Ausblicke auf Meer und Berge an der nördlichen Costa Blanca

  • Im Oktober d.J. haben wir einige Tage an der nördlichen Costa Blanca verbracht. Unser gebuchtes Hotel mit Meerblick befand sich in Albir (nördlich von Alicante). Wir waren jeden Tag unterwegs, um uns die herrliche Gegend anzuschauen: Dorf, Leuchtturm, Stausee, Ausblicke auf Meer und Berge etc.


    unterwegs


    Auf der Hinfahrt haben wir das schöne Bergdorf Finestrat besichtigt. Wir bummelten durch die Gassen bis zur Kirche. Direkt daneben befindet sich das Rathaus.




    Hier blickt in der Fassade der Himmel hindurch ;)







    Anschließend weiter durch die ansteigenden Gassen bis zum ersten Aussichtspunkt.








    Hier ein besonders schöner Weg vor den Häusern entlang. Da wird wohl nach Feierabend so manche nette Unterhaltung unter Nachbarn stattfinden.





    Wir wollten jedoch weiter zum nächsten Blickfang und zwar zum Mirador Puig Campana. Hier oben hat man eine herrliche Parkanlage angelegt. Eine kleine Kapelle befindet sich dort ebenfalls.







    Schwalbenschwanz (er ließ sich leider nur seitlich fotografieren)






    Danach ging es wieder hinter ins Dorf, um weiter nach Albir zu fahren.






    Das gebuchte Hotel: unser Balkon ist auf dem Foto eingekreist.


    Balkonblick



    Am nächsten Tag stand der schöne Wanderweg zum Leuchtturm von Albir auf dem Programm.

    Fortsetzung folgt...

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Finestrat, eine hübsche, bunte Stadt mit Blumen und herrlichen Grünanlagen.

    Am besten gefallen mir diese Gassen

    Da wird wohl nach Feierabend so manche nette Unterhaltung unter Nachbarn stattfinden.

    Typisch für südliche Länder,


    Ich habe den Eindruck, dass die Planung und Ortswahl für Deine Kurzeise wieder erfolgreich war. Das werden Deine Mitreisenden bestimmt bestätigen ( und wir virtuell Mitreisenden auch ;))

    Liebe Grüße,

    Elke

  • Ja, Elke, wir waren alle mit meiner Auswahl der Besichtigungen incl. Hotel gut zufrieden, ich eingeschlossen. :) Und überwiegend hatte das Wetter ja auch noch mitgespielt. :thumbup:


    Nun also Tag 2 unseres Urlaubs – eine wunderschöne Wanderung hatte ich für uns ausgesucht.

    Bei herrlichem Wetter sind wir zu Fuß vom Hotel aus an der Strandpromenade entlang gelaufen.




    Ziel war der Leuchtturm von Albir.



    Beim ersten Teil des Weges bergauf spenden viele Pinien noch Schatten. Wir entdeckten unter den Kiefern ein Rothuhn. Toll – hatten wir vorher noch nie gesehen.





    Wir genossen auf dem Weg die herrlichen Ausblicke











    Wir gelangten zu einem Tunnel. Wenn man aus ihm herauskommt, ändert sich die Landschaft. Der kleine Kiefernwald endet und das Gelände wird trockener. Aber auch ab diesem Abschnitt immer wieder die tollen Ausblicke!









    Nun konnte man schon den Leuchtturm von weitem sehen.



    Am Wegrand sahen wir nun viele Mastix-Sträucher.



    Früher gab es hier eine Ockermine. Alte Stützsäulen für den Transport und die Ruinen der ockerfarbenen Minengebäude sind noch zu sehen. Der Weg dort hinunter und anschließend wieder hinauf, war uns jedoch zu mühsam.





    Nun hatten wir das Ziel ganz nah vor Augen – der Leuchtturm von Albir.







    Von hier oben kann man gut den Weg erkennen, den wir gegangen sind. Man sieht auch den sparsamen Baumbewuchs auf diesem Teil des Wanderweges.






