Beiträge von wallbergler

    Es sind diese Veranstaltungen, die von vorneherein von maßgeblichen Wirtschaftsinteressen ( neuerdings auch Gesellschafts-und politisch orientiert. ) beeinflusst werden.


    Solche Veranstaltungen sind auch meines Erachtens heutzutage schon im vorhinein getürkt , was das Ergebnis angelangt.


    Also unininteressant.


    lieben Gruß
    Helmut

    Wunderschön , liebe Jofina,


    herausragend diese jap. Zierkirschen mit dem kleinen Blücklein . Idylle pur. Ist das , man möge einem Unkundigen verzeihen, an der Ester?



    Zusätzlich noch, wie schon von Elke erwähnt, die herrlichen Fachwerkhäuser.


    Vielen Dank für diese ausgesuchten Motive.



    Lieben Gruß
    Helmut

    Das wäre ja ok, aber meine Gulaschsuppe stammte aus der Dose. Entsprechend hat sie geschmeckt.

    Tja, wie heißt es so schön:



    Hinzu kommt, dass da sicher viele Radler rauffahren.


    Wäre aber nicht der Grund , gleich vom Dosenfutter Gebrauch zu machen. Wahnsinn.


    Ein Highlight , das ich noch nicht erwartet hätte, sind die Schusternagerl. Muss umgehend , wenn es das Wetter erlaubt, zu meinen Plätzen radeln. Und in zwei Wochen gibt es dort sicher auch den Enzian. Hüpf.


    Und auch der Erika hat schon kräftige Farben.


    Danke , für diese Tourbeschreibung, die sich allein schon landschaftlich gelohnt hat.


    Und wieder mal hat du fotografiert, was man so allgemein eigentlich vor Ort nur zur Kenntnis nimmt. (Langzeitbeobachtungen)





    Interressant ist die Eigenheit der zwei nebeneinanderliegenden Märkte Garmisch und Partenkirchen. Hier lebt die alte Fehde noch. Wissen die wenigsten. Habe mal einen Beispielartikel rausgesucht. Sturköpfe halt.


    Garmisch und Partenkirchen



    Lieben Gruß
    Helmut

    Hast Du selbst konkrete Erfahrungen mit Urlaub/Aufenthalt in einem Mobilheim?

    ja, sagte ich doch,

    Als alles noch im machbaren finanziellen Bereich war, habe ich dies alles ausprobiert.

    Also auch das Mobilheim. Aber gerne konkret:


    In Jesolo habe ich verschiedene Campingplätze besucht. Wobei das Hauptkriterium war, nicht in der ganzen Nacht von Lärm geplagt zu werden.


    Der große " Union Lido", der lange Zeit vom ADAC Bestnoten erhielt, scheint auch vom Zahn der Zeit eingeholt zu werden.


    Union Lido


    Seinerzeit wurden Regeln erstellt, z.B. ab 11 Uhr kein Lärm mehr usw.


    Man sprach schon davon, der ital. Platz ist deutscher als deutsch.


    Dann wich ich auf einen Platz Richtung Punta Sabbioni aus, der Holzhütten als Appartment angeboten hat, aber auch eben einzelne Mobilheime. Ich glaube, der hieß früher Don Bosco.


    Ob es den Platz noch gibt, weiß ich nicht, den gerade der Bereich von Jesolo bis Punta Sabbioni wurde jährlich enorm ausgebaut.


    Wobei ich sehe, dass das gar nicht mal sooo lange her war.


    Und die waren wirklich komfortabel. Bezahlbar und im Schatten eines lichten Waldes.


    Bis auf die Ameisen , die sich Zug um Zug durch die Zimmer arbeiten wollten, war es nach deren temporärer Ausrottung ein völlig unbeschwerter Urlaub.



    Lieben Gruß
    Helmut

    Die induvidielle Betrachtung, wie man Urlaub macht, ist ja naturgemäß verschieden.


    Und doch sind letztlich die Vorteile , die sich für den Einzelnen über einen langen Lebensabschnitt ergeben, nicht weg zu denken.



