Host mi?

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    • Host mi?
      zeit.de/1972/30/host-mi
      Spoiler anzeigen
      Früher erkannte man den Bayern an der Lederhose. Heute tragen auch die Touristen aus Essen und Hannover derlei Beinkleid. Daher erkennt der Bayer den Bayern hauptsächlich daran, daß er Oachkatzlschwoaf sagen kann, ohne daß ihm die Pfeife ins Bierkrügerl fällt. Der Nichtbayer erkennt den Bayern daran, daß dieser ihn erkennt und „Breiß“ nennt. Und zusätzlich „Host mi?“ fragt, was auf nichtbayrisch soviel heißt wie „Kannste mir folgen?“ Der Nichtbayer schweigt, denn natürlich kann er nicht.


      Ich will keine Werbung für einen Supermarkt machen .
      Aber dieser hier bei uns im Ort fiel mir auf.



      Die Informationstafeln über den Regalen wurden "ausgetauscht"

      Ich sehe sehr viele Kunden schmunzeln, wenn sie in diesem Supermarkt herumgehen.
      Auch ich !


      Würdet Ihr finden, was Ihr sucht?? ^^ :D







      Mille... zum Bacha... für's Mai....Doag... Diacha und Lapm usw...????

      HOST MI ???

      Liebe Grüße,
      Elke
    • Ist der Laden in Deutschland?

      Wenn ja, ist das ein spezieller Markt für Migranten, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind?

      Dürfen normale Deutsche dort auch einkaufen?

      Fragen über Fragen, meint
      Klaus
      Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
      (Albert Schweitzer)
    • Meine Bereiche wären "ebs siass" und "Guad'l"

      Aber sind die Themen "Fuada füad Viecha" und "ois füa de Kloana" nicht ein bisschen zu nah beieinander?
      Nachher fängt mein Enkel an zu trillern wie ein Kanari, und die Katze freut sich über die "mediteterrane Kartoffelpfanne" von Alete! :roll:


      unkt waldi :174:
      Und immer neugierig bleiben!
    • vadda schrieb:

      Wenn ja, ist das ein spezieller Markt für Migranten, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind?

      Dürfen normale Deutsche dort auch einkaufen?
      Jetzt lieber Klaus wird's schwierig ,

      höre ich da Rassismus heraus :shock: PT :grin:
      Ich kann das sehr gut lesen und würde mich sofort zurecht finden. c´´
      Liebe Grüße



      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
    • Nix Rassismus, lieber Dieter, lesen kann ich das auch, nur mit dem Verstehen hapert es. ?(

      "Soß füad Nudl´n" für den "Budding" ? Und das soll schmecken? Nun denn, die Geschmäcker sind verschieden, andere Länder - andere Sitten. :rolleyes:

      Aber was fasel ich da, wo doch schon Quintus Horatius Flaccus meinte:

      "Nicht maße so leicht jedweder sich tafelnder Kunst an, wenn er nicht tief eindrang in der Schmäcke Geheimnis."

      Einen guten Appetit wünscht
      :saint: Klaus
      Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
      (Albert Schweitzer)
    • Die Sendung hab ich letzten Donnerstag doch glatt verpasst! :(
      Die Idee des jungen Marktleiters scheint angekommen zu sein,
      hier vor Ort eher schmunzelnd.
      Natürlich kann man über die Orthographie streiten (und feststellen, dass sich Dialekt nicht orthografisch erfassen lässt), es wird diskutiert, heisst es Mille oder Muich, ernsthaft kann man da nichts festlegen.

      Es ist schon seltsam mit dem Dialekt (in Bayern vielleicht besonders, ich weiß es nicht)
      Gemeinsamer Dialekt schafft eine gewisse Vertrautheit.
      Ein kleines Beispiel:
      Ich spreche keinen örtlichen Dialekt, kann es nicht.
      "Mein" Otto ist Münchner, ein Urbayer, was deutlich zu hören ist.
      Im Laden, z.B. der kleinen Bäckerei, wo wir öfter sind, ist es üblich, dass man grüsst. Beim Rausgehen kann es passieren, dass ich für mich ein "Pfiad Eana"(=Sie) höre, Otto wird mit "PfiaDi" (=Dich) verabschiedet.

      Ein feiner Unterschied, den man hören und verstehen muss.

      Ich mag es, wenn Dialekt gesprochen wird (Nicht nur in Bayern).
      Dialekt kann manchmal sehr direkt sein. Aber
      im Dialekt ist es schwieriger, verschlüsselt oder hochgeschraubt daherzureden.

      Was meint Ihr?

      Liebe Grüße,
      Elke
    • Als Marketinggag mag das ganz erfolgreich sein und auch zum Schmunzeln anregen. Jedoch als fata und muta denken wir bei den Bildern mit Grausen an das schraibm nach gehöa.

      Gesprochene Dialekte mit ihren verschiedenen Deutungsmöglichkeiten sind meist gut anzuhören und oft lustig, können aber auch zu Missverständnissen führen. "Stopfst der das Maul" hatte eine Frau auf einem Campingplatz den Eltern eines oft weinenden Kindes zugeschrien.

      Am liebsten sind mir die Norddeutschen mit ihrer so stoischen Ruhe in ihrer Sprache, die oft ein Mischmasch aus Friesisch und Platt ist. Dagegen habe ich eine (auch verwandschaftlich begründete) Abneigung gegen das Wienerische, das oft mit dem berühmten Schmäh einhergeht.

      Den österr. Lyriker Hugo von Hofmannsthal zitierend

      "Der Dialekt erlaubt keine eigene Sprache, aber eine eigene Stimme"

      grüßt
      Klaus
      Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
      (Albert Schweitzer)
    • G'foit ma

      Einer in dessen - aktuell wieder mal verlegten - Blutspenderausweis noch Bayerisches Rotes Kreuz/Bavarian Red Cross/Croix Rouge de la Baviere steht.
      Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an (Kurt Tucholsky)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Grizzly ()