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Auf der Flucht in die Komfortzone

  • wallbergler
  • 31. Juli 2016 um 14:24
  • wallbergler
    Gast
    • 31. Juli 2016 um 14:24
    • #1

    Zu Hause sind immer noch laufende Bauarbeiten von 4 Häusern im Anschluss an den Garten mit den daraus resultierenden Nebengeräuschen , wie Kreissägenklänge, Fluchen in allen Sprachen, Maschinen Nageln und und und. Nun ist man jetzt auch noch dazu übergegangen, die kürzlich mit Gas - und Wasserrohren sage und schreibe 5x aufgerissene und zugeschüttete Straße zu erneuern. Sie wird nunmehr von Grund auf, auf 1 m Tiefe abgegraben und frostsicher mit Kies aufgeschüttet. Anschließend werden Randsteine gesetzt und asphaltiert.

    Nebeneffekt, die jeweilige Kiesschicht wird mit Rüttler zu befestigt. Das heißt, Gläser im Schrank etwas auseinander zu rücken , die Klobrille am Klappern zu hindern:sad:-

    Der Clou am Ganzen ist aber, dass diese Arbeiten jetzt auf die Urlaubszeit der Bauarbeiter fallen und somit mit einer voraussichtlichen Bauzeit von 2 Monaten zu rechnen ist. Stelle mir das so vor, wie bei vielen Baustellen, Auftrag entgegen nehmen und nach Erhalt mal hie und da ein paar Bauarbeiter abstellen, die zwischendurch ordentlich Krach machen, aber Arbeit vortäuschen.

    Da entwickelt man sich zum Fluchttier , also habe ich mir mal ein Herz genommen , einige Kröten zusammen gerafft und bin in eine Komfortzone gefahren. Ohne Stau schon am Freitag morgen.


    Hier nun die ersten Eindrücke eines hoffentlich noch mit vielen schönen Erlebnissen, so es das Wetter zu lässt, gespickten Aufenthalts im fantastischen Leutasch, die Komfortzone zwischen den Bergriesen.

    Wie man sieht, ist die 16 km lange Hochebene ( 1111m ) von Leutasch eingerahmt von den Riesen des Wettersteingebirgszuges im Norden (Bild 1,Oberere Wettersteinspitze bis und der Mieminger Kette

    (Bild 2, mit Hohe Munde bis Ehrwalder Sonnenspitze) im Süden. Auch der Block der Arnspitzen ( noch Bild 1)gehört etwas weiter davon südöstlich dazu.

    Tatsache ist dadurch, dass die großen Wetterlagen meist abgeblockt werden .

    Dies muss eigentlich genügen, will ich doch auf die bekannten Werbesprüche verzichten, wie märchenhafte Schönheit.

    Aber die hier eingezeichneten Bergnamen erleichtern euch sicher die Orientierung bei den Gesamt- oder Detail Bergaufnahmen.




    Freitag und Samstag ließ ich es noch ein bisschen langsam angehen, aber seht selbst:

    Zunächst einmal konnte ich eine Pension im östlichen Teil von Leutasch beziehen. Mittenwald war überbelegt. Hier sah man schon auf den ersten Blick, wie sich die Einheimischen auf die Besucher eingerichtet haben.

    Bei einem ersten Rundgang, zum Knochen ausschütteln, duch die Ortsteile, der aber doch 4 Stunden dauerte, konnte ich mich gar nicht satt sehen, an der Blumenpracht der Fassaden.



    Man zeigt auch im Vorgarten viel Einfallsreichtum


    Es war unglaublich, es gab natürlich nicht nur die kleinen Orts- oder Weilerwege, sondern auch noch fast durchgehend rund um das Hochtal
    kleine Geh-und Radwege. Da blieb es nicht aus, solche Blütenträume zu sehen.


    Etwas näher in den Focus gerückt

    Selbstverständlich lässt sich bei so einem gemütlichen Spaziergang der Blick auf Außergewöhnliches nicht vermeiden.

    Diese Gaiß hat sich auf einem 1,50m Hochstand vorbehalten , seine Kleine immer im Blick zu haben. Hier wurde sie sogar besucht.

    Ein Stückchen weiter erkennt man, dass auch Hotels ihre Fassaden schmücken, hier eine Aufnahme , im Hintergrund die große Arnspitze mit 2196 m,
    Aufstieg 4 Stunden, das wäre doch was für unseren Jürgen?


    Hier von dem Ort Weidach aus


    In Weidach gibt es auch den gleichnamigen See, der entsprechend den Blickwinkeln extrem romantisch sein kann.


    Aber der See hat eine Besonderheit. Jedermann kann hier eine Angelkarte kaufen und sich selbst einen Fisch angeln.

    Der stille Beobachter hatte dabei viel Freude, sah man doch , wie sich so kleine Truppen aufmachten um ihren wohl ersten Fisch zu holen.

    Teilweise musste man da schon schmunzeln, wie der Abenteuerdrang, der sich in deren Augen spiegelte, in sich zusammenfiel und die Ratlosigkeit sowohl mit Handhabung als auch fehlendem Erfolg Einzug hielt.


    Zurück durch den Ort viel mir ein riesengroßes Hotel auf, der Quellenhof, der auf einer weitläufigen Fassade einen traumhaften Blumenschmuck präsentierte, was mich innerhalb eines Teilstücks zu einer ungewöhnlichen Aufnahme animierte.

    "
    Schließlich traf ich auf eine Festankündigung, wobei es sich wieder mal zeigt, wie erfinderisch solche Events für das "Bespaßen" herhalten müssen.

    etwas außerhalb von Weidach wurde der Blick frei auf die Seefeldspitze oberhalb Seefeld.

