aus Ungarn kurz berichtet 2016

  • Ein Haus, das "lebt" und eine besondere Atmosphäre hat.
    An gekalkte und mit einer Rolle gewalzte Wände erinnere ich mich noch sehr gut.
    Es erforderte viel handwerkliches Geschick des Malers , diese Muster richtig ausgerichtet und "ansatzfrei" zu "malen!


    Ich bin gespannt, ob sich aus den grünen Büscheln eine Lilie
    https://pflanzen-enzyklopaedie…rato%E2%80%99-375x500.jpg


    oder eine Kaiserkrone entwickelt
    https://www.giftpflanzen.com/C…ritillaria_imperialis.jpg
    https://www.giftpflanzen.com/fritillaria_imperialis.html


    oder sonst etwas.


    So genau kenne ich mich bei Gartenblumen nicht aus.


    Du wirst es an den Blüten erkennen- wenn Ihr bis dahin noch in Ungarn seid.


    Liebe Grüße,
    Elke


  • Da lässt es sich doch vortrefflich wohnen, lieber Waldi,


    zwar sind die Erdbeeren international, denke aber weit süßer als das Zeug, das hier zur Zeit noch angeboten wird.


    lieben Gruß und noch schöne Tage


    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • ... denke aber weit süßer als das Zeug, das hier zur Zeit noch angeboten wird.


    Die waren rundherum rot (wie die das wohl machen?) und tatsächlich zuckersüß, Helmut!



    Es hat sich in den letzten Tagen wieder einiges angesammelt.
    Und das nicht nur in meiner Bildergalerie sondern auch im Garten.
    Es schien zu schneien!




    Der Pappelflaum "bindet" jetzt die "Propeller". :wink:
    Der Baum neben unserem Spitzahorn scheint eine Schwarzpappel zu sein.
    So hängt die Pappelwolle im Baum.




    Am Baum daneben hängen jetzt "Trauben". Wie er wohl heisst?




    Die Akazien stehen in voller Blüte.





    Der Akazienhonig ist hier übrigens sehr lecker!
    Eine Marktfrau hat uns erzählt, dass der Preis für Honig vermutlich in den nächsten Wochen stark ansteigen wird.
    Viele Blüten seien erfroren und die Bienen fänden wenig Nektar.



    Letzte Woche wollten wir ins Salirisbad von Egerszalók. Da wurden aber gerade die Becken ausgebessert. Anfang dieser Woche hats dann geklappt. Alles super! Ich fand nichts worüber ich meckern kann. Mein Urteil: Sehr empfehlenswert!


    Heute waren wir im "Bad für Arme" daneben. Da hat sich einiges verändert. Darüber schreibe ich im entsprechenden Bereich.


    Gestern war ich unterwegs um Spuren meiner Kaiserin zu finden.
    Das war nicht sehr erfolgreich. :cry:
    Dafür sind mir aber andere "Dinge" über den Weg gelaufen.
    Darüber schreibe ich aber lieber morgen.



    Liebe Grüße aus Ungarn von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Danke für Deine Hilfe, Elke!
    Es dürfte eine kanadische Schwarzpappel sein.


    ... Aber: Keine Langos mehr... schwach :wink:


    Das habe ich heute nachgeholt, Elke!




    Lángos "a la cordon blue", gefüllt mit Schinken und Käse.
    Gedeckt mit saurer Sahne und etwas Käse. Guuut!



    Vorgestern war ich "on Tour".
    Südlich von Mezőkövesd, in der ungarischen Tiefebene, suchte ich nach Spuren von Kaiserin Elisabeth.


    Ein solches Alleetor sieht man in D kaum noch.




    In Komlő empfing mich am Ortseingang ein Heiliger Wendelin, Schutzpatron der Hirten und Landarbeiter.


    ...