    Rückweg und wieder durch den Tunnel





    Trockenflußbett bis zum Strand




    Anschließend haben wir in einem gemütlichen Restaurant auf der Außenterrasse unser verspätetes Mittagessen eingenommen. Ausnahmsweise mal Fotos davon, weil es so gut schmeckte und uns das Ambiente so gut gefallen hat. Es hat sich zwar lange hingezogen, aber wir waren ja mit unseren englischen Lieblingsnachbarn unterwegs und hatten genügend Gesprächsstoff.



    Auch die anschließende Tasse Kaffee wurde so nett gereicht.




    Am nächsten Tag unternahmen wir eine herrliche Wanderung am Stausee entlang.

    Fortsetzung folgt ...

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    Gruß Jofina

  • Eine schöne Wanderung mit sehr schönen Ausblicken.

    Die Jahreszeit scheint ideal zu sein für solche Unternehmungen.


    Was für ein Glück, dieses Rothuhn zu sehen und so schön vor die Linse zu bekommen. :thumbup:

    Hab so einen schönen Vogel bei uns noch nie gesehen.


    Ist diese Strasse , der Ihr gegangen seid, öffentlich befahrbar?


    Liebe Grüße

    Elke

  • Danke, liebe Jofina für die schönen Bilder! Den Leuchtturm haben wir schon ge-puzzelt, nicht wahr?


    Oft hab ich mir schon gedacht, wie Ihr wohl mit Euren Lieblingsnachbarn plaudert: englisch? deutsch? Oder doch spanisch?


    Lieben Gruß!

    Susanne

  • Ist diese Strasse , der Ihr gegangen seid, öffentlich befahrbar?

    Dieser Weg zum Leuchtturm ist ein reiner Fußweg - also ohne Autos, insofern Genuß pur. :thumbup:



    Oft hab ich mir schon gedacht, wie Ihr wohl mit Euren Lieblingsnachbarn plaudert: englisch? deutsch? Oder doch spanisch?

    Die deutsche Sprache kann keiner von den beiden. Wir sprechen überwiegend Englisch. Aber unsere Nachbarin ist gebürtige Mexikanerin, so dass ich auch gerne Spanisch mit ihr spreche, wenn wir 2 nebeneinander herlaufen. Meine Privatlehrerin in Deutschland, die mich unterrichtet hatte, war auch eine Mexikanerin. So ist der Dialekt genauso, wie ich Spanisch gelernt habe. :)

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    Gruß Jofina

  • Am Tag 3 sind wir zum Stausee von Guadalest gefahren. Er befindet sich im Hinterland der nördlichen Costa Blanca, aber nicht so weit von unserem Hotel entfernt. Ich hatte im Internet entdeckt, dass es links am Stausee entlang einen schönen Wanderweg gibt. Also nix wie hin.


    Wir waren alle begeistert von diesem Weg. :) Ich lasse mal die Bilder sprechen…













    Hier sieht man deutlich, dass der Stausee wohl noch etliche Regenfälle benötigt, damit er wieder aufgefüllt ist. Aber wir haben ja nun das Winterhalbjahr, so dass noch so etliche Regentage folgen werden, so wie in jedem Jahr.




    Eine Karte von dem Stausee.



    Wir sind dann noch etwas weiter ins waldige Gelände hineingelaufen.








    Nun wurde es uns dann doch zu unbequem mit dem Wanderweg und wir kehrten wieder um zur Staumauer, wo wir unser Auto stehen hatten.





    Wir sind anschließend nach Guadalest hochgefahren, um auch den Stausee wieder mal von oben zu betrachten und um dort auch unser verspätetes Mittagessen zu bestellen. Es war gar nicht so einfach mit Parkplatz und Restaurantplatz. Der Ort war stark besucht von Ausflüglern.




    Hier einige Fotos vom Ort und vom Ausblick auf den wunderschönen Stausee mit den Bergen drum herum.








    Ich hatte Euch schon mal diesen Ort und den Stausee (Blick von oben) vorgestellt.

    Frühlings-Ausflug zum Fluss Algar und zum Bergdorf Guadalest (Provinz Alicante)


    Eine Wanderung direkt am See entlang, hatten wir bislang noch nie gemacht. Es lohnt sich auf jeden Fall und wir trafen auf nur ganz wenige Ausflügler. Unten hatten wir ihn fast für uns allein. ^^


    Am nächsten Morgen war der gemeinsame Urlaub mit den Nachbarn beendet. Sie sind noch weiter nördlich gereist und wir hatten den Hotelaufenthalt in Albir um 2 Übernachtungen + Frühstück verlängert.


