08 Die Halbinsel Kanoni - Mon Repos

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  • waldi auf Korfu


    Die Halbinsel Kanoni

    Mon Repos


    Das Schloss Mon Repos war der ehemalige Sommersitz der britischen Gouverneure der "Republik der Ionischen Inseln"
    und von 1864 bis 1967 die Sommerresidenz der griechischen Königsfamilie.





    Die Insel Korfu war in der Antike griechisch besiedelt. Von 395 an gehörte Korfu zum Oströmischen Reich. Im Mittelalter wechselte dann der Besitz mehrmals.
    Nach den Sarazenen und den Normannen und den epirischen Herren kamen die Sizilianer. Nach Neapel wurde im 14. Jh. der Einfluss der Venezianer immer stärker.
    Die Venezianer verteidgten die Insel erfolgreich gegen mehrere Versuche der Eroberung durch osmanische Truppen bis zum Ende der Republik Venedig 1797.
    Napoleon nahm die Ionischen Inseln und Korfu als Département Corcyre in Besitz. Kurze Zeit, von 1798 bis 1807, war Korfu russisches Protektorat.
    Danach folgte bis 1814 erneut eine französische Periode.
    1815 wurde durch Beschluss des Wiener Kongresses Korfu Teil der "Republik der Ionischen Inseln" unter britischem Protektorat.
    Zwischen 1828 und 1832 wurde das klassizistische Schloss Mon Repos im Auftrag des englischen Gouverneurs der Ionischen Republik Sir Frederick Adam erbaut,
    dem es ab 1831 als Sommerresidenz diente.
    Nach dem Ende des britischen Protektorats und der Vereinigung der Ionischen Inseln mit dem Königreich Griechenland 1864 wurde das Gelände der griechischen Königsfamilie zur Nutzung überlassen und erhielt seinen heutigen Namen.
    Zuletzt bewohnte König Konstantin II das Schloss, bevor er 1967 ins Exil ging.
    Dann stand es lange leer. Erst 1994 wurde das Gelände in einem Rechtsstreit vor dem Europäischen Gerichtshof dem griechischen Staat zugesprochen.
    Daraufhin wurde das Schloss renoviert und die Parkanlage für Besucher geöffnet.

    Am Schlosstor...




    ... erinnert ein Schild daran, das hier der Prinzgemahl von Elizabeth II. geboren wurde.




    Der heute 95-jährige Prinz Philip wurde am 10. Juni 1921 als jüngstes Kind von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark
    und Prinzessin Alice von Battenberg auf Schloss Mon Repos geboren.
    Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark war der vierte Sohn (von acht Kindern) des griechischen Königs Georg I. (1845–1913)
    und dessen Ehefrau, der Großfürstin Olga Konstantinowna Romanowa (1851–1926),
    Tochter des russischen Großfürsten Konstantin Nikolajewitsch Romanow und der Prinzessin Alexandra von Sachsen-Altenburg,
    und damit ist Philip ein Ururenkel des Zaren Nikolaus I. und Urenkel des dänischen Königs Christian IX. wenn ich mich nicht irre.

    Der große Park der das Schloss Mon Repos umgibt nimmt fast die Hälfte der Halbinsel Análipsis (Kanoni) auf der Ostseite ein.




    Davon möchte ich Euch einen kleinen Teil zeigen.
    Vom Eingang (1) spazierte ich den gestrichelten Weg zum Schloss (5) und wieder zurück.
    Lehnt Euch zurück und genießt die Bilder.









    ...



    ...








    Dann sah ich das Schloss.






    Auf der Terrasse des Mon Repos stand Kaiserin Elisabeth sicher sehr oft um die herrliche Aussicht auf das ionische Meer und das griechische Festland zu genießen.




    Kaiserin Elisabeth hatte nach ihrem 5-monatigen Genesungsaufenthalt auf Madeira auf der Heimreise im Mai 1861 auf Korfu halt gemacht.
    Die paradiesische Natur und die Liebenswürdigkeit der Inselbewohner bezauberten sie so, dass sie davon überzeugt war ihren idealen Aufenthaltsort gefunden zu haben.
    Schon Ende Juni des gleichen Jahres kam sie mit ihrem Vater nach Korfu zurück.
    Sie erhielt Quartier in der Villa des britischen Hochkommissars Sir Henry Storks, Schloss Mon Repos.
    Ihre Lieblingsschwester Nene besuchte sie dort.
    Im Oktober kam Kaiser Franz Joseph für zwei Tage um sie zur Rückkehr nach Österreich zu bewegen, was sie auch kurze Zeit später tat.

