1889 Gemälde Carl Millner - Schloß Seebenstein an der Pitten

  • hallo Rätselfreunde,


    heute habe ich ein glaublich nicht ganz so einfaches Rätsel für euch. Wer kann mir sagen, wer dieses Bild gemalt hat?


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    Viel Spaß wünscht


    jürgen

  • War es Carl Millner?

    Sapperlot Evelin, das ging aber schnell! Und ich dachte, dieser olle Schinken in einem Provinzmuseum meiner Heimat ist völlig unbekannt.


    Gratulation zur Lösung. Kannst du mir vielleicht auch verraten wo ich dieses Bild gesehen habe bzw. was darauf zu sehen ist?


    Grüße


    Jürgen

  • Ne, es ist Schloss Seebenstein an der Pitten.

    So ist es Tom. Dieses Schloß steht wohl in der Nähe von Wien.


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    Das ist der Künstler


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    hier Daten zu seiner Vita


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    Obwohl das Rätsel bereits beantwortet ist ergänzend noch die Frage wo in Mindelheim sich dieses Bild befindet?


    grüsse


    jürgen

  • Na vermutlich im Archiv, da sich die Carl-Millner Galerie gerade im Aus- und Umbau befindet, wenn man Google glauben darf. (Info war nicht datiert)

  • Na vermutlich im Archiv, da sich die Carl-Millner Galerie gerade im Aus- und Umbau befindet, wenn man Google glauben darf. (Info war nicht datiert)

    hallo Evelin,


    nicht richtig. In diesem Gebäude hängt das Bild. Da sind noch ganz andere Sachen drin.


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    grüsse


    jürgen

  • Na gut, dann im Jesuitenkolleg Mindelheim.

    Das ist das Schwierige in Zeiten des Internets, der Einsteller hat es fast schwerer , als die Ratenden, ein brauchbares und interessantes Rätsel zu finden, was nicht sofort gelöst wird.

    Info

  • Hallo Evelin,


    Natürlich liegst du richtig. In diesem Gebäude sind tatsächlich mehrere Museen eingerichtet. Das Bild hängt da auch drin.


    Möglicherweise kann waldi uns erzählen, was für ihn Bedeutendes da drin aufbewahrt wird. ;)


    Vielen Dank fürs Mitmachen sagt


    Jürgen

  • Ich habe mir den Lebenslauf von Carl Millner gerade angeschaut.


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    Schon interessant, sein Lebenslauf.

    Er kommt ja absolut nicht aus reichem Hause. Ich frage mich, wie er alle seine Studienreisen finanzieren konnte? Vielleicht durch Bilder-Verkauf (da war er wohl noch nicht berühmt)?


    Und vorher hat er 5 Jahre in München studiert. Da hat er möglicherweise nebenher noch gearbeitet? Mal schauen, ob man das recherchieren kann.

    El mundo es un libro, y quienes no viajan leen sólo una página. (Aurelio Agustín)
    Gruß Jofina

  • Ich frage mich, wie er alle seine Studienreisen finanzieren konnte?

    Ich sage nur: "Meine Stunden mit Leo" 8) ;)

    Ist natürlich nur eine Vermutung, aber ein fesches Mannsbild war er schon, der Carl Millner.


    Grüße Evelin :saint:

  • Ich sage nur: "Meine Stunden mit Leo"

    Ich lese gerade ein Buch, wo die Geschichte gegen Mitte des 19. Jahrhunderts beginnt (in Deutschland) also auch in der Zeit, als dieser Maler lebte. Da waren die Frauen, wohl auch die Witwen, noch sehr sittsam. Insofern denke ich nicht, dass er so zu Geld kam. ;)


    Ich habe heute mal den Lebenslauf dieses Malers zu unserem Mittagessen-Tischgespräch gemacht. ^^ Wir könnten uns vorstellen, dass er schon frühzeitig mit seinem Mal-Talent Geld verdienen konnte. Die Fotografie steckte damals noch in den "Kinderschuhen". Wer also ein Portrait haben wollte, musste sich an einen Maler wenden. Da hat er vermutlich bei schönem Wetter in Parkanlagen oder auf Festen seine Malerutensilien mitgenommen, sowie 2 Klapphocker (für sich selbst und für den Portraitierten). Die Kundschaft ließ nicht lange auf sich warten. Seine Landschaftsbilder stellte er natürlich auch schon dabei aus.


    So wurde er immer bekannter, so dass auch die besser Betuchten Bilder kaufen wollten. So besserte sich sein "Gehalt" immer mehr auf und er konnte sich seine langen Studienzeiten leisten. Nach und nach interessierten sich auch immer mehr Kunsthändler für seine Landschaftsmalerei. Da war es dann mit der Armut vorbei. ;)

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    Gruß Jofina

  • Hallo Jofina,


    Eine Jahreszahl ist wohl wichtig. 1859 erwarb König Ludwig ein Bild für seine Gemäldegalerie Pinakothek. Der König hat dies wohl deshalb getan, weil Millner schon einen guten Ruf in Künstlerkreisen hatte und wohl genau den damaligen Geschmack traf. Sicherlich eiferten die Wohlhabenden der aufstrebenden Stadt München dem König nach und wollten ebenfalls Bilder dieses Malers haben. So geriet wohl seine Kunst zum Selbstläufer und die Preise stiegen. Damit kam der Wohlstand für den Künstler.


    Grüße


    Jürgen

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  • claus-juergen

    Hat den Titel des Themas von „1889 Heimaträtsel - Wer hat das Bild gemalt?“ zu „1889 Gemälde Carl Millner - Schloß Seebenstein an der Pitten“ geändert.