Beiträge von Mifle

    Ich habe den Reisebericht regelrecht verschlungen, dieses Land fasziniert uns noch immer und es ist ein unbeschreiblicher Moment über die Grenze einzureisen. Leider hat es vergangenes Jahr nur für einen Kurzbesuch gereicht und Fotos habe ich auch nur sehr wenige. Unsere Freunde in Querret bei Durres haben sich riesig gefreut, uns nach vielen Jahren wieder zu sehen und wir haben die Gastfreundschaft so richtig genossen.


    Danke Elke, für diesen herrlichen Reisebericht mit den vielen interessanten Details.


    Michael

    Da hauts dem Fass den Boden aus.


    In so einer Gegend, und dazu noch bei einem Gewitter im Zelt aufhalten, da braucht man schon Mut. Wenn dann noch die Wölfe heulen, vergisst man so ein Erlebnis nie.


    Respekt Elke!


    LG
    Michael

    Hallo,


    leider kann ich erst jetzt antworten, da ich mit dem WOMO unterwegs war.


    Was bin ich ehrlich froh, dass du da nicht in dieses Loch hinein gefahren bist. Achsbruch usw. Scherereien über Scherereien.


    Da war mir auch ganz komisch, zumal es ja der letzte Tag in Albanien war. ADAC Plus hätte bei einem schwereren Schaden geholfen. Da bin ich Mitglied.


    2003 war ich mit einem WOMO unterwegs, und musste dann aufgeladen werden, da der Zahnriemen den Geist aufgegeben hat. 700€ hat der Spaß gekostet. Das war mir ein Lehre Helmut.


    Habt Ihr auf der Heimfahrt komplett über die Jadranska Magistrala gefahren oder habt Ihr die Autobahn genutzt.


    Wir sind bis Rijeka die Küstenstraße gefahren. Wir hatten ja noch eine Übernachtung in Tribanj Sveta Marija Magdalena. Immer wenn es die Zeit erlaubt, fahren wir die Küste entlang.


    Tschüssi
    Michael


    Naja Vertrauen ist wohl bisschen übertrieben. Wir können schwimmen, unser Auto leider nicht.


    Die offenen Kabel hingen an einem kleinen Häuschen am Wegrand.


    Baden waren wir dort nicht Hartmut.


    Tschüss
    Michael

    Hallo Elke,


    Es war ein grandioses Ereignis. Es klingt vielleicht ein bisschen übertrieben, war aber so. Gina will nächstes Jahr unbedingt wieder in das kleine Dorf bei Durres, wo wir zuerst waren. Ich möchte gern in die Berge, aber man kann das ja durchaus verbinden.


    Zeit zur Planung ist ja noch genug.


    Tschüss
    Michael

    Liebe Foris,


    jede Reise hat einmal ein Ende, leider. Hier ist nun der letzte Teil unseres Urlaubes.



    In unsere kleine Bucht kamen ab und zu auch Kühe. Augenscheinlich hat denen das Salzwasser ganz gut geschmeckt. So etwas hatte ich aber auch noch nicht gesehen.




    Ein Blick auf unseren kleinen Hafen.



    Noch einmal ging es in die Stadt Himare, und ich war dabei einen Parkplatz zu suchen. Ich fuhr langsam an den Straßenrand, als Gina laut rief, halt an, halt an.
    Ich wusste gar nicht was los war. Jetzt wusste ich es. Das Bild ist wirklich nicht gestellt. Wir sind gerade noch zum Stehen gekommen. Da hatten wir aber einen Schutzengel.


    In der Stadt wollten wir telefonieren, da unser Handy kaputt war. Wir haben in Albanien nur Telefonzellen gesehen, für die man eine Karte braucht. Da standen wir ratlos, als ein Albaner kam, der uns gesehen hat, und uns sein Handy gab. Ich sagte ihm, wir müssten nach Deutschland telefonieren. Kein Problem meinte er.


    Wir hatten einige Tage zuvor nach Deutschland telefoniert, da kostete die Minute 4€. Das war mehr als nett von dem Mann. Geld hat er strikt abgelehnt.




    Auf der Rückfahrt sagte Gina, ich soll doch mal anhalten, dort läge eine tote Kuh.
    Tatsächlich hatte sie recht.



    Auf dem Bild kann man es besser erkennen. Rechts vorn sieht man den Kopf. Das hoffe ich zumindest.



