Sommer 2016 : Griechenland, Albanien, Montenego, Kroatien

Es gibt 90 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Mifle.

  • Was ist los, Elke?
    Hat Dich der Blitz getroffen oder seid Ihr abgesoffen oder unter dem Sand begraben?
    Die Gewitter sind aber doch nach Osten abgezogen.
    Vielleicht seid Ihr ihnen gefolgt und ohne Internet.
    Die Temperaturen sollen ja in den nächsten Tagen stetig steigen.
    Weiterhin eine gute Reise!



    wünscht Euch waldi (derzeit aus D) :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Was ist los, Elke?


    Nix... waldi! Wirklich nix...so ist es halt mit Strandurlaub ! :wink:


    Zitat

    Die Temperaturen sollen ja in den nächsten Tagen stetig steigen.


    Noch weht ein kühler Wind, noch sind es max 25 Grad,,


    Fast wären wir hier nach zwei schönen Sonnentagen noch länger hängen geblieben:
    Stundenlange Spaziergänge entlang an einem sehr schönen Sandstand ( wer den Namen wissen möchte: CP Melissa bei Kyllini-Loutras /Kalamia)
    Wassertemperatur. Angenehme 23 Grad, gute Badetemperatur..




    Abends an der Strandbar..



    Die zwei passen schon zusammen



    Aber langer Strandurlaub ist jedoch nicht so ganz unsere Sache.


    Und so zog es uns heute ein Stück weiter.


    Olympia war unser Ziel


    Am Wegesrand






    Heute war Olympia das Ausflugsziel von drei Kreuzfahrschiffen, die im 70km entfernten Hafen Kyllini angelegt hatten.
    Entsprechend voll waren die historischen Stätten.
    40, 50 Busse....


    Und so zogen wir uns zunächst mal auf den CP Alphios hoch über Olympia zurück.
    Wir haben Zeit.



    Auch hier haben wir auf dem CP wir gutes, im Preis inklusives WLAN….
    Natürlich gleich mal die letzten Nachrichten checken…..



    Wir verbrachten im Restaurant einen sehr interessanten Abend zusammen mit Griechen, Holländern, Schweizern.


    Es ist sehr gut, die Einstellungen vor allem zur Flüchtlingspolitik ( derzeit wird ja Idomeni geräumt), aber auch zur wirtschaflichen Situation Griechenlands aus unterschiedlichen ( durchaus subjektiven) nationalen Perspektiven kennenzukernen.


    Das liebe ich u.a. am Camping, wie wir es machen.
    Kontakte, international, zufällig, temporär, unverbindlich, aber immer spannend!


    Morgen früh werden wir versuchen, noch vor Eintreffen der vielen Touristenbusse am Eingang zur Ausgrabungsstätte zu sein.


    Hier am „Gymnasium“



    Es dürfte morgen angenehm sein, wie heute ohne Regen bei ca 24 Grad.


    Liebe Grüße,
    Elke

  • ja, liebe Elke,


    das lässt sich schon mal gut an. Man kann gedanklich gut eintauchen in diese Welt am Strand, rund herum üppiger Pflanzenbewuchs und dem sich treiben lassen.


    Krasser geht es nicht derzeit für mich. Hier wird heute zum 3. !!!!!!!! Mal die Straße aufgeschnitten, Graben gezogen, Wasserleitunganschluss, Gasanschluss und sonstiges zu Verbuddelndes und und und. Von 6 Häuseren stehen jetzt 3. Es ist täglich zum Mäusemelken.


    Also genieße deinen hoffentlich weiteren unbekümmerten Urlaub und alles, alles Gute


    lieben Gruß
    Helmut


    der von der Baustellle


    Komme aber derzeit nicht weg.

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Hallo Elke ,


    Ich wünsche euch einen tollen Urlaub.


    Ein wenig beneide ich dich jetzt schon , du sitzt irgendwo am Strand und ich geh
    jetzt zur Schmerztherapie.

    Liebe Grüße :auto3:




    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.


  • Ein wenig beneide ich dich jetzt schon , du sitzt irgendwo am Strand und ich geh
    jetzt zur Schmerztherapie.


    Danke, Dieter..
    aber vom Strand haben wir uns derzeit "verabschiedet"


    Für Olympia braucht man etwas Ausdauer... hoffentlich hat Deine Therapie Erfolg und Ihr könnt auch bald wieder unterwegs sein!


