OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

  • In #165 dieses Threads habe ich euch bereits ein paar Autos aus der Sammlung von Robert Kern in Markt Rettenbach im Unterallgäu gezeigt. Letzten Samstag war ich mit Freunden bei ihm zu Besuch. Robert Kern, 77 Jahre alt und vor Jahrzehnten Rallye Rennfahrer aus Spaß an der Freud. Robert hat uns in ein paar Anekdoten sein Leben rund ums Auto erzählt. Gelangweilt hat sich definitiv keiner von uns.


    Hier nur eine Auswahl seiner Autosammlung.


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    Natürlich gibt es zu jedem Auto eine Geschichte. Diesen Rolls Royce hat Robert von einem wohlhabenden Besitzer in München vor langer Zeit erworben.


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    Der Rolls Royce aus dem Jahr 1928 ist im Original Zustand und fahrbereit. Gelegentlich bewegt Robert den Wagen durchs Allgäu.


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    Sechs Zylinder, sechs Liter Hubraum und stattliche 40 PS bewegen das 2,5 Tonnen schwere Auto.


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    der Gepäckträger


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    Die Holzteile sind original. Lediglich das meiste Leder wurde mittlerweile ausgetauscht.


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    Angeblich saß im Fond vor 50 Jahren die jetzige Königin von Schweden namens Silvia.


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    Kommen wir zum nächsten Auto.


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    „Wer den Tod nicht scheut fährt Lloyd“ lautete vor über einem halben Jahrhundert ein Spruch. Dieser ist noch nicht restauriert.


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    Von diesem Venturi gibt es noch ganze drei Stück auf der Welt. Das Auto kann man natürlich nirgendwo kaufen. Es würde wohl ein Vermögen kosten.


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    ein Triumph TR 6


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    ein Ford 20 M. Kern betreibt hier am Ort eine Ford Werkstatt.


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    Die Leidenschaft von Robert ist jedoch der Renault Alpine. Hier sehen wir verschiedene Typen dieses Sportwagens. Die kleine Firma in Markt Rettenbach restauriert, kauft und verkauft den Sportwagen.


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    Der blaue ganz hinten ist das aktuelle Modell. Beim Renault Alpine handelt es sich um einen extrem leichten Sportwagen. Entsprechend schnell ist das Auto. Der Alpine ist übrigens nicht einmal teuer. Ab 60.000 Euro ist man dabei.









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    Manche historische Modelle sind sehr selten so wie dieser hier.


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    ... und noch ein alter Renault Alpine


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    Nach der Besichtigung saßen wir mit dem Chef bei der Tankstelle die auch dazu gehört zusammen, tranken Cappuccino und lauschten den Ausführungen und Geschichten des Meisters. Ja, Kfz Meister ist Robert auch. Und das seit dem 22. Lebensjahr. Das ist schon eine Leistung.


    Da Markt Rettenbach ja nicht allzu weit von mir zuhause entfernt ist werde ich sicherlich bald wieder mal vorbeischauen. Schließlich habe ich Robert versprochen, daß ich ihm mein aktuelles Cabrio zeigen möchte welches auch nicht täglich auf unseren Straßen zu sehen ist. Ob es einmal den Oldtimer Status erreicht weis ich nicht. Noch genießen wir das Fortkommen im Auto an warmen sonnigen Tagen um uns nicht nur von A nach B zu bewegen, sondern "aus Freude am Fahren" getreu dem alten Werbespruch von BMW. ;)


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    Der Slogan „Freude am Fahren“ ist fest verbunden mit der Marke BMW. Wir erklären Ihnen, warum der Claim in den 1930er-Jahren seinen Ursprung hat, sich in den…
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    grüsse


    jürgen

  • Der Lloyd war unsere Familienkutsche 1952-55, in der 300er Ausführung und mit Holz-Plastik-Karrosserie, die man gegebenenfalls mit Leukoplast o.ä. flicken konnte, deshalb die Bezeichnung Leukoplastbomber. Deiner hier dürfte schon eine Blechkarosserie haben und mindestens 400, womöglich sogar 600 cm. Das Motorengeräusch, v.a. am Berg, werde ich, obwohl damals maximal 5 Jahre alt, nie vergessen. Am ehesten ist es mit dem Sound eines Trabbi zu vergleichen.

