und der Geschichte der Besiedelung der neuen Stadt.

    Kein Hinweis auf das Schicksal der ursprünglich italienischen Bevölkerung.


    Wikipedia wird da schon deulicher

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ra%C5%A1a


    "Sie wurde während der italienischen Besatzungszeit (1918–1943) zur Ausbeutung der großen Kohlevorkommen im Zuge von Mussolinis „Städtischer Kolonisation Istriens“ zwischen 1936 und 1937 in nur 547 Tagen angelegt und am 4. November 1937 fertiggestellt. Geplant war eine Arbeitersiedlung für bis zu 6000 italienische Bergleute aus Sardinien, Sizilien, Apulien und Friaul.

    1944 wurde Raša von der deutschen Wehrmacht besetzt, kurze Zeit später jedoch von den Partisanen eingenommen. Die italienische Bevölkerung musste fliehen oder wurde vertrieben, obwohl die Bergarbeiter sich der Arbeiterklasse zugehörig fühlten. Istrische Bauern aus dem Umfeld wurden danach zum Arbeitsdienst in den Gruben gezwungen, bis man nach Kriegsende die Siedlungslücken mit „partisanentreuen“ Kolonisten aus Bosnien auffüllte."


    Ich habe den Eindruck, dass in Kroatien Erinnerungen an das Schicksal der italienischen Bewohner Istriens nur ungern aufgegriffen werden.


    Ein interessantes Thema hier Forum - auch für Urlauber!


    Gruß,

    Elke

  • Hallo Elke.


    Danke für Deine Ergänzungen.


    ch habe den Eindruck, dass in Kroatien Erinnerungen an das Schicksal der italienischen Bewohner Istriens nur ungern aufgegriffen werden.

    Ja, so kommt es einem vor, und es wird auch so sein. Vielleicht hängt das noch mit der alten Mentalität von vor 1989 zusammen, dass versucht wird, unangenehmes totzuschweigen.


    Viele Grüsse, Daniel.

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