    Kaiserin Elisabeth nannte den zum ionischen Meer abfallenden Berghang "Gärten des Alkinoos".
    Vom Schloss führt ein Weg, und weiter unten eine Treppe zu einer natürlichen Grotte, wo Elisabeth gerne baden ging.
    "Nur am Lido habe ich noch so herrlich baden können", wird sie zitiert.

    An der Rückseite des Mon Repos vorbei...




    ... über die Stufen links von dieser riesigen Vase...




    ... kam ich zu einer Terrasse in Höhe des ersten Stockes.




    Ein grandioser Blick!




    Auch rückwärts in den Park.




    Ich ging zurück um das Museum im MonRepos zu besichtigen.
    Das Museum erstreckt sich über zwei Stockwerke.
    Das Erdgeschoss ist den früheren adligen Bewohnern des Schlosses gewidmet. Hier werden Gemälde und Möbel gezeigt.
    Im Obergeschoss sind archäologische Funde ausgestellt, und es werden Informationen über das antike Korfu vermittelt, z.B. über das Thema Schifffahrt.




    Leider war ich an einem Montag am Schloss Mon Repos und stand vor verschlossener Tür. Schlecht geplant, waldi! *9\'

    Na, dann fotografier ich halt noch eine Laterne.




    Da öffnete sich die Tür zum Museum und eine Gruppe Menschen quoll heraus.




    Der Pope wurde zu dem Baum vor dem Eingang geleitet um etwas zu betrachten.




    Als die Gruppe sich entfernt hatte trieb mich meine angeborene Neugier zu dem Baum dessen Blätter denen eines Gummibaumes ähneln.




    Die Blüte hatte etwa den Durchmesser einer Kokosnuss!




    Hier hat man einen besseren Einblick.




    Ich konnte bisher diesen Baum nicht zuordnen.
    Ich tippe auf eine Art der Camellia.

    Jetzt probierte ich nochmal ins Museum zu kommen. Vergeblich. Die Gruppe mit dem Popen war wahrscheinlich angemeldet.

    Mit dem Bild einer Bougainvillae, die auch hier nicht fehlen darf, verabschiedete ich mich vom Mon Repos und trat die Heimfahrt an.




    Das tu ich nicht ohne ein Problem auf der Insel Korfu anzusprechen.




    Solche überlaufenden Müllgefäße findet man überall auf der Insel.
    Da sollte man an verantwortlicher Stelle mal drüber nachdenken!


    Auf der Fahrt ins Hotel habe ich eine rote Ampel überfahren! \\6
    Meine liebe Gattin machte mich darauf aufmerksam, dass die Ampel rot sei. Vollbremsung!
    Plötzlich stand ein Fahrzeug mit der Aufschrift "Police" neben mir und ein Mann in Uniform rief mir zu "It's red!".
    Der Polizist fuhr über die Kreuzung und hielt an.
    Ich bewegte mein Fahrzeug rückwärts bis ich die Ampel einsehen konnte.
    Die rote Lampe war in der Mitte! Nicht oben, wie ich es gewohnt bin! Wie kann man sowas machen? :twisted:
    Bis die Ampel grün zeigte hatte sich das Polizeifahrzeug entfernt. Ein schöner Zug dieses korfiotischen Polizisten!

    Das ist das Straßenschild über der Kreuzung.




    Bei dieser Gelegenheit möchte ich darauf hinweisen, dass hier das Achilleion anders geschrieben steht als in Reiseführern und Karten und Navi.
    Auch andere Orte tauchen in verschiedener Schreibweise auf.
    Auf den Straßenschildern steht ein Ortsmame meist in griechischen Buchstaben und in Latein.
    Die lateinische Schreibweise kann auf den Ortsschildern anders stehen als auf der Karte, und im Navi gibts meist noch eine dritte Version.
    Also: Korfuurlauber aufgepasst!
    Hast Du in Griechenland oder in den Ländern mit kyrillischer Schrift ähnliche Erfahrungen gemacht, Elke?


    Auf dem weiteren Heimweg hielten wir noch an einem Obst- und Gemüsestand.
    Die Damen kauften ein.




    Das "Rote" ist eine Tomate und das andere eine Orange!
    Die Batterie der Größe AA habe ich nur zum Größenvergleich dazugelegt.


