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Im Land der Pharaonen

  • Heiko705
  • 8. Dezember 2025 um 20:50
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    • 31. Januar 2026 um 01:30
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    • #61

    Theoretisch können Terroristen überall ihrem "Handwerk" nachgehen. Das kann sowohl im Karnak-Tempel passieren als auch an jedem anderen Ort. Doch die Zeit des Arabischen Frühlings ist mittlerweile lange vorbei. Heute ist es doch verhältnismäßig ruhig im Land. Ich habe mich nirgendwo in Gefahr gefühlt, was das angeht. Es gibt Gegenden wie z.B. die Sinai-Halbinsel oder das Grenzgebiet nach Libyen, vor denen das Auswärtige Amt warnt, aber dort muss man ja auch nicht unbedingt hin. Selbst bei uns soll man ja schon große Menschenansammlungen meiden.

    Zum Glück ist man sich in Ägypten durchaus bewusst, dass man auf die Touristen angewiesen ist. Noch vor 15 Jahren sind diese weitestgehend ausgeblieben, und da hat die Wirtschaft stark drunter gelitten. Vielleicht ist auch dies mit ein Grund, warum man sich im Israel-Konflikt weitestgehend rausgehalten hat, aber es besteht auch ein Bündnis zu beiden Konfliktparteien. Ich wage zu behaupten, dass es für einen Alleinreisenden im Land heutzutage relativ sicher ist, jedenfalls nicht unsicherer als in einer ganzen Reihe anderer Staaten.

    Hinzu kommt aber eben, dass ich in einer Zeit dort war, in der es - wie bereits angesprochen - im angrenzenden Gaza-Streifen hoch her ging, doch da Ägypten sich aus der Sache rausgehalten hat, ist es ruhig geblieben. Zur Sicherheit habe ich aber vom Auswärtigen Amt aktuelle Nachrichten, die Sicherheitslage Ägyptens betreffend, abonniert, so dass ich jederzeit informiert worden wäre, wenn sich im Land etwas ändert.

    Im Karnak-Tempel kann es schon mal passieren, dass man den Durchblick verliert, wer was erbaut hat. Das ist schon sehr verwirrend.

    Wenn man alle Eintrittsgelder überall einzeln zahlt, wird man arm, aber da ich sowohl den Cairo- als auch den Luxor-Pass hatte, blieb es zumindest überschaubar. Ein paar Hundert Euro gehen für alles natürlich drauf, und es wird durchaus so sein, dass ich auch an Trinkgeldern eine dreistellige Summe gezahlt habe, aber das Gute ist hierbei, dass man wirklich günstig essen kann und das Benzin für unsere Verhältnisse ja geradezu verschenkt wird. Das macht das Ganze wieder etwas wett.

    Der Erwerb der Online-Tickets war recht einfach und auch per Kreditkarte abzuwickeln.

    Liebe Grüße

    Heiko

    Heute sind die guten, alten Zeiten, nach denen Du Dich in 10 Jahren sehnst. Genieße sie!!!

    6 Mal editiert, zuletzt von Heiko705 (31. Januar 2026 um 01:54)

  • Trogir
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    • 1. Februar 2026 um 14:11
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    • #62
    Zitat von claus-juergen

    Hallo Heiko,


    Allerdings hätte ich irgendwann den Überblick verloren welcher Pharao was gebaut hat und welche Skulptur welchen Pharao oder welche historische Person darstellen soll. Aber du Heiko bist in dieser Hinsicht ja fast ein Wissenschaftler.

    Für mich ist das auch eher unwesentlich, es ist ein Urlaub und kein Studium. Bestimmte Dinge mag man sich ja merken aber die Jungs sind ja auch schon eine Weile tot ;)

    Zitat von claus-juergen

    Was die geschäftstüchtigen Einheimischen anbelangt wundert es mich, dass dir erst jetzt gegen Ende deines Urlaubs der Gaul durchgegangen ist. Ich hätte sicherlich nicht diese Nerven behalten und bereits früher aggressiv reagiert.

    Ja das ist ein echtes Problem. Teilweise wird man da echt hart bedrängt. Sich uninteressiert zeigen, hat aber meist geholfen. Aber das ist auch leicht dahin gesagt, solche Touristenfallen sind darauf ausgelegt möglichst viele abzuziehen und die Typen sind abgebrühter als wir.

