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Wandern an der Küste der Provence

  • Gast001
  • 22. September 2015 um 23:16
  • Gast001
    Gast
    • 22. September 2015 um 23:16
    • #1

    In der Küstenregion östlich von Marseille gibt es mehr als 150 km Wanderwege.
    Spazierwege, einfache Wanderungen, aber auch schwierige und konditionsfordernde entlang der Klippen der Calanques, den tief eingeschnittenen Buchten an der Steilküste.

    Es geht durch Weinberge, Pinienwälder, mediterranes Gestrüpp, über Steige und Felsen, entlang der Kante hoher Klippen.

    Es geht bergauf , bergab - oft hinauf auf 200m Höhe und wieder hinunter ans Meer mit meist phantastischen Ausblicken.

    Es gibt Abschnitte ( vor allem im Nationalpark Calanques) , bei denen der Zugang streng geregelt ist :
    Gesperrt bei Mistral, der die Wanderer von den Klippen bläst, sowie bei Regen und Nebel .

    Aufgrund der Brandgefahr in den Sommermonaten zwischen dem 1. Juni und dem 30. September gibt es eine strenge Zugangsregelung.
    An den Zugangswegen ist angezeigt ob orange, rot ( Nur von 6 Uhr bis 11 Uhr) oder schwarz (Gesperrt)
    Hier kann man sich immer aktuell informieren
    https://cg13.eway.fr/conditions.php
    Quelle:
    https://www.marseille-tourisme.com/al/wanderungen…von-marseille/*

    Wir können die schwierigen Touren leider nicht mehr machen.

    Aber wir sind an verschiedenen Tagen einzelne kleinere Abschnitte gegangen und haben die phantastische Aussicht, die Farben genossen, sind oft einfach auch lange irgendwo gesessen und haben den Duft der Pinien und der meist trockenen Kräuter eingesogen .

    Die folgenden Bilder sind alle zwischen Cassis und Saint Cyr sur Mer enstanden . ( Östlich Marseille)

    Der erste Weg führt von Saint Cyr immer an der Küste entlang bis zur Bucht von Port d'Alon- ca 6 km ( weiter bis Bandol 11km)

    Feste Schuhe sind angebracht - oft sind Felsen und steinige Abschnitte zu überwinden - bei Regen und Sturm ist der Weg gesperrt.

    Hier ein paar Impressionen

    Weg bei Saint Cyr , unserem Urlaubsort.


    Hinunter zum Strand

    Gut, wenn man Badezeug dabei hat , es gibt immer wieder Möglichkeiten, sich zu erfrischen

    Chemin littorial - der Küstenweg

    Oft geht es durch Pinienwald- mal direkt am Meer, mal etliche Meter oberhalb.

    Die Bucht von Port d'Alon ist auch mit dem Auto zu erreichen - eine schöne, beliebte Badebucht mit Sand und vielen Pinien.
    s.auch diesen Beitrag

    Mit Restaurant und Cafe

    Weitere kleine Wanderungen machten wir im Bereich der Route des Crêtes an den Falaises du Soubeyron. Sie werden schon zu den Calanques gezählt , sind Naturschutzgebiet , gehören aber noch nicht zum Nationalpark Calanques.

    Die Straße windet sich hoch hinauf - es gibt viele Parkplätze, von wo aus man bis an die Kanten der Klippen gehen kann.

    Man kann auch die gesamte Strecke auf schmalem Pfad abseits der Straße und dicht an den Klippen, zum Teil auf recht ausgesetzten Wegen wandern ( ca 14 km)

    Absolut gutes Schuhwerk, Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Es gibt unterwegs keinen Kiosk, kein Restaurant, keine Möglichkeit, Getränke zu kaufen.

    Bei Mistral und bei Regen sind der Weg und die Straße gesperrt: Lebensgefahr.

    Hier ein paar Eindrücke von diesem Gebiet

    Steinige Pfade winden sich zwischen Büschen, Kräutern und Bäumen bergauf, bergab

    In Jahrtausenden vom Wind und Regen geformte Felsformationen

    Erstaunliche Formen!

    Wanderweg

    Samenstand einer Zistrose

    Die Rote Spornblume ist sehr genügsam

    Der Duft der Kiefern ist überwältigend

    Die Route des Crêtes führt manchmal recht nahe an die Felswände - der schmale Wanderweg daneben noch dichter

    Der Wanderweg

    Ausblick nach Norden zum Massif Saintes Baumes

    Der Wanderweg kann recht anstrengend sein - stabile Schuhe sind ratsam

    Der Abgrund ist nicht weit vom Weg entfernt

    Irgendwo auf einem Felsband führt der Weg .
    Nach "unten" sind es ca 200m. Trittsicherheit ist absolut erforderlich.