    Am letzten Abend hatte dann auch die Hündin Vertrauen zu uns gefasst, und holte sich ihre Leckerlis ab.



    Am nächsten Morgen ging es dann Heimwärts.


    Bis zur albanischen Grenze haben wir für die 400 Kilometer 7 Stunden gebraucht.
    Es war trotzdem ein entspanntes Fahren, da der Verkehr nur um die größeren Städte herum zugenommen hat.


    Nach einer Übernachtung in Montenegro waren wir dann wieder bei Jure.
    Am nächsten Tag hat er geheiratet. Schade, da wären wir doch gern dabei gewesen.
    Hier ist der kleine Lovre bei den Vorbereitungen für die Hochzeit. Die Fahne muss natürlich auch mit dabei sein.



    Die Bura pfiff am nächsten Morgen ganz ordentlich.





    Für Busse und LKW war die Straße gesperrt.



    Postkarten haben wir natürlich auch geschrieben. Von unserem ersten Urlaubsort haben die nur 4 Tage bis nach Deutschland gebraucht. Von unserem zweiten Urlaubsort waren es 4 Wochen.


    Vom Preisniveau ist Albanien durchaus mit Deutschland vergleichbar, zumindest die Preise in den Läden betrifft dies.


    Es war für uns ein sehr beeindruckendes Erlebnis, Albanien besucht zu haben, und wir wissen schon jetzt, wo wir 2010 hinfahren. Diese Herzlichkeit und Gastfreundschaft erlebt man nur selten. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.


    Bei all den Problemen die dieses Land hat, sind wir uns sicher, das Albanien in einiger Zeit in Europa mehr Beachtung finden wird.


    Mirupafshim Shqiperia.


    Auf Wiedersehen Albanien.


    Tschüssi, und danke für die Aufmerksamkeit und das Interesse für dieses schöne Land.


    Michael

    Liebe Foris,


    hier ist der nächste Teil des Reiseberichtes.


    wir befinden uns immer noch in Butrint.


    Zurück ging es wieder mit der Fähre. Wie auch sonst?




    Die Sicherheit wurde groß geschrieben. Normalerweise braucht ein Mensch, der noch nicht mit dieser Fähre gefahren ist, ähnliche Sicherheitsmaßnahmen.
    Als die Fähre anlegte, geschah das mit einer ziemlichen Wucht, so dass ich mich gerade noch auf den Beinen halten konnte.



    Auf dem Rückweg sahen wir diese halb eingestürzten Bauten. Das muss ein Erdbeben verursacht haben, dass in Albanien kurz vor unserer Ankunft gewütet hat.




    Trotz einsetzenden strömenden Regens, musste die Schildkröte noch schnell von der Straße genommen werden.




    Und immer schön auf die Straße schauen...



    Dieser scheue Hund bekam auch etwas zu fressen.



    Noch einmal fuhren wir nach Saranda.


    Hier hatten die Kühe ganze Arbeit geleistet, und den Müll auf der Suche nach etwas zu Fressen, auf der Straße verteilt.



    Alte vergessene Denkmäler aus einer anderen Zeit.




    Diesmal besuchten wir einen anderen Teil von Saranda. Hier sieht man ein neues, oder zumindest saniertes Hochhaus.



    Viele leerstehende Gebäude waren zu sehen. Waren es Invest Ruinen, oder einfach noch nicht fertig gebaute Häuser? Wir wussten keine Antwort.



    Diese sehr farbigen Kunstblumen wurden vor einem Friedhof verkauft.



    Das sieht aber auch nicht ganz ungefährlich aus.



    In diesem Hafen rosteten alte Kriegsschiffe vor sich hin, die sicher schon vor Jahren aussortiert wurden.






    Fotografieren lassen wollte sich der Posten nicht so gern, und drehte sich weg.



    Er bewachte diese Kaserne.



    Wohnblocks umsäumt von Müll.



    Hier turnte ein Arbeiter, ohne jegliche Sicherung, auf dem halbfertigen Bau herum.



    Dann ging es wieder ans Essen. Wie gehabt unter 10€ und sehr gut.




    Am nächsten Tag erkundeten wir die nähere Umgebung.
    Es gab auch noch andere Buchten die zum Baden einluden. Wir haben hier nie Menschen gesehen. In der Hochsaison ist hier sicher mehr los. Bierkisten mit leeren Flaschen, die Theke mit dem Zapfhahn, und andere Sachen standen dort noch herum. Das wird wohl auch jetzt noch so sein.



