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Fasnet - Fasching - Karneval??

  • Gast001
  • 8. Januar 2010 um 04:14
  • Marion
    Gast
    • 9. Januar 2010 um 23:50
    • #11
    Zitat von ELMA


    @Marion Danke für Deinen Bericht! Super, dass Deine drei ihren Spaß daran haben und sich sicher monatelang drauf vorbereiten!
    Haben diese Masken mit den Ziegen und die mit den weißen Mähnen auch einen Namen?

    Die Masken mit den Ziegen sind die 'Meckergoisa der AFZ' und die mit der weißen Mähne sind Die Narrenzunft Bärenfanger - die Maskengruppe Bärenfanger und die Maskengruppe Pulverteufel

    Die 'Musikgruppe' (die auf dem Foto schwarz angezogen sind) spielt nur schräge Töne :wink: das sind die Oschtalbruassgugga

    LG Marion

  • Gast001
    Gast
    • 10. Januar 2010 um 11:56
    • #12

    Danke Marion für die Links zu den Gruppen, die bei dem Umzug mitgemacht haben.
    Das sieht nach Tradition aus und nach ernsthaft ( aber mit Spaß und Freude) gepflegtem Brauchtum!

    Schön, dass es zunehmend auch wieder junge Leute gibt, die dafür Zeit und Geld investieren!

    Wirst Du uns von 2010 auch wieder Bilder von den "Meckergoisa" in ihrem "Häs" und mit ihren Masken zeigen?
    Und vielleicht kommen ja auch wieder interessante Gastgruppen zu Euch nach Aalen!

    Gruß,
    ELMA

  • Tom
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    • 10. Januar 2010 um 13:43
    • #13

    Also bei uns in der (ländlichen) Gegend werden zwar so einige Bälle bzw. Gschnas veranstaltet, aber ansonsten läuft da nichts besonderes.
    Ein Brauch, der aber eh fast überall so ist, sind die Faschingsumzüge am Faschingsdienstag. Und an dem Tag wird auch i jedem Geschäft Jause angeboten.

    Schöne Grüße

    Tom

  • tosca
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    • 10. Januar 2010 um 15:14
    • #14
    Zitat von ELMA


    tosca So was müsste es doch bei Euch in fast jedem Ort geben? Bei Dir auch?

    Gruß,
    ELMA

    Ja, Elma, in der Tat, bei uns ist in jedem (Kuh-) Dorf was. :nar:

    Jeder Ort hat eine eigene Narrenzunft, und diese wiederum beherbergt viele verschiedenen Cliquen in unterschiedlichem Häs und Masken. :nar:

    Waggis, Alemannen, Hexen, Teufel, Höllhooge-Bruet, Dilldappe, Buure, Latschari, Wildsäu, Moschtbiire, Frosche, Chrutköpf, d`Wilde, Wurzelseppli, Schränzer und wie sie alle heißen.

    Meist wilde Gesellen die auch teilweise mit Saublodere unterwegs sind und natürlich die jungen Mädchen in ihre Konfettiwannen stecken oder in die Hexenkäfige einsperren. (Die Mädchen tun natürlich so als fänden sie das gar nicht toll - aber warum findet man sie immer in der ersten Reihe beim Umzug ;) )

    Und dann, gaaaaanz wichtig, die Guggemusiken - ohne die geht natürlich gar nichts, da ist Stimmung vorprogrammiert!

    Die Basler Fasnacht ist ganz anders - total ernst mit ihren Trommlern und Pfeiffern und den Großen Kopfmasken - der "Basler Morgestraich" ist eine Woche nach unserem Rosenmontag.

    Ich muss allerdings gestehen, ich bin kein so großer Fasnächtler - zwei, bis höchstens 3 Veranstaltungen incl. Umzug (der bei uns immer am Fasnachtssonntag ist, Rosenmontag ist meist den Kindern vorbehalten mit Kinderumzügen, Kinderfasnacht ect), das reicht mir dann schon, und in einer Clique war ich auch noch nie aktiv.

