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Januartag in Bayrischzell

  • Gast001
  • 23. Januar 2019 um 23:05
  • Gast001
    Gast
    • 23. Januar 2019 um 23:05
    • #1

    Bei uns in 500m Höhe liegen nur noch Schneereste. Das sieht wenige Kilometer weiter in 800 m Höhe anders aus.

    Dort hat es so viel geschneit wie schon seit Jahren nicht mehr.

    Wir verbanden heute einen Besuch in Bayrischzell mit einem Spaziergang in dem eingeschneiten Ort am Wendelstein.

    Die Kirche Sankt Margareth

    Bayrischzell 23.1.19 (8)

    Bayrischzell 23.1.19 (3)

    Schneewände an den Straßen

    Bayrischzell 23.1.19 (5)

    Ich wollte die Gelegenheit nutzen und in der Kirche nach einem Nepomuk suchen.

    Über den Friedhof führten schmale Pfade zur Kirchentür.

    Gräber waren kaum zu erkennen.

    Bayrischzell 23.1.19 (6)

    Bayrischzell 23.1.19 (7)

    Bayrischzell 23.1.19 (2)

    Der barocke Innenraum der Kirche aus dem 17,/18. Jahrhundert

    Die 4 Apostel an der Decke - aber nirgendwo ein Nepomuk

    Sankt Margareth  (1)

    Sankt Margareth  (3)

    Dann plötzlich fiel mir am Hochaltar unter der Weihnachtsdekoration eine Kinderfigur auf.

    Das Jesuskind , stehend , mit dem Kreuz in der Hand.

    Seltsam

    Sankt Margareth  (2)

    Als ich zu Hause war, schaute ich im Internet ein Bild des Altars an -

    Bild aus Wikipedia

    Sankt Margareth  (4)

    Hier steht eine große Figur in dieser Nische . Jesus??

    Es war in der Kirche niemand da, den ich fragen konnte, wann und warum die Figur ausgetauscht wurde.

    Ist es eine Tradition, ein Brauch?

    Ich erinnerte mich an einen Besuch des Münsters auf der Fraueninsel im Chiemsee in der Nachweihnachtszeit.

    Zur Weihnachtszeit auf der Fraueninsel im Chiemsee

    Dort steht eine alte Krippe mit vielen Figuren.

    Zu Weihnachten liegt in der Krippe im Stall das Jesuskind.

    Zu Dreikönig jedoch wird die Krippe herausgenommen und durch das "tanzende Jesuskind " ersetzt.

    Den Grund dafür habe ich nicht herausgefunden,

    https://www.chiemsee-alpenland.de/Media/Sehenswu…on-Frauenwoerth


    Frauenisel_037skal_550.jpg

    Ob die Kinderfigur in Bayrischzell auch zu Dreikönig dort in die Nische des Hochaltars gestellt wurde?


    Warum?

    Ich werde im Frühjahr wieder nach Bayrischzell fahren und schauen, ob das kleine Jesuskind dann immer noch dort steht oder wieder gegen die große Figur ausgetauscht wurde.

    Und vielleicht finde ich jemand , der mir den HIntergrund oder den Sinn erklärt.

    Kennt jemand von Euch etwas Ähnliches und weiß vielleicht eine Erklärung?


    Es war schon spät und ziemlich kalt, als wir aus dem "Schneeloch" Bayrischzell wieder nach Hause fuhren.

    Bayrischzell 23.1.19 (1)

    Gruß,

    Elke

  • Johannes56
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    • 24. Januar 2019 um 06:43
    • #2

    Liebe Elke!

    Eine schöne Schneelandschaft, die du uns hier zeigst! Hier bei uns in Wien ist es kalt, trüb und es gibt nur ein wenig Flugschnee, am Wochenende fahren wir für eine Woche auf die Tauplitz, da sind wir dann auch in einer Schneelandschaft, freue mich schon darauf.

    Die Kirche ist wunderschön, die 3D-Fresken erinnern mich an Mölk, stammen wohl aus der gleichen Zeit. Die Geschichte mit dem ausgetauschten Jesuskind ist mir völlig unbekannt. Du könntest das Pfarramt anschreiben und fragen, was das für einen Hintergrund hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man es nach Lichtmess noch dort stehen lässt, es sind ja auch Tannenzweige mit Strohsternen geschmückt oberhalb angebracht.

