Graubünden: CHUR > Stadtbummel (Teil 2)

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Ini und Micha.

  • Chur


    Teil 2


    Wir setzen unseren Stadtbummel durch die Gassen Churs fort.


    Den bei der Martinskirche fotografierten Altstadtplan von 1640 habe ich mit ein paar Namen versehen
    Link zu Teil 1



    Diese 2005 geschaffene Skulptur ohne Namen befindet sich in Rathausnähe in der Poststraße.

    Künstler Hans Josephsohn (*1920)


    Links im Bild kann man den typischen steinernen Müllbehälter der Stadt sehen.
    Solch ein Behälter war mein Motiv für das in beiden Teilen genutzte Stadtwappen.


    Von der Poststraße kommend zog uns dieses Motiv des Hauses Weißes Kreuz in der Vazerolgasse an.


    Von hier aus ging es unter einer Hotelbrücke hindurch über die Reichsgasse südwärts zum Martinsplatz.


    Am Abzweig zum Mühleplatz steht dieses bemalte Eckhaus


    bevor wir das rückwärtige Rathaus erreichten.


    Das Rathaus besitzt einen arkadenartigen Durchgang zwischen Poststraße und Reichsgasse.


    Rund um den Martinsplatz gibt es reichlich Gelegenheiten zur Einkehr.


    Die Sankt Martinskirche blieb uns leider verschlossen, da dort gerade ein Konzert vorbereitet wurde.


    Somit blieb uns nur der Blick auf den Martinsbrunnen.


    Wir gingen weiter durch die Kirchgasse in Richtung Hof

    Spruch an einem Gebäude in der Kirchgasse


    und warfen hinter der Kirche Blicke auf das Obere Spaniöl


    Hauptman Carl von Salis und seine Gemahlin Hortensia Gugelberg von Moos errichteten das älteste einzelstehende Bürgerhaus der Stadt.
    Sie hatten sich von der typischen Reihenhausbauweise gelöst.
    Das Gebäude verfügt über einen Turmofen von 1750, einen Arkadengang und eine kasserttierte Decke.


    sowie auf das Rätische Museum.


    Paul von Buol zu Strass- und Rietberg erwarb 1675 das alte Zeughaus und baute es zum Herrensitz aus.
    Im XIX. Jh. wurde das Gebäude zur Stätte des kulturhistorischen Gedächtnisses. Daraus entstand das Rätische Museum.


    Zwischen diesen beiden Gebäuden hindurch ging es wenig später über Treppenstufen den Hofsteg empor.


    Im hinteren Teil des Hofes steht die von innen wunderschön ausgestaltete Kathedrale Sankt Mariä Himmelfahrt.



    An dieser Stelle soll bereits 450 n. Chr. eine erste Kathedrale errichtet worden sein.
    Eine zweite Kathedrale wurde im VIII. Jh erbaut.
    Die dritte romanische dreischiffige Kathedrale wurde in der ersten Hälfte des XII. Jh. begonnen und 1272 vollendet.
    Der einst mit Kirchturmspitze errichtet Kirchturm kam erst um 1500 dazu.
    Während einem Brand 1811 wurde er zerstört und erhielt beim Wiederaufbau eine Sankt Gallen abgeschaute Haube.






    _



    Nach eingehender Besichtigung der Kathedrale gingen wir über den Hof zurück zum Hofsteg.



    Restaurant Hofkellerei mit Gotischer Trinkstube von 1522



    Blick zur Sankt Martinskirche


    Auf dem Weg vom Hof ging es zurück zur Kirchgasse von der das Bärenloch abzweigt. Dort sahen wir diesen Hauszugang und gingen hinten unter der Treppe


    weiter und gelangten schließlich zum Platz Arcas.




    Vom Arcas aus machten wir kurz einen Abstecher an die Plessur


    bevor wir uns auf dem Arcas umschauten.