    Irgendwo hab ich noch ein Bild davon, vielleicht auch hier schon.

    Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an (Kurt Tucholsky)

  • Hallo Grizzly,


    meines Wissens wurden Fahrzeuge der Marken Lloyd und Borgward in Bremen gebaut. Vor sechs Jahren habe ich die Ausstellung in diesen Hallen besucht.


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    Lloyd war so etwas wie die Billigmarke von Borgward.


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    Auch diese Mustangs von Ford sind hier ausgestellt.


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    Vielleicht finde ich mal Zeit euch Bilder unseres vor einem halben Jahr verkauften Youngtimers zu zeigen. 31 Jahre ist er alt und davon hatten wir das Auto 21 Jahre im Besitz.


    grüsse


    jürgen

  • Ich habe auch einen Oldtimer unterwegs abgelichtet. Der fuhr allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aus eigener Kraft.

    Ich vermute allerdings, dass er wieder aufgepäppelt wird und dann sicher ein wahres Schmuckstück ist.




    Und mein Bruder ist ganz stolz auf diese Schmuckstücke, die er liebevoll pflegt, aber auch benutzt. Schließlich sind es Gebrauchsgegenstände, wie er meint.



    Viele Grüße Evelin

  • Hallo Claus-Jürgen,

    Lloyd war tatsächlich die "Kleinwagen-Sparte" von Borgward, und die Produktion wurde infolge der Borgward-Pleite eingestellt.

    In der von Dir gezeigten Halle war ich im Herbst 2020 auch und hätte für 300€ einen ramponierten und fahrunfähigen Trabbi mitnehmen können - allein, ich bin kein Bastler und hätte auch keine Garage für das gute Stück gehabt.

    Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an (Kurt Tucholsky)

    Einmal editiert, zuletzt von Grizzly ()

  • Hallo Evelin.


    Dein Bruder ist offensichtlich ein Fan der Fahrzeuge Marke Simson des ehemaligen VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Suhl. Ich denke, ich erkenne den Sperber, den Roller KR50 und den Star. :)

    Solche Fahrzeuge sind mittlerweile eine sehr gute Geldanlage.



    Viele Grüße, Daniel.

  • ...In der von Dir gezeigten Halle war ich im Herbst 2020 auch und hätte für 300€ einen ramponierten und fahrunfähigen Trabbi mitnehmen können - allein, ich bin kein Bastler und hätte auch keine Garage für das gute Stück gehabt.

    hallo Grizzly,


    ich glaube man muß dazu geboren sein um eine Fahrzeug restaurieren zu wollen oder zu können. Selbst wenn ich das könnte, hätte ich wohl zumindest heute nicht mehr die Lust und die Geduld dazu. Mein Nachbar war jahrelang mit dem Goggo beschäftigt. Selbst wenn man die Arbeitszeit nicht einrechnet dürften die Kosten wohl höher als prognostiziert sein. Dazu kommt, daß man die erforderlichen Teile ja nicht einfach beim Händler nebenan kaufen kann. Man muß die Bezugsquellen kennen und sich in Fachforen erkunden. Selbst dann gibt es keine Garantie, daß ein erforderliches Teil verfügbar ist. Die Einzelanfertigung ist dann wohl die aufwändigste und teuerste Lösung.


    Du erwähnst die Garage. Genau darin liegt ein zusätzliches Problem. Wir haben zwar zwei Garagen. Aber der seit Jahrzehnten nur im Sommer genutzte Sportwagen muß ja auch irgendwo stehen. Folglich kann die Garage nicht Abstellplatz für 2 Autos und gleichzeitig Werkstatt sein. Dazu kommt all das Zeug wie Fahrräder, Rasenmäher, die Sammlung der verschiedenfarbigen Tonnen, drei Stück hat bei uns jeder Haushalt, gelber Sack usw. was auch da rein muß. Manche Garage schaut ja aus wie ein Lager für alles mögliche was man braucht oder auch nicht braucht.


    grüsse


    jürgen

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