Mit dem Motorrad vom Allgäu nach Kroatien

Es gibt 18 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Susanne M.

  • Ich habe es nach knapp drei Jahren wieder mal gewagt. Gemeinsam mit meinem Freund Roli sind wir mit unseren beiden "Freundinnen namens Suzi", er hat einer 1200er Bandit und ich eine GSX 750 F mit jeweils knapp 100 PS, nach Kroatien gefahren.


    Wir haben uns zwei Tage Zeit für diese Tour quer durch die Alpen genommen. Genaugenommen sind wir über die B17 nach Schongau, dann weiter über den Ettaler Sattel durch Garmisch-Partenkirchen, den Zirler Berg runter ins Inntal und gleich wieder rauf über Axams und von dort auf den Brennerpass gefahren. Letzterer ist ja seit kurzem nur noch wochentags für Auswärtige zu befahren.


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    Cappuccinopause mit Leberkässemmel in Oberau vor Garmisch Partenkirchen.


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    Hier sind wir schon am Brenner. Im Gegensatz zur Autobahn ist auf der Landstraße wenig los. Auch die hier sonst allgegenwärtige Polizei war nicht da.


    Dann ging es weiter durch das Pustertal und ab Innichen auf den Kreuzbergpass.


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    Das Pustertal ist für einen Biker wenig attraktiv. Viel Verkehr und kaum Kurven. Allerdings geht es langsam hinauf bis auf 1200 Höhenmeter.


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    Die Sextener Dolomiten bei Innichen.


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    Zwischenhalt östlich von Sappada, einer deutschen Sprachinsel im Veneto.


    Von dort ging es weiter durch das gebirgige Veneto über Comeglians, Forni Avoltri, Sappada, San Stefano di Cadore und Tolmezzo wieder runter ins Tal des Tagliamento. Im Tal wieder Richtung Österreich bis Resiutta.


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    Die alte Bergbaustadt Resiutta ist der Ausgangspunkt zum einspurigen Resiapaß, der nach Osten ins slowenische Socatal führt.


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    Auf diesem kaum bekannten Paß begenete uns gerade mal ein Radler und ein Wohnmobil.


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    Eine Stichstraße führt oben am Scheitel des Passes zur Kirche Sant Anna di Carnizza.


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    Im Socatal fuhren wir weiter über Kobarid und Tolmin meist an der Soca entlang bis Kanal.


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    Dort haben wir nach gut 400 Kilometern eine Zwischenübernachtung eingelegt.


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    Am nächsten Tag ging es weiter über Nova Gorica meist auf der slowenischen Weinstraße über Stanjel, vorbei an Lipica bis Divaca und Kozina.


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    Bei Nova Gorcia steht die alte Eisenbahnbrücke aus Stein über die Soca. Die Italiener nennen diesen Fluß Isonzo. Danach sind insgesamt 12 Schlachten im 1. Weltkrieg benannt. Die Brücke spielte dabei eine wichtige Rolle, diente sie doch der Versorgung der Front und von Triest.


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    Zwischenstopp in Dutovlje. Das liegt in der Nähe von Sezana und dem Gestüt Lipica.


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    Von da aus ging es über Crni Kal nach Buzet, Lupoglav, das Boljunsko und Cepicko Polje über Labin und die Jadranska Magistrale über Barban und Marcana nach Liznjan.


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    Von diesem Parkplatz unterhalb Kozinas aus sieht man die große Autobahnbrücke kurz vor Koper.


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    An der Grenze bei Buzet standen nur wenige Autos vor uns. Ein weiterer Zwischenstopp ergab sich am Staudamm von Letaj in Istrien.


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    Im Gegensatz zu meinem letzten Besuch dort war dieses Mal auch tatsächlich Wasser aufgestaut. Scheinbar hat es Anfang August in der Region kräftig geregnet.




    Ein Großteil der Strecke ist natürlich toll für jeden Biker, weil es gefühlt sicherlich 2000 Kurven und einige Pässe zu befahren gibt. Die Landschaft ist eh ein Traum. Man tangiert die Sextener Dolomiten und ist vielfach auf Straßen mit ganz wenig Verkehr unterwegs. Einzig im Pustertal und im Inntal wie auch in GAP ist der Verkehr dichter.