    Die nachgemalte Inschrift bedeutet:
    "Gott zur Ehre, dem hl. Wendelin in Ehrfurcht erstellt von den Söhnen des alten János Pádár, Istvan, János und Jabakim"



    Auf der Weiterfahrt begenete mir dieser kopflose Herr.




    Der nur noch schwer zu entziffernden Inschrift entnehme ich, dass es ein weiterer Wendelin ist.


    ...



    Jetzt erkannte ich auch, dass man nicht nur dem Wendelin den Kopf abgeschlagen hat. Nur schlimm!



    In Szolnok ging ich am Theissufer spazieren um nach Elisabeth-Bäumen zu suchen, die ich wegen schlechter Vorbereitung aber nicht fand.
    Am Angelsee der Pension Millér ließ ich mein Auto stehen weil ein Befahren des Theissdammes nicht erlaubt ist.




    Welchen Zweck die beiden Schlote haben oder hatten konnte ich nicht rauskriegen.


    Über den Damm ging ich in das Überschwemmungsgebiet der Theiss.





    Was dies wohl mal werden sollte?




    Dann war ich fast am Ufer.




    Am gegenüberliegenden Ufer sieht man die Spuren der verschiedenen Wasserstände.




    Am Wegesrand wachsen wilde Lilien.


    ...



    Ich fuhr weiter nach Gyomaendröd.
    Dort suchte ich das Elisabethwäldchen (Erzsébet Liget) und fand es.




    Von der Veranstaltungsplattform (Rendezvénytér) am Kanal sah ich das Elisabethwäldchen - angepflanzt nach dem Tod von Königin Elisabeth.




    Aus den Bäumen ragt ein Aussichtsturm heraus.




    Über die Erzsébet híd (Elisabethbrücke) ...




    ... kam ich zum Elisabethpark.




    Hier kann man im Grünen spazierengehen und dabei etwas lernen.
    An verschiedenen Stationen erfährt man einiges über Flora und Fauna.




    Die Tafel mit den Vogelsilhuetten ist nur ein Beispiel.


    Vom Aussichtsturm aus kann man auf einem Hochpfad auf Höhe der Nistkästen die Vögel beobachten.




    Panoramafoto



    Er ist aber leider nur begrenzt geöffnet.


    Inzwischen wurde es Zeit für die Rückfahrt.


    Noch einige Bilder von Tieren die mir über den Weg liefen.


    Ein Kiebitz




    Hasen




    Blässhuhn mit Jungem





    Kühe




    Daheim angekommen entdeckte ich einen herrlich bunten Vogel im Garten.
    Leider habe ich kein scharfes Bild fertiggebracht. :cry:




    Könnte ein Grünfink sein.
    Da muss ich mich mal auf die Lauer legen.



    Zum Abschluss noch ein kleiner Wetterbericht.
    In den letzten Tagen erreichten wir 26 bis 28 Grad.
    Letzte Nacht hat es ergiebig geregnet.
    Trotzdem war es um 8 Uhr 15 Grad warm.
    Tagsüber war es wechselnd bewölkt.
    Jetzt zieht eine bedrohlich dunkle Wolke über uns weg.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Für dich war es Suche nach Spuren von Kaiserin Elisabeth, für mich war es ein Ausflug in die grüne Natur.


    Herzlichen Dank,
    Klaus

  • Hallo Waldi!


    Danke für die herrlichen Aufnahmen die Du auf der Suche nach
    Spuren von Kaiserin Elisabeth (Elisabethwäldchen) gemacht hast.

    Liebe Grüße

    Josef

  • Allee Tor, Blässhuhn und Kiebitz, herausragend,


    aber im Überschwemmungsgebiet , wenn auch noch nicht betroffen, darf ich gar nicht an die im Ernstfall explosionshaltige Entfaltung meiner lieben Mosquitos denken.


    Aber die Unberührtheit dieses nahezu verzaubert wirkenden Waldes hat was.


    Lieben Gruß
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach


  • Hat die Theiss in diesem Jahr so wenig Wasser?
    Wie wird das erst im Sommer?


