OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

  • Der Seilzugbagger ist eine echte Rarität, zumindest in eurer Gegend. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um einen T 172 aus Weimar, also made in GDR.

    Hallo Udo,


    Nein, ich habe auf das Typenschild geschaut. Das Ding stammt schon aus dem Westen. Leider habe ich diese Details nicht fotografiert. Du kennst doch sicherlich die freundlichen Aufforderungen der Begleitung „Was musst du zwischen dem alten Glump rumkriechen? Pass auf, dass du nirgends hängen bleibst! Bist du bald fertig mit fotografieren?“ etc.


    Ich schau dann einfach demnächst noch mal vorbei und nehme dann das Ding genauer unter die Lupe.


    Grüße


    Jürgen

  • Ein kleiner Beitrag über weitere Arbeiten an meiner Citröën Traction CV 11, Bj. 1954

    Kühlergrill, gute selten noch aufzutreiben, nur in desolatem Zustand habe ich den in Frankreich erstanden...


    ohne zu Schweißen und Hartlöten und Holzbrett mit Spaxfixierung geht gar nichts...


    Zierleisten, nur mehr aus Alu, verbogen, nicht mehr auszurichten, also selber welche bauen...


    Matritze gebaut zum Pressen und links und rechts die Zierleiste verjüngen...



    danach werden 3mm Gewindestehpolzen eingelötet ( mit Hilfshalter zum fixieren ) damit man die Zierleiste von hinten befestigen kann...


    der Radius muss von Hand angepasst werden und verlangt sehr viel Geduld und immer wieder anpassen und nachbiegen...


    das es Handarbeit ist kann man sehen das die rechte Zierleiste etwas länger ist, aber so wurde bei Citröën früher gearbeitet, ich könnte euch einiges erzählen was hint und vorn nicht stimmt bei diesen Autos, manchmal wird man gefragt: gehört das so, ja so wurde er ausgeliefert..

    Einmal editiert, zuletzt von vmguzzi () aus folgendem Grund: Jetzt kommt der Kühlergrill zum Verchromen.

  • Heute habe ich in Ronsberg einen Porsche 356 gesehen. Das war der erste Porsche, der ab 1948 gebaut wurde. Nachfolger ist der legendäre und heute noch produzierte 911er.


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    Im weitesten war es ein aufgemotzter VW Käfermotor und damit ein Vierzylindermotor, der diesen Wagen antrieb.


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    Viel Kofferraum hat der Wagen nicht. Deshalb war seinerzeit ein Gepäckträger für einen zusätzlichen Koffer am Heck recht praktisch.


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    Auf diesem Porsche sind sogenannte Fuchs Felgen montiert. Die gab es zur Produktionszeit des Autos noch nicht. Die konnte man später auf Wunsch auf dem Porsche 911 montiert haben. Die Felgen waren mit die ersten Aluminiumfelgen auf einem Pkw und damit leichter als die üblichen Stahlfelgen.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Fuchsfelge


    Hier habe ich noch ein Bild des Porsche 356 aus dem Porsche Museum in Zuffenhausen, wo ich vor einigen Jahren war.


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    Das Auto gab es als Limousine und als Cabrio. Konstuiert hat dem Wagen Ferry Porsche, der Sohn des Käfer Konstrukteurs Ferdinand Porsche.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Porsche_356


    grüsse


    jürgen

  • das es Handarbeit ist kann man sehen das die rechte Zierleiste etwas länger ist, aber so wurde bei Citröën früher gearbeitet

    Viktor -

    Hut ab !!

    Was Du alles tust ( und kannst!!!) für Dein Hobby!

    Aber es lohnt sich, da bin ich sicher !!


    LIebe Grüße,

    Elke

  • Der von Claus-Jürgen entdeckte VW-Käfer sieht aus wie meiner (Baujahr 1969). 1976 von meiner Tante geerbt, hab ich ihn Ende 1979 aus den Augen verloren, nachdem er nicht mehr durch den TÜV kam und ihn für 50 DM verkauft. Letzter mir bekannter Standort war Heidelberg. Dabei hat er mich im Sommer 1977 von Heidelberg bis in die Algarve und zurück getragen. Vor dem Rückweg war mir das Geld ausgegangen, und ich pflasterte alle Lissabonner Unimensen mit einem dreisprachigen Zettel, mit denen ich Mitfahrer/innen nach Heidelberg suchte. Fand dann auch ein brasilianisches Medizinstudentenpärchen, die das nötige Spritgeld und einen Zeltplatz für die dreitägige Fahrt beisteuerten.