    Diese Puppen, die an Häusern hingen, haben wir öfters gesehen. Was es zu bedeuten hat, weiß ich leider nicht.



    Noch eine Bucht weiter konnte man sogar essen. Also dann nichts wie hin.




    Wieder einmal war der Hunger zu groß und die Kamera zu langsam.
    Der Edelfisch schmeckte wirklich sehr gut. 3000 Lek, ca.22,50€ kam der Spaß, war es aber auch wert.


    Das Lustige dabei war, dass Gina am Morgen in unserer Badebucht einen 1000 Lek Schein gefunden hat. Wenn man so will, kostete das Essen dann nur noch 15€.



    Die beiden Wohnmobile kannte ich doch.


    Das waren wieder die Franzosen. In dieser Bucht war es nicht so schön, und ich ging mal zu ihnen hin und habe erklärt, das es 4 Kilometer weiter nördlich einen Campingplatz gibt, wo sie kostenlos stehen könnten, und die ganze Bucht für sich hätten. Sogar die Sanitäranlagen waren ja noch offen.


    Aber sie blieben da unten stehen.



    In unserer Bucht befanden sich diese alten Häuser. Wir hatten schon zuvor gesehen, das da immer große Säcke eingelagert wurden. Die Neugier trieb uns dahin, und wir wollten wissen, was da drinnen wohl gelagert wird.



    In den Säcken war Salbei. Überall wuchs er dort, und gab einen wunderbaren Duft von sich.




    Auch eine kleine Kirche gab es. Allerdings war dieses Kirchlein in einem erbarmungswürdigen Zustand.




    Diese alte Festung wollten wir besuchen, haben es aber irgendwie doch nicht geschafft, uns einer Führung anzuschließen.




    Überall wuchsen Granatäpfel, aber leider konnte man die nicht so richtig genießen. Sie waren einfach sauer. Wochenlang hatten wir noch welche zu Hause, aber sauer blieben sie dennoch.



    Das wars wieder einmal, der letzte Teil folgt in Kürze.


    Tschüssi


    Michael

    Liebe Foris,


    weiter geht es mit dem Reisebericht.



    wir sind immer noch in Saranda.


    Diese Bananenpflanzen haben mich besonders beeindruckt.




    Diese herrliche Pflanze nennt man Flaschenputzer. Da habe ich wieder etwas hinzugelernt.




    Auch dieses Essen hat gut geschmeckt. 8€ inklusive Trinkgeld.



    Da wir noch nie in Griechenland waren, haben wir uns entschlossen, einfach einmal hinzufahren.



    Leere Straßen, da macht das Fahren Spaß.



    Dann kam der Grenzübergang nach Griechenland, und wir waren gespannt, wie lange wir wohl warten mussten.
    Es ging recht zügig voran. Ungefähr 10 Fahrzeuge standen vor uns, und wurden relativ schnell abgefertigt.
    Wir wurden natürlich auch kontrolliert und dann durch gewunken.


    Aber auf einmal hielt uns der Zöllner an und ich musste alle Türen aufmachen. Der Zöllner kroch halb in das Auto hinein und untersuchte alles genauestens.
    Bis wir mitbekamen, das er nur das Auto betrachtete, und uns dann Fragen zum Dacia stellte.
    Vielleicht haben wir da einen neuen Kunden gewonnen.




    Der Hunger trieb uns in dieses Restaurant. Die Preise lagen natürlich etwas höher als in Albanien, aber 15€ für diese Mahlzeit waren nicht zuviel.




    Danach fuhren wir noch in die Stadt Ioannina zum Einkaufen. Endlich mal wieder eine große Kaufhalle. In Albanien haben wir keine großen Kaufhallen gesehen.



    Allerlei Zeug gab es hier. Das meiste war aber Kitsch.





    Auf dem Rückweg wieder leere Straßen. Irgendwie kam man sich wie am Ende der Welt vor.






    Bei einem weiteren Besuch in Saranda wollten wir Butrint besuchen. Es war schon Nachmittag und wir hatten somit nicht viel Zeit.


    Diese beiden Wohnmobile hatten wir schon mal in Saranda gesehen. Es waren Franzosen, und die Verständigung war fast unmöglich, da die Leute kein Englisch sprachen.


    Strom hatten sie also auch. Es war wohl eine Art Stellplatz für Wohnmobile.
    Allerdings möchte ich mir lieber nicht vorstellen, wie die mit ihren doch großen Wohnmobilen überhaupt dahingekommen sind.


