Karibikinsel Grenada

Es gibt 7 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Jofina.

  • :wink:


    Die nächste Insel, die angelaufen wurde, war....





    Zu Beginn wieder die Wikipedia-Karte der Karibik:
    https://upload.wikimedia.org/w…a/af/CaribbeanIslands.png


    Grenada war verschiedentlich mal eine Kolonie von Frankreich und dann auch wieder von England. Es wechselte also ab und an. St. George´s, die Inselhauptstadt, hat ca. 7000 Einwohner. Zuletzt war es eine britische Kolonie. Die Amtsprache ist Englisch.



    Zu Beginn wieder Übersichtsbilder vom oberen Schiffsdeck. Wie Ihr sehen könnt, eine hügelige, grüne Insel.









    Danach begannen wir den Stadtrundgang wieder in Eigenregie. Die Einkaufsmeile in der Nähe des Kreuzfahrt-Piers war noch ziemlich großzügig angelegt. Die anderen Straßen eher eng und führten teilweise steil nach oben. Auch diese Stadt ist wieder sehr karibisch-bunt und zusätzlich waren die Straßen und Gassen noch mit Fähnchen geschmückt. Das hatte seinen ganz besonderen Grund. Grenada feiert seinen Unabhängigkeitstag (von GB) am 07. Februar. Wir haben diese kleine Stadt am 06. Februar besucht und sie war schon bunt geschmückt mit Fähnchen in den Farben ihrer Flagge, also grün, rot und gelb. Auch einige Bewohner trugen schon Kleidung in ihren Nationalfarben. Insofern ein sehr farbenfrohes Bild.













    Im Jahr 2004 wurde Grenada sehr stark durch den Hurrikan Ivan geschädigt. Sehr viele Häuser und auch die Kirchen wurden (teilweise) zerstört.
    Manche Häuser und auch 2 Kirchen in dieser kleinen Stadt waren immer noch Ruinen. Hier die St. George´s Parish-Church aus dem Jahr 1825 , die wieder aufgebaut werden soll. Es war sicherlich mal eine sehr hübsche Kirche.





    Auch die St. Andrew´s Presbyterian-Church war noch eine Ruine.





    Lediglich die Kathedrale war schon renoviert. Man sieht es an dem neuen, rötlichen Dach. Sie war sogar geöffnet und ich konnte ein Foto machen.







    Vor der Kathedrale befand sich dieses Haus mit dem interessanten Mauerwerk. Jedoch war es immer noch ohne Dach und es wuchs inzwischen ein Baum aus dem Haus.





    Der Sendall Tunnel wurde 1894 fertiggestellt. Auf dem Hügel befindet sich ein Fort. Dort sind wir jedoch nicht hochgestiegen sondern wir haben den Tunnel-Weg bevorzugt.






    Durch diesen Tunnel, den sich Fußgänger und Autos teilen, gelangt man zum inneren Hafen. Dort befinden sich Häuser in stabilerer Bauweise und es sah auch hier richtig schön bunt aus mit den vielen Fähnchen. Am Berghang befinden sich ebenfalls viele Häuser, die schon etwas luxuriös wirken.











    Anschließend ging es wieder zurück Richtung Schiff.
    Interessant der Größenunterschied der beiden Kreuzfahrt-Schiffe.




    Das große Schiff legte schon früher ab als unseres und wir verfolgten das Auslaufen. Eine nette Abschiedsgeste.





    Jetzt war auch die Aussicht zu dieser Seite wieder frei.




    Unser Schiff verließ den Hafen, als es schon dämmerte und fuhr in den Sonnenuntergang hinein.





    Das war unser Aufenthalt auf der interessanten Insel Grenada.



    Gruß
    Jofina

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • hallo Jofina,


    vielen Dank für deinen Bericht über eine Insel, die ich erst seit der Invasion der USA im Jahr 1983 kenne. Damals konnte ich nicht verstehen, daß Uncle Sam diese Mini-Insel, damals schon ein eigener Staat, besetzen mußte. Heute sehe ich das ganze im zeitlichen Abstand von drei Jahrzehnten als Aspekt des Kalten Krieges.


    Wie schätzt du diese Insel im Vergleich zu den anderen der Kleinen Antillen als Touristenziel ein? Welche der Inseln lohnt es sich zu besuchen wenn es nicht alle sein sollen? Vermutlich haben die Inseln alle einen eigenen Charakter, je nachdem ob die Niederlande, Frankreich oder England lange Zeit das Sagen hatten.


    grüsse


    jürgen

  • Jofina, danke.
    Wie immer herrliche Aufnahmen mit Beschreibung.