    Wir waren auch ausschließlich auf geteerten Straßen unterwegs. Allerdings bedeutet Asphalt nicht gleich Asphalt. Das merkt man als Autofahrer nicht so sehr wie als Biker. Am Resiapass gibt es ziemlich große Schlaglöcher und immer wieder Steine auf der Fahrbahn. Zudem ist der nur eine Fahrspur breit und ziemlich unübersichtlich weil er kurvig durch den Wald führt. Zum Glück kam uns nur ein einziges Fahrzeug und ein Radler entgegen. Manchmal ist die Teerdecke auch ziemlich glatt weil sie so stark abgefahren ist. Es lohnt sich wohl nicht, wenig befahrene Straßen in Schuss zu halten.


    Drei mal hat es kurz geregnet. Wir sind jedoch in allen Fällen vorsichtig weitergefahren. In Italien gab es den ersten Cappuccino. Ich bin nach so einer Tasse dann immer mental im Süden angekommen. In Resiutta dann ein Glas Rotwein bevor es rauf ging in die kaum erschlossenen Berge bei Uccea, die die Grenze zwischen Italien und Slowenien bilden.


    Die Gesamtstrecke bis Liznjan betrug etwa 740 km und damit 100 Kilometer mehr als über meine Stammstrecke über München, die A8, Kufstein, den Felbertauerntunnel und den Plöckenpass und Triest. Mit Suzi sind wir jedenfalls keinen Kilometer Autobahn gefahren. Ein Navi hatten wir auch nicht dabei. Fast die gesamte Strecke bin ich zuvor ja schon wiederholt mit dem Pkw in beiden Richtungen gefahren. Kennt man sich mal nicht aus, dann frägt man halt einen Einheimischen am Straßenrand. Das ging nicht nur früher, das kann man auch heute noch machen. Meine paar Brocken Italienisch und Slowenisch, was ja weitgehend dem kroatischen entspricht, genügen dazu.


    Eine Unterkunft im Socatal hatten wir nicht vorgebucht. So mussten wir eine Weile suchen, bis wir in Kanal ein einfaches Zimmer gefunden hatten. Unterm Dach war es schön warm. Egal, ob das Fenster offen oder geschlossen ist, die Kirchenglocken von nebenan dröhnten derart, dass mich fast der Schlag traf. Roli ist da anders. Ich glaube, der kann sogar im Maschinenraum eines Frachtschiffs schlafen.


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    Der Glockenturm von Kanal aus meinem Zimmer gesehen.


    Jedenfalls war nach 23 Uhr Schluss mit dem Geläute. Leise war es deshalb noch lange nicht. In Kanal werden zwar um diese Zeit die Gehsteige hochgeklappt. Das bedeutet jedoch, dass die Bierdimpfl bis nach 01.30 Uhr draußen sitzen und sich lauthals über wer weis was auch immer unterhalten. Um die Zeit haben wir das Fenster geschlossen und irgendwann danach bin ich eingeschlafen.


    Dann wurde es sechs Uhr am Morgen. Wir bei mir zuhause auf dem Dorf im Allgäu auch geht's mit dem Sechs Uhr Läuten los. Anscheinend müssen die Bauern von Kanal auch um diese Zeit in den Stall. Seltsamerweise habe ich jedoch keine Landwirtschaft im Ort gesehen...


    Somit war die Nacht zumindest für mich recht kurz. Ein gutes Frühstück half jedenfalls dabei, munter zu werden.


    Ab Nova Gorica ist die Gegend in Slowenien hügelig und somit ideal fürs Motorrad fahren. Dazu kaum Verkehr. Ab und zu anhalten um einen Cappuccino oder ein Radler zu trinken und einfach etwas schauen. So lässt es sich gemütlich mit Suzi reisen.


    A Propos Suzi. Wir sind nun seit knapp zehn Jahren zusammen und haben gemeinsam schon 22.000 km nur im Sommer bei schönem Wetter runtergespult. Im Stich gelassen hat mich die alte Dame bisher noch nie. Ich sitze perfekt auf der Maschine. Beide lieben wir die Kurven und Steigungen. Suzi ist derart genügsam, dass sie auf dieser Tour mit knapp über vier Liter auf 100 Kilometer auskommt. Ich kann also 300 Kilometer am Stück fahren bis ich tanken muss. Das ist für eine Vierzylinder Vergasermaschine schon ein hervorragender Wert.