    Die Straße ist am Anfang sehr schmal und Felsen begrenzen sie. Wenn ein LKW kommt, ist ein aneinander vorbeifahren schlecht möglich.
    Mir wurde schon in meinem PKW ganz mulmig wenn ein LKW entgegenkam. Viel langsamer fahren die nicht, wenn sie an einem vorbeidonnern.



    Da hatten sie sich einen schönen Platz direkt am Meer gesucht.



    Auf dem Schild war allerdings kein Hinweis auf einen Campingplatz
    zu sehen.



    Ich konnte eine Fähre erkennen, und wir warteten vielleicht 10 Minuten. Dann setzte sich das Gefährt in Bewegung.


    Eine Fahrt kostete 200 Lek. Also 1,50€.







    Sehr vertrauenserweckend sah die Fähre nicht aus, wie man unschwer erkennen kann.



    Wir sind dann noch ein Stück weitergefahren, und sahen dann diese Art Grabstein. Von diesen haben wir sehr viele an den Straßenrändern gesehen.
    Da hat es einen jungen Mann erwischt, der sich wohl überschätzt hat, und mit seiner Maschine verunglückt ist.



    Ein Schäfer bei seiner Arbeit.





    Ein Angler mit dem ich mich kurz unterhalten habe. Er hat viele Jahre in Hamburg gelebt, und hatte natürlich einen Cousin in meiner Stadt Chemnitz. Klar.



    So konnten wir uns nur kurz die alten Bauwerke der Römer anschauen. Dort soll es auch eine Ausgrabungsstätte geben. Das haben wir aber erst hinterher erfahren. Wir hatten uns schlecht vorbereitet auf diesen Besuch. Beim nächsten mal wird das besser.






    Das soll es für heute gewesen sein. Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht


    Michael

    Alles in allem, Durchfahrt ja, Urlaub nein.


    Sicher ist diese Gegend für viele keine Urlaubsregion, für uns schon. Wir lieben die Ruhe, und die hatte man.


    Trotz allem würde mich noch interessieren, ob Ihr eine der Welterbestätten besucht habt und ich darüber noch etwas lesen kann.
    Es wäre interessant zu wissen, wie sie mit der geschützten Kultur umgehen?


    Da kommt noch etwas im nächsten Bericht Hartmut. Leider aber nicht viel.


    Michael


    Hallo Elke,


    Recht hast Du, woher sollen sie das wissen? Gerade in dieser Gegend, die sicher keine Urlaubsgegend ist, dürften von Seiten der Besitzer des Restaurants und der Hütten keine Erfahrungen vorhanden sein. Die Hütten standen im Übrigen erst 3 Monate.


    Wir hatten während des Aufenthaltes immer das Gefühl, es wird nur soviel gearbeitet, um einigermaßen davon leben zu können. Dieses Streben nach dem Maximalgewinn haben wir nicht erlebt.
    Die Leute dort haben eine andere Mentalität. Noch.


    Den Qualm konnte man manchmal riechen, wenn der Wind ungüstig stand. Es waren Müllhalden, die gebrannt haben. Die zünden sich aber nicht von allein an...


    Tschüss


    Michael

    Liebe Foris,


    nach überstandener Grippe geht es weiter mit dem Bericht. Wir sind auf der Fahrt in den Süden.


    Keinerlei Begrenzungen an der Straße.





    Immer schön auf die Tiere achten, die meistens ganz allein laufen, und ihren Weg kennen.



    Man muss wirklich immer damit rechnen das die Tiere die Richtung ändern, wie in diesem Fall. Die weichen keinen Zentimeter zur Seite.



    Beim Mittagessen sahen wir dann diese Holzhütten.




    Wir sahen sie uns an und sagten, dass wir hier bleiben würden.


    Dann begannen die Verhandlungen. Ich muss es wirklich so bezeichnen, da es immer wieder von vorn losging.
    Erst wollte man 2000 Lek pro Nacht, also ca. 15€. Dann sollten es aber letztendlich 2600 Lek sein, immerhin 19,50€.


    Bei der einfachen Ausstattung der Hütten ganz ordentlich Geld.
    Beim Duschen abends haben wir dann gemerkt, dass es nur kaltes Wasser gab.


