Edam, die Käsestadt

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von waldi.

  • Wir hatten uns einen Tag für Zaandam und Edam reserviert,

    In Zaandam stehen auf der Zaanse Schans 8 Windmühlen (laut Wikipedia).

    Die 10€ Parkgebühr und die 15€ für die Zaanse Schans-Card hätten wir angelegt. Aber das Wetter hat uns einen dicken Strich durch unsere Rechnung gemacht. Es regnete nicht nur heftig, sondern auch der schon bekannte Wind ließ uns im Auto sitzenbleiben und nach Edam zurück fahren - in der Hoffnung dass sich das Wetter bessert.

    Vorher konnte ich aber noch ein Bild von der De Bleeke Dood, ("der blasse Tod" sagt der Translater) auch De Dood genannt, machen.


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    Sie ist eine der beiden verbleibenden Getreidemühlen im Bereich Zaanstreek. Die Mühle befindet sich in Zaandijk am Zaan (Fluss) an der Ecke Guisweg / Lagedijk, diagonal gegenüber der Zaanse Schans. Die Mühle in Zaandijk ist auch die älteste existierende Holzgerüstmühle in den Niederlanden.


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    Die Mühle wurde 1656 gebaut und wurde bis 1931 mit Windkraft betrieben. In der Zwischenzeit, im Jahr 1922, wurde die Mühle durch einen schweren Brand fast zerstört. Das Flügelkreuz wurde 1931 entfernt und das Mahlen durch Motorkraft fortgesetzt. Einige Jahre später verschwanden auch die Verstelleinrichtung und die Galerie. Im Jahr 1955 wurde die Mühle jedoch unter dem neuen Eigentümer der "De Zaansche Molen Association" restauriert und wieder in Betrieb genommen. Nach einer Restaurierung im Jahr 2000 ist die Mühle wieder voll funktionsfähig und jeden Freitag wird Mehl gemahlen, das unten im Laden verkauft wird. Der Müller ist auch ein Mühlenhersteller und lebt am Boden der Mühle im Haus, das sich teilweise in der Mühle und teilweise in einer Erweiterung befindet.



    Um Land der See abzuringen wurden 1230 die Buchten der Zuiderzee verschlossen und abgetrennt.

    Bei dem neu errichteten Damm mussten die Waren umgeladen werden und es konnte Zoll erhoben werden.

    So wuchs Edam zu einem Handelsort. Schiffbau, Heringsfischerei und natürlich der Käsehandel brachten Edam zu großer Blüte.


    Am 16. April 1526 erhielt Edam von Kaiser Karl V. das Recht auf den freien Wochenmarkt und das Wiegerecht. Auf dem Markt konnten die Bauern aus der Umgebung ihren Käse verkaufen. Dafür mussten jährlich 90 Gulden an den Grafen gezahlt werden.

    Der Edamer Käse wurde also mit Schuten nach Edam befördert. Nachdem der Käse an einem besonderen Löschkai ausgeladen war, wurde er von Käseträgern auf einem Berrie (Tragekonstruktion) zum Kaasmarkt gebracht.

    Das Denkmal für die Käseträger steht vor der Kaaswaag.


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    Auf dem Stein steht: "Der Stolz von Edam".


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    Außer einer Pause von 1745 bis 1775 fand der Markt bis 1922 statt.


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    Anfangs hieß der Marktplatz Kaasmarkt. Später wurde er umgetauft auf Jan Nieuwenhuizenplein.

    Das heutige Gebäude der Kaaswaag (Käsewaage) stammt aus dem Jahr 1778.


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    Darin wurde eine Dauerausstellung zur Käseherstellung eingerichtet. Dort kann man Käse probieren und kaufen.

    Leider ist die Kaaswaag und das Edamer Museum vom 1. November bis 1. April geschlossen.

    Als Erinnerung an die große Zeit der Käseherstellung in Edam veranstaltet man in den Sommermonaten einen wöchentlichen Käsemarkt. Dann liefern Boote und Pferdekutschen den Käse an. Abgeladen wird der Käse von den speziellen Käseträgern. Dann wurde früher die Qualität geprüft, über den Preis verhandelt, der Käse gewogen, und dann in die Käselager zum Nachreifen gebracht.

    Die Bedeutung der Bilder an der Kaaswaag konnte ich nicht herausfinden.


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    Nur das Wappen von Edam in der Mitte aus dem Jahre 1778 habe ich erkannt.

    Der Hintergrund ist rot, der Stier schwarz mit drei goldenen Sternen über dem Stier.

    Der Schild wird von einem Bären gehalten, der hinter dem Schild steht.

    Im 16. Jahrhundert wurde der Schild noch von zwei Löwen gehalten, aber ab 1626 wird der Schild von einem Bären in natürlicher Farbe gehalten.

