In einem Urlaub im Winter?
....
hallo Elke,
Da ich nicht in Spanien wohne passt der Begriff Urlaub. Aber Winter? Einen solchen wie wir ihn kennen gibt es dort nicht.
Grüße
Jürgen
In einem Urlaub im Winter?
....
hallo Elke,
Da ich nicht in Spanien wohne passt der Begriff Urlaub. Aber Winter? Einen solchen wie wir ihn kennen gibt es dort nicht.
Grüße
Jürgen
hallo Jofina,
danke für die Beantwortung meiner Fragen. Sollte ich mal nach Vietnam kommen, dann wäre mir Saigon auch zu wenig. Da gibts schon noch vieles an der ellenlangen Küste, aber auch im Hochland zu sehen. Die Halong Bucht ist ja der Klassiker schlechthin.
Und dann gibt es da noch eine Trauminsel, die noch wenig bekannt ist. Schon mal was von Phu Quoc gehört? Da gibt es sogar einen internationalen Flughafen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%BA_Qu%E1%BB%91c
Die Insel liegt gerade mal 20 km vom kambodschanischen Sihanoukville entfernt, gehört jedoch zu Vietnam.
grüsse
jürgen
hallo Jofina,
danke für deine Bilder von Saigon und Umgebung. Ich verwende immer noch den alten Namen der Stadt und glaube auch, daß er inoffiziell immer noch gilt.
Ein paar Dinge sind mir in deinem Bericht aufgefallen. Zum einen sieht man überall in der Stadt Bilder von Ho Chi Minh und den Symbolen des Kommunismus. Täusche ich mich oder gibt es im Gegensatz zu China den Turbokapitalismus nicht in dieser ausgeprägten Form wie beim großen nördlichen Nachbarn? Ich zumindest habe noch nie von superreichen Vietnamesen gehört.
Du hast uns in deinem Bericht auch das Historische Museum vorgestellt. Nun hätte ich eigentlich erwartet, daß hier die französische Kolonialzeit und der Krieg gegen die USA behandelt wird. Dem ist jedoch scheinbar nicht so. Offenbar begründet Vietnam seine Geschichte mit der Unabhängigkeit von China vor etwa 1000 Jahren. China ist und bleibt wohl trotz der ideologischen Einigkeit der Kommunisten der Erzfeind Vietnams, was sich zuletzt im Chinesisch-vietnamesischen Krieg 1979 gezeigt hat. Die strittigen Spratly- und Paracel-Inseln sind nur ein Beispiel für den Konflikt.
Dann fiel mir noch auf, daß praktisch jeder Rollerfahrer und viele Passanten Gesichtsmasken tragen. Das ist in China nicht mehr der Fall weil in den Großstädten seit Jahren nur noch Elektroroller zugelassen werden dürfen. Auch aus Thailand kenne ich das nicht. Die Roller sind ausnahmslos mit Viertakt-Motoren ausgestattet. Tuk-Tuks und Pkw fahren meist mit Gasantrieb, manche mit Diesel. Lkw werden mitt Erdgas betrieben. So ist die Luft in den thailändischen Städten eigentlich nicht schlecht. Wie verhält es sich damit in Saigon?
Aufgefallen ist mir auch, daß die Vietnamesen anscheinend ausschließlich lateinische Buchstaben im Alphabet verwenden. Das kenne ich auch Thailand so nicht. Die Thais haben eine eigene Schrift wie auch Indien oder das benachbarte Myanmar. Scheinbar ist diese Schrift ein Erbe der französischen Kolonialzeit.
grüsse
jürgen
Elke bis jetzt habe ich leider noch keinen gesehen.
Einfach mal in den Kirche schauen - oft sieht man einen in der Nähe des Beichtstuhles
...
hallo Elke,
ist dir nicht bekannt, daß Steffi die Nähe des Beichtstuhls scheut. Der Grund darin liegt doch, daß der Pfarrer gar nicht so viel Zeit hat, bis Steffi all ihre Sünden gebeichtet hat. ![]()
Hallo Steffi,
ich hoffe, heute an Sylvester verzeihst du mir diesen Sylvesterscherz. ![]()
Einen guten Rutsch, aber nicht auf glatten Straßen und Gehwegen wünscht dir und den anderen
jürgen
hallo Jofina,
aus diesem Wikipedia Artikel über Indonesien geht einiges hervor, wie manche Länder der Region beispielsweise zur chinesischen Minderheit stehen:
"Nach der Erlangung der Unabhängigkeit Indonesiens 1949 wurden viele Chinesen außer Landes gedrängt. Die Regierung verbannte Chinesen ohne indonesische Staatsbürgerschaft aus kleinen Orten und beraubte Zehntausende ihrer Lebensgrundlage. Präsident Sukarno wollte damit den Pribumi (den einheimischen Indonesiern) die Kontrolle über den Handel in den Dörfern verschaffen. Nach der Machtergreifung Suhartos und dem Massaker in Indonesien 1965–1966 an mutmaßlichen Kommunisten (auch die Chinesen wurden beschuldigt, Kommunisten zu sein), verkündete Suharto einen Präsidialerlass über „Die Politik zur Lösung des chinesischen Problems“ und einen weiteren zu Religion, Glauben und chinesischen Gebräuchen.
