Nach Schottland das erste Mal ?

  • ... ist in den aktuellen Zeiten noch Zukunftsmusik.

    Andererseits:

    - Solang ich noch kann, hätte ich mal Lust, woanders hin zu fahren als nach Schweden, bzw. dorthin wo ich noch nie war.

    - Hab ich eine interessante Reportage gesehen über eine Zugreise von Edinburgh nach Inverness und ein bissl von dem, was man da untewegs zu sehen bekommt.

    - Sind mir die Schotten sympathischer als die Engländer mit ihrem Brexit... (passendes Schimpfwort bitte selbst einsetzen).


    Frage: Wie hinkommen ?

    Fliegen möglichst nicht, wenn's sich vermeiden lässt.

    Nach Amsterdam komm ich mit dem Zug, von Hamburg bis Centraal in 6 Stunden. Von dort gibt's eine Nachtfähre nach Newcastle, dort ist man morgens, und hat noch ca. 175 km mit dem Zug bis Edinburgh.

    Das eigene Auto bleibt daheim.

    Weitere Vorschläge ?

    Dankeschön,

    Grizzly.

  • Hallo Grizzly,


    auch ich habe diese Reportage gesehen und mir ging es ganz genauso: Das was ich sah, fand ich ansprechend. Außerdem höre ich das schottische Englisch so gerne.

    Nach Amsterdam komm ich mit dem Zug, von Hamburg bis Centraal in 6 Stunden. Von dort gibt's eine Nachtfähre nach Newcastle, dort ist man morgens, und hat noch ca. 175 km mit dem Zug bis Edinburgh.

    Denk dran, dass Du die ganze Zeit eine Maske aufhaben musst, im Zug, auf der Fähre. Das wird heftig lang und ist für mich z.Zt. der Grund, solche schönen Ideen am besten gleich im Keim zu ersticken. :(

    Wenn Du meinst, dass Du das aushalten kannst, dann wünsche ich Dir eine erfolgreiche Planung und Realisierung.


    Liebe Grüße

    Helga

  • Liebe Helga,

    das Ganze ist Zukunftsmusik, in diesem Jahr wird das eh nix mehr. Und die Maske halte ich als gelernter Arzt relativ gut aus. Hoffe, dass sich der Spuk bis nächstes Jahr ändert.

  • Sind mir die Schotten sympathischer als die Engländer mit ihrem Brexit... (passendes Schimpfwort bitte selbst einsetzen).

    Da muss ich aber doch mal dazwischen grätschen. :huh:;)

    Wir haben viele englische und auch schottische Bekannte und mit einigen sind wir auch enger befreundet. Ich kann da keinen Unterschied feststellen. Beide Bevölkerungsgruppen sind freundlich, herzlich und auch untereinander sehr zugetan. Sie unterstützen sich auch gegenseitig, sind auch offen für neue Bekanntschaften, so wie sie uns ja auch quasi "adoptiert" haben.


    Wir sind oft mit englischen und schottischen Nachbarn zusammen ausgegangen. Haben Weihnachten, Silvester und Geburtstage miteinander gefeiert. Es war toll mit der englisch-schottischen Gemeinschaft. :)


    Die Schotten mit ihrer Sparsamkeit (ähnlich wie die Schwaben) schmunzeln auch selber über ihre Eigenart.



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    Frage: Wie hinkommen ?

    Fliegen möglichst nicht, wenn's sich vermeiden lässt.

    Nach Amsterdam komm ich mit dem Zug, von Hamburg bis Centraal in 6 Stunden. Von dort gibt's eine Nachtfähre nach Newcastle, dort ist man morgens, und hat noch ca. 175 km mit dem Zug bis Edinburgh.

    Was Du beschreibst, da ist halt der Weg auch das Ziel. Warum nicht, wenn man Zeit hat und der Preis keine Rolle spielt.


    Mir wäre es zu unbequem. Und so lange mit Maske - für mich ein No-Go.


    Von HH fliegt man sogar nur 1 Stunde, 45 Min. bis nach Edinburgh. Teuer ist es auch nicht. Das Maskentragen wäre auch noch zumutbar für diese Zeit. Es kann natürlich sein, dass in Corona-Zeiten der Flieger ausfällt, aber das könnte mit Zug und/oder Nachfähre evtl. auch passieren.


    Ich möchte auch noch mal wieder im Sommer auf die Insel, aber erst nach Corona.

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Schottland würde / wird Dir bestimmt gefallen, Grizzly!

    Ich war schon zwei Mal dort.

    Ein Wanderurlaub auf Isle of Skye , verschiedenen anderen kleinen Inseln, und auf Knoydart ( :401:) , organisiert und daher ohne Transportprobleme.


    Auch an der erste Mal erinnere ich mich gut.

    Ich hatte als Jugendliche kein Geld zum Reisen und habe immer nach Reisemöglickeiten gesucht.

    Mit einer Freundin zusammen haben wir 4 Wochen in Aberdeen in einer Behinderteneinrichtung gejobbt. Wir hatten bestimmte Aufgaben, aber auch Freizeit, in der wir von anderen oft in die Highlands mitgenommen wurden.