  • Jofina
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    • 1. Februar 2026 um 15:40
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    • #63

    Ich denke, es hat Heiko sehr viel Spaß gemacht, womöglich auch eine selbst gewählte Herausforderung, 8) sich mit Ägyptens interessante Geschichte zu befassen. Das machen die wenigsten Touristen. Es ist ja eigentlich auch eher eine individuelle Studienreise und weniger eine normale Urlaubsreise.

    Ich bin echt beeindruckt. :thumbup: Du hast sehr viel Zeit damit verbracht, uns Deine Tour in dieser Ausführlichkeit zu beschreiben und mit den herrlichen Fotos zu zeigen.

    Nochmals vielen Dank dafür. :)

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Heiko705
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    • 1. Februar 2026 um 16:21
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    • #64

    Tag 16 – Zurück ans Rote Meer (26.10.2024)

    Jetzt war es soweit. Heute musste ich wieder zurück nach Hurghada, um meinen Mietwagen wieder abzugeben und gen Heimat zu fliegen. Ich hatte aber beschlossen, ganz früh zu starten, und wenn ich dann mit noch viel Restzeit früh in Hurghada ankommen würde, dann könne ich noch mal baden gehen, so die Überlegung, die mir ein paar Tage zuvor gekommen war. So war also der Plan. Mein Hab und Gut war ja bereits gepackt. Ich startete also ganz früh gegen 5 Uhr, deponierte den Schlüssel des Apartments an der vereinbarten Stelle, damit ihn keiner fand und verließ Luxor.

    Nun lag wieder die 4-stündige Fahrt durch die Wüste nach Hurghada vor mir, doch zur Sicherheit rechnet man natürlich etwas mehr Zeit ein. Es kann ja immer mal was passieren. Der Rückflug war ja erst am Nachmittag. Die Rückfahrt verlief dann problemlos. Zunächst war sehr wenig Verkehr auf der berüchtigten Strecke durch das Nichts, später nahm er immer mehr zu. So langsam wurde es hell. Ab und zu hielt ich einfach mal kurz an, um ein Foto zu machen. Als ich um 8:45 Uhr bereits in Hurghada eintraf, war ich nicht wenig überrascht. Ich tanke den Wagen voll und holte mir einen Snack, da ich noch nicht gefrühstückt hatte.

    Auf der Rückfahrt an die Küste

    Zurück in Hurghada

    Da mir keine unbegrenzte Zeit zur Verfügung stand, um einen speziellen Strand anzufahren, hatte ich mir eine Bademöglichkeit am Rand der Stadt ausgesucht, parkte in einer Seitenstraße und lief dann zu Fuß. Der Einfachheit halber hatte ich mir gleich im ersten Viertel Hurghadas – ich war südlich der Marina – eine Ecke ausgesucht. Mein Ziel war, einfach noch einmal im Roten Meer zu baden. Ich war da jetzt nicht so wählerisch. Aber hier ist an der Küste alles dermaßen zugebaut, dass es gar nicht so einfach ist, das Meer zu erreichen. Die Strände scheinen fast alle Privatbesitz zu sein. So ziemlich jeder Durchgang zum Wasser war verschlossen. Ich schlug den Weg zu dem von mir ausgesuchten Strand ein, denn dieser sollte öffentlich sein. Zwischen den Gebäuden führte ein geteerter Weg auf die Küste zu. Das sah gut aus. Bald rief man mir etwas zu. Ich dürfe hier nicht entlang gehen. Dieser Weg sei privat. Ich drehte wieder um.

    Auf dem Weg zum Strand

    Dann sah ich ein Schild mit der Aufschrift „Family Beach Seagull“. Na, hier sollte ich doch wirklich etwas Öffentliches gefunden haben. Ich folgte dem Wegweiser und kam zu einem Ticket-Office. Man muss natürlich auch bedenken, dass wir noch recht früh am Morgen hatten. Viele der Strandanlagen – seien sie nun öffentlich oder privat – waren wahrscheinlich auch noch geschlossen. Ich zahlte keinen besonders hohen Preis. Dann kam ich zu einem nicht großen, aber feinsandigen Strandabschnitt mit Liegen und Sonnenschirmen. Außer mir waren ca. 5 weibliche Gäste dort, die in den Morgenstunden bereits den Strand genießen wollten. Ich nahm auf einer Liege unweit des Wassers Platz, und nach einer Weile badete ich im Wasser des Roten Meeres. Dann ruhte ich ein wenig und erfreute mich am Blick auf das Meer und die der Stadt Hurghada vorgelagerten Giftun Inseln.