    Der Architekt Theodor Hartmann gestaltete den Platz malerisch und mittelalterlich.
    Bis 1971 standen auf diesem Platz Magazinbauten, bevor diese zugunsten eines unterirdischen Parkhauses weichen mussten.
    Die Häuserzeile zum Fluss hin wurde beim Haus 25 an die alte Stadtmauer angebaut.



    Wir verließen den Platz und wollten uns das Haus Zschaler an der Ecke der Oberen Gasse zur Goldgasse genauer ansehen.


    Leider war die sehenswerte Fassade zugehangen.


    Dafür warfen wir einen Blick in ein geschmackvoll eingerichtetes Spirituosengeschäft an der Oberen Gasse


    bevor wir die Altstadt durch das Obertor verließen.



    Jenseits der Plessur steht das Speiserestaurant ein ehemaliges Zollhaus.


    Wir gingen parallel zum Welschdörfli über die Sankt Margrethenstraße zum Bus zurück.

    Formel 1


    Wenige Meter vor der Seilbahnstation Chur-Dreibündenstein steht an der Kasernenstraße das Hotel Schweizerhaus.

    [COLOR="#0000CD"]Entdecke die Welt, wie einst Captain Cook, Baedeker oder Marco Polo[/COLOR]


    Carpe Diem Annette und Hartmut


    [COLOR="#008080"]Wissen schafft Wissen - jeden Tag entsteht neues Wissen![/COLOR]

  • Dann wird Dir die Fortsetzung "Teil 2" sicherlich auch gefallen.



    Und wie, ehrlich noch besser geht es nicht. Soviel Information, zu ausgesuchten Sehenswürdigkeiten.
    Viele Dinge hätte ich vielleicht gar nicht so in den Focus gerückt.
    Vielen Dank für die aufwendige Arbeit
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Und wie, ehrlich noch besser geht es nicht. Soviel Information, zu ausgesuchten Sehenswürdigkeiten.
    Viele Dinge hätte ich vielleicht gar nicht so in den Focus gerückt.
    Vielen Dank für die aufwendige Arbeit
    Helmut


    Danke für Deine Worte.


    Die Arbeit war schon etwas aufwendig, aber dank der touristisch aufbereiteten Informationen der Stadt Chur war es auch nicht allzu schwierig, Euch an dem Bummel teilhaben zu lassen. den Focus auf Sehenswertes setzt allein schon die Stadt mit ihren roten Informationstafeln. Wir haben längst nicht alles gesehen. dazu waren zwei Stunden dann zu kurz.


    Die schöne Altstadt bot uns reichlich Motive und bei der ersten Beitragsplanung war klar, dass ich es nicht in einem Teil unterbringen konnte.

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    Carpe Diem Annette und Hartmut


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  • Dieser zweite Teil Deines Berichts zeigt noch viel mehr von den schönen Seiten und vom Reichtum dieser Stadt.
    Zu Unrecht ist sie nur "Durchgangsort" für all jene, die in die Nobelorte St Moritz und Davos eilen.


    Du zeigst uns mit ausgewählt schönen Bildern und interessanten Informationen, dass ein Halt in Chur lohnenswert ist.


    Danke, Hartmut!


    Gruß,
    ELMA

  • Hier jagt ein Reisebericht den anderen ,


    einer ist besser und informativer als der andere.


    Ich komm schon nicht mehr mit dem Lesen mit , wenn ich das alles noch selbst besuchen möchte


    muß ich 100 Jahre werden ,, na ja wenn ich´s mir genau überlege 100 Jahre ,, warum nicht.:grin:


    Aber Spass beiseite ,


    Toller Bericht wie immer


    Danke

    Liebe Grüße :auto3:Dieter


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders


    Und deshalb bleibt bitte gesund.

  • wunder wunder schön Hartmut.


    danke für deinen tollen Beitrag. Den kleinen Markt oben kenn ich. Ganz in der Nähe haben wir uns mit einem Kunden (Bauwesen) getroffen.


    liebe Grüße


    Ini

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