    Die Anreisekosten wurden bezahlt.

    Über die Fahrt mit dem Zug ab Stuttgart und die Überfahrt mit der Fähre erinnere ich mich nicht mehr gut.


    Aber ich weiß noch genau, dass wir in London versucht haben, mit dem Zug nach Aberdeen zu fahren . Naiv wie wir waren, ohne Vorbuchung.

    Von dem berühmten "Flying Scotsman" hatten wir über unser Englischbuch in der Schule erfahren ( Internet gabe es ja noch nicht)

    Aber dieser Zug von London nach Aberdeen war auf Wochen ausgebucht.

    So mussten wir mit einem Langstreckenbus, die in England sehr verbreitet waren ( und sind) von London nach Aberdeen fahren ( Umsteigen in Edinburgh)

    Wir waren jung, das machte uns zwar müde, aber es war nicht schlimm.


    In Aberdeen buchten wir dann sofort für die Rückreise 4 Wochen später im "Flying Scotsman ".

    Das war eine tolle Sache, Die Fahrt im bequemen Zug durch interessante Landschaften ( unter anderem über die Brücke von Tay, die wir von Fontanes Ballade her kannten, war ein Erlebnis, das ich nicht vergessen werde.

    Wir hatten nur belegte Brote dabei und als der Zugbegleiter durchging und zum Lunch aufrief, wollten wir sitzenbleiben und unsere Vespertüten auspacken.

    Eine Dame im Abteil sah das und lud uns zum Lunch in den vornehmen Speisewagen ein.

    Dort habe ich zum ersten Mal Lachs gegessen.


    Grizzly, den Flying Scotsman gibt es immer noch von London nach Edinburgh,

    https://de.wikipedia.org/wiki/Flying_Scotsman_(Zug)

    Wäre das keine Option für Dich ?

    Von dort mit einem Langstreckenbus weiter ?


    Was nächstes Jahr mit den Masken oder anderen Hindernissen sein wird, steht in den Sternen,


    Aber planen darf man doch schon - und träumen !


    Liebe Grüße,

    Elke

  • Hallo Grizzly, Schottland zu bereisen stelle ich mir interessant und bereichernd vor. Mach es!


    Ich war auch noch nicht in Schottland, nur einmal, da war ich ganz nah dran.

    Dazu eine kleine Geschichte:

    Meine jüngste Tochter hat 2 Semester in Paisley studiert. Kurz vor Ende des 2. Semesters wollten Mutter und Vater mal schauen, wie es dem Töchterlein so geht, Unterkunft, Uni ....und natürlich auch ein bisschen Sightseeing machen. Auf unserem Weg zum Flughafen gab es einen Unfall. Autobahn gesperrt, Flug verpasst. Tröstend sagte meine Tochter am Telefon: "Mutti, wein nicht, das holen wir nach".

    Seitdem sind 15 Jahre vergangen. In Schottland war ich noch nicht.

    Also: Nichts auf die lange Bank schieben, mit oder ohne Maske.

    Viele Grüße Evelin


    Übringens bin ich ein Fan der Flix-Busse, Hamburg -Amsterdam fährt mehrmals am Tag - und ist viel günstiger als die Bahn.

  • Hallo Grizzly


    ich kann Dir nur raten - mach es, wenn es wieder möglich ist, mir persönlich hat es sehr gut gefallen, wenn auch ich "nur" in Edinburgh und in den Highlands war.

    Wir sind allerdings geflogen, mir wäre es viel zu umständlich aus dem Süden mit Bahn, Bus, usw. hinzureisen, das ist aber natürlich jedem selbst überlassen.


    Edinburgh ist eine tolle Stadt, wir wohnten in der Royal Mile - also mitten drin in der Nähe der Burg.

    Sehr interessant wir die Führung bei Nacht und unterirdisch, es ist unglaublich, daß unter der Erde sozusagen, Menschen lebten, Kneipen gab es dort auch, alles ohne Tageslicht und teils mehrstöckig unterirdisch, das würde ich Dir empfehlen mitzumachen.

    Die Royal Yacht Britannia, der schwimmende Palast der Queen, ist für Dich als Hamburger vielleicht auch interessant zu besichtigen, ein sehr beeindruckendes Museumsschiff.


    Mit einem privat gemieteten Fahrer im Kleinbus (wir waren ja eine Gruppe von 14 Leuten) haben wir die Highlands besucht und sind bis Inverness gefahren. Natürlich war Loch Ness im Programm (dort gibt es ein Informationszentrum über Nessi) aber Loch Ness selbst war eher enttäuschend, da würde ich lieber einige andere "Lochs" besuchen.

    Der Vorteil der Busfahrt war, daß wir anhalten konnten wo wir wünschten und wo es unser Fahrer, der ein guter Reiseführer war (englischsprachig) empfahl, so konnten wir auch mal aussteigen, Fotos machen und die Beine vertreten und natürlich die Natur geniessen.

    Eine Zugfahrt ist aber sicher auch ein Erlebnis, wenn man am Fenster sitzen kann.


    Meine Empfehlung: Mach es, solange man es kann......

    :blume17: Grüssle von tosca


    Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an!

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