    Das frühe Aufstehen hat sich heute gelohnt.
    Blick aus dem Fenster kurz vor 7 Uhr ( griech Zeit)



    Um 8 Uhr gab es in Olympia für unser Wohnmobil noch keine Parkprobleme.


    In den Ausgrabungsstätten waren wir nahezu die ersten - Morgenstimmung und Ruhe.
    Das war einfach schön und eindrucksvoll.
    ( Eine Stunde später war das schon ganz anders- die Busse der Kreuzfahrschiffe trafen ein)





    Ebenso sehenswert ist das sehr gute neue archäologische Museum .
    Erst hier bekommt eine Vorstellung von der Pracht und dem Reichtum der antiken Stätten.





    4- 5 Stunden Zeit sollte man sich für die Ausgrabungsstätte und für das Museum mindestens nehmen.


    Da wir mit unserem Fahrzeug nach Olympia hinuntergefahren waren, war es kein Problem, ohne lange Wartezeit wieder hinauf auf CP Alphios zu fahren.


    Für ein Bad in dem großen Swimmingpool auf dem CP war mir der Wind etwas zu frisch, es waren heute nur 24 Grad.
    Aber so verbrachten wir einen erholsamen Nachmittag – und planen jetzt für unsere Weiterreise morgen.


    Mal sehen . wo wir morgen sein werden.


    Liebe Grüße,
    Elke

  • Fantastisch, liebe Elke,


    diese Bilder lassen auch vermuten, welcher Bilderreigen auf uns zukommt.


    Weiterhin ungetrübten Urlaub.


    Lieben Gruß
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • 100km weiter südlich... wir sind gerade in dieser Bucht angekommen
    Ihr Name:
    "Ochsenbauchbucht"



    Bild aus Wiki
    https://wikitravel.org/de/Datei:GR-Pylos-Voidokilia.jpg


    Hier werden wir uns von unserer persönlichen "Olympiade" gestern in Olympia erholen!


    Liebe Grüße,
    Elke
    "

  • Der Tag heute begann als Strandtag.


    Das Wasser in der Bucht hat schon 25 Grad, da kann man es gut aushalten.


    Und doch lockte es mich, die Ochsenbauchbucht (Voidokilia) aus der eindrucksvollen Perspektive zu sehen , wie sie oft auf Plakaten, Postkarten u.a., z.B. Wikibild #27, fotografiert ist:
    Von oben.


    Ich erkundigte mich, wo dieser Standort ist.
    Es ist der Blick von der Ruine der Festung Paleo Kastro beim Dorf Gialova ( nördlich von Pylos)



    Am Spätnachmittag machte ich mich auf den Weg, zuerst auf einer Straße entlang der Bucht und dann auf einem schmalen Weg hinauf zur Festungsruine.




    Die Festung wurde im 13. Jahrhundert von den Franken erbaut, wurde dann von den Venetianern, den Genuesen und schließlich von den Osmanen erobert.


    Dieser Ausblick war das Ziel meiner Wanderung.






    Der Traumstand dieser Bucht war noch leer




    Was als Spaziergang gedacht war, wurde letztlich eine mehr als dreistündige Wanderung
    ( auf der ich übrigens niemandem begegnet bin),


    die sich jedoch gelohnt hat.


    Morgen brechen wir auf und fahren weiter.


    Liebe Grüße,
    Elke

  • Das ist ja wieder mal typisch unsere liebe Elke,


    müht sich 3 Stunden quer durchs Gelände .


    Aber vielen Dank , was für ein herrlicher Aussichtspunkt über dieser außergewöhnlichen Halbbucht, ideal begrenzt von hohen Felsen.


    Der Klassiker einer Piratenbucht zur Verteidigung.


    Vielen Dank, dass du auch uns an diesem Panorama teilnehmen hast lassen.


    Weiterhin ungetrübte Reise.


    Lieben Gruß
    Helmut


    da ich weiß, dass du auch Großereignisse im Fussball schon mal ansiehst, heute ist die Champions League , rein spanisch ausgetragen.
    Hoffentlich hast du Empfang heute.

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Eine fantastische Aussicht !!! Da hast du die Mühen im Nachhinein sicherlich gerne auf dich genommen (nicht nur, um uns zu begeistern).


    Herzlichen Dank,
    Irmgard und Klaus

    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
    (Albert Schweitzer)

  • Heute gibt es (vorläufig) einen „ Obsttag“! :grin:


    Wir sind in dem kleinen Städtchen Koroni am Meer ganz im Süden des Peloponnes (südlich Kalamata).