    Vereinfacht dargestellt, hat es doch in der Regel begonnen, dass halb Deutschland mit Käfer aufwärts nach Bella Italia mit Kind und Kegel fuhr. Zelt aufgeschlagen und der Sonne gehuldigt. Jugendliche schafften es sogar mit Sack und Pack auf dem Radl.


    Später wurde die Hotels gemietet, mit allen Nach-und Vorteilen. Letztlich immer auch ein Ausgabenfaktor.


    Dann kamen die Wohnmobile , aber auch die Wohnanhänger , die auch heute noch fast unbegrenzte Freiheit erlauben. Aber auch die Kosten stiegen.


    Immer wieder gab es für diese Reisemöglichkeiten Vor - und Nachteile abzuwiegen. Die Plackerei Ein- und Entladen und vieles mehr.


    Dann gab es Anbieter , wie Gebetsroither, die Wohnanhänger auf Campingplätzen anboten.


    Getoppt wurde dies vornehmlich für Familien durch die Aufstellung von Mobilheimen.


    Als alles noch im machbaren finanziellen Bereich war, habe ich dies alles ausprobiert.


    Immer war es dabei auch zu versuchen, eine Nische dieser Reisearten zu erkunden, welche die Günstigste ist, verbunden mit größtmöglicher Erholung.


    Natürlich alles unabhängig von den anderen Reisemöglichkeiten bis hin zum Weltreisenden mit Flugzeug.


    Wobei das Erreichen des Erholungsfaktors , wenn ich zurück denke, auch von der Mentalität der besuchten Länder ab hing.


    Ich erinnere mich heute noch, zur Großzeit des Camping, als ich erfuhr, wie die Italiener selbst ihren Urlaub gestalteten.


    Wir hatten unser Zelt aufgebaut, versuchten mit möglichst wenig Aufwand , also zum Essen gehen usw. ,größtmögliche Erholung zu erhaschen.


    Dann füllte sich beispielsweise zum Ferragosto der Campingplatz. Bleibend der Auftritt unserer Nachbarn . Die Reihen füllten sich , bis gerade noch ein beängstigender Abstand eingehalten wurde.


    Mit 4 Fiat 500 er kam eine zusammengehörige Gruppe von Einheimischen in Riccione mit jeweils 2 Tapeziertischen und darauf ein Kühlschrank vollgepackt , bis die Wägen in die "Knie " gingen, an.


    Lautstarke Kommandos der nur herumstehenden Herren mischten sich mit dem, diesem Lärmlevel übertönenden Anweisungen der Frauen für die zahlreichen Kinder.


    Woher diese Personen noch die Luft zum Atmen hatten, war mir ebenso unerklärlich, wie die Zahl der Erwachsenen und Kinder einschl. des Urlaubsgepäcks, die aus dem doch relativ begrenzten Innenraum dieser Schmuskugeln entwichen.


    Als alles aufgebaut war , zeichnete sich ein Bild für Götter ab:


    Die Zelte hatten allesamt noch ein kleines Küchenzusatzzelt, die langen Tapeziertische wurden für die nahezu dauernde, mit der Küchenarbeit beschäftigten Frauenrunde, zur Essenvorbereitung benutzt.


    Aufbau, Frühstück, die Herren begaben sich zum Meer, die Frauen spülten ab, und richteten bereits alles für das Mittagessen her.


    danach ruhten sich die Herren aus und dösten entweder im Zelt oder begaben sich zu den Kiosks zum Ratsch.


    Später Nachmittagskaffee und Abendessen. Man hätte einen kurzweiligen Film drehen können.


    Dies alles gibt es in dieser Form schon lange nicht mehr, soll heißen, hier gab es kein Aufwandsproblem für die Frauen.


    Wie sich die Urlaubsreisen weiter entwickelten, weiß jeder.


    Motto: Jedem das Seine im Rahmen seiner Möglichkeiten, die heute fast unbegrenzt sind.


    lieben Gruß
    Helmut

    Im Gegensatz zu Deutschland empfinde ich persönlich, daß hier in der Gegend wesentlich mehr Wert auf eine einheitliche Gesamtansicht gelegt wird. Da kann nicht einfach jeder bauen wie er will und vor allem nicht einfach ein Gebäude aus einem Ensemble heraus abreißen und was unpassendes dazwischen bauen.