    Fortsetzung folgt...

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    Gruß Jofina

    Einmal editiert, zuletzt von Jofina ()

  • In der aktuellen Wochenzeitung unserer Region steht heute ein kleiner Artikel über den Stausee von Guadalest, der den gesunkenen Wasserpegel betrifft.


    Der Wasserrückgang ist zur Zeit nicht dramatisch, denn der See ist noch zu knapp über 50 % gefüllt. Die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung ist gesichert unter der Voraussetzung, dass es annähernd soviel regnet, wie es im Herbst/Winter alljährlich üblich ist. Zur Zeit haben wir gerade unbeständiges Wetter mit diversen Regenschauern. Also alles im grünen Bereich. ;)

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    Gruß Jofina

  • Nun geht es weiter mit Tag 4 und zwar war der Mirador Morro de Toix unser Ziel. Somit stand ein steilerer Fußweg auf dem Besichtigungsplan, bei strahlender Oktobersonne. Die beiden Aussichtspunkte sind fantastisch und deshalb jede Anstrengung wert. Es gibt sicherlich auch Zeiten, da stürmt es hier oben kräftig. Insofern hatten wir einen perfekten Tag erwischt.


    Schon die Fahrt dorthin ist beeindruckend mit den 3 Mascarat-Tunneln.






    Auf einem kleinen Parkplatz fanden wir Platz für unser Auto und los ging es den Weg hoch zum Morro de Toix. Von dort schaut man zunächst auf die Bucht von Calpe mit dem imposanten Felsen, genannt Peñon de Ifach. Den Küstenort Calpe hatten wir uns im Juni-Kurzurlaub angeschaut.












    Weiter geht es hoch, um eine Biegung herum.









    Nun hatten wir einen tollen Ausblick auf die Bucht von Altea. Der Weg endet neben einer Reihe von Fernseh- und Radioantennen. Den Gipfel kann man nicht erreichen, denn ab dort ist der Weg abgesperrt.









    Wir gingen nach diesem Aussichtspunkt denselben Weg zurück und hatten das Meer und den Ausblick nun rechtsseitig.






    Rückfahrt



    Am Nachmittag habe ich mir dann noch den Strand von Albir näher betrachtet. Für einen Badeurlaub mit den vielen Kieselsteinen wäre er nichts für mich, aber schön anzuschauen war er schon mit den Bergen drum herum. Wir hatten ja auch nicht vor, dort ins Wasser zu gehen.







    Fortsetzung folgt mit Tag 5 ...





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    Gruß Jofina

  • Nun will ich noch schnell den Rest unseres Urlaubs erzählen.


    Am nächsten Tag hatten wir leider nicht so schönes Wetter. Deshalb lohnte es auch nicht,

    Aussichtspunkte anzufahren. So sind wir an der Promenade von Albir bis nach Altea gelaufen.






    Mittagessen dann in dem kleinen Dorf Alfaz del Pi, direkt neben Albir.




    Am nächsten Vormittag haben wir dann unser Hotel verlassen. Die Sonne hat uns an diesem Tag wieder verwöhnt.




    Auf der Heimfahrt machten wir noch einen Abstecher zum Kreuz von Benidorm. Von dort hat man einen tollen Überblick auf die Urlauberstadt Benidorm.


    Die Spanier und die Briten lieben Benidorm, natürlich meist um Urlaub zu machen. Hier werden aber auch Feste wie Saint Patrick´s Day, Geburtstage, Hochzeitstage etc. gefeiert und die Verwandtschaft reist von allen möglichen Orten an, mieten ein Hotelzimmer/Ferienwohnung. Wir haben einige britische Nachbarn, die dort schon gefeiert haben.









    Das war unser schöner Kurzurlaub (5 Übernachtungen) im Monat Oktober 2021.