    Was solls. Am Tag waren es über 30 Grad und da macht es nichts aus, wenn es nur kaltes Wasser gibt. Salzig war es allerdings auch noch.


    Hier trafen wir auch Freiburger wieder, die wir schon einmal auf einem Campingplatz gesehen hatten.


    Sie waren auf der Fahrt nach Griechenland, wo sie bis Anfang Dezember bleiben wollen.



    Es gab in den Bungalows keinen Kühlschrank. Also schleppte man diesen alten Tiefkühlschrank für uns hierher.


    Der Besitzer dieser Hütten kam auch für 2 Tage und sagte uns, dass dies alles ein Versuch sei.
    Wie soll das nur gehen, wenn im Sommer die Hütten voll sein sollten, und es gibt keinen Kühlschrank?


    Also für unsere Getränke hatten wir eine Lösung, aber wo soll das Essen hin?



    Klar, ich hatte doch während dem Mittagessen eine Möglichkeit gesehen.
    Kurz die Wirtin gefragt, und schon hatten wir einen Kühlschrank.



    Anders als in unserer vorherigen Unterkunft, war man hier allerdings mehr als zurückhaltend.
    Vielleicht war es auch Unsicherheit, wie man mit uns umgehen soll?


    Diese Agaven waren schon beindruckend.


    Da kam mal eine Gruppe Touristen und hat sie sich angeschaut. Eine Frau sagte sofort, schaut euch mal die Aloe Vera an. So groß hätte sie die noch nie gesehen.




    Gegen Abend hat man das Schaf vom Grill genommen. Es hat bestimmt lecker geschmeckt.



    Am nächsten Tag machten wir uns auf die Suche nach einer schönen Stelle zum baden.
    Gefunden haben wir diese herrliche Bucht, in der wir ganz allein waren.




    Glasklares Wasser und noch sehr warm.




    Wir haben nach dem Urlaub mit unserem Bekannten gesprochen, der war genau in dieser Bucht und hat dort mit seinem Zelt einige Tage verbracht. 5€ wollte der Besitzer pro Tag haben.
    An der Straße gab es keinerlei Hinweise, das dies ein Campingplatz ist.
    Zu diesem Zeitpunkt war der Platz längst geschlossen und es gab auch nichts mehr zu kaufen.


    Durch Zufall begegnete ich einem Albaner mit seiner deutschen Bekannten. Er sagte mir dann, das der Chef des Platzes genug verdient habe, und wir aber ruhig hier baden können.


    Das haben wir auch gemacht, da es bis zu unserer Unterkunft nur 4 Kilometer waren.




    Allerdings kann es passieren, dass es mal wieder brennt und dann war unsere Badebucht innerhalb von Minuten total vernebelt. Da konnte man nur flüchten.






    Wir waren jetzt 45 Kilometer vor Saranda. Diese Stadt ist ca. 40 Kilometer entfernt von der Grenze zu Griechenland.


    In Saranda waren wir viermal und der Weg dorthin hat es teilweise in sich.

    Vorbei geht es an dieser Ebene die immer von Rauch überzogen war. Irgendwo hat es immer gebrannt.







    Unterwegs sind mehrere Stellen, an denen der Asphalt abrupt aufhört und eine üble Piste beginnt.
    Beim ersten mal konnte ich gerade noch so abbremsen.


    Wenn man in Saranda hineinkommt, empfängt einem diese Straße. Das Foto gibt den Zustand nicht wieder. Ganz langsam fahren und den Stoßdämpfern alles Gute wünschen.




    Zuerst sind wir auf den Markt und haben 2 Kilo Obst und Gemüse gekauft. Das Ganze für 170 Lek, also ca. 1,30€.

    Die Marktfrau hat sich sehr gefreut über unseren Einkauf und die rechte Hand als Dank an das Herz gelegt.




    Ein Blick in ein originelles Restaurant. Hier hat man wohl alte Stadtmauern als Dekoration genutzt.



    Ein Blick in den kleinen Sportboothafen.



    Auch große Schiffe lagen hier vor Anker.




    Wie überall spielte sich das Leben zum Teil auf der Straße ab.



    Wunderschöne Palmen.



    Das soll es für heute gewesen sein.


    Tschüss


    Michael

    Sag mal, hab ich es richtig gelesen, du warst auf der Passhöhe, oder meintest du mit ganz oben , du bist die irre Straße auf den Gipfel hochgefahren?


