Noch etwas ist mir aufgefallen. Südwestlich und südlich der beiden Meere stehen nun zwei Windparks mit insgesamt etwa 50 Windanlagen. Da die Flügel sich fast täglich drehen wird sich die Investition wohl lohnen. Selbst bei den beiden Seen mit der Giftbrühe aus dem Bauxitabbau bei Obrovac stehen jetzt fünf Windanlagen. Eine großer Teil des Geländes der Erzaufbereitungsanlage beherbergt ein Photovoltaikanlage. Es tut sich also was in Sachen erneuerbare Energien.
Der Wind bläst hier augenscheinlich häufiger und stärker als in Istrien. Auch heute Abend hat die Bora erneut angefangen zu blasen.
Weil die Gegend hier sehr dünn besiedelt und kaum landwirtschaftlich genutzt wird glaube ich, dass das erst der Anfang der Entwicklung ist. Der halbstaatliche Stromkonzern HEP hat allerdings bislang diese Entwicklung verschlafen. Eigentümer dieser Kraftwerke sind vor allem ausländische Unternehmen.
grüsse
jürgen
Beiträge von claus-juergen
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Hallo ihr beiden,
Hier Bilder der beiden Maslenica Brücken. Die rote ist diejenige, die zur Jadranska Magistrale gehört und die dahinter zur Autobahn A1.
Dieses Bild ist von der Festung in Novigrad aus aufgenommen.
Die Aufnahme wurde heute an der Stelle aufgenommen wo seinerzeit die von Elke angesprochene Pontonbrücke befestigt war.
Grüße
Jürgen
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Heute sind wir rund um die beiden Meere Novigradsko More und Karinsko More gefahren. Es ging über Posedarje, Novigrad, Pridraga, Donji Karin, Karin Gornji und dann weit nach Osten über Obrovac zurück nach Maslenica. Östlich des Novigradsko More kann man wegen des tief eingeschnittenen Zrmanja Canjons nicht am Meer entlangführen fahren. Deshalb erneut über Obrovac.
Der Morgencappucino in Posedarje, kein Badeort nach meinem Geschmack.
Sv. Duh
Wildwechsel
Nächste Station war Novigrad. Natürlich sind wir auf die Festung hinauf gelaufen. Dies deshalb, weil die Ausblicke von dort oben nicht ohne sind. Angelika hat die Stufen gezählt. Ich habe mich darauf konzentriert wie hoch diese sind.
Dann war er plötzlich da - der Durst. Wie gut, dass es kaltes „Mineralwasser“ aus Karlovac gibt.

Nächste Station war Pridraga am Karinsko More. Beinahe hätten wir hier eine Unterkunft gebucht. Zum Glück haben wir uns unentschieden. Eine einzige Kneipe ist dort jetzt noch geöffnet. Der nächste Laden und das nächste Café sind ein paar Kilometer entfernt.
Franjo Tudjman ist hier natürlich noch viel mehr ein Nationalheld weil unter seiner Regierung die Krajina und damit auch dieses Hinterland von Zadar zurückerobert wurde. So hat man dem Ersten Präsidenten des unabhängigen Kroatiens hier ein überdimensionales Denkmal gewidmet. Aus meiner Sicht ist es ziemlich hässlich und hat mit dem Herrn kaum eine Ähnlichkeit.
Eigentlich habe ich mich danach auf die alte Eisenbrücke von Donji Karin gefreut. Allerdings gibt es die nicht mehr. Vor drei Jahren sind wir mit dem Auto noch drüber gefahren. Jetzt steht neben dem Franziskanerkloster eine nagelneue Breite Betonbrücke. Schade, wieder ein Stück Nostalgie weg.
Der Strand. In Karin Gornji. Wer genau hinsieht erkennt das viele angeschwemmte Seegras.
Das war es vorerst. Der Magen rebelliert.
Grüße
Jürgen
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Nachtrag: zefix hat der Pool aber abgekühlt. Nur noch 22,5 Grad Celsius
Und was ist mit dem Meer?
Du bist doch sonst auch nicht so empfindlich...
…hallo Elke,
Das Meer ist hier so wie ich es mir gedacht habe.
Zum einen hat es wohl durch die Bora erheblich abgekühlt. 22 Grad Celsius ist meiner Erfahrung nach für diese Jahreszeit viel zu kalt. Wie oft war ich einen Monat später in den letzten Jahren in Liznjan und hatte Mitte Oktober die selbe Temperatur. Aktuell sind Pool und Meer hier gleich kalt oder gleich warm. Für Dalmatien habe ich mir etwas mehr Wärme erwartet.
Und doch war ich heute noch hier am späten Nachmittag in Maslenica im Meer schwimmen. Aber was für ein Meer ist das hier überhaupt? An den westlichen Küsten sehr viel angeschwemmtes Seegras an den Stränden. Dazu sind sowohl das Novigradsko More als auch das Karinsko More bei weitem nicht so klar wie das offene Meer. Vereinzelt sieht man fußballgrosse Quallen am Strand. Die sind wohl harmlos und doch mag ich nicht an so ein Glibberding beim Schwimmen stoßen.
Wettermässig ist wohl auch in Dalmatien dieses Jahr alles anders.
Grüße
Jürgen
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So kann der Tag beginnen. Die Bora ist weg. Die Sonne scheint. Der Pool ruft nach mir. Erst danach bin ich richtig wach. Dann ruft das Frühstück im Café und erst dann machen wir uns Gedanken ob und was wir heute unternehmen. Urlaub halt….