    Das derzeitige offizielle Wappen von Edam wurde am 26. Juni 1826 festgelegt. Offiziell ist dies auch das Wappen der Gemeinde Edam-Volendam.

    Es gibt zwei Volkssagen, die den Ursprung des Stiers erklären sollen.

    Die erste ist die Geschichte von Monnickendam. Ein Bulle soll von einem Kloster in Monnickendam weggelaufen sein. Nach einem Tag des Laufens kam der Stier auf einer Wiese in der Nähe von Edam an. Er soll sich gegen Mitternacht auf dem Feld verlaufen haben. Ein Knecht näherte sich dem Stier und glaubte einen Mann zu sehen. Er fragte den Stier, was er dort mache. Der Stier hätte geantwortet: "Sterne", das wäre das einzige Wort gewesen, das der Stier sagen konnte. Später erkannte der Knecht, dass es überhaupt kein Mann gewesen war, sondern ein Stier. Er erzählte dem Bürgermeister, dass er den Stier getroffen hatte und der Bürgermeister gab Edam das Wappen: einen Stier auf einer grünen Wiese mit drei Sternen über dem Stier.


    Die zweite Geschichte, die den Ursprung des Wappens erklären könnte, ist in der Grote Kerk (Große Kirche) der Stadt aufgezeichnet:


    1219

    Edam als trouwe lantsaten

    Quamen die van Haerlem te baten

    Wilt vreughte vaten

    Sij gingen hem hard en fier

    Met stoute moet met felle manier

    Als verwoede stier

    Paus, Keizer en al het Christenleer

    Verwonderden hen met alle seer

    Van die grooten eer

    Alsoo kreegh Edam haar wapen

    Met eer en gewelt

    Drie vergulden sterren in 't root velt

    En een stier daarin gestelt

    1610.


    Leider habe ich kein Bild von und aus der „Grote Kerk“ die vermutlich auch verschlossen gewesen wäre – wie alle Kirchen die ich in Holland außerhalb von Amsterdam besuchen wollte. Weil Regen und Sturm wieder stärker geworden waren habe ich den Versuch gar nicht erst gemacht.


    Die Übersetzung der Geschichte aus der Kirche war verwirrend. Es könnte aber fogender Deutung nahe kommen. 1219 sei eine Gruppe von Edamern einer Gruppe von Haarlemern auf einem Kreuzzug zu Hilfe gekommen. Der deutsche Kaiser soll dann entschieden haben, dass Edam drei goldene Sterne im Wappen tragen dürfe.


    Die Tatsache, dass der Bulle schwarz ist und sich auf einem roten Schild befindet, ist heraldisch falsch und macht das Wappen zu einem sogenannten Rätselwappen. Sowohl das Schwarz des Stiers als auch das Grün des Hintergrunds dürfen nicht offiziell auf einem roten Feld platziert werden, habe ich gelesen.


    Auf zum Nachbarhaus am ehemaligen Kaasmarkt.


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    Ein Schild am Haus lässt es als Sekretariat erkennen.


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    Die „Gesellschaft der Künste und Wissenschaften zum Wohle der Allgemeinheit“ wurde 1784 in Edam von einer Gruppe von sechs Personen gegründet, darunter Jan Nieuwenhuyzen, ein in Monnikendam geborener Lehrer und Prediger der Mennoniten. Sie hatte das Ziel "das Wohl des Einzelnen und der Gemeinschaft im weitesten Sinne zu fördern". Sie kümmerte sich um die Belange des einfachen Volkes.

    Das Nationale Sekretariat der Gesellschaft wurde 1981 in Edam wieder eingerichtet, dem Ort, an dem 't Nut 1784 seine ersten Sitzungen abhielt.

    Wer des Niederländischen mächtig ist der kann es auf der Infotafel am Haus noch genauer erfahren.


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    Daneben entdeckte ich am nächsten Haus...


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    ...über dem Eingang eine interessante Tafel.


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    Darauf sehen wir die Meerjungfrau von Edam (auch Seefrau oder Purmer Seefrau genannt). Eine Sage erzählt von einer Meerjungfrau, die im ehemaligen Purmermeer gelebt haben soll.


    Mehrere Versionen der Geschichte sind im Umlauf. Der Kern dieser Geschichten ist aber immer der gleiche.

    In der ehemaligen Zuiderzee lebte eine Meerjungfrau. Durch eine Überschwemmung wurde sie ins Purmermeer (früher ein Binnensee, heute ein Polder) gespült. Nachdem die Deiche wieder geschlossen waren, konnte sie den Weg zurück zur Zuiderzee nicht finden. Sie wurde von Bauernmädchen aus Edam entdeckt, von den Bewohnern der Region eingefangen und nach Edam gebracht. Dort wurde sie gewaschen und von den Grünalgen befreit. Sie wurde auch gelehrt, wie ein Mensch zu leben. Die Geschichten über sie gingen herum und die Bewohner von Haarlem fanden sie so interessant, dass sie sie nach Haarlem holten und ihr das Spinnen beibrachten. Trotz ihrer Sehnsucht nach dem Meer lebte sie weiterhin auf dem Land und starb nach vielen Jahren in Haarlem, wo sie als Christin auf dem Friedhof begraben wurde.