    Hier ein Link Helmut:https://de.wikipedia.org/wiki/Ceraunisches_Gebirge


    Wir waren also auf dem 1027 Meter hohen Pass.



    Schade, dass Ihr auf dem Llogara-Pass so diesiges Wetter hattet.
    Wir hatten besseres, aber - Ihr werdet es nicht glauben - meine Nerven waren aufgrund der Straßenführung und steilen Abgründe so angespannt, dass ich das Fotografieren glatt vergessen habe. :244:


    Ich habe da immer ein mulmiges Gefühl. Dann fahre ich ganz auf der linken Spur.
    Gefährlich ist das nicht, wenn man rechtzeitig vor einer Kurve wieder auf die eigene Fahrbahn kommt. Die Albaner schneiden die Kurven. Also immer aufpassen.


    Tschüssi
    Michael

    Hallo Hartmut,


    wir haben viele herrenlose Hunde gesehen. Um die kümmert sich niemend.


    Ob der Süden weiterentwickelt ist, als der Norden, kann ich nicht beurteilen. Es heißt nur immer so, dass der Süden entwickelter ist.
    Die einzelnen Fakten dazu habe ich aber nicht. Besonders im Norden soll es ja noch die Blutrache geben.
    Mein Vermieter, ein Italiener sagte mir, die gibt es auch noch im Süden von Italien.


    Wenn Weiterentwickelt unter anderem bedeutet, dass Hotels gebaut werden, dann ist der Süden vielleicht weiter. Wir waren waren ja nicht im Norden. Ich glaube aber, dass dort noch nicht soviel gebaut wird.


    Michael

    Liebe Foris,


    weiter geht es mit dem Reisebericht.


    noch einmal machen wir einen Ausflug. Diesmal ging es in Richtung Süden, in die kleine Stadt Kavaje.




    Auch hier herrschte wieder lebhaftes Treiben.




    In den Flaschen, die am Straßenrand standen war Milch. Zum Glück vertrage ich keine Milch...



    Ein alter Mann in traditioneller Kleidung.



    Dieses Pferd wartete geduldig. Nicht mal angebunden hatte man es.



    Auch in diesem Städtchen sahen die Häuser nicht gut aus.



    Ein alter Mann der Müll sammelte.



    Hier wurde auch alles mögliche verkauft.




    Dieser Geselle traute sich erst nicht, aber als er die Wurst roch, kam er zögerlich und ließ es sich schmecken. Die Leute, die daneben standen haben gelacht, als wir den Hund fütterten.




    Eine Fahrradwerkstatt im Freien.



    Noch einmal waren wir baden, denn am nächsten Tag ging es weiter in den Süden Albaniens. Hier sammelte doch tatsächlich jemand den Müll ein.



    Anschließend gingen wir noch einmal in unser Lieblingsrestaurant.



    Am nächsten Morgen ging es los, nachdem wir von unseren Gastgebern sehr herzlich verabschiedet wurden. Es war wieder ein sehr angenehmes Fahren, und wir waren gespannt, was uns erwartet. Hier sind wir in der Stadt Vlore.



    Auch hier waren wir froh, als wir raus waren aus der Stadt. Auf der Hauptstraße stand ein Polizist und verwehrte den Autos die Durchfahrt. So mussten wir auf einer Nebenstraße den Ort durchfahren.




    Leere Straßen bei der Weiterfahrt, und das sollte auch so bleiben.



    Zunehmend wurde die Landschaft von Bergen geprägt.




    Jetzt ging es hinauf in das Gebirge. Dieses nennt sich Ceraunisches Gebirge. Der höchste Berg heißt Maja e Cikes und ist 2045 Meter hoch. Wer noch mehr wissen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Ceraunisches_Gebirge



    Hier sieht man einen ausgetrockneten Fluss.




    Uns hat die herrliche Landschaft schon sehr beeindruckt.




    Eine einsame Kuh, die sich beim Fressen nicht stören ließ.



    Immer weiter ging es hinauf ins Gebirge.



    Oben angekommen war es ziemlich kalt und der Wind pfiff.



    Ganz von da oben sind wir gekommen.
    Ich bin relativ langsam gefahren, denn es ging steil hinunter neben der Straße.




    Auf diesem Bild kann man das Meer schon erahnen. An dem Tag war es leider diesig.



    Lange Sandstrände kann man auf diesem Foto erkennen.



    Weiter ging es schön vorsichtig bergab.





    Fortsetzung folgt.


    Tschüssi
    Michael