    Nach den Frühstück spazierten wir hinunter zum Hafen .
    Es ist Sonntag.


    Schon früh waren die Glocken der orthodoxen Kirche zu hören gewesen und wir rechneten mit leeren Straßen und geschlossenen Läden.



    Irrtum.


    Es war Obst – und Gemüsemarkt. Bauern aus der Gegend hatten ihre Stände aufgebaut.


    Die griechischen Hausfrauen ( eigentlich waren es meist die Männer) schleppten Taschen voll frischen Tomaten, Bohnen, Salat, Zucchini, Gurken, Kartoffeln u.v.m. nach Hause.


    Das Angebot war verlockend:
    Orangen, Erdbeeren, Nektarinen, Pfirsiche, Aprikosen und Kirschen voll ausgreift und frisch.





    Dieser junge Mann wollte unbedingt fotografiert werden. (Und war zufrieden, nachdem er das Foto betrachtet hatte)



    Nach einem Espresso am Hafen mitten unter den Einheimischen gingen wir vollbepackt mit Tüten voll Obst zurück zu unserem Campingplatz , ca 10 min oberhalb des Ortes.



    Das war heute unser „Mittagessen“



    Zum Nachtisch – ganz kalorienarm :wink:
    Baklava aus der Konditorei unten im Dorf.


    Wer es kennt, weiß um diese honigsüße Verführung...



    Jetzt werden wir eine Siesta am Pool des CP Koroni verbringen (wo wir fast allein sind) und heute Abend nochmals ins Städtchen gehen, vielleicht hinauf zum Kloster und zur Burgruine steigen und dann eine hübsche Taverne aufsuchen.



    Blick vom CP auf Koroni



    Liebe Grüße,
    Elke

  • Hallo Elke


    Beim Betrachten deiner schönen Fotos fällt es mir zunehmend schwerer, mir folgendes glaubhaft einzureden:


    Ich mag kein blaues Meer..
    Ich mag keine Obst- und Gemüsemärkte...
    Ich mag keinen Aufenthalt in netten Kneipen...
    Ich mag kein Entspannen am Pool...
    Ich mag kein frisches Obst...
    ...und überhaupt bin ich ein totaler Urlaubsmuffel!


    Liebe Grüsse
    Viktor

    [COLOR="#0000CD"]Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.(Albert Einstein)[/COLOR]

  • Liebe Elke,


    so etwas nennt man Traumtag. Vor allen Dingen wird diese Sicht verstärkt, da es heute schon den ganzen Tag hier gewittert und zwischendurch kurz schüttet.


    Täusch ich mich, oder sieht das dortige Obst auch schon ganz anders aus, soll heissen natürlicher, als unsere übersprühten und glänzenden Pflaumen, Pfirsiche Aprikosen usw.


    Einfach zum Reinbeissen. Fotomäßig natürlich perfekt ins Bild gerückt. Farblich können wir ja inzwischen mit dem dortigen Obst mithalten, lach. Aber dann wird es wässrig in der Regel.


    Und auch der Campingplatz bietet eine herrliche Aussicht, träum.


    Lasst es euch gut gehen


    ich freue mich für euch mit


    lieben Gruß
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Jetzt hab ich zum dritten Mal etwas geschrieben...immer bricht das Internet ab ...uns geht es super... 35 Grad, Meer....
    Ich probiere später nochmal ...


    Etwas später:
    Ich würde ja gerne etwas erzählen von dem Städtchen Koroni mit seiner venezianisch osmanischen Festung, seinen steilen engen Gassen, seinem Kloster mit den gastfreundlichen Nonnen, die Gäste mit selbstgemachten Süßigkeiten begrüßen…


    Aber auch vom mittleren Finger des Peloponnes mit dem langen Sandstrand bei Gythio,


    von der zauberhaften, aber rauen Landschaft der Mani wo Menschen und Sippen sich früher in Wohntürmen verschanzten, Piraten in Buchten ankerten, wo noch im 19. Jahrhundert die Gesetze der Blutrache galten… wo die Luft erfüllt ist vom Duft von Thymian, Oregano und anderen Kräutern…
    von "Pausen " in Kafenions, wo auch mal ein Pope den griechischen Kaffee serviert (das ist der mit dem Bodensatz in der Tassen).... usw
    aber die heutige Technik ist nicht immer zuverlässig… allein für diese Zeilen brauchte ich 5 Anläufe, weil die Internetverbindung immer wieder abbricht.