    LG

    Johannes

  • Gast001
    Gast
    • 24. Januar 2019 um 16:23
    • #3
    Zitat

    am Wochenende fahren wir für eine Woche auf die Tauplitz, da sind wir dann auch in einer Schneelandschaft, freue mich schon darauf.

    Da wünsche ich Dir/Euch jetzt schon eine wunderschöne Woche! Raus aus dem Wiener Dauergrau und hinein in die Sonne zum Spazierengehen, Schlittenfahren, Skifahren... was immer Ihr auch gerne macht.

    Hoffentlich werdet Ihr dort oben nicht eingeschneit.

    Liebe Grüße,

    Elke

  • claus-juergen
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    • 24. Januar 2019 um 17:43
    • #4

    hallo Elke,

    bei uns auf 600 Meter Meereshöhe haben wir noch eine weitgehend geschlossene Schneedecke. Mittlerweile ist es auch so kalt, daß die Eisschicht auf den regionalen Seen immer dicker wird. Lange dauert es nicht mehr, bis das Eis begehbar oder mit Schlittschuhen befahrbar sein wird. Seit zwei Stunden schneit es wieder leicht.

    Bezüglich des Jesus in der Kirche kann ich dir nur sagen, daß in unserer Region die Krippen bis zum Heiligen Abend leer sind. Das ist eigentlich logisch, weil Jesus ja erst an diesem Tag auf die Welt kam. Ob Jesusfiguren bis Heiligabend auch aus der Kirche entfernt werden, weiß ich nicht. Am Kreuz bleibt er jedenfalls schon hängen.

    grüsse

    jürgen

  • Josef
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    • 24. Januar 2019 um 18:56
    • #5

    Herrliche Winterlandschaft in Bayrischzell.

    Danke fürs zeigen.

    Liebe Grüße

    Josef

  • Gast001
    Gast
    • 27. Januar 2019 um 17:12
    • #6

    Heute war nochmal ein schöner Wintertag.

    Es war nicht kalt und es war sonnig.

    Wir waren wieder in Bayrischzell , aber dieses Mal ein Stück weiter in Richtung östereichische Grenze.

    Die Landstraße nach Kufstein führt durch ein Almgebiet. Im Sommer sehr schön zum Wandern, im Winter gibt es dort kilometerlange gepflegte Loipen.

    Die Langlaufski hatten wir nicht dabei.

    Geräumte Wanderwege gab es keine . So begnügten wir uns mit kurzen Spaziergängen und genossen die Sonne. "Vitamin D tanken " nennen wir es . ;)

    Es gibt zwei Gasthäuser am Wegrand:

    Der Zipflwirt ( war geschlossen)

    beim Zipflwirt (4)

    beim Zipflwirt (14)

    beim Zipflwirt (7)

    beim Zipflwirt (13)

    beim Zipflwirt (12a)

    Ein paar Kilometer weiter

    die Bäckeralm.

    Monatelang war sie geschlossen, jetzt gibt es offensichtlich wieder einen Pächter.

    bei der Bäckeralm  (6)

    bei der Bäckeralm  (7)

    bei der Bäckeralm  (5)

    bei der Bäckeralm  (1)

    bei der Bäckeralem  (7b)

    Die Auswahl ab Brotzeiten war nicht riesig. Aber gemütlich war es .

    Im Sommer gibt es an der Bäckeralm einen sehr schönen Biergarten unter alten Kastanien, wo wir schon oft saßen.

    Ich freue mich , wenn das im Sommer wieder möglich sein wird!

    Gruß,

    Elke

  • Daniel_567
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    • 28. Januar 2019 um 09:12
    • #7

    Hallo Elke.

    Vielen Dank fürs Mitnehmen und Zeigen. Schöne Bilder.:)

    Solche Schneemassen kenne ich persönlich gar nicht von hier, wenn in unserer Region mal 20 cm Schnee gefallen sind, was nicht allzu oft vorkommt, ist das manchmal schon eine kleine Katastrophe.

    Liebe Grüsse, Daniel.

  • Gast001
    Gast
    • 28. Januar 2019 um 19:46
    • #8

    Daniel. es war schon ungewöhnlich .

