Mich wundert nur, daß die Amis anscheinend so was hochkomplexes wie ein Klo nicht bauen können.
Da haben ja die Europäer kräftig mitgewirkt.
Mich wundert nur, daß die Amis anscheinend so was hochkomplexes wie ein Klo nicht bauen können.
Da haben ja die Europäer kräftig mitgewirkt.
1945 wurde die Brücke von der Wehrmacht zerstört. Die Hochdruckwasserleitung der Gemeinde Weissenbach war daran befestigt. Die lag jetzt frei, 1950 wurde die Wasserleitung dann an neu gespannten Seilen aufgehängt. Erst 2000 wurde ein neuer Übergang gebaut. Und der Bluatschink war immer zugegen.
Johannes
Die ki sagt zum Lech
Seltene Wasservögel kreuzen den Feldweg. Um welche Art es sich hier handelt kann ich nicht sagen. Vielleicht du Johannes56 ?
Das sind Neozooen, Rostgänse (Tadorna ferruginea). Sie werden als problematisch eingestuft.
Johannes
1070 Wien, Neubau, Stiftgasse 10
Ein Zufall, eine Fügung, hat mich zu diesem Nepomuk gebracht, der sich bislang vor mir versteckte. Eine Freundin von mir wohnte 1978 im Haus Stiftgasse 10. An eine Nepomukstatue konnte sie sich nicht erinnern, der war ja damals für sie kein Thema. Aber als sie vor ein paar Tagen in Willhaben eine Wohnungsannonce fand, bei der auch dieses Bild vom Innenhof gezeigt wurde, verständigte sie mich, wohl wissend, dass es sich um das Haus Stiftgasse 10 handelt:
Kennst du diesen Nepomuk, fragte sie mich. Ich kannte ihn nicht. Er ist auch nicht in der recht umfangreichen Wiki Liste der Nepomukdarstellungen in Wien vertreten. Also fuhr ich zum Spittelberg, wie dieses Viertel genannt wird, wo noch viele alte Häuser stehen.
Das barocke Haus "Zum heil. Vincenz No 102" hat heute die Adresse Stiftgasse 10, bzw. auf der Rückseite Schrankgasse 3. So sieht es von der rückwärtigen Seite aus:
Das Haus wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebaut, als in Wien der Nepomukkult einsetzte.
An der Vorderfront befinden sich rechts oben der hl. Vinzenz Ferrér mit flammendem Schwert und Flügel (Engel der Apokalypse, nicht zu verwechseln mit Vinzenz von Paul!). Links begleitet ihn Maria. Als Dominikaner war er stark mit der schmerzhaften Muttergottes verbunden.
Darunter sind allegorische Putten von Herkules (rechts) und Minerva (links) zu sehen. An Symbolik mangelte es zu dieser Zeit nicht.
Im nahegelegenen Bezirksmuseum im Amerlinghaus gibt es auch noch eine alte Fotografie aus der Zeit um etwa 1900, es muss nach 1904 sein, da auf dem Schild beim rechten Laden das Glockenbrot beworben wird. Die Bäckerei wurde 1904 in Offenbach am Main gegründet.
Quelle: https://sammlung.wienmuseum.at/objekt/562560-…zum-hl-vinzenz/
Betreten wir nun dieses alte Haus, steht man in einem quadratischen atriumähnlichen Pawlatschenhof. Im ersten Stock fallen sogleich die beiden Schutzpatrone des Hauses, Florian gegen Brandgefahr und Nepomuk gegen Wassergefahren, auf. Dieser Hof ist so typisch für das barocke Wien!
Im ersten Stock betrachten wir den Hof und die Figuren.
Dem Nepomuk hat man Besen und Schaufel beigestellt sowie ein langes Schilfgras in die Hände gesteckt. Diese Deko stellte ich für die weiteren Fotos beiseite.
Nun schauen wir uns die Figuren genauer an, sie sind vor Wetter geschützt und gut erhalten.
Nepomuk ist nahe am Wasser neben der Bassena positioniert.
Vor dem Strahlenkranz sind auch seine fünf Sterne angebracht.
Dieses barocke Haus mit den Heilgen Florian und Nepomuk am Originalstandort ist ein schönes Beispiel dafür, wie der hl. Nepomuk im frühen 18. Jahrhundert in den privaten Bereich eines Innenhofs eingezogen ist. Wien ist immer für Überraschungen gut.
Johannes
Für diese Bilder bedanke ich mich herzlich bei Katharina!
Dem schließe ich mich an, sehr schön dokumentiert!
Johannes
Die altkatholische St. Salvatorkapelle in Wien ist eine weniger bekannte Kirche. Der ehemalige Eingang liegt in der Salvatorgasse durch dieses Renaissanceportal.
Heute betritt man die Kirche durch einen Innenhof des Alten Rathauses in der Wipplingerstrasse.
Der Innenraum der Kapelle besteht aus zwei Teilen, der dergestalt durch einen Anbau entstanden ist.
Auf einer Säule des Orgelempore wurde auch ein altes Ölbergfresko freigelegt.
Das Christophorus Relief befand sich früher an der Aussenfassade des Hauses Salvatorgasse 10. Heute befindet es sich an der Wand des Oratoriums im Westen des nördlichen Schiffes. Es wurde 1799 vom Bildhauer Franz Christian Thal geschaffen. Nach dem Krieg wurde es in die Kirche überführt. Verloren sind leider der linke Arm des Jesuskindes und der linke Arm des Christophorus.
Diese Kapelle kannte ich bislang nicht, es gibt in Wien noch so viel zu entdecken!
Johannes