    Wir sind morgen noch einen Tag hier auf diesem Platz am Meer ( nach unserer Devise: nach jedem Fahrtag ein Ruhetag) , bei 35 Grad Luft- und 26 Grad Wassertemperatur fällt das Hiersein nicht schwer :wink:


    Vielleicht klappt es morgen besser mit der Verbindung, vielleicht sogar für ein paar Fotos.


    Liebe Grüße,
    Elke

  • Nun sind schon etliche Tage vergangen ( viel zu schnell) – wir sind immer noch in der Mani und können uns nicht entschließen weiterzufahren.


    Wo gibt es das schon- einen Campingplatz ( kaum zu einem Viertel belegt) mit Plätzen zwischen riesigen duftenden Oleanderbüschen, unter blühenden Granatafelbäumen, Oliven und Orangenbäumen, die noch süße, reife Früchte tragen – Pflücken erlaubt.


    Sonnenwarme Orangen zum Frühstück direkt vom Baum habe ich noch nie erlebt.



    Granatapfelblüten



    Das Wetter passt - Meer und Pool auch.





    Am letzten Sonntag in dem kleine Städtchen Koroni


    Vielleicht klappt es heute mit dem Internet besser – ich will versuchen eine kleine Auswahl an Bildern zu zeigen von unserem Nachmittagsspaziergang hinauf zu Festungsruine.


    Nur wenige hundert Meter Straße unten am Hafen verlaufen eben – die alte Stadt Koroni liegt an einem steilen Hang- es geht immer und überall bergauf.







    Von der großen venezianisch- osmanischen Festung sind nur noch Mauerreste vorhanden.


    Verschiedene Kulturen haben ihre Spuren hinterlassen- z.B. dieses alte byzantinsche Kirchlein (leider verschlossen)





    Im Festungsbereich gibt es seit 1918 ein orthodoxes Kloster mit einigen betagten Nonnen.


    Eingang zum Klosterbereich




    Jeder der ( nur wenigen) Besucher wurde freundlich mit einem Stückchen Loukoumies ( kleine, süße Fruchtgeleestückchen) begrüßt und aufgefordert, sich in dem paradiesisch schönen blühenden Klostergarten umzuschauen.


    Das Klostergelände





    Natürlich führte der Weg auch an einem kleinen Klosterladen vorbei, wo neben religiösen Gegenständen auch handgefertigte Dinge , z.B. aus Olivenholz angeboten wurden.


    Der Weg zurück zum Hafen





    Liebe Grüße,
    Elke

  • Zitat

    Nun sind schon etliche Tage vergangen ( viel zu schnell) – wir sind immer noch in der Mani und können uns nicht entschließen weiterzufahren.


    Zehn Pferde würden bestimmt nicht reichen, um euch da weg zu bekommen. :14: Deine Bilder strahlen eine wunderbare Ruhe und Gelassenheit aus, beneidenswert.


    Weiterhin eine schöne Zeit wünschen euch
    Irmgard und Klaus

    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
    (Albert Schweitzer)

  • Liebe Elke,


    so sieht also das Paradies aus. Direkt vom Baum in den Mund. Ohne Zwischenhandel, lach.


    Traumhafte Blüten, das erschwert natürlich die Sicht von hier zu Hause nach draußen. Die Pfingstrosen wollen schon lange, aber sie können ihre Kelche nicht aufmachen. Immer wieder werden sie zugeschüttet.


    Da ist es schon Balsam für die Seele, wenn hier mediterraner Flair mit verträumten Gässchen ins Wohnzimmer kommt.


    Was für ein schönes Land.


    Danke dir für die Mühe, all dies ins Bild zu rücken. Weiterhin unbeschwerte Reise noch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Lieben Gruß
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Fantastische Aufnahmen! Ich würde da keinen Meter mehr wegfahren bei diesen paradiesischen Zuständen.
    Einen schönen, genussvollen Aufenthalt weiterhin!

    Viele Grüße
    Helga


    Das Heilmittel für alles ist Salzwasser: Schweiß, Tränen oder das Meer.
    Karen Blixen

  • Da würde ich auch noch eine Weile bleiben wollen.
    Die herrlichen Bougainvillen und Früchte direkt vom Baum bescheren einen schönen Aufenthalt.
    Wenn das Wetter noch mitspielt und der Platz ruhig bleibt ist es doch Erholung pur.

    Lieben Gruß Karin
    Wer der Sonne entgegen wandert lässt den Schatten hinter sich. (Bruno Hans Bürgel)

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