Die folgende Nacht als geruhsam zu bezeichnen, wäre übertrieben. Viele Schleusen, ich glaube 9 waren es. sind nicht geräuschlos zu bewältigen, auch an das rauschende Wasser an der Schiffswand mussten wir uns erst gewöhnen. Aber irgendwann schläft man ein und am nächsten Morgen wartet ein reichhaltiges Frühstück, wer wollte konnte gleich mal ein Sektchen zur Ankurbelung des Kreislaufes zu sich nehmen.
Wir mummelten uns dick ein, und verbrachten etliche Zeit an Deck, auch da wird man richtig wach. Leider hatte sich eine Wolkendecke aufgebaut, Regen hatten wir während der ganzen Woche keinen, aber es war oft nasskalt um die 0 Grad.
An Deck
gab es reichlich zu sehen, dass ist das schöne an Flusskreuzfahrten, Landschaft und Sehenswürdigkeiten ziehen gemächlich vorbei.(Reihenfolge frei gewält)
Emmersdorf mit Viadukt
Kloster Melk
Schloss Schönbühel
Stift Dürnstein, schneeüberzuckert
Aber dann kam Krems in Sicht,...
....wir scharrten schon mit den Hufen, unsere Walkingstöcke hatten wir natürlich auch dabei.
Wir hatten einen Plan: Zuerst rüber nach Mautern, wenn es noch hell ist, dann Krems erkunden.
In Mautern besichtigten wir die alten römischen Mauern, die Pfarrkirche und eine alte Weinpresse aus dem 16. Jahrhundert, die meinen Mann besonders interessierte.
Dann wieder zurück nach
das uns bisweilen venetianisch vorkommt.
Impressionen, z.B. der Neubau der Nationalgalerie Niederösterreich.
Inzwischen ist es dunkel geworden, in den Dom der Wachau kommen wir nicht mehr rein.
Krems wartet mit einer Vielzahl von Galerien und Kunsthandwerk auf, so fanden wir auch diese Idee sehr schön. Spiegelung des Kirchturms, mal anders.
Aber jetzt sind wir durchgefroren vorbei am Schifffahrtszentrum Krems
geht es zurück zum Schiff, unsere Kabine wartet schon.
Und zum Abendessen ist auch schon eingedeckt.....
Fortsetzung folgt
Evelin