Nachtrag: zefix hat der Pool aber abgekühlt. Nur noch 22,5 Grad Celsius.
Grüße
Jürgen
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Hallo Steffi,
Gratulation zur Lösung!
Vor lauter Urlaub kam ich bisher nicht dazu, deine Auflösung hier zu bestätigen. Die Schreinerei Demmler im Willofs hat sich diesen Baumstamm unter den Nagel gerissen und für unsere Kinder und Enkel und Urenkel bewahrt. Wer weis ob es künftige Eichen überhaupt in unserer Heimat schaffen, so alt zu werden?
Nach der Rückkehr aus Dalmatien gibts noch ein paar Bilder zum Rätsel.
Grüße
Jürgen
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Wir sind satt und zufrieden.
Das sind Girice und ein Sopska Salat als Vorspeise.
Nun noch ein paar Bilder vom Berberov buk. Das sind Wasserfälle an der Zrmanja ein paar Kilometer weiter flussaufwärts. Hierhin sind wir allerdings gefahren und nicht gelaufen.
Hier kann man Kanus mieten und flussaufwärts fahren.
Auch einen kleinen Campingplatz gibt es da.
Diese Terrasse gehört zu einer Konoba. Die hat leider geschlossen. Sonst könnte man dort über dem Wasser sein Essen bekommen.
Es gab welche die heute dort im Fluss geschwommen sind.
Mit Wohnmobil und Wohnwagen kommt man natürlich nicht über diese Brücke. Der Camper muss von Norden anreisen.
Natürlich sind wir dann auch über diese stabile Eisenbrücke gefahren. Wir wollten ja noch weiter flussaufwärts.
Grüße
Jürgen
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Heute blies die Bora. Damit war klar, dass wir weder am Pool noch am Meer liegen. Dafür ist es zu kalt. Eigentlich bin ich sogar froh darüber. Endlich gehts wieder auf Tour.
Die nahe Zrmanja bzw Obrovac und der erste Wasserfall 17 km vor der Mündung des Flusses ins Novigradsko More war unser Ziel. Doch zuerst mal ein Besuch bei Winnetou.
Nein, das ist nicht die Stelle wo alle hinfahren oder laufen. Das ist eine Flussbiegung weiter.
Dann nach Obrovac. Dort den morgendlichen Cappuccino in einem Café und los gehts zu Fuß eine Stunde lang immer entlang des Flusses nach Osten zum Jankovica buk. Dieser Wasserfall war bis vor zwei Jahren praktisch nicht zu Fuß erreichbar. Nun endlich gibt es einen Wanderweg am Südufer entlang. Wer zu faul zum Laufen ist, der mietet ein Boot ab Obrovac.
Der Weg zurück in die Stadt war versperrt. Also einen kleinen Umweg über den Hang gemacht.
Eine Konoba oder ein Speiselokal sucht man bis heute vergebens in Obrovac. Der mir bekannte Imbiss hatte geschlossen. Aber in einem Café neben dem Markt, wenn er einmal stattfindet, brutzelte uns das Mädel Cevapcici.
Frisch gestärkt ging es weiter flussaufwärts unter dem gigantischen Rohr des Pumpspeicherwerks hindurch nach…..
Halt! Mein Magen spricht: „geh sofort was essen - du hast es dir heute verdient!“
Bis später…
Grüße
Jürgen
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Hallo Elke,
Nein, wir haben nur einmal angehalten. Wir waren spät dran und es war meist ziemlich wolkig. Ich kenne die Strecke ja recht gut und habe hier schon ganz anderes Wetter erlebt.
Heute kommen sicherlich Bilder von einer wunderschönen Landschaft dazu. Lass dich überraschen…
Auf den Bildern siehst du im Zentrum die kahle Insel Goli Otok, dahinter in grün Grgur Otok, rechts Prvic Otok, in der Ferne Krk und links am Rand ein Stück von Rab.
Grüße
Jürgen
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Ein Nachtrag noch zur gestrigen Anreise. Eigentlich war es gut zu fahren bis Lienz in Osttirol. Um 07 Uhr sind wir zuhause gestartet und über München, Kitzbühel und den Felbertauerntunnel recht flott nach Lienz gekommen. Dort bei Jet zum Dumpingpreis noch mal den Tank gefüllt. Aber dann war das Wetter nichts zum Öffnen des Verdecks.
Immer wieder mal Regen. Mittag gegessen wurde in Tolmezzo im Pizzeria Vesuvio. Dazu ein Gläschen Rotwein und danach einen Espresso bzw. einen Cappucino.
Da sag noch mal einer, dass Italien teuer ist! Zwei Pizzen, ein halber Liter Vino della Casa, ein halber Liter Mineralwasser und zwei Café für nicht mal 25€ ist selbst in Kroatien nicht mehr überall zu bekommen.
Ab Novi Vinodolski ging es dann endlich „oben ohne“ auf der Küstenstraße weiter nach Süden. Natürlich genossen wir diese zwei Stunden an der frischen Luft.
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit waren wir dann in Maslenica. Es hat etwas länger gedauert als geplant. Aber was spielt das schon für eine Rolle für uns? Der Weg war bisher immer auch für mich das Ziel.
Grüße
Jürgen