    Zunächst mal wieder ein Bericht, der nichts mehr offen lässt. Ausführliche Beschreibungen bis in winzige Details.


    Ja, es zeichnen sich in letzter Zeit nach den Änderungen des Baurechts in Deutschland in vielen Städten, ja sogar hinein in kleinste Dörfer Auswüchse der Nachverdichtung an. Immer auch verbunden mit eigenwilligen Baustiländerungen.


    Man muss froh sein, wenn man nicht plötzlich im Dunkeln sitzt. Eigentlich unglaublich.


    Davon sind diese lieblichen Städtchen , wie du sie zeigst, offensichtlich weitgehend verschont.


    Selbst diese Steinbauten, die ja nun nicht gerade auf den ersten Blick helle Lebensfreude vermitteln, wirken da lieblich dagegen.


    Lieben Gruß


    Helmut

    Warum war ich eigentlich noch nie auf Helgoland?

    Das allerdings frage ich mich auch! Wollte schon mal, als ich in St. Peter Ording in Kur war , nach Sylt, im Anschluss daran mal zur Insel hinüber.


    Und jetzt sehe ich die beiden Berichte von Bernd und von Angelika, die diese Insel von ihrer bezaubernden Seite zeigen und bin ganz hin und weg.


    Da habe ich was verpasst.


    Liebe Angelika,


    das war ein weiterer ausgezeichneter Bericht über die einzelnen herausragenden Sehenswürdigkeiten auf Helgoland.


    Allerdings käme für mich nur ein Flug in Betracht.


    lieben Gruß
    Helmut

    und wieder mal krame ich in alten Beiträgen, habe diesen entdeckt und mich an meinen Ausflug nach Helgoland erinnert.

    Liebe Angelika,


    was habe ich denn da übersehen, Gott sei Dank hast du wieder einmal in früheren Beiträgen "gekramt" ?


    Was für ein traumhafter Bericht von Bernd,den ich damals aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen übersehen habe.


    Gespickt mit wunderbaren Teleaufnahmen , die einen nur schwärmen lassen.


    Nachträglich auch dir lieber Bernd, falls du das siehst noch einmal ein großes Dankeschön.


    lieben Gruß
    Helmut

    Und mein Unverständnis den Stadträten. ( Wenn ich schon dieses Beamtendeutsch und die Begründungen lese... )
    Wie kann man man lebendige Stadtgeschichte und die Erinnerung an die bäuerlich-handwerklichen Wurzeln der Stadt so kaputt machen.

    Lieber Jürgen,


    besser geht es nicht. Vor allem die Art, wie du das Vertrauen gewonnen hast. Da ich seit den 60 ger Jahren wie du weißt , bis hin zu den 90 ger Jahren immer in der Gegend war, habe ich viel mit bekommen.


    Der Auszug oben von Elke beinhaltet alles!!! Nur, es ist nicht das Beamtendeutsch allein, die sind nur ein kleines ausführendes Rad am Ganzen. Die Verantwortlichen in Kitzbühel und Umgebung bis fast hinaus zum Paß Thurn sind nicht nur abgehoben, sondern leben vielmehr in einer anderen Welt.


    Dies war in all den Jahren merklich zu sehen. Wie auch anders, wenn man ihnen das Geld in den ......, nein , zu Füßen legte. Nur wenige haben mit Brauchtum und Anstand dagegen halten wollen. Allein wenn man schon gesehen hat, wie sich die einzelnen Figuren schauerlich verändert haben. Da wurden sogar Familien zerrissen, die als Bergbauern eigentlich kein Geld und nur knochenharte Arbeit hatten.


    Ich selbst , war lange Zeit oberhalb Ellmau (auch das gehört zum Verwandlungsgebiet) mit aufwachsender kleiner Tochter lange Zeit bei einem Bergbauern mit 4 Kindern , Hund und Katze , der durch den Boom immer mehr dazu kaufte. Vom einzelnen Raum mit Wasserschaffel und Durchsicht durch die Bretter ( ist nicht übertrieben) und schwersten Bettbezug bis 15 Jahre später zum voll ausgebauten Appartement.


