Hallo zusammen,
Wir sind am Heimweg und genießen gerade eine Tasse Cappuccino im Lokal Gacka Dolina. Damit kennen Insider sicherlich unseren Standort und die Fahrtroute.
Grüsse
Jürgen
Hallo zusammen,
Wir sind am Heimweg und genießen gerade eine Tasse Cappuccino im Lokal Gacka Dolina. Damit kennen Insider sicherlich unseren Standort und die Fahrtroute.
Grüsse
Jürgen
Heute haben wir einen ganz ruhigen Tag gehabt. Die Luft war etwa 27 Grad warm, Pool und Meer etwa 23 Grad Celsius. So haben wir die ersten Stunden am Pool verbracht.
Gerade als wir zu einem kaum bekannten Strand zum Schwimmen und auf ein Sundowner Bier fahren wollten bekamen wir unerwarteten Besuch. Was macht man in so einem Fall? Es wäre unhöflich, den Besuch gleich wieder hinauszukomplimentieren und so haben wir uns halt einige Zeit mit ihm oder ihr beschäftigt.
Ich habe keine Ahnung ob männlich oder weiblich und schon gleich gar keinen Schimmer wie alt diese Schildkröte ist.
So wurde es halt etwas später bis wir wegkamen. Dafür war der Weg bis zum xy-Strand nicht weit.
Wichtig ist, dass die schmale Straße bis zum Meer geteert ist. Unser vierrädriges Spielzeug mag nämlich keine Schotterstraßen.
Eigentlich handelt es sich ja hier nicht um einen Strand sondern um eine Bucht mit einem klitzekleinen Hafen. Alle halbe Stunde kamen Hobbyfischer, machten ihr Boot fertig und dann ging es raus auf Meer.
Fragt mich bloß nicht wo genau dieser Strand ist und welchen Namen er hat. Ich habe es vergessen und Angelika sowieso. Dafür hat uns das kalte Bier kurz vor Sonnenuntergang hier gut geschmeckt.
Gut, ein Aperol Spritz wäre besser gewesen. Aber so ist das halt. Man kann nicht alles haben.
Am Rückweg wurden wir dann auch noch aufgehalten. Manchmal geht an einem Tag auch alles schief. ![]()
Grüße
Jürgen
Hallo Elke,
Es war kurz von 16.00 Uhr als ich ein paar mal gebimmelt habe. So genau darf man das mit der Uhrzeit in Kroatien bekanntlich nicht nehmen. ![]()
Anscheinend kann man in Tkon Roller mieten. Es standen jedenfalls eine Anzahl gleichartiger Roller am Hafen. Ob das allerdings jetzt Ende September noch möglich ist weis ich nicht. Gleiches gilt für die Möglichkeit Fahrräder oder Autos zu mieten. Anscheinend ist nur die Miete von Rollern möglich.
Vielleicht beim nächsten mal. Vielleicht komme ich aber auch mal mit der GS rüber auf die Doppelinsel. Pasman und Ugljan sind ja mit einer Brücke verbunden.
Gestern haben wir jedenfalls einen „sportlichen“ Einblick auf die schmale lange Insel bekommen.
Grüße
Jürgen
Wie schon erwähnt, haben wir ja auf Pasman nicht nur den Versuch gemacht, auf die Ruine Pustograd zu wandern. Nördlich von Tkon gibt es ein weiteres Ziel welches ich mir auf dieser Insel vorgenommen habe. Es handelt sich um das Kloster Cokovac, eine halbe Stunde Fußweg von Tkon entfernt.
Wikipedia erklärt es euch viel besser als ich was es mit diesem Kloster auf sich hat.
Damit kann ich mich darauf konzentrieren, euch Bilder zu zeigen. ![]()
Eine verschlossene Klosterpforte stört bekanntlich einen Jürgen nicht. Man läutet ein paar mal und schließlich öffnete uns ein Klosterbruder die Pforte und wir kamen hinein. Drinnen sahen wir uns um und knipsten ein paar Bilder. Am Ende gab es einen Obulus für die Kirche. Ganz einfach.
Ausblick nach Biograd na moru
Ausblick in den Norden von Pasman
Ausblick nach Tkon
Dieses Kreuz erwähnt auch Wikipedia. Das Kunstwerk ist uralt.