    Wenn man mit alten Einheimischen spricht , so sagen sie, dass so etwas früher "normal" war.

    Da wurden Kinder nicht mit Schulbussen kilometerweit zur Schule gefahren. Von den Berghöfen herunter fuhren sie mit den Ski in die Schule am Ort und heim ging es dann zu Fuß bergauf.

    Das scheint heute alles Nostalgie zu sein.

    Jetzt gab es einfach 3 Tage "schulfrei".

    Die Feuerwehren und das THW auch aus Nachbarlandkreisen waren tagelang beschäftigt, Schnee von den Dächern herunterzuschaufeln.

    Auch da fällt jetzt auf:
    Auf den alten Bauernhöfen, Scheunen , Stadeln usw ( s. Bilder) liegt der Schnee immer noch ca einen Meter hoch. Das sind Tonnen Last.

    Die Dachstühle der alten Häusern halten es aus.

    Aber die neueren Wohnhäuser und Gebäude mussten von der Dachlast befreit werden, weil Einsturzgefahr bestand.

    Ich bin ein wenig traurig, dass ich nicht mehr Skifahren ( Abfahrt) kann/darf.

    Es sind im Moment Abfahrten frei, die jahrelang wegen Schneemangel nicht befahrbar waren.

    Ich erinnere mich an die Wendelsteinabfahrt, 3 Mal am Tag bis zur Erschöpfung , an die Abfahrt vom Sudelfeld im die Rosengasse ... schwierige Abfahrten, die mit manch hochalpiner Abfahrt vergleichbar sind.

    C'est la vie , Daniel . Aber Du kennst das in anderer Hinsicht auch , das weiß ich.

    Und das heißt nicht , dass wir nicht das genießen, was geht.

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    Life is too short, don't stress every day

    leave your worries behind, go out and play
    life is too short, grasp it in your hand

    a natural miracle, have fun while you can
    life is too short, as precious as gold

    its full of surprises, so i am told
    life is too short, take it from me

    have as much fun as you wish, just wait and see
    life is too short, people seem to forget

    that life is a gift and its free, yes that's it
    life is too, you are your own eyes

    open yourself, and enjoy your own life


    Songwriter: Allen Toussaint / Benjamin J Spellman
    Songtext von Life Is Too Short © Sony/ATV Music Publishing LLC

    Liebe Grüße,

    Elke

  • Daniel_567
    GZ-Tester
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    • 29. Januar 2019 um 08:10
    • #9
    Zitat von ELMA

    Wenn man mit alten Einheimischen spricht , so sagen sie, dass so etwas früher "normal" war.

    Elke, ja, genau diese Worte hörte ich kürzlich von einem Bekannten, er stammt aus dem Erzgebirge. Es wurde dementsprechend stabil gebaut und die Häuser hatten entsprechende Dachneigungen.

    Zitat von ELMA

    C'est la vie , Daniel . Aber Du kennst das in anderer Hinsicht auch , das weiß ich.

    Und das heißt nicht , dass wir nicht das genießen, was geht.

    Da hast Du vollkommen Recht, Elke, so ist es. Man denkt zwar oft zurück an das, was man mal machen konnte und wie es mal war, aber das bringt einem meist nur trübe Gedanken. Also an das "Heute" denken und einfach geniessen.:thumbup:

    Liebe Grüsse, Daniel.

  • tosca
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    • 29. Januar 2019 um 17:20
    • #10

    Hallo Elke,

    bei uns am Hochrhein südl. Schwarzwald auf 280 m kein Schnee, leider.

    Wir müssen auch in die "Höhe" des Schwarzwalds um diesen zu finden.

    Umso mehr genieße ich die wunderschönen Bilder von Dir.

    Zitat von ELMA

    Ich bin ein wenig traurig, dass ich nicht mehr Skifahren ( Abfahrt) kann/darf.

    Ja, das geht mir gleich, ich bin immer sehr sehr gerne alpin Ski gefahren, hier im Schwarzwald, aber noch lieber in den Schweizer Alpen, die sind ja nicht weit.

    Man kann es nicht ändern, aber manchmal kommt doch ein wenig Wehmut auf wenn ich an die herrlichen Tage im Schnee in den Bergen denke, Sonne und Pulverschnee..... hach....

    :blume17: Grüssle von Sylvi

    Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an!

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