    ENDE

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    Gruß Jofina

  • Hallo Jofina,


    jetzt habe ich deinen Bericht in einem Rutsch angeschaut - deine Fotos sind sehr schön geworden.

    Herbst, Winter und Frühjahr sind hier die ideale Jahreszeit für Reisen und wandern und wenn dann noch die Sonne strahlt ist es perfekt. Diese Orte und Plätze sind mir ja bekannt, aber es ist interessant, den Blickwinkel mal von Anderen zu sehen.


    Grüße

    Citronella

  • hallo Jofina,


    wie ich sehe, ist nicht die gesamte spanische Küste verbaut, so wie ich es von Malaga bis weit über Estepona hinaus kenne. Es gibt wohl auch Abschnitte, wo die Küste wild und rauh, aber auch durchsetzt mit schönen Stränden ist.


    Dazu kommt das meist trockene warme Klima. Ginge es nach mir alleine, wäre ich durchaus bereit, zumindest die Wintermonate dort zu verbringen. Wie ich an vielen Dingen gesehen habe, sind die Lebenshaltungskosten eh geringer als bei uns. Ein Kilogramm Zitronen unter einem Euro, der Liter Benzin um 1,50 Euro und die Preise in den Gaststätten in praktisch allen die ich kennengelernt habe unter den unsrigen. Da kann man schon leben.


    Ich hoffe, künftig gemeinsam mit meiner Frau ein Stück Unabhängigkeit dadurch gewonnen zu haben, weil seit zwei Wochen deren Pflegetätigkeit der Oma durch den Umzug ins Heim weggefallen ist. Künftig muß ich nicht mehr wie in den letzten Jahren alleine reisen. Zudem kann man künftig auch spontan ab durch die Mitte wenn einem danach liegt. Spanien wird sicherlich immer wieder mal unser Ziel sein.


    hasta luego :)


    jürgen

  • Es gibt wohl auch Abschnitte, wo die Küste wild und rauh, aber auch durchsetzt mit schönen Stränden ist.

    Solche Fotos zeige ich in meinem nächsten Reisebericht und zwar von unserem herbstlichen Kurzurlaub im Monat November. Da ging es in südliche Richtung von uns in die Provinz Almería.


    Jürgen, ihr könnt Euch ja in jedem Spanienurlaub eine andere Ecke aussuchen. :) Fotoberichte aus allen möglichen spanischen Regionen gibt es inzwischen in unserem Forum reichlich. Da kannst Du ja schon mal eine Vorauswahl treffen. ;)

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    Gruß Jofina

  • hallo Jofina,


    danke für deine bisher erstellten und auch künftigen Reiseberichte. Spanien bedeutet für mich natürlich Flugreise. Dies allerdings nur von Memmingen aus. Alles andere ist mir zu weit weg von zuhause. Da habe ich neben Teneriffa und Gran Canaria derzeit nur Malaga, Alicante und Girona zur Auswahl. Santiago und Mallora werden zwar auch angeflogen. Aber da zieht es mich in der Nebensaison nicht hin weil es dort zu kalt und das Wetter zu unbeständig ist.


    Ich könnte mir vorstellen, daß wir beim nächsten Flug nach Malaga uns östlich davon in Richtung Almeria orientieren. Diese Gegend kenne ich im Gegensatz zu der Region westlich von Malaga noch gar nicht.


    Die Wüste von Tabernas möchte ich mir mal ansehen. Mal sehen was kommt. Der Winter fängt ja erst morgen mit dem ersten Schneefall an. ;)


    grüsse


    jürgen

  • Da habe ich neben Teneriffa und Gran Canaria derzeit nur Malaga, Alicante und Girona zur Auswahl.

    Von diesen Flughäfen bieten sich viele Möglichkeiten für einen schönen Urlaub. Da Ihr dann ja auch ein Auto mietet, kannst Du vieles gut erreichen und zwar schöne Städte, Strände und das bergige Hinterland. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.


    Und da Ihr zeitlich flexibel seid, könntet Ihr sogar von Santiago de Compostela aus den Norden erkunden, und zwar im Sommer, bevor die Sommerferien beginnen. Einfach einen Blick auf die Wettervorhersage werfen und dann kurzentschlossen buchen.

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    Gruß Jofina

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