Beiträge von Johannes56

    Wulzeshofen, Ortschaft in Laa an der Thaya, Bezirk Mistelbach, Weinviertel, Niederösterreich


    In Wulzeshofen habe ich diese barocke Dreifaltigkeitssäule entdeckt.



    Kunigunde Wasinger und ihr Sohn Adam haben sie 1748 gestiftet.




    Auf der Wolkenpyramide ist die Dreifaltigkeit nach Karnabrunner Typ (Gott Vater und Gott Sohn nebeneinander in menschlicher Gestalt, Gott Heiliger Geist in Gestalt einer Taube zwischen den beiden) dargestellt. Natürlich darf auch der hl. Nepomuk nicht fehlen.



    Johannes

    Teilzitate auf mobilen Geräten

    Das Auswählen eines Teils einer Nachricht zum Zitieren ist nun auch auf mobilen Geräten möglich.

    Das ist eine Funktion auf die ich mich freue, denn ich zitiere am iPAD und muss mühsam den restlichen Text löschen. Allerdings weiß ich immer noch nicht, wie das funktioniert. Dafür sehe ich, wie viele Wörter, Zeichen, Leerzeichen ich schreibe und dass ich noch 999599 ...995687 Zeichen schreiben kann.


    Herzen gibt es jetzt auch, und Pokale!


    LG


    Johannes

    Danke, Tom, für alle Mühen und Updates. Freue mich schon auf neue Möglichkeiten, wenn ich aus meinem Kurzurlaub aus dem Nationalpark Thayatal / Narodowy Podijy Montag am Abend wieder retour bin!


    LG


    Johannes

    Wien 1170, Hernals


    Die Annakapelle in der Dornbacherstraße 108 hat bereits eine bewegte Geschichte, wurde sie doch abgerissen und wieder aufgebaut:


    https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Annakapelle_(17)


    Als ich heute an der Stelle vorbeifuhr, blieb ich stehen, um Nachzusehen.



    Leider war die Kirche mit einem Gitter verschlossen, sodass ich vom hl.Nepomuk nur mit Handy-Zoom ein etwas unscharfes Foto schießen konnte.




    Johannes

    Der Feigenbaum, Echte Feige, Ficus carica gehört zu den Maulbeerbaumgewächsen und wird schon seit langer Zeit in vielen Sorten kultiviert. Es gibt auch viele frostbeständige Sorten in neueren Züchtungen, die selbstbestäubend sind und in unseren Breiten gut gedeihen. Selbstbestäubend ist bei der Sortenwahl wichtig, denn die natürliche Bestäubung ist komplex und benötigt die Feigengallwespe, die in unseren Breiten nicht lebt.


    Geschützt, an einer Hauswand gefällt es ihnen besonders und man darf den Wasserbedarf nicht unterschätzen.


    Grundsätzlich gibt es drei mögliche Feigengenerationen. Eine davon entsteht auf dem alten Holz und daraus entstehen noch zeitig im Sommer die Vorfeigen, profico oder Blühfeigen, Breva. Aber nicht alle Feigensorten bilden diese Vorfeigen.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Vorfeige


    Hier Vorfeigen aus einem Garten südlich von Wien:




    Auf diesem Foto sieht man die Vorfeigen am alten Holz und dahinter bereits die Herbstfeigen auf neuem Holz, aufgenommen im Juli.



    Später entstehen dann die Feigen auf dem neuen Holz, im Herbst. Das beginnt jetzt.


    Bei allen Feigen soll man warten, bis sie beim Abpflücken keinen Milchsaft mehr abgeben, dann sind sie richtig reif. Die Blühfeigen schmecken deutlich anders als die Herbstfeigen, sie sind luftiger im Geschmack und eignen sich gut für Säfte und Konfitüren.


    Johannes

    Danke für eure Beiträge. Bei genauer Betrachtung ist es eindeutig ein Doppelgänger, mit deutlichen Unterschieden. So blickt auch der Putto jeweils in eine andere Richtung.


    Danke auch an Waldi für das Aufgreifen meines Vorschlages, die Grazer Nepomuks so sortieren, ich denke, Graz könnte noch einige Überraschungen bieten, so, wie Wien auch immer wieder Überraschendes bietet.


    Allerdings wird mein Aufenthalt morgen zu kurz sein, um mich in Graz genauer umzusehen und die Sammlung von Josef schaut sehr vollständig aus.


    LG


    Johannes

    Ich habe euch vom Nepomuk im Hof eines Hauses in Wien Nussdorf berichtet, der im Zusammenhang mit Nepomuks in St. Nikola an der Donau steht.


    (8) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 8


    Nachdem ich morgen in Graz bin, habe ich mich durch die eindrucksvolle Nepomuksammlung aus Graz von Josef durchgeklickt (eine Bitte an Waldi, ob man diese 20 Nepomuks nach Ortsbezeichnung wie in Wien sortieren kann!)


    Dabei bin ich bei dem Beitrag 4/#225 richtig erschrocken:


    (4) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 4


    Ist das nicht der gleiche Nepomuk, nur ohne Sternenkranz? Oder ist es gar derselbe? Die Minoriten werden ihn doch wohl nicht verkauft haben?


    Wenn es meine Zeit erlaubt, möchte ich zum Minoritenkloster schauen, ob der von Josef beschriebene Nepomuk noch dort steht, dann handelt es sich wohl um einen Doppelgänger.




    Graz, Minoritenkloster, 2017 Wien, Nussdorf, 2020


    Johannes


    P.S. Suchbild, erkenne die Unterschiede...