    Hab ich es überlesen oder hast Du nicht darüber geschrieben: Gibt es einen Grund, weshalb es in Gyomaendröd ein Elisbethwäldchen und eine Elisabethbrücke gibt? War Sisi einmal dort?


    Ja, größere Überschwemmungsgebiete wie das der Theiss, das Du uns zeigst, sind ein Paradies für Tiere und für Tierliebhaber. Bei uns nicht mehr oft anzutreffen.
    Die Lilien sind gelbe Iris! ( Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus)) Bei uns nur noch selten zu finden.


    Ebenso der Kiebitz.
    Vor 20 Jahren habe ich ihn hier bei uns noch öfter gesehen, aber die Lebensbedingungen für diesen Bodenbrüter sind bei uns nicht mehr optimal. Sein Lebensraum ist zu sehr eingeschränkt ( Intensive Landwirtschaft, kaum mehr Brachland, Einsatz von Chemikalien, fehlende Nahrung , z.B. Insekten usw...)


    Schön, dass es in Europa noch solche "Rückzugsgebiete" ( bzw. "Schonräume") gibt.
    ( Erinnert mich an die Save südlich von Zagreb, das Lonjsko Polje . Angst vor einem Schnaken- (Gelsen)-stich darf man da allerdings nicht haben, gefährliche Moskitos gibt es zum Glück nicht mehr)


    Liebe Grüße,
    Elke


  • Hat die Theiss in diesem Jahr so wenig Wasser?


    Der Wasserstand ist derzeit niedrig. Es regnete in den beiden letzten Jahren sehr wenig.
    Darunter leidet auch Gyuris Forellenzucht.


    Wie wird das erst im Sommer?


    Wahrscheinlich wird der Stand noch niedriger.
    Der Grundwasserspiegel ist auch abgesunken. Gyuris Quelle fördert nicht mehr wie gewohnt.
    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!


    Hab ich es überlesen oder hast Du nicht darüber geschrieben: Gibt es einen Grund, weshalb es in Gyomaendröd ein Elisbethwäldchen und eine Elisabethbrücke gibt?


    Ich denke, dass ich es irgendwo schon mal erwähnt habe.
    Elisabethbäume und Elisabethhaine gibt es viele in Ungarn.
    Das geht auf den Erlass Nr. 71544 vom 19. November 1898 des damaligen ungarischen Landwirtschaftsministers Ignáz Darányi zurück.
    Darin fordert er Gemeinden, Verwaltungen, Verbände, usw. auf zu Ehren der ermordeten verehrten Königin Bäume zu pflanzen, weil die Königin eine so große Naturliehaberin war.
    Pflänzchen und Saatgut wurden vom ungarischen Staat zur Verfügung gestellt.
    Es sollen etwa 2 Millionen Bäume in Ungarn gepflanzt worden sein.
    Manchmal stellte man auch eine Gedenktafel oder gar ein kleines Denkmal dazu.
    Viele Kirchen, Krankenhäuser, Kinderheime oder eben auch Brücken wurden nach ihr benannt. (war ja auch kostengünstiger als eine Büste oder ein Denkmal)
    Die Kirchen wurden zwar offiziell der Heiligen Elisabeth gewidmet, aber es existieren Statuen der Heiligen Elisabeth mit gravierender Ähnlichkeit mit Königin Elisabeth. Da wussten sich die Ungarn zu helfen!


    War Sisi einmal dort?


    Meines Wissens nicht.


    Die Lilien sind gelbe Iris! ( Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus))


    Danke, Elke! Hier wächst die schmucke Blume am Wegrand in den Auwäldern.


    Angst vor einem Schnaken- (Gelsen)-stich darf man da allerdings nicht haben, gefährliche Moskitos gibt es zum Glück nicht mehr)


    Bei meinem Spaziergang waren es 25°. Trotzdem hatte ich keine Probleme mit den Quälgeistern.
    Obs denen derzeit auch zu trocken ist? :wink:
    Aber genug Tümpel habe ich da ja gesehen.



