Beiträge von claus-juergen
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Hallo Jofina,
Ich kann Daniel in allen Punkten zustimmen. Cavtat ist ein wirklich sehenswerter kleiner Ort, wo man Lokale hat und die Preise nicht überzogen sind. Man kann wunderbar um die Halbinsel herum spazieren so wie es Daniel getan hat. Aber auch auf der anderen Seite der Bucht gibt es einen sehr schönen Spazierweg bis ans Ende des Kaps.
Es gibt Boote die in regelmäßigen Abständen von Cavtat nach Dubrovnik fahren. In Dubrovnik fahren die den alten Fischereihafen an. Der befindet sich direkt an der Stadtmauer. Von Cavtat aus kann man die Altstadt sogar sehen. Das ist für mich die schönste Art, beide Orte kennenzulernen. Wenn du einen PKW hast, bist du nur teilweise an der Küstenstraße, wo du dann einen Blick aufs Meer hast. Von dort aus siehst du die vorgelagerten Inseln und je nachdem, ob du nach Süden oder nach Norden fährst auch Cavtat oder Dubrovnik.
Es gibt etwas nördlich von Cavtat einen Parkplatz mit Aussichtspunkt auf die Stadt. Dort blühen den ganzen Sommer über Sträucher. Ich habe zu Hause einige Bilder davon. Die sollten hier im Forum eigentlich auch zu sehen sein.
Aktuell bin ich im Salzkammergut in den Bergen, weshalb ich hier nur sporadisch reinschaue.Grüße
Jürgen
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Ein Lichtblick tut sich auf bei uns. Nach gutem Zureden konnte ich meine Angelika davon überzeugen, daß wir drei Wochen im Winter erneut in Thailand verbringen.
Die Tatsache, daß uns Khao Lak gut bekannt ist und meine Frau unbekanntes scheut hat dazu geführt, daß wir das Fünf Sterne Hotel The Waters in Bang Niang im Rahmen einer Pauschalreise gebucht haben. Nachdem ich die Hotelchefin Mata kenne dürfte es beim Zimmer möglicherweise ein Upgrade geben.The Waters Resort - Khao Lak, Thailand
Am 24.11.26 fliegen wir ab München mit Etihad über Abu Dhabi nach Phuket und drei Wochen später, so daß wir am 16.12.26 in München landen, zurück. Die Umsteigezeiten sind sehr kurz. Es gibt also dieses mal leider keinen Stop Over in Abu Dhabi wobei ich diese Stadt im Gegensatz zu Dubai und Doha noch nicht kennengelernt habe.
Mal sehen, ob wir die Phang Nga Bucht mit den vielen Inseln noch näher erkunden können. Die ist mir in der Gegend bis auf einen Ausflug mit dem Longtail Boat von Krabi aus unbekannt.
Phang Nga Bucht – Das smaragdgrüne LabyrinthEntdecke die Karstinseln, Lagunen und Mangroven der Phang Nga Bucht – ein stilles Naturabenteuer mit dem Kajak.tourinformation-phuket.comBis dahin sind es zwar noch fünf Monate. Aber wer weis, vielleicht komme ich ja doch vorher noch mal in den sonnigen Süden, zumal die nächsten Tage bei uns Regenwetter angesagt ist.
grüsse
jürgen
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Als wir dort im letzten Juni waren haben sich auch die Besucher, vorwiegend Biker an der alten Maschine gestaut. Da gibts auch einen Kiosk der Speisen und Getränke verkauft.
Hier weitere Bilder.
Der Frachtraum
Das Heck
Dort hinten an den Bäumen ist die gerade Zufahrtsstraße zum Airport.
Camouflage Lackierung Pop Art
Werbung eines Anbieters von Führungen durch den Flughafen.
der Kiosk
grüsse
jürgen
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hallo Daniel,
danke fürs Zeigen. Erstaunlich wie wenig los ist in der doch nicht ganz so kleinen Stadt Maribor. Wo sind blos all die Einwohner? Touristen gibts da wohl auch nur euch beide oder?
