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Wanderung über die Torscharte im Karwendelgebirge

  • claus-juergen
  • 16. August 2026 um 14:02
  • claus-juergen
    Administrator
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    • 16. August 2026 um 14:02
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    • #1

    Es gibt Gegenden in den Alpen die sind auch von uns aus nicht einfach zu erreichen. Südlich vom Sylvensteinspeicher, das ist ein großer Stausee der Isar der als Hochwasserrückhaltebecken und der Stromerzeugung dient befindet sich die Ortschaft Vorderriß. Die Straße führt weiter nach Hinterriß und dort über die Eng zum Ahornboden. Den hat uns Elke vor vielen Jahren einmal vorgestellt.

    Thema

    Spaziergang auf dem Großen Ahornboden in Tirol

    Es gibt so viele paradiesische Plätzchen auf der Erde,
    vorausgesetzt man kommt zur rechten Jahreszeit, am richtigen Tag, beim richtigen Wetter und mit der entsprechenden Offenheit an den Ort.


    Genau das ist uns gestern "passiert:
    Vor dem großen Besucheransturm zu Himmelfahrt und in den Pfingstferien und bei schönem Frühlingswetter ( getrübt am Spätnachmittag durch ein paar Gewitterwolken, aber das war nicht schlimm) besuchten wir den Großen Ahornboden im Karwendel.


    Es ist wohl schon 30 Jahre her,…
    Gast001
    24. Mai 2017 um 20:41

    Während Vorderriß noch in Deutschland liegt sind Hinterriß und die Weiler "dahinter" in Österreich, allerdings nur über Deutschland erreichbar. So kommt es, daß es für die Bewohner etwa 60 km Wegstrecke sind wenn die in ihre Heimatgemeinden fahren wollen.

    Ausgangspunkt zur Torscharte war die kleine Ortschaft Hinterriß. Die 860 Höhenmeter über eine Distanz von 13,7 km waren für unsere Gruppe von 8 erfahrenen Bergwanderern des DAV kein Problem.

    Torscharte

    Anfangs geht es über einen Forstweg sanft bergan.

    Torscharte

    Das ist Hinterriß.

    Torscharte

    Gedenken an einen hier Verunglückten.

    Torscharte

    Hier müssen wir warten bis ein Baum gefällt ist. Erst dann dürfen wir weitergehen. Rechts im Bild ist Wolfgang zu erkennen. Unser ältester Teilnehmer steht kurz vor seinem 85. Geburtstag und kann bei der Tour locker mithalten.

    Torscharte

    Auch der Forstweg wird erneuert.

    Torscharte


    Torscharte

    Diese Alpe im Torbachtal ist nicht bewirtschaftet. Wir legen hier die erste Rast ein um uns zu erfrischen und eine Kleinigkeit zu essen.

    Torscharte


    Torscharte

    Es ist extrem heiß und wir freuen uns zumindest die ersten beiden Stunden viel im Schatten der Bäume gehen zu können.

    Torscharte

    Keine Angst! Da müssen wir nicht hinauf. Die Torscharte liegt rechts der schroffen Felsen.

    Torscharte

    Wir wandern über die Baumgrenze und sehen nicht weit entfernt eine Gämse.

    Torscharte

    Der grüne Sattel in der Mitte des Bildes ist unser Ziel.

    Torscharte

    Dabei passieren wir auf etwa 1800 Meter Höhe eine weitere Alpe die bewirtschaftet ist. Allerdings kann man dort als Wanderer nicht einkehren.

    Torscharte

    Hier wohnt im Sommer ein Hirte der sich um das Jungvieh auf den Almwiesen kümmert. Ein paar Hühner liefern die Eier zum Frühstück. Ansonsten muß alles andere heraufgetragen werden.

    Torscharte

    Wir kommen unserem Ziel näher.

    Torscharte

    Am Weg nach oben steht auf einem Felsen dieses Kreuz.

    Torscharte

    Hier legen wir eine Rast mit Trinkpause ein.

    Torscharte

    Nach etwa drei Stunden sind wir durch dieses Tal nach oben gewandert. Nun befinden wir uns auf knapp 2000 Meter Seehöhe. Das Jungvieh läuft hier frei herum und hat anscheinend ausreichend zu fressen und zu trinken. Nicht überall ist es in diesem Sommer knochentrocken.

    Torscharte

    Das Kreuz markiert den Übergang ins Rontal.

    Torscharte

    Die Berge rund um die Torscharte sind nur für Kletterer geeignet.

    Torscharte

    Am höchsten Punkt unserer Tour nehmen wir uns ausgiebig Zeit für eine Stärkung.

    Torscharte

    Dann gehts nach Westen hinunter ins Tal.

    Torscharte

    Rosi und Resi und Vroni und Kathi und die anderen Dreijährigen machen es sich hier gemütlich.

    Torscharte

    Eine der Landschönheiten betrachtet mich neugierig.

    Torscharte

    Teilweise ist der Steig unangenehm weil es über lockeres Geröll geht.

    Torscharte

    Die Rontalalpe liegt weit unten in einem relativ ebenen Hochtal. Der Bach selbst ist ausgetrocknet.

    Torscharte

    Der Brunnen mit kaltem Quellwasser ist eine willkommene Erfrischung. Hier können wir auch unsere Wasservorräte auffüllen.

    Torscharte

    Links von den schroffen Felsen waren wir.

    Torscharte

    Auch jetzt am späten Nachmittag wählen wir den Schatten vor der Alpe.

    Torscharte

    Hier hat man einst auch gekäst. Der Bauer ist da, erzählt von seinen gut vierzig Milchkühen im Stall und mehr als 200 Stück Jungvieh welches sich frei in den Bergen bewegt. Dazu können wir bei ihm ein Bier kaufen. Aus der Flasche natürlich. Schließlich ist das keine bewirtschaftete Hütte.

    Torscharte

    Nun geht es gemütlich auf einem Schotterweg bergab. Markant sind in der Gegend die alten solitär stehenden Ahornbäume.

    Torscharte

    Nach etwa sieben Stunden haben wir den Parkplatz erreicht. Direkt daneben kühlen wir jetzt unsere qualmenden Füße im Bach ab. Anschließend gehts noch auf ein Bier und für manche einen Imbiß in die Gaststätte in Hinterriß bevor wir etwa zweieinhalb Stunden wieder nachhause fahren. Eine tolle, aber anstrengende Tour liegt hinter uns.

    Es verbleibt mir KIaus als Organisator und Kundschafter Dank zu sagen! Klaus ist diese Tour bereits vor ein paar Jahren gegangen.

    jürgen

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