    Liebe Grüße von waldi aus Ungarn :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Gestern und heute hatten/haben wir richtiges Schmuddelwetter.
    Stark bewölkter Himmel und zeitweise mal mehr, mal weniger Regen bei momentan 11 Grad. (nachmittags 17 Uhr)
    Da hatten wir nicht mal Lust auf ein Thermalbad.


    Aber immer nur daheim rumsitzen und Star Trek gucken wollten wir auch nicht.
    Heute, am Pfingstsonntag, hatten wir (meine Gattin) keine Lust selbst zu kochen.
    In dem örtlichen Werbeblättchen lasen wir von den "Masina napok" in Cserépváralja.
    Wörtlich übersetzt heisst das "Maschinentage". Was damit gemeint ist zeige ich Euch.




    Die "Maschinen" sind die alten Herde!
    Auf ihnen wird regionale Kost gekocht.





    Das sind die Schaugerichte.


    Angeboten wurde:
    Kásaleves = Graupensuppe
    Halászlé = Fischsuppe
    Babgulyás = Bohnengulasch
    Sült pisztráng = gebackene Forelle
    Csülök = Eisbein
    Őzpörkölt = Rehgulasch
    vad dizsnópörkölt = Wildschweingulasch
    Pacalpörkölt = Kuttelgulasch
    Nyúlpörkölt = Hasengulasch
    Marhapörkölt = Rindergulasch
    und, und, und...
    Töltött káposzta = gefülltes Kraut


    Letzteres war mein Mittagsmahl. Es hat gut geschmeckt!
    Zum Nachtisch haben wir uns noch je drei gefüllte Palatschinken genehmigt.
    Drei weil drei verschiedene Füllungen angeboten wurden: Kakao, Quark und Aprikosenmarmelade.


    Das war ein kostengünstges Essen!
    Die Portion Kraut kostete etwa 2,10 €, ein Palatschinken knapp 50 Cent.
    Mit einer Cola und einem Tonic haben wir knapp 10 Euro verprasst und waren knüppeldicke satt!
    Das teuerste Gericht war die Forelle mit 5,70 €.
    Es folgten das Wildschweingulasch mit 3,80 € und das Rehgulasch mit 3,15 €.
    Das sind Preise!!!


    Nachdem wir uns gestärkt hatten fuhren wir noch etwas durch die Gegend und betrachteten die verregnete Natur.


    ...







    Der Pipacs (sprich Pipatsch) wird vom Wind fast weggeblasen.





    Die Akazienblüten warten auf die Bienen. Die fliegen bei dem kühlen Wetter aber nicht.
    Das meinte die Marktfrau die uns Honig verkauft hat.




    Des Schlemmens noch nicht genug!
    Auf dem Heimweg kamen wir an einer Konditorei vorbei und das Auto bremste ganz automatisch. :roll:




    Zuhause angekommen fiel mir das aufgeregte Betteln der Vogelkinder auf dem Parkplatz gegenüber auf.




    Eine gefährliche Zeit für die jungen Stieglitze (auch als Distelfink bekannt).
    Die Katzen schlafen nicht!



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Wie interessant und nahrhaft so ein verregneter, kalter Pfingstsonntag doch sein kann! ( bei uns waren es auch nur 7 Grad )


    Tolle Idee mit den alten Herden und den Spezialitäten!
    Ich hoffe doch , dass die Veranstaltung gut besucht war und die Köchinnen und Köche nicht vergeblich gekocht hatten.
    Ich hätte nicht gewusst, was ich probieren soll. Aber gefülltes Kraut hört sich gut an!


    Zitat

    fuhren wir noch etwas durch die Gegend und betrachteten die verregnete Natur.


    Trotz Regen sind es schöne Bilder!
    Auch von dem Stieglitzkindergarten. Die scheinen in dem Flaum der Pappel nach Samen zu suchen.