    In einer anderen Geschichte ist das Ereignis auf den Grasmonat (April) 1304 datiert. Hier spricht man von einer wilden Seefrau anstelle einer Meerjungfrau.

    Die Bewohner der Gegend haben sie auf dem Purmerpoort (Purmer Tor) in Purmerend als Statue aus Holz dargestellt. Das Tor wurde aber 1835 leider abgerissen.

    Die Meerjungfrau wurde auch in einem Edamer Kirchenfenster verewigt. Leider war die Kirche verschlossen.

    Sie wird als Edams Meyrmin auf der oben gezeigten Tafel eines Hauses am Jan Nieuwenhuizenplein dargestellt.


    Gegenüber sehe ich ein weiteres Haus mit Edamer Wappen.


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    Das Haus daneben.


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    Dann wanden wir uns den Grachten zu.

    Edam und Wasser sind untrennbar miteinander verbunden. Bei einem Spaziergang durch die Stadt begegnen wir allein innerhalb der Stadtmauern 27 Brücken, den Käselagern, den schönen, oft ruhigen Kanälen und den Wasserstraßen, die zum heutigen Purmer Polder führen. Wo im Winter ehemalige Edamer Skating-Helden wie Coen de Koning und Cor Jongert ihre ersten Läufe machten, kann man die Stadt von Ostern bis Oktober "flüsternd" entdecken. Eine Runde Edam auf eigene Faust und in eigenem Tempo in einem umweltfreundlichen und leisen, elektrisch angetriebenen Flüsterboot ist für 25€/h und max. 7 Personen möglich. Aber bei dem Wetter - und es war ja noch nicht Ostern.


    Wir gingen am Voorhaven spazieren und ich konnte wenigstens ein paar der herrlichen Brücken fotografieren.


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    Die Arisbrugg


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    Am Voorhaven mit Blick zur Damplein, der Steinbrücke über den Voorhaven.


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    Die Jansbrugg


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    Das Wappen an dem Haus kann ich nicht zuordnen.


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    Die Hakkelaarsbrugg bringt uns über die Brouwersgracht.


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    Die Namen an den Brücken erleichtern mir jetzt ungemein die Zuordnung.


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    Der Blick von der Hakkelaarsbrug auf die Brouwersgracht.


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    Ein Blick in die Prinsenstraat.


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    Dabei fällt mir auf, dass manche Fassaden Blender sind, mehr scheinen als sein war da die Devise.


    In der kleine Kerkstraat steht der Speeltoren (Spielturm)


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    Dieser Turm der Onze Lieve Vrouwe- (Unserer lieben Frau) Kerk oder Kleine Kerk (Kirche) ist aus dem 15. und 16. Jh. Der schlanke spätgotische Turm trägt ein Glockenspiel von 1561 das später erweitert wurde. Heute hat das Carillon 37 Glocken.


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    Die kleine Kirche wurde 1310 auf dem Platz gebaut wo vorher die Kapelle zu unserer lieben Frau stand. Vor der Reformation hieß sie auch Kirche zu unserer lieben Frau. Sie wurde als einschiffige Kirche gebaut und später um ein zweites Schiff erweitert. 1883 wurde die Kirche bis auf einen kleinen Teil und den Turm zerstört. 1972 hat man dann auch den Rest des Schiffes bis auf ein kurzes Stück abgetragen.

    Zur 650-Jahr-Feier der Stadt Edam 2007 hat man die Fundamente wieder sichtbar gemacht.


    Nach der Entfernung des Baurestes 1972 hat der Turm begonnen sich zu neigen. Man hat ihn zwar stabilisiert, aber er steht jetzt schief.


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    Das Carillon vom Spielturm wird durch ein mechanisches Spielwerk angetrieben. Wichtigstes Teil des Spielwerks ist die originale, aus dem Jahre 1561 datierte Spieltrommel.

    Diese mit Stiften (in Holland wohl Nüsse genannt) versehene Trommel bedient über ein System von Drähten die Hämmer an den Glocken. Vor vielen Jahren mit einem computergesteuerten System versehen, hat man 1999 die alte mechanische Steuerung wieder hergestellt.


    Natürlich wollten wir aus Edam auch Käse mitnehmen! Wir fanden auch einen Laden.


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    Alle möglichen Käsesorten gibt es hier.


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    Aber auch den Edamer in seiner typischen Kugelform.