Und dann war da noch der grenzunterschreitende, weil teilweise in BiH und teilweise in Kroatien, unterirdische Militärflughafen. Ich war im Vorjahr mit dem Motorrad da und konnte auch wegen einer Veranstaltung nicht auf das Gelände. Dafür habe ich dann versucht diese Maschine zu starten was mir allerdings vermutlich aufgrund der Last der vielen Aufkleber nicht gelang.
Die Technik im Cockpit wäre eigentlich leicht zu beherrschen gewesen.
Vielleicht kann ich doch beim nächsten Besuch mit dem Motorrad mal hineinfahren in die Tunnels. Sicherlich auch attraktiv. Das Gelände ist doch glaublich nicht abgesperrt oder?Du kannst übrigens froh sein im sonnigen Süden weilen zu dürfen. Bei uns werden die nächsten Tage nur naß und kühl. Am Wochenende sind wir in einem Wellnesshotel in den österreichischen Bergen. Aber es scheint so, als werden wir die gratis zu nutzenden Bergbahnen eher verschmähen und dafür Pool und Sauna genießen.
grüsse
jürgen -
In der Nähe meines Heimatortes ist Hans Besitzer eines Sägewerks und einer Zimmerei. Er kauft also regionales Rundholz ein und sägt es passend zu. Daraus werden dann Dachlatten, Bretter oder auch Holz für Dachstühle. Auch die stellt er in seinem Abbindebetrieb her. Dazu hat er entsprechende Maschinen die die Balken hobeln, passend zuschneiden und mit Bohrungen versehen.
Dabei fallen nicht nur Sägemehl sondern auch Hobelspäne an. Das Sägemehl wird gerne von Reiterhöfen abgenommen, weil die Reithallen einen entsprechenden Untergrund für den Pferdesport benötigen. Die Sägespäne landen in einem Container. Daraus werden Pellets gepresst. Heute war es wieder mal soweit und ich konnte mir das genauer ansehen. Natürlich kann diese Anlage nicht mit einer industriellen Pressung mithalten. Aber darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, dass aus dem Restholz keine Abfallstoffe entstehen. Alles wird verwertet.
Das ist der Container für die Hobelspäne.
Wie man sieht presst das Eigengewicht die Späne so stark zusammen, dass man den Container sogar seitlich öffnen kann ohne dass diese Späne heraus fallen.
Die Hobelspäne haben ungefähr die gleiche Größe. Die Farbunterschiede ergeben sich daraus, dass die Hölzer, überwiegend ist es Fichte, manchmal Rindenanteile haben.
Die Technik der Pellets Herstellung ist nicht sonderlich kompliziert. Es gibt eine Förderschnecke im Container die im unteren Bereich die Späne entnimmt und durch das silberne Rohr transportiert.
Durch Druck werden die Späne komprimiert und durch ein circa 5 mm großes Sieb gepresst. Die Pellets werden bis zu 2 cm lang und brechen dann durch das Eigengewicht auseinander.
Im blauen Trichter landen die Hobelspäne. Unten kommen die fertigen Pellets heraus.
Im Hintergrund sieht man die Kraftstrom Steckdosen. Die Motoren brauchen Strom mit 400 V Spannung. Der Vorgang des Pressens ist stromintensiv. Das wiederum ist bei diesem Betrieb kein Problem, weil die Pellets ja nicht täglich gepresst werden. Aufgrund der vorhandenen Fotovoltaikanlagen auf den Hallendächern steht Eigenstrom kostenfrei zur Verfügung. Heute war ein sonniger Tag. Somit gab es genügend Strom und deshalb wurden Pellets gepresst.
Die fertigen Pellets fallen dann in einen Sack, in welchem dann etwa 300 Kilo davon Platz finden.
Es dauert tatsächlich ein paar Stunden bis der Sack voll ist. Die Pellets sind dann warm weil durch das Pressen Wärme entsteht. Beim Pressen dieser Pellets wird kein Kleber oder ein Zusatzmittel benötigt. Allein durch den Druck halten die Sägespäne zusammen.
Theoretisch kann in so einem Nylonsack ein Gewicht von mehr als einer Tonne Platz finden und transportiert werden. Das ist schon erstaunlich.