Grüße
Jürgen
Gestern sind wir nach Biograd na moru gefahren. Dieser Ferienort ist natürlich wesentlich größer als Maslenica und noch dazu ist hier auch jetzt Ende September was los. Am Rande des Zentrums direkt neben dem einen von zwei Yachthäfen stehen drei große Hotels die alle noch geöffnet haben. So ist nachvollziehbar, dass an der Riva auch noch alle Restaurants, Bars und Geschäfte geöffnet haben. Und doch sind die alle gegen 18.30 Uhr, als wir nach der Rückkehr von der Insel Pasman hier durchschlenderten bei weitem nicht voll gewesen.
In Istrien ist das wohl anders. Dort sind anscheinend derzeit noch ziemlich viele Touristen wie ich mir habe sagen lassen.
In den Plastiksäcken auf dem LKW befinden sich Trauben.
Doch nun zu unserem Ausflug auf Pasman. 14 Kuna kostet die Viertelstündige Überfahrt pro Person bis Tkon. Das war unser Ausgangspunkt für zwei Unternehmungen. Obwohl mir bekannt war, dass der letzte Teil des Weges zur Ruine Pustograd im Süden der Insel aufgrund der großen Felsen schwierig zu begehen sein soll wollten wir es versuchen. Dies deshalb, weil der Ausblick von dort oben auf dem Hügel recht schön sein soll.
Insgesamt sind es etwa drei Kilometer Weg, anfangs immer am Meer entlang und dann ab dem Campingplatz Sovinje durch die Hügel.
Auf diesem Weg kamen wir an ein paar netten Stränden vorbei. Vielfach handelt es sich um sandige Strände die flach abfallen.
Kurz bevor der breite Weg zum schwierigen Gebirgspfad wird sieht man mächtige Natursteinmauern, die wohl jahrhundertealt und noch dazu ein UNESCO Weltkulturerbe sind. Teilweise gibt es auch aus Steinen errichtete Unterstände für Hirten. Diese sind ebenfalls durch aufgeschichtete Steine ohne Mörtel gebaut worden und verfügen nur über einen kleinen Durchschlupf. Die Höhe der Mauern wurde so gewählt, dass Schafe nicht darüber springen konnten. Vermutlich waren Generationen von Hirten und Bauern mit dem Errichten dieser Mauern aus losen Steinen beschäftigt.
Obwohl wir bergerfahren sind haben wir es nach wenigen Metern aufgegeben durch dieses steile unwegsame Gelände hoch zur Ruine zu laufen. Das Risiko erschien uns auch mit leichten Wanderschuhen in der prallen Hitze zu groß. Dazu sind diese Felsen auch scharfkantig. Dann halt kein toller Ausblick.
Toll wurde es hingegen dann doch noch weil wir direkt vor dem Eingang des Campingplatzes einen sehr schönen Sandstrand zum Schwimmen entdeckt haben. Glasklares Wasser, 25 Grad Celsius warm wohl weil es hier sehr flach ist. Natürlich muss man dann etwas weiter ins Meer laufen bis es tiefer und damit zum Schwimmen ideal wird. Dazu feiner Sand im Wasser. Was will man mehr?
Am frühen Nachmittag waren wir wieder in Tkon und dort gab es eine Kleinigkeit zu essen und ein kaltes Bier dazu. Das mit Blick auf den Hafen und das Festland mit Biograd im Hintergrund.
Unser Tag auf Pasman war jedoch noch nicht zu Ende. Da warteten noch alte Steine nördlich des Ortes darauf von uns unter die Lupe genommen zu werden.
Grüße
Jürgen
Hallo Elke,
Danke für deine Ergänzungen.
Die Mirila sind nicht auf der Insel Pasman. Die hier von mir vorgestellten befinden sich in Razanac auf dem Festland. Der Ort wiederum liegt etwas abseits der Straße zur Insel Pag.
Grüße
Jürgen
Kommen wir doch weg von den Schwimmbädern und wieder zu unserem Urlaub. ![]()
Gestern haben wir in Razanac tatsächlich Mirila entdeckt. Das war mir neu. Ich kenne diese Totengedenkstätten nur vom südlichen Velebit, z. B. Bei Starigrad Paklenica.
Wer nicht weiß, was das ist, dem habe ich hier einen link
Seltsamerweise befinden die sich direkt an der Zufahrtsstraße zum Ort und gegenüber dem neuen Friedhof.
Elke kann uns sicher noch mehr dazu erzählen und vielleicht auch deren Berichte hier verlinken. ![]()
Wir waren heute auf Pasman und sind auf dieser Insel ziemlich viel gelaufen. Auch war ich drüben zwei mal schwimmen. Immerhin hatte das Meer da 25 Grad Celsius, wohl weil es relativ flach am Ufer ist.
