Wieder mal in Thailand...

Es gibt 105 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von claus-juergen.

  • Guten Morgen, Jürgen!

    Nach thailändischer Zeit ist es schon Nachmittag.

    Hast Du Dich schon umgewöhnt?


    Ich möchte Dir für Deine interessante Berichterstattung der letzten beiden Wochen danken.

    Authentisch, aktuell und immer spannend .

    Du hast uns an Deinen Erlebnissen teilhaben lassen und das ist das Besondere.:up:

    Auch Dein letztes Fazit , Dein Blick auf Thailand aus der Sicht eines Individualreisenden ist höchst interessant.


    Lass es daheim langsam angehen und schwelge noch etwas in Deinen Eriinnerungen an das warme Thailand.


    Manni hast Du dieses Mal nicht getroffen?


    Gruß,

    Elke

  • Hallo Jürgen,


    vielen Dank für die interessante Zusammenfassung.

    Liest sich wie ein guter Reiseführer. :)


    Liebe Grüße

    Helga

  • Servus Jürgen ,


    ich habe deinen Reisebericht von vorne bis hinten verfolgt und schon etwas mit Wehmut an meine Rucksacktour zurück gedacht.


    Ein schöner und für mich auch interessanter Bericht .


    Das mit der Englischen Sprache ist schon richtig , ansatzweise ist sie vorhanden der Rest geht mit Handzeichen. Besonders im Inland ,, wo ich mich ja viel aufgehalten habe ,, geht es nur mit Händen und Füssen und doch genau das hat mir gefallen.


    Danke für diesen detaillierten Bericht.

    Liebe Grüße :auto3:




    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.

  • hallo zusammen,


    danke erst einmal für eure Kommentare.


    Bezüglich der Englischkenntnisse der Bevölkerung möchte ich folgendes anmerken.


    In Thailand herrscht eine Schulpflicht von 8 Jahren. Die gilt im ganzen Land und wird auch durchgesetzt. Ein Kostenfaktor der Schüler ist die verpflichtende Schuluniform. Deren Kauf stellt sicherlich für ärmere Gesellschaftsschichten ein finanzielles Problem dar. Ich habe übrigens nie ein Schulkind in einer schmutzigen Uniform gesehen. Wie es mit Lehrmitteln aussieht, kann ich euch nicht sagen.


    In der Schule lernen die Kinder neben den üblichen Dingen wie bei uns auch die englische Sprache. Tatsächlich sind die Kenntnisse jedoch nach der Schulzeit sehr bescheiden. Gleiches gilt leider für die Grundrechenarten. Mit einem 1000 Baht-Geldschein (Wert etwa 30 Euro) auf dem Markt oder in einem Straßenimbiß zu bezahlen stellt oft ein Problem dar, weil das Subtrahieren vielen Thais Schwierigkeiten bereitet. Mit großen Scheinen kauft man am besten im Supermarkt bei Seven Eleven ein und erhält dann kleine Scheine die wiederum zum Bezahlen überall angenommen werden.


    Weder am Markt und im Imbiß noch im Supermarkt findet man Thais, die gut englisch sprechen. Irgendwie kommt man jedoch immer weiter.


    Was mein geringes Wissen über Bildung und Sprachkenntnisse anbelangt, stammt dies nicht nur aus eigener Erfahrung von drei Aufenthalten über insgesamt mehr als zwei Monate und vor allem individuellem Reisen durchs Land, sondern auch von meinen Bekannten, die im Land wohnen und als Unternehmer dort tätig sind. Von denen hatte übrigens niemand Zeit für ein Treffen während meines Aufenthalts. Unternehmer sein im Paradies ist wohl auch nicht anders als bei uns. Von einem Acht-Stunden-Tag können die wohl nur träumen. Dazu ständig reisen, wenn auch nicht in der Holzklasse im Flieger so wie ich.


    Jofina, frage doch mal deine Thai-Freundin, wo sie Englisch gelernt hat. Was deine Kenntnisse bezüglich der Garküchen angeht, möchte ich dir recht geben. Zuhause haben viele gar keine Küchen und 50 Baht, etwas über einen Euro kann sich jeder am Tag zwei mal für ein Essen leisten. Der Thai isst nämlich für sein Leben gerne. Trotzdem sind die Korpulenten bei weitem dort nicht so häufig wie bei uns anzutreffen. Es wird wohl an der Zusammensetzung der Nahrung liegen.


    Alkohol wie Bier und Schnaps sind im Verhältnis dazu teuer. Trotzdem gönnt sich der Thai ein großes Bier von 0,62 Liter im Supermarkt für etwa 70 Baht (2 Euro) oder umgerechnet eine 0,7 Liter Flasche einheimischen Whisky oder Rum für etwas mehr als 10 €. Ganz schön happig im Vergleich zum Essen.


    Übrigens hatte ich Recht. Cindy und ich wiegen nun gemeinsam genausoviel wie ich alleine vor meiner Abreise. Mal sehen wie lange das so bleibt... ;)


    Das Hotelpersonal stammt übrigens zumindest auf Koh Chang nicht nur aus Thailand. Arbeitsmigranten kommen aus vielen ärmeren Nachbarländern. Hier wiederum ist englisch Bedingung für den Job. Thailändisch kann nun mal ein Burmese genauso wenig wie ein Philippino. Das Erlernen dieser Sprachen fällt denen wohl genauso schwer wie uns Europäer. Dazu kommt die seltsame Schrift.


    Aus dem Urlaub habe ich ein paar Bilder mitgebracht, die für weitere Berichte und Rätsel genügen. Erst mal fange ich mit einem Rätsel an.


    1810 - Was verbirgt sich in dieser Lampe?


    grüsse


    jürgen

  • Jofina, frage doch mal deine Thai-Freundin, wo sie Englisch gelernt hat.

    In der ganz normalen thailändischen Schule hat sie Englisch gelernt. Ich war ganz erstaunt, als sie mir sagte, schon seit der 1. Schulklasse.


    Sie ist scheinbar sehr sprachbegabt. Sie spricht außer Deutsch (hat einen deutschen Ehemann) auch ganz gut Spanisch und hat hier in Spanien sogar angefangen, Russisch zu lernen.

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

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