    ]



    Liebe Grüße von waldi :174:


    Inhaltsverzeichnis
    Waldi auf Korfu 2016


    01 waldi auf Korfu 2016 Planung


    02 Korfu Vorbereitung und Anreise


    03 Korfu Das Hotel "Kaiser Bridge"


    04 Im Norden von Korfu


    05 Die Halbinsel Kanoni - Die Basilika von Paleópolis


    06 Die Halbinsel Kanoni - Kloster Vlacherna


    07 Die Halbinsel Kanoni - Pontikonisi ( Mäuseinsel)


    08 Die Halbinsel Kanoni - Mon Repos


    09 Kloster Paleokastritsa


    10 Des Kaisers Thron bei Pélekas


    11 Das Achilleion Teil 1


    12 Das Achilleion Teil 2


    13 Das Achilleion Teil 3


    14 Die Fahrt zur blauen Lagune


    15 Das Bergdorf Hlomos


    16 Der Strand von Marathias


    17 The british cemetery

    Und immer neugierig bleiben!

    Einmal editiert, zuletzt von waldi () aus folgendem Grund: Inhaltsverzeichnis berichtigt

  • Erst mal herzlichen Dank für Euer Lob!
    Es freut mich sehr wen ich dies lese.


    ... werden erdrückt vom temporären Lärm der anfliegenden Flugzeuge...


    Es ist so! Daran ist nichts zu beschwichtigen.
    Selbst in unserem Hotel hörten wir die Flieger - besonders bei der Schubumkehr. Das hat dann richtig gewummert.
    Wir haben während einer Bootsfahrt mit einer deutschen Touristin gesprochen die in einem Hotel an der besagten Bucht logierte: Grausam! Nie mehr!
    Aber es muss ja keiner wiederkommen! Es gibt noch genug die noch nicht da waren, hatte ich den Eindruck.
    Trotzdem überwiegen die positiven Erlebnisse auf dieser herrlich grünen Insel!
    Ich würde sofort wieder hinfliegen. Was wäre die Alternative zum Hinfliegen?
    Mit dem Auto und mit Fähre? Das wäre sicher nicht geeignet für einen Kurzurlaub!
    Ich weiß derzeit keinen Ausweg, Helmut.



    Und hast halt auch dein Herz an die teilweise sich überlassenen Geschöpfe verloren. Das ist aller Ehren wert.


    Ich hatte bei dem Anblick der Tiere ganz andere Gedanken in meinem Kopf, Helmut.
    Ich hatte den Eindruck, dass die Tiere extra auf das Inselchen gebracht wurden um die Touris aufzuweichen, quasi nach dem Motto: Wer gut zu Tieren ist dem kauf ich auch was ab. Dann kann er Futter kaufen für die Tiere. Ich kann mich aber auch irren.
    Jedenfalls kriegte der Pfau auf dem Dach was hingestellt.





    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Waldi, ich habe mich zurückgelehnt und genossen. Dieser schöne mediterrane Park, sowas liebe ich, da könnte ich mich stundenlang aufhalten.
    Vielen Dank auch für die Hintergrundinformationen zu den Vorfahren von Prinz Philip. In solchen Themen bin ich doch recht unbeleckt, von daher freue ich mich, wenn ich meinen Horizont diesbezüglich etwas erweitern kann.


    Liebe Grüße
    Helga


  • Ich weiß derzeit keinen Ausweg, Helmut.


    Ich hatte den Eindruck, dass die Tiere extra auf das Inselchen gebracht wurden um die Touris aufzuweichen


    Lieber Waldi,


    Ehrlich gesagt, ich wollte da auch schon mal hin. Weil du den Ausweg angesprochen hast, es müsste doch auch auf dieser Insel andere Destinationen geben, wo man ungestört vom Fliegerlärm wohnen kann? Dann könnte man den Besuch der beiden Inseln an einem Tag ja mal "mitnehmen"?
    Immerhin beweist es, wie wichtig es ist , hier auch mal die negativen Seiten anzusprechen. Nochmal großes Lob, lieber Waldi.


    Die Vierbeiner:


    Ganz so "krass" kann ich mir das nicht vorstellen, denke mal , dass dich dein Eindruck vielleicht doch trügt.