    Und da Anstrengung belohnt werden muss ,gab es dann noch diese leckeren Schoko- Sahne- Cremeschnitten - vermutlich daheim mit heißem Kaffee.
    So kann man einem verregneten Tag Postives abgewinnen.


    Recht habt Ihr!!


    Liebe Grüße,
    Elke

  • So viel Abwechslung an einem einzigen Urlaubstag.
    Die kleinen Stieglitze und die wunderschönen bunten Königskerzen wären allein schon einen Ausflug wert gewesen.
    Bei der Verkostung wäre die gebackene Forelle mein Favorit gewesen ;-)

    Lieben Gruß Karin
    Wer der Sonne entgegen wandert lässt den Schatten hinter sich. (Bruno Hans Bürgel)


  • Ich hoffe doch , dass die Veranstaltung gut besucht war und die Köchinnen und Köche nicht vergeblich gekocht hatten.


    Der Besuch war offensichtlich gut, denn das Rindergulasch das meine Frau sich erst ausgesucht hatte, war schon ausverkauft.


    Ich hätte nicht gewusst, was ich probieren soll. Aber gefülltes Kraut hört sich gut an!


    Das dachten meine Frau und ich auch und wir waren damit sehr zufrieden.


    Trotz Regen sind es schöne Bilder!


    Danke, Elke!


    Auch von dem Stieglitzkindergarten. Die scheinen in dem Flaum der Pappel nach Samen zu suchen.


    Ich hab nur gesehen, dass die Kleinen bettelnd mit den Flügeln flatterten und hinter der Mama her rannten.


    Und da Anstrengung belohnt werden muss ,gab es dann noch diese leckeren Schoko- Sahne- Cremeschnitten - vermutlich daheim mit heißem Kaffee.
    So kann man einem verregneten Tag Postives abgewinnen.


    So war es, Elke! Allerdings gibts bei uns im Urlaub keinen "normalen" Kaffee, sondern nur Espresso.
    Der kann dann schon mal dopopelt oder dreifach werden, aber schwarz und süß!



    Die kleinen Stieglitze und die wunderschönen bunten Königskerzen wären allein schon einen Ausflug wert gewesen.


    So ist es, Karin!
    Danke dafür, dass Du mir den Namen der wunderschönen Blume verraten hast!


    Bei der Verkostung wäre die gebackene Forelle mein Favorit gewesen ;-)


    Die esse ich lieber auf dem Forellenhof! Da weiß ich wo sie herkommt und was sie zu essen kriegt.



    Inzwischen sind wir wieder gesund und munter in D zurück.
    Da muss ich noch einiges nachtragen.


    Eine Tour führte uns nach Gyöngyös.
    (Für Ungeübte ist dies ein Zungenbrecher! Es hört sich etwa an wie Djöndjösch.)
    Darüber werde ich einen separaten Beitrag basteln.


    Auf einer Fahrt nach Eger wählten wir auf der Heimfahrt einen kleinen Umweg um in einer Schokoladenfabrik in Maklár eine Pause einzulegen.




    Das war meins!





    Woher die Korfutorte ihren Namen hat konnte ich nicht erfahren. Ob Kumquats drin sind?
    ( 550 Forint sind etwa 1,75€ )




    Sie schmeckt so gut wie sie aussieht.


    Nach diesem Genuss bot sich uns diese Aussicht über dem Getreidefeld.




    Es wurde aber nicht so schlimm wie es aussieht.


    Auf der Suche nach einem Nepomuk kam ich an diesem Feld vorbei.




    Was wird hier wohl gezielt angebaut?




    Zur Identifizierung habe ich mir auch die Blätter näher angeschaut, aber ich kann das Kraut nicht zuordnen.




    Aber hier hoffe ich auf Karin oder die anderen Spezialisten im Forum.