    Liebe Grüße

    Josef

  • Wie schätzt du diese Insel im Vergleich zu den anderen der Kleinen Antillen als Touristenziel ein? Welche der Inseln lohnt es sich zu besuchen wenn es nicht alle sein sollen? Vermutlich haben die Inseln alle einen eigenen Charakter, je nachdem ob die Niederlande, Frankreich oder England lange Zeit das Sagen hatten.


    grüsse


    jürgen


    Bei so einem langen Flug müßte man ja schon 2 Wochen auf einer Insel bleiben.
    Wenn jemand Badeurlaub an einem Traumstrand möchte, dem würde ich Punta Cana (Dominikanische Republik) empfehlen. Den habe ich hier im 1. Fotobericht vorgestellt:
    https://www.schoener-reisen.at…ribik-Kreuzfahrt-(Beginn)



    Die Vorlieben sind da auch sehr unterschiedlich. Wer gerne schnorchelt, wird sicherlich auf einige dieser Karibik-Inseln einen schönen Urlaub machen können.


    Ich kann da auch keine Empfehlung abgeben.


    Ich fand dieses Insel-Hopping mit dem Kreuzfahrtschiff sehr interessant.
    Nur wenige Seetage, tolles Wetter, ruhiges Meer. Für uns war es ein wunderschöner Urlaub und eine angenehme Winter-Unterbrechung. :up:
    (auch an der Costa Blanca gibt es kühle, stürmische Tage im Winter).


    Gruß
    Jofina

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina


  • vielen Dank für deinen Bericht über eine Insel, die ich erst seit der Invasion der USA im Jahr 1983 kenne. Damals konnte ich nicht verstehen, daß Uncle Sam diese Mini-Insel, damals schon ein eigener Staat, besetzen mußte.


    War eine Riesensauerei damals. Mehr dazu:
    https://www.zeit.de/1993/44/reagans-vermaechtnis

  • hallo Grizzly,


    danke für den Artikel. Allerdings beschreibt er die Verhältnisse von vor 23 Jahren. Es wäre natürlich interessant, was sich seitdem auf der Insel getan hat. Die Bilder von Jofina zeigen zwar ein Urlaubsparadies. Wie es jedoch um die Menschen und die Wirtschaft auf der Insel im Vergleich zu den Nachbarinseln derzeit aussieht, ist mir nicht bekannt.


    grüsse


    jürgen

  • Grenada scheint eine sehr schöne Insel zu sein.
    Die Bilder, die Du ausgewählt hast, zeigen es, Jofina.
    Danke!
    Und die Bewohner scheinen stolz auf ihr Land zu sein!
    ( Wer bei uns kommt am Nationalfeiertag schon auf die Idee, sich Schwarz-Rot- Gold ( oder Rot-Weiß in A ) zu kleiden.


    Und doch stimmt der Link ( auch wenn der Beitrag der "Zeit" schon 23 Jahre alt ist) nachdenklich.
    Wie geht es diesen Menschen auf einer eigentlich paradiesischen Insel jetzt wirklich?


    Sie leben zum großen Teil vom Tourismus. Hotels, Unterkünfte, Restaurants, Dienstleistungen.....
    Aber doch nicht von den tausenden Touristen der riesigen Kreuzfahrschiffe, die für einen Tag dort anlegen- aber auf ihrem Schiff schlafen, essen usw???
    Selbst wenn die Schiffe hohe Liegegebühren bezahlen müssen, glaube ich nicht, dass auch nur ein Cent den Gepäckträger des Hotels, die Putzfrau dort, usw erreicht.


    Jofina, Ihr habt eine unglaubliche Vielzahl unterschiedlicher Inseln besucht.
    Was bleibt, außer den Bildern?


    Wie ist das auf den Kreuzfahrschiffen?
    Es gibt sicher Unterhaltung jeder Art.
    Aber gibt es an den Abenden vor den Landgängen auch Informationsveranstaltungen zur Vorbereitung auf den nächsten Tag? Und zwar mit kompetenten Insiderinformationen, die über das hinausgehen, was man im Polyglott oder ähnlichen Reiseführern lesen kann?
    Für mich wäre das ein ganz wichtiges Kriterium , wenn ich eine solche Reise buchen würde.


    Liebe Grüße,
    Elke

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