    Am Rand der Klippe

    Ein Höhepunkt auf dem Wanderweg: Cap Canaille, 362m ü.M. mit Blick auf Cassis

    Der Blick mehr als 300m hinunter aufs Meer macht schwindelig - und doch gibt es "Mutige", die sich auf diese Felsnase hinauswagen… für ein "Selfie" oder so…

    Blick Richtung Nationalpark Calanques

    Bucht bei Cassis

    Der Wanderweg entlang der Calanques s.oben * ist anspruchsvoll - 11 Stunden sollte man von Cassis bis Marseille rechnen
    Wanderlinks

    Nicht immer ist der Weg so bequem wie hier zu Beginn, kurz nach Cassis.

    Er ist nicht über eine Straße erreichbar.

    Wir sind ihn nicht gegangen, aber haben uns die Felsen der Calanques bis kurz vor Marseille vom Meer aus angesehen.

    Davon in einem anderen Bericht.

    Elke

  • vadda
    Gast
    • 23. September 2015 um 16:35
    • #2

    Du willst uns wohl Frankreich schmackhaft machen, liebe Elke. Das sind ja fantastische Aussichten, die du uns mit deinen Fotos präsentierst. Der September war bezüglich der Temperaturen und der abebbenden Touristenströme sicherlich der richtige Monat, um diese Tour zu unternehmen.

    Herzlichen Dank für die Vorstellung,
    Klaus

  • Josef
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    • 23. September 2015 um 20:48
    • #3

    Elke, danke für diesen herrlichen Bericht, eines für uns fremden Gebietes.

    Liebe Grüße

    Josef

  • tosca
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    • 25. September 2015 um 18:54
    • #4

    Schöööööööön, liebe Elke,

    obwohl ich an der Grenze zu Frankreich (und Schweiz) wohne, im Dreiländereck, ist Frankreich ein Buch mit 7 Siegeln, bzw. ein weißer Fleck auf der Landkarte. Kurz mal zum Einkaufen über die Grenze, auch mal auf ner Ferme gewesen, und vor fast 40 Jahren mal in Paris - Den Urlaub den wir vor über30 Jahren an der Cote Azur verbringen wollten haben wir schnell (nach 2 Tagen) wieder abgebrochen, es war einfach nur schlimm...... Seither sagten wir uns: "Nie wieder Frankreich" ;)

    Aber vielleicht sollten wir doch mal wieder einen Versuch wagen? Deine schönen Bilder machen doch wieder ein wenig Appetit auf das Land....

    Vielen Dank für den schönen Bericht - ich bin weiter gespannt....

    :blume17: Grüssle von Sylvi

    Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an!

  • Gast001
    Gast
    • 25. September 2015 um 22:37
    • #5

    Wenn ich , wie Du, so nahe an der Grenze zu Frankreich wohnen würde, wäre ich mehrmals im Jahr dort!
    Es muss ja nicht die Côte d'Azur sein ( Da muss man genau überlegen, wo man hinfährt und was man sehen/erleben will . In der Provence gibt es viel mehr als die Côte d'Azur)
    Auch Elsass, Burgund... die Auvergne usw sind interessant und wunderschön. Bretagne... Loiretal... ich könnte noch vieles aufzählen.

    Probiert es doch!

    Die Welt ist so groß (selbst wenn man "nur" in Europa bleibt und das Leben ist so kurz ...)


    Liebe Grüße,
    Elke

  • tosca
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    • 26. September 2015 um 00:34
    • #6
    Zitat von ELMA


    Die Welt ist so groß (selbst wenn man "nur" in Europa bleibt und das Leben ist so kurz ...)


    Liebe Grüße,
    Elke

    Ja, liebe Elke, da hast Du recht,

    die Welt ist groß und wir haben auch schon sehr viel gesehen davon, nicht nur in Europa - aber Frankreich? Wir haben da so schlechte Erfahrungen gemacht, daß das über 30 Jahre lang noch nachwirkt ;)

    aber man soll niemals nie sagen ;)

    Lieben Gruß
    Sylvi

    :blume17: Grüssle von Sylvi

    Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an!

  • Online
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    • 26. September 2015 um 09:58
    • #7

    tosca

    Zitat

    Seither sagten wir uns: "Nie wieder Frankreich"


    Oh - eine Gleichgesinnte ....:mrgreen:
    Auch ich zähle mich zu den totalen "Frankreich-Verweigerern".
    3 x Paris, na ja, ganz ok soweit, Großstadt eben mit allen Vor- und Nachteilen.
    1 x Toulouse, Freundin besucht, ganz nett.
    1 x Cote d'Azur abgefahren und danach nach Korsika, das hat mich endgültig kuriert. Teuer, dreckig, unfreundlich (obwohl ich ganz brauchbar französisch spreche), das Essen hat mich auch nicht umgehauen, auf Korsika hat's überall am Straßenrand gebrannt und kein Mensch hat das interessiert. Alles sehr merkwürdige Menschen dort. Ich war froh, als ich die Insel in Richtung Livorno/Italien verlassen habe.
    Aber das liegt jetzt schon mehr als 20 Jahre zurück.