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    Nach unserem kleinen Einkauf gingen wir durch diese kleine Gasse zum Auto zurück.


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    Zum Abschied fand ich an einem Giebel in dieser Gasse einen nachdenklichen Engel.


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    Das wars aus der Käsestadt Edam.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Hallo Waldi,


    vielen Dank für die schönen Bilder und Erklärungen zu Edam. Es scheint wirklich ein schönes Städtchen zu sein.

    Wir waren erstmals 2018 in den Niederlanden wo wir Urlaub auf der Insel Texel gemacht, und vorher auf der Hinreise das reizende Delft besucht haben. Vieles in Deinen Bildern erinnert mich an diesen schönen Ort.

    :blume17: Grüssle von tosca


    Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an!

  • Schade, dass Ihr mit dem Wetter nicht so viel Glück hattet.

    Aber seh ich da nicht ab und zu etwas blauen Himmel ?


    Aber eines war von Vorteil, Ihr hattet die Stadt für Euch. Du konntest vieles genau betrachten und in Ruhe schöne Fotos machen. Auch wenn zu dieser Jahreszeit leider noch manches geschlossen war.

    Ich mag solche Straßenzüge mit den alten ,typischen Häuser entlang von Kanälen .

    Dazu die Brücken!

    Ob diese Zugbrücken alle noch funktionieren! Handbetrieben oder mit Motor?


    Auch die hübschen Giebel, von denen kaum einer dem anderen gleicht.


    Danke, dass Du uns wieder mit Geschichten und Hintergrundwissen verwöhnst.

    Edam hat Dir gefallen, mir auch ! Und hoffentlich hat der Käse auch entsprechend gut geschmeckt!


    Danke für diesen Bericht!


    Liebe Grüße

    Elke

  • hallo Waldi,


    danke für den Einblick in den holländischen Käse. Als Allgäuer schaue ich ehrlich gesagt etwas auf die Niederländer und deren Käse herab. Edamer oder Gouda kenne ich zwar. Allerdings fehlt es diesen Sorten für mich an Geschmack. Andere Sorten aus Holland kenne ich erst gar nicht. Der Geschmack mag vor Ort vielleicht anders sein, aber bei uns im Allgäu sind das Käsesorten, die vielleicht noch für Aufläufe oder Pizzen verwendet werden.


    Schade, daß das Wetter nicht berauschend war. Dafür jedoch sind die Bilder nicht schlecht. Ob ich jemals wieder mal nach Holland komme, wage ich zu bezweifeln. Meine Angetraute bring ich bei schlechtem Wetter oder der Möglichkeit von schlechtem Wetter erst gar nicht außer Haus. ;)


    grüsse


    jürgen

  • Den Edamer Käse kennen wir wohl alle, ;) aber nun auch diesen Ort. :thumbup:

    Mir persönlich schmeckt der Gouda jedoch besser als der Edamer.


    Danke Waldi für den interessanten Fotobericht mit dem geschichtlichen Hintergrund. :)

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Es scheint wirklich ein schönes Städtchen zu sein.

    So ist es!

    Schade, dass Ihr mit dem Wetter nicht so viel Glück hattet.

    Das ist es wirklich. Aber um diese Jahreszeit war ich schon froh, dass es weder Eis noch Schnee gab. Die Holländer hatten kein Eis auf ihren Kanälen. Allerdings waren die am Überlaufen.

    Aber seh ich da nicht ab und zu etwas blauen Himmel ?

    Zwischendurch kam am vorletzten Tag auch die Sonne mal durch. Das war aber immer nur kurz. Nach ein paar Minuten regnete es wieder. Es war das sprichwörtliche Aprilwetter. Aber egal ob Sonne oder Regen, der Wind bließ immer anständig.

    Ihr hattet die Stadt für Euch.

    Das war richtig angenehm! Außer uns war niemand da, kam es uns vor.

    Ich mag solche Straßenzüge mit den alten, typischen Häusern entlang von Kanälen .

    Dazu die Brücken!

    Richtig, Elke! Das mag ich auch.

    Ob die Brücken noch muskelkräftig oder schon motorisch bewegt werden weiß ich nicht.

    Und hoffentlich hat der Käse auch entsprechend gut geschmeckt!

    Die Käsesorten die ich probiert habe schmeckten mir. Die waren aber alle gewürzt. Vom normalen Edamer und ähnlichen Sorten halte ich mich fern. Da denke ich ähnlich wie Jürgen - Auflauf oder Pizza. Ich bevorzuge Käse mit Aroma! In Zandvoort habe ich einen Blauschimmel gekauft - köstlich! Der war aber aus Frankreich. :wink:

    Dafür jedoch sind die Bilder nicht schlecht.

    Danke, Jürgen, aber ich bin mit der Qualität nicht zufrieden.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

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