    Nun habe ich mir vor drei Wochen eine BMW 1150 GS, auch nicht mehr die Jüngste, zugelegt. Ein paar Touren habe ich mit der auch schon unternommen. Die BMW ist moderner, hat eine Einspritzanlage, ABS und Griffheizung, Kardanantrieb und eine bessere Beleuchtung. Der großvolumige Luft- und Ölgekühlte Boxermotor ist schon was tolles. Eigentlich hätte die BMW die Suzi ersetzen sollen, zumal ich als langer Lulatsch da auch höher sitze. Aber nach der Tour weis ich nicht so recht zumal ich die Suzi als seit kurzem volljähriges Mädchen fast nur verschenken kann. Die will doch keiner. Dabei hat die Maschine erst 22.000 km drauf, ist also gerade eingefahren. Und zwei Motorräder braucht doch kein Mensch...


    Mancher frägt vielleicht, warum ich mir das überhaupt antue? Ist es doch konditionell eine ziemliche Herausforderung, den ganzen Tag mit einem Motorrad nur bergauf und bergab zu fahren. Dazu muss man höllisch aufpassen, was die anderen Verkehrsteilnehmer im Umfeld so alles anstellen. Die Begeisterung meiner zuhause gebliebenen Gattin für mein Vorhaben hielt sich, vorsichtig ausgedrückt, in Grenzen. Ich solle doch Tagesausflüge im Allgäu oder im benachbarten Austria mit Suzi unternehmen. Das mache ich natürlich auch. Aber von manchen Dingen träumt man halt und man muss diese Träume dann irgendwann auch umsetzen. Sonst kann es sein, dass man bis ans Lebensende angeblich versäumten Chancen nachtrauert. Die Gefahren und Mühen muss man einfach in Kauf nehmen. Wer weis denn schon, wie lange man noch gesundheitlich in der Lage ist, solche Strecken mit dem motorisierten Zweirad zu überwinden.


    jürgen

  • Aber von manchen Dingen träumt man halt und man muss diese Träume dann irgendwann auch umsetzen. Sonst kann es sein, dass man bis ans Lebensende angeblich versäumten Chancen nachtrauert.

    :401::401::401:


    Mit Spannung habe ich Deine Reisebeschreibung gelesen und die Route auf der Karte verfolgt.

    Danke !


    Gruß,

    Elke

  • Hallo Jürgen,


    danke für deine sehr schöne Motorradtour mit einem super Reisebericht und herrlichen Motiven, die ich auf Google Maps ebenfalls nach gefahren bin.


    Die Tour ist sehr reizvoll, aber ich würde das Auto bevorzugen.


    Ich kann deine Angelika verstehen.


    Ich war froh, als ich Heinz kennenlernte, hörte er zum Glück damit auf.


    Für mich war es die Hölle dann, das unser Sohn ein paar Jahre mit dem Motorrad fuhr.


    Ich muss allerdings dazu erwähnen, das ich im Alter von 18 Jahren als Sozius einen Motorradunfall mit erlebt habe.

    War zwar nur leicht verletzt, aber das reichte mir.


    Dann sind auch noch in kurzer Zeit drei Freunde von in Abdtänden mit dem Motorrad tödlich verunglückt.


    Das hat mich endgültig davor abgeschreckt


    Der Zirler Berg mit dem Motorrad ist auch eine Leistung :thumbup:


    Zitat von Jürgen

    Und zwei Motorräder braucht doch kein Mensch...

    Im Prinzip nicht.

    Aber so hast du die Auswahl mit welcher du eine Tour unternehmen möchtest.


    Zitat von Jürgen

    Ein Navi hatten wir auch nicht dabei

    Aber sicher eine Landkarte bzw. du hast dir zu Hause die Route angeschaut und vielleicht auf dem Smartphone gespeichert.


    Zitat von Jürgen

    In Italien gab es den ersten Cappuccino

    Ich bin nach so einer Tasse dann immer mental im Süden angekommen.

    So gehts mir auch immer.

    Zitat von Jürgen



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    Dieses Foto hat es mir angetan, fazinierend und atemberaubend mit diesem farblich stellenweise lila.


    Liebe Grüße vom regenreichen See

    Steffi

    Wünsche allen eine schöne Adventszeit vom Bodensee

  • hallo Steffi,


    ja, das mit dem Motorradfahren ist so eine Sache. Wenn du versprichst, daß du meiner Mutter nichts erzählst, verrate ich dir ein Geheimnis.