    Vor der Fahrt nach Budapest knipste ich noch schnell unseren Hausrotschwanz der unter dem Dach des ehemaligen Saustalls gebrütet hat.




    Leider sind die Jungen nicht mehr vor unserer Abreise ausgeflogen.


    Auf der Fahrt von Mezőkövesd zur Verwandschaft in der Nähe von Esztergom konnte ich vom Budaer Donauufer aus dem fahrenden Auto noch ein paar Bilder machen.



    Die Margaretenbrücke wurde in den letzten beiden Jahren restauriert und erstrahlt in neuem Glanz.
    Die Brücke wurde von dem französischen Architekten Wilbrod Chabrol geplant und dem Ingenieur Ernest Goüin gebaut.
    Deshalb wundert es nicht wenn die Laternen denen am Place de la Concorde ähneln.
    Auch die insgesamt acht Pfeilerskulpturen (vier Nike und vier Herkules) wurden von einem Franzosen, Martial Adolphe Thabard, geschaffen.




    Das Parlament ist auch wieder völlig ohne Gerüst.




    Das Vigadó.




    Auf einem Samstagsausflug in die Piliser Berge wurde ich von einer Hochzeitsgesellschaft, die gerade die Kirche verließ, aufgehalten.



    Nicht mit dem hochzeitlich geschmückten Auto...




    ... sondern zu Fuß, mit dem Hochzeiter und der Musik voran zog man durch das Dorf.




    Natürlich wurde alles gefilmt und die beiden vorderen Brautjungfern hatten wohl gerade den fotografierenden Fremden entdeckt.




    Dahinter lief das Brautpaar und die ersten Gäste.




    Es dürften etwa 80 Hochzeitsgäste gewesen sein! Das ist hier so üblich. Meist ist das ganze Dorf auf den Beinen.


    Etwa eine Stunde später erlebte ich dieses Zeremoniell mit noch höherer Anzahl Hochzeitsgäste in einem anderen Dorf.
    Meine Frau erzählte mir, dass die Tochter ihrer Kosmetikerin auch in drei Wochen heiratet. Bei einer Unterhaltung während der Behandlung stritt man sich darum ob die bestellten 80 Kuchen ausreichen würden. Es wurden welche nachbestellt!



    Bevor wir am Sonntag die Heimreise antraten erweckte ein tieferes Summen meine Aufmerksamkeit.
    Etwas schwebte durch die Luft das mich an einen kürzlich gesehenen Zeichentrickfilm erinnerte.
    Dabei schien der Körper senkrecht in der Luft zu stehen.
    Das Krabbeltier landete schließlich und ließ sich fotografieren.




    Meine Nachforschungen führten zum Eichenbock. wahrscheinlich ein kleiner Eichenbock. (er kam mir aber schon recht groß vor)



    An der Grenze bei Hegyeshalom/Nickelsdorf kamen wir in einen Stau, verursacht durch die österreichische Grenzkontrolle.
    Über eine Stunde dauerte es vom ersten Stillstand bis zum Grenzübergang. Es erinnerte mich an sozialistische Zeiten.


    In Österreich verließ ich bei Ybbs die Autobahn und fuhr ein Stück an der Donau entlang in Richtung Linz.
    Vor der Burgruine Freyenstein mussten wir die Donau verlassen um nach Grein wieder auf sie zu stoßen.
    Bei der Fahrt über die Höhen der Neustadtler Platte hatten wir diesen Weitblick.




    Wir übernachteten wieder bei Engelhartszell am Jochenstein.
    Trotz der Bedenken unserer Wirtin scheint die Kirschenernte nicht ganz auszufallen.




    Diese Blütenstände dürften unsere Spezialisten/innen unschwer erkennen.




    Sie wachsen auf diesem Maronibaum unter dem wir unser Abendessen genossen.




    Mir fiel noch dieser herrlich blühende Busch auf.