Morgen ist „ Liegensurfing“ am Pool angesagt. Irgendwann einmal muss man auch ausruhen. Damit sind wir wieder beim Thema Pool.
Sicherlich finde ich dann auch Zeit, euch ein wenig über den heutigen Tag zu berichten.
Grüße
Jürgen
Hallo Elke,
Ja die Bora ist mir bekannt. Das was man in Istrien als Bora bezeichnet ist keine richtige Bora. Heute ist ein wunderschöner Tag ohne Wind und so gehts nun nach Biograd na moru wo wir mit der Fähre auf die Insel Pasman übersetzen wollen. Das Cabrio bleibt am Festland weil ich befürchte, dass sich der Wagen beim Fahren auf die Fähre im „Unterleib“ verletzen könnte.
Jetzt sitzen wir grad im Café in Posedarje und sind glücklich über die wärmende Sonne.
Grüsse
Jürgen
Auch in Kroatien gibt es Fewo wie unsere, die extra für Bayerische Touristen ausgestattet sind. Wir haben so eine erwischt. Dies erkennt man nicht auf Anhieb. Erst nach dem Öffnen sämtlicher Küchenschränke findet man ganze sechs Maßkrüge. Das nenne ich Service. ![]()
Gut, ausreichend Weingläser sind auch dabei. Aber das setzt man ja hier wohl voraus. ![]()
Prost sagt
Jürgen
Auch heute waren wir wieder unterwegs. Es ging nach Vinjerac und Razanac. Wo ist denn das schon wieder werden sicherlich sogar eingefleischte Kroatienkenner sagen?
Wer über die Brücke auf die Insel Pag fährt, könnte vorher einen Abstecher zu diesen beiden Dörfern an der Küste machen wenn man nur ein paar Kilometer rechts von der Hauptstraße abfährt. Ich wollte da schon lange mal hin weil ich die Entwicklung dieser noch ziemlich unbekannten Badeorte am Meer schon seit Jahren aus der Ferne verfolge. Schaut euch einfach mal die folgenden Bilder an. Vielleicht findet ihr diese noch unbekannten Ferienorte auch ganz nett.
Im Hintergrund ist das Velebit zu erkennen. Wenn die Bora mal bläst, dann kommt sie von diesem Gebirge runter.
Ein Café am Hafen hatte geöffnet und das hat für den Cappuccino genügt.
Die Höhe der Mauer an der Hafenmole und die Stabilisierung durch große Steine ist auf dem Bild schlecht zu erkennen. Alles nur wegen der Bora.
Weiter gehts nach Razanac
Der Fischer dem das Boot im Vordergrund gehört kam gerade an. Natürlich wollte ich wissen ob die Fischerei heute von Erfolg gekrönt war. Sieben Kilogramm Skampi waren die Ausbeute. Ob das viel oder wenig in seinen Augen ist vermochte ich nicht herauszufinden.
Im Ort gibt es zwei Häfen. Dies ist der zweite.
Dieser Marktstand wurde 1994 betoniert. An allen Ecken und Enden bröselt der Beton bereits. Pfusch am Bau ist wohl auch in Kroatien Alltag. ![]()
Mir stellt sich beim Betrachten dieses Boots die Frage nach dem Eigner. Angelika meinte, dass ich nicht die Zeit hätte, solange zu warten bis er oder sie zum Boot kommt. Dabei hat man doch im Urlaub alle Zeit der Welt dachte ich. ![]()
Dieser Strand hat es mir angetan. Kurz die Wassertemperatur gemessen (23 Grad Celsius) und ab ins Wasser. Es geht flach rein und die Steine sind nicht zu scharfkantig. Badeschuhe mag ich nicht und habe folglich auch keine dabei.
Tatsächlich ist die offene See ganz was anderes als die Binnenmeere Novigradsko und Karinsko More. Das Wasser ist glasklar und man sieht praktisch immer bis zum Grund. An den Stränden von Vinjerac und Razanac habe ich keine einzige Qualle gesehen. Da macht Schwimmen Spaß zumal das Salz danach mit einem kalten Ozujsko von den Lippen gespült wurde.
Fazit:
Diese beiden Orte sind trotz einer rudimentären Infrastruktur sehr gut für einen Badeurlaub geeignet. Dies jedoch nur im Sommer weil jetzt im September die meisten Einrichtung geschlossen haben. Wer nur Ruhe und das Meer sucht ist hier gut aufgehoben.
Irgendwann zeige ich euch noch viel mehr Bilder dieser idyllischen Dörfer am Meer gerade mal 20 Fahrminuten von der Autobahn entfernt.
Grüße
Jürgen