    Wir erkennen links das Seefeldjöchl, Bildmitte die Seefeldspitze und rechts erkennt man die Skiabfahrt von der Härmelekopfbahn. Darüber ist der Hämelekopf und die höhere Erhebung dahinter die Reither Spitze.

    Ihr könnt euch vorstellen, dass das Herz des Wallberglers bei all den Naturschönheiten geradezu hüpfte.

    Vom gleichen Standort aus sieht man die Hohe Munde ( im Vordergrund ) und dahinter die Niedere Munde, wobei der Grat zur Niederen Munde sehr anspruchsvoll ist. Hohe Munde ergibt sich mehr aus dem gedachten M des Berges. Komme noch mal auf das zurück.

    Am Freitag waren noch viele Wolken unterwegs, aber letztlich konnte man beruhigt in einem ersten Preview die umliegenden Riesen zur Kenntnis nehmen.

    Hier gegenüber dem Mieminger Gebirgsstock ein Blick auf das auslaufende Wettersteingebirge, auffällig wegen der Sichtweise: ist jetzt das Felsengebirge majestätischer oder die am Standort nicht beunruhigende Wolkenbildung?


    nun auf dem Rückweg des ersten Schnupper Marsches zur Pension war auch der unmittelbar an dem Ortsteil angrenzende "Hausberg", die Gehrenspitze von Wolken befreit


    und so zog es mich zu einem kurz vorher liegenden interessanten Lokal, dem Naturwirt.

    Das war was für mich. Ein Pfandl mit Gemüse (Zucchini, Gelbe Rüben, kleine Röstkartoffelchen plus Spiegelei).

    Und wie man sieht, wurde auch dem hier gebürtigen Österreicher Fritz Dopfer, der aber für Deutschland Slalom fährt, eine Würdigung zu teil.

    Frohgestimmt, von leichter Kost und der sich zwischenzeitlichen Wetterbesserung , die sich für den Samstag ankündigte ,

    zog es mich in mein ruhiges Domizil zurück.

    Dieser Blick auf das Wettersteingebirge mit dem im Vordergrund sichtbaren Oefelekopf bis hinter zur Wettersteinspitze ließ mich für Samstag hoffen.


    Hoffe, ihr habt viel Spaß.

    lieben Gruß
    Helmut

  • Gast001
    Gast
    • 31. Juli 2016 um 17:41
    • #2
    Zitat

    Hoffe, ihr habt viel Spaß.

    Nicht nur das!
    Ich staune und bewundere die wunderschöne Natur, die Landschaft, den von Menschen geschaffenen Blumenschmuck an den Häusern...
    und vor allem Deine Unternehmungslust! ( Den widrigen Gegebenheit bei Dir daheim zum Trotz :wink: )


    Liebe Grüße,
    Elke

  • claus-juergen
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    • 31. Juli 2016 um 21:15
    • #3
    Zitat von wallbergler

    ...Aufstieg 4 Stunden, das wäre doch was für unseren Jürgen?...

    hallo Helmut,

    ich sehe, auch östlich von mir kann man es aushalten, zumal scheinbar das Wetter auch gepasst hat. Ich war gestern auch auf so einem "kleinen Bichl" im Außerfern wie dir ja bereits bekannt ist. Sicherlich werde ich die nächsten Tage Zeit finden um euch ein paar schöne Bilder aus dieser Gegend zu zeigen. Heute mußte ich es verständlicherweise etwas ruhiger angehen lassen.

    Danke für deinen Bericht einer mir fast unbekannten Gegend.

    grüsse

    Jürgen

    PS: Wenn du heim kommst, hast du dafür eine total voll erschlossene Villensiedlung und brauchst nicht mehr an den See der Schönen und Reichen fahren :wink:

  • wallbergler
    Gast
    • 31. Juli 2016 um 21:31
    • #4
    Zitat von claus-juergen

    PS: Wenn du heim kommst, hast du dafür eine total voll erschlossene Villensiedlung und brauchst nicht mehr an den See der Schönen und Reichen fahren :wink:

    Auch Spötter müssen sterben :lol:

    Lieben Gruß
    Helmut

    Aber da wären genau die Richtigen für dich hier. Allein schon zusätzlich die Hohe Munde !

  • vadda
    Gast
    • 31. Juli 2016 um 22:29
    • #5

    Da hast du es ja wunderbar angetroffen, lieber Helmut! Nach dem Kreischen der Sägen, dem babylonischen Sprachgewirr und den Erschütterungen (nicht nur) von der Rüttelwalze ;) konntest du die Ruhe in der Natur genießen. Es sei dir gegönnt!

    Hab Dank für deinen wie immer lesens- und sehenswerten Bericht.

    Lieben Gruß,
    Klaus

  • Jofina
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    • 1. August 2016 um 13:17
    • #6

    :wink:

    Wunderschön, dein Urlaubsort, Helmut.
    Besonders begeistern mich die blumen-geschmückten Häuser.
    Und wie niedlich – die Gaiß mit dem Nachwuchs.

    Ich war noch nie in Tirol. Das war uns vom Nordwesten Deutschlands immer zu weit mit dem Auto.
    Deshalb schön, Dich auf Deinen Touren virtuell zu begleiten. Sieht alles fantastisch aus. :up:

    Gruß
    Jofina

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Josef
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    • 1. August 2016 um 16:27
    • #7

    Herrliche Aufnahmen und ein wunderschöner Bericht.

    Liebe Grüße

    Josef

  • burki
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    • 15. August 2016 um 13:05
    • #8

    Wunderschöne Naturaufnahmen, herzlichen Dank für,s mitnehmen!

    burki

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