Chinesischsprachige Schulen wurden geschlossen, Kulturvereinigungen wurden aufgelöst, der Verkauf chinesischsprachiger Bücher und Zeitschriften, sogar die Verwendung chinesischer Schriftzeichen in Kalendern, bei Firmenzeichen oder an Geschäften wurde verboten. Eine einzige staatlich kontrollierte chinesischsprachige Tageszeitung wurde erlaubt. Die Indonesierung chinesischer Namen wurde massiv vorangetrieben. Merkmale kultureller Identität wie zum Beispiel die Feier des chinesischen Neujahrsfestes wurden verboten bzw. in private Haushalte verbannt. Die Ausweise vieler ethnischer Chinesen unterscheiden sich anhand eines speziellen Codes von denen der Pribumi. Im Februar 1998 räumte sogar ein Vertreter des indonesischen Verteidigungsministeriums ein, ethnische Chinesen sähen sich Schwierigkeiten ausgesetzt, wenn sie als Beamte oder beim Militär Karriere machen wollten, und würden zudem beim Zutritt zu staatlichen Universitäten benachteiligt.
Die Überarbeitung der diskriminierenden Gesetze wurde am 16. September 1998 von dem damaligen Präsidenten Bacharuddin Jusuf Habibie in einem Erlass angeordnet"
grüsse
jürgen
hallo Jofina,
danke für deine Bilder aus Kuala Lumpur. Manches wie z. B. die Petronas Towers oder die Kolonialgebäude kennt man auch, wenn man noch nie da war.
Die Bevölkerung Malaysias ist nicht so homogen wie z. B. in Thailand oder Vietnam. Nur die Hälfte sind ethnische Malaien, ein Viertel Chinesen und ein weiteres Viertel teilt sich in viele verschiede andere Volksgruppen. Grundsätzlich funktioniert das Zusammen- oder Nebeneinanderleben im Land recht gut.
Ein Freund von mir ist als Unternehmer auch in mehreren asiatischen Staaten tätig und betreibt auch in Malaysia eine Fabrik. Vor drei Jahren hat er mir mal erzählt, daß zwar verschiedene Ethnien im dortigen Betrieb tätig sind, die jedoch nicht zusammenarbeiten können, weil sich manche wohl nicht mögen. Solche Dinge bleiben uns als Touristen normalerweise verborgen. Seiner Aussage nach ist das in den anderen asiatischen größeren Staaten wie China oder Indonesien, letzteres ist ja auch gemischt ethnisch nicht der Fall. Diese Animositäten gibt es seiner Aussage zufolge nur in Malaysia.
grüsse
jürgen
Immer wieder bekomme ich Gänsehaut, wenn ich mir die Ereignisse vom Juni 1945 vorstelle.
Und immer wenn wir über den Plöckenpass fahren, habe ich Bilder im Kopf wie das vermutlich war, als im April 1945 ein endloser Treck über die sicher noch schneebedecke Passstraße zog, voll Hoffnung.
Die Wirklichkeit kann grausamer sein als jegliche Phantasie.....
...
hallo Elke,
mir gehts seit Jahren genauso. Die ganze Gegend betrachte ich beim Durchfahren immer nur unter diesem Aspekt und stelle mir dabei vor, wie zigtausende Menschen im Frühjahr mit ihren Pferdegespannen den Plöckenpaß rauf und runter und dann über den Gailbergsattel in endlosen Kolonnen bei jeder Witterung fuhren. Das waren ja nicht nur felderprobte Soldaten, sondern auch deren Familien vom Baby bis zum Greis. Unvorstellbar sind diese Strapazen aus heutiger Sicht. Was mag in den Köpfen dieser Menschen vorgegangen sein die wohl ahnten, daß es keine Zukunft für sie gibt.
