OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

  • Gestern kam ich an diesem Fahrzeug nicht vorbei.


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    Ich blieb stehen und umrundete es.


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    Der NSU


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    ...war zu seiner Zeit mit der strömungsgünstigen Karosserie ein Trendsetter. Die dezente schnörkellose Keilform war ein ungewohnter Anblick.

    Das RO steht für "Rotationskolbenmotor", der von Felix Wankel für Fahrzeuge einsatztauglich gemacht wurde. Deshalb har sich der Ausdruch "Wankelmotor" etabliert.

    Das erste Auto mit Wankelmotor war 1960 ein NSU Prinz III.

    Das erste Serienfahrzeug wurde 1963 auf der IAA vorgestellt und kam 1964 auf den Markt, der NSU Wankel Spider.

    Der oben gezeigte RO 80 wurde von 1967 bis 1977 37406 mal gebaut.

    Danach spielte der Wankelmotor in der deutschen Automobilindustrie keine Rolle mehr.

    Mercedes und Citroen machten zwar Versuche und konstruierten Prototypen oder Kleinserien, aber der Wankelmotor konnte dort nicht überzeugen.

    Nur Mazda brachte immer wieder Serienfahrzeuge mit Wankelmotor auf den Markt. 2012 wurde aber auch die Produktion des Mazda RX-8 eingestellt.

    Der Wankelmotor diente, und dient immer noch in Motorrädern, Wasserfahrzeugen, Flugzeugen, Kettensägen, Rasenmähern, Stromerzeugern, usw. als Antrieb. Seine Laufruhe machte ihn auch für unbemannte Flugkörper und Drohnen interessant.

    Neuerdings gibt es auch Diesel- oder Mehrstoffantriebe auf Wankelmotorbasis.

    Der Wankelmotor wird auch getestet in Kombination mit dem Elektroantrieb.

    Für den Antrieb mit Wasserstoff soll er besonders geeignet sein.

    Wer weiß? Vielleicht erleben wir noch eine Renaissance des Wankelmotors.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

    Einmal editiert, zuletzt von waldi ()

  • 2019 habe ich auf einem Olditreffen jemanden kennen gelernt, der sagte zu mir:

    ich habe auch so einen Citröën, ich: bist du auch damit hier, er: nein er steht in der Garage, ich: warum fährst du nicht ?, er: der springt nicht an, ich: wieso ?, er: der steht schon 38 Jahre, ich: kann ich den sehen, er: ja, ich richte ihn nicht mehr her.

    14 Tage später stand er bei mir in der Werkstatt und ich will ihm wieder Leben einhauchen ( da wusste ich noch nicht was auf mich alles zukommt ).

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    keine Luft in den Reifen, Spinnen verjagt

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    na ja, die Sitze sind nicht gerade die Besten...

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    Reifen und Schläuche waren an den Felgen angerostet....

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    so gefallen die Felgen mir besser...

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    Motor ausgebaut, Kupplung total verostet, oh Jammer ..

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    ich musste etwas abschalten und schaute mir wieder das Video an, mit dem Citröën durch Marokko, das hat mich wieder etwas aufgemuntert.

    Weitere Berichte über die Restauration folgt noch.


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    Einmal editiert, zuletzt von vmguzzi ()

  • Ich verstehe sehr wenig, eigentlich nichts von allem , was mit dem Reparieren eines Autos zu tun hat.

    Aber wenn ich diese Teile sehe, rostig, zerschlissen, kaputt, so steigt meine Hochachtung für alle , die aus so etwas wieder etwas Schönes machen können,

    Du hast es mit dem Citroen geschafft- und wirst es auch mit dem neuen "Alten " schaffen, da bin ich sicher.

    Weitere Berichte über die Restauration folgt noch.

    Ja, bitte !!!


    Das Video über Eure Marokokreise ist ganz gewiss ein Motivationshelfer!

    Ich bewundere immer noch , wie Ihr diese Reise gemacht habt!

    Wer sie nicht kennt:
    Hier zum Nachlesen !

    3 alte Autos und 6 alte Männer, zusammen 590 Jahre


    Viele Grüße,

    Elke

  • Ja, dem kann ich mich nur anschließen. Das war einer der beeindruckendsten Reiseberichte für mich. Und ein schönes Beispiel, welche Hürden überwunden werden können, wenn man den Willen dazu hat.


    Johannes

  • Weiter gehts:

    nachdem der Motor ausgebaut ist, habe ich den Zylinderkopf demontiert, natürlich alles verrostet,



    die Ventile undicht und das Innere des Zylinkopfes total verrostet, zudem hat dieser noch noch ein Wasserrohr, das die Zirkulation des Wassers verteilen sollte. Nur mehr Fragmente.

    daneben das neue Wasserrohr


    Ich musste Spezialwerkzeug anfertigen um auf der ganzen Länge diese rauzukitzeln.


    Nun wurde dieser Zylinderkopf in einer Werkstätte geplant und die Ventile neu gemacht.


    Ein 70 jähriger Spezialist, die Leute kommen von weit her um ihre Teile richten zu lassen. Man muss aber Zeit mitbringen, wir saßen über eine Stunde in seiner Werkstatt und hatten die gleiche Wellenlänge, das führte zurück bis zur Lehrzeit von jeden. Beim Verabschieden meinte er: komm doch nach 17 Uhr, da können wir noch ein Bierchen trinken und haben mehr Zeit,.......i


    Die Kipphebeln wieder gangbar gemacht und eingebaut

    Einen Frauenvergaser aufgebaut,

    Frauenvergaser deshalb, das Auto soll einmal meine Frau fahren und der Vergaser hat einen automatischen Chocke, den kann man nicht vergessen abzuschalten.


    Der Ventildeckel wurde entrostet und neu lackiert



    Zylinderkopf fertig wieder zur Montage.


    Schau ma mal wies weitergeht, brauche E-Teile aus Frankreich, die Händler haben zu und liefern zur Zeit nichts.

  • Wenn ich die ersten 3 Bilder betrachte, so hätte ich an Deiner Stelle mein ehrgeiziges Vorhaben schon aufgegeben.

    Respekt, wie Du das alles kannst und machst !!

    Und wenn es dann noch die Gelegenheit gibt für Fachsimpeleien und für neue Freundschaften, so ist das alles die Mühe wert !!


    Frauenvergaser deshalb, das Auto soll einmal meine Frau fahren

    Ich beneide Lisa!!

    Sie freut sich doch hoffentlich darauf !!!


    Liebe Grüße,

    Elke

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