    Sie kauften sich in Heidelberg für 3000 DM einen "Strich-8er" Mercedes Diesel, den sie mit einer deutschen Zollnummer ausstatteten, womit man damals in Portugal unbegrenzt herumfahren konnte, während eine postugiesische Zulassung sehr umständlich zu haben war.

    Mein Schulfreund, der nach Portugal ausgewandert war, schrieb mir ein halbes Jahr später, die Zettel hingen immer noch da und erfreuten sich reger Aufmerksamkeit.

    Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an (Kurt Tucholsky)

    2 Mal editiert, zuletzt von Grizzly ()

  • Einen sportlichen Rennwagen als Oldtimer kann ich auch beitragen. Das Nummernschild war aus GB.

    Um welches Modell es sich handelt - keine Ahnung. ;)


    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Hallo Jofina,


    Das ist ein Lotus Super Seven. Den hat ein Freund von mir. Das Auto wird immer noch gebaut. Bei der Firma Caterham kann man es kaufen. Obwohl da nur ein relativ schwacher Ford Motor drin steckt, ist das Ding aufgrund des niedrigen Gewichts von knapp 600 kg ziemlich schnell in der Beschleunigung und hat dazu eine exzellente Kurvenlage. Genau das richtige für Hobbyrennfahrer auf der Landstraße, also nix für mich.


    https://www.google.de/url?sa=t…Vaw23hyEJZKkLuWoiFwBeRxUK


    Ein anderer Freund hatte vor Jahren mit diesem Auto einen schweren Verkehrsunfall. Der Wagen hat keine Airbags und keine Knautschzone. Dem Bekannten geht es heute „den Umständen entsprechend“, d. h. er ist Invalide und damit Frührentner und kann nicht mehr Auto fahren.


    Grüße


    Jürgen

  • Oh, dann ist das ja gar kein Oldtimer, also nur ein Design im Retro-Look. Danke für die Info, Jürgen.


    Das ist ja schlimm, was da Deinem Freund passiert ist. :(

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Hallo Jofina,


    Im weitesten Sinne ist das schon ein Oldtimer weil der Wagen seit 1957 fast unverändert gebaut wird. Das Konzept ist nun mal, einen Rennwagen für die Straße herzustellen, der die Eigenschaften eines Sportgeräts hat und preislich erschwinglich ist.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Lotus_Seven


    Wer solche sportlichen Autos liebt, der hat wohl auch ein anderes Verständnis vom Autofahren. Ich liebe ja auch bestimmte Sportwägen und bin auch noch im Besitz eines solchen. Andererseits habe ich glaublich begriffen, dass öffentliche Straßen nun mal keine Rennpisten sind.


    Die persönliche Tragödie rund um diesen Unfall meines Freundes kenne ich eigentlich nur bis zum Zeitpunkt des Unfalls. Erwin lebt zwar nicht weit entfernt von mir, kennt jedoch niemand mehr aus der Zeit vor dem Unglück. Er wird in einer speziellen Einrichtung für solche Fälle betreut.


    Grüße


    Jürgen

  • Ja wie Claus-Jürgen beschrieben hat, die Felgen sind von einem anderen Typ Porsche, 1973 hatte ich einen Porsche Targa 911, der hatte die gleichen Felgen montiert, 1975 wurde der Wagen zu klein, die Familie größer, ich verkaufte ihn in München für 7500,-DM, 2017 besuchte ich Porsche Wien, da stand der selbe 911, total restauriert, wie neu, für 129.000- € und der 356 Porsche, auch wie neu zu 156.000.-€, aber ich brauchte das Geld für ein Familienfahrzeug, es wurde ein BMW 520, war auch ein schönes Auto damals.


  • Nochmals auf den Porsche 356 zurück zu kommen, 1968 baute ich einen VW-Käfer um zu einen Buggy, die Bodenplatte und alles andere wie Bremsleitungen, Schaltgestänge musste um 43cm gekürzt und wieder zusammen geschweißt werden, das meiste was mich geärgert hat war das Schaltgestänge, das wurde von vorne zwischen der Vorderachse eingeführt bis zum Getriebe, einmal konnte ich nur den ersten und den zweiten schalten, oder nur den dritten und vierten sowie den Rückwärtsgang, ich weis heute nicht mehr wie oft ich das Schaltgestänge aus und eingebaut hatte bis es funktionierte. Den Scheibenrahmen aus Aluprofil selber gebogen, die Sitze selber gebaut und dann fehlte der richtige Motor, wie der Zufall es will konnte ich einen