    Ich war so kurz vor dem 18. Geburtstag und hatte nur ein Radl. Mein Schulfreund Foxi hatte jedoch zu diesem Zeitpunkt eine Zündapp KS 50 Super Sport watercooled. Eine tolles teures Moped. So kam es, daß ich als Sozius kurz vor Schulbeginn mit ihm eine Runde drehen durfte. Foxi ist jedoch in einer Kurve geradeaus gefahren und so sind wir gestürzt. Ich habe mir bei den Unfall den Arm gebrochen. In der Folge hatte ich nicht nur schulfrei, sondern kam mit einem Gips am Arm nach Hause.


    Klar habe ich mir eine waschechte Lüge für den gebrochenen Arm ausgedacht. Sonst hätte es seinerzeit mindestens eine Watschn gegeben. Also habe ich meinen Eltern vom Sturz vom Radl erzählt. Die Belohnung folgte schnell. Ich bekam ein neues Radl und durfte natürlich auch den Motorradführerschein machen. Mit dem wäre es nichts geworden, hätte ich nicht gelogen.


    Vielleicht hätte ich dann auch nie das Motorradfahren als Leidenschaft entdeckt. So kam es wegen einer "Notlüge" anders. ;)


    Ein Navi brauchte ich für die Strecke nicht, weil ich sie zuvor wiederholt in beiden Richtungen mit dem Pkw, aber auch vor drei Jahren schon mal mit Suzi befahren habe.


    Das Foto von Kanal stammt vom Handy von Roli. Wie er das hinbekommen hat, weis ich nicht.


    grüsse


    jürgen

  • Hallo Jürgen.


    Das machst Du richtig, Du bist fit und unternimmst das, was Du möchtest und das was geht.

    Du hast es im letzten Absatz Deines Berichtes passend formuliert.:401:


    Vielen Dank fürs Mitnehmen.:)


    Viele Grüsse, Daniel.

  • Hallo Jürgen,

    Zitat

    Wenn du versprichst, daß du meiner Mutter nichts erzählst, verrate ich dir ein Geheimnis.

    Warum sollte ich ;), ist doch ein lang verjährtes Geheimnis nur mit einer Notlüge ;)


    Zitat von Jürgen

    Also habe ich meinen Eltern vom Sturz vom Radl erzählt. Die Belohnung folgte schnell. Ich bekam ein neues Radl und durfte natürlich auch den Motorradführerschein machen.

    War doch genial, somit bliebst du der brave Bub ;) und hast die Leidenschaft fürs Motorradfahren entdeckt ;)


    Zitat von Jürgen

    Ein Navi brauchte ich für die Strecke nicht, weil ich sie zuvor wiederholt in beiden Richtungen mit dem Pkw, aber auch vor drei Jahren schon mal mit Suzi befahren habe.

    Strecken wo ich schon mal gefahren bin, brauche ich auch keine Navi.


    Ansonsten schaue ich es mir zu Hause an und dann klappt es auch meistens.

    Fahre aber auch gerne noch mit der Landkarte, besonders als Beifahrer.


    Zitat von Jürgen

    Das Foto von Kanal stammt vom Handy von Roli. Wie er das hinbekommen hat, weis ich nicht.

    Schönen Gruß an deinen Freund Roli, das Foto ist der Hammer :thumbsup:


    Spontane Fotos vom Handy sind oft die Allerbesten.


    Schönen Abend an den Singold

    Steffi

    Wünsche allen eine schöne Adventszeit vom Bodensee

  • Also habe ich meinen Eltern vom Sturz vom Radl erzählt. Die Belohnung folgte schnell. Ich bekam ein neues Radl

    Weshalb bekamst Du ein neues Fahrrad? Das hätte doch eigentlich nicht kaputt sein können, da es ja nicht der Grund für den Armbruch war. ;)

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Ein wunderbarer Reisebericht mit interessanter Streckenführung! Auch als Nichtmotorradfahrer bin ich begeistert mitgefahren in Deinem Bericht. Ja, es lohnt, solche Vorhaben nicht aufzuschieben. Echt Klasse!


    Johannes

  • Also habe ich meinen Eltern vom Sturz vom Radl erzählt. Die Belohnung folgte schnell. Ich bekam ein neues Radl

    Weshalb bekamst Du ein neues Fahrrad? Das hätte doch eigentlich nicht kaputt sein können, da es ja nicht der Grund für den Armbruch war. ;)

    hallo Jofina,


    zum einen war das Radl eh schon ein paar Jahre alt und entsprechend in einem maroden Zustand. So waren meine Eltern wohl der Meinung, daß ich ein neues "sicheres" Radl brauche. Als Unfallursache habe ich damals angegeben, daß mir die Kette von Zahnkranz runtergesprungen ist und ich deshalb gestürzt bin. Tatsächlich ist vorher schon ein paar mal die Kette runtergesprungen. ;)


    grüsse


    jürgen

  • hallo Motorradfreunde,


    nun finde ich doch noch Zeit, euch auch über die Rückreise aus Kroatien nach Bayern zu erzählen.


