Oststeiermark > Pöllau > Turiner Grabtuch.

Es gibt 19 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ELMA.

  • In der Basilika von Pöllau wurde zu Ostern an einem Seitenaltar
    eine Kopie des Turiner Grabtuches, welches seit Ende des 17. Jahrhunderts
    in einer Seitenkapelle des Turiner Doms aufbewahrt wird ausgestellt.


    Hier ein Foto des Tuches in Originalgröße.
    Es ist ein 4,36 Meter langes und 1,10 Meter breites Leinentuch.




    Leider ist mir die Wiedergabe des Hauptes auf dem Tuch kaum gelungen.



    Hier ein Foto welches sich unterhalb des Tuches befindet.


    Liebe Grüße

    Josef

  • Ich finde nicht, dass Dir Deine Aufnahme weniger gelungen ist.
    Man erkennt das Gesicht deutlich.


    Es ist schon eine seltsame Sache - die Geschichte mit dem Turiner Grabtuch .
    Man könnte ewig suchen und Berichte darüber finden
    https://www.spiegel.de/thema/turiner_grabtuch/
    https://www.katholisches.info/…weisen-ins-1-jahrhundert/


    Liebe Grüße,
    Elkr

  • Elke, danke für die Interessanten Links.

    Liebe Grüße

    Josef

  • Leider ist mir die Wiedergabe des Hauptes auf dem Tuch kaum gelungen.


    Ich denke das auch andere das Tuch nicht besser ablichten hätten können.


    Wenn man natürlich weis um was es eigentlich geht , erkennt man das Gesicht sofort.


    Das mit dem Turiner Grabtuch ist schon eine Interessante Sache , Danke Josef.

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Das Tuch hast du sehr gut eingefangen, auch das Gesicht.
    Über die Herkunft streiten sich immer noch die Gelehrten und werden es auch wohl immer tun.

    Lieben Gruß Karin
    Wer der Sonne entgegen wandert lässt den Schatten hinter sich. (Bruno Hans Bürgel)

  • Danke Euch, hat mich beruhigt. War mir total unsicher ob
    ich diesen Beitrag überhaupt einstellen sollte.

    Liebe Grüße

    Josef

  • Hallo Josef!


    Ich hab mal Dein Foto vom Grabtuch um 90° gedreht und ein bisschen heller gemacht.




    Jetzt kann man schon etwas mehr erkennen, oder glauben zu sehen, meine ich.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Hallo Josef!


    Ich hab mal Dein Foto vom Grabtuch um 90° gedreht und ein bisschen heller gemacht.


    Diese Bearbetung ist Dir gut gelungen, waldi.
    Danke!


    Vermutlich wurde in Pöllau dieses Tuch inzwischen ( bis zum nächsten Jahr) wieder weggepackt.


    Oder nicht- warst Du in der Zwischenzeit mal wieder in der ( wunderschönen ) Basilika , Josef?
    Dieses lichtdurchflutete Bauwerk gehört für mich zu einem der schönsten in der Steiermark.


    Liebe Grüße,
    Elke

  • @ Waldi!
    Danke, das ist Dir super gelungen.


    @ Elke
    Nein, das Turiner Grabtuch befindet sich noch am Seitenaltar.
    Die Pöllauer Basilika wird nicht umsonst aufgrund ihrer Ähnlichkeit auch
    als “Steirischer Petersdom” bezeichnet.
    Sie ist eine der, wenn nicht die größte Kirche der Steiermark.



    Wie oft ich nicht versucht habe das herrliche Deckengemälde im Langhaus
    zu fotografieren weis ich nicht mehr. Aber ein gutes Foto ist mir bis heute
    nicht gelungen.


    Liebe Grüße

    Josef

  • Danke lieber Josef,


    das finde ich höchst interessant. Ob es letztlich das Original ist?


    Im Übrigen kann ich dir versichern, dass das fotografierte Deckengemälde eben schon gelungen ist. Mehr kann man nur machen, wenn man Detailaufnahmen fertigt.


    Aber dazu müsste man den Kirchenführer, so er denn dies im Detail erklären würde,


    lesen.


    Danke, wieder ein weiterer der unzähligen Kirchenschätze.


    lieben Gruß
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • ... Ob es letztlich das Original ist?...


    Das ist es nach Josefs Eingangsbericht nicht, Helmut.

    In der Basilika von Pöllau wurde zu Ostern an einem Seitenaltar
    eine Kopie des Turiner Grabtuches, welches seit Ende des 17. Jahrhunderts
    in einer Seitenkapelle des Turiner Doms aufbewahrt wird ausgestellt.


    ...Im Übrigen kann ich dir versichern, dass das fotografierte Deckengemälde eben schon gelungen ist. Mehr kann man nur machen, wenn man Detailaufnahmen fertigt....