Der Pressvorgang produziert aber auch einen geringen Teil an Ausschuss Pellets. Die sind keine Abfall. Die werden einfach wieder oben in den Trichter zu den Sägespänen gegeben um dann zusammen mit diesen zu Pellets verarbeitet zu werden.
Die Ausschuss Pellets sind wesentlich kürzer als es die Norm erfordert und können deshalb nicht für entsprechende Öfen als Brennstoff verwendet werden. Die Brenndauer wäre zu gering. Hingegen würde zu viel Asche produziert werden. Das ist in etwa so als wenn man im Kachelofen nur Zeitungspapier verheizen würde.
Und noch ein Problem tritt beim Pressen auf. Das ist der Holzstaub. Der entsteht automatisch beim Pressvorgang und wenn es zu viel ist muss der Staubsauger ran und dieser Staub abgesaugt werden. Ansonsten würde die Mechanik heiß laufen und beschädigt werden.
Der Holzstaub landet in diesem Zylinder und wird zum Sägemehl hinzu gegeben. Bei den Pellets stört er. Die sollen möglichst staubfrei sein damit ein Ofen nicht so stark rust.
Natürlich war ich neugierig und wollte wissen, was so eine Anlage kostet und wo die herkommt. Tatsächlich gibt es so ein Ding für etwa 3000 € aus China zu kaufen. Das Problem dabei ist allerdings, dass die Anlagen einer ständigen Weiterentwicklung unterliegen und man bereits nach kurzer Zeit keine Ersatzteile mehr dafür bekommt. Somit kann man ein defektes Gerät allenfalls als Ersatzteilträger bei eBay verkaufen.
Hier hat man sich für ein erheblich teureres Modell aus Österreich entschieden welches immerhin circa 13.000 € kostet. Ersatzteile sind wohl über einen längeren Zeitraum verfügbar. Dazu kann man die Anlage mit etwas technischem Verständnis selbst warten und instandhalten.
Die Pellets hier benötigt zu einem großen Teil ein Bekannter von Hans für seine Gebäude als Brennstoff der dadurch gleich die Späne entsorgt. Einen Teil der Pellets verkauft er als lose Ware in diesen großen Säcken. Eine Abfüllung in Plastiksäcke wie man sie im Baumarkt zu kaufen bekommt erfolgt nicht. Der Preis liegt im übrigen pro Tonne Pellets etwa 50 € niedriger als im Handel.
Wieder was gelernt sagt
Jürgen
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Hallo Waldi,
dann wünsche ich dir erst mal eine schöne, staufreie und entspannte Fahrt nach Pannonien. Es ist schön, dass Viktor nichts mehr zu sagen hat. Vielleicht kann er ja bald mit der nonbinären Person eine Zelle teilen.
In Ungarn wird es im Sommer vermutlich wieder sehr heiß werden. Aber das kennst du ja. Ich bin auch gespannt, ob du nach Jahrzehnten doch noch Neues entdeckst und uns zeigen kannst.
Was Johannes angeht, hoffe ich, dass ihr nicht allzu lange beisammen sitzt. Schließlich habe ich mit ihm Ende Juni einen Termin in München. Cosmas und Damian warten auf uns.
Einen Urlaub musste ich ja kurzfristig absagen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Zumindest geht’s nächsten Freitag bis zum Sonntag für drei knappe Tage nach Saalbach Hinterglemm, wo wir mit Freunden aus Oberösterreich die regionale Bergwelt etwas erkunden werden.Wann ich ans Meer komme was für mich als Wasserratte wichtig ist, weiß ich noch nicht. Aber der Tag wird kommen. In diesem Jahr, definitiv!
Was Daniel und Birgit angeht, werden sie sicherlich auch im bereits gut bekannten Kroatien neues entdecken und uns zeigen.
Du Jofina hast du noch ein paar Tage Zeit bis es für euch wieder auf Reisen geht.
Grüße
Jürgen -
Weiter oben erkennt man der Stadt Vlora vorgelagert eine große Insel. Auf die hat es jetzt der Trump Clan abgesehen. Die wollen dort ein Luxus Resort bauen, was offensichtlich nicht bei allen Albanern auf Zustimmung stößt.