    356 Porschemotor mit 90 PS auftreiben, der ganze Wagen hatte ja nur 380 Kg, das war eine Rakete mit diesen Motor. Als ich damit in München in Schwabing neben einen Porsche parkte, standen die Leute um meinen Wagen, der Porsche wurde gar nicht beachtet und viele fragten mich über das Auto aus, noch dazu das ich ein österreichisches Kennzeichen hatte mit B = Burgenland, manche meinten Belgien, Bulgarien usw. Schöne Erinnerungen waren Ausflüge in die Berge oder Starnberger See, bis ein Königsdorfer, der eine bekannte BMW Werkstatt betrieb und auch Rennen fuhr mir den Wagen abkaufte, er wollte ihn unbedingt haben, so trennte ich mich von meinen selbstgebauten Auto, geblieben sind schöne Erinnerungen und einige Bilder.

  • hallo

    Ja wie Claus-Jürgen beschrieben hat, die Felgen sind von einem anderen Typ Porsche, 1973 hatte ich einen Porsche Targa 911, der hatte die gleichen Felgen montiert, 1975 wurde der Wagen zu klein, die Familie größer, ich verkaufte ihn in München für 7500,-DM, 2017 besuchte ich Porsche Wien, da stand der selbe 911, total restauriert, wie neu, für 129.000- € und der 356 Porsche, auch wie neu zu 156.000.-€, aber ich brauchte das Geld für ein Familienfahrzeug, es wurde ein BMW 520, war auch ein schönes Auto damals.


    hallo Viktor,


    ja, hätte ich blos all die kleinen "Frauen-Porsche" behalten, die ich einst als Zweitwagen fuhr. Jeder von denen ist heute viel mehr wert als ich einst dafür hinblättern mußte.


    Es fing Anfang der 90er Jahre mit einem 944 targa ohne Kat (!) an, den ich wie auch all die anderen gebraucht günstig erstanden habe. Weiter ging es mit dem 944 S targa und dann dem 944 S2 targa. Letzterer war schon ein Geschoß im Verhältnis zu den beiden Vorgängern. Dann kam der 968 targa automatik, trotz 240 PS und wohl bedingt durch das Automatikgetriebe nicht so giftig wie der S2. Vor 20 Jahren war dann Schluß mit Porsche. Auf Drängen der Gattin wurde ein BMW 850i mit Alpina Accessoires angeschafft, der heute noch in unserem Besitz ist.


    Mal sehen, ob ich auf meine alten Tage mir noch einen Sportwagen oder vielleicht ein luxuriöses Cabrio zulege. Man muß die Jahre nutzen, wenn man noch gesundheitlich bedingt in so eine Kiste einsteigen kann und auch versteht, damit umzugehen. ;)


    grüsse


    jürgen

  • Wer von uns älteren Mitgliedern dieses forums kennt nicht den Fiat 500? Den hier mit dem anscheinend immer noch gültigen alten kleinen vorderen Kennzeichen habe ich in Muggia in Italien gesehen. Er wird immer noch auf der Straße bewegt. Unvorstellbar, daß mit so einem kleinen Auto vor Jahrzehnten vierköpfige Familien in den Urlaub gefahren sind.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_47284


    grüsse


    jürgen

  • Hier nochmals Bilden von vorher:











    Hier ein Link vom Ergebnis:


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    .

  • Hier ein Link vom Ergebnis:

    Er läuft !!!

    Gratuliere und meinen RIESEN RESPEKT !!!


    Die Arbeitsstunden darf man wohl nicht zählen :wink:


    Wie geht es jetzt weiter?


    Liebe Grüße,

    Elke

  • Ja Elke, jetzt kommt das Auto dran, Vorderachse überholen, Bremsen hinten und vorne, Tank entrosten und neue Kabeln verlegen, Sicherungskasten einplanen, die Autos hatten früher keine Sicherungen, deshalb sind so manche abgebrannt. Danach gehts ans Innenleben, Tacho überholen und die ganzen Sitze gehören neu gemacht, in den 40 Jahren Stillstand hatten sich die Mäuse gut von der Polsterung ernährt und wenn man den Himmel einbaut, könnte man sagen es geht dem Ende zu.....aber wann wird das sein ???? ;)

    LG



  • .aber wann wird das sein ????

    Das wird !!

    BLEIB GESUND !!!!


    Liebe Grüße, auch an Lisa ( die vermutlich manchmal auch Geduld aufbringen muss ... ;)


    Elke

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