...Alles anzeigenDie Engländer haben bei Kriegsende leider auch in Kärnten die
die geflüchteten Deutschen und Österreicher aus der Bukowina
und all die anderen die über Jugoslawien nach Kärnten gekommen sind
in Züge verfrachtet und den Menschen versprochen sie würden nach
Italien gebracht. Leider fuhren die Züge in die andere Richtung zurück nach
Jugoslawien und wurden den Partisanen übergeben....
hallo Josef,
das was du hier ansprichst ist als das Massaker von Bleiburg in die Geschichte eingegangen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Bleiburg
Vereinfacht gesagt wurden gleich nach Kriegsende von den Briten nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands und seiner Verbündeten in der Region Kärnten und Burgenland nicht nur Angehörige der deutschen Wehrmacht und anderer deutscher Kampfverbände oder der Polizei an Jugoslawien ausgeliefert, sondern auch alle Militärs und geflüchteten Staatsangestellten des faschistischen Kroatiens und die sogenannten Heimwehren wie alle paramilitärischen Einheiten, die zwar aus Angehörigen der jugoslawischen Völker bestanden, aber auf Seiten des Deutschen Reichs gegen Titos Partisanen gekämpft haben.
In der Regel gab es keine Gerichtsurteile und falls doch, nur sogenannte Schnellgerichte. Fakt ist, daß vermutlich in den Sommermonaten 1945 mehrere hunderttausend dieser Personen entweder hingerichtet wurden oder in Todesmärschen quer durchs Land starben.
Tito ließ dann in einem Zug gleich die noch im Land verbliebenen Donauschwaben, also "Volksdeutsche" internieren und ermorden. Im Jahr 1940 gab es in Jugoslawien noch etwa 550.000 dieser Personen. Durch Zwangsrekrutierungen zu deutschen Verbänden, Umsiedlungen und den Partisanenkrieg blieben bis 1946 noch etwa 110.000 Menschen deutscher Sprache in Jugoslawien. Titos Antrag auf Abschiebung nach Westdeutschland wurde von den Westalliierten abgelehnt. Alle wurden enteignet und in Lager verbracht. Diese Enteignungen waren für den Staat sehr lukrativ, weil die meisten Bauern mit Grundbesitz waren. Die Lager wurden 1948 aufgelöst. Tatsächlich gelang es einigen Menschen, gleich darauf in den Westen zu flüchten. Sie fanden Aufnahme in der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland oder in das zu dieser Zeit noch von den Alliierten besetzte Österreich. Die anderen wurden vor allem beim Wiederaufbau Jugoslawiens, dort meist in Bergwerken eingesetzt.
1980 gab es noch etwa 50.000 Deutsche in Jugoslawien. Seitdem hat deren Anzahl weiter abgenommen.
Diese Geschehnisse nach dem 8.5.1945 zeigen wieder einmal, daß das Ende eines Krieges nicht das Ende des Mordens ist. Es werden alte Rechnungen beglichen und der mit dem Gewehr in der Hand holt sich vom Nachbarn was er brauchen kann. Der kann sich ja nicht mehr wehren.
Eines sollte im Zusammenhang mit der Kosakentragödie jedoch nicht unerwähnt bleiben. Die Kosakenverbände waren in den Jahren zuvor bei der Partisanenbekämpfung in Jugoslawien nicht zimperlich. Es sind zahlreiche Kriegsverbrechen begangen worden. Letztendlich wurden sie selbst zusammen mit ihren Familien Opfer.
grüsse
jürgen
hallo Jofina,
vergleicht man George Town auf Penang mit dem von euch zuvor besuchten Singapore, dann gibt es eigentlich überhaupt nichts zu vergleichen. Zumindest ich habe den Eindruck, daß die Stadt in Malaysia eine ganz normale asiatische mittelgroße Stadt ist. Noch dazu die Vielfältigkeit der Kulturen und Religionen. Singapore ist da scheinbar völlig anders. Gigantomanie und Luxus sind wohl an der Tagesordnung,
Erstaunlich ist für mich, daß ihr an einem einzigen Tag doch so viel gesehen habt. Vieviele Dutzend Kilometer bist du denn da gelaufen? ![]()
Eingangs hast du erwähnt, daß ihr von München mit Zwischenstopp über Dubai nach Bangkok geflogen seid. War es somit auch ein Flug mit Emirates und damit mit dem Airbus A 380 mit welchem ich schon wiederholt geflogen bin?
Hier habe ich den Riesenflieger euch ja bereits vor zwei Jahren vorgestellt:
Ein Flug im Airbus A380 von Emirates
grüsse
jürgen