Befindet sich der Ort in Oberösterreich?
1411 Niederösterreich: MELK > Kolomanstatue im Hof des Klosters
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Gast001 -
12. Februar 2015 um 16:16 -
Unerledigt
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Jetzt bin ich in Niederösterreich?
Könnte es beim Stift Melk sein?
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Gratulation, Josef!
Das ist der Heilige Koloman im Kolomanihof vom Stift Melk, vor der Altane die den Marmorsaal mit der Bibliothek verbindet! (wenn ich mich nicht irre!)ZitatGenau 1.000 Jahre (2014) ist es her, dass der Legende nach der unverweste Leichnam des heiligen Koloman im Jahr 1014 von Krems nach Melk überführt und hier bestattet wurde.
Koloman war ein Ire, der im Jahr 1012 bei einer Wallfahrt ins Heilige Land von der Bevölkerung in Stockerau wegen seiner fremden Kleidung und der unbekannten Sprache als Spion angesehen und von der Bevölkerung auf einem Holunderstrauch aufgehängt wurde. Rund um den Toten sollen sich zahlreiche Wunder ereignet haben, woraufhin der zunächst in einer Kirche nahe des heutigen Klosters beigesetzte Leichnam 1014 von Markgraf Heinrich I. nach Melk überführt wurde. Koloman war bis zu seiner Ablösung durch den heiligen Leopold im Jahr 1663 Österreichs Landespatron und ist bis heute Stadt- und Stiftsheiliger Melks, dessen Kloster "erst" 925 Jahre alt ist.
Quelle: https://presse.dsp.at/einrichtungen/…heilige-kolomanZitatZwischenzeitlich waren die Gebeine auf Druck des ungarischen Königs nach Ungarn verbracht worden. Koloman wurde aber bald wieder zurückgeholt, da durch die widerrechtliche Umsetzung große Naturkatastrophen aufgetreten sein sollten. Dabei soll der Kopf, jedoch ohne Unterkiefer, in Stuhlweißenburg (Székesfehérvár) geblieben sein. Der Unterkiefer wurde 1752 in der Kolomanimonstranz gefasst. Sie wird jährlich am Kolomanitag gezeigt. Rudolf IV. ließ 1362 für Koloman ein prunkvolles Grabmal errichten. Er war es auch, der 1361 den Kolomanistein in Messing fassen und in das Bischofstor des Stephansdomes zu Wien einmauern ließ. Da die Achsen der Virgilkapelle mit dem Sonnenstand auf den Namenstag von Koloman ausgerichtet sind, wird angenommen, dass eine Überführung der Gebeine in den Stephansdom geplant war. Der Kolomanistein ist in Messing gefasst und trägt die Umschrift: „Hic est lapis, super quem effusus est sanguis ex serratione tibiarum S. Colomanni Martyris, quem huc collocavit illustris Dominus Rudolphus IV. Dux Austriae“. Hinter dem Stein fand man eine Bleikassette mit einem Pergamentstreifen. Demnach sollen hinter dem Stein mehrere Reliquien eingemauert worden sein. Der Stein selbst ist eine Berührungs- und Sekundärreliquie, die zum Zeitpunkt des Einbaues noch sichtbare Blutspuren Kolomans gezeigt haben soll.
Die Gebeine des Heiligen wurden mindestens noch ein weiteres Mal umgebettet, denn heute befinden sie sich im linken vorderen Seitenaltar der Stiftskirche Melk.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Koloman_%28Heiliger%29Ich frag mich nur wie er so schnell Farbe angenommen hat. Er erscheint auf den Bildern strahlend weiß.
Aber Elkes Bild zeigt Farbe!?wundert sich waldi

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Glückwunsch Josef und Waldi zur Lösung des Rätsels!!
Die Statue des Koloman steht im Kolomanhof des Klosters Melk (Galerie und Aussichtsterrasse mit dem Blick hinunter zur Donau in die Wachau)

( waldi - warum die sandsteinfarbene Statue jetzt weiß angestrichen sein soll, das weiß ich nicht)
Bild aus Wikipedia
( rechts vorne ist der Kolomanhof)
Lizenz :Melk Abbey aerial view 001“ von User:MatthiasKabel - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia CommonsPlan des KLosters
Quelle:
https://www.planetware.com/i/map/A/melk-abbey-map.jpg
Kolomanhof : auf dem Plan Nr 12Gruß,
Elke -
Und hier blick ich hinauf Richtung Hof:

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