    Danke Susanne für diese akribische Recherche. Eindeutig der hl. Nepomuk, alleine die typische Mozetta mit den Fehschwänzchen sind schon genug Indiz. Und ja, der Engel macht die Schweigegeste und überreicht den Schlüssel in den Himmel, eine sehr schöne und seltene Darstellung.


    Johannes

    Wien 1190 Döbling, Nussdorf


    Heute hatte ich Gelegenheit mit der Eigentümerin des Hauses in Sankt Nikola an der Donau (siehe Beitrag #383) zu sprechen.


    Das Haus war eines der Schiffmeisterhäuser in Sankt Nikola. Dort waren Pferde untergestellt, welche den Schiffen stromaufwärts geholfen haben, die starke Strömung an dieser Stelle zu überwinden.


    Der Nepomuk in der Hausnische mit Blick Richtung Donau war vermutlich Originalausstattung zu diesem Haus gehörend, als Schutzpatron für die Schiffer.


    Der leider bereits verstorbene Mann der Eigentümerin war Kunstsammler und er kaufte unter anderem auch zwei Nepomukstatuen. Die eine konnte ich im Beitrag #383 zeigen, die andere durfte ich heute im Haus der Dame in Wien Döbling, im Stadtteil Nussdorf begutachten:



    Leider ist über die Statuen nichts bekannt, außer das sie im Dorotheum oder möglicherweise in einem anderen Kunsthaus erworben wurden. Sollten Dokumente auftauchen, die über die ursprünglichen Standorte Auskunft geben, werde ich informiert.


    Jedenfalls handelt es sich auch bei dem Nussdorfer Exemplar um einen schönen, sehr verborgenen Schatz. Der Putto macht die Schweigegeste, Nepomuk mit Kreuz, Stenenkranz und Märtyrerpalme, so erläuterte ich der Eigentümerin ihren Schatz, den sie bislang gar nicht so genau betrachtet hatte. Ich bedanke mich sehr für den netten Besichtigungstermin!




    Dem hl. Nepomuk verdanke ich dermaßen schon einige interessante Bekanntschaften, er bringt die Menschen zusammen.


    Johannes

    Danke für die beiden, schönen Nepomuks. Der in Fulda steht ja wirklich in guter Position und blickt nicht nur auf sein Kreuz, sondern auch auf die Menschen darunter...


    Aber auch der verwitterte Nepomuk in Saal a.d. Saale ist ein schöner, stummer Zeuge seiner Zeit. Und wer weiß, vielleicht erbarmt sich jemand, ich hatte auch schon verwitterte Nepomuks fotografiert, die ich dann später in neuem Glanze wiedergesehen habe.


    Immerhin stehen die meisten dieser Statuen unter Denkmalschutz. Übrigens Denkmalschutz, in einer Liste der denkmalgeschützten Objekte ist auch ein Nepomuk an einer dreibögigen Steinbrücke über die Fränkische Saale bei der Wallfahrtskirche Findelberg beschrieben, kennst du den Ort?


    LG


    Johannes

    Komm ich da als normal sterblicher auch hinein, oder muss ich da im Anzug erscheinen. :thumbsup:

    Einlass nur mit Chorhemd, Mozetta und Birett;)


    Scherz beiseite, jeder darf kommen, es ist nur eine Anmeldung notwendig, bitte mir Bescheid geben. Es gibt dann Tischreservierung, notwendigen Sicherheitsabstand und Einhaltung aller Corona-Regeln.


    Freue mich über jede Teilnahme!


    Johannes

    Sankt Nikola an der Donau, Bezirk Perg, Mühlviertel, Oberösterreich


    Drei Nepomuks, zwei davon rätselhaft.


    In Sankt Nikola an der Donau ist gegenüber der Schule, unterhalb der Kirche, diese Kapelle in der Liste der denkmalgeschützten Objekte beschrieben.


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgeschützten_Objekte_in_St._Nikola_an_der_Donau






    Wie üblich in diesen Fällen, musste ich das iPAD hinter die Gitterstäbe wurschteln, um das Gesicht des hl. Nepomuk mit Schweigegeste fotografieren zu können:




    Als ich vor der Kapelle stand, sah ich mich um und mein Blick fiel auf das Haus an der gegenüberliegenden Strassenseite. Wer blickte mich hier an?





    Ziemlich verwachsen blickte mich ein Nepomuk aus einer Nische an. Da bedurfte es einiger Turnübungen, um ihn näher zu Gesicht zu bekommen.




    Bei einem Rundgang um das Haus fand ich dann noch eine Statue in einem Nebengebäude, wo neben den Mistkübeln auch eine sicherlich barocke Statue aufbewahrt wird.





    Leider war niemand zugegen, den ich fragen konnte und auch am Internet habe ich weder über dieses Haus, noch über die beiden Nepomuks etwas gefunden.




    Dieser hier hatte wohl einmal einen anderen Standort und muss auf Restaurierung und Wiederaufstellung wohl noch längere Zeit warten. Ich habe einmal beim Gemeindeamt nachgefragt, ob etwas dazu bekannt ist. Viellicht stand er einst in der Hausstein Kapelle, wo Kaiser Franz Josef einen Felsen sprengen ließ, da er mitsamt Sisi an dieser gefährlichen Stelle fast ertrunken wäre. Vielleicht stand er auch am Hausstein selbst?


    https://www.donauregion.at/oes…32/hausstein-kapelle.html


    Jedenfalls geben diese beiden Nepomuks in diesem Haus Rätsel auf, die es noch zu lösen gilt.



    Johannes

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