Wut über Pläne: Trump-Clan will Adria-Idyll zubauenVor der Küste Albaniens liegt Sazan, eine der letzten unbewohnten Inseln im Mittelmeer. Vor Jahren betreten Trump-Tochter Ivanka und ihr Mann Jared Kushner das…www.n-tv.deGrüße
Jürgen
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Im Tiroler Lechtal gibt es den Weiler Martinau der etwa einen Kilometer von Vorderhornbach entfernt ist. Da befindet sich ein lichter Wald, und in dem soll angeblich Europas größtes natürliches Vorkommen von Frauenschuh Pflanzen sein. Die blühen allerdings nur Ende Mai bis Anfang Juni. In diesem Jahr haben wir es geschafft, zur Blütezeit uns dieses Naturereignis anzusehen. Man muss halt zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.
Die Sehenswürdigkeit ist ausgeschildert und dazu gibt es einen kleinen schattigen Parkplatz im Wald.
Es führen kleine ausgeschilderte Pfade hindurch die man auf keinen Fall verlassen darf. Dazu ist tagsüber auch immer eine Aufsicht vor Ort. Anscheinend ist das notwendig, weil sich doch manche Besucher irgendwelchen Blödsinn einfallen lassen oder gar die Pflanzen ausgraben wollen.
Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dies, weil wir trotz unserer Naturverbundenheit noch nie in der Wildnis Frauenschuh gesehen haben und weil sie hier in der Martinau in so einer Häufigkeit vorkommen.
Die Blüte hat so eine eigenartige Form, weil sie Insekten dazu verlockt, hinein zu fliegen um dort die Bestäubung vorzunehmen. Dann dauert es bis zu drei Tage bis das Insekt wieder hinaus findet. Der Frauenschuh hat somit seinen Zweck der Fortpflanzung mithilfe von Insekten erfüllt.
Jetzt waren wir in den letzten Jahrzehnten schon so oft im Tiroler Lechtal und dabei habe ich erst vor kurzem von dieser Naturschönheit erfahren. Es gibt also auch in der Heimat noch Neues zu entdecken.
Aber auch andere Pflanzen, die nicht allzu häufig sind kann man dort antreffen.Und dann wachsen hier im Monat Mai auch jede Menge Maiglöckchen.
Ich glaube jeder sieht, welche Freude wir in diesem Blumenmeer hatten.
Jürgen
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Ich spreche bewußt nicht von einer Wanderung weil eine solche eigentlich auch mit Spaß verbunden ist. Das Steinmandl mit 1909 Meter Höhe östlich von Stanzach im Lechtal gelegen ist wohl nicht umsonst ein Berg den kaum jemand bezwingen will. Genau das war der Grund warum ich mir diesen Berg bereits im Vorjahr als Ziel ausgesucht habe. Vorgestern war es dann so weit, dass ich mit meinem Freund Klaus mein Vorhaben in die Tat umsetzen konnte.
Warum ist dieser Berg nicht sonderlich beliebt? Das liegt zum einen daran, daß man als Nicht-Kletterer nur auf einem kaum markierten Pfad zum Gipfel kommt und exakt den selben Weg auch wieder hinunter laufen muß. Am Weg gibt es nicht einmal eine Quelle oder einen Bach um Wasser nachzufüllen. Nicht zuletzt geht es ständig mit mehr als 30 Prozent Steigung über etwa 700 Höhenmeter nach oben. Einen Ausblick hat man auch erst kurz unterhalb des Gipfels.
Wir sind über das Lechtal bei Stanzach ins Namlostal abgebogen und konnten das Auto nach ein paar Kilometer rechts abstellen. Der alte Wegweiser ist ein Vorgeschmack auf dieses Ende der Welt.
Das sind glaublich die einzigen paar Meter wo es nicht steil nach oben geht. Ansonsten so steil, daß wir immer wieder mal zum Verschnaufen pausieren mußten.
Der Weg ist oft nur schwer zu erkennen. Vor langer Zeit wurden Bäume oder weiter oben Latschen mit roten Punkten markiert die fast verblasst sind.
