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Wanderung auf den Zwieselberg

  • claus-juergen
  • 22. März 2026 um 21:49
  • claus-juergen
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    • 22. März 2026 um 21:49
    • #1

    Naja, ein richtiger Berg ist der Zwieselberg eigentlich nicht. 1055 Höhenmeter ist ja gar nichts. Das Berglein liegt zwischen Forggensee und Hopfensee im Ostallgäu und ist nach dem Weiler Zwieselberg benannt. Weil in den Allgäuer Alpen für Wanderungen jetzt in der zweiten März Hälfte noch zu viel Schnee liegt, müssen wir halt in den Vorbergen bleiben die jetzt schneefrei sind. Wir haben das Auto am Kurpark in Roßhaupten abgestellt. Wieso Roßhaupten einen Kurpark hat obwohl es eigentlich kein Kurort ist, kann ich euch auch nicht sagen.

    Seltene Wasservögel kreuzen den Feldweg. Um welche Art es sich hier handelt kann ich nicht sagen. Vielleicht du Johannes56 ?

    Frömmigkeit, Tradition oder Kitsch?

    Der Kreuzweg führt zur Kapelle Maria Steinach.

    Roßhaupten im Hintergrund

    Auch eine Mariengrotte befindet sich am Weg.

    Die Kapelle ist verschlossen. So kann ich nur einen Blick durch das Fenster ins Innere werfen.

    Wir nehmen den Schützensteig durch den Wald. Der ist etwas steiler als der Feldweg.

    An der Mütze erkennt man, dass wir leichten Wind haben.

    Links von der Bank befindet sich ein Stahlrohr durch welches man, wenn man es aufrichtet Schloss Neuschwanstein sehen könnte. Das sehen wir an so einem trüben Tag allerdings nur ganz schwach im Dunst.

    Für uns ist das natürlich nicht wichtig. Wir wohnen ja in der Gegend und so durfte ich wiederholt das Schloss Besuchern zeigen.


    Nachdem wir diesen Hügel überwunden haben müssen wir wieder hinab und auf einem stabilen Steg einen Tobel überqueren.

    In der Ferne erkennen wir den Weiler Zwieselberg. Der gleichnamige Berg befindet sich rechts davon.

    Wir durchqueren den Ort, und dann geht’s hinauf auf den Hügel.


    Wir kommen an einer privaten Berghütte vorbei.

    Wenige Meter davon entfernt befindet sich das Gipfelkreuz.

    Blick zum Forggensee und den Ostallgäuer Bergen.

    Nun folgt natürlich erst einmal der Eintrag ins Gipfelbuch. Dazu gehört auch den Daheimgebliebenen mitzuteilen wo man sich gerade aufhält. Wie war das blos früher ohne Handy?

    Die Brotzeit haben wir uns nach einer guten Stunde Gehzeit auch verdient. Dazu kommt, dass wir hier tatsächlich einen sonnigen und windgeschützten und deshalb auch warmen Platz gefunden haben.

    Alles vorhanden was der hungrige Wanderer benötigt. So verweilen wir an dieser Stelle etwa eine Stunde bevor es an den Rückweg geht. Wir wählen dafür eine etwas andere Route.

    Diese Variante ist weniger anstrengend als der Weg zum Gipfel.

    Wir schauen noch einmal zurück auf Zwieselberg.

    Nach einer Stunde sind wir wieder in Roßhaupten angelangt. Hier am Kurpark kann man teure Ferienwohnungen mieten.

    Der Kiosk hat zwar geöffnet. Allerdings gibt es da keinen Kuchen, weshalb wir unseren Cappuccino zum Abschluss dieser kleinen Wanderung im örtlichen Café Strobel einnehmen.

    In den nächsten Tagen soll es bei uns wieder schneien weshalb wir aus meiner Sicht mit dieser kleiner Wanderung einen idealen Tag gewählt haben zumal die Höhendifferenz gerade mal 240 m beträgt.

    Jürgen

  • waldi
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    • 22. März 2026 um 22:13
    • #2
    Zitat von claus-juergen

    Seltene Wasservögel kreuzen den Feldweg. Um welche Art es sich hier handelt kann ich nicht sagen. Vielleicht du Johannes56 ?