    In diesem Sinne :
    Narro am Rhy, mir sin derby :501:

    Narri-narro :nar: von Sylvi

    :blume17: Grüssle von Sylvi

    Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an!

  • Gast001
    Gast
    • 10. Januar 2010 um 15:32
    • #15
    Zitat von tosca

    Häs und
    Waggis, Höllhooge-Bruet, Dilldappe, Buure, Latschari, Wildsäu, Moschtbiire, Frosche, Chrutköpf, d`Wilde, Wurzelseppli, Schränzer ,
    Saublodere , Guggemusiken -

    Schon all diese Wörter und Namen zu lesen bereitet Vergnügen! :501:

    :thx:

    Gruß,
    ELMA

  • tosca
    VIP Mitglied
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    • 10. Januar 2010 um 16:05
    • #16
    Zitat von ELMA

    Schon all diese Wörter und Namen zu lesen bereitet Vergnügen! :501:

    :thx:

    Gruß,
    ELMA

    Das solltest Du erst mal Hören *grins* :461:

    :blume17: Grüssle von Sylvi

    Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an!

  • Gast001
    Gast
    • 10. Januar 2010 um 16:29
    • #17
    Zitat von Tom

    Gschnas

    Tom, was sind Gschnas???

    Gruß,
    ELMA

  • wallbergler
    Gast
    • 10. Januar 2010 um 16:29
    • #18
    Zitat von Margareta

    ....mein persönlicher Eindruck ist, dass die Narren immer weniger werden.

    Ja , Margareta,
    das ist kein Wunder, gibt es doch die Narren im Wandel der Gesellschaft jetzt ganzjährig.

    Das geht mit dem Christopher Street Day an , der Love Parade bis 2006 in Berlin und bis 2011 vorläufig im Ruhrgebiet, Techno- Parties und Themenparties im Wochentakt in den verschiedensten Nachtlokalen, Diskotheken usw. weiter.
    Ganzjährig Klaumauk z.T. mit allen Nebenwirkungen.
    Auch wenn es das Recht der Jugend ist, sich auszutoben. Wenn möglich noch in den Grenzen.
    Jeder wie er es mag. Freizeitparkmäßig.


    wallbergler

  • hadedeha
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    • 10. Januar 2010 um 19:36
    • #19
    Zitat von ELMA

    Helga In dem Video von Klarenbeek sieht es aus, als würde die Lokal(?) -politik ganz schön auf die Schippe genommen. Sehe ich das richtig?

    Jaaaa - das stimmt schon **\'2 - man begnügt sich hier mit den kleinen Dingen. :17w:

    Zitat von ELMA

    Aber was Dweilorkesten nun wirklich ist , habe ich nicht verstanden.
    Vielleicht erzählst Du mal von Deinem Orchester ( Welches Instrument spielst Du, welche Musik ist es?....)

    Aaaalso, ich fange mal an:
    Da die "dweilorkesten" in NL traditionell, ursprünglich nur für den Karneval gegründet wurden und auch nur während der Zeit des Karnevals bestanden, passt das folgende eigentlich ganz gut in diesen Karnevals-Thread:

    Der Name dweilorkest setzt sich zusammen aus den 2 Wörtern "dweilen" = "feudeln, auffwischen" und "orkest", was wohl nicht näher erklärt werden muss.
    Aufgetreten wird in den meisten Fällen an der frischen Luft und man "dweilt" durch die Straßen, d.h. man spielt ein paar Stücke und läuft langsam spielend oder auch nicht spielend bis zur nächsten Straßenecke und spielt da weiter. Von daher kommt der Ausdruck "dweilen".
    In der Praxis sind das Stadtfeste, Straßenfeste, Sportveranstaltungen, natürlich der Karneval und die berühmt berüchtigten Dweilfestivals, wo man entweder um einen Preis spielt, oder auch einfach nur so zum Spaß auftritt. Das Besondere auf diesen Dweilfestivals ist, dass man im Finale mit mehreren hundert Mann anderer Musikgruppen zusammen spielt, ohne jemals etwas geprobt oder abgesprochen zu haben. Einer fängt an, was zu spielen und die andern spielen einfach mit.
    Hier verschiedene Gruppen in Winterswijk 2008:

    Und noch ein Eindruck vom Finale des Dweilfestivals Ugchelen 2008; an der Kleidung erkennt man, dass die Musikanten alle aus verschieden orkesten sind:

    Selbstverständlich lässt man Buchungen zu Hochzeiten und Geburtstagen auch nicht aus.

    Das orkest besteht i.d.R. aus Blasinstrumenten wie Trompete, Posaune, Tuba, Bariton, Saxophon und vereinzelt noch andere. Außerdem gibt es eine Schlagzeug-Fraktion, die in der minimalen Besetzung aus der großen Trommel besteht (das ist die, die mit einem Durchmesser von ca. 80 cm senkrecht vorm Bauch hängt und mit zwei gepolstern Stöckern den Rhythmus angibt) und der kleinen Trommel, die den schnelleren Begleitrhythmus schlägt. Ergänzt wird dies abhängig vom Vorhandensein etwaiger Virtuosen und Instrumente :275: von einer Percussionsgruppe, die auf allen möglichen Gegenständen Krach macht. :blink1:

    Das Repertoire kann sehr unterschiedlich sein und orientiert sich i.d.R. an dem, was auf der jeweiligen Veranstaltung gefragt wird. Das kann sein: Aktuelle Hits, deutsche Schlager, Egerländer, und alles was irgendwie zur guten Stimmung beiträgt (Polonaise und Mitschunkeln ist absolutes Muss). Der Spaß steht nämlich im Vordergrund - nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Musikanten selbst.
    Hier ein Eindruck vom Dweilfestival Ugchelen 2008:

    Was das Outfit anbetrifft, so hat das nichts mit steifer Feuerwehrkapelle in Uniform zu tun, sondern geht von bunter Freizeitkleidung bis hin zu verrückten Kostümen und ist im letzteren Fall in gewissem Sinne mit der bereits vorher erwähnten Guggemusik vergleichbar.

    Heute sind die dweilorkesten auch außerhalb des Karnevals nicht mehr aus der Festszene weg zu denken. Angeblich gibt es mehr als 1.500.....

    Ich selbst spiele in 3 von diesen Gruppen und habe mich die letzten Jahre auf's Altsaxophon festgelegt - klingt gut und ist nicht so groß und schwer.

    Hier spielt die Helga auf dem Dweilfestival in Winterswijk in 2008:

    Tja, mit irgendwas muss man sich ja ie Zeit vertreiben.:lol:

    Liebe Grüße
    Helga

  • Gast001
    Gast
    • 10. Januar 2010 um 20:06
    • #20

    Helga, mir verschlägt es die Sprache:
    Du zeichnest ein Bild von der holländischen Mentalität, die ich bisher so nicht vermutet habe
    ( Wohlgemerkt- ich habe gute Freunde in Fryslan/Friesland, deren Unkompliziertheit ich sehr schätze und genieße!)

    Zitat

    Das Besondere auf diesen Dweilfestivals ist, dass man im Finale mit mehreren hundert Mann anderer Musikgruppen zusammen spielt, ohne jemals etwas geprobt oder abgesprochen zu haben. Einer fängt an, was zu spielen und die andern spielen einfach mit.

    Unglaublich ! Das muss ein Riesenspaß sein! Und das alles ohne übermäßigen Alkoholkonsum?
    Ich kenne Vergleichbares in D nicht ( zumindest nicht in Süddeutschland)

    DANKE für Deine Ausführungen! :up:
    Und viel Spaß weiterhin mit Deinem Saxophon!( Bist Du beim Improvisieren oder hast Du auch Noten vor Dir ? Auf dem Bild sieht man es nicht so genau)

    Gruß,
    ELMA

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