    Wir hatten ja eine Fewo in Krasno mitten im nördlichen Velebit gemietet. Von dort aus unternahmen wir verschiedene Ausflüge durchs Gebirge, entlang der Jadranska Magistrale bis zum Novigradsko More und auch im Gebiet der Flüsse Gacka und Lika.


    Zurück ging es über Sveti Juraj und dann die Küste entlang bis Rijeka. Das letzte Bild in Kroatien wurde an dieser Raststätte bei Rupa aufgenommen.


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    Wir fuhren dann weiter über die Grenze bis Kozina in Slowenien. Wie gut, daß man sich mit Suzi am Stau vorbeischmuggeln kann. Aufpassen muß man trotzdem, weil die Straße in diesem Abschnitt recht schmal ist und auch Lkw und Gespanne entgegenkommen.


    Von Kozina aus ging es nach Italien wo wir in Basovizza die Gedenkstätte der Foibe Massaker angeschaut haben. Meinen Bericht dazu kennt ihr ja bereits. Nun mußten wir ein paar Dutzend Kilometer fressen, weil wir möglichst an diesem Tag bis Austria kommen wollten. Also rauf auf die E70 bis zur Ausfahrt Monfalcone Ost.


    Von dort aus ging es wieder nach Slowenien über Nova Gorica ins Kanaltal. Da fühlen sich Suzi und der Pilot wohl. Schon weit im Norden in der kleinen Ortschaft Zaga haben wir eine Pause eingelegt. In der kleinen Bar ist die Zeit stehengeblieben. Dort lebt zumindest für die Wirtin Josip Broz Tito noch.


    Josip Broz Tito lebt!


    Bei bestem Motorradwetter ging es dann an Bovec vorbei rauf auf den Predelpaß wieder nach Bella Italia. In Cave del Predil dann die nächste Rast. Auch diesen Ort habe ich euch vor einiger Zeit schon einmal vorgestellt.


    Raibl - Cave del Predil - Niedergang eines Bergbauortes


    Diese Berge sind schon sehr markant. Sind das die drei Zinnen von Raibl? ;)





    Nun hatten wir eigentlich schon ein gutes Stück des Heimweges geschafft. Es sollte noch ein Stück weiter gehen, weil wir nach Möglichkeit in Kötschach-Mauthen übernachten wollten. In diesem Ferienort hofften wir, am ehesten eine Unterkunft für eine Nacht zu finden.


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    Also ging es weiter über Tarvisio nach Austria und dort im unteren Gailtal auf der wenig befahrenen Bundesstraße 111 bis Kötschach wo wir am späten Nachmittag ankamen.


    Allerdings war fast abzusehen, daß Mitte August nicht so leicht eine freie Unterkunft zu finden ist. Die Region ist mittlerweile auch bei italienischen Touristen sehr beliebt. Was also tun, wenn man nicht an jedem Gasthof und jeder Pension fragen möchte und eigentlich nur noch eine Dusche, ein Bier und ein Bett möchte?


    "Die Polizei - dein Freund und Helfer" dachte ich mir, hilft uns vielleicht weiter. Also gleich rein in die örtliche Inspektion im Rathaus und die Anfrage gestellt. Der nette hilfsbereite Beamte K. griff zum Telefonhörer und hatte nach wenigen Versuchen ein Quartier für uns gefunden. Weil jedoch diese kleine Pension etwas schwer zu finden war, wurde die Besatzung eines Streifenwagens zur Dienststelle beordert, um zwei schwere Jungs auf zwei schweren Maschinen bis zur Unterkunft zu geleiten. Das nenne ich HIlfsbereitschaft!


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    Endlich gab es eine kalte halbe Bier, serviert durch die hübsche Tochter der Wirtin auf der schattigen Terrasse!


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    Von dort aus dieser Blick!


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    Ausgeschlafen und nach einem guten Frühstück ging es am nächsten Tag weiter durch das Lesachtal. Ins Tal jedoch kommt man dabei kaum, weil normalerweise die Straße, die im Westen in das Pustertal mündet, sich immer an den Nordhängen entlang schlängelt. Wir sind diesen Streckenabschnitt vor drei Jahren schon mal in der Gegenrichtung gefahren.