    Mit den kaufkräftigen Gästen wandelte sich auch das Selbstbewusstein der Familienmitglieder, auch wenn der Bergbauer lange Zeit noch Bodenständigkeit versuchte.


    Allein schon bei der Begrüßung konnte man den Wandel beobachten, war er jahrelang herzlich verbunden, so ergab sich ein schleichender Übergang zur geschäftsmäßigen Höflichkeit. Was letztlich u.a. dann ohne den bisherigen Familienbezug dazu beitrug, dass wir nicht mehr buchten.


    Ganz krass war es dann , wo sich die sog. Promis niederließen. Beispiel Hauser. Denke, den kennt jeder. Mehr sag ich dazu nicht.


    Schließlich wurde sogar die Kitzbühler Ikone Hansi Hinterseer von den Stadtoberen ausgetrickst. Im Besonderen, weil sich die Stadionmiete für seine Events selbst für ihn als sogar Einheimischen schlechthin in astronomische Zonen bewegten.




    Das alles ist der Hintergrund eines von dir geschilderten aufrechten Mannes, der schlicht den Kampf gegen die Gier verlieren musste.


    Danke für deinen wunderbaren Bericht.


    lieben Gruß
    Helmut

    Mir gefällt, dass es in Pfatter eine Gruppe junger Leute gibt, die aus der Walpurgisnacht ein , wenn auch leicht gruseliges, Fest machen, an dem doch alle Spaß haben!

    Genau, das gefällt mir sehr. Das ist noch schönes Brauchtum. Vielen Dank, lieber Dieter, für diesen wunderbaren Bericht.


    Der Nebeneffekt, dass sich die Weiblein an die Herren schmiegen, ist ja nicht ohne......



    Schabernack in der Walpurgisnacht kenne ich auch von anderen Orten (Gartentueren aushängen, Schilder vertauschen, leider auch oft Unfug, der einer Sachbeschädigung gleichkommt und wo der Spaß aufhört)

    Das ist die jährliche Kehrseite der Sinnfreien. Sagen wir es mal so. Denn es wird alljährlich gefährlicher.


    Letztes Jahr haben die doch glatt die Bahnschranke bei mir im Ort abgeschraubt. Man weiß bis heute nicht , wer es war.


    Es ist einfach unglaublich, welche Irre durch die Gegend laufen.


    Lieben Gruß
    Helmut

    Es sind wunderschöne Wanderwege ( einige sind auch als Mountainbikestrecken ausgewiesen)

    Nun ja, wer sich temporär im Urlaub in diesem traumhaften Terrain befindet, für den gibt es tatsächlich wenige Wege, die mit dieser romantischen Umgebung mithalten können.


    Du zeigst aber auch, wie äußerst beschwerlich dortiges Wohnen gerade für Ältere sein muss.


    Wunderbar, wie du aufgezeigt hast, für 600 Sfr eine Woche so ein Häuschen zu bewohnen, mit Gepäck selber hinauf schleppen.


    Da lernen einige den Respekt vor der Natur.


    Als ich mal gegenüber in Vira 2 Wochen wohnte, musste ich "nur" mit dem Auto zu so einem Rustiko fahren. Selbst das wurde zu einem täglichen Erfahrungstripp. Engste Straßen, glitschiger Straßenbelag , da immer feucht durch trop. Temperaturen im Sommer.


    (wunderten uns (mit anderer Familie) schon, dass wir Gelegenheit bekamen, dort zu wohnen).


    Und wenn bei Gewittern die Welt untergeht, das Wasser unkontrolliert durch die engen Gassen rauscht, wird`s dramatisch.


    Lebensgefährlich , wenn die Flüsse, wie der Cannero, anschwellen.


    Als ich in den 70 ger Jahren unten war, war 5 Tage das Schwimmbad in Locarno überflutet. Da stand das Wasser tatsächlich
    1 m hoch in den Umkleidekabinen. Sah man von außen.


    Heute wahrscheinlich undenkbar.


    Aber all das, vergisst man gerne, wenn man solche Ausflüge miterleben darf, wie du sie gezeigt hast.


    Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.


    Solche Tage, wie du sie erlebt hast, sind bleibend !!


    LIeben Gruß
    Helmu t