    Wir waren ja alle schon mal in den südlichen Sphären. Und da ist es doch überall so, dass wahnsinnig viel Hunde, Katzen usw. immer vor allen Dingen bei den Touristenzentren herumstreunen. Erinnere mich noch genau an Menorca, ein an sich wunderschönes Fischrestaurant, wurde stets erst Abends zur Essenszeit von mindestens 50 Katzen frequentiert. Herzallerliebster "Augenaufschlag" inbegriffen. Was dazu führte, dass viele die Katzen unter dem Tisch fütterten.
    Was wiederum bei den Angestellten größten , aber unterdrückten Ärger hervor rief.
    Wobei immer wieder darauf hingewiesen wurde, man möge doch das unterlassen, denn wenn die Saison zu Ende ist, sind sie sich allein zum Wildern überlassen.


    So stelle ich mir das hier im Wesentlichen ! auch vor.


    Aber die Tieraufnahmen von dir hätte ich nicht missen wollen.


    lieben Gruß
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Geschichtsunterricht gepaart mit Ausflügen in die Botanik.


    Wie soll man das anders zusammen fassen.


    Nebenbei hast ein schönes "Schattenplätzchen" ( im riesigen Park, die wussten schon , wo man wohnt) vorgefunden, lach.


    Was den Gummibaum betrifft, ist dies meines Erachtens tatsächlich einer. Nicht ungewöhnlich, fahr nur mal nur nach Premantura und du siehst kurz vor dem Eingang
    des Campingplatz Stupice diesen Baum






    Zum Glück hast einen verständnisvollen Polizisten erwischt. Das hätte bös ausgehen können, wenn der gerade einen "Grant" gehabt hätte.


    Und - was war denn das, Orange neben Tomate im Kleinstformat? Eine besondere Züchtung, normaler Weise ist ja im Süden alles wesentlich größer?


    Ganz lieben Gruß
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Lieber Helmut,


    ich hab noch nie einen Gummibaum blühen sehen. Schön anzusehen ist die Blüte auf jeden Fall!


    Ja, mit dem Schutzmann hatte ich einen Riesendusel! Das hätte teuer werden können.


    Ob die etwas klein geratene Orange eine besondere Züchtung ist weiß ich nicht. Eine bei uns übliche "Götterfrucht" wars nicht. Die ist aber nach dem Schälen manchmal auch nicht größer!
    Ich werde noch einige Orangenbäume zeigen. Viel größer waren deren Früchte aber auch nicht.
    Aber eine größere Tomate hatte ich vorher noch nie gesehen. Das war ein mordsdrumm Paradeiser!


    Zitat von wallbergler

    Ehrlich gesagt, ich wollte da auch schon mal hin. Weil du den Ausweg angesprochen hast, es müsste doch auch auf dieser Insel andere Destinationen geben, wo man ungestört vom Fliegerlärm wohnen kann?


    Eigentlich hat mich persönlich der Fluglärm kaum gestört. Sie fliegen ja den Flughafen recht langsam an. Meist sind es A320 mit "leisen" Triebwerken.
    Weil die Insel Korfu nur 60 Kilometer lang ist und Kerkyra ungefähr in der Mitte davon liegt gibt es kaum einen Punkt auf der Insel wo man nicht irgendwann ein Flugzeug hört.
    Außerdem ist es für viele geradezu eine Attraktion den Fliegern in der Einflugschneise so nahe zu kommen.


    Apropos "ich wollte da auch schon mal hin": Es gibt Stechmücken! Die magst Du ja nicht.
    Ich habe zwar mal eine gesehen, aber weder meine Gattin noch ich hatten in den sieben Tagen einen Stich zu spüren bekommen!
    Weder am Strand, noch im Zimmer hatten wir Ärger mit den Plagegeistern.
    Allerdings hatten wir nachts die Balkontür geschlossen weil meine Frau noch gerne im Bett liest. Außerdem funktioniert die Klimaanlage nur bei geschlossener Tür, und die war notwendig!.
    Ich hab mich gewundert, dass es im Hotelzimmer immer so warm war wenn wir von einer Tour zurückkamen, bis ich kapierte dass beim Verlassen des Zimmers sämtlicher Strom abgeschaltet wurde. Nur der Kühlschrank lief weiter.
    Tagsüber stand die Balkontür aber immer mindestens eine Handbreit offen.
    Ich habe in einem schlauen Buch gelesen, dass die Biester an der Nordküste stärker auftreten, also solltest Du Dich südlicher orientieren.



    Zitat von wallbergler

    Dann könnte man den Besuch der beiden Inseln an einem Tag ja mal "mitnehmen"?


