D 1675 HAMBURG > Kontorhausviertel > Meßberghof > Gedenktafel

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ELMA.

  • Ein Rätsel aus D:
    Dieses Gebäude hat einen eigenen Namen.



    Wie heißt es , wo steht es?
    Neben dem Eingang befindet sich eine Bronzetafel, die auf einen besonderen Aspekt in der Geschichte des Gebäudes hinweist.



    Gruß,
    Elke

  • Richtig, Helga!!


    Liebe Grüße,
    Elke


    Bis heute Abend!

  • hallo Elke,


    handelt es sich um ein Gebäude aus der Gründerzeit? Steht auf der Bronzetafel etwas über einen bekannten Besucher des Hauses oder ein sonstiges Ereignis im Zusammenhang mit dem Gebäude? Die Figuren schauen irgendwie seltsam aus. Hat das Haus mit Kunst zu tun?


    grüsse


    jürgen

  • "... un nit varnicht
    die schlechte ojf der erd,
    soln sej varnichtn sich alejn!"


    Danke Helga!


    Gruß,
    Klaus

    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
    (Albert Schweitzer)

  • Helga, Klaus Ihr habt es erkannt!



    Das Kontorhausviertel in Hamburg mit riesigen Backsteingebäuden und schönen Fassaden ist für mich eines des interessantesten Viertel in Hamburg.



    Neben dem Chilehaus ist der Meßberghof eines der größten Gebäude .



    Bemerkenswert ist die Geschichte über eine Firma, die im Meßberghof Räume gemietet hatte.


    Zu lesen auf der Tafel



    https://de.wikipedia.org/wiki/Me%C3%9Fberghof



    Es gab eine , wie ich meine , sehr unschöne Diskussion um diese Tafel….



    Quelle
    https://de.wikipedia.org/wiki/Me%C3%9Fberghof


    "Zu den zahlreichen Mietern im Meßberghof gehörte seit 1928 auch die Firma Tesch & Stabenow, die das hochgiftige Zyklon B an Konzentrationslager lieferte und deren Inhaber Bruno Tesch 1946 hingerichtet wurde. 1992 plante die Kulturbehörde Hamburg, am Gebäude eine Informationstafel zur Geschichte des Hauses anzubringen, in der die Lieferfirma des Zyklon B deutlich hervorgehoben werden sollte. Diesen Vorschlag lehnte der Eigentümer jedoch ab, da „die Informationstafel eine zügige Vermietung voraussichtlich behindern würde …“ Zeitweilig wurde überlegt, eine Informationstafel auf öffentlichem Grund aufzustellen. Der Eigentümer bot daraufhin an, eine Chronik-Tafel im Treppenhaus anzubringen. 1997 wurde nach langem Streit um den Text und mögliche Standorte eine von außen deutlich sichtbare Erinnerungstafel angebracht."



    An der Fassade befinden sich einige moderne Bronzeskulturen von Lothar Fischer ( von 1996 bis 1997) , die auf das Leiden der Juden Bezug nehmen .



    Guß,
    Elke

  • Obwohl ich ja Heimvorteil habe, als in HH geboren und aufgewachsen, musste ich doch ganz schön suchen, um zur Lösung zu kommen. Das einzigste was ich wusste war, dass ich das Gebäude schonmal gesehen habe. Allerdings bietet Hamburg einen unvorstellbaren Schatz interessanter Architektur, gerade aus den 20er-Jahren, sodass sich die Suche gar nicht so einfach gestaltet.
    Die Hintergründe des Gebäudes, z.B. die Namensgebung und welche Firma sich darin befand, waren mir bis heute unbekannt.
    Da sieht man mal wieder, was für ein tolles Forum das hier ist: Man lernt sogar noch etwas über die eigene Heimatstadt. Klasse!


    Liebe Grüße
    Helga

  • Helga, ich denke, dass Du als Kind oder Jugendliche kaum etwas Interessantes im Kontorhausviertel gefunden hättest.


    Riesige Backsteingebäude, endlose Fensterreihen, enge Straßen, vermutlich noch bis vor 15 Jahren in schlechtem Zustand.


    Bild aus Wiklpedia
    GNU free Lizenz
    AuthorWolfgang Meinhart, Hamburg


    Das hat sich geändert ( Zitat aus Wiki)
    "Am 5. Juli 2015 wurden die beiden benachbarten Hamburger Viertel der Speicherstadt und des Kontorhausviertels mit dem Chilehaus zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt."


    Und das Viertel wurde attraktiv.


    https://www.welt.de/print-welt…n-die-Laeden-zurueck.html


    Nur wenige Meter von der quirligen, teuren Mönckebergstraße entfernt findet man ein Viertel, in das sich nicht viele Touristen "verirren".
    Natürlich fällt das Chilehaus auf.



    in den vielen Stockwerken der großen Gebäudekomplexe sind vor allem Büros und Agenturen. Wohnungen wohl kaum.


    Aber unten, entlang der Straße, gibt es viele attraktive kleine Läden.
    Bäcker, Schuhmacher,Gemüseläden , Teeladen, kleine Cafes , und kleine ( oft von Immigranten betriebene ) Restaurants , wo man für relativ wenig Geld ausgezeichnet essen kann.


    Mittags sieht man da viele Büroangestellte , die dort ihre Mittagspause verbringen.


    Am frühen Abend - so ab 17 Uhr, kehrt Ruhe ein im Viertel.


    Hier ein paar Bilder







    Hier in dieser Kaffeerösterei bin ich gerne gesessen bei einem ausgezeichneten Kaffee aus frisch geösteten Bohnen.



    Wir könnten uns doch mal hier treffen und zuschauen (lernen) , wie man feine Schokolade und Pralinen macht?



    Liebe Grüße,
    Elke

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