    Durch diesen kleinen Vergnügungspark ging es hinunter zum Strand

    Am Family Beach Seagull

    Ankunft am Strand

    Unterm Sonnenschirm

    Blick aufs Rote Meer

    In der Morgensonne

    Einfach mal entspannen

    Einheimische beim Ziehen ihrer Wassersportgeräte

    Um 10:30 Uhr war ich wieder im Mietwagen und fuhr in Richtung des Flughafens. Eine halbe Stunde später hatte ich den Wagen abgegeben, der mich 1.515 km durch Ägypten gebracht hatte – von Hurghada durch die Wüste bis hin zum Nil nach Luxor, über Esna und Edfu hinunter nach Assuan und auf der anderen Nilseite über Kom Ombo wieder zurück nach Luxor, hinauf nach Qena bzw. Dendera und bis in die Nähe von Sohag nach Abydos und letzten Endes wieder zurück nach Hurghada. Er war zuverlässig, aber der Wagen hatte ja auch erst 70.000 Kilometer gelaufen. Im Normalfall sollte dann ja auch noch nichts passieren. Nun hatte ich noch dreieinhalb Stunden Zeit.

    Vor der Mietwagenabgabe

    Am Flughafen

    Was mich ärgerte, waren die merkwürdigen Regularien hier am Flughafen. Ich hätte gern eine Kleinigkeit zu mir genommen, durfte aber partout nicht in das Flughafenhauptgebäude, wo es zumindest einen Automaten mit Snacks und Getränken gab. Auch meine Erklärungen, dass ich mir doch lediglich eine Kleinigkeit zu essen kaufen wolle, halfen nicht weiter, obwohl ich nur ca. 20 Meter in das Gebäude hätte gehen müssen und sofort wieder zurück gekommen wäre. Ich musste außerhalb des Gebäudes warten, bis die Schalter in der Abflughalle öffneten, denn nur diese darf man als Abreisender betreten. Sowas habe ich noch nie erlebt.

    Ich warte, bis die Abflughalle öffnet

    Gegen 11:50 Uhr, also drei Stunden vor Abflug, war es endlich soweit, ich durfte hinein, konnte mein Gepäck aufgeben und konnte mir ein Sandwich und einen Kaffee kaufen. Dann hatte ich noch viel Zeit. Am Gate sah ich zwei deutsche Damen, ein paar Jahre älter als ich, mit denen ich ein paar belanglose Worte wechselte. Gegen 14:15 Uhr begann das Boarding, und um 15:01 Uhr, elf Minuten zu spät, hob der Flug MS8231 der Fluggesellschaft Egypt Air ab. Die beiden zuvor gesehenen Damen saßen eine Reihe vor mir im Flieger. Wir flogen über die sandige Landschaft, und nach ein paar Minuten hatten wir Berge erreicht. Nach insgesamt 3 Stunden und 55 Minuten landeten wir sanft auf der Rollbahn in Frankfurt. Es war kalt und nass. Wo war ich denn hier gelandet? Ich will wieder zurück!

    Sandwich und Kaffee

    Warten auf das Boarding

    Das Boarding hat begonnen

    Rein geht's

    Ich bin drin

    Der Start ist geglückt

    Ägypten hat auch Wüstenberge

    Über den Wolken

    Anflug auf Frankfurt

    Sicher gelandet

    Um 20:00 Uhr hatte ich endlich meinen Koffer erhalten. Der Eigene ist ja immer der Letzte. Auch die beiden Damen sah ich wieder. Ich rauchte noch eine Zigarette und stieg in den Regionalzug nach Kassel, denn ich wollte ja, wie auf der Hinreise, mit meinem Deutschlandticket nach Hause fahren, was auf der Strecke von Frankfurt nach Kassel nur eine halbe Stunde an Mehrzeit ausmacht. Als ich mich um kurz vor 23:00 Uhr fertig machte und mich schon mal langsam an eine Tür stellte, kamen doch wirklich 2 Damen den Gang entlang und stellten sich an die gleiche Tür. „Ach nee, ne?“ sagte die Eine der Beiden und musste lachen. Das war schon ungewöhnlich. Man trifft sich zum ersten Mal vor dem Abflug in Hurghada und steigt dann gemeinsam in Kassel aus dem Zug aus. Ich hatte ja keine Ahnung, dass die Beiden ebenfalls aus Kassel kommen. Sie waren um die 55 Jahre alt und recht lustig. Doch damit nicht genug. Die Eine der Beiden, mit braunen, gelockten Haaren, mit der ich bereits vorher schon mehr gesprochen hatte, wollte sich ein Taxi nehmen, ihre Freundin musste in eine andere Richtung und verschwand. Ich erwähnte, dass ich ebenfalls ein Taxi nehmen würde. „Ja, wohin musst Du denn?“ Und sie sagte eine Adresse, die vielleicht 400 Meter Luftlinie von meinem Zuhause entfernt ist. Ja, konnte das war sein? Allerdings wohne dort ihre Mutter, und zu ihr wollte sie zuerst, wäre aber hin und wieder bei ihr. Sie selbst wohnt dann doch in einem anderen Stadtteil, dennoch unglaublich. Wir teilten uns das Taxi und fuhren gemeinsam.