    Dieses Jahr war jedoch alles anders. Die Straße ist teilweise nach Erdrutschen gesperrt. Deshalb gibt es drei Ampeln und Notstraßen.


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    Da muß man dann halt eine Zeitlang warten. Dafür wieder kaum Verkehr.


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    Das gesamte Tal ist wunderschön.


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    Solche Brücken wie hier hat es vor einigen Monaten in die Tiefe gerissen. Starker Regen und Sturm waren die Ursache dafür.


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    Blick von der Notstraße auf der anderen Seite des Tals auf eine der Unglücksstellen.


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    Es wird wohl noch eine Weile dauern, diese Straße instand zu setzen. Die Arbeiten haben bereits begonnen.


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    Über das Pustertal verliere ich nicht allzu viele Worte. Verkehr, Verkehr und nochmal Verkehr. Wie gut, daß man ein Motorrad hat und der Stau an diesem Tag nur die Gegenrichtung trifft.


    Da ist die Brenner Landstraße eine wahre Erholung dazu. In Trens etwas abseits gab es dann noch einen letzten Cappucciono, obwohl wir ja nicht mehr in Italien, sondern in Südtirol sind. ;)


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    Deshalb auch keine italienischen Flaggen, sondern überall die von Tirol.


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    Am Kaiserdenkmal oberhalb von Innsbruck gibt es einen kurzen Halt um die Beine mal auszustrecken.


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    Innsbruck selbst können wir umfahren, weil wir nun nach Axams wollen. Von dort aus geht es angesichts der Tatsache, daß wir einen Traumtag zum Motorradfahren erwischt haben, rauf ins Kühtai.


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    Vor Erreichen der Paßhöhe eine weitere Rast in Gries am Sellrain.


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    Auf 2000 Meter Höhe ist es zwar etwas kühl. Aber wir haben ja gute Kleidung an.


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    Die Kleinpferde laufen hier frei herum. Haflinger sind es anscheinend nicht. Vielleicht Shetland Ponys?


    Für uns ging es nun wieder hinunter ins Ötztal, dort durch das Inntal auf den mir von vielen Touren bekannten Fernpaß und dann über Reutte, Füssen, Marktoberdorf nach Hause.


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    Schloß Fernsteinsee


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    der See


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    So verlief die Heimfahrt genauso reibungslos wie die Hinfahrt, nur auf einer etwas anderen Strecke.


    Insgesamt waren wir 2600 Kilometer in mehreren Ländern auf sicherlich mehr als 1000 Kurven und einigen Pässen unterwegs. Sollte ich gesund und fit bleiben, ist die nächste Tour nach Kroatien im kommenden Sommer angedacht. Ob dann noch mit meiner alten Suzi oder schon der auch nicht so neuen BMW werden wir sehen.


    jürgen

  • Allerdings war fast abzusehen, daß Mitte August nicht so leicht eine freie Unterkunft zu finden ist. Die Region ist mittlerweile auch bei italienischen Touristen sehr beliebt. Was also tun, wenn man nicht an jedem Gasthof und jeder Pension fragen möchte und eigentlich nur noch eine Dusche, ein Bier und ein Bett möchte?


    "Die Polizei - dein Freund und Helfer" dachte ich mir, hilft uns vielleicht weiter. Also gleich rein in die örtliche Inspektion im Rathaus und die Anfrage gestellt. Der nette hilfsbereite Beamte K. griff zum Telefonhörer und hatte nach wenigen Versuchen ein Quartier für uns gefunden. Weil jedoch diese kleine Pension etwas schwer zu finden war, wurde die Besatzung eines Streifenwagens zur Dienststelle beordert, um zwei schwere Jungs auf zwei schweren Maschinen bis zur Unterkunft zu geleiten. Das nenne ich HIlfsbereitschaft!

    Das ist ja eine tolle Idee, die Du hattest. Und dann noch so hilfsbereite Polizisten. :thumbup:

    Sehr schöne Landschaft und schöne Fotos. :)

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Das war eine schöne Route, die Ihr Euch da ausgewählt habt!

    Hilfe von Berufskollegen bei der Suche nach einer Übernachtungsmöglicheit, das nenne ich länderübergeifende Solidarität! :wink:Besser geht es nicht.