    Von welchen "beiden" Inseln sprichst Du?
    Wenn man die kleinen Inselchen außer acht lässt, dann bleiben Paxos und Antipaxos südlich von Korfu.



    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!


  • Von welchen "beiden" Inseln sprichst Du?
    Wenn man die kleinen Inselchen außer acht lässt, ......


    Genau die habe ich aber gemeint,lach. Also Deminutiv, die "Verniedlichungsform"


    Und danke , dass du meine "Freunde" erwähnst. Da sind mir ja Drohnen lieber, grins.


    Das gibt mir, trotz deiner aufbauenden Geschichte den Rest. Also doch nach Aghia Galini, siehe mein Avatar.


    Lieben Gruß
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Vor Begeisterung über deine Korfu-Berichte habe ich doch tatsächlich vergessen dir zu schreiben, welche schöne Pflanze das ist.
    Es ist kein Gummibaum sondern die Magnolia grandiflora

    Lieben Gruß Karin
    Wer der Sonne entgegen wandert lässt den Schatten hinter sich. (Bruno Hans Bürgel)

  • Waldi, ich denke , den angesprochenenen Lärm der Flugzeuge konntet Ihr leicht "vergessen".... Ihr habt so viel unternommen und erlebt, dass Ihr abends nach einem guten Essen und einem nachfolgenden "Sundowner" auf der Hotelterrasse jeden Tag sicher todmüde ins Bett gesunken seid.
    (s. die letzten Bilder hier)


    Zitat

    Auf den Straßenschildern steht ein Ortsname meist in griechischen Buchstaben und in Latein.
    Die lateinische Schreibweise kann auf den Ortsschildern anders stehen als auf der Karte, und im Navi gibts meist noch eine dritte Version.
    Also: Korfuurlauber aufgepasst!
    Hast Du in Griechenland oder in den Ländern mit kyrillischer Schrift ähnliche Erfahrungen gemacht, Elke?


    Das Problem kenne ich auch vom "restlichen" :wink: Griechenland, aber auch von anderen Balkanstaaten ( BiH, nördliches MNE)


    An den Hauptstraßen sind die Wegweiser meist in lateinischer Schrift ( oder in beiden Schriften)- auf Nebenstraßen nur in Kyrillisch oder in griechischer Schrift.


    Bei kyrillischer Schrift ist es mir in der Zwischenzeit gelungen, mir einige Schriftzeichen zu merken und Ortnamen lesen zu können.
    Bei der griechischen Schrift war ich diesbezüglich bis jetzt erfolglos. :sad:


    Und doch haben wir immer gefunden, was wir gesucht haben.
    Ein Problem dabei war, dass die Ortsnamen auf Landkarten oft unterschiedlich in lateinische Buchstaben "übersetzt" waren. Gythio oder Githio, Pilos oder Pylos, Sparti statt Sparta , usw...
    Mein Navi hat alle erkannt- wenn ich die richtige Schreibweise eingegeben habe ( oder solange ausprobiert habe bis es stimmte)
    Da ich oft Internetverbindung hatte, habe ich ich mir manchmal auch die Koordinaten eines Ortes, in den wir wollten, herausgesucht und dann ins Navi eingeben. Hat fast immer geklappt - bis auf eine Ausnahme in AL - da hatte ich mit einem Zahlendreher Daten falsch eingegeben und wir wurden ins freie Feld geführt...


    Allerdings war es immer ratsam mit Navi und mit der Landkarte zu fahren ( wobei die griechische Landkarte eines Athener Verlag besser zu handhaben war war als die von freytag & berndt)


    Noch eine Anmerkung dazu:

    Zitat


    Solche überlaufenden Müllgefäße findet man überall auf der Insel.
    Da sollte man an verantwortlicher Stelle mal drüber nachdenken!


    Im manchen Kommunen des Peloponnes war das Müllproblem sehr schlimm - schlimmer als wir es von MNE und AL kennen.
    Meterhohe Müllberge am Straßenrand.
    Grund waren die derzeitigen immer wiederkehrenden Streiks aller möglichen Berufsgruppen in GR. So auch der Müllarbeiter.


    Seltsam war nur, dass es Kommunen gab, wo das nicht der Fall war. Aber ich weiß ja nicht, wer Abeitgeber dieser Streikenden ist -zwischen wem in GR Streit/Streik wegen Geld und Arbeitsbedingungen ausgefochten wird.


    Liebe Grüße,
    Elke

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