    Zigarettenpause am Frankfurter Flughafen

    S-Bahn zum Frankfurter Hauptbahnhof

    Im Zug nach Kassel

    Schließlich verabschiedeten wir uns, und sie stieg zuerst aus dem Taxi aus. So habe ich auch auf dem Rückweg noch eine kleine kuriose Geschichte erlebt. Regelmäßig ist es ja ein etwas merkwürdiges Gefühl, nach einem längeren Urlaub dann wieder vor seinem Wohnhaus zu stehen. Man hat so viel erlebt, und plötzlich ist alles vorbei, und man ist wieder daheim, wo man immer ist. Und so ließ der Taxifahrer letzten Endes auch mich aussteigen, und um kurz nach 23:00 Uhr war ich wieder zuhause. Natürlich macht man dann nicht mehr viel und fällt bald in sein Bett. Zum Glück hatten wir noch Samstag, und so hat man dann vor der Arbeit zumindest noch den Sonntag, um ein wenig auszuruhen.

    Was soll man fühlen nach einem solchen Urlaub? Natürlich ist man noch viele Tage danach gedanklich in Ägypten und denkt an Sand, Kamele und Pyramiden. Lange habe ich auch noch an Sayed gedacht, mein Fahrer vom vierten und sechsten Tag, mein Freund, mit dem ich in Saqqara an der Stufenpyramide, in Dahschur an der Knickpyramide und in Memphis war, mit dem ich viel Spaß hatte und dessen Gesicht strahlte, wenn er mich ansah. An Sayed, der mich wahrscheinlich auch zum Abendessen mit zu seiner Familie genommen hätte, wenn es sich ergeben hätte. Unfassbar, wie viel Spaß wir bei unseren Unterhaltungen mittels Google-Übersetzer hatten. Aber wahrscheinlich eben aus diesem Grund haben wir unsere Nummern nicht ausgetauscht, denn eine Unterhaltung ohne diesen Google-Übersetzer wäre mühsam gewesen, wenn der Eine fast nur arabisch spricht und der Andere nicht. Hat man wirklich Lust, sich alles immer und immer wieder übersetzen zu lassen, was der Andere schreibt? Außerdem ist es mehr als unwahrscheinlich, dass man sich noch einmal wiedersieht.

    Ich bin in 8 verschiedene Pyramiden hinabgestiegen, habe weitere Nekropolen und unzählige Tempel besucht, bin über 1.500 Kilometer auf Ägyptens Straßen gefahren, habe die Altstadt Kairos besucht, den chaotischen Verkehr in der Metropole miterlebt und eine Vielzahl von Mumien gesehen, habe mich zu ägyptischen Fahrern ins Auto gesetzt, eine Tanzveranstaltung miterlebt, kam in Kontakt zu den Einheimischen und saß mit ihnen beim Tee, habe diverse Museen besucht und Bootsfahrten auf dem Nil unternommen, gutes Essen genossen, orientalische Märkte besucht, bin am Ende sogar noch mal im Roten Meer geschwommen, was will man sich mehr wünschen? Das Schöne ist, wenn man sich nun Dokumentationen über Ägypten im Fernsehen ansieht, kann man meistens sagen „da war ich“, denn alle halbwegs wichtigen Orte habe ich besucht. Von dieser Reise werde ich noch lange zehren, und die ägyptische Geschichte lässt mich nach wie vor nicht los.

    Liebe Grüße

    Heiko

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  • hadedeha
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    • 2. Februar 2026 um 10:04
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    • #65

    Hallo Herr Professor der Ägyptologie ;),

    ich weiß gar nicht, wovon ich mehr beeindruckt bin:
    Von den ganzen schönen und interessanten Fotos, der Reise im Ganzen, Deiner Berichterstattung und vor allen Dingen von Deiner äußerst breiten Wissensbasis hinsichtlich ägyptischer Geschichte. Hut ab!:thumbsup:
    Man sollte meinen, dass das die Reise Deines Lebens war (?)
    Wieviel Zeit hat die Vorbereitung dieser Reise gekostet? Ich schätze mal, ca. 1 Jahr. Sowas macht man nicht mal eben in 4 Wochen.
    Auf jeden Fall ganz herzlichen Dank fürs Mitnehmen und die viele Arbeit, die in diesem Bericht steckt. Ich habe jeden Reisetag mit Spannung verfolgt.