    Am Montag verließen wir bei strahlendem Sonnenschein den Jochenstein in Richtung Deutschland.
    An der letzten Tankstelle in A tankte ich noch mal voll - Diesel = 101,9.
    Bis wir zur Confiserie in Laaber kamen war der Himmel bedrohlich dunkel geworden und danach nieselte es ab und zu.


    Trotz wechselhaftem Wetter haben wir uns in Ungarn wieder sehr wohlgefühlt.
    Aber nach Ungarn ist vor Ungarn! Juli und August werden wir wieder dort sein.
    Jetzt beginnt die Vorbereitung für den Flug nach Kerkyra (Κέρκυρα) am Wochenende.
    Leider werden wir nur eine Woche bleiben.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Hallo Waldi,


    eure Heimfahrt war ja gespickt mit schönen Erlebnissen.


    Deine Frage zu dem blauen Feld kann ich so beantworten


    Phacelia


    und der hübsche weißblühende Strauch könnte ein Maiblumenstrauch auch Deutzie genannt sein.
    Aber ohne Detailaufnahme möchte ich mich nicht festlegen. Es gibt unzählige Sorgen davon :blink2:

    Deutzien

    Lieben Gruß Karin
    Wer der Sonne entgegen wandert lässt den Schatten hinter sich. (Bruno Hans Bürgel)

  • Ich bewundere, welch "scheinbare" Nebensächlichkeiten Dir auf der Rückreise aufallen und wie Du unseren Augenmerk darauf lenkst! Danke!
    Da ist SPITZE. waldi!
    Schon jetzt: GUTE Reise zu Deiner Sisi auf Korfu!! :wink:


    Liebe Grüße,
    Elkje

  • Danke, Karin!
    Die "Bienenweide" wäre mir der liebste Anbaugrund für diese herrlich blühende Pflanze.
    Von dem weißen Strauch habe ich leider keine Detailaufnahmen.
    Das werde ich aber im Juli nachholen!


    Auch Dir, liebe Elke, danke ich für die guten Wünsche!
    So langsam steigt der Adrenalinspiegel in freudiger Erwartung.
    Dass die Wassertemperatur am griechischen Strand so hoch ist lässt mich hoffen auf Korfu auch mal meine Zehenspitzen nass werden zu lassen. :wink:



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Kann mir schon vorstellen, dass du diesem landschaftlichen , schönen Ungarn nachtrauerst auf der Heimfahrt.


    Da ist für Genussfreudige auch allerhand dabei, lach.


    Und auch die abgeschlossenen Renovierungen zeigen traumhafte Architektur und Skulpturen.


    Der dort übliche Hochzeitsmarsch , da muss ich noch mal zurück denken. Bei 32 ° im Schatten seinerzeit mit einem Hochzeitsanzug durch die Gegend marschieren, puhhh.


    Auslauf nach der Kirche halt, trotzdem schweißfördernd.


    Interessant auch deine weiteren Beobachtungen von Wiesen und Auen und was da alles kreucht und fleucht, grins.


    lieben Gruß
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Dann wirst du uns ja in wenigen Wochen "aus Ungarn kurz berichten", ich freue mich drauf.


    Aber zunächst genieße die Tage auf Korfu. Ich hoffe für deine Zehen, dass sie die Wassertemperatur akzeptieren.


    Alles Gute,
    Klaus

  • Dass die Wassertemperatur am griechischen Strand so hoch ist lässt mich hoffen auf Korfu auch mal meine Zehenspitzen nass werden zu lassen. :wink:


    Leider wird es im Moment nicht so richtig warm...heute 23 Grad, es wehte ein recht frischer Wind.
    Für Wanderungen, Spaziergänge und vor allem für Besichtigungen ideal.
    Wir waren heute in Olympia- bei Hochsommertemperaturen möchte ich nicht durch die uralten Ruinen spazieren-. aber heute war es richtig angenehm und schön.


    Das wünsche ich Dir für Korfu nächste Woche!


    Liebe Grüße,
    Elke

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