    Sehe ich richtig, dass Ihr nicht über den Plöcken gefahren seid?

    Über Arnoldstein und das Gailtal?

    Kenne ich gut! Im Winter, wenn Schnee lag und wir nach HR wollten, sind wir auch immer so gefahren . ( Aber davor über den Gailbergpass, nicht über's Lesachtal)


    Über das Ausmaß an Zerstörung von Straßen und Brücken im Lesachtal bin ich doch erschrocken.

    Aber die Österreicher sind Meister im Straßenbau, auch bei schwierigem Gelände. Das haben sie am Felbertauern schon bewiesen.

    Das kriegen sie wieder hin !


    Gruß,

    Elke

  • ...

    Sehe ich richtig, dass Ihr nicht über den Plöcken gefahren seid?

    Über Arnoldstein und das Gailtal?

    Über das Ausmaß an Zerstörung von Straßen und Brücken im Lesachtal bin ich doch erschrocken.

    Aber die Österreicher sind Meister im Straßenbau, auch bei schwierigem Gelände. Das haben sie am Felbertauern schon bewiesen.

    Das kriegen sie wieder hin !

    hallo Elke,


    den Plöckenpaß haben wir vor drei Jahren mit den Suzis am Rückweg aus Kroatien genommen. Ich versuche, immer eine etwas andere Strecke zu nehmen. Deshalb nun am Rückweg über das Socatal den Predelpaß, Tarvisio und das Gailtal bis Kötschach.


    Die Brennerstraße ist nun mal für uns das weitere Nadelöhr wie auch das überlastete Pustertal. Der Reschenpaß ist zu weit westlich und den Großglockner wollten wir nicht fahren. Alles entlang der Tauernautobahn kam eh nicht in Frage, weil wir dann zu weit vom Heimweg abgewichen werden.


    Vielleicht packen wir beim nächsten Mal die Route Sylvensteinspeicher, Achensee, alter Gerlospaß und die Felbertauernstraße. Dann vielleicht erneut den Naßfeldpaß und den Neveasattel und den Predelpaß. Gerne würde ich auch mit Suzi mal rauf auf den Mangart fahren. Aber das kostet viel Zeit. Erwogen habe ich auch schon die Strecke Brennerstraße, Pustertal und den Staller Sattel. Danach hätte ich mehrere Möglichkeiten nach Süden zu fahren.


    Was das Lesachtal angeht, steht das in dieser Hinsicht nicht alleine. In Italien auf der SS 465 von Sutrio bis Comeglians schauen die Wälder ebenfalls wie nach einem Bombenangriff aus. Auch im weiteren Verlauf zum Kreuzbergpaß, den ich in diesem Jahr sowohl mit dem Auto als auch mit Suzi befahren habe, sind die Wälder sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Auch sieht man immer wieder Erdrutsche. In der Region kamen wohl vor einem Jahr extrem starker Wind und heftige Regenfälle zusammen.


    Laut Auskunft der Polizei Kötschach war der Bau der Notstraße, die teilweise übrigens nur geschottert ist unbedingt nötig. Der westliche Teil des Lesachtals wäre ohne diese Straße nur mit dem Pustertal verbunden. Die Kinder könnten nicht in die Schulen im Gailtal gehen und die Pendler nicht an ihre Arbeitsplätze im Gailtal. Der Umweg über Lienz und den Gailbergsattel würde Stunden dauern. Wer das Lesachtal kennt, weis, daß die B111 rauf und runter verläuft und über unzählige Kurven verfügt.


    https://www.google.de/maps/pla…3d46.4996935!4d12.9192317


    Die Menschen vor Ort hoffen darauf, daß in gut zwei Jahren die alte Straße wiederhergestellt ist. Man hat hierzu auch extra ein Betonwerk aufgebaut um Stützmauern zu errichten, Brücken zu bauen und Felsformationen zu sichern.


    grüsse


    jürgen

  • Danke lieber Jürgen für den wunderbaren Bericht! Es sind herrliche Fotos und eine interessante Schilderung. -- ich habe immer großen Respekt vor dieser Reise auf vier Rädern...


    Als Österreicherin bin ich ein wenig stolz auf Eure erfolgreiche Quartiersuche in Kötschach. Das gibt es also immer wieder auch..


    Sehr berührend ist Deine Reise-Geschichte heute deshalb, weil gerade das Gailtal und das Lesachtal derzeit wieder von so schweren Schnee- und Wassermassen heimgesucht sind. Auch noch bis weit ins Pustertal. Da wird es leider wieder viel Zerstörung und Notsituationen geben...