    Liebe Grüße

    Helga

  • Heiko705
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    • 2. Februar 2026 um 10:26
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    • #66

    Hallo liebe Helga, die Reise meines Lebens war es nicht unbedingt, aber eine der Besten auf jeden Fall. 6-8 Monate habe ich mich sicher darauf vorbereitet. Bei einem fremden Land auf einem anderen Kontinent, worüber man noch nicht viele Informationen hat, dauert das eine Weile, da hast Du völlig recht. Ich danke Dir für Deine netten Zeilen und freue mich, wenn ich Dich etwas mitnehmen konnte.

    Liebe Grüße

    Heiko

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    Einmal editiert, zuletzt von Heiko705 (2. Februar 2026 um 10:29)

  • claus-juergen
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    • 2. Februar 2026 um 11:20
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    • #67

    hallo Heiko,

    zuerst danke ich dir einmal für diesen sagenhaften Bericht der Informationen und Bilder über das Land Ägypten heute und in der Vergangenheit enthält wie ich sie noch nie so kompakt gefunden habe. 2500 Zugriffe bis heute in so einem kleinen Forum wie unserem auf deinen Reisebericht sind ein deutliches Zeichen dafür, daß der, das kann man wohl ohne Übertreibung sagen, im deutschsprachigen Raum sehr gut ankommt.

    Auch dein letzter langer Tag im Land, wer fährt schon morgens um fünf los!, ist wieder sehr informativ. Weil ich ja bereits zwei mal nach Hurghada geflogen bin habe ich eine sehr negative Einstellung zu diesem Flughafen. Zum einen war der immer so stark heruntergekühlt, ich war immer in Winter da, daß wir uns jedes mal erkältet haben. Dann noch die übertriebenen Sicherheitsvorkehrungen.

    Du mußtest draußen wie ein Hund vor dem Metzgerladen warten. Unser Bus wurde jedesmal vor dem Flughafen von Uniformierten kontrolliert. Dabei hat man unter das Fahrzeug geschaut und auch die Urlauber wurden beim Durchgang gemustert. Im Terminal gab es zwei Schlangen von Passagieren. Eine für die weiblichen Personen und eine für Männer. Ewig wartet man mit den Schuhen in den Händen auf die Sicherheitskontrolle. Das Ganze übrigens zwei Mal weil nach dem Bombenanschlag auf die russische Passagiermaschine in Sharm el Sheik im Jahr 2015 keiner mehr dem anderen traut. Nach jeweils eineinhalb Stunden haben wir diese Prozedur überstanden. Das war bei uns damals der "nie wieder!!!" Effekt. Du schreibst kein Wort dazu. Hat sich diese Schikane mittlerweile geändert?

    Hast du am Ende deiner Reise einen Kassensturz gemacht und ausgerechnet wie hoch die Gesamtkosten für diesen glaublich knapp zweiwöchigen Urlaub waren?

    Für mich hat dein Bericht nun den Effekt, daß mein Verlangen zumindest den Klassiker der zweiwöchigen Ägyptenreise mit einer Woche Baden in Hurghada und einer einwöchigen Nilkreuzfahrt mit Besichtigung vieler alter Steine größer geworden ist. Aber leider bringe ich meine Frau aufgrund bestimmter negativer Erfahrungen nicht mehr nach Ägypten. :( Vielleicht ändert sich das ja doch noch mal.

    grüsse

    jürgen

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    • 2. Februar 2026 um 16:57
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    • #68

    Hallo Jürgen, solche übertriebenen Sicherheitskontrollen, wie Du sie erwähnst, gab es nicht. Sie waren wie bei jedem anderen Flug auch. Hat man sicher irgendwann wieder abgeschafft!

    Von daher wünsche ich Dir, dass Ihr die Reise vielleicht doch noch mal antreten könnt.

    Zu den Kosten: Der Urlaub kostete mich in etwa so viel wie der ein Jahr zuvor nach Thailand. Mein Mexiko-Urlaub war teurer.