Das ist das Namlostal. Irgendwo dort unten steht mein Auto.
Der Schweiß rinnt uns nicht nur von der Stirn. Ab und zu legen wir Trinkpausen ein.
Der Wald lichtet sich und so hat man mit der Zeit doch eine bessere Sicht.
Das Lechtal zwischen Stanzach und Forchach.
Noch weiter oben rückt Stanzach ins Blickfeld.
Klaus hat eine schlaue App auf dem Handy die uns nicht nur die Höhenmeter, sondern auch die zurückgelegte Strecke und vieles mehr anzeigt was wir eigentlich gar nicht wissen wollen.
Kurz unterhalb des Gipfel wird es noch etwas schwierig. Teilweise müssen wir auf losem Untergrund auch die Hände zuhilfe nehmen. Nun sind die Stöcke hinderlich.
Nach zweieinviertel Stunden sind wir schließlich am Dollfußkreuz angekommen. Das ist nicht schlecht, stand doch unten ein Zeitansatz von drei Stunden. Das Kreuz wurde das erste mal 1934 unmittelbar nach der Ermordung des Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß aufgestellt um an den zu erinnern.
Beim Gipfelbuch befindet sich die Geschichte des Kreuzes welches in der aktuellen Version aus Aluminium bereits das dritte hier oben ist. Die anderen aus Lärchenholz hielten die Stürme nur ein paar Jahrzehnte stand.
Das Kreuz ist mit vier Drahtseilen abgespannt. Anscheinend bläst der Wind dort gelegentlich ziemlich heftig. Die viereckigen Balken sind der Rest eines alten Gipfelkreuzes.
Der Ausblick ist natürlich an so einem Tag toll. Das ist das Hornbachtal. In der Bildmitte erkennt man den Hochvogel. Die Berge gehören zu den Allgäuer Alpen wohingegen die auf der anderen Seite des Lechs zu den Lechtaler Alpen zählen.
Hinter Stanzach ist sehr gut zu sehen wieviel Platz der Lech hat um sich bei Bedarf in die Breite auszudehnen.
Diese Berge um den Elmer Muttekopf sind nichts für uns. Da sollten nur Profis hinaufsteigen.
Selbst der Weg auf das Steinmandl ist nicht als offizieller Wanderweg gekennzeichnet. Wer von hier oben weiter will kann das mit dem entsprechenden Können und der passenden Ausrüstung machen.
Vom südlichen Lechtal sehen wir nur ein kleines Stück.
Nach einer Stunde Rast und einer Brotzeit machen wir uns auf den Rückweg ins Namlostal.
Wir müssen zwar immer noch darauf achten wo wir hintreten, schwitzen jetzt allerdings nicht mehr so stark. Deshalb fällt uns auch so manches Blümlein am Weg auf.
Nach eindreiviertel Stunden sind wir am Ausgangspunkt angekommen. Ins Gipfelbuch haben wir uns natürlich auch eingetragen.
Am Beginn des Weges fand ich bereits beim Aufstieg noch einen Autoschlüssel. Der passte auch am einzigen Pkw der an diesem kleinen Parkplatz abgestellt war. Ich klemmte den Schlüssel unter den Scheibenwischer weil ich nicht wußte, ob wir am Weg dem Fahrzeugeigner begegnen. Tatsächlich trafen wir den Herrn aus Füssen jedoch an und erklärten ihm wo er seinen verlorenen Schlüssel wiederfindet. Zum Dank fand ich dann einen Zettel mit einem 10 Euro Schein an meinem Scheibenwischer und dem Hinweis, daß wir uns dafür zwei Bier gönnen sollten. Eine nette Geste wie sie nicht alltäglich ist.
Und dann fanden wir am Rückweg auch noch dieses verlorene Schild.
Der Spar Laden in Stanzach hatte zwei kalte Bier für uns und ich kannte diese Stelle am Fluß.
Von dort hat man einen Blick auf unser Steinmandl und so konnten wir den Flüssigkeitsverlust gut ausgleichen.
An so einem Traumtag ging es anschließend mit geöffnetem Verdeck im Cabrio durch den Außerfern und das Ostallgäu nachhause.
jürgen