    Dieser Meinung bin ich auch.
    Ich stand ja auch schon in dieser herrlichen Basilika und habe mich daran versucht, um später mein klägliches Scheitern eingestehen zu müssen.
    Es gäbe aber die Möglichkeit Josefs Foto hochkant zu stellen, es auf die Breite des Deckenfresko zuzuschneiden, es auf eine Breite von 950 Pixeln zu verkleinern und in vier Einzelbildern übereinander einzustellen. Das gäbe die Qualität des Originalbildes sicher her, meine ich.
    Josef, kannst mir ja mal das Bild in Originalgröße schicken. Ich versuche es gerne.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Waldi, sende Dir gerne das Bild in Originalgröße.
    Würde mich freuen sollte daraus etwas werden.

    Liebe Grüße

    Josef

  • Das Deckenfresko in der Basilika von Pöllau.







    Wow! Ich bin überwältigt von der Schönheit dieses Gemäldes.
    Josef, ich denke dass es sich gelohnt hat.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Waldi, danke das Foto vom Deckenfresko hast Du ausgezeichnet hinbekommen.


    Sogar der Nepomuk ist deutlich zu erkennen.

    Liebe Grüße

    Josef

  • Sogar der Nepomuk ist deutlich zu erkennen.


    WO?
    Ich sehe ihn nicht.
    Ach, der fallende Mönch mit den ausgebreiteten Armen, links im unteren Drittel, könnte es sein.
    Es wäre schön wenn Du uns das Gemälde durch Beschreibung der Szenen ein bisschen vorstellen könntest.
    Du hast doch wahrscheinlich ein schlaues Heftchen oder Büchlein wo das drinsteht.
    Würde mich interessieren.


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!


  • Nein der ist nicht der Nepomuk, sondern rechts davon der zweite mit dem Kreuz.


    Hier eine Beschreibung des Langhausfreskos:


    Das Deckenfresko stammt von Mathias Görz und wurde 1718 fertiggestellt.


    Die Langhaustonne ist ohne besondere Untergliederung zu einem Gesamtkunstwerk geworden.
    Zentrales Thema ist die Verehrung des apokalyptischen Lammes durch Engel sowie Heilige des
    alten und Neuen Bundes; gegen Westen, flankiert von der Gruppe der alttestamentarischen Heiligen,
    die Erhöhung des Hl. Kreuzes und anschließend der Enkelsturz.
    Dem apokalyptischen Lamm nähern sich in Form der barocken Monstranz unzählige Engelfiguren und
    von diesen deutlich abgesetzt, halbkreisförmig angeordnet, die Gruppen der Heiligen.
    Im ersten Kreissegment sehen wir in der Mitte die Gottesmutter Maria, flankiert von Franz von Assisi,
    Dominikus und Johannes Nepomuk, anschließend im Halbkreis gegen die Kuppel zu Augustinus
    inmitten der Kirchenväter Hieronymus, Gregor und Ambrosius sowie Johannes der Täufer; über
    Augustinus noch Prosper und Isidor.
    An der Nordseite weiter gegen den Orgelchor hin: Agatha, Helena, Ursula, Klara, Margarethe
    von Ungarn, Monika, Barbara und Katharina sowie im letzten Abschnitt Josef, Anna, Joachim,
    Isaak, Abraham, Aaron und Moses. An der Südseite in der gleichen Richtung: Veit, Florian, Rochus,
    Sebastian, Markgraf Leopold, zuletzt Eva, Adam, Abel, Arche Noah sowie Josua. Dazwischen
    sind immer wieder kleinere Gruppen zu sehen, die in Beziehung zu den Dargestellten stehen dürften.


    Auszug aus dem Kirchenführer, Stifts und Pfarrkirche Pöllau.

    Liebe Grüße

    Josef

  • Danke Josef!
    Nepomuk ist also die Figur rechts neben der Maria, oder?



    Liebe Grüße von waldi :174:


    Ja, genau Waldi. Der zweite rechts von Maria mit dem Kreuz.


    Liebe grüße


    Josef

    Liebe Grüße

    Josef

  • Anlässlich der am Sonntag stattfinden Gratiskirchenführungen in
    Vorau und Pöllau wurden in der Werbung für die Kirchen (Kleine Zeitung)
    die gezeigt werden ein paar Taten veröffentlicht.
    Hintergrund ist das 10 Jahr-Jubiläum des diözesanen Seminars, das
    die ehrenamtlichen Kirchenführer ausbildet.


    Die barocke Basilika von Pöllau, die auch der steirische Petersdom bezeichnet
    wird, hat 9000 Quadratmeter Freskenmalerei.

    Die große Wallfahrtskirche Pöllauberg passt übrigens von der Länge her ins
    Querschiff der Pöllauer Basilika.


    Oder in Vorau sind die Markt und Stiftskirche mit ihren 850 Engeln zu besichtigen.


    Ich werde eine Führung durch die nicht so bekannte Kreuzkirche in Vorau mitmachen,
    die schon im Jahre 1490 an einem Jubiläumsablass 150 000 Pilger in einem halben
    Jahr zu verzeichnen hatte.

    Liebe Grüße

    Josef

  • Josef, ich erinnre mich noch so gut an den Besuch von Vorau mit Dir und Erna!
    Hat mir gut gefallen.


    Du wirst uns sicher von der Führung berichten!


    Liebe Grüße,
    Elke

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