    Zum Schluss aber noch etwas Positives. Wenn Du von Norden kommend auf der Fahrt in den Süden einen Umweg wagen willst, dann lohnt sich der Reschenpass. Insgesamt eine sehr schöne Landschaft. ? Kaum über den Pass gefahren liegt der Reschensee - und dann fährst Du eine gute Zeit lang mit einem Traumblick aufs Ortlermassiv weiter. Bei Schönwetter köstlich!


    Herzl. Gruß!

    Susanne??

  • hallo Susanne,


    Was die Gegend um Kötschach-Mauthen angeht, habe ich hier vor deiner Zeit schon mal zwei Rätsel eingestellt.


    A 1785 Kärnten > MAUTHEN > Denkmal für Oswald Nischelwitzer


    1600 Kärnten> KÖTSCHACH-MAUTHEN > Denkmal Franz Freiherr von Schmidt Zabierow


    Da ich ja ein paar mal im Jahr vom Allgäu nach Istrien fahre und über meine derzeitige Hauptstrecke über den Felbertauerntunnel nur 640 Kilometer zu absolvieren habe, gönne ich mir immer wieder mal einen Umweg, weil es zudem keine Rolle spielt, ob ich mittags oder erst am späten Nachmittag ankomme. Der Weg ist für mich fast immer das Ziel. ;)


    So sind auch viele meiner Reiseberichte über Ziele links und rechts von der Kanaltalautobahn oder durchs Socatal entstanden.


    Was den Reschenpaß angeht, kenne ich den natürlich sehr gut. Über Jahrzehnte hinweg war der für uns zusammen mit dem Fernpaß die schnellste Verbindung nach Südtirol, aber auch nach Italien an sich. Das Ostallgäu liegt nun mal gleich neben dem Außerfern. ;)


    Nur habe ich diese Strecke auf dem Weg nach Kroatien bisher nie gewählt, weil ich dann noch wesentlich mehr und weiter durch die Berge in Italien fahren müsste. Bis Trient oder Verona zu fahren ist für mich eigentlich auch keine Option, weil ich dann entweder auf der Autobahn weit nach Osten oder durch dicht besiedeltes Gebiet bis in den Raum Triest fahren müsste. Das macht schon mit dem Auto keinen Spaß und mit Suzi schon zwei mal nicht.


    Mal sehen, ob ich es im nächsten Jahr wieder anpacke und mal sehen, welche Route wir dann wählen werden.


    grüsse


    jürgen

  • Da werde ich mir demnächst ein neues Wissen aneignen, lieber Jürgen. Denn das Socatal ist mir nun gar nicht bekannt.


    Derzeit wünsch ich Dir guten Alltal. Bis dann wieder die Sommerreisezeit anbricht. Dein Rätsel werde ich bald studieren.


    Über den Weg vom Reschenpass durch den Vinschgau werde ich vielleicht - später einmal - einen Beitrag leisten. Weil ich von dieser Landschaft, der Kultur und der dortigen Vegetation so begeistert bin.


    Gruß! Susanne

  • hallo Susanne,


    hier in unserem Forum findest du doch alles. :)


    SLO: Über den Predelpaß ins Socatal


    Solkan > Kapuzinerkloster Sveta Gora.


    Was das Vinschgau angeht, bin ich da etwas anderer Meinung. Mittlerweile ist die Apfelindustrie so dominierend, daß kaum mehr Platz für anderes als Äpfel bleibt. Gigantische Kühlhäuser stehen alle paar Dutzend Kilometer in welchen die Äpfel bis zu zwei Jahre in einer Kohlendioxidathmosphäre gelagert werden. So verdirbt die Ware nicht.


    Ich habe Freunde, die bei Meran leben und so etwas mehr Einblick in die regionale Wirtschaft. Die Biochemie und Biotechnologie machen es möglich, daß heute Apfelbäume schon fast oben am Reschenpaß wachsen. Aber auch das ist halt Marktwirtschaft.


    grüsse


    jürgen

  • In diesem Punkt geb ich Dir ganz recht lieber Jürgen. Und ich habe Freunde in Mals und Umgebung, die sich ganz massiv für ein Umdenken in Sachen Industrie und Pestizide engagieren. Wenn nämlich nichts geschieht wird die wunderbare Landschaft und die herrliche Vegetation noch mehr leiden.

    Gru8! Susanne

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