    Elke's Bilder haben bei mir ein neues, wenn auch sehr zaghaftes Interesse an dem Land geweckt. :thanks: Sollte ich vielleicht doch noch einmal .....?:-?

    Liebe Grüße
    Helga

  • Gast001
    Gast
    • 26. September 2015 um 11:09
    • #8

    Lasst Euch einfach mal drauf ein!

    Aber nicht nur durchfahren, nicht nur 1,2 Tage Paris - einfach mal irgendwo längere Zeit bleiben und beobachten.

    Wenn ich von 1,2 Restaurantbesuchen auf "das" Essen allgemein in F schließe, so ist das voreilig ( ich habe z.B. schauerliche Erfahrungen mit Spanferkel in HR gemacht ( "nie mehr Spanferkel") , zähe, kaum genießbare Tintenfische serviert bekommen , aber auch das Gegenteil erlebt und möchte daher über "das " Essen in HR nicht urteilen)

    Wir haben in der Provence etliche kleine Städtchen und Dörfer besucht. Wie oft habe ich von wildfremden Menschen, denen wir in den Gassen begegnet sind, ein freundliches "Bon jour" gehört.
    Wir wurden immer zuvorkommend bedient (obwohl deutlich zu erkennen und zu hören war, dass wir "Étrangers)" waren.

    Ich habe nur an zwei Stellen Spuren von Waldbränden gesehen, aber von unserm Apartment aus konnten wir fast täglich sehen, wie 3 oder 4 Löschflugzeuge in der Bucht trainierten. Die Gesetze und Vorschriften für Brandverhütung sind sehr streng.

    Kennst Du irgendwo einen öffentlichen Strand mit Rauchverbot? In La Ciotat gibt es das. Sie wollen einfach keine Kippen im Sand.

    Was die Preise betrifft , so war ich erstaunt - Das Niveau entsprach meist durchaus dem, was ich bei uns in OBB erlebe.
    Es gab Dinge, die teurer waren, z.B. der Wein ( wenn ich nicht den in den 5 Liter Plastikkanistern möchte)

    Ein Kaffee 1,50, Brot günstiger, guter Käse nicht teurer als bei uns. Obst war auch teurer - aber das habe ich in MNE und HR auch oft erlebt.

    Natürlich kann man abends in vornehmen Restaurants ordentlich Geld ausgeben.
    Aber überall gibt es mittags den "plat du jour" ( eine Art Tagesessen,meist 3 Gänge für 10 bis 14 Euro) Die Qualität ist gut- man kann natürlich auch Pech haben.

    Eis habe ich mir allerdings "erspart" - 2,50 die Kugel ... da bekomme ich bei unserem Italiener 2 Kugeln.

    Wir waren zwar dieses Mal nicht mit dem Wohnmobil unterwegs - aber ich habe mich natürlich mit Camperaugen umgeschaut.
    Ich kenne Italien als camperfreundliches Land- aber Camping in Frankreich ist ebenfalls sehr beliebt - vor allem für Wohnmobile gibt es überall Stellplätze und es scheint auch kein Problem zu sein, irgendwo frei stehen zu bleiben ( wenn kein ausdrückliches Verbotsschild zu sehen ist)

    Das betrifft vor allem das Landesinnere- an der Cote d'Azur sieht es etwas anders aus.... da gibt es in der Hauptsaison kaum eine Chance auf Parkplätze , und wenn, dann sind sie teuer. Aber wen wundert das?

    Ich kenne mehrere Leute, die um Frankreich einen Bogen machen. Aber meist sind es ein, zwei schlechte Erfahrungen, die dann zu einem allgemeinen Vorurteil führen.
    Warum nicht mal über den eigenen Schatten springen - und einmal versuchen zuerst das Schöne, das Positive zu sehen?

    Helga, wenn Du Französischkenntnisse hast und alles lesen und verstehen kannst, dürfte Dir das leicht fallen.
    Von Dir bis in die Normandie, in die Bretagne ist es doch nicht weit! Probiert es doch!

    Liebe Grüße,
    Elke

    Nachtrag:
    Mir geht es übrigens in der Schweiz ähnlich -
    ich fühle mich dort nicht wohl , obwohl die Landschaft fantastisch ist,

  • eve1980
    Gast
    • 2. Oktober 2015 um 18:42
    • #9

    Wow tolle Fotos!! Da bekomme ich richtig Lust aufs Reisen... Frankreich ist ohnehin schon länger ein Ziel von mir ;) Danke für die schönen Fotos :)

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