    Liebe Grüße

    Heiko

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    Einmal editiert, zuletzt von Heiko705 (2. Februar 2026 um 17:01)

  • claus-juergen
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    • 3. Februar 2026 um 10:16
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    • #69
    Zitat von Heiko705

    Hallo Jürgen, solche übertriebenen Sicherheitskontrollen, wie Du sie erwähnst, gab es nicht. Sie waren wie bei jedem anderen Flug auch. Hat man sicher irgendwann wieder abgeschafft!

    Von daher wünsche ich Dir, dass Ihr die Reise vielleicht doch noch mal antreten könnt...

    hallo Heiko,

    also nur eine einzige Sicherheitskontrolle wie an anderen Flughäfen? Nicht doppelt und auch nicht mit den ausgezogenen Schuhen in der Hand in Socken auf dem kalten Fußboden darauf warten bis das Handgepäck gescannt ist und man die Personenkontrolle hinter sich hat? Keine zwei separaten Kontrollspuren für Männlein und Weiblein?

    Wenn das so ist, dann ist das zumindest ein Grund, den ich meiner Angelika nennen kann um doch noch die alten Tempel und Grabmäler in Ägypten zu besichtigen. Bleiben die nervenden Bakschisch-Einheimischen an allen Ecken und Enden. Damit könnte ich persönlich durchaus umgehen.

    Dazu passen vielleicht meine Eindrücke aus einem "normalen Badeurlaub" im Jahr 20213 in Sharm el Sheik. Dazu eine Aussage eines Reiseleiters angesichts der Tatsache, daß bereits beim Besteigen des Busses am Flughafen der Fahrer die Hand aufhielt und für jeden verstauten Koffer einen Euro wollte. Ein Arzt hat damals etwa 100 Euro im Monat verdient. Wieviel verdient so ein Busfahrer, der drei oder vier Ladungen Touristen am Tag in die Hotels bringt wenn er von jedem nur einen Euro kassiert? Spricht sich das herum will niemand mehr Medizin studieren und folglich fehlen morgen Ärzte. Wie sich die medizinische Versorgung in Ägypten seitdem entwickelt hat weis ich nicht. Regelmäßig kursieren jedoch Meldungen durch die Medien von erkrankten Urlaubern denen für einfachste medizinische Leistungen exorbitant hohe Preise von lokalen Ärzten in Rechnung gestellt werden. Das führt jetzt allerdings weit weg von Heikos Bericht.

    Thema

    Eine Woche Sharm El Sheik auf der Halbinsel Sinai für 172 Euro Halbpension

    :coolp:

    Im Januar 2013 haben meine Angelika und ich gemeinsam mit Bekannten die Chance genutzt, der winterlichen Kälte ins sonnige Ägypten zu entfliehen. Lidl Reisen bot uns eine Woche Halbpension mit Flug ab Stuttgart und Transfer ins Hotel für sage und schreibe 172 € pro Person an. Dieser Preis überzeugte mich, einmal auf andere Art Urlaub zu machen, obwohl ich nicht zu den typischen Pauschalurlaubern zähle.







    Nach vier Stunden Flugzeit hatten wir es geschafft. Wir flogen über den Balkan, das östliche…
    claus-juergen
    30. Januar 2013 um 19:28

    grüsse

    jürgen

  • Heiko705
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    • 3. Februar 2026 um 17:12
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    • #70

    Hallo, Jürgen. Solche Sicherheitskontrollen, wie Du sie erlebt hast, gab es nicht. Das ist ja auch schon 10 Jahre her. So wie ich es in Erinnerung habe, war es nur eine einzige Kontrolle. Ganz normal.

    Wenn man die Sache mit dem Trinkgeld weiß, dann kann man sich darauf einstellen. Ein Einheimischer wird in der Regel nichts umsonst machen. Bietet er Hilfe an oder stellt er sich in Pose für ein Foto, braucht man sich nicht darauf einzulassen. Will er einem etwas in die Hand geben, braucht man es nicht zu nehmen. Verlangt er nach Erbringen seiner Leistung mehr Geld als vereinbart war, braucht man es ihm nicht zu geben. Auf einem Kreuzfahrtschiff stelle ich es mir nicht ganz so leicht vor, wenn man das Personal jeden Tag wiedersieht oder alle etwas geben und man als Einziger heraussticht. Aber auch so einem Busfahrer kann man 50 Cent geben, obwohl er 1 € will.

    Ich war spendabler als ich hätte sein müssen. Letztendlich hat man vieles selbst in der Hand.

    Liebe Grüße

    Heiko

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