    Es dürfte sich um Rostgänse handeln. Eigentlich sind diese in Asien beheimatet. Ob sie irgendwo ausgebüchst sind?


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • Johannes56
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    • 22. März 2026 um 22:55
    • #3
    Zitat von claus-juergen

    Seltene Wasservögel kreuzen den Feldweg. Um welche Art es sich hier handelt kann ich nicht sagen. Vielleicht du Johannes56 ?

    Das sind Neozooen, Rostgänse (Tadorna ferruginea). Sie werden als problematisch eingestuft.

    Rostgans – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Johannes

  • Jofina
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    • 23. März 2026 um 13:26
    • #4
    Zitat von claus-juergen

    Nun folgt natürlich erst einmal der Eintrag ins Gipfelbuch. Dazu gehört auch den Daheimgebliebenen mitzuteilen wo man sich gerade aufhält. Wie war das blos früher ohne Handy?

    Macht man das wirklich inzwischen so, daß man bei einer normalen Wanderung die Daheimgebliebenen unterrichtet, zumal man in relativ kurzer Zeit ja wieder daheim ist?

    Schöne Umgebung habt Ihr dort in Bayern. :)

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    Gruß Jofina

  • claus-juergen
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    • 23. März 2026 um 18:15
    • #5
    Zitat von Jofina
    Zitat von claus-juergen

    Nun folgt natürlich erst einmal der Eintrag ins Gipfelbuch. Dazu gehört auch den Daheimgebliebenen mitzuteilen wo man sich gerade aufhält. Wie war das blos früher ohne Handy?

    Macht man das wirklich inzwischen so, daß man bei einer normalen Wanderung die Daheimgebliebenen unterrichtet, zumal man in relativ kurzer Zeit ja wieder daheim ist?..

    hallo Jofina,

    was "man" macht weis ich nicht. Bei uns ist es so, daß wir ständig Ansprechpartner für beide betagten Omas sind. Irgendwas ist immer und da unsere Töchter ebenfalls in deren Betreuung eingebunden sind gehen in sehr häufiger Frequenz Anrufe in diesem Zusammenhang bei unseren Familien ein. Heute hat sich die Abfahrt in die Berge schon deshalb verzögert weil ein Arzt in dem Moment angerufen hat wo wir gerade das Haus verlassen wollten. Ja, früher ging das auch irgendwie. Heutzutage ist man ständig erreichbar und ob das somit unbedingt erforderlich ist stelle ich mal in den Raum.

    Und dann haben wir noch zwei richtige Baustellen im wahrsten Sinne des Wortes wo das Bauvorhaben letzte Woche begonnen hat. Da muß ich manchmal kurzfristig aus der Ferne Entscheidungen treffen. Ich glaube das nennt man "Unruhestand". ;)

    grüsse

    jürgen

  • Jofina
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    • 23. März 2026 um 19:08
    • #6

    Oh, Jürgen, da seid Ihr ja wirklich im Unruhestand. Ein Urlaub kaum möglich.

    Ich dachte, die Omas sind im Seniorenheim, so wie auch meine fast 99jährige Schwiegermutter. Sie ist allerdings noch ziemlich fit. Meine Schwägerin und Schwager können da durchaus auch längere Zeit in Urlaub fahren, denn dann übernehmen die Enkelinnen der Oma die Ansprechfunktion, falls was Besonderes anliegt. Ist allerdings nicht täglich nötig.

    Heutzutage hat sich scheinbar durch die Handys viel verändert mit der ständigen Erreichbarkeit. Wir leben nicht nah der Familie und bekommen insofern diese Veränderung zu früher gar nicht mit.

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    Gruß Jofina

  • claus-juergen
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    • 23. März 2026 um 19:37
    • #7
    Zitat von Jofina

    Oh, Jürgen, da seid Ihr ja wirklich im Unruhestand. Ein Urlaub kaum möglich.

    Ich dachte, die Omas sind im Seniorenheim..

    Nein Jofina, nur eine und die ist in Pflegegrad vier eingestuft. Was das bedeutet möchte ich hier nicht öffentlich kundtun. Meine Mutter lebt eine knappe Stunde entfernt alleine in einem großen Haus und kann nicht mehr viel selbst erledigen.

    grüsse

    jürgen

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